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  • Häufige Frauenleiden

    Häufige Frauenleiden

    Die häufigsten Frauenkrankheiten und weibliche Probleme

    Der menschliche Organismus ist sehr widerstandsfähig. Der Körper hält dabei zahlreichen äußerlichen Einflüssen stand, jedoch wird dieser immer wieder von Krankheiten heimgesucht. Neben den alltäglichen Erkrankungen, wie Schnupfen und Husten, leiden Menschen auch an anderen unerträglichen Krankheiten. Es gibt einige Krankheiten, welche hauptsächlich die Frauenwelt betreffen. Hier kann man sich über die häufigsten Frauenerkrankungen informieren.

     

    Blasenentzündung – der häufige Gang zur Toilette

    Begriffserklärung Blasenentzündung

    Eine Blasenentzündung ist, wie der Name schon sagt, eine Entzündung der Blase. Begleitet wird diese Krankheit meist von einem Harnwegsinfekt. Dieser betrifft die ableitenden Harnwege. Es sind also die Blase und die Harnröhre betroffen.

     

    Ursachen einer Blasenentzündung 

    Die Ursachen für Blasenentzündungen sind vielfältig. Frauen verkühlen sich sehr leicht, und dies kann sich in Form einer Blasenentzündung äußern. Frauen verfügen außerdem über eine kürzere Harnröhre als Männer, so dass Bakterien leichter in die Blase eindringen können. Da die Harnröhre und der Anus sehr nah beieinanderliegen, gelangen Bakterien aus der Analregion schnell in die Harnröhre. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen. Die Erkrankung lässt sich ganz schnell und einfach mittels einem Harnstreifentest nachweisen. Dieser wird in den Harn eingetaucht und zeigt innerhalb von drei Minuten ein präzises Ergebnis an.

     

    Blasenentzündung Symptome

    • Häufiges Harnlassen
    • Schmerzen beim Harnlassen
    • Schmerzen im unteren Bauch

     

    Therapie bei einer Blasenentzündung

    Empfehlenswert ist das Trinken von Blasentee und Essen von Ribiseln. Sollten die Symptome sich nicht bessern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann ein Antibiotikum verschreiben, mit dem die Blasenentzündung in kurzer Zeit wieder verschwindet. Auch wenn die Frau Schmerzen im Unterbauch hat, sollen diese nicht durch eine warme Wärmeflasche gelindert werden. Die Wärme fördert die Entzündung und die Bakterien können sich schneller vermehren.

     

    Komplikationen bei einer Blasenentzündung

    Die Bakterien können bei Nichtbehandlung der Blasenentzündung aufsteigen und so die Nieren erreichen. Dies kann zu einer Nierenbeckenentzündung führen. Diese zu behandeln ist weitaus schwieriger und langfristiger. Außerdem können die Keime sich vermehren und auch in die Scheide eindringen. Dies führt zu Entzündungen der Eierstöcke und der Gebärmutter. Wird eine Blasenentzündung schnell und effizient behandelt, ist dies jedoch nicht der Fall.

     

    Vaginalpilz – Juckreiz und Ausfluss

    Begriffserklärung – Vaginalpilz

    Frauen leiden häufig unter einem juckenden Vaginalpilz. Hier vermehren sich Sporen im warmen Scheidenmilieu und führen zu einer Pilzinfektion. Das Scheidenmilieu ist leicht sauer. Im Intimbereich der Frau muss ständig Feuchtigkeit herrschen. Diesen Platz lieben die Pilzsporen, denn sie finden einen super Nährboden für die Vermehrung.

     

    Ursachen für Vaginalpilz

    Für diese Erkrankung gibt es mehrere Ursachen. Ein Gang zur öffentlichen Toilette, ungeschützter Geschlechtsverkehr oder mangelnde Hygiene. Pilze können sich sehr schnell bilden und auch vermehren. Auch die Einnahme bestimmter Antibiotika kann zu einer Pilzinfektion führen.

     

    Vaginalpilz Symptome

    • Juckreiz im Bereich der Vagina
    • Brennen beim Harnlassen
    • Brennen der inneren Schamlippen
    • gerötete Schleimhäute der Vagina

     

    Therapiemöglichkeiten bei Vaginalpilz

    Eine Pilzinfektion lässt sich sehr einfach therapieren. Diese kann mit ausgewählten Salben, so genannten Antimykotika, behandelt werden. Die Salbe enthält einen Wirkstoff, welcher die Pilze abtötet. Zusätzlich kann die Frau ein Vaginalzäpfchen benutzen, so dass auch die Pilze in der Scheide abgetötet werden.

