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  • Aufgaben und Wirkung der Schmerztablette

    Aufgaben und Wirkung der Schmerztablette

    Warum der Griff zur Schmerztablette nicht immer gut ist

    Die Schmerztablette wird genau wie die Tropfen und die Infusionen zur Unterdrückung von Schmerzen eingesetzt. Der Mediziner fasst diese Präparate unter dem aus dem Griechischen angeleiteten Begriff Analgetika zusammen. Früher war auch die Bezeichnung Anodyna üblich. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Anästhetika, die einen ganz anderen Wirkmechanismus haben.

    Eine Schmerztablette sollte nur die Wahrnehmung des Schmerzes selbst unterdrücken. Eine Einschränkung des Bewusstseins sowie der Sensorik sollte von ihnen nicht ausgehen. Auch das Zentralnervensystem sollte von den Wirkstoffen der Schmerztablette in seiner Funktion nicht eingeschränkt werden.

    Eine grobe Einteilung der Wirkstoffe einer Schmerztablette wird in Nicht-Opioide und Opioide vorgenommen. Hinzu kommt die Gruppe der Cannabinoide. Weitere Unterscheidungsmerkmale gibt es in Bezug auf den Ort der entfalteten Wirkung sowie der Dauer und der Intensität der Wirkung. Auch ist eine Gliederung nach der Art der damit beeinflussbaren Schmerzen in der Pharmazie und der Medizin üblich.

    Eine weitere Differenzierung wird bei der Schmerztablette dahingehend vorgenommen, ob sie nur die Schmerzen bekämpft oder gleichzeitig andere Wirkungen entfaltet. Einige der in Analgetika verwendeten Wirkstoffe können gleichzeitig das Fieber bekämpfen oder werden mit Wirkstoffen kombiniert, durch die gleichzeitig ein positiver Einfluss auf entzündliche Prozesse genommen werden kann. Zur Gruppe der Kombipräparate zählen beispielsweise viele der üblichen Grippemittel und Rheumamedikamente. Auch einige der Migränemittel sind der Kategorie Kombipräparate zuzuordnen.

    Die Schmerztablette kann man sich mit verschiedenen Arten von Wirkstoffen und Dosierungen ohne Rezept kaufen. Dazu sollte man wissen, dass bei der Schmerztablette ein Abhängigkeitspotential besteht. Sie kann sogar selbst wieder Schmerzen auslösen oder die Wahrnehmung bestehender Schmerzen nach dem Abklingen der Wirkung verstärken. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass durch das Einnehmen einer Schmerztablette Symptome verschleiert werden können, die für eine zutreffende Diagnostik durch den Arzt wichtig sein könnten. Das liegt vor allem daran, dass durch die Schmerztablette nicht nur eine konkrete Art von Schmerzen, sondern pauschal sämtliche Schmerzen unterdrückt werden.

    Wichtes zur Schmerztablette:
    Das Ziel der Einnahme einer Schmerztablette besteht darin, dass die bewusste Wahrnehmung der Schmerzen unterdrückt wird. Wichtig ist, dass man daran denkt, dass die Wirkstoffe der Schmerztablette abhängig machen können, denn viele von ihnen gehören zu den Opioiden. Sorgsam sollte auch die Entscheidung zwischen der reinen Schmerztablette und den Kombipräparaten getroffen werden. Sie sind sowohl als Migränepräparate, als kombiniertes Schmerz- und Fiebermittel als auch in Kombination mit Entzündungen hemmenden Stoffen oder mit Muskelrelaxans zu bekommen. Auch ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder Wirkstoff der Schmerztablette bei allen Arten von Schmerzen wirkt. Deshalb ist gründliche Beratung vor der Anwendung einer Schmerztablette wichtig. Für die Daueranwendung von Schmerzmitteln sind von der WHO detaillierte Richtlinien entwickelt worden über die man sich im Interesse der eigenen Gesundheit auch nicht hinweg setzen sollte.

    Die Wirkungsweise von Schmerztabletten

    Der wohl bekannteste Wirkstoff von Analgetika ist Acetylsalicylsäure, der unter Markennamen wie Aspirin vertrieben wird. Die Wirkungsweise von Schmerztabletten dieser Art beruht auf der Hemmung von COX-1 und COX-2. Die Cyclooxygenasen finden sich an Zellen im entzündeten Gewebe. Das heißt, dass Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure gezielt am Ort der Entstehung der Schmerzen angreifen. Die auch unter dem Namen ASS bekannten Medikamente bewirken allerdings als Nebenwirkung eine Hemmung der Blutgerinnung. Bekannte Störungen der Blutgerinnung, vorhandene Magengeschwüren oder eine verstärkte Neigung dazu ist also immer eine Kontraindikation. ACC-Anlagetika sind fast durchweg rezeptfrei erhältlich.

    Ein weiterer bekannter und gern eingesetzter Wirkstoff ist Ibuprofen. Es gehört zu den Arylpropionsäuren und wirkt auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Es schließt sich bei der Wirkungsweise von Schmerztabletten dem ASS an und wird unter verschiedenen Markennamen wie zum Beispiel Neuralgin, Eudorlin, Spalt und Ibuprofen gehandelt. Tabletten mit dem Zusatzstoff Lysin entfalten durch die Verbesserung der Löslichkeit des Wirkstoffs eine schnellere Wirkung. Schmerztabletten mit Ibuprofen sind in niedrigen Dosierunge rezeptfrei und in höheren Dosierungen rezeptpflichtig erhältlich.

