Schlagwort: Brille

  • Die Hongkong-Diät – können Pfunde in der Sonne schmelzen?

    Die Hongkong-Diät – können Pfunde in der Sonne schmelzen?

    Wenn es um seltsame und zuweilen auch skurrile Schönheitsbehandlungen geht, dann ist Asien ganz weit vorne. Gesichtsrasuren und auch Beauty Produkte, die fermentiert sind und entsprechend „duften“, sind nur zwei Beispiele für den Einfallsreichtum der asiatischen Frauen, wenn es um ihre Schönheit geht. Jetzt ist eine neue Skurrilität dazu gekommen, denn die sogenannte Hongkong-Diät verspricht, dass die Pfunde einfach so in der Sonne schmelzen. Die etwas sonderbare Hongkong-Diät ist ein Hype, der von Hongkong aus gerade dabei ist den ganzen Kontinent zu erobern, und es ist zu befürchten, dass diese Welle auch nach Europa schwappt.

    Die widersprüchliche Hongkong-Diät

    Asiatische Frauen finden es sehr schick, eine möglichst blasse Hautfarbe zu haben, denn wer blass ist, der demonstriert damit: Ich muss nicht mehr schwere Arbeit im Freien verrichten, ich arbeite drinnen. Blass zu sein ist in Asien ein Zeichen für Wohlstand, umso verwunderlicher ist es, dass ausgerechnet die Sonne der Heilbringer für die schlanke Linie sein soll. Blass zu sein ist aber auch ein Zeichen für Attraktivität, denn asiatische Frauen sind der Meinung, dass sie nur Chancen bei Männern haben, wenn sie blass sind. Jetzt scheint es, als hätten die Asiatinnen das alles über Bord geworfen, denn sie legen sich jetzt stundenlang in die Sonne, um schlank zu werden.

    Besser schlank als blass

    Können überflüssige Pfunde alleine durch die Kraft der Sonne verschwinden? Die Damen in der südchinesischen Metropole Hongkong sind, so scheint es, felsenfest davon überzeugt. Die Hongkong-Diät basiert aber nicht nur auf direkter Sonneneinstrahlung, es geht vielmehr um das Vitamin D, ein Vitamin, das bei Sonneneinwirkung vom Körper produziert wird. Der Trick der Hongkong-Diät ist einfach, wer viel in der Sonne liegt und dann weniger Mahlzeiten zu sich nimmt, der wird nicht nur schön braun, sondern auch schön schlank. In Asien vertreten viele Frauen mittlerweile die Meinung, dass man mit viel kalorienlosem Sonnenlicht locker einen Tag überstehen kann, und zwar ohne etwas zu essen, und auch ohne Hungergefühle.

    Wie funktioniert die Hongkong-Diät?

    Die Hongkong-Diät funktioniert denkbar einfach. Man sucht sich am besten am Morgen oder am Abend einen Platz, der direkt von der Sonne beschienen wird. Wenn die Sonne am Mittag hoch am Himmel steht und besonders intensiv ist, dann droht die Gefahr eines Sonnenbrandes und das soll nach Möglichkeit vermieden werden. Das Verrückte an der Hongkong-Diät ist, dass sie nicht über die Haut, sondern über die Augen funktionieren soll, da aber ein direkter Blick in die Sonne bekanntlich sehr gefährlich ist, tragen die Damen die dieser Diät vertrauen, Sonnenbrillen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um normale Sonnenbrillen, es sind vielmehr sogenannte Rasterbrillen, die aus Plastik bestehen und kleine Löcher haben. Durch die Löcher gelangt dann das Sonnenlicht in die Augen und je nachdem, wie gut die Damen trainiert sind, reicht die Zeitspanne für den Blick in die Sonne von zehn Sekunden bis zu sagenhaften 45 Minuten.

    Ist die Diät empfehlenswert?

