Schlagwort: Blut

  • Papiere, bitte! – Patienten dürfen ihre Krankenakte anfordern

    Baierbrunn (ots) – Egal ob in der Arztpraxis oder in der Klinik – Patienten haben ein Recht darauf, ihre Akten oder Unterlagen einzusehen und als Kopie mit nach Hause zu nehmen. Gerade ältere Menschen fordern einen OP-Bericht oder die Ergebnisse ihrer Blutuntersuchung nicht selbstverständlich ein. Sie wollten es sich nicht mit dem Arzt verscherzen, schildert Frank Lepold vom Deutschen Patientenschutzbund im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Dabei geht es um nichts weniger als die eigene Gesundheit.“ Auf die Originale hat der Patient keinen Anspruch, aber auf Kopien oder elektronische Datenträger, die er bezahlen muss. Mindestens zehn Jahre lang müssten die Krankendaten aufbewahrt werden. Falls sich ein Arzt mal verweigert, sollten Patienten ihr Anliegen ein zweites Mal vortragen – möglichst schriftlich. „Verweisen Sie auf die bestehende Rechtslage“, empfiehlt Judith Storf, Patientenberaterin des Bielefelder Gesundheitsladens. Bleibt die Anfrage ohne Erfolg, können sich Betroffene an unabhängige Patientenberatungsstellen oder die Bundesärztekammer wenden. Meist sind die Mediziner laut Storf aber kooperativ – weil das Vertrauen stimme, „und weil Ärzte wissen, dass das Recht aufseiten der Patienten ist“. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 5/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.senioren-ratgeber.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3321172
  • La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil

    La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil

    Ein Massageöl, das die Haut wunderbar zart pflegt und ein Badezusatz, der eine Wohltat für die gestresste Haut ist – wer das in Kombination haben möchte, der sollte unbedingt das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil ausprobieren. Das herrlich duftende Öl pflegt die Haut nach dem Duschen und sorgt als Badezusatz für ein weiches, samtiges Hautgefühl.

    Pflegende Inhaltsstoffe

    Das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil kann unter anderem durch seine natürlichen Inhaltsstoffe punkten. Meeresschlick-Extrakt und Vitamin E verwöhnen die empfindliche Haut und machen sie streichelweich, Distel- und Avocadoöl sorgen zusammen mit Limetten für einen frischen, belebenden Duft. Vor allem die Extrakte aus Meeresschlick sind eine wahre Wohltat für die Haut, denn diese Extrakte liefern wertvolle Spurenelemente und Mineralstoffe, die die Haut besser durchbluten.

    Silikone und Paraffine sind in diesem natürlichen Öl nicht zu finden und auch wer eine sehr empfindliche Haut hat, der wird mit dem La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil bestens zurechtkommen.

    Ein edles Design

    Auch äußerlich kann das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil beeindrucken. Das Öl schimmert sonnengelb in einer transparenten Flasche und der weiß-silberne Drehverschluss sorgt dafür, dass das Massageöl auch problemlos mit auf Reisen gehen kann. Besonders edel wirken Flasche und Verpackung aber durch den eleganten Schriftzug „La Mer“. Wird die Flasche geöffnet, dann entfaltet sich sofort ein herrlicher Duft, der sich noch verstärkt, wenn das Öl in die Haut einmassiert wird. Das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil wird in einer 150 ml Flasche zu einem Preis von 22,50 Euro unter anderem bei Amazon angeboten.

    Pflege mal zwei

    Body & Bath – Körperpflege und Badezusatz, mit dem La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil ist beides möglich. Das Öl kann nach dem Duschen in die noch nasse Haut einmassiert oder als Zusatz ins Badewasser gegeben werden. Kommt es als Massageöl zum Einsatz, dann zieht das Öl sehr schnell in die Haut ein und hinterlässt keinen fettigen Film, die Haut fühlt sich sofort wunderbar weich und geschmeidig an.