    Dilclofenac als Wirkstoff wird bevorzugt bei Schmerzen im Bewegungsapparat eingesetzt. Der Wirkstoff trägt die vollständige Bezeichnung Dichlorphenylaminophenylacetat und gehört zu den Nichtopioiden. Er hemmt die Produktion von Prostaglandinen, die zu den Gewebshormonen gerechnet werden. Dort sind es vor allem die Arachidonsäure und die Eicosapentaensäure, die beeinflusst werden. Außerdem gehen die Forscher aktuell davon aus, dass Diclofenac über den Lipoxygenase-Stoffwechsel die Bildung von Leukotrienen unterdrücken kann. Sie sind ein Bestandteil der weißen Blutkörperchen. Bei Diclofenac sind zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt, so dass es nur nach einer gründlichen Abwägung von Nutzen und Risiko zur Anwendung kommen sollte.

    Was sollte man zur Herstellung von Schmerztabletten wissen?

    Wer Informationen zu den geschichtlichen Ursprüngen der Herstellung von Schmerztabletten haben möchte, der sollte den Begriff Anodynum kennen. Damit wurden früher die schmerzstillenden Präparate bezeichnet. Heute ist dieser Begriff gegen die Bezeichnung Analgetikum ausgetauscht worden.

    Als einer der ersten hoch wirksamen Stoffe bei der Herstellung von Schmerztabletten kam das Morphin zum Einsatz. Es ist einer der stärksten Wirkstoffe, den die Menschen bei der Bekämpfung von Schmerzen kennen und macht rund zehn Prozent der Bestandteile von Opium aus. Dass es heute in der Medizin verwendet werden kann, ist Friedrich Sertürner zu verdanken. Dem Apotheker gelang es im Jahr 1804, den Wirkstoff gezielt zu isolieren. Auch das Codein, das zur Bekämpfung von Reizhusten eingesetzt wird, stammt vom Schlafmohn.

    Bei der Herstellung von Schmerztabletten werden die natürlichen Wirkstoffe aus Pflanzen wie dem Gift-Lattich, dem Bilsenkraut, dem Stachapfel oder dem Nieswurz und Hanf extrahiert und konzentriert. Dabei werden Technologien wie Kochen, Dämpfen, Trocken und Auspressen angewendet. In der Pharmazie werden die so gewonnen Wirkstoffe anschließend noch mehrfach gereinigt. Inzwischen kommen auch chemisch hergestellte Ersatzverbindungen zum Einsatz.

    Wissen sollte man, dass bei der Herstellung von Schmerztabletten nicht nur die Wirkstoffe selbst, sondern auch zahlreiche Hilfs- und Zusatzstoffe zum Einsatz kommen. Sie müssen auf den Verpackungen und Beipackzettel mit ausgewiesen werden. Sie sollten vor allem bei bekannten Allergien auf Emulgatoren und Stabilisatoren besonders gründlich geprüft werden. Bevor es zur Herstellung von Schmerztabletten mit einer neuen Zusammensetzung kommen kann, muss ein spezielles Prüfungsverfahren durchlaufen werden, in dem Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen und eine eventuelle Schädigung des Organismus durch unerwünschte Nebenwirkungen mit geprüft werden.

    Die Vor- und Nachteile von Schmerztabletten

    Entscheidende Nachteile von Schmerztabletten bestehen darin, dass sie je nach Wirkstoff schnell abhängig machen können. Dazu gehören vor allem die Präparate, in denenals Wirkstoff Opioide zum Einsatz kommen. Einige Wirkstoffe können sogar selbst Schmerzen auslösen. Der zweite Nachteil von Schmerztabletten findet sich bei den Möglichkeiten der Diagnose. Leider ist mit dem Großteil der Analgetika keine selektive Unterdrückung von Schmerzen möglich. Das heißt, es werden alle Schmerzen unabhängig von Art und Ort der Entstehung unterdrückt. Bei einer permanenten Einnahme von Analgetika kann es demnach dazu kommen, dass Schmerzen als wichtige Symptome der meisten beginnenden Erkrankungen übersehen werden können.

    Dass Vor- und Nachteile von Schmerztabletten bei einzelnen Wirkstoffen auch zusammen kommen können, zeigen die Präparate mit Acetylsalicylsäure. Bei einem Einsatz als reines Schmerzmittel kann sich die Tatsache als Nachteil auswirken, dass dieser Wirkstoff auch die Blutgerinnung hemmt. Andererseits macht es das aber möglich, dieses Schmerzmittel als einziges Dauerpräparat bei Patienten zu verwenden, bei denen gezielt die Blutgerinnung zum Beispiel zur Prävention gegen einen Herzinfarkt verzögert und auftretende Schmerzen durch die aus Herzschwächen resultierende Mangeldurchblutung der Extremitäten bekämpft werden müssen.

    Ein weiterer Vorteil von Schmerztabletten zeigt sich bei Wirkstoffen wie Ibuprofen. Er wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern gleichzeitig auch fiebersenkend und entzündungshemmend. Durch den Einsatz solcher multifunktionaler Wirkstoffe kann die Gabe von verschiedenen Präparaten eingespart werden. Hier muss man immer mit im Auge behalten, dass ein Medikament nicht nur den Wirkstoff selbst, sondern auch zahlreiche Zusatzstoffe enthält. Und viele dieser Hilfsstoffe der Arzneimittelherstellung gehören leider zu den Stoffen, auf die einige Menschen allergisch reagieren.

  • Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – wenn die Nase krank ist

    Schnupfen – lästig, aber eine Immunreaktion des Körpers

    Als Schnupfen wird landläufig bezeichnet, wenn die Nase ständig läuft oder verstopft ist. In jedem Fall handelt es sich um eine Reizung der Nasenschleimhäute, die zu einer verstärkten Sekretbildung führt. Im Normalfall dient die Sekretbildung zur Selbstreinigung. Die feinen Nasenhaare dienen als Filter der Atemluft. Sie fangen kleinste Partikel ab, die so nicht mit in die Lunge gelangen können. Ein ständiger Fluss von Nasensekret gehört demnach zu den Schutzmechanismen des menschlichen Körpers.

    Die Ursachen für eine übermäßig tropfende Nase können sehr vielfältig sein. Der Mediziner definiert acht verschiedene Formen von Schnupfen, der auch mit dem griechischen Kunstwort Rhinitis bezeichnet wird. Dabei wird in drei Gruppen von Ursachen unterschieden. Sie umfassen zum Einen die allergischen Reaktionen, die Infektionen sowie diverse Formen von Reizungen. Im ICD-10-Standard wird der Schnupfen unter den Nummern J00, J30, J31.0 und A36.1 definiert.

    Die größte Palette der Ursachen für Schnupfen Symptome stellen die Infektionen dar. Immerhin haben die Wissenschaftler mehr als 200 unterschiedliche Viren ausfindig machen können, die als Haupt- oder Begleitsymptom einen Schnupfen auslösen. Bei den Allergien ist der klassische Heuschnupfen am weitesten verbreitet. Aber auch Farbstoffe und Duftstoffe gehören zu den typischen Allergenen, die zum Auftreten der Schnupfen Symptome führen.

    Einen Sonderfall beim Schnupfen stellt die Rhinitis vasomotorica dar. Sie gehört zu wenigen Arten von Schnupfen, bei denen organische Fehlfunktionen die Ursache sind. Sie liegen in einer Störung der Durchblutung der Nasenschleimhäute. Die Rhinitis hypertrophica wird durch Veränderungen des Gewebes verursacht, die zu einer Verdickung der Nasenflügel führen. Der Rhinitis pseudomembranica ist eine Begleiterscheinung der Diphtherie, die durch die konsequente Impfung aber kaum noch auftritt.

     

    Wichtiges zu Schnupfen:
    Eigentlich hat der Mensch immer ein wenig Schnupfen, weil die Sekretbildung ein wichtiges Element der Selbstreinigung der Nase ist. Sie ist der „Staubfänger“ der Atmung, der die Lunge schützen soll. Doch es gibt auch viele andere Ursachen für Schnupfen, bei denen Infektionen mit Viren und der Kontakt mit Allergenen die wichtigste Rolle spielen. Nur in den wenigsten Fällen sind organische Veränderungen dafür verantwortlich. Wir erklären Ihnen in allgemein verständlicher Form, wie man welche Art von Schnupfen auseinander halten kann, und stellen Ihnen einige Therapien und Hausmittel vor, mit denen man sich bei einem lästigen Schnupfen Erleichterung verschaffen kann. Und wir zeigen auf, wo man sich mit einem Schnupfen anstecken könnte, und welchen Schutz es dagegen gibt.

    Wenn die Nase läuft…

    … dann kann das viele Ursachen haben. Und genau diese müssen zuerst abgeklärt werden, bevor eine gezielte Behandlung mit einem Antibiotika oder Antihistaminika eingeleitet wird. Bis dahin kann man sich zuerst einmal mit einem Nasenspray mit Meerwasser oder kräuterhaltigen Nasenölen Erleichterung verschaffen. Auch eine Nasenspülung trägt dazu bei, die Symptomatik ein wenig einzudämmen.

    Wenn ganz plötzlich die Nase läuft, dann kann es sich wohl um eine Allergie als auch eine Infektion handeln. Im einfachsten Fall hat man sich schlicht erkältet, indem man mit ungeeigneter Kleidung bei schlechtem Wetter draußen war und sich unterkühlt hat. Die Inkubationszeiten bei Infektionen mit Viren können zwischen wenigen Stunden und einer Woche liegen.

    Die meisten von ihnen werden über die Tröpfcheninfektion übertragen. Dazu muss man wissen, dass beim Niesen ein erheblicher Druck erzeugt wird und die winzigen Sekrettröpfchen viele Meter weit fliegen können. Öffentliche Verkehrsmittel, Einkaufsmärkte und Kindereinrichtungen stellen in der „Schnupfenzeit“ also die größten Gefahren dar. Hier sollten die Japaner ein Vorbild sein, die sich in solchen Zeiten mit einem Mundschutz schützen, ohne sich dafür zu schämen.

    Eine Allergie führt ebenfalls dazu, dass einem plötzlich die Nase läuft. Hier sind allerdings häufig auch die Augen mit betroffen. Sie wirken verquollen, sind gerötet und tränen. Doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Deshalb sollte man beobachten, wann und wo akut die Nase läuft. Die verstärkte Sekretbildung kündigt sich bei einer Allergie häufig mit einer Niesattacke an. Diese tritt allerdings auch dann auf, wenn die Nasenschleimhäute durch trockenen Staub oder durch Dämpfe mit chemischen Stoffen gereizt werden.

    Schnupfen – Was tun?

