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  • 4 Blutgruppen Ernährung & Diäten – Welche Ernährung zur Blutgruppe?

    4 Blutgruppen Ernährung & Diäten – Welche Ernährung zur Blutgruppe?

    Sich entsprechend den Blutgruppen Ernährung anzupassen, ist ein Ansatz, der vor allem seitens der alternativen Medizin vertreten wird. Diese ist der Meinung, dass jede Blutgruppe über besondere Bedürfnisse verfügt, wenn es darum geht, sich gesund zu ernähren.

     

    Die Wahl der richtigen Ernährung ist laut dieser Theorie bei jedem Blutgruppentyp individuell und maßgeblich entscheidend für eine gute Entwicklung. So sei es durchaus wichtig zu wissen, welche Vorgaben bei der eigenen Blutgruppe beachtet werden sollten, um mögliche gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Beispielsweise ist bei Menschen mit Blutgruppe AB der Herzinfarktrisiko um 23 Prozent höher als bei anderen Blutgruppen.

    Blutgruppen Ernährung – Typ 0 – Fleisch, bitte!

    Typ 0 ist ein bekennender Fleischesser. Menschen mit dieser Blutgruppe sollten zudem mit ihrer Überempfindlichkeit gegen Umweltveränderungen vorsichtig sein und sich auch vor allzu starken Schwankungen in Sachen Ernährung in Acht nehmen.

    Neben Fleisch ist für Typ 0 auch der Verzehr von:

    • Fisch
    • Hülsenfrüchten
    • Obst und Gemüse

     

    von Vorteil. Nüsse und Samen sind ebenfalls gut verträglich. „Der Jäger“, wie Typ 0 auch gerne bezeichnet wird, bevorzugt ebenfalls Spinat, Grünkohl, Pilze, Feigen und Beeren, Broccoli und verschiedene Gemüsesäfte und Kräutertees. Eine besondere Achtsamkeit ist aber auf Schweinefleisch, Mais, Milch und Milchprodukte zu richten. Diese sollten möglichst vermieden werden. Nicht zu empfehlen sind außerdem Kartoffeln, eingelegte Lebensmittel, Linsen und Erdnüsse, sowie schwarzer Tee und Limonaden. Eine falsche Ernährung kann bei Menschen mit Typ 0 zu Schilddrüsenunterfunktionen, Entzündungen, Allergien und Blutgerinnungsstörungen führen.

     

    Blutgruppen Ernährung – Typ A – Vorsicht vor ernährungsbedingten Krankheiten!

    Typ A bleibt ebenfalls nicht vor den Folgen einer falschen Ernährung verschont. Hier liegt der Fokus dann im schlimmsten Fall auf Diabetes, Krebs und Herzkrankheiten. Die Betroffenen sollten Essig, Milch und Milchprodukte, sowie Fleisch und Weizen vermeiden.

    Überhaupt nicht zu empfehlen sind für Menschen mit Typ A Mayonnaise, Orangen, Bier und schwarzer Tee, genauso wie Wurst und tierische Fette. Typ A geht also eher in die Richtung einer vegetarischen Ernährung mit viel Getreide, Soja, naturbelassenem Gemüse, Hülsenfrüchten und Speiseölen. Dabei kann sich Typ A, der „Landwirt“, gut an Ernährungs- und Umweltveränderungen anpassen.

     

    Blutgruppen Ernährung – Typ B – die seltene Blutgruppe

    Schweinefleisch steht bei allen Blutgruppen, außer dem Typ A, der generell als der Vegetarier gilt, nicht auf dem Speiseplan. So sieht es zumindest die Empfehlung vor.

    „Der Nomade“, Typ B, der nur zwölf Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, ist dagegen ein Allesesser. Lamm, Wild, Meeresfrüchte, Getreide, Milchprodukte: für Menschen mit Typ B kein Problem. Besonders empfehlenswert sind für diese Menschen unter anderem:

    • Kaninchen
    • Leber
    • Blattgemüse
    • grüner Tee
    • Olivenöl
    • Reis
    • Kürbis
    • Curry,

    … um nur einige zu nennen.

