Schlagwort: chirurgie

  • Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Coolsculpting – mit Kälte zur schlanken Linie

    Kaum jemand ist mit seiner Figur wirklich zufrieden. Die einen stören sich am  „Hüftgold“, die anderen möchten gerne ihr lästiges Bauchfett loswerden, wieder andere träumen von einer schlanken Taille. Während diese Probleme noch vor wenigen Jahren hauptsächlich die Damenwelt beschäftigt haben, sind es heute viele Männer, die von einer schlankeren Silhouette träumen. Aber so verlockend die schlanke Linie auch ist, nicht jedem behagt es, sich unters Messer zu legen. Mit Coolsculpting gibt es jetzt eine Möglichkeit, auch ohne Skalpell eine bessere Figur zu bekommen.

    Ohne Operation

    Wenn regelmäßige sportliche Aktivitäten und eine ausgewogene Ernährung nicht dabei behilflich sind, eine schlanke Taille zu bekommen, dann baut sich über kurz oder lang Frust auf, und das Selbstbewusstsein schwindet. Helfen kann in dieser Situation ein neues Verfahren, das in der Klinik am Pelikanpark in Niedersachsen angeboten wird. Die Klinik bietet mit Coolsculpting eine neue Methode zur effektiven Fettreduktion an und das ohne einen operativen Eingriff. In den USA entwickelt, wurde das Coolsculpting Verfahren schon 2010 von der Gesundheitsbehörde FDA zertifiziert und zugelassen. Die Klinik am Pelikanplatz ist eine der wenigen in Deutschland, die dieses Verfahren anbieten.

    Wie funktioniert Coolsculpting?

    Der Name Coolsculpting verrät es schon, bei der neuen Methode der Fettreduzierung werden die ungeliebten Fettzellen durch Kälte vernichtet. Behandelt werden können der Bauch, die Taille, die Hüften, aber auch die Innenseiten der Knie sowie die Oberschenkel und die Oberarme. Mit der speziellen Coolsculpting Applikation werden die betroffenen Körperbereiche angesaugt und anschließend heruntergekühlt. Während dieses Prozesses wird weder die Haut selbst, noch das umliegende Gewebe beschädigt. Ein Doppelkinn ist ebenso wenig attraktiv wie die Falten unter den Achseln, aber auch hier kann die neue Methode zum Einsatz kommen. Mithilfe des CoolMini Applikators verschwinden auch diese kleinen Fettdepots. Coolsculpting verursacht kaum Schmerzen und eine Narkose ist ebenso wenig notwendig wie ein stationärer Aufenthalt in der Klinik.

    Attraktiv bleiben

    Attraktivität war lange Zeit eine Domäne der Frauen, heute wollen aber auch immer mehr Männer gut aussehen und sich in ihrer Haut wohlfühlen. Viele Herren sind körperbewusst und legen großen Wert auf ein gepflegtes, einwandfreies Aussehen. Wenn sich Fettpölsterchen gebildet haben und der Sport daran nichts mehr ändern kann, dann bietet die Klinik am Pelikanplatz Coolsculpting speziell für den Mann an. Kein Mann möchte, dass man ihm sein Alter ansieht und die plastisch-ästhetische Chirurgie kann mit einem nicht-operativen Verfahren wie Coolsculpting, auch Männer im besten Alter zu einem attraktiven Äußeren verhelfen. Der große Vorteil der neuen Behandlungsmethode ist, dass die Natürlichkeit erhalten bleibt, aber die Zeichen des Alters nicht mehr im Vordergrund stehen.

    Welche Vorteile bietet die Methode?

    Normalerweise sind plastisch-ästhetische Eingriffe kompliziert und vor allem sehr aufwendig. Das ist bei Coolsculpting ganz anders. Keine Narkose, kein Aufenthalt im Krankenhaus und auch keine Kompressionsschwäche – die neue Methode zur Reduzierung des Fetts hat einige Vorteile gegenüber der klassischen Schönheitschirurgie. Die Behandlung dauert in der Regel nicht mehr als eine Stunde und sie kann nach Wunsch auch nach einigen Monaten wiederholt werden. Die ersten Ergebnisse der Behandlung sind schon nach acht Wochen sichtbar, denn dann hat der Körper die Fettzellen, die abgetötet wurden, vollständig abgebaut. Vor jeder Behandlung wird in der Klinik ein ausführliches Beratungsgespräch geführt, denn kein Patient ist wie der andere und jede Behandlung wird individuell auf den jeweiligen Patienten abgestimmt.

