Schlagwort: Bildung

  • Entschleunigung – Wie es sich auf die Gesundheit auswirkt

    Entschleunigung – Wie es sich auf die Gesundheit auswirkt

    Entschleunigung wie sollte das in unserer Zeit gehen? Unser modernes Leben ist geprägt von Zeitnot und Hektik. Ob im Beruf oder im Privatleben – immer mehr Dinge müssen in der zur Verfügung stehenden Zeit erledigt werden. In unserem Job sollen wir 40 Stunden oder mehr pro Woche erstklassige Leistungen erbringen. Im Privatleben müssen wir für unseren Partner und die Kinder da sein. Und die Hobbys und persönlichen Interessen sollten natürlich auch nicht zu kurz kommen. Und dann ist da auch noch der Freundeskreis, welcher nach regelmäßigen Treffen und Freizeitaktivitäten verlangt.

    Bei vielen Menschen gleicht der Alltag eher einem Wettrennen ohne Aussicht auf den Sieg, als dass sie ihn problemlos bewältigen können. Doch halt: Müssen wir überhaupt in jeder Disziplin Höchstleitungen erbringen?

    Nein! Wer sein Leben in allen Bereichen bewusst verlangsamt, der lebt nicht nur sorgenfreier, sondern auch gesünder. Der riskiert weniger schwerwiegende Erkrankungen, ist zufriedener und lebt letztendlich länger. Doch wie setzt man das Ganze um?

     

    Das Zauberwort heißt Entschleunigung!

    Und genau darum soll es hier gehen. Wir müssen bewusst in unser eigenes Leben eingreifen und die richtigen Hebel betätigen, um dem alltäglichen Stress zu entfliehen. Schon kleinste Tätigkeiten und Gewohnheiten können einen solchen Hebel darstellen, z. B.:

     

    Essen

    Essen ist in unserer modernen Welt von einem kulturellen Ereignis zum lästigen Zeitfresser geworden. Zeit dies zu ändern! Essen Sie wieder bewusster, langsamer und gesünder! Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten sorgfältig und frisch zu und verzichten Sie zumindest zum größten Teil auf Fastfood & Co.

     

    Schlafen

    Gönnen Sie sich mehr Schlaf! Es sollten mindestens 7-8 Stunden pro Nacht sein. Zu wenig Schlaf fördert die Bildung von Stresshormonen und kann Krankheiten auslösen.

     

    Nichtstun

    Wann haben Sie das letzte Mal nichts getan? Wer darüber lange nachdenken muss, der sollte unbedingt etwas ändern und bewusst einfach mal gar nichts tun. Auch wenn es zunächst schwer fällt – es lohnt sich!

    Wenn Sie diese Tipps zum Anlass nehmen, Ihr Leben zumindest in den wichtigsten Bereichen aktiv zu entschleunigen, ist schon sehr viel gewonnen. Fangen Sie klein an und bauen Sie die „neue Programmierung“ langsam aus. So ist der Erfolg fast schon garantiert!

     

     

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  • Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz, die Anzahl der resistenten Bakterien gegen Antibiotika nimmt dramatisch zu. Auf Grund der weiteren Ausbreitung von Resistenzen nimmt die Bedrohung bakterieller Erkrankungen weiterhin erheblich zu. Zu den am meisten gefürchteten Krankheiten zählen unter anderem

    • Syphilis oder
    • Tuberkulose.

     

    Auch weit verbreitete Infektionskrankheiten wie beispielsweise Wundinfektionen können auftreten. Gefürchtet sind zudem gefährliche Lungenentzündungen.

     

    Dieser Prozess lässt sich eindämmen durch eine gezieltere Verabreichung derartiger Medikamente. Abhilfe verspricht jetzt ein neues Verfahren. Dadurch lässt sich die Gabe von Antibiotikum individuell an den jeweiligen Patienten anpassen.

     

    Antibiotika – jeder Mensch reagiert anders

    Was für Medikamente allgemein gilt, hat auch für Antibiotika Gültigkeit. Denn jeder Mensch zeigt eine andere Reaktion auf ein Medikament. Dafür zeichnen beispielsweise Stoffwechselprozesse verantwortlich. Diese laufen von Mensch zu Mensch in einem unterschiedlich hohen Tempo ab. Während bei einem Patienten die Wirkstoffe wesentlich schneller abgebaut werden, benötigen sie bei einem anderen mehr Zeit.

