Schlagwort: Bildung

  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

    Bild: © Depositphotos.com / Jim_Filim

  • Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Vitamin B12 per Spritze – hält der Trend, was er verspricht?

    Die Stars aus Hollywood wie Miley Cirus oder Cindy Crawford tun es, angeblich hat es auch Rihanna schon machen lassen. Die Rede ist von Vitamin B12-Injektionen. Klar ist, dass gerade der Vitamin B Komplex für den Körper essentiell wichtig ist, doch ob Spritzen deshalb sinnvoll sind und ob es in Deutschland überhaupt praktiziert wird, erläutert der nachfolgende Text.

    Essentielle Wirkung für den Körper

    Insgesamt besteht der Vitamin B-Komplex aus acht B-Vitaminen. Dabei handelt es sich um B1, B2, B3, B5, B6, B12, Biotin und Folsäure. So ähnlich die Bezeichnung, so unterschiedlich der Aufbau der Vitamine, nur in der Eigenschaft Wasserlöslichkeit sind sie einig. Die meisten der genannten B-Vitamine können im Körper nicht gespeichert werden, nur B3 und B12 bilden hier eine Ausnahme. Meist genügt eine ausreichend ausgewogene Ernährung, um den Körper mit den durchaus notwendigen Vitaminen zu versorgen. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, aber auch Kartoffeln und Getreide, Hefe und Hülsenfrüchte sind mit viel Vitamin B angereichert, um nicht nur zu schmecken sondern auch ihren Beitrag zur Gesundheit zu leisten.

    Für den Stoffwechsel sehr wichtig

    Während Vitamin B1 vor allem für starke Nerven zuständig ist, sind die anderen B-Vitamine hauptsächlich für den Stoffwechsel entscheidend. Durch dessen Aktivierung und die Regulation des Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel laufen die Prozesse im Körper effektiv ab. Zusätzlich wirken die Vitamine auch gegen freie Radikale und fördern die Blutbildung ebenso wie die Wundheilung. Dabei hängen diese Prozesse von jedem Einzelnen individuell ab, welches Vitamin B gerade ausreichend vorhanden ist. Während Vitamin B6 für den Wachstum und gegen die monatlichen Menstruationsbeschwerden hilft, fördert B2 die gesamte Nährstoffversorgung im Körper.

    Vitamin B12 als Sonderfaktor

    Vitamin B12 ist zwar in den meisten tierischen Produkten enthalten, doch in pflanzlich orientierter Nahrung kommt es kaum vor. Da der Körper das Vitamin nicht selbst herstellen kann, es aber durchschnittlich in einer Menge von drei Mikrogramm für die unterschiedlichsten Aufgaben benötigt, müssen Veganer und Vegetarier auf die entsprechende Zufuhr von außen achten. Vitamin B12 ist etwa vorrangig bei der DANN-Synthese beteiligt, und hat direkten Einfluss auf ein gesundes starkes Nervensystem und gesunde Schleimhäute. Wer seinen Körper länger mit B12 unterversorgt, muss mit Bewegungseinschränkungen, Blutarmut oder sogar einer Psychose rechnen.

    B12 Injektionen als neuester Clou

    Tabletten, Pulver und Vitamindrinks gibt es schon lange. Die Wirkung jedes einzelnen Produktes ist dabei heftig diskutiert. Und das wird auch dem neuesten Trend so ergehen. Dieser lautet nämlich Vitamin B12 mittels einer Injektion dem Körper zu verabreichen. Einmal pro Woche gespritzt, soll es äußerst förderlich auf die Gesundheit des Einzelnen wirken, manchmal sogar – aufgrund der Zuständigkeit für Stoffwechselprozesse im Körper – zum Abnehmen verhelfen. Denn in konzentrierter Form injiziert, soll es den Stoffwechsel ankurbeln, den Kalorienumsatz steigern und sogar Heißhungerattacken erfolgreich unterdrücken. Der Trend, dass sich Frauen das Vitamin spritzen lassen, beruht allerdings rein auf Hypothesen, nach wissenschaftlichen Beweisen sucht man vergebens.