    Wer unzufrieden mit seiner Figur ist, der ist eines Tages auch unzufrieden mit seinem Leben. Wenn Diäten und Sport nicht den gewünschten Effekt bringen, dann kann nur eine ärztliche Behandlung wie die neue Coolsculpting Methode dabei helfen, wieder, schlank, gesund und vor allem zufrieden durchs Leben zu gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / LisaA85

  • Durchbruch in der Aids-Forschung gelungen?

    Durchbruch in der Aids-Forschung gelungen?

    Weltweit gibt es geschätzt 37 Millionen Menschen, die das HI-Virus in sich tragen und jedes Jahr kommen rund zwei Millionen neue Infizierte dazu. Es gibt heute zwar Medikamente, die einen Ausbruch der Krankheit verhindern können, eine Heilung gibt es aber nach wie vor nicht. Forschern der TU und des Heinrich-Pette-Instituts in Dresden könnte jetzt eine Sensation gelungen sein, die es vielleicht möglich macht, Aids Kranke zu heilen.

    Aus den Zellen entfernen

    Den Wissenschaftlern in Dresden ist es jetzt gelungen, die HI-Viren aus den lebenden Zellen im menschlichen Körper komplett zu entfernen. Das alleine ist schon eine Sensation, das aber die Zellen während des Prozesses der Entfernung nicht beschädigt wurden, das werten Experten ebenfalls als einen Durchbruch. Mit diesem gelungenen Versuch kann in Zukunft das Virus nicht mehr nur unterdrückt werden, der Erreger wird auch unwirksam gemacht, die Krankheit kann nicht mehr ausbrechen.

    Die klinischen Studien folgen

    Noch liegen die ersten Ergebnisse nur im Labor vor, aber sie sind so vielversprechend, dass man davon ausgehen kann, dass es bald auch klinische Studien geben wird. Die Grundlage für diese klinischen Studien sind mehr als gut, denn es gibt bis jetzt keine erkennbaren Nebenwirkungen oder Nebeneffekte. Die Forscher sind davon überzeugt, dass mit der Möglichkeit, das Virus aus der Zelle zu entfernen, ein neues Zeitalter in der Genom-Chirurgie eingeläutet worden ist. Das macht Millionen von HIV-infizierten Menschen überall auf der Welt neue Hoffnung.

    Hoffnung für viele Kranke

    Jetzt wo feststeht, dass sich ein Virus aus einer menschlichen Zelle entfernen lässt, wächst die Hoffnung, dass dieses Verfahren auch bei anderen Krankheiten zum Einsatz kommen kann. Rein theoretisch ist es bislang vorstellbar, dass zum Beispiel auch vom Krebs befallene Zellen einfach entfernt werden können. Bis das allerdings auch in der Praxis der Fall ist, wird der Weg noch lang sein.

    Bild: © Depositphotos.com / enterlinedesign

  • Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Rund 50.000 Männer in Deutschland lassen sich jedes Jahr sterilisieren. Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist oder die Partnerin keine klassischen Verhütungsmittel wie die Pille vertragen kann, dann bleibt als einziger Ausweg oft nur die Vasektomie, die aber für die meisten Männer einen schweren Schritt bedeutet. Sie fühlen sich oftmals nicht mehr als „richtiger Mann“ und haben die Angst, ihre Erektionsfähigkeit zu verlieren. Selbst wenn das nicht der Fall ist, eine Sterilisation hat nach wie vor einen faden Beigeschmack. Aber dieser Schritt muss nicht endgültig sein, denn man kann heute eine Sterilisation rückgängig machen.

    Wunschkinder trotz Sterilisation

    Die Familienplanung wurde durch eine Vasektomie abgeschlossen, aber plötzlich gibt es eine neue Liebe und damit vielleicht auch den Wunsch nach einem weiteren Kind. Tatsächlich sind bei 97 % der Männer, die sterilisiert wurden, eine neue Partnerin und damit auch der Kinderwunsch die Gründe, die eine erneute Operation notwendig machen. Diese Männer wollen die Sterilisation rückgängig machen, um wieder Vater werden zu können. Da die OP aber sehr aufwendig ist, sind nur rund 15 % der Männer bereit, die sogenannte Refertilisation auch tatsächlich machen zu lassen, um so die Fruchtbarkeit wieder herzustellen.

    Die Sterilisation rückgängig machen – wie funktioniert das?

