Schlagwort: Behandlung

  • Symptome einer Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Symptome einer Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Nicht immer sorgen wertvolle Mineralstoffe dafür, dass sich der Organismus voll und ganz seinen Aufgaben widmen kann. Hin und wieder kann es auch gesundheitsgefährdend sein. So kann Eisen zum Beispiel zur Hämochromatose führen.

     

    Das Eisen und die Hämochromatose

    Eisen ist ein Nährstoff. Dieser bietet für

    • das Blut
    • die Zellen
    • die Vitalität

     

    und viele weitere Körperfunktionen eine wichtige Stütze.

     

    Das Eisen steckt in einer Vielzahl von Lebensmitteln. So kann dieses problemlos mit der Nahrung aufgenommen werden. Darüber hinaus können bei einem kleinen Mangel auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel den Speicher erneut auffüllen.

     

    Doch manchmal kann es auch sein, dass Anzeichen wie

    • Müdigkeit
    • Schwindel oder
    • schmerzende Gelenke

     

    nicht auf einen Eisenmangel, sondern auf die Eisenspeicherkrankheit hindeuten können. Diese wird unter Medizinern auch Hämochromatose genannt. Statt eines Mangels hat der Körper dann einen zu hohen Anteil an Eisen.

     

    Hämochromatose – was wird darunter verstanden?

    Wer unter der Eisenspeicherkrankheit Hämochromatose leidet, hat im Gegensatz zu anderen das Mineral Eisen im Überfluss im Körper. Ein relativ häufiges Symptom der Hämochromatose besteht dabei in den Genen.

     

    Durch einen Defekt in den Genen kann es dann dazu kommen, dass der Darmbereich große Probleme hat, Eisen in normalen Mengen aufzunehmen. Der Anteil der Menschen, die aus erblichen Gründen an Hämochromatose leiden können, ist aber mit etwa 6 Prozent recht klein.

     

    Im Normalfall nimmt der Körper täglich rund ein Milligramm Eisen auf. Dies benötigt dieser zum Auffüllen der Speicher des Organismus. Das passiert meist durch eine Rückkopplung aus der Leber in Verbindung mit dem Heidin Eiweiß. Bestehen nun die Symptome einer Hämochromatose für einen Gendefekt, kann der Körper nicht genug Hepcidin produzieren. Dies hat zur Folge, dass der Darm viel zu viel Eisen aufnimmt. Daraus resultiert das Abführen von Eisen bis zu einer zwanzigfachen Menge.

     

    Symptome der Hämochromatose

    Sind die Eisenspeicher auf Grund des erhöhten Eisenvorkommens bereits alle ausgeschöpft, sucht sich das restliche Eisen seinen Weg bis zum Gewebe von Organen. Im Laufe der Zeit kommt es dann zur Zerstörung des Gewebes. Es bilden sich funktionslose Narben.

     

    Fehlfunktion der Organe

    Eines der ersten Symptome einer vorliegenden Hämochromatose ist dann eine Fehlfunktion verschiedener Organe. Sie kann bis zum Totalausfall führen. Extrem bemerkbar machen sich diese Symptome dann

    • in der Leber
    • innerhalb der Bauchspeicheldrüse
    • im Herzmuskel
    • im Bereich der Hirnanhangdrüse Drüse sowie
    • in der Schilddrüse.

     

    So besteht zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit plötzlich erhöhter Werte der Leber. Zudem kann diese viele größer als normal werden. Erfolgt keine schnelle Behandlung, kann eine Spätfolge des Eisenüberschusses Krebs sein.

     

    Aber auch in den anderen Organen können die schädlichen Symptome der Hämochromatose auftreten. Folgekrankheiten wie

    • Diabetes
    • Herzschwäche
    • Herzrhythmusstörungen
    • Testosteronmangel bei Männern
    • vorzeitigen Wechseljahre bei Frauen
    • und Osteoporose

     

    sind dann keine Seltenheit.

