Schlagwort: Champignons

  • Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Gefährliche Lebensmittel in der Küche

    Zahlreiche Lebensmittel beinhalten Giftstoffe und vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst. Eine falsche Zubereitung oder Lagerung kann Fleisch, Gemüse oder Obst in gefährliche Lebensmittel verwandeln. Welche gefährliche Lebensmittel es gibt erfahren Sie in unserem Artikel.

    Gefährliche Lebensmittel

    Zu den Lebensmitteln die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen zählen:

    Kichererbsen

    Die Kichererbsen zählen zu den Hülsenfrüchten aus denen die beliebte orientalische Paste Hummus hergestellt wird. Die Falafel ist ein Bällchen aus pürierten Kichererbsen, die frittiert werden und sehr gesund sind. Ungekocht sind Kichererbsen ein echtes Risiko für das körperliche Wohlbefinden, weil das Protein Phasin eine Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und im schlimmsten Fall sogar Krampfanfälle auslösen kann. Das Phasin wird nur durch eine ausreichende Erhitzung aufgelöst. Das Kochen von Kichererbsen ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und daher empfiehlt sich der Kauf fertiger Kichererbsen aus der Dose.

    Muskatnuss

    Die Muskatnuss wird gerne für Kartoffelgerichte wie Kartoffelpüree verwendet und sollte nur in einem geringen Umfang eingesetzt werden. Eine zu große Menge kann Vergiftungen verursachen, die lebensgefährlich sein können. Der Grund für eine mögliche Vergiftung sind die Phenylpropanoide, wozu auch das krebserregende Safrol zählt. Der ebenfalls enthaltene Stoff Myristicin kann ab vier Gramm einen Rauschzustand, Leberschäden, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen verursachen. Generell ist die Muskatnuss ohne Bedenken einsetzbar, wenn sie nur in kleinen Mengen verwendet wird.

    Pilze

    Die Pilze sind als rohes Lebensmittel unbedingt zu meiden, außer es sind Zuchtpilze wie Champignons. Besondere Vorsicht gilt bei Wildpilzen, die generell gegart werden sollten, um einer Vergiftung vorzubeugen. Viele Wildpilze sind mit einem Fuchsbandwurm befallen, der sich im Körper einnisten und gesundheitliche Probleme auslösen kann.

    Zucker, Salz und Fett

    Zucker, Salz und Fett gelten als Hauptverursacher von Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs. Alle drei Stoffe stehen im Verdacht den Körper extrem umzubauen. Auf Grund diese zu sogenannten Body Transformation würden. Forschern zufolge werden jährlich Millionen Menschen erkranken oder sterben. Der Verzicht oder Minimierung der drei genannten Stoffe im Ernährungsplan kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

    Gefährliche Lebensmittel-Vergiftungen und deren Vermeidung

    Nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland jährlich 200.000 Lebensmittelvergiftungen, die durch Pilze, Sporen oder Bakterien verursacht werden. In unseren Lebensmitteln befinden sich Dutzende Zusatzstoffe, die den Körper manipulieren und krank machen können. Künstliche Zusatzstoffe sollen teilweise für Depressionen, Alzheimer, Krebs oder Parkinson verantwortlich sein. Die Hersteller verzichten verstärkt auf Zusatzstoffe, aber dennoch sind ein Großteil unserer Lebensmittel mit solchen riskanten Stoffen versehen. In so manchen Nahrungsmittel steckt sogar das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Wie US-Forscher feststellten, befinden sich in einem Menschen über 200 chemische Stoffe.

    Die Lebensmittelindustrie beruft sich auf die erlaubte Tagesdosis (ADI-Wert). Das Prinzip der Tagesdosis ist allerdings 400 Jahre alt und beschreibt die Akzeptanz eines Risikos für die Gesundheit. Der ADI-Wert, wie er auf einer Lebensmittelverpackung steht, gibt keine Auskunft über das Risiko. Stattdessen wird nur die Hinnehmbarkeit genannt.