    Hierzulande nur bei Mangel

    In den USA sind Vitaminspritzen nicht verschreibungspflichtig und können ohne weiteres ohne ärztlichen Befund verabreicht werden. Das ist für Deutschland undenkbar, denn hierzulande gibt es strikte Regeln. Eine B-12 Injektion gibt es nur, wenn nachweislich ein entsprechender Mangel vorliegt. Dies kann etwa bei Störungen im Magen-Darm-Trakt sein wie zum Beispiel bei einer Magenschleimhautentzündung oder durch Einnahme von magensäurehemmenden Medikamenten.

    Gezielte Ernährung wirksamer als Spritze

    Wer auf die so gesunde und viel versprechende Extraportion Vitamin B12 dennoch nicht verzichten möchte, sollte seine Ernährung dahingehend ausrichten. Zu den Lebensmitteln mit hohem Gehalt zählen Leber, Rindfleisch, aber auch Hering, Seelachs oder Räucherlachs. Auch Eier und Käse sowie Vollmilch zählen zu den an Vitamin B12 reichen Nahrungsmitteln. Es gibt aber auch schon Produkte wie Fruchtsäufte, Soja- und Reisdrinks, denen dieses gesunde Vitamin extra zugesetzt wurde. Damit können auch Veganer vom Beautyprodukt in der täglichen Ernährung profitieren.

    Bild: © Depositphotos.com / tiptoee

  • Entzündungen dürfen keinesfalls unterschätzt werden

    Entzündungen dürfen keinesfalls unterschätzt werden

    Typische Merkmale wie Rötungen, Schwellungen oder auch Eiterbildung – das ist das, was die meisten im Kopf haben, wenn es um Entzündungen geht. Diese sind gut behandelbar und auch schnell wieder abgeklungen. Dennoch ist das Krankheitsbild nicht zu unterschätzen.

    Wie kommt es zu einer Entzündung?

    Fast jedes Organ bzw. jeder Körperbereich kann eine Entzündung ausprägen. Sogenannte akute Entzündungen sind etwa die Blinddarmentzündung, die Nasennebenhöhlenentzündung oder aber die Sehnenscheidenentzündung. Zu einer Entzündung kommt es immer dann im Körper, wenn eine Gewebeverletzung oder Reizung entsteht. Egal wo diese entsteht, löst sie eine Entzündungsreaktion im Körper aus. Die Auslöser der Entzündung können vielfältig sein, immer liegt aber eine Schädigung oder Reizung des Gewebes vor. Ob nun Prellung oder Zerrung nach einem Sturz, Fremdkörper wie ein Holzsplitter, Stoffwechselabbauprodukte wie Harnsäurekristalle oder pathogene Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze, sie alle können die Ursache für die Erkrankung sein.

    Symptome sind gut erkennbar

    Wer an einer Entzündung leidet, der tut dies unter den charakteristischen Symptomen wie einer Rötung der betroffenen Hautstelle, Schwellung und Schmerzen. Meist kommt auch noch Fieber dazu. Klar ist, dass bei einer Entzündung eines Organs diese nicht unmittelbar in oder unter der Haut auftritt und damit nicht sichtbar ist. Entzündungen sind selbst keine Krankheiten, lösen aber eine Abwehrreaktion des Körpers aus und setzen damit den Heilprozess in Gang.

    Was passiert bei einer Entzündung im Körper?

    Der Körper wird sofort aktiv, wenn ein Gewebe verletzt oder gereizt ist. Ist zusätzlich ein Blutgefäß beschädigt, wird der Blutklebestoff Fibrin eingesetzt um die Wunde abzudichten. Dies funktioniert so, dass an der betroffenen Stelle ein Netz quasi aufgezogen wird, in dem Blutplättchen und rote Blutkörperchen hängen bleiben. So gerinnt das Blut, wobei unmittelbar nach Blutungsstopp ein Enzym im Körper frei gesetzt wird, um die Gerinnung wieder zu stoppen. Sind Bakterien eingedrungen und muss verletztes und damit abgestorbenes Gewebe entfernt werden, kommen sogenannte Makrophage oder Fresszellen im Körper zum Einsatz. Da zugleich die Durchlässigkeit der Blutgefäße erhöht wird, kommt es in der Umgebung der verletzten Stelle zu einer Rötung und meist auch zu einer Schwellung. Zeitgleich wie die Makrophagen ihre Tätigkeit verrichten, beginnt bereits der neue Zellaufbau an der betroffenen Stelle.

    Warum sind Entzündungen schmerzhaft?