     

    Vaginalpilz – Komplikationen

    Wird die Pilzinfektion nicht behandelt, werden sich die Sporen vermehren und ausbreiten. Diese wandern durch die Scheide in die Vagina und hoch in die Gebärmutter. Dort führen sie zu einer schmerzhaften Infektion. Vor allem in der Schwangerschaft kann dies ein großes Problem werden, denn die Pilzsporen sind sehr gefährlich für das ungeborene Baby.

     

    Krampfadern – auch bekannt als Besenreisser

    Begriffserklärung Krampfader

    Krampfadern kennt eigentlich jeder Mensch. Vor allem an den Beinen sind diese häufig sichtbar. An der Hinterseite der Wade sind große und kleine blaue Venen sichtbar. Aber auch am Anus und an der Schamlippe können Krampfadern auftreten. Krampfadern sind grundsätzlich harmlos.

     

    Ursachen für Krampfader

    Krampfadern sind immer ein Zeichen, dass die Durchblutung nicht in Ordnung ist. Meist handelt es sich um ein Problem des Blutrückflusses aus der Vene. Es fließt viel Blut in die Vene. Durch zu hohen Druck beispielsweise kann dieses Blut nur langsam zurückfließen. Das Blut staut sich in den Venen und Ausstülpungen bilden sich. Diese Ausstülpungen lassen sich an der Oberfläche der Haut spüren und sind deutlich sichtbar.

     

    Krampfader Symptome

    • Sichtbare hervortretende Venen
    • Manchmal können Schmerzen in den Beinen auftreten
    • Spannungsgefühl
    • starkes Brennen in den Waden

     

    Therapie bei Krampfader

    Die Frau kann verschiedene Salben auf die betroffene Stelle auftragen. In der Apotheke sind durchblutungsfördernde Salben erhältlich. Meist helfen die Salben, dass die Krampfadern nicht schlimmer werden. Diese gehen jedoch in den meisten Fällen nicht mehr ganz weg. Um die Krampfadern komplett loszuwerden, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

     

    Komplikationen bei Krampfader

    In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass sich ein Blutgerinnsel aus den Beinen löst und durch den Körper wandert. Dies kann zu Schlaganfällen führen. Daher ist eine Kontrolle der Krampfadern durch einen Mediziner ratsam.

     

     

    PMS – jeden Monat aufs Neue

    Erklärung von PMS

    PMS, auch als Prämenstruelles Syndrom bekannt, bedeutet übersetzt „Symptome vor und während der Periode“. Jede Frau empfindet diese anders und sie äußern sich auch bei jeder Frau anders. Manche Frauen sind gar nicht davon betroffen, andere verspüren sehr intensive Symptome.

     

    Die Ursache von PMS

    Die Ursache für PMS ist nach wie vor sehr umstritten. Mediziner gehen von einer Änderung des Hormonhaushalts der Frau aus. Am Ende des Zyklus wird das Hormon LH in größeren Mengen gebildet. Dieses könnte für die Symptome verantwortlich sein.

     

    Symptome bei PMS

    • Krämpfe im Unterbauch
    • Gereiztheit
    • Lust auf unterschiedliche Speisen
    • Kopfschmerzen

     

    PMS – Therapiemöglichkeiten

    Es gibt leider keine wirkliche Therapie gegen PMS. Jede Frau muss selbst herausfinden, was ihr in dieser Zeit guttut. Gegen Kopfschmerzen und Krämpfe können Schmerztabletten eingenommen werden. Diese sollten jedoch vom Arzt verschrieben werden. Oft hilft eine warme Wärmeflasche am Bauch gegen die Krämpfe.

     

     

    Anämie – die Blutarmut

    Erklärung Anämie

    Die Anämie ist wörtlich übersetzt die Blutarmut. Hierbei kommt es zur Reduzierung von roten Blutkörperchen, welche für die Zusammensetzungen des Blutes wichtig sind. Sie transportieren beispielsweise den Sauerstoff für den menschlichen Körper und sind somit lebensnotwendig.

