Schlagwort: Brustkrebs

  • Häufige Frauenleiden

    Häufige Frauenleiden

    Die häufigsten Frauenkrankheiten und weibliche Probleme

    Der menschliche Organismus ist sehr widerstandsfähig. Der Körper hält dabei zahlreichen äußerlichen Einflüssen stand, jedoch wird dieser immer wieder von Krankheiten heimgesucht. Neben den alltäglichen Erkrankungen, wie Schnupfen und Husten, leiden Menschen auch an anderen unerträglichen Krankheiten. Es gibt einige Krankheiten, welche hauptsächlich die Frauenwelt betreffen. Hier kann man sich über die häufigsten Frauenerkrankungen informieren.

     

    Blasenentzündung – der häufige Gang zur Toilette

    Begriffserklärung Blasenentzündung

    Eine Blasenentzündung ist, wie der Name schon sagt, eine Entzündung der Blase. Begleitet wird diese Krankheit meist von einem Harnwegsinfekt. Dieser betrifft die ableitenden Harnwege. Es sind also die Blase und die Harnröhre betroffen.

     

    Ursachen einer Blasenentzündung 

    Die Ursachen für Blasenentzündungen sind vielfältig. Frauen verkühlen sich sehr leicht, und dies kann sich in Form einer Blasenentzündung äußern. Frauen verfügen außerdem über eine kürzere Harnröhre als Männer, so dass Bakterien leichter in die Blase eindringen können. Da die Harnröhre und der Anus sehr nah beieinanderliegen, gelangen Bakterien aus der Analregion schnell in die Harnröhre. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen. Die Erkrankung lässt sich ganz schnell und einfach mittels einem Harnstreifentest nachweisen. Dieser wird in den Harn eingetaucht und zeigt innerhalb von drei Minuten ein präzises Ergebnis an.

     

    Blasenentzündung Symptome

    • Häufiges Harnlassen
    • Schmerzen beim Harnlassen
    • Schmerzen im unteren Bauch

     

    Therapie bei einer Blasenentzündung

    Empfehlenswert ist das Trinken von Blasentee und Essen von Ribiseln. Sollten die Symptome sich nicht bessern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann ein Antibiotikum verschreiben, mit dem die Blasenentzündung in kurzer Zeit wieder verschwindet. Auch wenn die Frau Schmerzen im Unterbauch hat, sollen diese nicht durch eine warme Wärmeflasche gelindert werden. Die Wärme fördert die Entzündung und die Bakterien können sich schneller vermehren.

     

    Komplikationen bei einer Blasenentzündung

    Die Bakterien können bei Nichtbehandlung der Blasenentzündung aufsteigen und so die Nieren erreichen. Dies kann zu einer Nierenbeckenentzündung führen. Diese zu behandeln ist weitaus schwieriger und langfristiger. Außerdem können die Keime sich vermehren und auch in die Scheide eindringen. Dies führt zu Entzündungen der Eierstöcke und der Gebärmutter. Wird eine Blasenentzündung schnell und effizient behandelt, ist dies jedoch nicht der Fall.

     

    Vaginalpilz – Juckreiz und Ausfluss

    Begriffserklärung – Vaginalpilz

    Frauen leiden häufig unter einem juckenden Vaginalpilz. Hier vermehren sich Sporen im warmen Scheidenmilieu und führen zu einer Pilzinfektion. Das Scheidenmilieu ist leicht sauer. Im Intimbereich der Frau muss ständig Feuchtigkeit herrschen. Diesen Platz lieben die Pilzsporen, denn sie finden einen super Nährboden für die Vermehrung.

     

    Ursachen für Vaginalpilz

    Für diese Erkrankung gibt es mehrere Ursachen. Ein Gang zur öffentlichen Toilette, ungeschützter Geschlechtsverkehr oder mangelnde Hygiene. Pilze können sich sehr schnell bilden und auch vermehren. Auch die Einnahme bestimmter Antibiotika kann zu einer Pilzinfektion führen.