     

    Selten auftretende Anzeichen für eine Hämochromatose

    Neben den im meist fortgeschrittenen Stadium der Hämochromatose auftretenden Anzeichen, kann es auch eine Reihe seltener Symptome geben. Dazu zählen

    • Gelenkschmerzen in Händen und Füßen
    • häufige Müdigkeit
    • oder eine Färbung der Haut (Bronzetönung).

     

    Ein Arztbesuch kann Klarheit bringen

    Die Eisenspeicherkrankheit gehört zu den Krankheiten, die sich relativ plötzlich bemerkbar machen können. Daher kann es ratsam sein, bei Bemerken erster Symptome einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird im ersten Schritt bei einem eventuellen Verdacht der Hämochromatose erst einmal nach dem Eisenvolumen im Körper schauen.

     

    Dabei sind vor allem der Eisenspiegel im Serum und die Transferrinsättigung sehr wichtig. Darüber hinaus kann auch die Serumferritinkonzentration ein wichtiger Anhaltspunkt für die Symptome der Hämochromatose sein.

     

    Tritt nach der Untersuchung ein Wert von über 60 Prozent bei der Transferrinsättigung und über 300 Mikrogramm pro Liter in der Serumferritinkonzentration auf, dann sind dies sichere Anzeichen für eine Eisenspeicherkrankheit.

     

    Es durchaus vorkommen kann, dass diese Krankheit eher durch Zufall bei einer Blutkontrolle entdeckt wird. Daher zeigt gegebenenfalls so manches Organ bereits erste Anzeichen für eine Funktionsstörung. Aus diesem Grunde ist es völlig normal, wenn der Arzt nach dem Feststellen der Erkrankung noch weitere Untersuchungen folgen lässt. Dazu kann auch das MRT oder das CT gehören.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Rezeptfreie Medikamente bestellen

    Rezeptfreie Medikamente bestellen

    Es ist allgemein üblich, ein Rezept über ein Medikament von einem Arzt in der Apotheke vor Ort einzulösen. Eine alternative Lösung bietet der Versand über Online-Apotheken.

     

    Funktionsweise des Einlösens eines Rezepts online

    Verschiedene so genannte Generika lassen sich alternativ zu rezeptpflichtigen Medikamenten ohne großen Zeit- und Kostenaufwand so beschaffen. Vorteilhaft ist der Online-Einkauf insbesondere dann, wenn Medikamente benötigt werden, für die nicht jeder Patient zunächst lange Diskussionen mit seinem Arzt führen möchte.

     

    Nähere Informationen zur Thematik, wie man Medikamente ohne Rezept vom Hausarzt bestellen kann, lesen Sie im folgenden Abschnitt. Für ansonsten rezeptpflichtige Medikamente, wie beispielsweise Viagra, Cialis oder der Antibabypille muss lediglich eine Online-Apotheke gefunden werden, die berechtigt ist, derartige Rezepte auszustellen. Für die notwendige Diagnostik muss online ein Fragebogen ausgefüllt werden. Um mit einer Online Konsultation zu beginnen, wählen die Patienten das gewünschte Medikament inklusive der Packungsgröße und Dosierung aus.

     

    Wurde der nach medizinischen Gesichtspunkten erstellte Fragebogen seitens des Patienten ausgefüllt, erhält diesen ein Arzt. Dieser entnimmt aus den gemachten Angaben in der Regel alle relevanten Informationen zu den Beschwerden und des allgemeinen Gesundheitszustandes des Patienten. Basierend auf jenen Ausführungen wird der Arzt in die Lage versetzt, eine Entscheidung über die notwendige Therapie zu treffen.

     

    Stellt der Arzt nach einer gründlichen Überprüfung des medizinischen Fragebogens fest, dass die Indikationen stimmig zum Rezept sind, stellt er das benötigte Rezept aus. Dieses wird nun an die Online-Apotheke weitergereicht. Seitens der Online-Apotheke erfolgt ein umgehender Versand an den Kunden. In aller Regel gehen die Medikamente per Expressversand auf die Reise.

     

    Hierbei handelt es sich um spezielle Apotheken, die innerhalb der EU registriert sind und nach den jeweils geltenden Gesetzen handeln. Damit Kontraindikationen durch das verordnete Medikament vermeidbar sind, sollte der Patient unbedingt sämtliche bekannte Vorerkrankungen im Fragebogen aufführen.

