Schlagwort: Bildung

  • Weg mit den Falten – eine neue Haut macht´s möglich

    Weg mit den Falten – eine neue Haut macht´s möglich

    Dass die Haut im Laufe der Jahre altert, ist ein ganz natürlicher Prozess, aber leider altert die Haut immer an den Stellen, die deutlich sichtbar sind. Falten sind mit zunehmendem Alter ein Problem und auch wenn es diverse Lotionen und Cremes gibt, aufhalten lässt sich die Faltenbildung nicht. Amerikanische Ärzte haben jetzt eine Art zweite Haut entwickelt, die Falten und Tränensäcke einfach verschwinden lässt.

    Die Haut wird wieder jung

    Der Alterungsprozess der Haut kann nur verzögert werden, stoppen lässt er sich nicht. Die zweite Haut aus den USA jedoch verleiht der natürlichen Haut nach nur wenigen Sekunden ein neues, frisches Aussehen und sorgt für Elastizität. Die Haut aus dem Labor besteht aus Silikon-Polymeren und wird im flüssigen Zustand aufgetragen, auf der Haut bildet sich ein Schutzfilm, der den Feuchtigkeitsverlust der Haut verhindert. Das Material ist luftdurchlässig, also atmungsaktiv, aber es hält immer nur einen Tag. Studien haben gezeigt, dass sich dieser Film natürlich an das Hautbild anpasst und ein jugendliches Aussehen verleiht.

    Interessant für die Wundbehandlung

    Die zweite Haut ist nicht nur für das Abdecken von Falten und anderen Hautproblemen ein gutes Mittel, sie kann auch in der Wundbehandlung zum Einsatz kommen. Der Film legt sich über die offene Wunde, die damit vor Verunreinigungen geschützt wird und in aller Ruhe heilen kann. Das Material ist zudem auf der Haut kaum spürbar und gut verträglich, was vor allem für Menschen von Interesse ist, die unter Allergien leiden.

    Gibt es auch Nachteile?

    Noch hält die zweite Haut gegen Falten nur einen Tag und muss dann wieder entfernt werden, aber die amerikanischen Forscher sind zuversichtlich, bald eine neue Mischung zu entwickeln, die länger auf der Haut bleiben kann. Die aktuelle Variante sollte auch nicht länger aus einen Tag auf der Haut verbleiben, denn am Ende des Tages zeichnen sich unschöne Ränder ab.

    Bild: © Depositphotos.com / evgenyataman

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  • Wie sich chronische Beschwerden am besten bekämpfen lassen

    Im Netz der Schmerzen

    Baierbrunn (ots) – Der Schmerz dauert an, obwohl der Rücken wieder geheilt ist – für Experten nichts Ungewöhnliches. Denn Schmerz entsteht im Grunde erst auf dem Weg zum Gehirn, an mehreren Stationen kann er gedämpft, ausgeblendet oder aber verstärkt werden. Verändert sich diese Schmerzbahn, kann auch ein Schmerz entstehen, der gar keinen Auslöser im Gewebe hat. „Das bedeutet keineswegs, dass die Beschwerden eingebildet sind“, sagt Professorin Heike Rittner, Leiterin der Schmerztagesklinik an der Uniklinik Würzburg, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Vielmehr hat sich die körperliche Ursache verlagert.“ Fachleuten zufolge bestimmen auch das eigene Umfeld und Verhalten, wie stark sich chronische Schmerzen anfühlen. Experten sprechen vom „biopsychosozialen Modell“. Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen sind daher Medikamente nicht alles. Bekämpfen lässt sich das Leid der Patienten am besten im Team, in einer umfassenden, sogenannten multimodalen Therapie. Der Arzt verschreibt Schmerzmittel, der Physiotherapeut erweitert das Bewegungsspektrum, der Psychotherapeut hilft dabei, besser mit dem Schmerz zu leben. Eine solche Behandlung bieten Schmerzzentren an oder gut vernetzte niedergelassene Ärzte mit Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“. 

    Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3318505
  • Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Kein Vertrauen in die Schulmedizin

    Wer heilt, hat recht, sagt der Volksmund und es scheint, als würden sich immer mehr Deutsche dieses Sprichwort zu Herzen nehmen. Es ist längst nicht mehr der Arzt, der das alleinige Recht auf Heilung hat, es sind heute vielmehr selbst ernannte Heiler, Schamanen und Heilpraktiker, denen sich die Kranken anvertrauen und auf Heilung hoffen.

    Wundersame Wunderheiler

    Kann ein sogenanntes Jenseitsgespräch wirklich Spannungen lösen und zu einem größeren Wohlbefinden beitragen? Viele Menschen glauben das und zahlen bereitwillig bis zu 100,- Euro für ein Gespräch mit einem Verstorbenen, der durch ein Medium vermittelt wird. Geschätzt gibt es 15.000 geistige Heiler in Deutschland, die sich selbst als unkonventionelle Therapeuten bezeichnen und die als Handaufleger, Schamanen oder eben als Medium arbeiten, was auf Wunsch auch ein Gespräch mit Jesus Christus vermitteln kann. Diejenigen, die solche Heiler aufsuchen, sind von der klassischen Schulmedizin enttäuscht, sie wollen nicht länger von Pharmakonzernen abgezockt werden und haben genug von korrupten Ärzten.

    Gefährliche Alternativen

    Ein Gespräch mit dem Jenseits schadet keinem, außer dem Geldbeutel, gefährlicher wird es aber immer dann, wenn diese Heiler aktiv in die Schulmedizin eingreifen. So wird zum Beispiel vor Impfungen für Kinder gewarnt, die Chemotherapie für den Krebspatienten gilt als das Werk des Teufels und sie raten davon ab, Milch zu trinken, zudem ist gekochtes Essen verpönt. Beschwörungstherapien gehören für den alternativen Heiler immer zum Programm und die Esoterik ist für sie die einzig wahre Wissenschaft.

    Fragwürdige Heilpraktiker

    Der Heilpraktiker ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Ersatzarzt geworden und diese Entwicklung sehen die Schulmediziner mit zunehmender Sorge. Heilpraktiker kann jeder werden, der einen Abschluss der Hauptschule hat und bei der Prüfung beim Gesundheitsamt 45 von 60 Fragen beantworten kann. Eine medizinische Ausbildung ist nicht notwendig, ein Multiple-Choice-Testbogen und eine kleine mündliche Prüfung reichen aus, um anschließend Patienten behandeln zu dürfen.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael

  • Warum zu fettes Essen dem Gehirn schadet

    Warum zu fettes Essen dem Gehirn schadet

    Dass fettes Essen dick macht, ist hinlänglich bekannt, dass es aber auch das Gehirn negativ beeinflusst, das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Zunächst gilt diese These allerdings nur für Mäuse, denn die kleinen Nagetiere, die im Rahmen der Studie mit fettigem Essen gefüttert wurden, legten nicht nur kräftig an Gewicht zu, ihr Gehirn litt zudem an einer Unterversorgung mit Zucker.

    Das Gehirn hungert

    Die Studie des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung hat nachgewiesen, dass fettiges Essen schon nach drei Tagen zu einer deutlich geringeren Versorgung mit Zucker führt. Das Gehirn hungert und das, obwohl viel und fett gegessen wird. Wird der Zuckerspiegel im Gehirn wiederhergestellt, kann es für den restlichen Körper gefährlich werden, im schlimmsten Fall droht sogar eine Diabetes. Die Forschergruppe um Jens Brüning fand heraus, dass bei Mäusen schon nach drei Tagen fettreicher Diät, die Aufnahme von Glukose im Gehirn stetig abnahm.

    Was ist der Auslöser?