    Wird das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil als Badezusatz verwendet, dann reichen schon wenige Tropfen aus, und das Öl entfaltet seine ganze Pflegekraft und einen zarten, fruchtigen Duft. Jedes Bad wird zu einem harmonischen Duft- und Pflegeerlebnis, was lange anhält.

    Perfekt für gestresste Haut

    Die Haut ist ein sehr sensibles Körperorgan, das besonders gut gepflegt werden sollte. Viele Badezusätze trocknen die Haut aus und machen sie spröde, nicht so das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil. Das Öl verwöhnt die gestresste Haut und schenkt ihr neue Elastizität, zudem versorgt Vitamin E sie mit wichtigen Nährstoffen.

    Immer wenn der Tag besonders anstrengend war oder auch nach einem Sonnenbad ist das La Mer Flexible Body & Bath Aroma Balance Oil eine Wohltat, denn die Haut kann sich erholen und entspannen. Da das Öl sehr schnell in die Haut einzieht, ist es auch am Morgen nach der Dusche eine gute Idee, denn fettige Flecken auf der Kleidung sind nicht zu befürchten.

    Pro:

    • Es macht eine streichelweiche Haut
    • Hinterlässt keinen Fettfilm
    • Es zieht schnell ein und ist sehr ergiebig
    • Es kann als Massageöl und als Badezusatz verwendet werden
    • Herrlicher Duft
    • Edle Verpackung

    Contra:

    • Keine

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  • Anti Brumm Mückenschutz

    Anti Brumm Mückenschutz

    Mücken gehören zum Sommer wie Sonne, Hitze und Grillen. Mücken müssen aber nicht zu Plagegeistern werden, denn mit dem richtigen Mückenschutz wird die Haut vor den schmerzhaften Stichen der Insekten geschützt. Wer auf einen Mückenschutz mit einfacher Handhabung und optimalem Schutz setzt, der wird an Anti Brumm Mückenschutz nicht vorbeikommen.

    Was leistet Anti Brumm Mückenschutz?

    Die praktische Sprühflasche wird wahlweise mit 75 ml und 150 ml Inhalt angeboten. Neun Euro kostet dabei die kleine und 18,- die große Flasche. Was Anti Brumm so besonders macht, ist das angenehm kühlende Gefühl auf der Haut, denn die mikrofeinen Partikel des Sprays verkleben die Haut nicht, sondern wirken wie ein schützender Film. Anders als viele andere Anti Mückenmittel brennt Anti Brumm nicht und wer es auf die Kleidung sprüht, muss sich um mögliche Flecken keine Sorgen machen.

    Die Sprühflasche ist knallrot und im Dunkeln, zum Beispiel in einem Zelt bei Nacht, nicht zu übersehen. Der Sprühkopf lässt sich einfach bedienen und leiert auch nach mehrmaligem Gebrauch nicht aus. Auf dem Kopf der Sprühflasche ist eine transparente Kappe, die die Pumpflasche fest verschließt. Wer sich in den Ferien täglich mehrmals mit Anti Brumm Mückenschutz einsprüht, der kommt mit der 150 ml Flaschen gut 18 Tage aus. Gekauft werden kann das Anti Brumm Mückenspray in der Apotheke oder Online, zum Beispiel bei Amazon.

    Der Duft ist Geschmackssache

    Damit Mücken gar nicht auf den Gedanken kommen, zu stechen, sollten alle, die empfänglich für die lästigen Insekten sind, kein Parfüm verwenden. Mücken sehen in einigen Duftnoten eine Einladung zum Blutsaugen, daher ist es konsequent, dass Anti Brumm Mückenspray nur einen sehr dezenten Duft hat. Der Geruch des Sprays ist allerdings Geschmackssache, aber er verschwindet recht schnell, wenn das Mittel in die Haut eingezogen ist.