     

    Die Frage nach der Legalität dieser Methodik

    Verschiedene Verbände und Behörden innerhalb Deutschlands betrachten diese Methode kritisch und stehen derartigen Ferndiagnosen ablehnend gegenüber. Trotzdem handelt es sich hierbei laut EU-Richtlinie um ein völlig legales Verfahren. Zahlreiche Experten begrüßen dieses sogar.

     

    In einer Vielzahl der bekannt gewordenen Fälle hinterlassen die Patienten in den medizinischen Fragebögen wesentlich bessere Informationen, als dies in Gesprächen mit dem Arzt der Fall ist. Dies liegt unter anderem auch daran, dass zahlreiche Ärzte kaum mehr Zeit für Patienten haben. Daher bleibt sehr vieles unausgesprochen. Um ein Online Rezept zu erhalten, ist es vonnöten wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

     

    Wichtig zu wissen ist ferner, dass ausschließlich innerhalb der EU zugelassene Apotheken und Ärzte an diesem Verfahren teilnehmen. In seltenen Fällen muss eine Ausstellung auch abgelehnt werden.

     

    Vorteile eines Online Rezeptes

    Der größte Vorteil des Bezugs von Online Rezepten ergibt sich für Patienten, die chronisch erkrankt sind und daher stets mit Folgerezepten rechnen müssen. Dabei stellt der Hausarzt die Erstdiagnose. Um nicht für jedes weitere Rezept die Praxis aufsuchen zu müssen, können Patienten und Patientinnen sich diesen Weg ersparen.

     

    Allerdings kann die Ausstellung eines Online Rezepts auch bereits für die erste Diagnose in Anspruch genommen werden. Gerade für Personen, die aus Scham nicht gern zum Arzt gehen, nutzen diese Möglichkeit. Dies wäre eine Alternative, wenn es um die Behandlung von Geschlechtskrankheiten oder um den Erwerb von Potenzmitteln geht.

     

    Mithilfe der Möglichkeit, Rezepte online einzulösen lässt sich auch sehr gut Zeit einsparen. Der Gang zur nächsten Apotheke, die Suche nach einem möglichen Parkplatz oder das Warten auf ein öffentliches Verkehrsmittel gehören somit der Vergangenheit an.

     

    Die Lieferung der Medikamente erfolgt in einer neutralen, diskreten Verpackung. Es ist nicht erkennbar, dass das Paket von einer Versandapotheke stammt.

  • Syphilis was ist das? Verlauf und Behandlung

    Syphilis was ist das? Verlauf und Behandlung

    Wenn Sie sich fragen, Syphilis was ist das, erhalten Sie im foglenden die Antwort.

    Die Syphilis gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie tritt ausschließlich beim Menschen auf und wird von Mensch zu Mensch über Schleimhautkontakt übertragen. Ebenfalls können schwangere Frauen den Erreger, Preponema pallidum, auf das Kind übertragen. Schliesslich führt Syphilis im Endstadium unbehandelte zum Nervenverfall.

     

    Symptome und Verlauf der Syphilis

    Nach der Infektion mit dem Erreger kommt es zur Bildung eines oder mehrere schmerzfreier, harter Knötchen. Besser Formuliert Knötchen an äußeren Geschlechtsteilen oder im Mund, respektive eine Schwellungen der Lymphknoten. Die Krankheit verläuft in vier Stadien. Dies sind die primäre, sekundäre, Spätsyphilis und Neurosyphilis. Im Verlauf der aufeinander folgenden Stadien der Erkrankung werden Haut und innere Organe befallen. Am Ende breitet sich die Krankheit auf das zentrale Nervensystem aus. Dabei kommt es zu auffälligen Persönlichkeitsveränderungen durch die Betroffenheit des Gehirns und zu Kontrollverlust bei der Mobilität.

    Früher galt die Krankheit häufig als Strafe für ausschweifendes Leben. Durch die Erfindung des Penicillins wurde sie in unseren Breiten in den Hintergrund gedrängt. Wahrscheinlich als Folge des Fernreiseverkehrs mit sexuellen Freizügigkeiten ist sie seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder stärker verbreitet.