    Nicht zu empfehlen sind hingegen Rhabarber, Tofu und Tomaten, fetter Fisch und Kichererbsen, Speiseeis und Rettich. So drohen den Typ-B-Menschen bei falscher Ernährung Autoimmun-Erkrankungen und auch Diabetes. Menschen mit Typ B kommt zugute, dass sie ein starkes Immunsystem haben. Einigen chronische Krankheiten trotzt der Typ B besser als andere Blutgruppen.

     

    Besonders resistent – Typ AB

    Die biologisch komplexeste Blutgruppe ist Typ AB. Wer diese Blutgruppe hat, verträgt sogar Fast Food. Menschen mit dieser Blutgruppe sind Mischköstler. Tofu, rote Bohnen, grünen Linsen, Dinkel, Hirse sind nur einige der Speisen, die gut für die Menschen mit Typ AB sind. Aber: Rind, Kalb, Schweinefleisch und Huhn sollten nicht auf dem Speiseplan stehen.

    Aufpassen muss der Typ AB bei Lebensmitteln wie Radieschen, Bananen, schwarzem Tee, Vollmilch und Kidneybohnen.

     

    Gegen Tofu, Kamm, Schafs- und Ziegenkäse ist dagegen nichts einzuwenden, ebenso wenig wie mit Hinblick auf grünen Tee, Knoblauch und Curry.

    Weniger anfällig ist Typ AB, „der Rätselhafte“, für Allergien. Aber Krebs und Herzkrankheiten gehören dagegen – bei falscher Ernährung – zu den Gefahren.

     

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  • Angst vor Schockreaktionen nach Impfung begründet?

    Angst vor Schockreaktionen nach Impfung begründet?

    Ist die Angst vor Schockreaktionen nach Impfung begründet? Viele Menschen lassen sich aufgrund der Angst, einen Schock zu erleiden, nicht impfen. Sicherlich besteht ein Risiko. Da eine Impfung zu einer Anaphylaxie führen kann. Dies ist die Folge einer allergischen Reaktion auf den Impfstoff. Allerdings seien einer Analyse nach solche Reaktionen äußerst selten. Mit einer Rate von 1,31, die auf eine Millionen Impfdosen kommt, sei das Risiko doch recht gering.

     

    Was ist anaphylaktischer Schock?

    Unter einem anaphylaktischen Schock ist eine Reaktion des Körpers in Folge einer Impfung zu verstehen. Obwohl ein solcher Schock äußerst selten ist, können die allergischen Reaktionen sehr stark ausfallen. Somit können Patienten bei einer vorliegenden Allergie auf folgende Bestandteile reagieren:

    • Impfantigene
    • Trägerstoffe wie Proteine oder Stabilisatoren
    • Antimikrobielle Substanzen

     

    Um herauszufinden, wie der Körper reagiert, haben Forscher, zu denen die Ärzte um Dr. Michael McNeil gehören, Auswertungen vorgenommen. Dazu haben die Ärzte aus dem Center Disease Control and Prevention Daten, die zwischen 2009 und 2011 im Vaccine Datalink erhoben wurden, herangezogen.

     

    Ergebnisse der Studien

    Merkmale eines anaphylaktischen Schocks bestehen darin, dass sich allergische Symptome in mindestens zwei Organbereichen schnell voranschreiten. Nicht selten handelt es sich bei den betroffenen Organen um die Haut, das Herz-Kreislauf-System oder die Atemwege. Daher zeigt das Ergebnis deutlich, dass eine solche Reaktion in Folge einer Impfung selten ist. Auf 25,2 Impfvorgänge vielen 33 Reaktionen, die durch eine Impfung ausgelöst wurden.