    Bei einer Vasektomie werden die Samenleiter durchtrennt. Um diese Samenleiter wieder zusammenzufügen und durchgängig zu machen, ist eine aufwendige Operation notwendig. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als zwei Stunden, er wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und der Chirurg arbeitet dabei unter anderem auch mit einem OP-Mikroskop. Das Nahtmaterial ist extrem dünn, denn der Samenleiter hat einen Durchmesser von gerade einmal drei Millimetern. Um den Samenkanal wieder durchlässig zu machen, ist zudem Präzision gefordert, denn auch hier liegt der Durchmesser bei 0,3 bis maximal 0,5 Millimetern. Der Arzt kann die Sterilisation nur dann rückgängig machen, wenn eine neue Verbindung die beiden durchtrennten Enden der Samenleiter wieder zusammenführt. Noch während der Operation wird überprüft, ob ein ausreichender Gehalt an Samen nachgewiesen werden kann, das gelingt heute auch dank der modernen Chirurgie, in 80 % aller operierten Männer.

    Wie hoch ist die Erfolgsquote?

    Wenn ein Mann eine Sterilisation rückgängig machen lassen möchte, dann gelingt das nicht immer. Wie erfolgreich die OP ist, das hängt vor allem davon ab, wie lange die Samenleiter durchtrennt waren. Grundsätzlich gilt, je länger die Vasektomie zurückliegt, umso schwieriger wird es, die Samenleiter wieder miteinander zu verbinden. Wer eine Sterilisation rückgängig machen lassen will, der sollte sich in jedem Fall an einen Spezialisten wenden, der den Eingriff schon mindestens 50 Mal durchgeführt hat. In Deutschland gibt es nur ungefähr zehn Urologen, die eine solche Erfahrung haben, um diese sehr filigrane Arbeit mit modernen Instrumenten, einer sehr ruhigen Hand und einem guten Auge durchzuführen.

    Wie wahrscheinlich ist eine Schwangerschaft?

    Männer, die eine Sterilisation rückgängig machen, bekommen keine Garantie, dass sie noch einmal Vater werden. Daher sollte drei Monate nach der Refertilisierung ein Spermiogramm gemacht werden, um zu überprüfen, ob im Ejakulat auch Samenzellen nachgewiesen werden können. Je nach Verfahren ist das erfreulicherweise bei 70 % bis 90 % der Patienten der Fall. Aber nicht nur die Kunst des Arztes ist dafür verantwortlich, ob es zu einer Schwangerschaft kommt oder nicht, auch das Alter der Frau spielt eine entscheidende Rolle. Wenn ein Mann acht Jahre eine Vasektomie hatte und mit einer Frau ein Kind zeugen möchte, die 32 Jahre alt ist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Wunschkind klappt, bei rund 70 %. Ist die Frau aber schon 40 Jahre alt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei den gleichen Voraussetzungen beim Mann bei nur rund 20 %. Wenn jedoch alles stimmt, dann kann der Schwangerschaftstest nach nur acht Wochen positiv sein.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Bruststraffung – für ein neues, besseres Lebensgefühl

    Bruststraffung – für ein neues, besseres Lebensgefühl

    Kaum eine Frau ist zu 100 % mit ihrem Busen zufrieden. Für die einen ist er zu klein, für die anderen zu groß und wieder andere klagen über zu schlaffe Brüste. Frauen, die viel Gewicht verloren haben, sehen sich oft mit einem erschlafften Busen konfrontiert, und auch nach einer Geburt sieht die Brust oftmals nicht mehr aus wie früher. Wenn der Busen aus der Form gerät, dann ist das für die meisten Frauen eine Katastrophe, denn ein schöner Busen definiert die Weiblichkeit und stärkt das Selbstvertrauen. Um dem Busen wieder die gewohnte Form zu geben, bietet eine Bruststraffung die Möglichkeit für ein neues und verbessertes Lebensgefühl.

    Eine große Belastung

    Frauen, die mit ihren Brüsten nicht zufrieden sind, leiden sowohl psychisch als aus physisch. Sie verbergen ihren Busen unter weiter Kleidung und sie haben Hemmungen, sich im Badeanzug oder im Bikini zu zeigen. Auch das Liebesleben mit dem Partner bleibt nicht selten auf der Strecke. Der Körper leidet ebenfalls unter einer zu großen oder erschlafften Brust und viele betroffene Frauen klagen über permanente Rückenschmerzen. Selbst Haltungsschäden sind in der Folge keine Seltenheit, was letztendlich zu schmerzhaften Verspannungen der Muskeln im Rücken- und Nackenbereich führt. Keine Frau sollte sich diesen Leiden aussetzen, zumal es heute die medizinische Möglichkeit gibt, die Brüste problemlos im Rahmen einer Operation zu korrigieren.

    Was passiert bei einer Bruststraffung?