     

    Ursache von Anämie 

    Das häufigste Vorkommen der Blutarmut ist die Eisenmangelanämie. Diese entsteht, wie der Name schon sagt, auf der Basis von Eisenmangel. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil in der Herstellung der roten Blutkörperchen. Ist zu wenig Eisen im Körper vorhanden, sind automatisch auch weniger rote Blutkörperchen im Körper. Eisenmangel entsteht oft durch einen Blutverlust. Das erklärt auch, warum Frauen bei weiten häufiger betroffen sind als Männer. Vor allem Frauen, die an einer sehr starken Periode leiden, sind häufig von der Anämie betroffen.

     

    Symptome bei Blutarmut 

    • Ständiges Kältegefühl
    • Blasse Hautfarbe, vor allem im Gesicht
    • Kopfschmerzen

     

    Therapie von Anämie

    Da die häufigste Form der Blutarmut die Eisenmangelanämie ist, kann diese ganz einfach durch die Einnahme von Eisen behoben werden. Eisen ist in Lebensmitteln wie Spinat, Orangensaft oder Paprika enthalten. Es können alternativ aber auch Eisentabletten eingenommen werden. Eine Nebenwirkung der Tabletten kann sein, dass der Stuhl schwarz gefärbt ist.

     

    Welche Komplikationen können bei einer Blutarmut auftreten?

    Bei schwerer Blutarmut können Sehprobleme, Atemnot, Benommenheit und Herzrasen auftreten. Sollte eines dieser Symptome bemerkbar sein, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

     

    Brustkrebs – die heimtückische Krankheit

    Erklärung – Brustkrebs

    Beim Brustkrebs handelt es sich um eine bösartige Erkrankung des Brustgewebes.

     

    Ursache von Brustkrebs

    Die Ursache ist immer noch unbekannt. Es gibt jedoch eine 4-F Regel, welche Risikofaktoren für einen Brustkrebs darstellen.

    1. Fourty (über 40 Jahre alt)
    2. Fat (übergewichtig)
    3. Female (weiblich)
    4. Fertility (fruchtbar)

     

    Brustkrebs: Die Symptome 

    • Schmerzen bleiben meist aus
    • Knoten in der Brust sind spürbar
    • Die Knoten lassen sich verschieben
    • Es kann Sekret aus der Brustwarze austreten

     

    Therapie von Brustkrebs

    Je nach Art des Tumors ist eine andere Therapie notwendig. So kann oft eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Erfolg führen. Manchmal ist aber auch ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Therapie des Brustkrebses ist sehr vielseitig.

     

    Komplikationen bei Brustkrebs

    Je nach Art des Brustkrebses kann es zur Metastasen Bildung im Organismus kommen. Diese können durch den Körper wandern und der Krebs breitet sich somit aus. Um eine frühzeitige Erkennung des Brustkrebses zu gewährleisten, sollte jede Frau ab einem Alter von 40 Jahren zur jährlichen Mammographie gehen. Dort wird die Brust genau untersucht. Auch der jährliche Gang zum Gynäkologen sollte eingehalten werden. Außerdem wird jeder Frau empfohlen, einmal in der Woche ihre Brust abzutasten, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken.

     

    Eierstockzysten – eine harmlose Erkrankung

    Erklärung – Eierstockzysten

    Bei Eierstockzysten handelt es sich um gutartige Gewebeveränderungen an den Eierstöcken. Zysten können in unterschiedlichen Größen auftreten. Solange die Zysten klein sind, machen diese keine Probleme. Erst wenn die Zysten wachsen und die Nachbarorgane berühren, kommt es zu Symptomen.

     

    Ursache von Eierstockzysten

    Es gibt viele verschiedene Arten von Zysten, die alle unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist eine hormonelle Umstellung an der Entstehung der Zysten schuld.

     

    Die Symptome bei Eierstockzysten

    • Schmerzen im Unterbauch
    • Rückschmerzen
    • Verstopfung
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

     

    Therapiemöglichkeiten bei Eierstockzysten

    Meist gehen die Zysten von selbst wieder zurück. Frauen im gebärfähigen Alter leiden oft an zyklusbedingten Zysten. Das heißt, dass diese immer zur gleichen Zeit auftreten und später wieder verschwinden. Der Gynäkologe wird die Zysten im Auge behalten und in mehreren Zyklen kontrollieren. Sollten die Zysten jedoch nicht von alleine zurückgehen, ist eine operative Entfernung notwendig.