    Auch in Härtefällen effektiv

    Ist vielleicht eine Reise in die Tropen oder eine Expedition durch den Dschungel geplant? Dann sollte Anti Brumm Forte mit auf Reisen gehen. Das Mückenspray hat sich auch in tropischen Gefilden bestens bewährt, denn es schützt gegen Tropeninsekten sowie vor Zecken, Bremsen und Flöhen. Um den Schutz noch zu verstärken, kann man das Spray auf das Moskitonetz sprühen und so für doppelte Sicherheit sorgen.

    Anti Brumm ist nicht entzündlich und kann daher auch ohne Problem als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden.

    Wirkt sehr schnell

    Es gibt Mückenmittel, die müssen nach dem Auftragen erst einmal eine Weile einwirken, nicht so Anti Brumm Forte, denn unmittelbar nachdem das Spray aufgesprüht wurde, setzt auch der Schutz ein. Positiv ist außerdem, dass mit einem Sprühstoß eine breite Hautfläche abgedeckt wird,  einmassieren ist nicht mehr notwendig. Wer nach dem Einsatz von Anti Brumm im Meer schwimmen will, der muss sich keine Sorgen machen, denn das Spray ist wasserresistent, und auch nach dem schwimmen schützt Anti Brumm noch.

    Vorsicht bei den Schleimhäuten

    Selbst wenn Anti Brumm Forte angenehm auf der Haut ist, mit den Schleimhäuten sollte es nach Möglichkeit nicht in Berührung kommen. Also, wenn gesprüht wird, dann bitte den Mund schließen und auch in die Nase sollte kein Spray gelangen. Ansonsten ist Anti Brumm Mückenschutz sehr gut verträglich und auch wer eine empfindliche Haut hat, kann das Spray ohne Probleme verwenden.

    Pro:

    • Wirkt mit dem ersten Sprühstoß
    • Bildet einen schützenden Film auf der Haut
    • Fühlt sich angenehm kühl und frisch an
    • Auch für einen Aufenthalt in den Tropen geeignet
    • Wirkt auch bei Zecken, Bremsen und Flöhen

    Contra:

    • Der Duft ist Geschmackssache, er verfliegt aber schnell wieder
    • Das Mückenspray sollte nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen

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  • Hausstaubmilbenallergie, was tun? – Wenn Nase und Schleimhäute jucken

    Hausstaubmilbenallergie, was tun? – Wenn Nase und Schleimhäute jucken

    Sie sind weiß, nur winzige 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Ihre mikroskopisch kleinen Ausscheidungs-Partikel können aber große Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben: Exemplare der Spezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, beide besser bekannt unter dem Sammelbegriff Hausstaubmilbe. Allergien, ausgelöst durch den unbeliebten Hausbewohner sind in Deutschland statistisch gesehen rund doppelt so häufig als Insektengiftallergien und rangierten im Jahr 2011 nach Heuschnupfen, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie auf Rang fünf der Skala an Allergieauslösern in der bundesdeutschen Bevölkerung. Etwa jeder Zehnte ist von der Hausstauballergie bundesweit betroffen, die damit zu den am häufigsten vorkommenden Allergien zählt. Vielen ist nicht bewusst, dass juckende Schleimhäute, Hustenreiz, tränende Augen und Kopf- und Halsschmerzen nicht notwendigerweise auf einen mutmaßlichen Heuschnupfen hinweisen müssen und ihre Ursachen eher in den lästigen Mitbewohnern haben. Mit einigen Vorkehrungsmaßnahmen lassen sich eine mögliche Plage und die damit verbundenen Krankheitssymptome in den Griff bekommen und dauerhaft ausschalten.

    Ein begriffliches Missverständnis

    Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.
    Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.

