Schlagwort: Büro

  • Rückfall beim Rauchen verhindern

    Rückfall beim Rauchen verhindern

    Rauchen fügt dem Körper erheblichen Schaden zu, daran besteht nicht der kleinste Zweifel. Viele wollen daher zwar aufhören, doch schaffen tun es längst nicht alle. Und das Aufhören alleine ist leider nur ein kleiner Meilenstein, schwieriger ist das Verlangen auf Dauer zu unterdrücken. Die rauchfreie Zeit soll schließlich für immer sein, ansonsten halten sich die Vorteile in Grenzen. Das größte Problem ist der Alltag, der einem immer wieder zu einer Zigarette verführt. Zum Beispiel nach einem geschmackvollen Essen oder beim abendlichen Bier. Gefährlich sind auch stressige Situationen, denn viele schmeißen dann die Vorsätze weg und greifen wieder zur Kippe.

    Das Umfeld beeinflusst

    Ein weiterer Faktor ist das Umfeld, da beispielsweise im Büro oder im Freundeskreis immer jemand raucht. Dann erinnert sich auch der Kopf wieder daran und die Verlangensattacken brechen aus. Die Situation scheint aussichtslos, doch mit der richtigen Strategie können auch solche Phasen gut überstanden werden. Experten raten zum Beispiel zur 3A-Technik, die die Schritte „ablenken“, „abwarten“ und „abhauen“ beinhaltet. Man sollte sich also zuerst anderen Dingen widmen, um vom Thema Rauchen abzukommen. Im nächsten Schritt gilt es sich vor Augen zu führen, dass auch dieses Verlangen irgendwann verschwindet. Es bleibt also nicht dauerhaft, sodass der Lichtblick eine zusätzliche Motivation ist. Der dritte Tipp ist eine Veränderung der Umgebung, was so viel wie das Öffnen eines Fensters oder ein Spaziergang im Freien bedeutet. Im besten Fall steht auch noch die Familie hinter einem, was das Projekt definitiv eine Spur einfacher macht.

    Eine Belohnung einrichten

    Manchmal kann es hilfreich sein, wenn man sich eine Art Belohnung einrichtet. Kommt also beispielsweise irgendwann wieder eine Verlangensattacke und man übersteht diese, dann gibt es eine Gegenleistung. Wie diese genau auszusehen hat, hängt unter anderem von den persönlichen Eigenschaften ab. Wer chinesisches Essen liebt, der hat sich zum Beispiel einen Abend in einem chinesischen Restaurant verdient. Darf es nicht ganz so viel kosten, dann tut es auch eine Tafel Schokolade. Wichtig ist nur, dass einem die Belohnung ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

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  • Büroarbeit – auch hier brauchen Füße Freiheit

    Büroarbeit – auch hier brauchen Füße Freiheit

    Ein Job im Büro hat durchaus seine Vorteile. Im Winter ist man nicht der Kälte ausgesetzt, und man muss die Abgase der Autos nicht einatmen. Leider gibt es aber auch Nachteile, denn auch im Sommer bei Sonnenschein ruft der Schreibtisch. Ein weiterer Aspekt ist die Gesundheit, da zum Beispiel fast niemand die Füße während der Arbeitsstunden ausreichend bewegt. Klar, die Gänge zum Drucker oder in die Küche sind da, doch im gesamten betrachtet reicht das nicht aus. Bei einem Arbeitstag von etwa acht Stunden kann es auf Dauer Folgen haben, völlig machtlos ist man aber nicht. Schon mit kleinen Tricks kommt Bewegung in die Sache.

    Weg mit den Schuhen

    Wer im Büro arbeitet, der geht natürlich mit Socken und Schuhen zur Arbeit. Diese bleiben aber meist den ganzen Tag an, sodass die Füße von Stoff und Leder ummantelt sind. Das ist nicht optimal, da so keine Frischluft dazu kommt. Die Sache ist deshalb eindeutig, die Schuhe müssen bis zum Schichtende weg. In den meisten Fällen gibt es auch keine Probleme mit dem Chef, der zumindest darüber informiert werden sollte. Wer außerdem Kunden bedienen muss, der sollte ihnen ebenfalls nicht barfuß davor stehen. Die beste Lösung hierfür sind Schlapfen, die binnen weniger Sekunden angezogen sind. Die Füße werden es einem danken, wenn man schuhlos die Stunden vor dem PC verbringt.