     

    Was für Komplikationen können bei Eierstockzysten auftreten?

    In 98m% der Fälle sind Zysten am Eierstock harmlos. Selten sind diese bösartig und können zu Krebs führen. Aber auch gutartige Zysten können Komplikationen hervorrufen. Diese sind mit Blut gefüllt. Wenn die Zyste zu groß wird, kann diese platzen. Das führt zu einer inneren Blutung. Auch kann sich die Zyste um die eigene Achse drehen, was zu einer Abklemmung der Blutgefäße führt. In weiterer Folge können die Gefäße auch durchgerissen werden. Ist dies der Fall, ist ein sofortiger chirurgischer Eingriff notwendig.

  • Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Gesunde und schöne Zähne – schon in der Kindheit die Weichen stellen

    Unsere eigenen Zähne sind wichtig. Das beginnt schon in der Kindheit, denn die Milchzähne legen den Grundstein für die spätere Zahnentwicklung und Zahngesundheit. Dabei werden Zähne oftmals nur als einzelne Bestandteile des Körpers betrachtet, aber nicht als Faktoren, die die gesamte Gesundheit beeinträchtigen können. Entzündungen im Zahnbereich können das Herz angreifen, selbst Demenzerkrankungen werden immer wieder mit Zahnproblemen in Verbindung gebracht. Es ist also wichtig, die Zähne von klein auf zu schützen. Aber wie geht das?

    Abbildung 1: Gesunde und schöne Zähne – mit der richtigen Pflege ist dieser Traum zum Greifen nah.

    Zähne im Kindesalter schützen: Welche Möglichkeiten gibt es?

    Leider gibt es heute noch Eltern, die den Milchzähnen keinen größeren Wert zuschreiben. Dabei beginnt der Zahnschutz bereits mit dem ersten Milchzahn, da nun die wichtigsten Grundlagen für das spätere Leben gesetzt werden:

    • Zahnpflege – Kinder lernen in diesem Alter, dass das tägliche Zähneputzen ein fester Bestandteil des Tages ist. Eltern müssen nun darauf achten, die Zahnpflege als Ritual zu festigen.
    • Zahnarzt – auch die ersten Zahnarztbesuche müssen ab dem ersten Milchzahn stattfinden. Es geht dabei nicht in erster Linie um Reparaturen oder die echte Prophylaxe, sondern darum, den Kindern im jungen Alter zu zeigen, dass Zahnärzte nichts Schlimmes sind.

    Und nur, wer die Milchzähne schon beachtet, der wird erste Anzeichen, die auf Erkrankungen oder Probleme schließen lassen, erkennen. Kariesbefall ist bei Milchzähnen keine Seltenheit, auch die zu zuckerreiche Ernährung spiegelt sind in den Zähnen wider. Zudem gilt:

    • Kiefer – schon an den Milchzähnen und ihrer Stellung können Ärzte erkennen, ob ausreichend Platz im Kiefer vorhanden ist. Spätere Zahnfehlstellungen oder ernste Probleme lassen sich nun meist schon beheben.
    • Bleibende Zähne – sie können durch erkrankte Milchzähne stark geschädigt werden. Die Kariesbakterien dringen unter den Milchzahn und befallen somit auch die bleibenden Zähne.

    Sobald der Zahnwechsel stattgefunden hat, ist es heute üblich, die bleibenden Zähne zu versiegeln. Dies geht aber wiederum nur, wenn die Zahnsubstanz stimmt und etwaige Schäden im Vorfeld behoben wurden. Achten Eltern schon bei ihren Kleinkindern auf eine gute Zahnreinigung, regelmäßige Kontrollen und auf eine zuckerarme und gesunde Ernährung, können sie leicht verhindern, dass die Kinder aufgrund von Behandlungen oder Schmerzen schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt machen. Denn auch in diesem Punkt gibt es eine Regel: Bringen Kinder den Zahnarzt mit schlechten Erfahrungen in Verbindung, neigen sie in späteren Jahren dazu, echte Ängste gegen den Zahnarzt zu entwickeln.