    Eine Lebensmittelvergiftung kann vermieden werden, indem auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen verzichtet, Nahrungsmittel richtet gelagert und zubereitet werden. Wie Lebensmittel richtig gelagert und zubereitet werden, darüber informieren die Verbraucherzentralen, Kochbücher und Ernährungsberater. Beim Einkauf im Supermarkt sollten Nahrungsmittel nicht gekauft werden, die eine Vielzahl Zusatzstoffe enthalten, weil diese wie beschrieben Krankheiten verursachen können.

    Das Ausweichen auf natürliche Lebensmittel, die im Garten selbst gezüchtet, auf dem Markt oder bei einem Landwirt erworben werden, empfiehlt sich als eine gesunde Alternative zur Nahrung aus dem Supermarkt-Regal. Die Kosten für Biolebensmittel sind zwar höher, aber dafür wird das Risiko reduziert Nahrung zu essen, die für den Körper und der Gesundheit riskante Inhalts- und Zusatzstoffe beinhaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / Andreus

  • Putengeschnetzeltes mit Champignons und Schnittlauchreis

    Putengeschnetzeltes mit Champignons und Schnittlauchreis

    Zutaten für 2 Portionen

    • 300 g Putenschnitzel
    • 250 g braune Champignons
    • 1 Stück rote Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 2 EL Sonnenblumenöl
    • Salz, Pfeffer
    • 100 ml Weißwein
    • 125 ml Brühe (Instant)
    • 50 ml Schlagsahne
    • 1 EL Saucenbinder (zB Maizena)
    • eine Hand voll frischer Petersilie
    • 1 Tasse Langkornreis
    • ½ Bunde frischer Schnittlauch
    • 5 EL Buttermilch

    Zubereitung

    Zuerst füllt ihr eine Kaffeetasse Reis und zwei Kaffeetassen kaltes Wasser in einen Kochtopf. Alles gut salzen. Wenn ihr genau so untalentiert mit salzen seid, wie ich, würde ich empfehlen, das Wasser zu  kosten – nichts ist langweiliger, als Reis, der nach nichts schmeckt. Das Wasser soll spürbar salzig schmecken. Alles zum kochen bringen. Sobald das Wasser aufkocht, die Hitze ganz runter stellen und den Reis langsam köcheln lassen, bis das ganze Wasser aufgesogen ist.

    Währenddessen die Putenschnitzel in kleine Stücke schneiden. Die Champignons waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zwiebel in Spalten schneiden.

    Eine Pfanne erhitzen und einen Esslöffel des Öls hinzufügen. Wenn das Öl heiß ist (am  besten testet ihr das, in dem ihr mit der Handfläche nah an den Pfannenboden geht), die Putenschnitzelstücke scharf anbraten. Besser und saftiger wird alles, wenn ihr die Putenschnitzelstücke auf zwei Portionen aufteilt und nacheinander anbratet, da dann weniger Saft austritt. Wenn die Schnitzel goldbraun angebraten sind, aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller legen. Kräftig salzen und pfeffern.

    Die geschnittenen Zwiebelspalten in die heiße Pfanne geben, die Knoblauchzehe dazu pressen und alles kurz anbraten. Dann die Champignons zugeben und kurz mit braten. Alles mit dem Weißwein ablöschen, beim Umrühren den Bratensatz lösen. Die Brühe und das Schlagobers unterrühren und die beiseitegelegten Putenschnitzelstücke wieder in die Sauce geben. Alles fünf Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

    Währenddessen den Saucenbinder mit zwei Esslöffel kaltem Wasser in einem Glas anrühren. Nach fünf Minuten zum Putengeschnetzelten geben und noch einmal aufkochen lassen. Wenn die Sauce noch nicht sämig genug ist, einfach noch einen Esslöffel Saucenbinder zufügen (vorher unbedingt mit Wasser anrühren, da der Saucenbinder sonst klumpt – das ist nicht sehr appetitlich). Alles abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Zum Schluss grob gehackte Petersilie zufügen und einmal durchrühren.

    Kurz vor dem Servieren des Putengeschnetzelten mit Champignons das Schnittlauch  mit einer Schere direkt in den Reis hineinschneiden. Die Buttermilch zufügen und alles noch einmal kräftig durchrühren. Den Reis abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Der Reis ist übrigens etwas klebrig, einem Risotto ähnlich. Wer das überhaupt nicht ausstehen kann, lässt die Buttermilch einfach weg.