    Jeder, der schon einmal an einer Entzündung gelitten hat, weiß, dass dies eine äußerst schmerzhafte Erfahrung ist. Und genau das kann zwei Ursachen haben. Denn entweder die Nervenzelle an der betroffenen Stelle selbst ist verletzt oder die entstandene Schwellung drückt auf naheliegende Nerven. Hauptursache ist jedoch die Ausschüttung ganz bestimmter Schmerzbotenstoffe, die auch Prostaglandine, Histamin oder Bradykinin genannt werden. So weh diese auch tun, erfüllen sie dennoch eine wichtige Aufgabe. Denn sie sorgen für Aufmerksamkeit, dass im oder am Körper etwas nicht stimmt, etwa ein Gewebe verletzt wurde. Sobald die Entzündung abnimmt, werden auch die Botenstoffe abgelöst, und zwar durch Enzyme, womit auch der Schmerz wieder vorbei ist.

    Akute Entzündungen sofort behandeln

    Einige Entzündungsvarianten müssen sofort ärztlich bzw. therapeutisch behandelt werden. Dies wären etwa eine akute Lungenentzündung, eine Blinddarmentzündung. Bei weniger schwer wiegenden Ausprägungen genügt es meist, wenn der Körper während des selbstständigen Heilungsprozesses entsprechend unterstützt wird. Eine Kühlung der betroffenen Stelle hilft hier ebenso wie eine Entlastung des Verdauungssystems und viel Ruhe. Zusätzlich sollte der Betroffene viel trinken und zwar am besten Wasser. Um die Ausscheidung entzündungsbedingter Abfallprodukte im Körper zu beschleunigen, hilft es wenn viel basischer Tee getrunken wird.

    Schwerwiegende Entzündungen medikamentös behandeln

    Um zu verhindern, dass Entzündungen chronisch werden oder aber einfach dann, wenn der Körper mit der Abwehr nicht alleine fertig wird, kann der Betroffene mit Antibiotika behandelt werden. Dies ist vor allem dann entscheidend, wenn Bakterien Auslöser für die Erkrankung sind. Bei Verletzungen, die eine Entzündung der betroffenen Stelle nach sich ziehen, ist auch immer auf die Wirkung der Tetanusimpfung zu achten.

    Bild: © Depositphotos.com / tab62

  • Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Insbesondere in Räumen von Dachwohnungen erreichen die Temperaturen im Sommer mitunter unerträgliche Werte. Aber auch Büroräume sind davor nicht immer gut geschützt. Nicht jeder kann sich zur Kühlung von Räumlichkeiten eine kostenintensive Klimaanlage leisten, die nicht nur preislich gesehen sehr teuer ist, sondern darüber hinaus auch nicht sehr freundlich zur Umwelt ist.

    Einfache Tipps zur Raumkühlung

    Solange es in den Räumen noch kühler ist als draußen, sollten sämtliche Fenster geschlossen halten. Damit wird verhindert, dass die warme Luft von draußen nach innen eindringen kann. Sowie jedoch die Temperatur in den Räumlichkeiten derart angestiegen ist, dass es faktisch draußen kühler ist, empfiehlt es sich, die Fenster weit zu öffnen. Durch die Luftzirkulation kann die in den Räumen entstandene Hitze erträglicher gemacht werden.

    Empfehlenswert ist die Anschaffung von Außen- und Innenthermometern, um so eine effektive und energiesparende Kühlung von Räumen ermöglichen zu können.

    Des Weiteren sollten tagsüber vorhandene Jalousien und Vorhänge geschlossen gehalten werden. Denn die Luft innerhalb von Räumen heizt sich auch durch die vorhandene Infrarotstrahlung des einfallenden Sonnenlichts erheblich auf.

    Eine weitere effektive Methode der Raumkühlung besteht in dem Aufhängen nasser Handtücher im zu kühlenden Raum. Dabei sollte jedoch stets auf eine genügende Belüftung Wert gelegt werden, damit die Luftfeuchtigkeit Gelegenheit hat, aus dem Raum entweichen zu können. Dies beugt auch einer Schimmelbildung an den Wänden vor.