     

    Vaginalpilz Symptome

    • Juckreiz im Bereich der Vagina
    • Brennen beim Harnlassen
    • Brennen der inneren Schamlippen
    • gerötete Schleimhäute der Vagina

     

    Therapiemöglichkeiten bei Vaginalpilz

    Eine Pilzinfektion lässt sich sehr einfach therapieren. Diese kann mit ausgewählten Salben, so genannten Antimykotika, behandelt werden. Die Salbe enthält einen Wirkstoff, welcher die Pilze abtötet. Zusätzlich kann die Frau ein Vaginalzäpfchen benutzen, so dass auch die Pilze in der Scheide abgetötet werden.

     

    Vaginalpilz – Komplikationen

    Wird die Pilzinfektion nicht behandelt, werden sich die Sporen vermehren und ausbreiten. Diese wandern durch die Scheide in die Vagina und hoch in die Gebärmutter. Dort führen sie zu einer schmerzhaften Infektion. Vor allem in der Schwangerschaft kann dies ein großes Problem werden, denn die Pilzsporen sind sehr gefährlich für das ungeborene Baby.

     

    Krampfadern – auch bekannt als Besenreisser

    Begriffserklärung Krampfader

    Krampfadern kennt eigentlich jeder Mensch. Vor allem an den Beinen sind diese häufig sichtbar. An der Hinterseite der Wade sind große und kleine blaue Venen sichtbar. Aber auch am Anus und an der Schamlippe können Krampfadern auftreten. Krampfadern sind grundsätzlich harmlos.

     

    Ursachen für Krampfader

    Krampfadern sind immer ein Zeichen, dass die Durchblutung nicht in Ordnung ist. Meist handelt es sich um ein Problem des Blutrückflusses aus der Vene. Es fließt viel Blut in die Vene. Durch zu hohen Druck beispielsweise kann dieses Blut nur langsam zurückfließen. Das Blut staut sich in den Venen und Ausstülpungen bilden sich. Diese Ausstülpungen lassen sich an der Oberfläche der Haut spüren und sind deutlich sichtbar.

     

    Krampfader Symptome

    • Sichtbare hervortretende Venen
    • Manchmal können Schmerzen in den Beinen auftreten
    • Spannungsgefühl
    • starkes Brennen in den Waden

     

    Therapie bei Krampfader

    Die Frau kann verschiedene Salben auf die betroffene Stelle auftragen. In der Apotheke sind durchblutungsfördernde Salben erhältlich. Meist helfen die Salben, dass die Krampfadern nicht schlimmer werden. Diese gehen jedoch in den meisten Fällen nicht mehr ganz weg. Um die Krampfadern komplett loszuwerden, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

     

    Komplikationen bei Krampfader

    In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass sich ein Blutgerinnsel aus den Beinen löst und durch den Körper wandert. Dies kann zu Schlaganfällen führen. Daher ist eine Kontrolle der Krampfadern durch einen Mediziner ratsam.

     

     

    PMS – jeden Monat aufs Neue

    Erklärung von PMS

    PMS, auch als Prämenstruelles Syndrom bekannt, bedeutet übersetzt „Symptome vor und während der Periode“. Jede Frau empfindet diese anders und sie äußern sich auch bei jeder Frau anders. Manche Frauen sind gar nicht davon betroffen, andere verspüren sehr intensive Symptome.

     

    Die Ursache von PMS

    Die Ursache für PMS ist nach wie vor sehr umstritten. Mediziner gehen von einer Änderung des Hormonhaushalts der Frau aus. Am Ende des Zyklus wird das Hormon LH in größeren Mengen gebildet. Dieses könnte für die Symptome verantwortlich sein.

     

    Symptome bei PMS

    • Krämpfe im Unterbauch
    • Gereiztheit
    • Lust auf unterschiedliche Speisen
    • Kopfschmerzen

     

    PMS – Therapiemöglichkeiten

    Es gibt leider keine wirkliche Therapie gegen PMS. Jede Frau muss selbst herausfinden, was ihr in dieser Zeit guttut. Gegen Kopfschmerzen und Krämpfe können Schmerztabletten eingenommen werden. Diese sollten jedoch vom Arzt verschrieben werden. Oft hilft eine warme Wärmeflasche am Bauch gegen die Krämpfe.

     

     

    Anämie – die Blutarmut

    Erklärung Anämie

    Die Anämie ist wörtlich übersetzt die Blutarmut. Hierbei kommt es zur Reduzierung von roten Blutkörperchen, welche für die Zusammensetzungen des Blutes wichtig sind. Sie transportieren beispielsweise den Sauerstoff für den menschlichen Körper und sind somit lebensnotwendig.