    Die Forscher sehen in den ungesättigten Fettsäuren einen möglichen Auslöser, der sich giftig auf die Blut-Hirn-Schranken auswirkt. In der Folge kommt es dann zu einer Rückbildung des Glukose-Transports, das dann an den wichtigen Stellen im Gehirn fehlt. Die Mäuse lernten plötzlich nichts mehr und auch ihr Erinnerungsvermögen wurde immer schlechter. Das Gehirn versucht allerdings, dem Mangel an Glukose entgegenzuwirken, indem das Immunsystem umgehend anfängt, VEGF zu produzieren, um den Glukosewert wieder zu steigern.

    Der Körper muss leiden

    Es dauerte vier Wochen, bis bei den Mäusen im Gehirn wieder ein normaler Glukosespiegel gemessen werden konnte, obwohl sie weiterhin fettreich ernährt wurden. Dieser Ausgleich des Bedarfs an Zucker im Hirn ging aber auf Kosten des Körpers. Das Gehirn hatte den Appetit auf Süßigkeiten stetig gesteigert und dabei verhindert, dass die Muskeln Zucker bekamen. In der Spätfolge können die Zellen der Muskeln resistent gegen das Hormon Insulin werden, und das steigert die Gefahr, an Diabetes zu erkranken.

    Bild: © Depositphotos.com / Berka777

  • Kindliches Hämangiom – mehr als ein kosmetisches Problem?

    Kindliches Hämangiom – mehr als ein kosmetisches Problem?

    Wenn das Baby ein paar Wochen alt ist, dann entdecken viele Eltern bei ihrem Kind eine Veränderung, die ihnen Angst macht – auf der Haut des Kindes bildet sich ein Blutschwämmchen, ein sogenanntes kindliches Hämangiom. Zuerst zeigt sich ein kleines rotes Knötchen, das aber sehr schnell wächst, sich intensiv erdbeerrot färbt und schließlich eine flache Form annimmt. Rund 60 % der Blutschwämmchen sind am Hals oder am Kopf, 20 % am Oberkörper und 15 % entweder am Arm oder am Bein zu finden.

    Drei Phasen

    Ein kindliches Hämangiom durchläuft drei Phasen, die Wachstumsphase, die Stillstandsphase und die Rückbildungs- oder Regressionsphase. Die meisten Blutschwämmchen zeigen sich, wenn das Baby vier Wochen alt ist, in den folgenden drei bis vier Monaten wächst es sehr schnell, und ab dem sechsten Lebensmonat dann etwas langsamer. Aber auch wenn das Blutschwämmchen langsamer wächst, es scheint proportional zum Körperwachstum immer noch sehr groß. Dann folgt die Stillstandsphase, die einige Monate, aber auch einige Jahre dauert. Wenn die Rückbildungsphase beginnt, dann ändert sich langsam, aber stetig, die Farbe des Blutschwämmchens wird rötlich-grau, schließlich komplett grau und es nimmt dann die natürliche Farbe der Haut an. Gleichzeitig verändert sich auch die Form, die weicher und vor allem auch flacher wird.

    Wie groß kann das Hämangiom werden?

    Die Größe eines Blutschwämmchens ist sehr unterschiedlich und reicht von wenigen Millimetern bis zu zwei Zentimetern im Durchmesser. Es extremen Fällen kann ein Hämangiom aber auch zehn Zentimeter oder mehr betragen. Der kleinere Teil des Blutschwamms besteht aus mit Blut gefüllten Hohlräumen, den sogenannten Kavernen. Diese Kavernen liegen entweder in der Haut oder aber im Unterfettgewebe, sichtbar ist nur ein roter Knoten, der nur wenige Zentimeter misst. Möglich ist aber auch eine Ansammlung von mehreren Knoten, in denen sich ein roter Knoten befindet, der stark gewölbt ist.

    Kann ein kindliches Hämangiom gefährlich werden?