    Gymnastikball

    Damit der Unterkörper in Bewegung bleibt, kann beispielsweise ein kleiner Gymnastikball helfen. Dieser wird einfach mit den Füßen hin und her gerollt, was eine ständige Bewegung garantiert. Den Kollegen wird das wahrscheinlich sehr schnell auffallen. Das kann allerdings von Vorteil sein, denn vielleicht kennen diese weitere Möglichkeiten wie die Holzrollen. Sie sind quasi eine Art Massage für die Fußmuskulatur. Es gibt zudem mehrere Varianten davon, sodass beispielsweise mit einem passenden Modell auch tiefergelegene Gewebsschichten erreicht werden können. Anfangs wird es wahrscheinlich kitzeln, doch nach und nach sollte ein angenehmes Gefühl die Führung übernehmen.

    Unterm Strich sollte jeder Büromensch mehr auf seine Füße achten. Spezielle Übungen und ein schuhloses Arbeiten sind bereits ideale Grundlagen für eine gesunde Zukunft. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Füße das ganze Gewicht des Körpers tragen müssen.

     

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  • Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Von Januar bis Dezember 2015 ereigneten sich in Deutschland mehr als 866.000 Arbeitsunfälle, die meldepflichtig waren und eine Arbeitsunfähigkeit (AU) der Betroffenen von wenigsten drei Tagen nach sich zogen. Diese Zahl der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstreicht, wie wichtig Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist. Denn im Vergleich mit früheren Jahren ist das Arbeitsunfallgeschehen deutlich zurückgegangen. Beispiel: 1995 ereigneten sich in der Bundesrepublik mehr als 1,65 Millionen Arbeitsunfälle. Der Rückgang ist einerseits Zeichen für das gestiegene Maß an Gesundheitsfürsorge der Unternehmen. Auf der anderen Seite lässt sich die Entwicklung auch auf den über Jahre verbesserten Arbeitsschutz zurückführen.

    Arbeitsunfälle sind am Ende aber nur eine Seite der Medaille. In der Betrachtung der Gesundheitsfelder müssen auch Erkrankungen eine Rolle spielen, die nicht durch ein plötzlich von außen wirkendes Ereignis entstehen – sondern Ergebnis eines lange andauernden Prozesses sind. Und nicht immer fallen diese Einschränkungen in die Gruppe der Berufskrankheiten. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Knie gehen nicht selten schlicht auf Fehlhaltungen der Betroffenen am Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren spielen auch psychische Erkrankungen immer wieder eine Rolle.

     

    Rückenschmerzen
    Abbildung 1: Rückenschmerzen im Büro können zu einem echten gesundheitlichen Problem werden – mit entsprechender Vorsorge lässt sich dieses Problem zumindest abmildern.

    Rückenschmerzen im Büro

    Grundsätzlich lassen sich gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz nicht verallgemeinern. Dafür sind die Profile der verschiedenen Tätigkeiten zu speziell. Wer einen Bürojob hat, kann genauso unter Rückenbeschwerden leiden wie der Maurer oder Dachdecker auf dem Bau. Allerdings sind die Ursachen unterschiedlich.

    In körperlich sehr fordernden Berufen macht sich irgendwann der Verschleiß bemerkbar. Im Büro sind es sehr häufig Fehlhaltungen vor dem Bildschirm, die zu einem Problem werden. Einfaches Beispiel: Nach einer Fahrt zum Arbeitsplatz von circa 45 Minuten wird der Rechner hochgefahren, sich der Kaffee geschnappt – und bis zur Mittagspause vor dem Bildschirm gesessen.

    Drei bis vier Stunden am Stück vornübergebeugt sitzen, den Kopf leicht gesenkt und die Schultern hängen lassen – die typische Haltung während der Büroarbeit. Kein Wunder, dass ohne Ausgleich Muskeln verspannen und sich der Rücken irgendwann einfach zu Wort meldet. Welche Tricks helfen gegen den „Bürorücken“?