    Alles schön auf zwei Tellern anrichten.

    Nährwertangaben

    • Pro Portion circa 630 kcal.
    • E 49 g/ F 16 g/ KH 60 g

    Ein kleines Anliegen: Frische Kräuter

    Ja ich weiß – es gibt so gut wie alle Kräuter schon getrocknet oder tiefgekühlt. Bitte greift weder zum einen noch zum anderen! Der Geschmack hat nichts mit dem der frischen Kräuter zu tun. Kostet doch einfach mal ein frisches Blatt Petersilie und vergleicht es mit dem Geschmack von tiefgekühlter Petersilie – kein Vergleich! Bevor ihr tiefgekühlte Kräuter nehmt, lasst sie ganz weg – sie verbessern eure Gerichte nicht. Außerdem bekommt man wie gängigsten Kräuter (und ganz ehrlich: exotische Kräuter braucht man wirklich nicht jeden Tag) schon fertig abgepackt in einer Plastikhülle. Die kosten genauso viel (bzw. sogar weniger) als die tiefgekühlte Variante. Diese frischen Kräuter lassen sich einwandfrei lagern: Öffnet die Plastikverpackung nur unten und stellt die Kräuter mit der Plastikverpackung in ein mit Wasser gefülltes Glas. Im Kühlschrank gelagert, bleiben Kräuter so bis zu zwei Wochen frisch (kein Scherz – probiert es aus!).

  • Lecker und gesund – Gemüse in vielen Varianten

    Lecker und gesund – Gemüse in vielen Varianten

    Vor allem im Winter gibt es viele leckere und sehr gesunde Gemüsesorten, die sich auf unterschiedliche Art zubereiten lassen. Gemüse schmeckt aber nicht nur in der kalten Jahreszeit einfach köstlich. Ob als Suppe, als Auflauf oder auch als Beilage macht Gemüse immer eine sehr gute Figur.

    Wer gerne Gemüse isst, der wird es in den folgenden Rezepten immer wieder neu entdecken.

    Suppe aus Linsen, Lauch und Curryhuhn

    Lauch und Linsen eigenen sich besonders gut für eine Gemüsesuppe und das Curryhuhn gibt dem Ganzen eine herrlich exotische Note.

    Die Zutaten

    • 450 g Hähnchenbrust
    • Zwei Liter Instantbrühe
    • Salz und Pfeffer
    • Ein Lorbeerblatt
    • Zwei Pimentkörner
    • Zwei Lorbeerblätter
    • Curry
    • 500 g Lauch
    • 400 g Möhren
    • 250 g Champignons
    • 250 g rote Linsen

    Die Hähnchenbrust abspülen, trocken tupfen und in einem Topf anbraten. Mit der Brühe ablöschen und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen und rund 20 Minuten köcheln lassen. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und in mundgerecht Stücke schneiden. Den Lauch und die Möhren in Scheiben schneiden und die Pilze halbieren. Die Möhren in der Brühe fünf Minuten weichkochen, dann die Linsen, den in Ringe geschnittenen Lauch und die Pilze zugeben und alles noch mal fünf Minuten kochen. Das Fleisch zur Suppe geben und mit Curry pikant abschmecken.

    Die Nährwerte:

    Fett 15 Gramm
    Kohlehydrate 28 Gramm
    Eiweiß 27 Gramm
    Kalorien 350

     

    Auflauf mit Kartoffeln und Möhren

    Möhren gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten und in der Kombination mit Kartoffeln wird daraus ein schmackhafter Auflauf, der unter Garantie der ganzen Familie schmecken wird.

    Die Zutaten

    • 250 g Kartoffeln
    • 200 g Möhren
    • Drei Stangen Lauchzwiebeln
    • Ein Viertelliter Instant Gemüsebrühe
    • Ein Ei
    • Salz und Pfeffer
    • Ein Teelöffel Tomatenmark
    • 15 g geriebener Parmesankäse
    • Zwei Esslöffel Milch

    Die Möhren und die Kartoffeln schälen und dann in dünne Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden. Das Gemüse mit den Kartoffeln in der Brühe 15 Minuten kochen. Anschließend in eine gefettete Auflaufform füllen und die Eier mit dem Salz, dem Pfeffer, dem Tomatenmark und dem Parmesan in der Milch verquirlen. Die Masse über das Gemüse gießen und im Backofen bei 200° Grad rund 20 Minuten überbacken.