    Hausstaub an sich ist in den wenigsten Fällen allergen, entgegen landläufiger Meinung verhalten sich kleinste Partikel in der Luft selten allergie-auslösend. Gefährlicher wird es, wenn sich in dem Staubcocktail getrocknete und pulverisierte Mengen an tierischen Ausscheidungen der Hausmilbe befinden, die eingeatmet werden. Chronischer Reizhusten oder dauerhaft entzündete Nasenschleimhäute mit chronisch verstopfter Nase sind die schwerwiegendsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.  Im schlimmsten Fall kann sich langfristig Asthma ausbilden, bei 40 Prozent der Betroffenen entwickeln sich Folgeerkrankungen. Grundsätzlich ist jeder Mensch gegen Bestandteile im Kot der Milbe allergisch, Behandlungsbedarf wird aber erst dann notwendig, wenn sich Symptome ausbilden. Ein Blut- und Hauttest kann Aufschluss für die Form der Allergie geben, wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern (P1-Antigene) befindet. Denn Allergien sind Reaktionen des Immunsystems.

    Wo Milben am liebsten leben

    Die Milbenart hat sich auf menschliche Nahrung in Form von Hautschuppen spezialisiert, überall, wo kleinste Hautpartikel gehäuft vorkommen, kann die Spezies verstärkt auftreten. Insbesondere an Plätzen, in denen sich der Mensch besonders oft aufhält, sind Milben am Werk: Im Bett, auf der Couch oder auf Polsterstühlen. Durch mechanischen Abrieb gelangen kleinste Partikel in Stoffe und Polster. Hinzu kommt, dass die Tiere Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit lieben. Bereiche unter der Bettdecke sowie in und an der Matratze zählen zu ihren Lieblingsplätzen. Auch treten sie in Handtüchern und Duschlaken im warmen und feuchten Badezimmer gehäuft auf.

    Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.
    Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.

    Frühling – Ein Zyklus beginnt
    Während der meist trockeneren Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab, bevor nach dem Winter ein neuer Reproduktionsschub einsetzt. Frischer Kot tritt während der Sommermonate verstärkt auf und läutet eine Phase höchster Allergierate und größter Populationen ein, bevor ab Oktober das jährliche Massensterben beginnt.

    Harmlose Mitbewohner
    Die winzig kleinen Spinnentierchen übertragen entgegen landläufiger Meinung keine Krankheiten. Sie beißen und stechen nicht: Im Gegensatz zur Zecke verfügt sie über keine Werkzeuge, welche die menschliche Haut durchdringen, um an Humanmaterial wie Blut oder Sekrete zu gelangen. Ihr natürliches Vorkommen ist ernährungsbedingt die Nähe des Menschen, der pro Tag circa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert, auf dies es die kleinen Tierchen abgesehen haben – ein Großteil davon im Bett. Eine gehäufte Population lässt nicht auf mangelnde Hygiene schließen, wie allergiecheck.de betont. Rund eine Million der Milben leben allein dauerhaft in Bett und Matratze, normale Sauberkeit und regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche vorausgesetzt. Ein erhöhter Hygiene-Aufwand ist nur bei positivem allergischem Befund angezeigt. Doch wie sieht er im Einzelnen aus?

    Tipp 1: Häufiger Bettwäsche wechseln!
    Die federleichten Kot-Schwebeteilchen vermischen sich mit Schwebstaub und konzentrieren sich in Matratzennähe in einer Höhe von bis zu 20 Zentimetern. Abhilfe kann bereits regelmäßiges Waschen der Bettlaken bei 60 Grad alle sechs bis acht Wochen schaffen – Temperaturen, die die Spinnentierchen abtöten. Im Gegensatz zum unvermeidlichen Pollenflug haben es Hausstauballergiker selbst in der Hand, durch regelmäßiges Waschen und Wechseln von Bettzeug und jährliches Reinigen der Matratze den Milbenbestand und damit die Menge der allergieauslösenden Stoffe drastisch zu reduzieren und für deutliche Besserung zu sorgen.

    Tipp 2: Couch und Stofftiere nicht vergessen!
    Neben dem Bettzeug sind alle sonstigen Stoffe und Polster in die regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen mit einzubeziehen. Deshalb sollten Teppichböden regelmäßig abgesaugt und mit Polsterreiniger behandelt werden. Gardinen sind öfters abzusaugen und zu waschen. Kleinere Stoffelemente wie Kissen oder Stoff-Kuscheltiere können alternativ auch für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, wodurch die Milben auch zuverlässig abgetötet werden.

    Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.
    Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.

    Tipp 3: Weniger ist oft mehr!
    Idealerweise kann die Gefahr von vornherein durch Verzicht auf Teppichbodenbeläge, Stoffcouch und Matratze vermindert werden. Glatte Böden, Leder- oder Kunstledercouch und Wasserbett lassen sich zudem einfacher und effektiver reinigen. Haustiere wie Hund und Katze sind Milbenmagneten, wer sich gegen eine Haltung von häuslichen Mitbewohnern entscheidet, hat schon viel dafür getan, die Milbenpopulation einzudämmen. Idealerweise ist das Schlafzimmer spartanisch ausgestattet, bei Allergikern sind Stofftiere, Vorhänge oder sonstige Staubfänger gerade hier fehl am Platz. Tabu im Schlafbereich sollten auch Haustiere und Zimmerpflanzen sein, Kleidung und Bücher sind besser in geschlossenen Schränken aufzubewahren.

    Tipp 4: Auf ausreichende Lüftung achten!

    Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden. Vor allem im Schlafzimmer kann durch ausreichende Luftzirkulation und Lüftungsmaßnahmen die für die Milben lebensnotwendige Luftfeuchte reduziert werden, die durch nächtliche Ausdünstungen des Menschen erhöht ist.

    Gerade das ist aber beispielsweise in energieeffizienten Neubauten nahezu unmöglich, da die Gebäudedämmung insgesamt für eine Luftundurchlässigkeit sorgt, und zwar in beiden Richtungen. Das heißt, dass einerseits keine Frischluft in die Innenräume gelangen kann, andererseits die feuchte Brauchluft aber auch nicht nach außen transportiert wird. Gleichzeitig sind solche Häuser derart konzipiert, dass ein manuelles Lüften gar nicht mehr vorgesehen ist, weil dadurch die interne Wärmeregulation gestört wird – was wiederum einen unerwünschten Mehraufwand an Energie für das Kühlen oder Heizen der Räumlichkeiten bedeuten würde.

    Abhilfe schaffen in solchen Fällen moderne Lüftungsanlagen, die bei der Verbesserung der Luftqualität helfen können, indem sie beispielsweise für genau die gewünschte Absenkung der Luftfeuchtigkeit im Hausinneren sorgen. Darüber hinaus wirken sie, was für Allergiker von besonderem Interesse sein dürfte, als Filter für Pollen und Schadstoffe.

    Tipp 5: Auf den richtigen Staubsauger kommt es an!
    Hausstauballergiker sollten beim Kauf auf einen Staubsauger mit entsprechendem Filter achten, der Fachhandel bietet Geräte mit einem hohen Hepa-Filter an. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Airfilter“ und verweist auch die Fähigkeit der Filter, selbst kleinste Staubpartikel aus der Luft ausfiltern zu können. Die modernste Weiterentwicklung sind die neuen Ultra Hepa Filter bzw. Ultra Low Penetration Air Filter (Ulpa).

    Grundsätzlich gibt es fünf Filterklassifizierungen mit unterschiedlichem Abscheidegrad, angefangen von E10, 11, 12 bis hin zu H13 und H14 mit höchster Abscheide-Effizienz und größtem Feinstaubfiltervermögen. Hausstauballergiker sollten Sauger mit einem H13 oder H14-Filter wählen, bei beiden liegt der Abscheidegrad über 99,95 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ganz besonders empfindliche Allergiker-Nasen, die auf einen bestmöglichen Schutz vor umher fliegendem Feinstaub in der Luft nach dem Staubsaugen Wert legen. Hochfeine Partikelfilter können sogar Bakterien und Viren festhalten und kommen auch in Krankenhäusern und Kliniken zum Einsatz.

    Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.
    Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.