    • Position regelmäßig wechseln: Selbst die korrekte Sitzhaltung wirkt irgendwann starr. Am besten beugen regelmäßige Wechsel der Sitzposition Rückenschmerzen vor. Dabei können Haltung und Position gewechselt werden.
    • Sich von der Hardware unterstützen lassen: Bürostühle sind in aller Regel höhenverstellbar. Beine und Arme sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden können. Ideal sind im Übrigen Tische mit höhenverstellbarer Mechanik. Auf diese Weise kann im Stehen gearbeitet werden.
    • Bewegungspausen einbauen: Eine Ursache für den schmerzenden Rücken ist der fehlende Ausgleich. Gerade im Büro wird nicht mehr im Zimmer, sondern über den Netzwerkdrucker am Ende des Gangs gedruckt. Oder statt Fahrstuhl wird einfach mal die Treppe auf dem Weg ins Archiv genutzt.

     

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

    Lange stand beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz die Physis im Vordergrund. Seit einigen Jahren fokussiert sich das Interesse auch auf psychische Erkrankungen, die mit dem Stress am Arbeitsplatz in Verbindung stehen.

    Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes entsteht aus dem beruflichen Stress für etwa 16 Prozent der Beschäftigten ein gewisser Leidensdruck. Sehr häufig ist ein Missverhältnis aus zur Verfügung stehender Zeit und den übertragenen Aufgaben eine Ursache. Allerdings leidet ein Teil der Erwerbstätigen auch unter Aspekten wie:

    • Mobbing
    • Sexueller Belästigung
    • Gewaltandrohung.

    Dieser Bereich ist natürlich wesentlich schwieriger zu kontrollieren. Beispiel Mobbing: Geht es von Kollegen aus, sind nicht selten mehrere Personen involviert. Sobald Vorgesetzte einzelne Mitarbeiter zum Ziel für Mobbing machen, wird es für die Betroffenen nicht nur schwer, sich erfolgreich zu Wehr zu setzen. Kollegen schauen in dieser Situation sehr oft weg – aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des Betriebsrates können in einem solchen Fall jedoch sehr hilfreich sein.

     

    Weitere wichtige Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz

    Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Wie diese im Detail aussieht, richtet sich nach sehr unterschiedlichen Faktoren. Ein Punkt kann beispielsweise das Thema Ernährung sein.

    Hier richtet sich der Fokus zum Beispiel auf ein gesundes und ausgewogenes Kantinenessen. Oder die Frage, ob Obst oder Salate und Nussmischungen als Snack nicht vielleicht doch Vorteile haben. Parallel kann ein Gesundheitsfeld natürlich darin liegen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass körperliche Belastungen reduziert werden.

    Technische Hilfsmittel wie in ihrer Höhe anpassbare Transportwagen sind ein solcher Aspekt. Mit deren Hilfe befördern Mitarbeiter Lasten von A nach B in der Produktionshalle. Oder das Unternehmen sorgt für Arbeitsgeräte, welche die Belastungen durch Arbeiten über Kopf reduzieren. Letztlich sind die Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz aber eines: Die Summe der arbeitsplatzspezifischen Anforderungen und individuellen Rahmenbedingungen jedes einzelnen Mitarbeiters.

     

    Arbeitsunfälle: Welcher Versicherer ist zuständig

    Egal, wie gut:

    • Arbeitsschutz
    • Gesundheitsmanagement
    • Eigeninitiative

    auch sind – Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz werden sich nie verhindern lassen. Zur Fürsorge der Unternehmen sollte am Ende auch die gezielte Schulung einzelner Mitarbeiter im Hinblick auf die Maßnahmen der Sofort- und Ersthilfe sein.

    Wie geht es dann aber weiter? Und wer ist eigentlich für die Kosten zuständig, die sich aus einer Behandlung nach einem Arbeitsunfall ergeben? In Deutschland greift hier die gesetzliche Unfallversicherung – kurz DGUV. Diese ist für:

    • Arbeitsunfälle
    • Wegeunfälle (direkter Arbeitsweg)
    • Berufskrankheiten
    • Wiedereingliederung

    zuständig. Finanziert werden die Leistungen aus den Beiträgen, welche allein die Unternehmer zu tragen haben.