     

    Ablauf der Schockreaktionen nach Impfung

    Schon nach wenigen Minuten kann eine Schockreaktion auf eine Impfung von statten gehen. Bisher konnte nur ein Vorfall bestätigt werden, bei dem die Reaktion länger als einen Tag auf sich warten ließ. In den meisten Fällen der Betroffenen (85 %) war eine Atopie bereits bekannt und rund 16 Patienten litten an Asthma. Damit waren sie bereits immungeschwächt. Darüber hinaus ist keine der Schockreaktionen tödlich verlaufen. Eine Angst vor Schockreaktionen ist damit nicht notwendig. Vielmehr sollten sich Menschen vor wichtigen Krankheiten impfen lassen. Vor allem Kinder benötigen den Schutz vor beispielsweise Masern.

     

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    Quelle:

    Studie: http://dx.doi.org/10.1016/j.jaci.2015.07.048

  • Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Die dritthäufigste Art von Allergien ist die so genannte Tierhaarallergie. Diese bezeichnet aber nicht, wie vermutet werden könnte, eine Allergie gegen Tierhaare. Dennoch spielen unter anderem sogar Vogelfedern bei der Verbreitung von Allergenen eine große Rolle. Diese bleiben nicht selten darin haften und können so weiter verbreitet werden.

     

    Ausgelöst wird die klassische Tierhaarallergie unter anderem durch:

    • Schweiß
    • Speichel
    • Urin
    • Talg

    einiger Tiere.

    Mehr als zehn Prozent aller Tierhalter hierzulande, so eine Expertenschätzung, leiden unter einer Tierhaarallergie.

     

    Nase, Augen und Bronchien werden gereizt, wenn die von Tieren stammenden Allergene über die Atemwege aufgenommen werden. Aber auch ein direkter Hautkontakt mit Tieren kann natürlich allergische Reaktionen auslösen.

     

    Besonders deutliche Reaktionen auf Katzenhaare

    Dabei ist es ein Irrglaube, dass Tiere mit langen Haaren problematischer für Allergiker seien als Tiere mit kurzen Haaren. Bei Allergikern treten am häufigsten Reaktionen in Verbindung mit Katzen auf. Diese Allergene verbreiten sich besonders leicht. Sie haben eine spezielle Schwebeeigenschaft.

    So kann es vorkommen, dass sie an der Kleidung des Katzenbesitzers haften bleiben und sich an Orten verbreiten, die von Katzen nie aufgesucht wurden.

    Betroffene leiden dann zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch im Kino unter den Symptomen der Allergie. Das hat zur Folge, dass auch Menschen, die eben keine Katze haben, unter dieser Art der Allergie leiden, weil sie durch andere Menschen mit den Allergenen in Kontakt kommen.

     

    Hundehaar-Allergiker leiden oftmals etwas weniger

    Natürlich können auch Hunde Allergien auslösen. Oftmals sind hier die Symptome aber weniger aggressiv als bei einer Katzenhaarallergie. Wichtig ist es hierbei zu wissen, dass alle Hunderassen die gleichen Allergene besitzen. Die Unterschiede bestehen also nur in der vorhandenen Menge, sowie zwischen Männchen und Weibchen. Ein Hund kann bei einem Allergiker eine Reaktion auslösen, ein anderer aber wiederum nicht.

     

    Allergische Reaktionen in Verbindung mit weiteren Tierarten

    Starke allergische Reaktionen sind aber wiederrum bei einer Empfindlichkeit gegen Meerschweinchen festzustellen. Die Auslöser sind hier unter anderem Eiweißmoleküle, die im Urin der Tiere vorkommen. Auch Pferde können bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

    Bei Vögeln ist es der Sachverhalt jedoch wieder etwas anders. Neben den Allergenen (unter anderem – wie beschrieben- aus den Federn) können auch Vogelmilben zu einer Allergie führen.

     

    Die Symptome sind äußerst vielfältig und mitunter vergleichbar mit denen von Pollenallergikern. So tritt oft ein Kribbeln in Augen oder der Nase auf. Gerötete Augen sind ebenfalls in Zeichen für eine Überempfindlichkeit, ebenso wie Nesselausschlag und Niesattacken. Auch ein Fließschnupfen ist ein Anzeichen für eine bestehende Vogelallegie.