    In erste Linie ist ein kindliches Hämangiom ein kosmetisches Problem, wenn aber bestimmte Körperteile betroffen sind, dann kann es Komplikationen kommen. Bildet sich ein kindliches Hämangiom auf dem Augenlid, dann kann das auf den Augapfel drücken, dieser verändert seine Lage und das Kind fängt an zu schielen. Auch in der Nähe der Lippen ist ein kindliches Hämangiom nicht ungefährlich, denn der Blutschwamm kann das Essen und Trinken erschweren, aber auch Fehlbildungen des Kiefers und der Zähne sind möglich. Ist das Blutschwämmchen an der Nase, kann die Atmung behindert werden, es ist auch eine Verformung der Nasenknochen möglich. Ein kindliches Hämangiom in der Leiste oder unter den Achseln kann zu Schmerzen und Infektionen führen, wenn es wund gescheuert wird.

    Wann ist eine Therapie erforderlich?

    In den meisten Fällen bildet sich ein kindliches Hämangiom von selbst zurück und eine Therapie ist damit nicht erforderlich. Wenn aber bestimmte Körperteile wie die Augen, die Nase oder der Mund betroffen sind, dann sollte das Blutschwämmchen behandelt werden. Eine Möglichkeit, das Hämangiom schmerzfrei und schnell zu entfernen, bietet die sogenannte Kryotherapie, bei der das Schwämmchen mithilfe von flüssigem Stickstoff vereist wird, auch ein Laser kann zum Einsatz kommen, um den Blutschwamm zu veröden, nur in seltenen Fällen ist eine Operation erforderlich. Bei schwierigen Fällen bekommen die kleinen Patienten ein spezielles Medikament, das Kortison enthält, auch Betablocker haben sich bewährt.

    Bleiben Narben zurück?

    Nicht alle kindlichen Blutschwämmchen bilden sich zurück, ohne Spuren zu hinterlassen, es kommt immer darauf an, wie groß und wie tief die Schwämmchen sind. Bei besonders großen Hämangiomen bleiben nicht selten Reste zurück, die operativ entfernt werden sollten, bevor das Kind in die Schule kommt. Vielfach bildet sich Fettgewebe in Form eines unschönen Hautlappens, die während eines meist ambulanten Eingriffs entfernt werden, die dann noch verbliebenen feinen Äderchen werden mit einem Laser verödet.

    Bild: © Depositphotos.com / gsermek

  • Das PCO-Syndrom – eine Ursache für Unfruchtbarkeit

    Das PCO-Syndrom – eine Ursache für Unfruchtbarkeit

    PCO oder auch PCOS ist die Abkürzung für das Polyzystische Ovarialsyndrom und beschreibt eine hormonelle Störung, unter der immer mehr Frauen leiden. Die Bandbreite des PCO-Syndroms reicht von Menstruationsstörungen über eine bedingte Fruchtbarkeit bis hin zur kompletten Unfruchtbarkeit. Für das PCO-Syndrom charakteristisch sind die Eibläschen, die wie kleine Perlen an einer Kette aufgereiht sind und die stark vergrößerten Eierstöcke. Welche Ursachen das Syndrom hat, ist bis heute weitgehend unbekannt, Mediziner vermuten aber, dass die Störung erblich bedingt sein kann und dass auch schädliche Umwelteinflüsse schuld sein können.

    Zu viele männliche Hormone

    Bei vielen Frauen, die unter dem PCO-Syndrom leiden, stellen die Ärzte zu viele männliche Hormone im Blut fest. Zwar hat jede Frau auch männliche Hormone, aber wenn sie in vermehrter Zahl auftreten, dann beeinflussen sie den Zyklus der Eierstöcke und sorgen für Störungen im Menstruationszyklus. Die Eibläschen wachsen zwar, aber sie haben gegen die Dominanz der männlichen Hormone keine Chance und sterben ab, noch bevor eine befruchtungsfähige Eizelle heranreifen kann. Wenn das Ausreifen der Eibläschen ausbleibt, dann kommt es nur sehr selten, meist aber überhaupt nicht zum Eisprung und das macht es sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich, schwanger zu werden.