     

    Forscher entwickelten nun ein neues Verfahren. Mithilfe dessen lässt sich testen, inwieweit ein verabreichtes Antibiotikum zur Abtötung von Erregern ausreichend ist. Denn geschieht dies nicht, erhöht sich die Gefahr der neuen Bildung weiterer resistenter Keime.

     

    Einsatz von Biosensoren – Antibiotikaresistenz

    Für diesen Zweck nutzten die Forscher einen erfinderischen Trick. Und zwar bauten sie Antibiotika-Sensoren in ihre Messgeräte ein. Zur Verteidigung gegen Antibiotika verfügen Bakterien über speziellen Sensorproteine. Sowie ein Antibiotikum mit einem derartigen Protein in Verbindung tritt, löst sich jenes vom DNA-Bereich ab. Dieses DNA-Fragment wird aktiv. Es beginnt mit der Produktion von Eiweißen. Diese werden als Verteidigung benötigt.

     

    Kontrollmöglichkeit der Dosierung von Antibiotika

    Genau diese Verbindung aus DNA-Fragmenten und Sensoreiweiß haben sich die Forscher zu Eigen gemacht. Daraus lässt sich die Höhe von Antibiotika im Blut bestimmen. Liegt ein vorschneller Abbau vor, kann dieser leicht nachdosiert werden.

     

    Ein Nachweis mithilfe dieses Verfahrens kann binnen zehn Minuten erfolgen. Dies ist in Apotheken, Arztpraxen oder während eines Hausbesuches möglich. Auch in der Lebensmittelkontrolle kann das Verfahren nützlich sein.

  • Sind Feigen eine gesund Zwischenmahlzeit? Wirkung von Feigen

    Sind Feigen eine gesund Zwischenmahlzeit? Wirkung von Feigen

    Feigen sind als süße Früchte bekannt und werden gerne als Zwischenmahlzeit gegessen. Jedoch zeichnen sich die Früchte nicht nur durch ihren Geschmack aus, auch besitzen diese eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, welche gesundheitsförderlich sind. So sagt man ihnen zum Beispiel nach, dass sie wegen ihrer Ballaststoffe die Verdauung anregen würden. Darüber hinaus obliegen frischen Feige eine geringe Kalorienanzahl, so dass diese den Körper auch während einer Diät mit Nährstoffen wie Vitamine, Magnesium und Kalium versorgen können. 100 Gramm der Früchte besitzen lediglich 63 Kalorien.

     

    Inhaltsstoffe von Feigen

    Während sich der Fettanteil in Feigen gering hält, sind die Früchte reich an Vitaminen und Mineralstoffen. So finden sich in dem Obst folgende Inhaltsstoffe:

    • Vitamin A: Das Vitamin ist nicht nur für die Haut und Schleimhäute gut, auch fördert Vitamin A die Sehkraft.
    • Vitamin B: Dank des Vitamins wird der Stoffwechsel positiv beeinflusst.
    • Folsäure: Die Säure wird benötigt, um die Zellteilung und Blutbildung in Gang zu halten.
    • Biotin: Der Nährstoff trägt seinen Teil dazu bei, dass die Haut gesund bleibt, die Haare nicht brechen und die Fingernägel nicht brüchig werden.
    • Magnesium: Neben der Zellregeneration sorgt Magnesium für einen ausgeglichenen Energiehaushalt.

     

    Wirkung von Feigen

    Wie eingangs schon erwähnt, sind sie für ihre verdauungsanregende Wirkung aufgrund der vielen Ballaststoffe bekannt. Darüber sollen sich die Früchte wegen ihrer gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe aber auch in folgenden Bereichen positiv auswirken:

    • Herz-Kreislauf-System
    • Nervensystem
    • Schutz vor Osteoporose
    • Zellregeneration von Haut, Haaren und Nägel

     

    Sie sollten jedoch, um diese Wirkungen zu erzielen, nur frisch konsumiert werden. Getrocknete Früchte liefern dem Körper nicht nur mehr Kalorien, auch verändert sich die Zusammensetzung der Nährstoffe von den Feigen. Somit gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren und die Feigen werden zu einer Kalorienbombe.