    Fehlstellungen beseitigen: ein wichtiger Schritt

    Zahnfehlstellungen können nur unschön aussehen, sie können jedoch auch das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Vielfach ist es wesentlich einfacher, die Fehlstellungen möglichst frühzeitig zu beheben. Das liegt nicht allein an dem noch weicheren Kieferknochen, sondern auch daran, dass sich viele Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung nicht mehr zutrauen. Zuletzt spielt ein wichtiger Kostenfaktor mit in die rechtzeitige Behebung. Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die Krankenkassen die Zahnkorrektur, im Erwachsenenalter müssen sie größtenteils selbst übernommen oder über eine Zusatzversicherung gestemmt werden. Und warum ist die Korrektur von Fehlstellungen so wichtig? Ein Überblick:

    • Gebiss – das menschliche Gebiss hat mehr Einfluss auf den gesamten Körper, als viele Menschen glauben. Setzen die Zähne beim Zubeißen nicht plan aufeinander auf, verschiebt sich mitsamt dem Kiefer die Muskulatur. Das kann zur Folge haben, dass Verspannungen und somit Schmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder auch Schlafprobleme verstärkt auftreten.
    • Reinigung – schief stehende Zähne erschweren die Zahnhygiene. Das kennt wohl jeder, bei dem die Weisheitszähne durchgekommen sind. Weit hinten im Kiefer ist es schwer, ausreichend mit der Bürste zu putzen.
    • Psyche – auch sie wird von Zahnfehlstellungen beeinflusst. Betroffene Menschen verstecken ihre Zähne häufig, Kinder und Jugendliche werden von ihren Kameraden geärgert.

    Dabei ist es mit den heutigen Methoden relativ leicht, Fehlstellungen zu korrigieren. Umso früher damit begonnen wird, desto besser ist das spätere Ergebnis.

    Prophylaxe lebenslang beibehalten

    Letztendlich kommt erst mit dem Tod der Zeitpunkt, die Zahnpflege und Prophylaxe beiseite zu legen. Auch im Erwachsenenalter ist die Prophylaxe sehr wichtig, denn nun dient sie dazu, die eigenen Zähne so lange, wie es möglich ist, zu erhalten. Auch jetzt kommen die Kostenfaktoren wieder dazu, denn Erwachsene müssen, abgesehen von den Zuzahlungen durch Zusatzversicherungen, einen großen Teil der notwendigen Zahnbehandlungen selbst tragen. Wer das nicht möchte, sorgt vor:

    • Tägliche Pflege – die Zähne müssen täglich ausreichend gepflegt werden. Übrigens schadet es nicht, auch im Erwachsenenalter hin und wieder die Färbetabletten zu nutzen. Mit der Routine stellen sich nämlich auch Gewohnheiten ein, die zur Unsauberkeit führen. Die eingefärbten Beläge zeigen deutlich auf, wo nicht korrekt geputzt wird.
    • Kontrolltermine – zweimal jährlich sollten Erwachsene zur Kontrolle den Zahnarzt aufsuchen. Manche Praxen bieten übrigens Putzschulen eigens für Erwachsene an. Auch sie helfen dabei, die Zähne zu erhalten.
    • Zahnreinigung – Zusatzversicherungen übernehmen sie regelmäßig, doch auch für Selbstzahler ist die professionelle Zahnreinigung nicht allzu teuer. Bei der professionellen Reinigung werden sämtliche Beläge entfernt, zugleich verschwinden auch lästige Beläge von Kaffee oder Tee bis zu einem gewissen Grad.

    Wird doch ein Zahnersatz benötigt, darf die Zahnhygiene ebenso wenig aufhören, wie Kontrolltermine. Gerade bei Zahnimplantaten ist die Zahnhygiene ungemein wichtig, denn die Stifte können nur korrekt mit dem Kiefer verwachsen, wenn keine Bakterien die Heilung verhindern. Bei überkronten Zähnen ist es notwendig, regelmäßig über Röntgenbilder zu prüfen, wie der Zahn unter der Krone aussieht. Das gilt übrigens auch bei einfachen Füllungen.

    Abbildung 2: Mit den richtigen Maßnahmen und etwas Glück wird Zahnersatz erst spätnotwendig.

