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  • Glyphosat – wie giftig ist das deutsche Bier?

    Glyphosat – wie giftig ist das deutsche Bier?

    Die Nachricht wird alle Biertrinker aufgeschreckt haben – 14 Biersorten in Deutschland sind mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat belastet, und damit setzt sich jeder, der Bier trinkt, der Gefahr aus, Krebs zu bekommen. Wie giftig diese 14 Biersorten aber tatsächlich sind, darüber streiten sich die Wissenschaftler allerdings noch.

    Was ist eigentlich Glyphosat?

    Glyphosat ist ein Pestizid, das weltweit zum Einsatz kommt. Schon Anfang des vergangenen Jahres wurde Glyphosat von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft, und es steht außerdem unter dem Verdacht, einen Effekt auf den Hormonhaushalt zu haben und die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Glyphosat sollte immer wieder verboten werden, die Zulassung wurde aber jetzt gerade wieder verlängert und das heißt, das Pestizid darf weiter in der Landwirtschaft gegen Schädlinge eingesetzt werden.

    Darf jetzt kein Bier mehr getrunken werden?

    Die Verbraucherzentrale in Hamburg beruhigt alle Bierfreunde, denn es gibt keinen Grund zur Panik. Glyphosat ist zwar ein Stoff, der nicht unbedingt ins Bier gehört, aber jeder, der gerne Bier trinkt, kann das auch in Zukunft tun. Die Brauer hingegen werden aufgefordert, die Herkunft der Rückstände des Pestizids zu ermitteln und dann die Rückstände in ihrem Bier zu verringern.

    Wie groß sind die Mengen?

    Betroffen sind viele bekannte Biersorten und es wird vermutet, dass in noch mehr Biermarken Glyphosat gefunden wird. Die Menge ist allerdings sehr klein, aber da es bei Stoffen, die Krebs erregend sein können, keine Untergrenze gibt, kann auch nicht von einem unschädlichen Wirkstoff gesprochen werden. Streng genommen ist jedes Molekül einer Substanz, die als krebserregend eingestuft wird, schädlich und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus dieser Zelle eine Krebserkrankung entwickeln kann.

    Das Bier nach Feierabend oder in gemütlicher Runde ist nicht schädlich und so lange nicht wissenschaftlich gesichert ist, ab welcher Menge Bier tatsächlich gesundheitsschädlich wird, muss kein Biertrinker Angst haben.

    Bild: © Depositphotos.com / Nitrub

  • Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Kann Bier Alzheimer stoppen?

    Dass Bier gesund sein kann, das ist eine bekannte Tatsache, aber dass die Inhaltsstoffe im Bier Alzheimer und auch Parkinson stoppen können, das ist neu und wird leidenschaftlichen Biertrinkern ein mehr als gutes Argument liefern, um den Gerstensaft weiterhin zu genießen. Es gibt viele Getränke, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken, aber Bier scheint ein ganz besonderer Saft zu sein.

    Eine chinesische Entdeckung

    Wie wertvoll die Inhaltsstoffe im Bier sind, das haben jetzt Wissenschaftler aus China herausgefunden. Sie haben in den Inhaltsstoffen im Bier Xanthohumol entdeckt, eine Substanz, die nur im Hopfen vorkommt und die in der Lage ist, die empfindlichen Nervenzellen im Gehirn effektiv zu schützen. Xanthohumol kann dabei helfen, Parkinson und vor allen Dingen auch Alzheimer auszubremsen und die Erkrankungen an ihrem Fortschreiten zu hindern.

    Vor allem Erkrankungen, die sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden, können mit Xanthohumol verlangsamt werden und das bedeutet für die betroffenen Patienten, dass sie über einen längeren Zeitraum weniger Beschwerden und mehr Lebensfreude haben. In welcher Form der Wirkstoff Xanthohumol in der Zukunft zum Einsatz kommen wird, das ist aber noch unklar.

    Neue Hinweise

    Schon vor längerer Zeit gab es konkrete Hinweise darauf, dass die Inhaltsstoffe im Bier die Entstehung von Krankheiten, deren Ursprung im Gehirn liegt, entscheidend beeinflussen können. In diesem Zusammenhang spielt auch die Schädigung der Zellen in den Nerven, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden, eine wichtige Rolle. Durch die Inhaltsstoffe im Bier wie Xanthohumol, können die Nervenzellen besser geschützt werden, und das hat dann letztendlich einen positiven Effekt auf den Verlauf von Krankheiten wie Alzheimer und auch Parkinson. Bei beiden Erkrankungen gehen nach und nach die Nervenzellen verloren und die Inhaltsstoffe im Bier können das verhindern.

    Die Erkenntnis über die heilsame Wirkung der Substanz Xanthohumol ist schon länger bekannt und in früheren Studien wurde bereits nachgewiesen, dass diese Substanz eine antioxidative Wirkung hat, aber in einen anderen Zusammenhang. Wissenschaftler aus den USA haben nämlich herausgefunden, dass alle, die regelmäßig Bier trinken, von den Inhaltsstoffen im Bier profitieren können, wenn es um Krebs oder auch um Erkrankungen des Herz-/ Kreislaufsystems geht. Die Mediziner aus China haben die günstigen Eigenschaften, die Bier auf den Organismus hat, jetzt aber konkretisiert und das gibt allen, die unter Alzheimer oder Parkinson in einem frühen Stadium leiden, neue Hoffnung.

    Man sollte den Bierkonsum aber nicht übertreiben, denn nach wie vor gilt bis heute: Wer zu viel Bier trinkt, der schädigt auf Dauer sein Gehirn und schadet zudem seiner Gesundheit.