    Es gibt viele absurde Diäten, aber die Hongkong-Diät schießt wirklich den Vogel ab. Abgesehen davon, dass die Augen unter der Hongkong-Diät leiden und sogar eine Erblindung nicht auszuschließen ist, bringt es sehr wenig, sich in die Sonne zu setzen, um Vitamin D zu tanken. Wer meint, dass die Pfunde wie Eis in der Sonne schmelzen, nur weil man ein Sonnenbad nimmt, der kann auch gleich weiter essen und einfach hoffen, dass sich das Gewicht verringert. Nach wie vor ist der klassische Mix aus Bewegung in frischer Luft und einer ausgewogenen Ernährung die beste Wahl, wenn es darum geht, dauerhaft abzunehmen. Ob sich die Hongkong-Diät in unseren Breitengraden durchsetzen wird, das ist zu bezweifeln, denn so üppig wie in Hongkong scheint die Sonne in Deutschland leider nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / yurok.a

  • Kinder Mobbing – wenn Kinder zu Außenseitern werden

    Kinder Mobbing – wenn Kinder zu Außenseitern werden

    Mobbing gibt es nicht nur unter Erwachsenen, auch immer mehr Kinder haben damit zu kämpfen. Während sich aber erwachsene Menschen gegen Mobbing wehren können, fällt es Kindern nicht immer leicht, mit solch einer Situation zurechtzukommen. Nicht selten stehen auch Eltern dem Problem Kinder Mobbing hilflos gegenüber und wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Da Mobbing ganz unterschiedliche Gesichter hat, fällt es schwer, hier die richtige Lösung zu finden, aber eines sollten Eltern, Lehrer und Erzieher nie tun – gemobbte Kinder nicht ernst nehmen.

    Wie entsteht Kinder Mobbing?

    Immer dann, wenn ein Kind an den Rand einer Gemeinschaft gedrängt wird, dann ist das nie die Tat eines Einzelnen, denn Außenseiter werden immer von einer Gruppe gemacht. In jeder Gruppe von Gleichgesinnten steckt Konkurrenzdenken, was für Konfliktpotenzial sorgt, und gegen diese Probleme hilft nichts besser als ein gemeinsamer Gegner. Gruppen definieren sich über die Ausgrenzung von anderen und das führt dann zum Mobbing. Kindermobbing beginnt meist mit Gerüchten, einer will über einen anderen irgendetwas wissen, er hat eine Beobachtung gemacht und erzählt es den anderen Mitgliedern der Gruppe, die wiederum vielleicht eine ähnliche Beobachtung gemacht haben. Indem einer davon erzählt, fühlen sich die Gruppenmitglieder bestätigt und sie sind erleichtert darüber, dass noch andere die gleiche Beobachtung gemacht haben. Für ein Kind ist es nicht einfach, aus einer solchen Gruppe auszusteigen, denn sie müssen befürchten, das nächste Mobbingopfer zu werden.

    Selbst aktiv werden

    Es sind nicht immer die Schwächsten, die Kleinsten oder die Brillenträger, die das Opfer von Kindermobbing werden, um gemobbt zu werden, reicht es manchmal schon aus, eine andere Meinung zu vertreten oder im falschen Stadtteil zu wohnen. Kinder, die von ihren Klassenkameraden oder von den anderen Kindern im Sportverein gemobbt werden, müssen selbst aktiv werden, um aus der leidigen Rolle wieder heraus zu kommen. Das ist aber alles anderes als einfach, denn wer jeden Tag gehänselt, verspottet, angegriffen und vor allem auch alleine gelassen wird, der verliert schnell an Selbstbewusstsein und beginnt jeglichen sozialen Kontakt zu meiden. Eltern und Lehrer können zwar versuchen, dem Mobbingopfer allein durch ihre Autorität zu helfen, aber sie werden es kaum schaffen, den Gemobbten wieder in eine Gruppe zu integrieren. Das Gegenteil ist oftmals der Fall, denn wer Eltern und Lehrer „vorschickt“, der gilt schnell als Feigling und macht seine Situation noch viel schlimmer.

    Wie können Kinder mit Mobbing umgehen?

    Beim Kindermobbing wird immer wieder beobachtet, dass sich die Opfer sogar noch schämen und nichts unternehmen, um sich zu wehren. Wer gehänselt wird und darauf mit Gelassenheit und einem Lächeln reagiert, der wird seine Gegner verwirren, denn damit haben diejenigen die mobben, nicht gerechnet, sie wollen ihr Opfer leiden sehen. Kindermobbing kann auch beendet werden, wenn das Mobbingopfer Kinder anspricht, die ebenfalls in einer Außenseiterrolle sind. Gemeinsam ist man immer stärker und der Spott tut dann auch nur noch halb so weh. Auch Frechheit kann im Kindermobbing eine gute Waffe sein. Kinder, die gemobbt werden, sollten den Anführer der Gruppe direkt ansprechen und seine vermeintlichen Schwächen ansprechen. Das bringt den Anführer schnell aus dem Konzept und zwingt die anderen in der Gruppe, ihren Wortführer mal kritisch zu betrachten. Kinder, die schlagfertig sind, sind selten von Kindermobbing betroffen, aber zur Schlagfertigkeit gehört auch eine große Portion Selbstvertrauen. Wird das Kind zum Beispiel gemobbt, weil es eine Brille trägt, dann hilft es schon, beim nächsten blöden Satz zu antworten: Wenn ich keine Brille hätte, dann könnte ich nicht erkennen, was für ein schrecklicher Typ du bist, oder wenn alle eine Brille tragen würden, dann hättest du bestimmt keine Freunde mehr. Schlagfertigkeit kann man trainieren, und gegen Kindermobbing kann es sehr effektiv und hilfreich sein.