    Fazit – Zahnhygiene: ein notwendiges Übel

    Sicherlich ist das Zähneputzen an einigen Tagen einfach nur lästig. Man ist schon müde, alternativ sind die Kinder müde, doch es muss geputzt werden. Wird schon in Kleinkindtagen die Wichtigkeit der Zahnpflege hervorgehoben und der Kontrolltermin so gestaltet, dass das Kind ihn als positiv empfindet, so gibt es auch im späteren Leben weniger Probleme. Gerade für Kinder rund um die Zeit des Zahnwechsels ist der Kontrolltermin wichtig.

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Lesley Juarez / Unsplash.com

    Abbildung 2: @ Quang Tri Ngyuen / Unsplash.com

  • Sonnenschutz – welcher ist optimal?

    Sonnenschutz – welcher ist optimal?

    Endlich ist der langersehnte Sommer da und viele fragen sich, welcher Sonnenschutz der Richtige ist. ÖKO-TEST empfiehlt hier Bio-Sonnenschutzmittel. Denn diese Mittel enthalten keine chemischen UV-Filter.

     

    Sonnenschutz dank Bio-Sonnenschutzmittel

    Anstelle chemischer Filter beinhaltet natürlicher Sonnenschutzkosmetika ausschließlich einen mineralischen Lichtschutz. Seine Bestandteile sind hauptsächlich Zink- oder Titanoxid. Dessen Pigmente bilden auf der Haut einen leichten Film, der die einwirkenden Sonnenstrahlen reflektiert. Infolgedessen wirkt biologischer Sonnenschutz unmittelbar nach dem Auftragen. Dahingegen müssen Produkte mit chemischen Filtern etwa eine halbe Stunde vor einem Sonnenbad aufgetragen werden.

     

    Lichtschutzfaktor im Sonnenschutz – je höher, je besser?

    Allerdings weisen Bio-Sonnencremes ein Problem betreffend dem Lichtschutzfaktor auf. Im Grunde genommen können diese Produkte einen Lichtschutzfaktor von 20 bis 25 erreichen. Viele Menschen schwören auf einen LSF von 30 oder sogar 50. Doch dies ist ein Irrtum. Auch wenn ein LSF von 50 versprochen wird, können wir uns nicht mehrere Stunden in der heißen Mittagssonne aufhalten.

     

    Experten zufolge ist auf ein Sonnenbad zwischen 11 und 16 Uhr bestenfalls zu verzichten. Denn der höhere Lichtschutzfaktor im Sonnenschutz bedeutet nicht gleichzeitig, dass der Mensch sich ungehindert in der Sonne aufhalten kann. Demzufolge ist ein Auftragen einer Sonnencreme mit einem LSF von 25 ist vollkommen ausreichend. Denn schon bei einem Faktor von 20 erfolgt eine Absorbierung von 95 Prozent schädlicher UV-B-Strahlen. Verwenden wir einen Lichtschutzfaktor 50, erhält der Mensch gerade einmal einen Schutz von drei Prozent mehr.

     

    Zu hoher Lichtschutzfaktor blockiert Bildung von Vitamin D

    Durch die Sonneneinstrahlung ist der Körper des Menschen in der Lage, selbst Vitamin D zu bilden. Wählen wir nun einen zu hohen Lichtschutzfaktor beim Sonnenschutz, beispielsweise mit dem Faktor 50, tragen wir selber maßgeblich zur Blockierung der körpereigenen Bildung des lebenswichtigen Vitamins D bei. Dabei nimmt dieses Vitamin gerade in Bezug eines Sonnenbades eine wichtige Stellung ein. Vitamin D ist für sehr viele Funktionen im Körper zuständig. Das Vitamin zeichnet unter anderem für eine gute Stimmung sowie einem verbesserten Gedächtnis verantwortlich.

     

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  • Wasser mit Kohlensäure – gesund oder ungesund?

    Wasser mit Kohlensäure – gesund oder ungesund?

    Prickelndes Wasser mit Kohlensäure erfrischt und löscht den Durst. Immerhin trinkt im Großraum Deutschlands jede Person pro Jahr 144 Liter Mineralwasser. Dabei ist der Durstlöscher in der Variation mit wenig Kohlensäure ebenso beliebt. Nur etwa jede zehnte Person trinkt ausschließlich stilles Wasser.