     

    Oft ist es so, dass die Reaktionen bereits unmittelbar nach dem Kontakt mit den Allergenen bzw. den Tieren auftreten. Wenn der Kontakt längere Zeit besteht oder die Allergie stark ausgeprägt ist, kann dies den Gesundheitszustand des Betroffenen extrem verschlechtern. Es kann zu Asthmaanfällen oder Atemnot kommen.

     

    Die Behandlung einer Tierhaarallergie – welche Möglichkeiten bestehen?

    Ein Allergietest gibt schnell Aufschluss über eine bestehende Tierhaarallergie. Antikörpernachweise im Blut bilden hier die Grundlage für die jeweiligen Erkenntnisse.

    Kurzfristig lassen sich Symptome auch medikamentös behandeln. Eine Immuntherapie oder eine Allergie-Impfung, eine Hyposensibilisierung kann als langfristige Behandlungsmethode in Frage kommen, beispielsweise dann, wenn Sie sich weigern, Ihren Liebling abgeben zu wollen.

     

    Gegebenenfalls ist vor allem die Hyposensibilisierung bei Betroffenen auch hilfreich für einen Schutz gegen zufällig auftretende Kontakte mit Allergenen. Möglicherweise treten die Beschwerden nach einer Zeit gar nicht mehr auf, zum Beispiel, wenn eine dreijährige Therapie durchgeführt wurde.

     

    Am ehesten lassen sich die Symptome natürlich durch das Vermeiden von Kontakten mit den Allergenen abstellen. Im eigenen Haushalt hilft unterstützend eine gute Reinigung von Matratzen, Gardinen, Teppichen und ähnlichem. Das kann die Allergenbelastung gering halten.

     

    Und schon beim Kauf von Alltagsgegenständen sollte einiges beachtet werden. Pelze, Schafwolle oder Angora sind für Allergiker absolut zu vermeiden, auch Rosshaarfüllungen oder Kamelhaar rufen oft starke Reaktionen hervor. Zudem sollte das Tragen von Straßenschuhen in der Wohnung vermieden werden.

     

    Raucher haben es übrigens besonders schwer, wenn sie an einer Tierhaarallergie leiden. Die Atemwege werden durch den Zigarettenrauch permanent gereizt. Das macht die Schleimhäute für Allergene noch angreifbarer.

     

    Einfache Maßnahmen, die der Betroffene selbst ausführen sollte, beziehen sich beispielsweise das Waschen der Hände nach jedem Kontakt mit dem entsprechenden Tier.

     

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  • Augengrippe: Symptome und Behandlung – tränende und juckende Augen

    Augengrippe: Symptome und Behandlung – tränende und juckende Augen

    Bei einer Augengrippe können die Augen von Grippeviren befallen werden. Betroffen sind hierbei die Horn- und Bindehaut. Die Gefahr dieser Erkrankung geht weniger von ihren unangenehmen Symptomen aus. Eher bleiben in relativ vielen Fällen bleibende Schäden zurück.

     

    Symptome einer Augengrippe

    Charakteristisch für die Augengrippe sind tränende und stark juckende Augen. Ihren Höhepunkt hat die Augengrippe erreicht, wenn Bindehaut sowie Lymphknoten anschwellen. Infolgedessen nimmt die Erkrankung einen harmlosen Verlauf.

     

    Bemerkbar macht sich die Augenerkrankung zusätzlich in einer verschwommenen Sicht. Überdies zählen zur Symptomatik

     

    • sich rötende Augen
    • allgemeines Unwohlsein
    • anschwellende Augenlider
    • auftretendes Fieber
    • brennende Augen
    • schmerzende Augen
    • Kopfschmerzen
    • Schmerzen in den Gliedern

     

    Bis die ersten Symptome einer Augengrippe auftreten, vergeht meistens eine Woche. Hierdurch ist mit einer Inkubationszeit zwischen sieben und zehn Tagen zu rechnen.