    Bild: © Depositphotos.com / Mactrunk

  • So gefährlich sind Smartphones für die Augen

    So gefährlich sind Smartphones für die Augen

    Computer und Smartphones sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken, aber so praktisch der Fortschritt in der Kommunikation auch ist, das menschliche Auge kann mit diesem Fortschritt leider nicht mithalten. Wer zu lange auf den kleinen Bildschirm eines Smartphones starrt, der riskiert kurzsichtig zu werden und den Augen auf Dauer zu schaden. Vor allem bei Kindern macht diese Entwicklung große Sorgen und Ärzte befürchten, dass es zu einer wahren Epidemie vor allem unter jungen Menschen kommt.

    Das Auge muss viel leisten

    Mit zunehmendem Alter lässt das Sehvermögen immer mehr nach. Das ist ein normaler Prozess, der bei vielen Menschen schon ab dem 40. Lebensjahr beginnt. Bei einigen kommt es dann zu Altersweitsichtigkeit und sie brauchen eine Lesebrille. Kurzsichtigkeit wird vielfach aber vererbt und wie jetzt eine Studie der Universität Tübingen zeigt, leiden immer mehr Menschen an Kurzsichtigkeit, weil sie zu oft und zu intensiv auf ihre Smartphones starren. Sie sind praktisch den ganzen Tag in einem Nahsehmodus, sie checken gleich nach dem Aufstehen ihre Mails, lesen während der Fahrt zur Arbeit auf ihren Smartphones die Zeitung und sitzen anschließend noch acht Stunden vor dem PC. Am Abend kommt dann das Tablet zum Einsatz. Die Augen sind auf diesen Prozess nicht eingestellt und können ihn auf Dauer auch nicht verkraften.

    Mit Weitsichtigkeit geboren

    Jeder Mensch wird mit kurzen Augen, also mit einer leichten Weitsichtigkeit geboren und wenn die Augen wachsen, dann stellen sie sich so lange auf die richtige Entfernung ein, bis das Bild auf der Netzhaut scharf ist. Soll etwas von Nahem betrachtet werden, dann stellen sich die Augen um, damit die elastische Linse verstärkt wird. Bei allen Kurzsichtigen sind die Augen zu stark gewachsen und dieses Wachstum ist vor allem zwischen dem achten und dem 15. Lebensjahr sehr stark. Aber genau in diesem Zeitraum starren die meisten Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag auf ihre Smartphones und das begünstigt das schnelle Wachsen der Augäpfel und damit auch die Kurzsichtigkeit.

    Das Auge passt sich an

    Augen sind flexibel und passen sich neuen Situationen an. Das erfordert allerdings Kraft, vor allem in der Augenmuskulatur, und wenn die Augen permanent überanstrengt werden, wie das beim Starren auf Smartphones und auf den Computerbildschirm der Fall ist, dann müssen die Augen eines Tages kapitulieren. Die neue Studie zeigt, dass die Zahl der jungen Erwachsenen die unter Kurzsichtigkeit leiden, in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, mittlerweile sind schon 47 % der jungen Leute zwischen 25 und 29 Jahre betroffen. Aber auch bei Kindern hat die Kurzsichtigkeit zugenommen und es ist genau diese Entwicklung, die Kinder- und Augenärzten Sorgen bereitet. Sie raten Eltern, ihren Kindern vor allem abends ihre Smartphones wegzunehmen und sie zu bewegen, den Blick mal in die Ferne schweifen zu lassen.