     

    Syphilis was ist das – Diagnose und Behandlung von Syphilis

    Diagnostiziert wird die Krankheit durch den Nachweis von Antikörpern. Zur Behandlung werden Penicillin, beziehungsweise gleichwirkende Antibiotika bei Penicillin-Allergie, eingesetzt. Wird eine Diagnose bereits vor Ablauf des ersten Jahres der Syphilis gestellt, dauert die Behandlung ca. 14 Tage, je nach Stadium später länger. Dabei ist der beste Schutz gegen diese Erkrankung ein Kondom beim Sexualverkehr mit wechselnden Partnern zu verwenden. Außerhalb des Körpers kann das Bakterium kaum überleben.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Weiterführende Links:

    Bundesamt für Gesundheit BAG

  • Heilpflanze in der alternativen Medizin – Behandlung und Wirkung

    Heilpflanze in der alternativen Medizin – Behandlung und Wirkung

    Immer mehr Menschen schwören auf die Wirksamkeit von Heilpflanze. Während die Fans dieser Behandlungsmethoden noch vor Jahrzehnten spaßeshalber als „Kräuterhexen“ betitelt wurden, interessieren sich heutzutage immer mehr Menschen für die wohl bekannteste Alternative zur Schulmedizin. Wie immer gilt es jedoch, das passende Mittel zur jeweiligen Krankheit zu finden. Wer hier ausreichend recherchiert -und selbstverständlich auch Rücksprache mit dem behandelnden Arzt hält- profitiert mitunter nachhaltig.

     

    Gute Aussichten für die Behandlung mit Heilpflanze

    Heilpflanzen können bei den unterschiedlichsten Beschwerden angewendet werden. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass sie nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern auch den Körper dazu bringen, seine eigenen Abwehrkräfte gezielt einzusetzen, sind sie mittlerweile auch bei vielen Schulmedizinern beliebt. Generell arbeiten die Heilpflanze jedoch ähnlich wie die klassische Medizin. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen und verändern damit entsprechend auch ihre Wirkungsweise.

    Bei der alternativen Medizin kommen damit unter anderem:

    • Vitamine
    • Mineralien
    • Pflanzenstoffe
    • Spurenelemente

    zum Zuge. Wer nun jedoch meint, er könne im Bereich der Heilpflanze „einfach mal ausprobieren“, wird mitunter eines Besseren belehrt. Dass diese durchaus ernstgenommen werden sollten, beweist die Möglichkeit, etwaiger Nebenwirkungen. Auch wenn diese nicht so stark daherkommen wie bei der klassischen Schulmedizin, ist immer Vorsicht geboten. Auch Heilpflanzen können überdosiert werden.

     

    Die ganzheitliche Wirkung als wesentlicher Vorteil

    Sie können, ebenso wie andere Bereiche der alternativen Medizin, durchaus vielseitig eingesetzt werden. So hilft Pfefferminze beispielsweise sowohl gegen Mundgeruch als auch gegen Bauchschmerzen.

    Mit einem Mittel können damit verschiedene Beschwerden gelindert bzw. das Immunsystem im Allgemeinen gestärkt werden. Anders als in der klassischen Schulmedizin muss es damit nicht nur darum gehen, an einer Stelle anzusetzen, sondern den Körper im Allgemeinen effektiv und dennoch schonend zu unterstützen.

    Heilpflanzen und die alternative Medizin im Allgemeinen haben es schon seit einigen Jahren geschafft, sich von ihrem ehemaligen „Öko-Image“ zu verabschieden. So kommen sie auch immer mehr im Rahmen von Schmerzbehandlungen unterschiedlichster Art zum Einsatz.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Übersicht der Heilpflanzen

    Heilkräuter

  • Eiweiß vs. Leberfett – was ist dran?

    Eiweiß vs. Leberfett – was ist dran?