     

    Im weiteren Verlauf der Erkrankung nehmen Betroffene ein Fremdkörpergefühl in ihren Augen wahr. Schließlich ist für die Augengrippe das Auftreten der Beschwerden auf zunächst einer Seite kennzeichnend. Danach erfassen diese auch das zweite Auge.

     

    Wie die Behandlung der Augengrippe erfolgt

    In den meisten Fällen bedarf diese Augenerkrankung keiner Behandlung. Folglich heilt sie in der Regel innerhalb zwei bis vier Wochen von selbst ab. Dennoch ist es ratsam, einen Augenarzt aufzusuchen. Dieser kann zur Linderung der Symptome Augentropfen verschreiben. Ebenfalls zeigen kalte Kompressen positive Wirkungen. Zur Vermeidung einer Ansteckung ist es ratsam, sich für diesen Zeitraum krankschreiben zu lassen. Hierbei handelt sich um eine hoch ansteckende Krankheit.

     

    In der akuten Krankheitsphase haben sich Tränenersatzprodukte gut zur Minderung von Entzündungen im Bereich der Bindehaut bewährt. Ferner überlegen Forscher, ob es Sinn macht, Betroffenen spezielle Mittel zu verabreichen. Die Spätfolgen einer Hornhauttrübung sind auf Überreaktionen des Immunsystems zurückzuführen. Folglich können diese Mittel zur Verhinderung der Überreaktion des Immunsystems beitragen. Dann haben Spätfolgen kaum eine Chance.

     

    Allerdings besteht auch die Möglichkeit, die aus der Augenerkrankung resultierende Trübung der Hornhaut mithilfe des Laserverfahrens schonend zu entfernen.

  • Geflügel und Eiprodukte – Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten

    Geflügel und Eiprodukte – Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten

    Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten: Nach dem jüngsten Fall von Vogelgrippe in Sachsen wird die Angst der Bevölkerung größer, an dem Virus selbst zu erkranken. Die Voraussetzung, um sich mit dem Virus anzustecken, besteht in einem direkten Kontakt mit Geflügel, das infiziert ist. So unwahrscheinlich dieser Kontakt ist, macht es dennoch Sinn, einige Hygieneregeln in den Alltag mit aufzunehmen.

     

    Wahrscheinlichkeit, das Virus zu bekommen

    Der Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch löst in aller Wahrscheinlichkeit keine Übertragung des Virus Vogelgrippe aus. Eine Panikwelle sei aus diesem Grund unbegründet. In diesem Punkt sind sich alle wichtigen Institute wie das BfR, das RKI sowie das FLI einig. Dennoch empfehlen Experten gewisse Schutzmaßnahmen.

     

    Wer ist gefährdet?

    Da eine Übertragung der Vogelgrippe nur durch den direkten Kontakt übertragen werden kann, sind vor allem die Menschen gefährdet, die in engem Kontakt zu Geflügel stehen. Allerdings sei auch dann die Wahrscheinlichkeit schwindend gering. Das geringe Risiko an der Vogelgrippe zu erkranken, ergibt sich daraus, dass es weltweit über hundert Millionen erkrankte Vögel gibt. Jedoch sind bisher nur wenige hundert Menschen erkrankt.

     

    Empfehlungen des RKI bezüglich

    Die Vermeidungsstrategie bei Geflügel ist nicht unbedingt von Nöten. Allerdings empfiehlt das Robert-Koch-Institut Geflügelmärkte in betroffenen Regionen zu meiden. Ebenso sollten Sie keine toten Vögel berühren und die Hände regelmäßig waschen. Gerade wild lebende Vögel sollten vermieden werden. Nicht nur der direkte Kontakt ist bei dem Wild zu umgehen, auch mit den Schuhen sollten Sie Vögel in der freien Wildbahn nicht berühren. Zwar seien selbst gehaltene Hühner weniger von dem Virus gefährdet. Jedoch sollte auch im privaten Bereich verstärkt auf die Hygiene geachtet werden.

     

    Ansteckungsgefahr bei Geflügelprodukten?