     

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  • Gefährdung durch Salat aus Plastikbeutel –  Bakterien zbsp. Salmonellen

    Gefährdung durch Salat aus Plastikbeutel – Bakterien zbsp. Salmonellen

    Abgepackter Salat aus Plastikbeutel im Supermarkt wirken gesund und sind zeitsparend. Nicht wenige Menschen greifen aus diesem Grund zu dem vorbereitenden Salat.  Dieser wartet nur noch auf den Verzehr. Allerdings sollten die Keime, die sich in solchen Salaten befinden, nicht unterschätzt werden. Dennoch liegt der Grund hierfür nicht in der Verpackung.

     

    Zeitersparnis im Vordergrund

    Verpackte Salat sehen oftmals eingefallen nicht gerade den Appetit aus. Dennoch greifen immer mehr Menschen auf Fertigsalate zurück. Die Ursache hierfür besteht darin, dass die Menschen auf die Zeitersparnis achten. Menschen möchten wenig Zeit investieren und dennoch etwas Gesundes zu sich nehmen. Das vorbereitete Grün findet sich mittlerweile nicht mehr nur in Supermärkten. Auch Flugzeuge, Kantinen sowie Schnellrestaurants bieten eine solche Mahlzeit in Verpackungen an.

     

    Salat aus Plastikbeutel ein Gesundheitsrisiko?

    So lukrativ die Zeitersparnis durch das zugeschnittene Grün erscheint, Wissenschaftler haben das verpackte Lebensmittel untersucht. Dabei kamen Forscher aus England zu dem Ergebnis, dass etwaige Lebensmittel ein Gesundheitsrisiko sein können. Dazu hat die Mikrobiologin Primrose Freestone die Schnittstellen des Grüns untersucht. Sie kam zu dem Ergebnis, dass sich an diesen besonders viele Bakterien bilden könnten. Gerade Salmonellen fühlen sich durch den austretenden Pflanzensaft angezogen. Dadurch werden Magen-Darm-Erkrankungen ausgelöst. Darüber hinaus könnten die Bakterien an der Verpackung besser haften.

     

    Entwicklung von Bakterien im Salat aus Plastikbeutel

    Die Untersuchung der Wissenschaftler zeigte, dass sich die Salmonellen besonders schnell vermehren. Die Bakterien wurden dazu in einer wässrigen Lösung mit Salatsaft beobachtet. Nach nur fünf Tagen haben sich 100 Bakterien zu einer Bakterienkolonie von 100000 entwickelt. Dabei ist zu bedenken, dass es sich bei dieser Zeit um eine typische Lagerdauer handelt. Somit kann Tütensalat nach nur fünf Tagen also ein deutliches Risiko für die eigene Gesundheit darstellen.

     

    Belag auf Salat

    Darüber hinaus fördere der Salatsaft auch die Bildung von Biofilmen auf den Salatblättern. Dabei handelt es sich um einen bakteriellen Belag. Dieser ist mit Zahnbelag vergleichbar und lässt sich nicht einfach nur abwaschen.

  • Gürtelrose bzw. Herpes Zoster eine Viruserkrankung

    Gürtelrose bzw. Herpes Zoster eine Viruserkrankung

    Beim Herpes Zoster, der volkstümlich als Gürtelrose bekannt ist, handelt es sich um eine Viruserkrankung. Sie beginnt an den Nerven und wird an der Haut sichtbar, meist auf Brusthöhe oder in der Mitte des Körpers (daher ihr Name). Es bildet sich ein Entzündungsstreifen mit Bläschen, wobei die Erkrankung starke Schmerzen verursacht. Windpocken zählen als erste Form dieser Erkrankung.

     

    Was hat Herpes Zoster mit Windpocken gemeinsam?

    Auslöser der Herpes-Zoster-Erkrankung ist das Varizella-Zoster-Virus. Der Erreger löst zuerst meist Windpocken aus. Diese Kinderkrankheit ist durch stark juckenden Ausschlag mit Bläschenbildung gekennzeichnet. Sie kann einzelne Hautregionen oder den gesamten Körper betreffen und ist sehr ansteckend.