    Tipp 6: Der passende „Anzug“ für die Matratze!
    Milbendichte Bezüge für Matratze, Bettdecken und Kissen sollten TÜV-geprüft und atmungsaktiv sein, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten und zusätzliches, nächtliches Schwitzen zu verhindern. Der Fachhandel bietet Allergiker-getestete Bezüge an, die den Milbenkot zurückhalten und nächtliches Einatmen durch Mund und Nase verhindern.

    Vom Arzt verordnet und bisweilen unter Zuzahlung eines Eigenanteils von fünf bis zehn Euro, bekommen gesetzlich Versicherte einen Teil der Anschaffungskosten für eine Matratze plus milbendichtem Bezug-Set von den Krankenkassen erstattet. Ein Gang zum Arzt kann sich bei auftretenden Beschwerden demnach auch wirtschaftlich auszahlen, wie oekotest.de empfiehlt.

    Tipp 7: Die ökologische Alternative: Niem-Öl!
    Vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben ist in Apotheken frei erhältlicher Niem-Spray, mit dem Matratzen, Kissen, Decken und andere textile Oberflächen regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Die im Öl enthaltene Substanz Azadirachtin besitzt eine gewisse Wirkung als Akarizid, das Milben fernhält. Das Öl wird aus den Samen des tropischen Niembaums hergestellt und wirkt gegen unterschiedliche Schädlinge, unter anderem gegen die Hausstaubmilbe. Einerseits hält die Tiere das Öl durch seinen Geruch fern, andererseits werden sie in ihrer Entwicklung gebremst, das heißt sie wachsen nicht mehr richtig, werden unfruchtbar, und schlüpfen zudem nicht mehr aus. Weiterer Vorteil des biologisch abbaubaren Hygiene-Sprays: Es ist geruchlos, fettet nicht und hinterlässt keine Flecken auf Teppichen und Stoff-Tapeten.

    Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.
    Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.

    Tipp 8: Sich desensibilisieren lassen!
    Wie bei anderen Allergien auch, können die Symptome einer Hausstauballergie kurzfristig mit Medikamenten, wie beispielsweise mit Hilfe von Cortison-Sprays gelindert werden. Auf lange Sicht kann eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen, bei der Hausstaubmilben-Präparate im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird dem Probanden über zwei bis drei Jahre monatlich ein Extrakt aus den Allergie-auslösenden Stoffen in das Fettgewebe am Oberarm injiziert. Die Allergendosis wird von Mal zu Mal gesteigert, damit sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen kann und weniger Abwehrkörper oder Antikörper entwickelt.

    Tipp 9: Zum Urlaub auch mal in die Berge fahren!
    Nachweislich ist das Milbenvorkommen in höheren Lagen ab etwa 1.200 Metern deutlich eingeschränkt, ab circa 1.800 Höhenmetern vertragen die Spinnentierchen das kalte und trockene Höhenklima nicht mehr und sterben ab. Um dem eigenen Immunsystem auch mal Urlaub zu gönnen, sollten Hausstauballergiker für die nächste Urlaubsreise ruhig mal einen Wanderausflug in die Berge einplanen, um nach erholsamer Nachtruhe morgens fit in den nächsten Urlaubstag durchstarten zu können. Ein ein- oder zweiwöchiger Urlaub kann einen Langzeiteffekt haben und eine monatelange Beschwerde-Freiheit zu Hause nach sich ziehen. Auch Urlaube in klimatisch besonders trockenen Regionen sind vorteilhaft für die Gesundheit allergiegeplagter Menschen. Einige Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer ohne Teppichböden, Vorhänge und Sofakissen an, allergendichte Bett-Zwischenbezügen sorgen auch hier für erholsamen Schlaf.

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  • Warum zu fettes Essen dem Gehirn schadet

    Warum zu fettes Essen dem Gehirn schadet

    Dass fettes Essen dick macht, ist hinlänglich bekannt, dass es aber auch das Gehirn negativ beeinflusst, das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Zunächst gilt diese These allerdings nur für Mäuse, denn die kleinen Nagetiere, die im Rahmen der Studie mit fettigem Essen gefüttert wurden, legten nicht nur kräftig an Gewicht zu, ihr Gehirn litt zudem an einer Unterversorgung mit Zucker.