    Wenn man einen kräftigen Schnupfen hat, dann sind zu einem hohen Prozentsatz Viren schuld. Deshalb besteht die erste Maßnahme darin, seine Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. In dieser Hinsicht ist die Begrüßung per Handschlag etwas, worauf man in der Schnupfenzeit verzichten sollte. Außerdem sollte regelmäßiges und gründliches Händewaschen zur Pflichtübung werden, wenn man einen Schnupfen hat.

    Beim Niesen sollte man sich von anderen Menschen abwenden, selbst wenn man sich das Taschentuch vor die Nase hält. Die winzigen Sekrettröpfchen werden mit einer enormen Energie aus der Nase geschossen. Tests haben bewiesen, dass sie mehr als zehn Meter weit fliegen können. Um eine Ansteckung zu vermeiden, wäre es auch sinnvoll, sich ausnahmsweise einmal nicht das Bett zu teilen, sondern möglichst in einem anderen Raum zu schlafen. Und dieser sollte regelmäßig und gründlich gelüftet werden, auch wenn feuchte Luft von den Kranken als angenehmer als trockene Luft empfunden wird. Das kann man zum Beispiel mit Luftbefeuchtern erreichen, wobei allerdings nur Wasser zum Einsatz kommen sollte, weil die ohnehin gestressten Nasenschleimhäute durch chemische Zusätze noch mehr gereizt werden.

    Wer einen Schnupfen hat, der sollte reichlich trinken. Oftmals ist für eine unangenehme Verdickung des Sekrets schlicht Flüssigkeitsmangel im Körper verantwortlich. Schwellen die Wangen neben den Nasenflügeln an oder die Region um die Nasenwurzel wird klopfempfindlich, ist ein Besuch beim Arzt angeraten, denn dann könnte sich der Schnupfen zu einer Sinusitis ausgeweitet haben. Damit bezeichnet der Mediziner es, wenn die Nasennebenhöhlen mit betroffen sind. Weil dann die Gefahr von Komplikationen besteht, wird mit Antibiotika und diversen physikalischen Anwendungen wie Ultraschall oder „Lichtkasten“ gearbeitet.

    Omas Hausmittel bei Schnupfen

    Unsere Ahnen haben den Schnupfen zuallererst mit einem Kräuterdampfbad bekämpft. Dafür muss man heute nicht mehr den ganzen Kopf unter ein großes Handtuch und über einen Topf mit kochendem Wasser stecken. In der Apotheke gibt es dafür Inhalatoren. Auch diverse ätherische Öle sind zu bekommen. Die Wärme sorgt dafür, dass sich das Sekret verflüssigt, während die Inhaltsstoffe der Kräuter beruhigend auf die Schleimhäute einwirken. Dazu trägt auch die aufgenommene Feuchtigkeit an sich bei. Wer die Wärme als Hausmittel bei Schnupfen nicht verträgt, kann alternativ auch zu Kaltverneblern greifen, die sich sogar schon bei kleinen Kindern anwenden lassen.

    Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch bei einem Kräuterbad, das vorzugsweise unter dem Zusatz von Eukalyptusöl durchgeführt wird. Die wirkstoffhaltige warme Luft kann bis tief in die Atemwege eindringen. Je nach Konstitution kann man dabei mit ansteigenden Wassertemperaturen arbeiten. Sie führen zu einer Durchwärmung des gesamten Körpers. Allerdings sollte man das nicht tun, wenn man ohnehin schon Fieber hat.

    Ebenfalls als sehr wirksames Hausmittel bei Schnupfen zählt echter Bienenhonig. Er kann in verschiedenen Formen angewendet werden. Der Klassiker ist dabei heiße Milch mit Honig. Aber auch ein Tropfen Flüssighonig mit einem Wattestäbchen in der Nase verteilt, kann die Schleimhäute beruhigen.

    Sitz das Sekret recht fest, weil es sich verdickt hat, helfen feucht-heiße Umschläge auf der Nasenregion. Auch die Rotlichtlampe kann hier kleine Wunder bewirken. Fest sitzendes Sekret sollte man auch nicht mit aller Gewalt ausschnauben, weil dann die Gefahr besteht, dass es in die Nasennebenhöhlen gedrückt wird. So eklig das auch klingt, die HNO-Ärzte empfehlen hier das „Hochziehen“ und Ausspucken als den wesentlich förderlicheren Weg, das Sekret aus der Nase los zu werden.

  • Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Schwindel – Was bedeutet das für mich?

    Was ist eigentlich Schwindel

    Schwindel, oder auch Vertigo genannt, kann eine Vielzahl von Ursachen haben. Die Palette reicht von Angstkaskaden über Funktionsstörungen am Gleichgewichtsorgan bis hin zu Begleitwirkungen von Medikamenten. Schwindel kann also nur dann wirksam bekämpft werden, wenn die Ursachen dafür ausgemacht und beseitigt werden. Dafür ist eventuell eine längerfristige Selbstbeobachtung des Patienten notwendig. Wir klären über einige Ursachen auf und geben Tipps, wie man sich als Betroffener verhalten sollte, damit man sich nicht noch dem Risiko von Folgeverletzungen durch das häufig auftretende Umkippen aussetzen muss. Aufklärung ist allein schon deshalb wichtig, weil durch Schwindel beispielsweise bestehende Angstzustände noch einmal zusätzlich verstärkt werden können. Auch kann der Schwindel selbst für den Patienten so beunruhigend sein, dass er sogar eine Panikattacke auslösen kann, was die Symptome verschlechtern würde.

    Ist man von Schwindel betroffen, ist Ursachenforschung wichtig.