    Mobbing
    Abbildung 2: Mobbing kann im Büro zu einem echten Problem werden und am Ende die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen mindern. Entsprechende Gegenmaßnahmen helfen allen Beteiligten.

    Fazit: Gesundheitsmanagement im Job hat viele Gesichter

    Mitarbeiter auf Verschleiß fahren – von dieser Haltung haben sich Unternehmen in der Vergangenheit verabschiedet. Zielgerichtet Gesundheitsmanagement umzusetzen ist aber aller andere als einfach. Es kommt auch auf die Initiative und Mitarbeit der Beschäftigten an. Gerade in der Umsetzung hinsichtlich eines rückenschonenden Arbeitens oder des Arbeitsschutzes geht es nicht ohne die Mitarbeiter. Andere Aspekte kontrolliert primär das Unternehmen – etwa im Hinblick auf den Stress am Arbeitsplatz. Und auch beim Thema Mobbing halten Unternehmen die Fäden mit in der Hand.

     

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Clker-Free-Vector-Images (CC0-Lizenz) / pixabay.com

    Abbildung 2: @ geralt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

  • Aprilwetter – Maßnahmen gegen Kopfschmerzen und Co.

    Aprilwetter – Maßnahmen gegen Kopfschmerzen und Co.

    Wenn nach Sonnenschein und warmen Temperaturen ein radikaler Umschwung erfolgt, dann spricht man vom typischen Aprilwetter. Es trifft seine ganz eigenen Entscheidungen und kann sich meist nicht für eine Wetterlage entscheiden. Mittlerweile kennen wir dieses Szenario, doch noch immer haben viele Menschen damit zu kämpfen. Sie bekommen bei einem Wetterumschwung Kopfschmerzen oder werden von Schwindel und Müdigkeit befallen. Schlapp und müde sind ebenfalls ein Thema, was zusätzlich den Alltag erschwert. Doch woran liegt das und können wir überhaupt es dagegen tun?

    Jeder Zweite soll betroffen sein

    Glaubt man einer Umfrage des DWD (Deutschen Wetterdienstes), dann klagt jeder Zweite über gesundheitliche Beschwerden bei einer veränderten Wetterlage. Interessant ist auch, dass es mehr Frauen als Männer betrifft. In Zahlen ausgedrückt sind es 57 und 42 Prozent. Ein weiterer Faktor ist das Alter, mehr als die Hälfte (über 55 Prozent) der 60-Jährigen haben damit zu kämpfen. Die typischen Beschwerden sind Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit. Hat jemand außerdem mit Grunderkrankungen zu leben, dann machen sich diese meist auch bemerkbar. Rheumapatienten zum Beispiel klagen häufig bei einem nasskalten Wetter über Gelenkschmerzen.

    Mittel gegen Wetterfühligkeit

    Aus medizinischer Sicht spielt es auch eine Rolle, dass unser Körper verlernt hat, sich auf einen Wetterumschwung einzustellen. Vor vielen, vielen Jahren waren die Menschen noch Jäger und Sammler, die meiste Zeit hielten sie sich im Freien auf und es gab keine klimatisierten Räume. Heute sieht es ganz anders aus, die meisten Personen sitzen den ganzen Tag im Büro und verlassen auch nach Feierabend das Haus nur selten. Der Körper kann sich also gar nicht an die Wetterbedingungen gewöhnen. Natürlich gibt es aber trotzdem einige Tipps, die zumindest Linderung versprechen. So soll man sich zum Beispiel regelmäßig an der frischen Luft bewegen, sich sportlich betätigen und eine vitaminreiche Ernährung bevorzugen. Saunagänge und viel Flüssigkeit tragen ebenfalls zu einem positiven Aspekt bei. Wer all diese Punkte auf Dauer einhält, der kann von einer spürbaren Nachlässigkeit ausgehen.