    Bild: © Depositphotos.com / SIphotography

  • Sehprobleme bei Grundschülern: jedes zehnte Kind mit Brille

    Hamburg (ots) – Für Erstklässler ist der Schulanfang eine aufregende Zeit. Wichtig dabei: gutes Sehen. Können Kinder Buchstaben oder Bilder schlecht erkennen, sollten Eltern ihr Kind beim Augenarzt vorstellen. Denn Fehlsichtigkeit tritt häufig auf: Bundesweit trägt fast jedes zehnte Grundschulkind im Alter von sechs bis zehn Jahren eine Brille (9,5 Prozent). Das zeigen Daten der Techniker Krankenkasse (TK) für das vergangene Jahr.

    Regional betrachtet, unterscheidet sich die Zahl der Sehhilfen-Verordnungen sehr stark. In Brandenburg bekamen 7,3 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen 2014 eine Brille verordnet, im Saarland 13,6 Prozent. „Das kann darauf hindeuten, dass Fehlsichtigkeit häufig spät oder sogar gar nicht erkannt wird“, sagt Sabine Hilker, Fachreferatsleiterin Hilfsmittel bei der TK. Bei Kindergartenkindern zwischen drei und fünf Jahren ist bundesweit durchschnittlich jedes 20. Kind betroffen (4,9 Prozent). Verglichen mit Kindergartenkindern liegt der Anteil der Brillenträger bei Grundschulkindern also doppelt so hoch.

    Anzeichen für Sehprobleme zeigen sich oft in Alltagssituationen – beispielsweise wenn das Kind ständig den Kopf schief hält, sich die Augen reibt, die Augen zusammenkneift, zwinkert oder blinzelt. Zudem kann es ein Warnhinweis sein, wenn Kinder beim Lesen und Schreiben leicht ermüden, in der Zeile verrutschen oder einen geringen Augenabstand zu Buch, Bildschirm und Fernseher haben.

    Auch die Kinderuntersuchungen U1 bis U9 helfen, Sehprobleme frühzeitig festzustellen. Gibt es in der Familie gehäuft Sehprobleme (tragen beispielsweise Mutter und Vater eine Brille), empfiehlt es sich, bei der Kinderuntersuchung den Kinderarzt zu fragen, ob eine Kontrolle beim Augenarzt erfolgen sollte.

    Wer keinen Vorsorgetermin verpassen möchte, kann für sein Kind einen Terminplan online erstellen lassen. Einfach unter www.tk.de (Webcode 109388) das Geburtsdatum des Kindes eingeben, und automatisch werden die individuellen Termine online berechnet.

    Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Kindern unter 18 Jahren die Kosten für Brillengläser in Höhe der vereinbarten Festbeträge. Für den Schulsport kann ein Kind zusätzlich zur vorhandenen Brille Kunststoffgläser für eine Sportbrille erhalten.

    Pressekontakt: Gabriele Baron, TK-Pressestelle Tel. 040-6909 1709, E-Mail gabriele.baron@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de, Twitter: www.twitter.com/TK_Presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3108207
  • Gehirnerschütterung – Erste Hilfe bei Kopfverletzungen

    Gehirnerschütterung – Erste Hilfe bei Kopfverletzungen

    Die erste Hilfe bei Kopfverletzungen kann unter Umständen lebensrettend sein. Deshalb ist es ganz wichtig zu wissen, was man bei einer Kopfverletzung an Maßnahmen einleiten muss. Krankenhausaufenthalte und mehrtägige Überwachungen sind in allen Fällen sinnvoll.

    Was tun gegen Kopfverletzungen

    Wirkt Gewalt von außen auf den Kopf ein, sei es durch einen Sturz, einen Schlag oder einen Verkehrsunfall, so kommt es im Bereich des Kopfes zu ganz unterschiedlichen Verletzungen. Babys drehen sich manchmal gerade dann, wenn sie unbeaufsichtigt sind und fallen aus ihrem Bettchen, vom Wickeltisch oder aus dem Stühlchen. Erwachsene stoßen sich den Kopf an Hinternissen oder bei einer Prügelei schlägt einer den anderen heftig auf den Kopf. Auch wer z. B. mit dem Pkw gegen ein Hindernis fährt, kann eine Kopfverletzung davon tragen.

    In der Klinik erfolgt auch eine umfangreiche bildgebende Diagnostik, um die Art der Erkrankung festzustellen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Ein Knochenbruch wird im Röntgen sichtbar, während für eine Wasseransammlung oder Blutung im Schädelinneren eine Magnetresonanztomographie oder eine Computertomographie durchgeführt werden.