    Der Mediziner bezeichnet das Gefühl des Schwindelig Seins als „Vertigo“. Die Bezeichnung ist treffend gewählt, denn es ist von der lateinischen Vokabel „vertere“ abgeleitet, die wörtlich übersetzt wenden und drehen bedeutet. Genau das kennzeichnet das Schwindelig Sein auch. Der Betroffene hat den Eindruck, dass sich alles um ihn herum dreht oder zumindest heftig schwankt. Diese Bewegung findet nur scheinbar statt und kann so weit führen, dass der Patient meint, jeden Moment in Ohnmacht zu fallen.

    Mit ist Schwindlig – Was kann man gegen Schwindel tun?

    Nach dem ICD-10-Standard kann Schwindel in drei Arten unterschieden werden. Unter der Nummer H81.0-9 werden die sogenannten „Störungen der Vestibularfunktion“ zusammen gefasst. Damit bezeichnet der Mediziner den Gleichgewichtssinn des Menschen. Mit der Kennziffer H82 wird Schwindel zusammen gefasst, der bei anderen Krankheiten als Nebenerscheinung vorliegen kann. Mit der Bezeichnung R42 kennzeichnet der Mediziner Schwindel ohne weitere Angaben. Das bedeutet, dass hier auch die Arten von Schwindelgefühlen einsortiert werden, die beispielsweise als unerwünschte Nebenwirkung von Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen auftreten können.
    Daran ist schon erkennbar, dass es für Schwindel nicht nur eine Ursache geben kann. Der erste Schritt wird deshalb immer eine umfangreiche Anamnese sein. Demjenigen, dem es öfter einmal schwindelig ist, kann nur geraten werden, ein wenig Tagebuch zu führen. Dafür gibt es spezielle Vorlagen, die man beim Arzt bekommt oder sich aus dem Internet herunter laden kann. Sie ähneln vom Aufbau her dem Allergie- und Kopfschmerztagebuch und erfassen auch, was der Betroffene vor dem Schwindelanfall getan hat. Daraus lassen sich kausale Zusammenhänge herstellen, aus denen wiederum Schlussfolgerungen hinsichtlich möglicher Ursachen gezogen werden können.
    Eine allgemein verbindliche Therapie gegen Schwindel gibt es nicht, weil immer die jeweilige Ursache behoben werden muss. Aber einige Sicherheitshinweise sollte man beachten. Wenn Einem schwindelig wird, wird sofortiges Hinsetzen (Fußboden) oder Legen empfohlen, um Folgeverletzungen zu vermeiden. Die Beine hoch zu lagern, ist nicht immer sinnvoll, da es sich bei einigen Ursachen auch negativ auswirken kann.

    Einige Ursachen für den Schwindel

    Schwindel kann sowohl psychische als auch physische Ursachen haben. Hinzu kommen äußere Einwirkungen. Sie bewirken, dass der Gleichgewichtssinn nicht richtig funktioniert. Auch die Umgebungswahrnehmung kann verändert sein.
    Zur Gruppe der psychischen Ursachen für Schwindel gehören vor allem Depressionen und verschiedene Angststörungen. Hier findet häufig eine Überlagerung der tatsächlichen Wahrnehmung mit den vom Unterbewusstsein „gezeigten“ Bilder statt. Dadurch wird die Umwelt zunehmend instabil. Bei Panikattacken werden große Mengen an Adrenalin ausgeschüttet, die unter Anderem zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen. In dem Zusammenhang tritt häufig ein rauschendes Ohrgeräusch auf, das auch die das Gleichgewichtsorgan und dessen Funktion beeinträchtigt.
    Für Schwindel gibt es daneben einige psychiatrischer und psychologischer Erkrankungen, die als Ursache infrage kommen . So gehört Schwindel zu den klassischen Begleitsymptomen bei Migräne und epileptischen Anfällen. Während einer Schwangerschaft tritt Schwindel ebenfalls häufig auf, was auf die stattfindenden hormonellen Veränderungen zurück zu führen ist. Für einen Großteil der Steuerung des Hormonhaushalts ist die Schilddrüse zuständig und diese regelt auch den Blutdruck und die Pulsfrequenz. Eine Schilddrüsenfehlfunktion könnte demnach ebenfalls eine Ursache für periodisch wiederkehrende Schwindelattacken sein.
    Weitere physische Faktoren für Schwindel könnten Hör- und Sehstörungen sein, weiterhin kommt ein Entzündung im Ohr in Betracht. Möglich ist auch eine Störung des Gleichgewichtsorgans selbst. Diverse Erkrankungen des Kreislaufsystems, wie zum Beispiel das Wolff-Parkinson-White-Syndrom, oder des Hirns, wie die Narkolepsie, weisen in der Begleitsymptomatik ebenfalls Schwindelattacken auf. Hinzu kommen Hirnhautentzündungen, Borreliose sowie eingeengte und bedrängte Nervenverläufe in der Halswirbelsäule.
    Die äußeren Faktoren für Schwindel sind fehlende Objekte zum Fixieren im Umfeld des Patienten. Das typische Beispiel dafür ist die Seekrankheit oder der Schwindel, der dann auftritt, wenn Betroffene in großer Höhe und/oder auf stark schwankendem Untergrund stehen.

    Was kennzeichnet den Schwankschwindel?