     

    Über den Gesundheitswert von Wasser mit Kohlensäure

    Relativ hartnäckig hält sich in der Bevölkerung der Mythos, Kohlensäure würde aus den Knochen wichtiges Kalzium lösen. Dabei sind Mediziner sich einig: Wasser mit Kohlensäure ist gesundheitlich unbedenklich. Dahingegen erweisen sich andere Erfrischungsgetränke als wahre Zuckerbomben. Auf Limonaden und ähnliche Getränke mit Kohlensäure ist deshalb möglichst zu verzichten. Sprudelwasser hingegen zeigt auf den menschlichen Organismus keinerlei schädliche Auswirkungen. Somit ist auch erwiesen, dass Kohlensäure kein Kalzium aus unseren Knochen herauslöst.

     

    Allerdings sollten Menschen, die bereits Probleme mit dem Magen haben, aufpassen. Denn Kohlensäure ist bekannt für ihre Förderung der Magensaftbildung. Dies wirkt sich gerade bei empfindlichen Personen negativ aus. Deshalb rät die Verbraucherschutzzentrale diesem Personenkreis, lieber auf stilles Wasser zurückzugreifen. Wenn Sie dagegen kohlensäurehaltiges Wasser gut vertragen, bestehen keine gesundheitlichen Bedenken. Dann ist es Ihnen allein überlassen, für welches Wasser Sie sich entscheiden.

     

    Geht von Trinkwassersprudlern Keimgefahr aus?

    In einer Vielzahl von Haushalten erfreuen sich so genannte Trinkwassersprudler großer Beliebtheit. Damit können Sie als Verbraucher herkömmlichen Leitungswasser in klassisches Sprudelwasser verwandeln. In den meisten Gebieten zeigt sich die Qualität von Leitungswasser als gut bis sehr gut. Dies konnte auch eine aktuell durchgeführte Analyse seitens der Stiftung Warentest bestätigen. Zudem können Sie bei selbst hergestelltem kohlensäurehaltigen Wasser einiges an Kosten einsparen. Außerdem ersparen Sie sich lästiges Flaschenschleppen.

     

    Jedoch haben Untersuchungen gezeigt, dass Wassersprudler keimanfällig sein können. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert auf Glasbehälter zurückzugreifen. Diese lassen sich in der Spülmaschine waschen. Ältere und zerkratzte Behälter sollten aussortiert werden. Am Vortag aufgesprudeltes Wasser am besten nicht mehr trinken, sondern eher zum Gießen verwenden. Dann ist Wasser mit Kohlensäure durchaus gesund.

  • Hände – Spiegel der Gesundheit

    Hände – Spiegel der Gesundheit

    Unsere Hände verraten sehr viel über die seelische wie auch körperliche Gesundheit. So können Sie beispielsweise einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel an Veränderungen der Fingernägel erkennen. Und zwar wölben sie sich in diesem Falle nach innen. Weiche Nägel weisen auf einen Zinkmangel hin. Dahingegen äußert sich eine mangelhafte Versorgung mit Vitamin A und Selen in brüchigen Nägeln.

     

    Hände geben Hinweise auf Verdauungsprobleme und schwaches Immunsystem

    Zeigen sich in der Mitte des Mittelfingers verdickte Knoten, kann dies auf Verdauungsprobleme hinweisen. Während ein dickerer Ringfinger auf Dickdarmbeschwerden hinweist, weist eine Verdickung im Bereich des Zeigefingers auf Störungen des Dünndarms hin. Wenn das vordere Fingerglied verdickt ist, kann dies auf krankhafte Erweiterungen der Lymphgefäße hindeuten. Nicht selten treffen wir diese Symptomatik in Kombination mit rundlichen Fingernägeln an. Dabei sind diese etwas größer als sonst und enorm nach außen gewölbt.

     

    Anzeichen für unterschiedliche Allergien und Erkrankungen

    Doch Hände können noch mehr anzeigen. Unter anderem geben sie uns Hinweise auf mögliche Erkrankungen oder allergische Reaktionen. Oftmals zeigen angeschwollene Fingergelenke Anzeichen auf entzündliche Gelenke oder Verschleißerscheinungen. Beobachten Sie die Bildung rötlich-violetter Flecken, hat sich offensichtlich eine Schmetterlingsflechte gebildet.