  • Langes Sitzen unbedingt vermeiden

    Langes Sitzen unbedingt vermeiden

    Büromenschen sind in einer Firma unerlässlich. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf und bearbeiten Kundenanfragen. Doch was genau bewirkt das stundenlange Sitzen am Tag? Gefährdet es die Gesundheit oder kann es der Körper ganz gut wegstecken? Fakt ist, dass eine Person in einem Büro während ihres gesamten Arbeitslebens auf stolze 80.000 Stunden kommt. Eine extrem hohe Zahl, die auch die Schulzeit berücksichtigt. Es ist auch bewiesen, dass der Körper nicht unbedingt fürs Dauersitzen gemacht wurde. Deshalb bestehen durchaus Gesundheitsrisiken, die jedoch mit kleinen Tricks bedeutend minimiert werden können.

    Risiko für Sklelett- und Muskel-Erkrankungen

    10 Stunden am Tag, so lange verbringen wir in der Regel sitzend. Schuld ist unter anderem die Industriegesellschaft, denn ohne Computer und Internet geht heute nichts mehr. Aufgaben werden immer öfters am PC erledigt, was die Zahl an Büromenschen weiter steigen lässt. Dabei ist das Krankheitsrisiko nicht zu unterschätzen, es besteht zum Beispiel eine erhöhte Gefahr an Stoffwechsel-, Krebs-, oder an Herz-Kreislauf-Arten zu erkranken. Das will natürlich niemand, sodass mehr Bewegung in den Alltag kommen muss.

    Die Faustregel

    Viele Menschen, die in einem Office tätig sind, betreiben nach Dienstschluss Sport, um dem Körper einen Ausgleich zu geben. Leider ist das aber nicht ausreichend, denn die langen Sitzzeiten lassen sich so nur begrenzt kompensieren. Richtig ist, wenn man die Sitzzeiten im Alltag unterbricht und sich an eine Faustregel hält. Diese besagt, dass 25 Prozent Stehen, 25 Prozent Bewegen und 50 Prozent Sitzen ideal sind. Grundsätzlich ist das auch nicht schwer, denn auch Laufwege im Büro (beispielsweise zum Kaffeeautomaten oder zum Kopierer) zählen als Bewegung. Ein weiterer Tipp ist das Pendeln zur Arbeitsstelle/Schule. Liegt das Ziel von zu Hause nicht weit entfernt, dann ist es effektiver aufs Fahrrad umzusteigen. Das spart Geld und fördert die Gesundheit.

    Experten empfehlen eine Stunde Bewegung am Tag. Dieser Rat geht aus einer Studie hervor, die einen Ausgleich von acht Stunden Sitzen belegt. Weiterhin heißt es, dass so die Risiken gegen null sinken oder zumindest drastisch reduziert werden. Es kann auch helfen, mit dem Chef über dieses Thema zu reden. Zum Beispiel könnten Meetings in Zukunft stehend und nicht sitzen abgehalten werden. Das Ziel ist aber immer gleich, mehr Bewegungen in den Alltag bringen.

     

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  • Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

    Mythos WLAN Router: Wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

    Neben der Handy-Strahlung gilt auch die Strahlung des WLAN-Routers als gefährlich. Komplett ausschließbar ist dies zwar nicht. Allerdings spricht bislang relativ wenig dafür.

     

    Permanente Sendung sorgt für stetige Strahlung des WLAN-Routers

    Von Hause aus ist WLAN eine Technik, mit deren Hilfe mehrere PCs innerhalb eines Netzwerkes drahtlos miteinander verbunden werden. Jedoch findet sich diese Technik heute in nahezu jedem privaten Haushalt als kabelloser Internetzugang wieder. Aber auch in der Öffentlichkeit sind zahlreiche Menschen der Strahlung von WLAN-Routern ausgesetzt. Beispielsweise an Orten wie

    • Bahnhöfen
    • Campingplätzen
    • Flughäfen
    • Hotels
    • Restaurants

     

    Gerade in den letzten Jahren etablierte sich WLAN als kabelloser Internetzugang. Kaum jemand möchte heute noch seinen PC oder das Notebook mit lästigen Kabeln zum WLAN-Router verbinden.