    Mögliche Ursachen für das PCO-Syndrom

    Wie genau die Hormonstörung entsteht, ist noch nicht ganz geklärt, aber sehr wahrscheinlich spielen die Erbablagen eine große Rolle. Möglich ist aber auch eine Störung der Hirnanhangdrüse, die beim PCO-Syndrom zu viel des luteinisierenden Hormons (LH) und zu wenig des follikelstimulierenden Hormons (FSH) ausschüttet. Durch dieses Ungleichgewicht werden in den Eierstöcken die männlichen Hormone, die sogenannten Androgene aktiv, was den Zyklus stört und eine Schwangerschaft unmöglich macht. Vermutlich gibt es aber auch einen Zusammenhang zwischen dem PCO-Syndrom und dem körpereigenen Hormon Insulin. Vielfach sind Frauen betroffen, die starken Stresssituationen ausgesetzt sind und in 50 % aller Fälle, in denen das Syndrom nachgewiesen wurde, waren die betroffenen Frauen übergewichtig und litten unter Diabetes mellitus Typ 2.

    Welche Symptome gibt es?

    Frauen, die unter einem PCO-Syndrom leiden, haben nur selten eine Regelblutung und einen verlängerten Zyklus, der oft über 35 Tage dauert, zudem kommt es zu unregelmäßigen zusätzlichen Blutungen oder starken Zwischenblutungen. Bedingt durch die männlichen Hormone zeigt sich eine vermehrte Körperbehaarung vor allem im Schambereich, die sich bis auf die Oberschenkel und bis rund um den Bauchnabel ausbreiten kann. Dazu kommt ein Oberlippenbart, die Haut wird extrem fettig, die Kopfhaare können ausfallen und auch die Stimme klingt dunkler. Oftmals tritt auch ein metabolisches Syndrom auf, es kommt zu starkem Übergewicht, zu hohem Blutdruck und einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Durch den unerfüllten Kinderwunsch leiden viele Frauen zudem unter depressiven Störungen.

    Wie wird das PCO-Syndrom behandelt?

    Die Behandlung des PCO-Syndroms richtet sich vor allem danach, ob sich die betroffene Frau ein Kind wünscht oder nicht. Zudem soll eine gezielte Therapie dabei helfen, die Symptome zu lindern und den Stoffwechsel wieder zu normalisieren. Das ist besonders wichtig, damit es nicht zu Spätfolgen wie Diabetes oder Herz-/Kreislauferkrankungen kommt. Frauen, die stark übergewichtig sind, sollten abnehmen, denn schon durch die Gewichtsabnahme kann der Zyklus unter Umständen regulieren werden und der Eisprung setzt wieder ein. Bei Frauen, die keinen Kinderwunsch haben, kommen Therapien auf hormoneller Basis infrage, wie zum Beispiel eine antiandrogene Antibabypille, die gegen den Überschuss der männlichen Hormone wirkt und gleichzeitig auch als Empfängnisverhütung dient. Frauen mit PCO-Syndrom, die schwanger werden möchten, bekommen in der Regel Kortison-Präparate, die allerdings sehr niedrig dosiert sind. Außerdem ist es möglich, den Eisprung durch die Gabe von Antiöstrogenen wie beispielsweise Clomifen anzuregen. Wenn die Behandlung mit Clomifen erfolgreich verläuft, dann kann der Arzt noch zusätzlich Hormone spritzen, allerdings kann es dann zu einer vermehrten Eibläschenbildung und damit auch zu Mehrlingsschwangerschaften kommen.

    Bild: © Depositphotos.com / diego_cervo