     

    Ursache von Anämie 

    Das häufigste Vorkommen der Blutarmut ist die Eisenmangelanämie. Diese entsteht, wie der Name schon sagt, auf der Basis von Eisenmangel. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil in der Herstellung der roten Blutkörperchen. Ist zu wenig Eisen im Körper vorhanden, sind automatisch auch weniger rote Blutkörperchen im Körper. Eisenmangel entsteht oft durch einen Blutverlust. Das erklärt auch, warum Frauen bei weiten häufiger betroffen sind als Männer. Vor allem Frauen, die an einer sehr starken Periode leiden, sind häufig von der Anämie betroffen.

     

    Symptome bei Blutarmut 

    • Ständiges Kältegefühl
    • Blasse Hautfarbe, vor allem im Gesicht
    • Kopfschmerzen

     

    Therapie von Anämie

    Da die häufigste Form der Blutarmut die Eisenmangelanämie ist, kann diese ganz einfach durch die Einnahme von Eisen behoben werden. Eisen ist in Lebensmitteln wie Spinat, Orangensaft oder Paprika enthalten. Es können alternativ aber auch Eisentabletten eingenommen werden. Eine Nebenwirkung der Tabletten kann sein, dass der Stuhl schwarz gefärbt ist.

     

    Welche Komplikationen können bei einer Blutarmut auftreten?

    Bei schwerer Blutarmut können Sehprobleme, Atemnot, Benommenheit und Herzrasen auftreten. Sollte eines dieser Symptome bemerkbar sein, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

     

    Brustkrebs – die heimtückische Krankheit

    Erklärung – Brustkrebs

    Beim Brustkrebs handelt es sich um eine bösartige Erkrankung des Brustgewebes.

     

    Ursache von Brustkrebs

    Die Ursache ist immer noch unbekannt. Es gibt jedoch eine 4-F Regel, welche Risikofaktoren für einen Brustkrebs darstellen.

    1. Fourty (über 40 Jahre alt)
    2. Fat (übergewichtig)
    3. Female (weiblich)
    4. Fertility (fruchtbar)

     

    Brustkrebs: Die Symptome 

    • Schmerzen bleiben meist aus
    • Knoten in der Brust sind spürbar
    • Die Knoten lassen sich verschieben
    • Es kann Sekret aus der Brustwarze austreten

     

    Therapie von Brustkrebs

    Je nach Art des Tumors ist eine andere Therapie notwendig. So kann oft eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Erfolg führen. Manchmal ist aber auch ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Therapie des Brustkrebses ist sehr vielseitig.

     

    Komplikationen bei Brustkrebs

    Je nach Art des Brustkrebses kann es zur Metastasen Bildung im Organismus kommen. Diese können durch den Körper wandern und der Krebs breitet sich somit aus. Um eine frühzeitige Erkennung des Brustkrebses zu gewährleisten, sollte jede Frau ab einem Alter von 40 Jahren zur jährlichen Mammographie gehen. Dort wird die Brust genau untersucht. Auch der jährliche Gang zum Gynäkologen sollte eingehalten werden. Außerdem wird jeder Frau empfohlen, einmal in der Woche ihre Brust abzutasten, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken.

     

    Eierstockzysten – eine harmlose Erkrankung

    Erklärung – Eierstockzysten

    Bei Eierstockzysten handelt es sich um gutartige Gewebeveränderungen an den Eierstöcken. Zysten können in unterschiedlichen Größen auftreten. Solange die Zysten klein sind, machen diese keine Probleme. Erst wenn die Zysten wachsen und die Nachbarorgane berühren, kommt es zu Symptomen.

     

    Ursache von Eierstockzysten

    Es gibt viele verschiedene Arten von Zysten, die alle unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist eine hormonelle Umstellung an der Entstehung der Zysten schuld.