    Der Einsatz von Sonnenschutzfolie zur Raumkühlung

    Innenräume erwärmen sich ganz besonders dann, wenn das Sonnenlicht ungehindert die Möglichkeit hat, in die Räume zu gelangen. Ein Lüften sollte daher ausschließlich in den späten Abendstunden und zur Nacht erfolgen. Bevor am Morgen das Haus verlassen wird, sollten sämtliche Fenster wieder geschlossen werden. Somit hat die warme Luft keine Möglichkeit, in die Räume einzudringen.

    Sonnenschutzfolien können eine Reduzierung um rund 75 % der Sonneneinstrahlung erreichen. In Verbindung mit einer Klimaanlage kann die Verwendung von Sonnenschutzfolie eine wesentliche Energieeinsparung hervorrufen. Sonnenschutzfolien funktionieren bei jedem beliebigen Sonneneinfallswinkel. Die Wärme absorbierende Schutzschicht einer Sonnenschutzfolie hält im Sommer die heiße Wärme draußen und kann diese im Winter zur Raumheizung einsetzen. Dank dieser speziellen Folie wird für ein gesundes Raumklima und deutlich sinkender Energiekosten beigetragen.

    Anbringung der Sonnenschutzfolie

    Vor der Anwendung einer Sonnenschutzfolie sollten die Glasoberflächen der Fensterscheiben komplett fett- und staubfrei sein. Am besten werden diese mithilfe einer Mischung von Wasser und Glasreiniger im Verhältnis von 1¬:4 vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie gereinigt. Geeignet für die Säuberung sind Gummischaber. Zum Trocknen der Glasränder sollten Flusen freie Tücher Verwendung finden. Kurz vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie sollte die Fensterscheibe noch einmal gründlich mit klarem Wasser gereinigt werden.

    Bevor die Sonnenschutzfolie angebracht wird, kann diese entsprechend der Fenstergröße zugeschnitten werden. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass jeweils an den Rändern ein Überstand von etwa einem Zentimeter belassen wird. Dieser kann nach der endgültigen Fixierung der Folie dann entfernt werden. Im Rahmen des Anbringens der Sonnenschutzfolie wird das Fensterglas mit der Montageflüssigkeit etwas befeuchtet. Die Folie wird mit der Rückseite an der Glasfläche fixiert. Anschließend kann die Schutzfolie vorsichtig beseitigt werden. Während des Anbringens darf die Klebeschicht nicht mit den Händen berührt werden. Es wird empfohlen, die Hände vorsichtshalber ein wenig zu befeuchten. Dabei wird die Montageflüssigkeit gleichmäßig auf der Sonnenschutzfolie verteilt und mittels eines Gummiwischers ausgestrichen. Vermieden werden sollten hierbei Stauchungen oder Knicke.

    Für den Fall, dass Staubpartikel unterhalb der Sonnenschutzfolie sichtbar werden, besteht die Möglichkeit, die Folie vorsichtig anzuheben und diese zu beseitigen. Anschließend wird die Sonnenschutzfolie erneut gründlich mit der Montageflüssigkeit eingerieben und an die Glasscheibe angebracht.

    Der überstehende Rand von etwa einem Zentimeter wird abschließend mithilfe eines Schneidmessers vorsichtig entfernt. Nach etwa drei Wochen ist die Sonnenschutzfolie komplett fixiert und getrocknet.

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    Raumkühlung mithilfe von Ventilatoren

    Wer einen Ventilator sein Eigen nennt, kann diesen auch im Schlafzimmer anwenden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass die schlafende Person während der Anwendung nicht einer unmittelbaren Zugluft ausgesetzt ist. Daraus können gesundheitliche Probleme wie

    • Erkältungen oder
    • Verspannungen

    entstehen.

    Beim Neukauf eines Ventilators sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser über mehrere Stufen und eine möglichst geringe Geräuschentwicklung während des Betriebs verfügt.

    Unterschiedliche Arten von Ventilatoren

    Es existieren verschiedene Arten von Ventilatoren am Markt. So können beispielsweise ein Tischventilator oder ein Standventilator für ausreichende Bewegung der Luft sorgen. Eine Vielzahl dieser Ventilatoren ist mit einem Schwingmechanismus „Auto Swing“ ausgestattet. Diese spezielle Funktion sorgt für eine zusätzliche Auf- und Ab-Bewegung des Ventilators. Dadurch kann die Luft besser fließen. Abhängig vom gewählten Programm macht der Ventilator auch Pausen für das Erreichen einer verbesserten Luftzirkulation.