    Aktuelle Studien, die mit Diabetikern des Typ 2 durchgeführt wurden, beweisen, dass eine eiweißreiche Kost das Leberfett verringern kann. Egal, woher das Eiweiß kommt, ob pflanzlich oder tierisch: die Studie könnte den Grundstein für viele Behandlungserfolge darstellen.

     

    Vielversprechende Ergebnisse

    Die Erkenntnis, eine Erkrankung durch eine Umstellung der Ernährung bekämpfen zu können, klingt gut. Die Probanden der Studie änderten ihre Essgewohnheiten grundlegend und insofern, als dass sie den Anteil der Kohlehydrate in ihrem Essen mehr als verdoppelten.

    Wichtig war es auch, dass eine eventuelle Verbesserung der Werte auf keinen Fall auf eine Gewichtsreduktion zurückzuführen sei. Daher bekam jeder Studienteilnehmer einen individuellen Essensplan zugeteilt.

    Unter anderem gehörten nun:

    • Nudeln
    • Brot
    • Milchprodukte (möglichst mager)
    • Fisch

    zum Speiseplan. Heraus kam, dass -egal, ob das zugeführte Eiweiß vom Tier kam oder eben pflanzlich war, sich der Leberfettanteil der Patienten deutlich, bei vielen sogar um mehr als die Hälfte, reduzierte. Eine derartige „Kur“ muss nicht einfallslos und monoton sein. Im Gegenteil! Eine breite Auswahl an eiweißhaltigen Lebensmitteln sorgt dafür, dass auch in kulinarischer Hinsicht keine Langeweile aufkommen kann. Fleischliebhaber sollten hier jedoch immer darauf achten, sich für das so genannte „weiße Fleisch“ zu entscheiden.

     

    Die Studie geht in die zweite Runde

    Angespornt vom Erfolg der aktuellen Studie werden nun alle Ergebnisse ausgewertet und möglicherweise im Zusammenhang mit neuen Langzeitstudien erneut verwendet. Eine weitere Frage, die ebenfalls interessant ist, ob die positiven Auswirkungen der eiweißreichen Kost auch auf jüngere Patienten, also Menschen unter 60 Jahren, zu übertragen wären.

    Wichtig für die Verminderung des Leberfettes und die entsprechende Erweiterung der eiweißreichen Kost ist es jedoch auch, dass bei den Patienten keinerlei Nierenerkrankungen vorliegen. Dennoch betonen die Wissenschaftler, dass es auch ohne Leberfett extrem wichtig sei, auf eine eiweißreiche Ernährung zu achten. Besonders im Alter nehme die Muskelmasse ab. Dieser Entwicklung könne mit einem eiweißreichen Ernährungsplan entgegengesteuert werden.

  • Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Sex zählt bei vielen, ganz gleich ob Mann oder Frau, zur schönsten Nebensache der Welt. Doch die weibliche Lust kann mitunter durch Schmerzen im Intimbereich beeinträchtigt werden. Dabei kann langfristig gesehen das Sexualleben darunter leiden.

    Vor einer dieser Problematiken stand mit Sicherheit schon die ein oder andere Frau. Je nachdem zumindest einmal in ihrem Leben oder sie wird es noch erleben.
    Schmerzen beim Sex sind gar nicht einmal so selten und es verstecken sich dahinter die unterschiedlichsten Ursachen, wobei einige doch überraschen.

     

    Was kann Schmerzen beim Sex verursachen?

    Meist sind hierfür Gründe verantwortlich, die sich sehr häufig in irgendeiner Form umgehen lassen, wenn man sie denn richtig deutet und entsprechend darauf Einfluss nimmt.

    Zur Erklärung: Die Scheide ist kurz nach der Menstruation oft sehr empfindlich, weil sich der pH-Wert des Scheidenmilieus durch die Blutung verändert. Die Schleimhäute sind nicht so gut durchblutet oder gar trocken, sodass die Reibung und Berührung sehr häufig als unangenehm und sogar schmerzhaft empfunden wird.

    Auch bestimmte Stellungen können bei der Frau Schmerzen verursachen, etwa wenn der Penis an den Gebärmutterhals anstößt. Hier kann aber beispielsweise mit einem Stellungswechsel Erleichterung geschaffen werden oder es müssen weitere Vorkehrungen und Absprachen getroffen werden.