     

    Die Symptome bei Eierstockzysten

    • Schmerzen im Unterbauch
    • Rückschmerzen
    • Verstopfung
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

     

    Therapiemöglichkeiten bei Eierstockzysten

    Meist gehen die Zysten von selbst wieder zurück. Frauen im gebärfähigen Alter leiden oft an zyklusbedingten Zysten. Das heißt, dass diese immer zur gleichen Zeit auftreten und später wieder verschwinden. Der Gynäkologe wird die Zysten im Auge behalten und in mehreren Zyklen kontrollieren. Sollten die Zysten jedoch nicht von alleine zurückgehen, ist eine operative Entfernung notwendig.

     

    Was für Komplikationen können bei Eierstockzysten auftreten?

    In 98m% der Fälle sind Zysten am Eierstock harmlos. Selten sind diese bösartig und können zu Krebs führen. Aber auch gutartige Zysten können Komplikationen hervorrufen. Diese sind mit Blut gefüllt. Wenn die Zyste zu groß wird, kann diese platzen. Das führt zu einer inneren Blutung. Auch kann sich die Zyste um die eigene Achse drehen, was zu einer Abklemmung der Blutgefäße führt. In weiterer Folge können die Gefäße auch durchgerissen werden. Ist dies der Fall, ist ein sofortiger chirurgischer Eingriff notwendig.

  • Ernährung könnte Krebszellen bremsen

    Ernährung könnte Krebszellen bremsen

    Medien wollen stets Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund arbeiten sie mit Schlagzeilen, die zum Lesen eines Artikels verführen sollen. Im besten Fall erhält der entsprechende Beitrag eine weltweite Bekanntheit, das Magazin dahinter profitiert. So in etwa spielte es sich mit US-Medien ab, die Überschriften wie „Ein Schlüssel für die Krebsvorbeugung?“ oder „Eine Waffe gegen metastasierende Krebszellen?“ verwendet haben. Zwar kam stets ein Fragezeichen am Ende zum Einsatz, aber trotzdem versprechen die Schlagzeilen zu viel. Lediglich ein Titel („Lebensmittel könnten die Ausbreitung von Krebs beeinflussen“) traf es auf den Punkt, diese stammte von der BBC News. Ausschlaggebend für diese Berichte war eine US-amerikanische-britische Studie, sie hat man in „Nature“ veröffentlicht (dabei handelt es sich um eine der renommiertesten Wissenschaftsjournale). Die Untersuchung konzentrierte sich auf Mäuse, die darauf untersucht worden sind, wie sich die Ernährung auf Krebszellen auswirkt. Das Ergebnis fiel zwar positiv aus, doch zu große Hoffnungen sind fehl am Platz.

    So verlief die Studie

    Labormäuse, die eine Form von Brustkrebs hatten und eine Behandlung nur schwer möglich war, bekamen Lebensmittel verabreicht, welche ausschließlich einen geringen Anteil des Eiweißbausteins Asparagin hatten. Dies war beziehungsweise wäre für uns Menschen gar nicht so einfach, denn der Eiweißbaustein findet sich zum Beispiel in Erdäpfel, Spargel, Geflügel, Nüssen und Meeresfischen wieder (also in nahezu jedem bekannten Lebensmittel). Doch zumindest das Ergebnis entschädigte, denn auch wenn der eigentliche Tumor keinen Effekt zeigte, konnte man eine deutlich geringere Bildung an Metastasen nachweisen. Zum Vergleich machte man die Gegenprobe mit viel Asparagin, und tatsächlich waren es in diesem Fall um einige Tochtergeschwüre mehr. Für die Forscher heißt das: Brustkrebszellen benötigen den Eiweißbaustein, um die Bildung von Metastasen zu realisieren. Es gibt außerdem immer mehr Hinweise, dass manche Tumore auf bestimmte Inhaltsstoffe aus unserer Ernährung angewiesen sind.

    Die Hoffnung auf neue Produkte

    Sollte man das Ergebnis auch auf den Menschen übertragen können, dann wäre die Herstellung von asparaginarmen Spezialgetränken denkbar. Sie könnte man zum Beispiel zusätzlich zu einer Krebstherapie verabreichen, sodass die Chance auf Heilung steigt. Noch ist es aber leider nicht so weit, man spricht aber trotzdem von einem „zukünftigen Hoffnungsgebiet“.