     

    Sofern Ihre Fingernägel sich unnatürlich vergrößern und stark rundlich wirken, kann dies auf Lungen- oder Herzleiden hindeuten. Verspüren Sie hingegen plötzliche starke Schmerzen und färben sich die Fingerspitzen beim Kontakt mit Kälte blau? Dann kann dies auf das Raynaud-Syndrom hinweisen. Eine Neurodermitis zeigt sich für gewöhnlich an trockenen, schuppenden Stellen zwischen den Fingern. Kommen die Hände des Öfteren mit aggressiven Desinfektions- und Reinigungsmitteln in Kontakt, verstärken sich die Symptome noch.

     

    Mögliche Hinweise auf akute Leberleiden lassen sich an rötlichen Handinnenflächen erkennen. Dabei fühlen sich diese warm an, was auf Gefäßveränderungen im Organismus hinweisen kann. Zurückzuführen ist dies auf erweiterte Adern im Bereich der Handflächen. Aber auch von Heuschnupfen, Nesselsucht und Asthma betroffene Personen zeigen unterschiedliche Symptome an den Händen. So lassen sich nicht selten zahlreiche Furchen und Linien in den Innenflächen der Hände erkennen.

     

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  • Sensation: Kann man Herzinfarkte ab sofort vorbeugen?

    Sensation: Kann man Herzinfarkte ab sofort vorbeugen?

    Herzinfarkte und Schlaganfälle sind nach wie vor ein heißes Thema. Es passiert nicht nur von einer Sekunde auf die andere, sondern es kann auch jeden von uns treffen. Egal, ob jemand raucht, viel Sport treibt oder sich gesund ernährt, eine Garantie gibt es für nichts. Wichtig in solch einer Situation ist, dass schnellstmöglich ärztliche Hilfe kommt. In der Regel sind die Folgen geringer, sofern früher mit der Behandlung begonnen wird. Nun haben Forscher in einer Untersuchung eine echte Sensation gemacht, denn es wurde ein neues und vor allem sicheres Anzeichen entdeckt. Mit dieser Erkenntnis ist es nicht ausgeschlossen, dass Herzinfarkte zukünftig besser behandelt beziehungsweise vorhergesagt werden können.

    Cholesterin als große Kristalle

    Der Hauptfokus der Untersuchung rund um Medizinprofessor George S. Abela bestand im Material, das die Herzkranzarterien verstopft. Das Ergebnis war etwas überraschend, denn es handelt sich wirklich um Cholesterin. Wie das geht? Ganz einfach: Dieser tritt hier in Kristallform auf. Die Wissenschaftler berücksichtigten über 240 Fälle, wobei in rund 89 Prozent verhärtetes Cholesterin die Ursache war. Sie sind eine Begleiterscheinung von Plaque-Bildung und sollen laut aktuellen Erkenntnissen aus Kalzium, Fett und weiteren Stoffen bestehen. Sobald die Verhärtung erfolgt, kommt es zu einer Verkalkung der Arterien. In bereits durchgeführten Studien konnte man außerdem nachweisen, dass sich Cholesterin bei der Verwandlung in den festen Zustand vergrößert. Diese Tatsache führt anschließend zu einer Verletzung der Arterienwand und demnach zu einer Blockierung des Blutflusses. Die Folge ist ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt.

    Medikamente könnten helfen

    Dank dieser Erfahrung weiß man nun, wie sich die Kristalle ausdehnen, entzünden und schließlich blockieren. Mit Medikamenten sollen sich diese auflösen und Schäden am Herzen vermeiden. Mögliche Optionen sind die Einnahme von Statinen (wird in der Regel bei einem zu hohen Cholesterin verschrieben) und die Einnahme von Aspirin (wirkt blutverdünnend). Ein regelmäßiger Check beim Arzt ist ebenfalls Pflicht. Eine entscheidende Rolle spielt die Lebensweise, denn mit Sport und einer gesunden Ernährung lässt sich das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts von Haus aus mindern. Die Cholesterin-Kristalle haben weniger Chancen zu entstehen und der Alltag geht dank Ausdauer und Kondition leichter von der Hand. Im Ernstfall ist es aber gut zu wissen, dass die Forschung in diesem Bereich einen echten Meilenstein erreicht hat.

     

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