    Gehirnerschütterung

    Häufig und vergleichsweise eine leichte Verletzung ist die Gehirnerschütterung. Der Patient ist meist sofort, aber nur ganz kurz, für ein paar Sekunden oder Minuten, ohne Bewustsein. Bei Bewusstlosigkeit ist der Patient auf die Seite zu legen, damit er nicht an Erbrochenem, Schleim oder seiner eigenen Zunge ersticken kann.

    Es kann sogar vorkommen, dass diese kurze Bewusstlosigkeit vom Helfer gar nicht bemerkt wird. Für eine Gehirnerschütterung sprechen Kopfschmerzen, Schwindel und manchmal eine Erinnerungslücke (Black-out). Hinzu kommen häufig Erbrechen – zum Teil mehrfach und bis zu einer Stunde nach der Verletzung – und Übelkeit. Der Patient kann müde bzw. benommen/verlangsamt wirken.

    Knochenbrüche

    Einen Schädelbruch erkennt man kaum an äußeren Anzeichen. Hat man jedoch den Verdacht, dass der Sturz oder Schlag besonders heftig war, kann man zur Sicherheit eine Praxis oder Klinik aufsuchen. Die Diagnostik von feinen Haarrissen im äußeren Schädelknochen erfolgt mittels bildgebender Diagnostik, vor allem Röntgen. Schädelbrüche sind recht selten, sollten aber dennoch ausgeschlossen werden, um Spätfolgen (häufiger Kopfschmerz, Migräne usw.) zu verhindern

    Einen Bruch der Schädelbasis erkennt man am austretenden Blut oder wässriger Flüssigkeit (Nervenwasser) aus Mund, Nase und/oder Ohr. Ein weiteres typisches Merkmal sind Blutergüsse, die sich an einem oder beiden Augen finden, sich meist jedoch erst eine Weile nach der Verletzung einstellen. Diese Blutergüsse werden auch wegen ihres Aussehens Brillenhämatom genannt. Der Patient ist hier meist bewusstlos, auch das Auftreten von Krämpfen ist möglich. Wurden Organge des Innenohres verletzt, so können Übelkeit, Schwindel und Erbrechen auftreten.

    In beiden Fällen ist hier schnell der Arzt bzw. die Notfallambulanz der nächsten Klinik aufzusuchen. Hier erfolgen dan weitere Untersuchungen, wie Röntgen, CT oder MRT. Eine offene Wunde am Kopf wird mit Hilfe einer Binde notfallmäßig versorgt, um die Blutung zu stoppen.

    Prellung oder Quetschung des Gehirns

    Bei einer Prellung oder Quetschung des Gehirns können die Blutgefäße platzen, die unmittelbar unter der Schädeldecke liegen. Hier kann der Bluterguss, der sich bildet, das Gehirn unter Druck setzen. Hier tritt oft sofort oder wenig später eine Bewusstlosigkeit ein. Es kann auch zunächst sein, dass der Patient erst einmal zunehmenden Kopfschmerz beklagt. Später kommen Erbrechen, Schluckauf, Lähmungen, Übelkeit sowie psychische auffällige Veränderungen hinzu. Der Patient wird entweder unruhig, desinteressiert, verlangsamt, abwesend oder sein Erinnerungsvermögen ist gestört.

    Hier muss schnell in der nächsten Klinik der Druck medikamentös genommen werden. Ohne Therapie kommt es zu Bewusstseinstrübungen und im weiteren Verlauf zum Koma. Der Patient ist in akuter Lebensgefahr und eine dringende Behandlung auf der Intensivstation muss unbedingt erfolgen!

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Tränensäcke wirksam bekämpfen und vorbeugen

    Tränensäcke wirksam bekämpfen und vorbeugen

    Fast jeder war mit diesem Problem schon einmal konfrontiert: Tränensäcke, die die Augen verquollen und müde wirken lassen. Es gibt verschiedene Gründe warum sie auftreten und viele kleine Tipps, um sie zu kaschieren oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Nicht immer ist es im Übrigen ein unsteter Lebenswandel, der zu dieser beeinträchtigenden Optik führt, manchmal ist es auch einfach Veranlagung.