     

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  • Was die Brüste über die Gesundheit verraten

    Was die Brüste über die Gesundheit verraten

    Die Brüste einer Frau verändern sich im Laufe des Lebens. Sie können aber nicht nur ihre Größe ändern, sondern es kann auch zu schmerzenden beziehungsweise juckenden Symptomen kommen. Viele geraten in solch einem Moment in Panik, doch in Wahrheit entsprechen viele Dinge der Natur und sind harmlos. Immer ist das aber nicht der Fall, deshalb gibt es in den folgenden Absätzen eine kurze Übersicht.

    Haare auf der Brust

    Wer ein paar Haare entdeckt, der kann beruhigt sein. Dies ist ganz normal und sollte erst untersucht werden, wenn es zu einer immer stärkeren Ausbreitung kommt. Es kann nämlich sein, dass im Körper zu viele Androgene sind (es handelt sich um das männliche Sexualhormon). Die Erstellung eines Hormonspiegels beim Dermatologen bringt in diesem Fall Licht ins Dunkel.

    Die Veränderung der Brustwarzen

    Je nach Laune der Natur sind die Brustwarzen groß, klein, hell oder dunkel. Solche Eigenschaften variieren von Frau zu Frau und geben keine Auskunft darüber, ob es Probleme mit der Gesundheit gibt. Auch sind Veränderungen bei einer Schwangerschaft oder im späteren Alter unbedenklich. Der Gang zum Arzt ist erst dann erforderlich, wenn die komplette Haut der Brüste Änderungen annimmt und sich die Nippel verziehen (auf die Form bezogen). Treten auch noch zusätzlich Dellen auf, dann ist eine Untersuchung dringendst erforderlich. Es kann nämlich unter Umständen Brustkrebs sein.

    Rötung entdeckt

    Sollte es unter den Brüsten zu einer leichten Rötung kommen, dann weist es auf eine allergische Reaktion hin. Gründe können zum Beispiel ein nicht verträgliches Waschmittel oder ein BH sein, der zu wenig oft gewaschen wurde. Die sogenannte Kontaktallergie ist harmlos und verschwindet bei entsprechenden Gegenmaßnahmen (man verwendet beispielsweise sein vorheriges Waschmittel) wieder.

    Schmerz in den Brüsten

    In den meisten Fall haben die Schmerzen keine große Bedeutung. Sie treten nämlich unter anderem auf, wenn der BH zu straff sitzt oder man eine schwere Einkaufstasche einseitig getragen hat. Erst wenn es zu einem ungleichmäßigen Schmerz kommt (wenn zum Beispiel nur eine Brust betroffen ist), ist ein Check beim Mediziner notwendig.

    Die Brustgröße

    Es kommt nur in den seltensten Fällen vor, dass Brüste völlig identisch sind. Außerdem sind Veränderungen in Bezug auf die Größe keine Überraschung, denn bei einer Diät beispielsweise geht auch der Busen zurück (Frauen nehmen in diesem Bereich als erstes ab). Kommt es also nicht binnen kürzester Zeit zu irgendwelchen Auffälligkeiten bei der Größe, dann ist alles völlig normal.

     

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  • Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Hormonumstellung der Frau – ist die Hormontherapie schlecht?

    Das 50. Lebensjahr (beziehungsweise rund um diese Zahl) ist für viele Frauen eine schwere Zeit. Dann nämlich erfolgt die natürliche Hormonumstellung, die je nach Typ stärker beziehungsweise schwächer ausfällt. Die Mehrheit ist aber von den typischen Anzeichen betroffen, dazu zählen unter anderem Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Manchmal kommen auch Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen dazu. Hält eine Betroffene die Beschwerden gar nicht aus, dann verschreiben Frauenärzte meist eine Hormontherapie. Sie erfolgt mit weiblichen Hormonen (künstlich) und zeigt dank diverser Studien eine deutliche Besserung bei Wechseljahresbeschwerden. Leider sind die Vorteile aber auch von Nachteilen geprägt, somit ist es unterschiedlich, ob eine Hormontherapie zu empfehlen ist oder nicht.

    Je länger, umso gefährlicher

    Bei der Behandlung mit Hormonmedikamenten steigt das Risiko von Nebenwirkungen mit der Dauer. Das heißt: Je länger diese andauert, desto eher kann es zu Erkrankungen wie Brustkrebs, Schlaganfall oder auch Herzinfarkt kommen. Solche gravierenden Schwächen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen und die Frau sollte man darüber in Kenntnis setzen. Natürlich muss es aber nicht dazu kommen, doch zumindest steigt die Gefahr bei einem längeren Zeitraum.