    Eine Ansteckung über Geflügelprodukte ist zwar nicht auszuschließen. Dennoch gebe bisher keine Belege für die Gefahren durch rohe Eier oder Geflügelprodukte. Um das Risiko weiterhin gering zu halten, sollten etwaige Produkte von anderen Lebensmitteln getrennt gelagert werden. Darüber hinaus sollte die Zubereitung getrennt erfolgen. Ebenso ist eine gründliche Reinigung der Arbeitsflächen ratsam. So wird eine Vermehrung der Keime verhindert.

     

    Weiterführende Links und Quellen:

    BfR Mitteilung Nr. 032/2016 PDF:
    Aktueller Vogelgrippe-Ausbruch: Virusübertragung (H5N8) durch den Verzehr von Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten unwahrscheinlich

     

  • Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Kreuzallergien in der Übersicht – „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“

    Wie der Name bereits vermuten lässt, wird eine so genannte „Kreuzallergie“ dann ausgelöst, wenn ein betroffener Mensch ohnehin schon auf Pollen oder Gräser reagiert und ein ähnlicher Stoff ebenfalls Symptome hervorruft. Letztere zeigen sich in der Regel vor allem im Bereich des Mundes. Je nach Grad der Allergie können die Symptome entweder leicht, in manchen Fällen jedoch sogar lebensbedrohlich, sein und sich auf den kompletten Körper ausweiten.

     

    Die Zahl der Betroffenen ist hoch. Die Kreuzallergien zählen zu den am häufigsten auftretenden Lebensmittel-Allergien. Sie werden auch „pollenassoziierte Lebensmittel-Allergien“ genannt.

    So macht sich die Kreuzallergie bemerkbar

    Die Symptome für die Betroffenen von Kreuzallergien sind vielfältig. Oftmals reicht nur ein Biss in eine Ananas oder einen Apfel, um Beschwerden auszulösen. Auch würzige Speisen können ein Problem darstellen. Krämpfe und Durchfälle sind die Folgen.

     

    Eine Pollenallergie, vor allem im frühen Stadium bei früh blühenden Bäumen, kann gleichzeitig eine Lebensmittel-Allergie nach sich ziehen. Ein hoher Prozentsatz (über 50 Prozent) der Birkenpollen-Allergiker (wie auch Menschen, die auf Erle und Hasel reagieren) klagt auch beispielsweise über eine Unverträglichkeit gegenüber Obstsorten wie Birne, Pfirsich, Apfel, sowie Nüssen und Mandeln. Etwas besser sieht es mit Hinblick auf Kiwis oder Avocados aus. Diese werden in der Regel besser vertragen. Mit Hinblick auf eine bestehende Kreuzallergie gilt es also vor allem, sich der Zusammensetzung seiner Nahrung bewusst zu werden und riskante Faktoren in jedem Fall zu meiden.

     

    Kreuzallergien bei Beifußpollen-Allergikern

    Beifußpollen-Allergiker haben erwiesenermaßen häufiger Probleme mit Kreuzallergien. Die Reaktionen hierzu sind der Gruppe der Korbblütler geschuldet. Zu ihnen gehören unter anderem:

    • Löwenzahn
    • Kamille
    • Chrysanthemen

     

    Auch Sonnenblumenkerne und Estragon können für das Auftreten der jeweiligen Symptome verantwortlich sein.

    Ein Leitallergen für weitere Allergien ist Beifuß ohnehin. Gewürze und Kräuter sollten hier unbedingt vermieden werden. Auch Pfeffergewächse, wie Chili und Paprika, sind mit Vorsicht zu genießen.

    Auch eine Sellerieallergie in Verbindung mit Beifußpollen stellt keine Seltenheit mehr dar. Weiterhin davon betroffen ist auch anderes Gemüse wie Fenchel und Karotte, bei Gewürzen Koriander, Liebstöckel, Dill und Petersilie. Nach diesem Muster wird das Phänomen dieser Kreuzallergie auch das „Sellerie-Karotten-Beifuß-Gewürz-Syndrom“ genannt.

     

    Wichtig: passen Sie Ihre Ernährung an!