    Die typischen Anzeichen von Schwankschwindel sind Unsicherheiten beim Gehen und Stehen. Sie gehen einher mit einem erhöhten Sturzrisiko. Die bei anderen Arten von Schwindel verzeichneten Begleitsymptome wie Erbrechen oder Übelkeit fehlen hier in der Regel. Auch ein Zittern von Armen und Beinen sowie unkontrollierte Bewegungen der Augen treten hier üblicherweise nicht auf.
    Beim Auftreten von Schwankschwindel werden Unterschiede bei Männern und Frauen beobachtet. Die Statistiken weisen aus, dass Anfälle von Schwankschwindel bei Frauen besonders häufig im vierten Lebensjahrzehnt erstmals auftreten. Bei Männern wird Schwankschwindel zumeist zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erstmalig diagnostiziert. Ein kausaler Zusammenhang mit hormonellen Änderungen konnte hier allerdings bisher noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.
    Als häufigste Ursache für Schwankschwindel wurden psychische Belastungen ausgemacht. Auch als Folge einer Posttraumatischen Belastungsstörung tritt Schwankschwindel mit besonderer Häufigkeit auf. Deshalb wird er auch als psychogener Schwindel bezeichnet. Ebenfalls üblich ist die Bezeichnung phobischer Schwindel, weil der Schwankschwindel eines der Begleitsymptome einer Panikattacke sein kann. Hier tritt die Besonderheit auf, dass ein sich selbst verstärkender Mechanismus in Gang kommt, da der Schwankschwindel selbst dem Betroffenen noch zusätzlich Angst macht und die Kaskade der körperlichen Reaktionen weiter anheizt.
    Eine weitere Gruppe der Ursachen für Schwankschwindel stellen die Kinetosen und Pseudokinetosen aus. Sie werden durch visuelle Wahrnehmungen ausgelöst, die sich nicht mit den tatsächlich über die Sensorik wahrgenommenen Bewegungen in Übereinklang bringen lassen. Ein gutes Beispiel dafür sind die 3D-Kinos, bei denen starre Sitzreihen vorhanden sind. Dort entsteht sensorisch der Eindruck von Stabilität, während optisch der Eindruck von Bewegung vermittelt wird. Bei der Seekrankheit ist es genau umgekehrt. Die Sensorik nimmt die Bewegungen des Schiffs wahr, während der Horizont optisch den Eindruck von Ruhe vermittelt.

  • Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Diabetes – die unterschätzte Volkskrankheit

    Immer mehr Menschen leiden unter Diabetes, aber viele wissen es noch gar nicht. Diabetes im Volksmund auch Zucker genannt, ist eine immer chronisch verlaufende Erkrankung des Stoffwechsels, an der mittlerweile weltweit mehr als 380 Millionen Menschen leiden. Unterschieden wird Diabetes in zwei Typen. Typ 1 ist die eher seltene Form, während Diabetes Typ 2 in 95 von 100 Diabetes Fällen diagnostiziert wird.

    Was genau ist Diabetes und wie müssen Betroffene mit der Krankheit umgehen? Was ist zu tun, wenn es zu einem Zuckerschock kommt und wie kann man erkennen, ob man Zucker hat?

    Diabetes Typ 1

    Diabetes Typ 1 betrifft hauptsächlich Kinder und Jugendliche und ist der Typ der Zuckerkrankheit, der die meisten Beschwerden verursacht. Beim Diabetes Typ 1 werden in der Bauchspeicheldrüse die sogenannten Beta-Zellen zerstört, die eigentlich dafür zuständig sind, das für den Körper wichtige Hormon Insulin zu produzieren. Insulin ist sehr wichtig, denn das Hormon sorgt dafür, dass der Zucker über die Nahrung ins Blut gelangt und von den Zellen verarbeitet werden kann. Fehlt dem Körper das Insulin, dann bleibt der Zucker im Blut und der Blutzuckerspiegel steigt an.

    Alle, die an Diabetes Typ 1 erkranken, müssen regelmäßig Insulin spritzen, um die mangelhafte Versorgung mit dem Hormon auszugleichen.

    Diabetes Typ 2

    Früher war Diabetes Typ 2 der Zucker der älteren Menschen und wurde deshalb auch Altersdiabetes genannt. Heute stimmt das nicht mehr so ganz, denn es erkranken mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen an dieser Form der Zuckerkrankheit, und auch schon Kinder sind davon betroffen. Bei Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkranken, versorgt die Bauchspeicheldrüse den Körper zwar mit der ausreichenden Menge Insulin, aber die Körperzellen reagieren empfindlich auf das Insulin und werden dagegen resistent. Wenn das der Fall ist, dann steigt der Blutzuckerspiegel.

    Gefährlich an Diabetes Typ 2 ist, dass die Betroffenen lange Zeit keine Symptome verspürten und erst dann, wenn sich Spätfolgen zeigen, wird die Krankheit auch erkannt. Typ 2 Erkrankte müssen zwar kein Insulin spritzen, aber sie müssen auf ihre Lebensweise achten, damit es nicht zu gravierenden Spätfolgen kommt.

    Welche Symptome treten bei Diabetes auf?