    Doch was macht man, wenn der Sex regelmäßig wehtut? Dann gilt es die Ursachen genau zu erforschen, und Abhilfe zu schaffen.

     

    Schmerzen nach der Geburt

    Eine Geburt ist ein Ereignis, das den weiblichen Körper sehr stark verändert. Viele Frauen stellen sich die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal nach der Entbindung wieder intim wird, und gehen die Sache schon von vornherein eher vorsichtig an. Viele haben auch einfach schlichtweg Angst vor dem ersten Mal nach den Geburtsstrapazen. Grundsätzlich sollte man auch aus ärztlicher Sicht in den ersten Wochen nach der Geburt auf Sex verzichten, da das Infektionsrisiko in diesem Zeitraum noch sehr hoch ist und man auch von einer weiteren Schwangerschaft nicht gefeit ist.

    Ob Dammschnitt oder Kaiserschnitt – bis sich die Hormone im weiblichen Körper wieder umgestellt haben, vergeht eine gewisse Zeit, die man sich auch zugestehen sollte. Die Scheide ist kurz nach der Geburt viel empfindlicher, die Schleimhäute dünner und reagieren auf Berührungen meist noch sehr empfindlich. Es kann hier bereits durch leichte Verletzungen ein unangenehmes Brennen verursacht werden.

    Aber schon nach einigen Wochen bauen sich die Scheidenzellen selbst wieder auf. Die Haut wird elastischer, dicker, ist nicht mehr so empfindlich, wird aber gleichzeitig auch wieder empfindsamer für Berührungen.

    Abhilfe und Linderung können beim Aufbau diverse Gele mit Vitamin E oder Hopfenextrakten, sowie handelsübliche Gleitgele verschaffen, die gleichzeitig die Regeneration unterstützen.

     

    Schmerzen durch Infektionen

    Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und sehr trocken – dahinter kann sich eine Pilzinfektion verbergen. Aber es können zum Beispiel auch die „Bartholindrüsen“ (Drüsen der großen Schamlippen) entzündet sein und zu schmerzhaften Problemen führen. Oft sind es auch die doch recht häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Genitalwarzen oder Herpes, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. Was auch recht häufig auftreten kann, sind lästige und schmerzhafte Blasenentzündungen oder aber Infektionen der Eierstöcke.

    Diese Beschwerden gehören allesamt in die Hände von einem erfahrenen Arzt, der die Diagnostik und die entsprechende Behandlung vornehmen kann. Daher sollte man nicht allzu lang zögern und rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Gegebenenfalls muss der Partner bei einer Geschlechtskrankheit gleich mitbehandelt werden, um eine neuerliche Ansteckung zu vermeiden.

    Ist die Infektion bakterieller Art, helfen Substanzen, die lokal angewendet werden und die vorhandenen Keime und Pilze zuverlässig abtöten. Bei hartnäckigen Infektionen werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

     

    Schmerzen durch Allergien

    Selbst Allergien können eine Ursache sein, dass der Sex für die Frau zur Belastung wird. Ähnlich wie bei einem Heuschnupfen, der die Nasenschleimhaut oder Bronchien anschwellen lässt, kann eine Allergie auch die Scheidenschleimhaut anschwellen lassen und die Scheide unangenehm reizen. Eine sehr häufige Allergieform ist die sogenannte Kontaktallergie, die durch unterschiedlichste Substanzen in Verhütungszäpfchen, Intimsprays oder durch bestimmte Kondomsorten ausgelöst werden kann.

     

    Schmerzen durch Unterleibsprobleme

    Oft ist der Schmerz auch nur als Druck im Beckenbereich zu lokalisieren. Dies kann ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter sein. Oft verstecken sich hier Myome oder Eierstockzysten, die zwar gutartig sind, aber den Sex massiv beeinträchtigen können, da sich die Scheide durch diese Wucherungen „verformt“ hat oder zudem die Gebärmutter vergrößert ist.