    Neuere Modelle verfügen sogar über eine Fernbedienung, mit deren Hilfe die unterschiedlichen Programme gesteuert werden können. Top-Modelle sind mit einem Ionisator ausgestattet. Dieser lädt die Luft zusätzlich mit positiven Ionen aus, was eine wesentliche Verbesserung des Raumklimas zur Folge hat.

    Eine weitere Variation von Ventilatoren ist der Deckenventilator. Dieser verschafft im Hochsommer bei extrem hohen Temperaturen Erleichterung in überhitzten Räumen. Der starke Luftstrom trägt zur Kühlung des Körpers bei. Deckenventilatoren gibt es in einem breiten Angebot von formschönen und leistungsstarken Ventilatoren

    • mit Beleuchtung
    • ohne Beleuchtung
    • mit Fernbedienung
    • mit Wandschalter
    • mit Zugschalter

    Deckenventilatoren können ihren Einsatz auch im Winter zur Wärmerückführung finden. Denn die unterhalb der Decke angesammelte Wärme kann mit deren Hilfe ideal zurück in den Bereich des Bodens geführt werden. Eine Vielzahl von Modellen an Deckenventilatoren bietet eine sehr hohe Luftleistung, arbeiten dennoch mit einer kaum hörbaren Geräuschentwicklung.

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    Alternativ kann die Wahl aber auch auf Bodenventilatoren fallen. Der Unterschied zwischen einem Bodenventilator und den vorgenannten Ventilator Modellen besteht in dem nicht vorhandenen Standbein. An deren Stelle tritt bei den kompakten Ventilator Modellen die Möglichkeit, den Bodenventilator in Ständern einhängen zu können. Aus diesem Grunde ist ein Bodenventilator auch nicht in der Lage zu oszillieren. Bodenventilatoren pusten stets starr geradeaus. Um dieses Manko wieder auszugleichen, sind diese Modelle an Ventilatoren jedoch neigbar, wodurch sie bei einer entsprechend vorhandenen Leistung selbst an kühlen Tagen warme Luft von oben herab holen können. Ähnlich wie Deckenventilatoren können auch Bodenventilatoren beim Einsparen von Heizkosten in kalten Wintermonaten behilflich sein. Bodenventilatoren sind nahezu ohne mannigfaltige Sonderfunktionen ausgestattet. Sie setzen vollständig auf Luftleistung und finden daher ihren kostengünstigen Einsatz gegenüber Ventilatoren mit einer vergleichbaren Stärke.

    Bild: © Depositphotos.com / VladisChern

  • Das richtige Pflegeprodukt für den passenden Hauttyp

    Das richtige Pflegeprodukt für den passenden Hauttyp

    Gesichtsreinigung und Pflege ist längst mehr als ein tägliches Ritual für Frauen im Badezimmer. Es ist Voraussetzung dafür, einen strahlenden Teint zu bewahren und möglichst lange jugendlich und faltenfrei durchs Leben zu gehen. Doch damit die Produkte auch tatsächlich ihre volle Wirkung, die oftmals durch Zusätze von Vitaminen, Antioxidantien und Faltenfüllern angereichert wird, entfalten können, müssen sie perfekt auf den individuellen Hauttyp der Anwenderin abgestimmt sein. Nur dann können sie dem Gesichtsteint neue Energie und eine strahlende Optik verleihen.

    Trocken, fettig, normal oder Misch – das ist oft die Frage

    Bei der Suche nach der passenden Hautpflege und einer damit in Zusammenhang stehenden Bestimmung des Hauttyps, fällt immer wieder einmal der Begriff der T-Zone. Dieser bezieht sich auf den oberen und mittleren Bereich des Gesichts, wobei vor allem die Stirn und der Nasenbereich gemeint sind. Diese Region entspricht der Fom nach in etwa dem Buchstaben T. Da sich gerade in diesem Bereich im Unterschied zu den Wangen und zur Kinnpartie viele Talgdrüsen befinden, neigt die Haut hier zu Unreinheiten und Fett. Von Natur aus hätte dies ja eigentlich einen tieferen Sinn, immerhin sind es genau diese Hautpartien die vermehrt Witterung und Umwelteinflüssen ausgesetzt sind und deshalb besonders geschützt werden müssen. Damit ist klar, dass genau diese Gesichtsregion einer individuellen Pflege bedarf. Durch die Kombination von eher fettiger T-Zone und trockenen Wangenpartien entsteht die Mischhaut, die mit besonders pflege- aber auch milden reinigungsintensiven Produkten behandelt werden sollte. Wer hingegen tendenziell zu öliger Haut neigt und auch den einen oder anderen Mitesser auf Nase oder Stirn findet, der sollte zu Pflegemitteln greifen, die etwas Alkohol enthalten. Trockene Haut hingegen muss mit sensiblen Cremes und Lotions eingecremt werden, um vorzeitige Fältchenbildung und allergische Reaktionen zu vermeiden.