    Es gibt einige deutliche Hinweise darauf, dass eine Diabetes Erkrankung vorliegt. Zu den typischen Symptomen gehören:

    • Starker Durst
    • Vermehrter Harndrang
    • Heißhunger
    • Starker Juckreiz, besonders im Intimbereich
    • Abgeschlagenheit
    • Müdigkeit

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart2″ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ hover_animation=“border_increase“ ]Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen und einen schnellen, aber sicheren Zuckertest machen zu lassen. Sollten die Symptome aber nicht beachtet werden, dann kann das schwerwiegende Folgen haben, denn zu den Folgeerkrankungen gehören:

    • Schlaganfall
    • Herzinfarkt
    • Durchblutungsstörungen der Arme und Beine, die nicht selten in einer Amputation enden
    • Veränderungen der Netzhaut, die zur Erblindung führen können
    • Störungen der Nierenfunktion
    • Erektionsstörungen

    Wie kann man Diabetes vorbeugen?

    Um Diabetes gezielt vorzubeugen, ist vor allem eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig, aber auch Sport kann effektiv dabei helfen, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten. Übergewicht ist vielfach ein Auslöser von Diabetes und bei vielen reicht schon eine gezielte Diät, um den Zucker im Schach zu halten. Je eher Diabetes bekämpft wird, umso geringer sind die Risiken für Spätfolgen.

  • Ohnmachtsanfälle bei Kindern & Schulsport

    Ohnmachtsanfälle bei Kindern & Schulsport

    Kreislaufprobleme beim Schulsport?

    Kinder und Jugendliche leiden öfter an Ohnmachtsanfällen berichtet der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Diese Kreislaufstörungen seien jedoch in der Entwicklung völlig normal und zumeist liegt keine Herzkrankheit vor. Kinder, die lange stehen oder von einer sitzenden Position in eine stehende wechseln, können besonders rasch umkippen. Diese Störungen lassen sich meist ohne Medikamente beheben. Ein Arztbesuch zur ärztlichen Abklärung ist trotzdem wichtig.

    Meist liegt die Störung an der Unterversorgung des Gehirns mit sauerstoffreichem Blut. Volkstümlich spricht man oft von dem Absacken des Blutes in die Beine. Frau Dr.Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin aus Weimar und Pressesprecherin des BVKJ erklärt: „Durch ausreichendes Trinken können Kinder verhindern, dass das Blutvolumen bei Sport oder Hitze zu sehr abnimmt.“ Die klassischen Wechselduschen, die oft auch Frauen empfohlen werden und Ausdauersport können ebenso helfen, Ohnmachtsanfälle vorzubeugen.

    Schulsport kann Kreislaufstörungen verursachen

    Auch Unterzuckerung kann besonders bei Sport derartige Ohnmachtsanfälle verursachen. Kritisch ist es für alle Kinder, wenn diese beim Schulsport sich warm machen sollen und sich direkt 10 Minuten einlaufen sollen. Besonders Mädchen in der Pubertät, auch wenn diese sonst Ballsportlerinnen, Tänzerinnen oder regelmäßig im Leichtathletik-Verein trainieren, können dann an Unwohlsein und Kreislaufstörungen leiden. Idealerweise sollte rasch die Schulärztin oder die zuständige Erste Hilfe-Kraft gerufen werden. Auch eine Abklärung beim Arzt, per Transport mit dem Krankenwagen, wären positive Zeichen für sowohl die verunfallten Kinder, als auch Eltern und Klassenkameraden.

     

    Derartige Ohnmachtsanfälle können jedoch meist vermieden werden, wenn es sich um ein langsames Aufwärmprogramm handelt. Gymnastische Armbewegungen, Beinbewegungen und Bewegung des Rumpfes und Kopfes sorgen für eine bessere gleichmäßigere Durchblutung der Muskulatur. Dann kann man noch immer die 10 Minuten Runde laufen.

     

    Tipps vom Fachverband

    Falls Kinder doch länger stehen oder sitzen müssen, empfiehlt der Verband, das vorsichtige Wechseln der Sitzposition sowie zuerst langsame Beinbewegungen. Ruckartige Bewegungen sollten vermieden werden. Eine medizinische Abklärung, um Herzerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder neurologische Erkrankungen auszuschließen, wird ebenso vom Verband empfohlen.

    Den Notarzt sollten Eltern und Lehrer sofort kontaktieren, wenn die Ohnmacht länger als 2 Minuten andauert oder dabei Zuckungen oder andere Störungen auftreten sollten. Der Verband hält weitere Infos auf www.kinderaerzte-im-netz.de bereit. Dort finden Sie auch viele weitere Informationen über Kinderkrankheiten.

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-bubbles3″ size=“32″ icon_color=“#81d742″ hover_animation=“border_increase“ ]Das Schulgespräch

    Sind Sie Eltern, befragen Sie doch Ihre Kinder über den Schulsport:

    1. Wie ist das Aufwärmtraining
    2. Gab es bereits verunfallte Kinder
    3. Bekam das eigene Kind danach Angst vor Unfällen
    4. Nimmt der Lehrer Rücksicht auf unsportliche Kinder
    5. Gibt es genügend Erholungsphasen

     

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-shield“ size=“32″ icon_color=“#81d742″ hover_animation=“border_increase“ ]Der Schul-Check

    1. Wer ist der zuständige Schularzt?
    2. Wo ist das nächst gelegene Krankenhaus
    3. Wer ist für Erste Hilfe in der Schule verantwortlich
    4. Benötigen Kinder bei Erkältung eine spezielle Entschuldigung für den Schulsport, auch wenn sie sonst keine Krankschreibung für den sitzenden Unterricht benötigen
    5. Gibt es Ärger mit den Lehrer, reden Sie mit anderen Eltern
    6. Weisen Sie Lehrer auf etwaige Medikamente und chronische Erkrankungen hin, die die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dazu können sogar Antibiotika, Anti-Allergika zählen. Fragen Sie den Arzt oder rufen Sie je nach Medikamentenhersteller die Verbraucherhotline und lassen sich beraten. Denn sogar das Autofahren ist bei einigen Arzneimittel, dazu zählen sogar einige Antibiotika nicht wirklich erlaubt. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird durch einige Medikamente herabgesetzt. Das könnte sich also nachteilig am Stufenbarren, den Ringen oder Ballsport auswirken. Teilweise kann die Reaktionsgeschwindigkeit noch ein bis zwei Tage nach Absetzen des Medikaments noch gesenkt sein.
  • Gesundheit und Erotik – ein faszinierendes Zusammenspiel

    Gesundheit und Erotik – ein faszinierendes Zusammenspiel

    Der Körper und die Erotik – Wie passt das zusammen?