     

    Später ist der Körper gegen Windpocken immun. Im Rückenmark schlummert aber der Erreger weiter. Er kann später den Herpes Zoster zum Ausbruch bringen. Dann bildet sich ein geröteter Haut-Ring um Brust oder Taille. Er kann vollständig oder unvollständig geschlossen sein. Es gibt auch Gürtelrosen, die von der Schulter in Richtung Bauch ziehen.

     

    Aus den Schwellungen am Haut-Ring entwickeln sich Blasen: hier sammelt sich Lymphflüssigkeit und tritt dann aus. Die Bläschen verschorfen und heilen. Die starken Schmerzen bei einem akuten Herpes Zoster lassen sich mit Medikamenten dämpfen. Gürtelrose führt, entgegen allen alten Erzählungen, nicht zum Tode. Sie ist lästig und schmerzhaft, aber nicht lebensbedrohlich.

     

    Herpes Zoster – Infektionswege

    Das Verursachervirus kann nach durchlaufener Windpockenerkrankung durch ein schwaches Immunsystem, Alter oder Krankheit im Körper reaktiviert werden. Meist erkranken über 50-Jährige an der Gürtelrose. Über Tröpfchen- und Schmierinfektion erfolgt die Ansteckung. Wurde eine an Windpocken erkrankte Person anschließend richtig immunisiert, dann ist eine erneute Infektion nahezu unmöglich. Leider lässt sich dadurch aber nicht verhindern, dass eine Herpes-Zoster-Infektion ausbricht, sobald das Varizella-Zoster-Virus (VZV) erneut aktiviert wird.

     

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  • Hämorrhoiden Leiden – Symptome der Gefäßverdickungen

    Hämorrhoiden Leiden – Symptome der Gefäßverdickungen

    Richtig gesehen hat jeder Mensch Hämorrhoiden, diese sind ringförmige Gefäßverdickungen unter der Schleimhaut des Enddarms müssen aber nicht zwingend Hämorrhoiden Leiden erzeugen. Im Sprachgebrauch werden mit dem Begriff allerdings die krankhaften Vergrößerungen dieser Verdickungen gemeint. Anders ausgedrückt, Hämorhoiden Leiden, die Jucken und Schmerzen verursachen, teils sogar operativ behandelt werden müssen.

     

    Symptome für Hämorrhoiden Leiden

    Die Ursachen, die einer krankhaften Veränderung der Hämorrhoidalleiden zugrunde liegen, sind keinesfalls endgültig geklärt. Eventuell kann das Risiko durch ballastarme Kost, aber auch erbliche Veranlagung und zu langes Sitzen erhöht werden. Krankhafte Veränderungen der Hämorrhoiden machen sich bemerkbar durch verstärkten Juckreiz am After. Ebenfalls können Schmerzen beim Stuhl, helles Blut im Stuhl sowie Hautausschläge in der Umgebung auftreten. Sind einige oder alle der Beschwerden vorliegend, muss ein Arzt aufgesucht werden. Es ist dann zu klären, ob es sich wirklich um ein Hämorrhoiden-Leiden handelt. Denn bei gleichen Symptomen sind andere Erkrankungen möglich.

    In den Anfangsstadien werden meist ballastreiche Kost angeraten, lauwarme Sitzbäder, Salben gegen Ausschläge und Juckreiz. Zudem teilweise Zäpfchen, um Schmerzen zu lindern und den Stuhl zu erweichen. Ist das Leiden fortgeschritten und eine starke Ausbildung nach außen nicht mehr anders zu beheben, können ambulante und klinische Eingriffe helfen. Die Verdickungen können verödet werden.

     

    Die so genannten falschen Hämorrhoiden

    Falsch sind nicht die Hämeorrhoiden, sondern das Wort, denn es beschreibt eine andere Krankheit. Es handelt sich um Thrombosen im Bereich des Afterausgangs. Symptome sind dunkle, schmerzhafte Knoten. Dabei unterscheidet die Färbung der Knoten sie eindeutig vom Hämorrhoiden Leiden. Hier helfen meist äußere Anwendungen, selten ist eine Operation nötig.

     

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