    Die Haut um die Augenpartie ist sehr dünn, ja fast durchscheinend. Damit ist sie besonders empfindlich und auch nicht fest mit der Unterhaut verwachsen. So kann sich gerade hier gut sichtbar Flüssigkeit ansammeln. Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum sich Tränensäcke bilden. Eines ist jedoch klar, mit ungeweinten Tränen haben die Ausbuchtungen unter dem Auge nichts zu tun.

    Ursachen für Tränensäcke sind vielfältig

    Vor allem, wenn der Lymphfluss nicht richtig funktioniert oder einfach aus seinem normalen Rhythmus kommt, entstehen Tränensäcke. Die Flüssigkeit sammelt sich unter dem Auge, wobei sich quasi im Laufe des Tages die dabei entstandene Schwellung wieder zurück bildet. Auslöser können zum Beispiel Allergien oder zu wenig Schlaf sein, aber auch individuelle Entzündungen am Auge oder aber Flüssigkeitsmangel und in der Folge trockene Augen, Es spielt aber auch das Alter eine Rolle, vor allem dann, wenn etwa die Schwellung nicht mehr ganz so leicht und rasch verschwindet. Liegt zudem eine erbliche Belastung vor, verliert das Bindegewebe an Straffheit und das Fettgewebe rund um das Auge sackt ab. Diese „hängenden Unterlider“ werden ebenfalls oft als Tränensäcke bezeichnet.

    Auf der Liste der gewünschten Schönheitsoperationen steht das Entfernen dieser Augenfalten für viele Betroffene ganz oben. Doch eigentlich muss man nicht gleich das Skalpell zum Einsatz kommen lassen, mit einfachen Tricks und einem gesunden Lebensstil lassen sich die Schwellungen unter dem Auge, die erhebliche optische Auswirkungen haben und damit auch das Selbstwertgefühl des Betroffenen beeinträchtigen, korrigieren.

    Tränensäcke können auch auf Krankheiten hinweisen. Wer also bemerkt, dass sich die Schwellungen, die meist prall und voll mit Flüssigkeit sind, nicht zurück bilden, sollte einen Arzt aufsuchen. Denn eine mögliche Ursache könnte in diesem Fall dann eine Herz- oder Nierenschwäche sein.

    Tränensäcke und Augenringe beeinträchtigen das Lebensgefühl

    Neben den Tränensäcken sind es aber auch Augenringe, die so manchen alt und gestresst aussehen lassen. Bläuliche Schatten bilden sich dann an und um die Augen, diese können entweder durch eine starke Pigmentierung der Haut entstehen. In diesem Fall wäre es schlicht und einfach Veranlagung. Doch die Ursache dafür kann auch anatomisch bedingt sein. Denn es ist eigentlich klar und bestens bekannt, dass Nikotin, Alkohol sowie Schlaf- und Flüssigkeitsmangel die Konsistenz des Blutes verändern können. Damit kann die Region um die Augen dunkler erscheinen, wogegen am besten ein im Hautton abgestimmter Concealer, also ein Abdeckstift, helfen kann.

    Tipps, die noch helfen oder vorbeugend wirken:

    • ausgiebige Nachtruhe von knapp 6 Stunden in einem nicht zu warm temperierten Raum
    • richtige Liegeposition, bei der der Kopf nicht zu hoch auf einem Polster gebettet ist; eine waagrechte Lage verhindert den Lymphfluss
    • bei Frauen, die Make-up nutzen: immer abschminken
    • aufs Rauchen verzichten, denn Nikotin schwächt die Kollagenbildung in der Haut
    • ausgiebige Feuchtigkeitspflege mit einer entsprechenden Creme, die morgens und abends aufgetragen wird. Inhaltsstoffe wie Koffein, grüner Tee oder chinesische Süßholzwurzel sind perfekt geeignet
    • eine leichte Massage der Augen regt die Mikrozirkulation an und sorgt für Entschlackung
    • Gurkenmasken hin und wieder auflegen, denn die verschaffen den Augen Kühlung und wirken entzündungshemmend
    • wer gerade keine Gurken im Kühlschrank hat, kann auch kleine kalte Metalllöffel oder eine Kühlbrille aus der Apotheke auf die Augen legen
    • Lauwarme Teebeutel mit Schwarztee wirken beruhigend auf geschwollene Augen

    Wer diese Tipps beherzigt, und zugleich darauf achtet, dass er gerade an heißen Tagen genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, der tut genau das Richtige für schön glänzende Augen und einen klaren Blick.

    Bild: © Depositphotos.com / nelka7812