    Schon in jungen Jahren merken Menschen, dass Erotik ihrem körperlichen Zustand einen positiven Schub gibt. Jung und Alt berichten von den Glücksmomenten, die mit Erotik und Sex Hand in Hand gehen. Doch was ist der Auslöser dafür, dass Sex und Erotik solch eine gesunde Wirkung auf uns haben? Sexualforscher und Mediziner haben dieses wissenschaftlich belegbare Phänomen bereits untersucht und ihre Schlussfolgerungen sind erstaunlich. Was passiert im Körper, dass Sex wirklich eine heilende Wirkung haben kann?

    Wer sich noch an sein erstes Mal Verliebt sein und an seinen ersten Kuss erinnern kann, der verbindet damit sicherlich dieses ganz besondere Kribbeln, das sich in diesen Momenten einstellt. Verantwortlich dafür ist das Oxytocin, das viele auch als Kuschelhormon kennen. Es wird in solchen Momenten vom Gehirn produziert und sendet dieses wohlige Befinden durch den ganzen Körper. Wer sich wohlfühlt, der ist auch nicht anfällig für Krankheiten. Beim Geschlechtsakt an und für sich wird eine Vielzahl von Hormonen produziert, die für ein lange anhaltendes Wohlgefühl sorgen. Aber es sind nicht nur diese Glückshormone, die einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben. Paare, die regelmäßig körperliche Liebe praktizieren sind gesünder als Paare, die kein sexuelles Interesse mehr aneinander haben. Dies liegt nicht nur an den Hormonen, die der Körper ausschüttet. Sex ist eine körperliche Aktivität, die bei beiden Geschlechtern erst einmal dafür sorgt, dass der Puls schneller schlägt. Dies wiederum sorgt dafür, dass das Herz schneller schlägt und fördert somit Durchblutung und Stoffwechsel. Das Herz wird bei jedem neuen Geschlechtsakt wieder trainiert. Das führt dazu, dass sexuell aktive Paare weitaus weniger anfällig für Herz- und Kreislauf Erkrankungen sind. Diese Kombination aus erotischem Training für das Herz mit der Ausschüttung der Hormone regt den Stoffwechsel an und fördert die Immunabwehr. Menschen, die häufig Sex haben, befriedigen nicht nur ihre Libido sondern trainieren auch ihre Gesundheit. Bei Frauen kommt noch die Entspannungsphase nach einem Orgasmus hinzu. Wenn der Körper nach dem Sex wohlig entspannt dann können die freigesetzten Hormone bis zu 24 Stunden noch nachwirken.

    Ist der Sex wirklich gesundheitsfördernt?

    Aber es ist ja nicht nur der Geschlechtsakt, der gesundheitsfördernd ist. Bei Männern reicht oft schon der Blick auf eine erotische Frau damit die sogenannten Glückshormone freigesetzt werden. Natürlich nicht in der Menge wie beim körperlichen Akt, aber dennoch sind sie positiv für die Gesundheit. Jeder kennt den Spruch, dass Küssen gesund sein soll. Und es ist wahr! Auch beim Küssen schickt das Gehirn sofort einen Schwall von Hormonen los, die Glücksgefühle und Abwehrstoffe durch den Körper schicken. Menschen, die gern und oft küssen stärken ihr Immunsystem. Dieses faszinierende Zusammenspiel von Gesundheit und Erotik ist nicht altersabhängig. Egal ob jung oder alt, es findet immer statt. Es gibt diverse Studien, die sogar untersuchen, ob Paare mit glücklichem und befriedigendem Sexualleben länger leben und gesünder sind als andere. Unstrittig ist jedoch, dass Sex und Erotik positive Wirkungen auf den menschlichen Körper haben. Sex im Alter ist zum Glück kein Tabu mehr denn gerade mit fortschreitendem Alter sollte nicht auf die erotischen Momente mit ihren positiven Wirkungen verzichtet werden. Einige Sexualforscher gehen so weit, dass sie vorschlagen manchen Patienten sogar lieber Sex statt Pillen zu verordnen!

    Sex kann Krankheiten heilen?

    Sex kann zwar nicht alle Krankheiten bekämpfen aber als vorbeugende Maßnahme ist er immer empfehlenswert. Es ist keine bittere Pille, die man zur Vorbeugung schlucken muss sondern ein Vergnügen, das doch jedem Spaß macht. Die Natur hat ihre eigenen Regeln und irgendwie gehören Sex und Gesundheit zusammen. Das zeigt uns, dass man Erotik unbeschwert genießen sollte. Wer die erotischen Momente in seinem Leben zulässt, der tut auch etwas für seine Gesundheit und hat ganz sicher sogar noch eine Menge Spaß dabei.