    Die Absprache mit dem Arzt ist unumgänglich

    Liest man die möglichen Folgen, dann werden sicherlich viele Frauen abgeschreckt. Trotzdem sollte man die Hormontherapie nicht falsch beurteilen, denn die positive Wirkung ist da. Bei starken Beschwerden ist der Nutzen größer, sodass man die Nachteile in Kauf nimmt. Des Weiteren sagt man den Medikamenten eine vorbeugende Wirkung nach, so soll die Gefahr von Diabetes, Knochenbrüchen und von Dickdarmkrebs bedeutend sinken. Rein als Gesundheitsvorsorge ist die Behandlung mit Hormonmedikamenten aber trotzdem nicht zu empfehlen, die Risiken sind in diesem Fall einfach höher.

    Am Ende hat die Hormontherapie Vor- und Nachteile vorzuweisen. Für den Laien ist es deshalb unmöglich, sich alleine dafür oder dagegen zu entscheiden. Wesentlich klüger ist die Absprache mit dem Arzt und eine gemeinsame Abstimmung. Hält eine Frau die Beschwerden gar nicht aus, dann sind die Optionen so oder so begrenzt. Ist allerdings noch alles im grünen Bereich, so sollte man die Risiken der Behandlung nicht unbedingt eingehen. Genau diese beiden Aspekte muss man miteinander vergleichen und abwiegen, letztendlich entsteht dann so die optimale Lösung für die Betroffene.

     

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  • Krebs – so ernährt man sich richtig

    Krebs – so ernährt man sich richtig

    Erhält jemand die Diagnose Krebs, dann bricht im wahrsten Sinne des Wortes eine Welt zusammen. Verständlich, doch für eine erfolgreiche Heilung ist nicht nur eine frühe Diagnose wichtig, es zählt auch der Wille des Betroffenen. Außerdem spielt nicht nur der Tumor eine Hauptrolle, auch die Ernährung ist von wichtiger Bedeutung. Man darf nämlich nicht vergessen: Während der Therapie muss der Körper so einiges verkraften, das führt bei jedem Zweiten zu einem radikalen Gewichtsverlust. Im Durchschnitt sind es rund zehn Prozent, die Gefahr wird dabei völlig unterschätzt. Es geht sogar so weit, dass jeder vierte Patient nicht an Krebs, sondern an der Folge der Mangelernährung stirbt. Es ist also entscheidend, dass man sich nach Erhalt der Diagnose richtig ernährt.

    Viele Probleme, ein Ziel

    Der Gewichtsverlust kommt unter anderem von der Krebserkrankung selbst. In der Fachsprache bezeichnet man den Prozess auch als Katabolie, Hauptschuld tragen die vom Tumor produzierten Botenstoffe. Sie stören die Gewichtsregulation und den Stoffwechsel, außerdem zügeln sie den Appetit. Leider ist das nicht das einzige Problem, aufgrund der Strahlen- und Chemotherapie sind die Betroffenen stark geschwächt und haben fürs Essen keine Kraft mehr. Dazu kommen Schluckbeschwerden aufgrund entzündeter Schleimhäute. Alles zusammen führt dazu, dass Patienten entweder gar nichts oder nur sehr wenig essen.

    Viel Gemüse zu sich nehmen

    Eine regelmäßige Kontrolle ist bei Krebspatienten Pflicht. Damit sind vor allem die Blutwerte gemeint, denn Eisen, Selen, Folsäure, Zink, Vitamin D und B-Vitamine sind für die Krebsabwehr extrem wichtig. Um diese Werte zu erreichen, ist für Betroffene Gemüse das A und O. Es gibt diesbezüglich auch keine Grenzen, jede Form und jede Farbe von Gemüse zählt. Idealerweise greift man dann noch zu leicht verdaulichen Sorten, dazu zählen Möhren und Brokkoli. Für besonders viel Selen ist Bio-Gemüse und Zucchini ideal. Die Zubereitung erfolgt bestenfalls mit einem hochwertigen Öl/Fett, dies kann beispielsweise Oliven-, Lein- oder Kürbiskernöl sein.