    Auch diese Art der körperlichen Beschwerden sollte von einem Frauenarzt untersucht werden. Dabei darf man keine Scheu haben und den Arzt gezielt darauf ansprechen. Sehr häufig kann bei rechtzeitiger Behandlung eine einfache und zufriedenstellende Lösung durch eine medikamentöse oder operative Methode gefunden werden.

     

    Schmerzen durch ungeeignete Unterwäsche

    Frauen, und auch Männer, lieben schöne Unterwäsche. Die einen tragen sie gern, die anderen sehen sie gern an. Doch gerade enge Slips und Stringtangas mit viel Spitzenbesatz enthalten häufig synthetisch hergestellte Fasern, die bei Bewegung scheuern und im Intimbereich zu vermehrter Schweißbildung führen, was wiederum zu Infektionen führen kann. Besonders schwarze und dunkel gefärbte Reizwäsche reizt die Haut aufgrund der verwendeten Farbstoffe.

    Zusätzlich zur unpassenden Unterwäsche stellen auch die beliebten Slipeinlagen bei regelmäßiger Nutzung eine Gefahr dar, weil sie die Schleimhäute austrocknen und die Feuchtigkeit der Scheide aufsaugen. Dies hat ebenfalls in vielen Fällen eine Reizung der empfindlichen Haut zur Folge.

    Um das Scheidenmilieu in einem gewissen Gleichgewicht zu halten, sollten Frauen, die Schmerzen beim Sex haben, zwingend auch auf spezielle Intimlotionen oder scharfe Duschgels verzichten. Als Alternative eignen sich hier Produkte ohne Duftstoffe oder mit einem sauren PH-Wert. Diese werden in allen Apotheken angeboten.

     

    Schmerzen psychischer Natur

    Sex ist bei vielen Frauen auch eine Kopfsache. Gerade wenn es in der Partnerschaft Probleme gibt, bleibt die eigene Lust zunehmend auf der Strecke oder die Schmerzen beim Sex verstärken sich. Doch warum ist das so?

    Meist stecken hierbei unbewusste Konflikte mit dem Partner oder dem eigenen Körper dahinter. Man kann sich nicht entsprechend fallen lassen und hat Angst vor körperlicher Nähe und intimen Berührungen. In einigen Fällen sind auch schlechte Erfahrungen in der Kindheit oder in vorangegangenen Beziehungen die Ursachen. Hier hilft es nur, sich dem Partner mitzuteilen und offen darüber zu sprechen. Es können aber auch professionelle Verhaltenstherapien bzw. Psychotherapien Erfolg versprechend sein, wenn sich ansonsten keine körperlichen Ursachen finden lassen.

    Man liest auch sehr häufig vom sogenannten Scheidenkrampf, der Sex unmöglich machen soll. Dass die Scheide den Penis so fest umschließt und nicht mehr loslässt, ist allerdings wohl eher ein Mythos. Bei einem Scheidenkrampf ist es so, dass sich das vordere Drittel der Scheide verkrampft und sich die Beckenbodenmuskulatur verspannt, sodass der Penis nicht mehr in die Scheide eindringen kann. Hier spricht man medizinisch gesehen von einem Vaginismus.

    Auch hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle; etwa wenn die Frau schon vor dem eigentlichen Akt Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen hat oder aber bei einer vaginalen Untersuchung schon einmal schlechte Erfahrungen machen musste. Diese Angstzustände speichert das Gehirn und der Körper verkrampft in diesen Situationen extrem.

    Vaginismus ist grundsätzlich gut zu behandeln. Neben einer Sexualtherapie haben sich auch spezielle Beckenbodentrainingseinheiten bewährt, die die Muskulatur wieder entspannen lässt.

     

    Ein erfülltes Sexleben ohne Schmerzen sollte das Ziel sein

    Ist die Frau den Ursachen der Schmerzen beim Sex erst einmal auf den Grund gegangen und konnte erfolgreich Abhilfe verschaffen, dann steht einem erfüllten Sexleben und einer glücklichen Beziehung langfristig gesehen auch nichts mehr im Weg. Man kann so auch als Frau einfach nur Spaß am Sex haben und genießen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]