     

    Dabei besteht ein Problem bereits seit vielen Jahren. Denn in aller Regel ist in sämtlichen Geräten WLAN ab Werk bereits aktiviert. So sind die Nutzer der Strahlung des WLAN-Routers ausgesetzt. Und zwar unabhängig davon, ob diese es nutzen oder nicht.

     

    Erfolgt keine Deaktivierung, ist der User einer stetigen Strahlung des WLAN-Routers ausgesetzt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass diese eine Weite von bis zu 300 Metern erreicht. Ferner geht die Strahlung des WLAN-Routers durch sämtliche Wände. Je näher wir uns am Router befinden, umso mehr bekommen wir von der Strahlung ab.

     

    Strahlung des WLAN-Routers: Nur bedingt gefährlich

    Bei der Strahlung des WLAN-Routers handelt es sich um elektromagnetische mit einer hohen Frequenz. Dabei ist diese jedoch weniger gefährlich. Im Großen und Ganzen liegen Router wesentlich unterhalb der weltweit empfohlenen Grenzwerte für eine Strahlenbelastung.

     

    Trotzdem: Je näher wir uns in Router-Nähe befinden, umso höher fällt die Belastung der Strahlung des WLAN-Routers aus. Das heißt aber auch, bei einer Entfernung von etwa einem Meter vom Router nimmt die Strahlung bereits über 80 Prozent ab. Während einer Nichtnutzung des Internets ist die Belastung noch minimaler.

     

    Wenn auch die vom WLAN-Router ausgehende Strahlung eher als ungefährlich angesehen wird, so sollte jedwede Strahlung nicht für unbedenklich dargestellt werden. Übrigens lässt sich das WLAN über Nacht in der Konfiguration abschalten. Auch eine Reduzierung der Sendeleistung ist machbar.

     

    WLAN-Strahlung schwächer als Handy-Strahlung

    Weltweit gehen die Forschungen Richtung Auswirkung von Handy-Strahlung. Allerdings sind bislang noch keine Langzeitschäden auf Grund der starken Strahlungsart eindeutig beweisbar. Ausgehende Strahlenbelastungen elektronischer Geräte werden in SAR angegeben. Aktuell erhältliche WLAN-Router  weisen SAR-Werte von 0,1 bis 0,3 aus. Hierzu im Vergleich liefert das iPhone 6 einen SAR-Wert von 0,97. Somit können wir davon ausgehen, dass es sich bei der ausgehenden Strahlung eines WLAN-Routers um eine relativ geringere handelt.

     

    Allerdings sollte der Nutzer nun seinen Router nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe des Kopfendes seines Bettes aufstellen.

     

    Schädlichkeit der WLAN-Strahlung

    Eine von der Bremer Universität durchgeführte Untersuchung betreffend der WLAN-Sendeleistung lieferte das Resultat, dass die ausgehende Strahlung des WLAN-Routers unterhalb jeglicher gesetzlicher Normen liegt. Unter dem Strich kommt es sogar zur Unterschreitung der strengeren Normen von manchen Umweltverbänden. Bisher sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über Gefährdungen der Gesundheit bekannt.

     

    Wie der menschliche Organismus die ausgehende Strahlung vom WLAN-Router aufnimmt und dessen Energie verarbeitet, beschreibt die spezifische Absorptionsrate – kurz SAR, die empfangene Leistung in Watt je Kilogramm Körpergewicht.

     

    Durchgeführten Tests zufolge tritt eine Erhöhung der Körperkerntemperatur um ein Grad auf. Und zwar dann, wenn eine Strahlung mit höherer Frequenz für ungefähr eine halbe Stunde mit einem bei 4 W/kg liegenden SAR-Wert auf den gesamten Körper einwirkt. Der empfohlene Schutzpuffer für den Rumpf und den Kopf liegt bei 2 W/kg.

     

    Befindet sich der SAR-Wert unterhalb dieser Grenze, so bestehen keinerlei gesundheitlichen Nachteile auf das menschliche Körpergewebe. Dies erläutert das Bundesamt für Strahlenschutz – BfS.

     

    Sogar die negativen Einwirkungen der Strahlen von einem WLAN-Router in Büros oder privaten Haushalten befinden sich laut Aussagen des BfS meistens unterhalb dieser Grenze.