    Das Gehirn hungert

    Die Studie des Max-Planck-Instituts für Stoffwechselforschung hat nachgewiesen, dass fettiges Essen schon nach drei Tagen zu einer deutlich geringeren Versorgung mit Zucker führt. Das Gehirn hungert und das, obwohl viel und fett gegessen wird. Wird der Zuckerspiegel im Gehirn wiederhergestellt, kann es für den restlichen Körper gefährlich werden, im schlimmsten Fall droht sogar eine Diabetes. Die Forschergruppe um Jens Brüning fand heraus, dass bei Mäusen schon nach drei Tagen fettreicher Diät, die Aufnahme von Glukose im Gehirn stetig abnahm.

    Was ist der Auslöser?

    Die Forscher sehen in den ungesättigten Fettsäuren einen möglichen Auslöser, der sich giftig auf die Blut-Hirn-Schranken auswirkt. In der Folge kommt es dann zu einer Rückbildung des Glukose-Transports, das dann an den wichtigen Stellen im Gehirn fehlt. Die Mäuse lernten plötzlich nichts mehr und auch ihr Erinnerungsvermögen wurde immer schlechter. Das Gehirn versucht allerdings, dem Mangel an Glukose entgegenzuwirken, indem das Immunsystem umgehend anfängt, VEGF zu produzieren, um den Glukosewert wieder zu steigern.

    Der Körper muss leiden

    Es dauerte vier Wochen, bis bei den Mäusen im Gehirn wieder ein normaler Glukosespiegel gemessen werden konnte, obwohl sie weiterhin fettreich ernährt wurden. Dieser Ausgleich des Bedarfs an Zucker im Hirn ging aber auf Kosten des Körpers. Das Gehirn hatte den Appetit auf Süßigkeiten stetig gesteigert und dabei verhindert, dass die Muskeln Zucker bekamen. In der Spätfolge können die Zellen der Muskeln resistent gegen das Hormon Insulin werden, und das steigert die Gefahr, an Diabetes zu erkranken.

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  • Fit durch den Büroalltag

    Regus präsentiert vier Tipps für den gesunden und produktiven Achtstundentag am Büroarbeitsplatz

    Düsseldorf – 28. April 2016 – Wer seinen Blick durch das Büro wandern lässt, erkennt sie sofort: die Unfitten. Nach vorne gebeugt und aus kürzester Entfernung in den Monitor starrend, verharren sie acht Stunden täglich, fünf Tage die Woche in verkrampfter Haltung auf ihrem falsch eingestellten Ergonomie-Stuhl – Monat für Monat und Jahr für Jahr. Nur ein einziges Ritual unterbricht die allgegenwärtige „Bürostarre“ – und zwar das Mittagessen. Schnell muss es gehen und vor allem gut schmecken. Der Döner um die Ecke oder Pommes rot-weiß sind willkommene Alternativen zum faden Kantinenessen. Doch wirklich gesund kann das alles nicht sein und wer produktiv sein will, muss sich und seinem Gehirn mehr bieten als ununterbrochene Eintönigkeit.

    Regus, der weltweit größte Anbieter von flexiblen Bürolösungen hat zusammen mit Dr. Michèl Gleich von Gleich Personal Training vier Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, im Büroalltag fit zu bleiben. Michèl Gleich wurde mit dem NEOS Award 2015 als bester Personal Trainer-Newcomer ausgezeichnet und weiß, worauf es bei einem gesunden und fitten Büroarbeitstag ankommt:

    • Bewegung

    Wer schon auf seinem Schreibtischstuhl einen Ruhepuls von 130 hat, sollte darüber nachdenken, sich öfter zu bewegen. Während der Schreibtischarbeit sollte deswegen mindestens drei bis vier Mal pro Stunde die Sitzhaltung gewechselt werden. Die regelmäßige Veränderung der Sitzposition stärkt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern bewirkt auch, dass die unteren Extremitäten besser durchblutet werden. Regelmäßiges Aufstehen und der Gang zum Kollegen anstatt einer kurzen E-Mails sind ebenfalls wahre Wundermittel, um mehr Bewegung in den Büroalltag zu integrieren. Denn Bewegung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit: Durch Aktivität werden das Herz-Kreislauf-System angeregt und der Stoffwechsel in Schwung gebracht. Das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff kann konzentrierter arbeiten. Insbesondere nach dem Mittagessen ist ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft empfehlenswert.

    • Kleine Pausen

    Wer hart arbeitet, hat sich auch Pausen verdient. Für den Körper und die Konzentration ist es enorm wichtig, zwischendurch abschalten zu können und neue Energie zu sammeln. Deswegen ist es zwischendurch sinnvoll, den Stift sprichwörtlich fallenzulassen, aus dem Fenster zu schauen und das Geschehen zu beobachten. Außerdem ist es ratsam, in den Arbeitseinsatz kurze Dehn- oder Entspannungspausen einzubauen. Neben Entspannungsübungen können auch spezielle Übungen für den Rücken, Nacken oder die Augen die Konzentration steigern und zu einem besseren Arbeitspensum beitragen.

    • Ernährung

    Wer arbeitet, verbraucht Energie. Daher sollte dem Körper die richtige Qualität und Quantität an Energie in Form von drei geregelten Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung gestellt werden. Besonders Frühstück und Mittagessen sind unverzichtbar, denn sie versorgen den Körper und die Muskeln für den bevorstehenden Tag. Das Mittagessen sollte dabei idealerweise zu einer Hälfte aus Proteinen wie Geflügel, Fisch oder auch rotem Fleisch bestehen und zur anderen Hälfte aus energiereichen Kohlenhydraten und gesunden Fetten. Dabei sind Reis, Nudeln oder CousCous und Avocados empfehlenswert. Die abwechslungsreiche Mahlzeit belastet den Stoffwechsel nicht so sehr, verschafft dem Körper Energie und beugt der Müdigkeit vor. Für alle, die während des Tages unter Heißhungerattacken leiden, sind eine Handvoll Mandeln die perfekte Lösung. Aber auch ein Smoothie oder ein gesunder Shake sind gute Zwischenmahlzeiten.

    • Ergonomie

    Das A und O für gesundheitsfördernde Büroarbeit ist ein ergonomischer Arbeitsplatz. Egal welcher Stuhl oder Tisch: Die Höhe macht den kleinen aber feinen Unterschied. Der Bürostuhl sollte so eingestellt sein, dass die Füße den Boden mühelos erreichen können. Sowohl Ober-als auch Unterarme und Ober- sowie Unterschenkel sollten stets einen rechten Winkel bilden können. Generell ist es wichtig, auf einen geraden Rücken und eine aufrechte Kopfhaltung zu achten. Dabei kommt es darauf an, dass ein gerader Blick auf den Bildschirm und eine gute Erreichbarkeit von Maus und Tastatur gewährleistet sind.

    “Der moderne Arbeitsplatz im Büro ist geprägt von langem Sitzen und wiederkehrenden Bewegungsmustern”, sagt Michael Barth, Geschäftsführer von Regus in Deutschland. “Wir alle kennen die Verspannungen im Nacken, brennende Augen oder das Völlegefühl nach der Mittagspause. Wer aber gesund bleiben und möglichst entspannt durch den Büroalltag gehen will, muss aus dem Trott ausbrechen und sich selbst und seinem Körper etwas gutes tun – auch der Chef wird es einem danken, denn der gesunde und fitte Mitarbeiter ist auch ein produktiver Mitarbeiter.“

    Pressekontakt:
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    marketing.germany@regus.com
    www.regus.de