    Fleisch und Obst nur in Maßen, Milch meiden

    Krebspatienten sollten höchstens zwei Mal in der Woche zu Fleisch greifen. Schweine- und Putenfleisch hat nämlich den gegenteiligen Effekt vom Gemüse, es hemmt also weder eine Entzündung noch stärkt es das Immunsystem. Das Fleisch sollte dann auch Bio sein, so vermeidet man Hormone und Antibiotika. Milch ist je nach Tumor zu meiden, dies gilt zum Beispiel bei Brustkrebs (da es ein hormonabhängiger Tumor ist).

    Um den Tumorzellen ihr bevorzugtes Nahrungsmittel Zucker so selten wie möglich zu geben, ist Obst auf zwei Portionen am Tag beschränkt. Und selbst dann sind milde Sorten (wie beispielsweise Birnen) besser.

    Fazit

    Krebspatienten sollten in erster Linie viel Obst essen. Fehlt der Appetit, dann kann unter Umständen Babynahrung oder hochkalorische Flüssignahrung helfen (in der Apotheke erhältlich und als Astronautenkost bezeichnet). Mit diesen Voraussetzungen ist der Gewichtsverlust gering und die Chance auf Heilung größtmöglich.

  • Risiko für Brustkrebs durch Sport reduzieren

    Risiko für Brustkrebs durch Sport reduzieren

    Es gibt eine Erkrankung, die Frauen auf der ganzen Welt betrifft. Nicht einmal das Alter spielt eine Rolle, es kann jede treffen. Die Rede ist vom Brustkrebs, welcher in Deutschland die häufigste Krebserkrankung ist. Unglaubliche 70.000 Neuerkrankungen gibt es jedes Jahr, bei Männern ist zumindest die Zahl wesentlich geringer. Rund 600 sind jährlich betroffen. Diese Zahlen sind erschreckend und motivieren Forscher und Mediziner seit Jahrzehnten, um Gegenmaßnahmen gegen die bösartige Krankheit zu finden. Eine nun vorgestellte Studie zeigt, dass die Gesundheit beziehungsweise das Fitness-Level einen entscheidenden Einfluss haben könnte.

    Erhöhtes Risiko vorhanden

    Die Untersuchung fand mit Ratten statt und wurde im Juli präsentiert. Im Fokus stand die Anfälligkeit auf Brustkrebs, die mit verschieden veranlagten Ratten erprobt wurde. Die anschließende Analyse ließ staunen, bei den unsportlichen Tieren lag das Risiko vier Mal höher. Des Weiteren hatten sie nicht nur einen deutlich früheren Start der Krankheit, sondern man fand auch mehr Tumore. Der Vergleich gilt gegenüber den fitten Ratten, die also ganz klar besser geschützt waren. Aber was heißt das nun für den Menschen, müssen wir uns jetzt alle im Fitnessstudio um die Ecke anmelden?

    Die Antwort ist nicht einfach

    In der Studie hatten selbst die sportlichen Tiere keinen durchtrainierten Body. Das liegt daran, weil Kondition und Ausdauer wichtiger sind. Diese beiden Faktoren sind sehr wahrscheinlich der Grund, wieso der Brustkrebs weniger Chancen hat. Beim Menschen ist es so, dass 50 Prozent der genannten Punkte durch Genetik entstehen. Manche sind also tatsächlich von Haus aus sportlicher als andere. 1 zu 1 ist das Ergebnis natürlich nicht auf den Menschen zu übertragen, aber dennoch sind die Forscher der Meinung, dass die Fitness einen bedeutenden Einfluss hat. Dank einer angeborenen Sportlichkeit ist ein grundsätzlich verringertes Brustkrebsrisiko nicht auszuschließen. Die Wissenschaftler sagen allerdings auch, dass man das vererbte Fitness-Level ohne Probleme steigern kann.

    Leider ist bislang noch nicht klar, welche Sportarten genau das Brustkrebsrisiko senken. Eine gefundene Ausrede für Sportmuffel ist es aber dennoch nicht, wer seine eigene Kondition verbessert, der tut seiner allgemeinen Gesundheit immer etwas Gutes. Da spielt es auch keine Rolle, wie hoch die angeborene Sportlichkeit ausfällt.

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