    Die Nährwerte:

    Fett   8 Gramm
    Kohlehydrate 40 Gramm
    Eiweiß 16 Gramm
    Kalorien 300

     

    Rosenkohl mit Hacksteak

    Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse und die kleinen Röschen schmecken in der Suppe ebenso gut wie auch als Beilage. In diesem Rezept werden sie zusammen mit einem Hacksteak serviert und wer möchte, der kann dazu noch Salz- oder Bratkartoffel essen.

    Die Zutaten

    • 150 g Tatar oder gemischtes Hackfleisch
    • 300 g Rosenkohl
    • Eine Zwiebel
    • Ein Esslöffel Magerquark
    • Ein Esslöffel Haferflocken
    • Je ein Teelöffel Rapsöl und tiefgefrorene Kräuter
    • Eine Prise Muskat
    • Fünf Esslöffel Wasser

    Das Hackfleisch mit den Kräutern, Salz, Pfeffer, dem Magerquark und den Haferflocken mischen, durchkneten und zu flachen Steaks formen. Die Zwiebel würfeln, den Rosenkohl putzen, halbieren und am Strunk kreuzförmig einschneiden. Das Öl erhitzen, die Hacksteaks von beiden Seiten anbraten und anschließend warm stellen. Den Rosenkohl und die Zwiebel im Bratfett anbraten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Dann das Wasser zugießen und den Kohl 12-15 Minuten kochen.

    Die Nährwerte:

    Fett 11 Gramm
    Kohlehydrate 13 Gramm
    Eiweiß 46 Gramm
    Kalorien 350

     

    Spitzkohl mit Pute und Nudeln

    Auch der Spitzkohl ist ein köstliches Wintergemüse, und der feine Geschmack des Kohls wird durch die Nudeln und das Putenfleisch perfekt verfeinert.

    Die Zutaten

    • 50 g feine Bandnudeln
    • Je eine Zwiebel und eine Möhre
    • 100 g Putenfilet
    • 200 g Spitzkohl
    • Ein Teelöffel Rapsöl
    • 75 ml Instant Brühe
    • Salz, Pfeffer und Muskat

    Die Nudeln wie auf der Packung angegeben garen. Die Möhre und die Zwiebel und dünne Scheiben schneiden und dann in der Pfanne leicht anbraten. Das Putenfilet und den Spitzkohl in Streifen schneiden und dazutun. Die Brühe dazugeben und alles mit Pfeffer, Muskat und Salz würzen. Zugedeckt ca. zehn Minuten leicht kochen lassen. Zum Abschluss die Nudeln mit dem Gemüse und dem Fleisch mischen und das Ganze auf einem Teller anrichten.

    Die Nährwerte:

    Fett   5 Gramm
    Kohlehydrate 49 Gramm
    Eiweiß 27 Gramm
    Kalorien 350

     

    Salat mit Rote Beete

    Gemüsesalate eigenen sich perfekt als kleine Zwischenmahlzeit oder auch als leichtes Abendbrot. Dieser Salat mit Schafskäse, Feldsalat und Rote Beete ist etwas für Feinschmecker.

    Die Zutaten

    • 100 g Rote Beete aus dem Glas
    • 50 g Schafskäse
    • Eine Zwiebel
    • Ein Esslöffel Öl
    • Zitronensaft oder Essig
    • 100 g Feldsalat

    Die Rote Beete und den Schafskäse würfeln, die Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Alles mit Öl, Essig oder Zitronensaft marinieren, fein abschmecken, dann auf dem gewaschenen Feldsalat anrichten und mit Vollkorntoast servieren.

    Die Nährwerte

    Fett   2 Gramm
    Kohlehydrate 73 Gramm
    Eiweiß 12 Gramm
    Kalorien 360