    Wie viele Kosmetikprodukte braucht die Hautpflege?

    Wer darüber genauer lesen möchte, der findet hier genaue Informationen zu der Vielfalt an unterschiedlichen Kosmetikprodukten. Neben der traditionellen Hautcreme für das Gesicht, die die speziellen Bedürfnisse abdeckt, gibt es auch weniger reichhaltige Lotionen oder einen Balsam. Diese sind in der Konsistenz meist feiner und eignen sich perfekt als Makeup Grundierung. Etwas reichhaltiger sind da schon die Nachtcremes und Produkte, deren Zusammensetzung einem Serum gleicht. Die Inhaltsstoffe sind hier komprimiert enthalten, wobei diese besonders intensiv wirken und hochwertig zusammengesetzt sind. Daneben kommt den Reinigungsprodukten eine wesentliche Rolle zu, denn nur perfekt gereinigte Haut kann die reichhaltigen Pflegestoffe auch aufnehmen und verarbeiten. Ob man sich dabei für einen milden Schaum, ein Waschsyndet oder aber eine Reinigungsmilch entscheidet, liegt in erster Linie an den persönlichen Anwendungsgewohnheiten. Wobei klar ist, dass eine Reinigungsoption in Verbindung mit Wasser immer eher die Hautoberfläche angreift und austrocknet, als wenn eine milde Lotion aufgetragen wird, die anschließend mit einem Tuch wieder abgenommen wird. Anschließend sorgt ein mildes Gesichtswasser dafür, dass die Haut optimal für die anschließende Pflege vorbereitet ist.

    Energie für die Haut

    Unsere Haut ist heute vielen Belastungen ausgesetzt, was durch die Verwendung spezieller Pflegeprodukte ausgeglichen werden kann. Gerade Stress, Aufenthalt in beheizten Räumen sowie schädliche Umwelteinflüsse tragen dazu bei, dass die Gesichtshaut fahl und matt aussieht. Hier haben sich namhafte Kosmetikkonzerne und Marken einen Namen damit gemacht, spezielle Produktlinien zu entwickeln, die der Haut helfen, sich gegen Einflüsse von außen erfolgreich zu wehren und ihr strahlendes Aussehen zu bewahren. Eine der erfolgreichsten Linien dazu stammt von Shiseido und heißt Ibuki. Mit einem ganzheitlich angesetzten Pflegekonzept unterstützt sie die Haut gegen die täglichen Herausforderungen und setzt die Ansprüche modern gepflegter Frauen perfekt um. Insgesamt besteht die Serie aus sieben aufeinander abgestimmte Produkte, die reinigen, klären, Falten mildern und die Haut mit einem umfassenden Repertoire an Pflege versorgen. Damit ist gewährleistet, dass sich das Gesicht gleich morgens nach dem Aufstehen glatt und weich anfühlt, bevor es dank optimalen Schutz durch die Produkte den Belastungen des Alltags erfolgreich entgegen tritt.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Zu wenig Kohlenhydrate machen krank

    Zu wenig Kohlenhydrate machen krank

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann haben Diäten Hochkonjunktur, denn schließlich möchte sich jeder mit einer schlanken Figur am Strand oder im Freibad präsentieren. Eine der Diäten, die in jedem Sommer wieder zu den heißen Trends gehört, ist die Low-Carb-Diät, bei der an Kohlenhydraten gespart wird, dafür aber Fett und Eiweiß die Hauptrollen spielen. Auch wenn eine Low-Carb-Diät vielleicht relativ schnell für eine schicke Bikinifigur sorgt, gesund sind diese Diäten nicht, denn ihnen fehlt ein sehr wichtiger Baustein, den der Körper unbedingt braucht, um gesund und leistungsfähig zu bleiben, nämlich Kohlenhydrate. Was passiert, wenn es zu einem Mangel an Kohlenhydraten kommt und wie gefährlich kann dieser Mangel werden?