    Ein Ernährungsplan für Kreuzallergiker sollte demnach sehr individuell sein. Zunächst gilt es herauszufinden, wann und in welchem Ausmaß die Allergie vermehrt auftritt. Oftmals treten Kreuzallergien ausschließlich während einer aktuellen Pollensaison auf.

    Das bedeutet, dass spezielle Lebensmittel im Winter oder Herbst problemlos verzehrt werden können. So ist es wichtig zu wissen, dass Kreuzallergiker nicht wegen botanischen Verwandtschaften zwischen Pollen oder besonderen Lebensmitteln alles aus ihrem Speiseplan streichen müssen, was ihnen Probleme bereitet.

     

    Als Paradebeispiel gilt hier beispielsweise Endiviensalat oder Kopfsalat. Beide stammen aus der Familie der Korbblütler und sind eng verwandt mit Beifuß. Von ihnen ist aber nicht vermehrt bekannt, dass sie als Auslöser für Allergien gelten. In der Regel gilt, dass es eher die naturbelassenen Lebensmittel sind, die eine allergische Reaktion mit sich bringen können.

     

    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund betont unter anderem, dass kreuzreagierende Lebensmittel während einer Pollenzeit schlechter verträglich sind und Stresssituationen und Belastungen im Alltag eine Reaktion beeinflussen kann. Bei Äpfeln sollte auch beachtet werden, dass es hier Unterschiede mit Hinblick auf die Sorten gibt. Gloster und Altländer beispielsweise sind oftmals gut verträglich.

     

    Nicht nur der pflanzliche Ursprung ist ausschlaggebend!

    Wer allergisch auf Getreide- oder Gräserpollen reagiert, leidet oft auch unter einer Kreuzallergie auf Hülsenfrüchte, Mehl, Kleie und Tomaten. Darüber hinaus beschränken sich Kreuzallergien nicht auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Wer Probleme mit Hausstaubmilben hat, reagiert oft auch empfindlich auf andere Milbenarten, Muscheln, Schnecken oder Krustentiere.

     

    Das Problem um die Kreuzallergien ist sehr komplex und mitunter schwer zu durchschauen. Im medizinischen Bereich sind einige Kreuzallergien von großer Relevanz. Die jeweiligen Erkenntnisse sind zum Beispiel bei Infusionen wichtig. Wenn ein Allergiker keine Gelatine verträgt, gilt dies unter anderem möglicherweise auch für Volumenersatzmittel.

     

    Leiden Sie womöglich unter einer Kreuzallergie?

    Typische Symptome einer Kreuzallergie sind beispielsweise Schwellungen und ein Juckreiz der Mundschleimhaut, sowie auch Bläschen in der Mundflora. Bindehautentzündungen, Asthma oder Rötungen, ebenso wie Schnupfen.

     

    Vergleichsweise gering, jedoch auch durchaus existent, sind Reaktionen im Bereich des Verdauungstraktes festzustellen.

     

    Die Ursachen für die jeweiligen Beschwerden sind nicht immer schnell herauszufinden. Auch die Stärke der Reaktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt unter anderem an schwankenden Allergengehalten (zum Beispiel in biologischen Produkten) und kann auch von einer Produktionsregion, von der Zubereitung und vom Reifegrad abhängig sein.

    Für die Behandlung einer Kreuzallergie ist jedoch zu einem Großteil die Kombination aus der physischen und psychischen Verfassung des Betroffenen ausschlaggebend.

     

    Kreuzallergien lassen sich wie alle anderen klassischen Allergien ähnlich behandeln. Zu unterscheiden ist hierbei auch zwischen der kurzfristigen und langfristigen Behandlung. Je nach Krankheitsbild ergeben sich hier andere Lösungen.

     

    Kurzfristig lassen sich Symptome Antiallergika lindern oder abstellen. Bei sehr starken Reaktionen mit Hinblick auf eine Kreuzallergie muss auch an eine Schockprophylaxe gedacht werden. Ein Schock kann immerhin mitunter lebensbedrohlich sein.

     

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