    So wichtig sind Kohlenhydrate für die Gesundheit

    Die Kohlenhydrate sind so etwas wie der Motor, der den Organismus antreibt und ihn ständig mit neuer frischer Energie versorgt. Alle, die gesund leben wollen, sollten zwischen 55 % und 60 % der benötigen Energie durch Kohlenhydrate zu sich nehmen. Ärzte und Ernährungswissenschaftler empfehlen pro Kilogramm Körpergewicht eine tägliche Dosis von mindestens zwei Gramm an Kohlenhydraten, bei einem durchschnittlichen Gewicht sind das zwischen 250 Gramm und 360 Gramm, die den Bedarf abdecken. Energie wird aber auch durch Zucker gewonnen, hier liegt die Empfehlung jedoch bei maximal 60 Gramm pro Tag, was deutlich macht, wie wichtig Kohlenhydrate für die Ernährung sind.

    Wer zu wenig Kohlenhydrate zu sich nimmt, der läuft Gefahr an Mangelerscheinungen zu erkranken, denn wenn der Körper keine Kohlenhydrate mehr bekommt, dann verbrennt er einfach die Proteine, die Folgen machen sich sehr schnell bemerkbar. Zwar braucht der Körper nicht zwingend Kohlenhydrate, er kann auch aus Eiweiß Energie gewinnen, aber auf den Stoffwechsel und die Verdauung hat das Fehlen von Kohlenhydraten beträchtliche Auswirkungen.

    Zu viel Fett, zu viele Proteine

    In der heutigen Zeit stehen bei immer mehr Menschen hauptsächlich Fett und Proteine auf der Speisekarte, die wichtigen Kohlenhydrate spielen eine immer kleinere Rolle. Das kann negative Auswirkungen auf den Körper haben, denn wer zu viel fetthaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Käse, Fleisch oder Butter zu sich nimmt, der isst auch zu viel ungesättigte Fettsäuren. Das lässt die Cholesterinwerte nach oben schnellen und ein zu hoher Cholesterinspiegel sorgt dafür, dass die Gefäße schneller verkalken und auch das Risiko einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu bekommen, steigt drastisch an.

    Wird die Ernährung auf Eiweiß aufgebaut, wie das bei einer Low-Carb-Diät der Fall ist, dann steigt auch der Harnsäurespiegel, was wiederum die Gicht begünstigt. Osteoporose stellt ebenfalls eine große Gefahr dar und auch die Nieren leiden, wenn die Ernährung zu sehr auf Eiweiß und damit auf Proteine aufgebaut wird. So gehen wertvolle Bausteine für die Gesundheit der Knochen verloren und auch die Bildung von schmerzhaften Nierensteinen wird durch zu viel Eiweiß begünstigt.

    Warum sind Kohlenhydrate so wichtig?

    Wenn dem Körper Kohlenhydrate fehlen, dann fehlen im auch die lebensnotwendigen Vitamine. Diese wichtigen Vitamine stecken vor allem in Getreide und in Kartoffeln, aber auch in Gemüse und Obst. Wer auf diese Lebensmittel verzichtet, der verzichtet aber nicht nur auf Vitamine und Kohlenhydrate, sondern auch auf wertvolle Ballaststoffe und Mineralstoffe. Das kann unter anderem zu einer Verstopfung führen, auch das Sättigungsgefühl leidet, denn es bleibt nicht lange bestehen und man hat das Gefühl mehr essen zu müssen, was sich dann auch auf der Waage bemerkbar macht. Der Verzicht auf Kohlenhydrate kann aber auch das Herz schädigen, was Studien beweisen. Alle, die eine Low-Carb-Diät machen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Diät das kardiovaskuläre Risiko ansteigen lässt.

    Wer mit einer Low-Carb-Diät abnehmen möchte, der sollte sich nur über einen sehr begrenzten Zeitraum ohne Kohlenhydrate ernähren, denn alles andere ist schädlich für die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / elenathewise