    Wer sich für eine Bruststraffung entscheidet, der entscheidet sich auch für ein besseres Lebensgefühl. Zur Vorbereitung der Operation gehört in erster Linie ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt, der die Patientin über die unterschiedlichen Operationsmethoden, aber auch über die möglichen Risiken aufklärt. Dann folgt in der Regel eine Mammografie und wenn alles in Ordnung ist, wird der Termin für die Bruststraffung gemacht. Bei einer sogenannten kleinen Straffung erfolgt die Schnittführung rund um den Brustwarzenhof, während der Arzt bei der klassischen Methode einen T-Schnitt macht. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel nicht länger als drei Stunden.

    Nach der Operation

    Wird die Brust gestrafft, dann muss die Patientin ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben, wird die Brust während der Operation auch verkleinert, dann sind es zwei bis drei Tage Krankenhausaufenthalt. Da die Fäden sich selbst auflösen und nicht wie früher gezogen werden müssen, sollte die Patientin zwei Wochen nach dem Eingriff ihren Hausarzt für eine Kontrolluntersuchung aufsuchen. Für acht bis maximal zehn Wochen muss nach der OP ein Stütz-BH getragen werden, und da die Narben minimal sind, sind sie nach sechs bis acht Monaten verblasst. Vier bis sechs Wochen nach der Operation darf dann wieder Sport getrieben werden, und nach rund vier Monaten wird das endgültige Ergebnis sichtbar.

    Auf Qualität achten

    Da eine solche Operation hohe Kosten verursachen kann, ist es verlockend, ein möglichst günstiges Angebot zu finden, doch hierbei sollte auf keinen Fall die Qualität außer Acht gelassen werden.  Eine gute und seriöse Klinik legt sehr großen Wert darauf, alle Patienten sehr ausführlich über den bevorstehenden Eingriff zu informieren. Der Fragenkatalog ist besonders bei Eingriffen in der plastischen Chirurgie sehr umfangreich. So wird beispielsweise immer wieder gefragt, ob eine Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung altersabhängig ist und auch die Fragen, ob die Brustwarzen nach einer Operation ihre Sensibilität behalten und nach der Operation noch gestillt werden kann, werden immer wieder gestellt. Und auch auf eine angemessene Nachsorge sollte geachtet werden.

    Ein Beispiel für einen Anbieter, der günstige Preise, fachliches Wissen und professionelle Begleitung verbindet, ist CZ-Wellmed. Der Dienstleister ist Partner von zehn modernen Fachkliniken in Tschechien, wo die Operationen durchgeführt werden und bietet Patienten nicht nur ein informatives Vorgespräch und eine professionelle Nachsorge, sondern auch hochqualifizierte Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, die über große Erfahrung verfügen. Frauen, die sich für eine Bruststraffung oder für eine Verkleinerung der Brust interessieren und gleichzeitig die Kosten für den Eingriff möglichst gering halten möchten, sollten immer darauf achten, dass alle diese Voraussetzungen beim Anbieter ihrer Wahl erfüllt sind, damit ein niedriger Preis keine schlechten Ergebnisse oder sogar gesundheitliche Probleme nach sich zieht.

    Bild: © Depositphotos.com / natsuk77

  • Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wie riskant ist eine Bauchstraffung?

    Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Volksmund, aber viele Frauen leiden nicht nur, wenn es um ihre Schönheit geht, sie setzen sich nicht selten auch großen Risiken aus. Das gilt auch für eine Bauchstraffung, eine der beliebtesten Operationen in der ästhetischen Chirurgie. Wenn die Bauchdecke nach einer erfolgreichen Diät oder nach einer Schwangerschaft nicht mehr allzu gut aussieht, dann entschließen sich viele Frauen die Bauchdecke operativ straffen zu lassen, um wieder eine Bikinifigur zu bekommen. Eine neue Studie zeigt aber, wie gefährlich eine solche OP sein kann.

    Jede Bauchstraffung birgt Risiken

    Auch eine Bauchstraffung ist eine Operation und daher auch mit bestimmten Risiken verbunden. In der neuen US-Studie wird deutlich, warum viele Frauen die Gefahren und Risiken einer Bauchstraffung gerne ausblenden. Die Kliniken und Praxen für ästhetische Chirurgie erinnern nur noch entfernt an einen normalen Klinikalltag. Sie sind in der Regel elegant und geschmackvoll eingerichtet, das Personal und die Ärzte verzichten auf den weißen Kittel und nicht selten wird den Patienten ein Gläschen Champagner angeboten. Natürlich klärt auch ein plastischer Chirurg seine Patienten vor der Operation über die möglichen Gefahren auf und auch hier müssen die entsprechenden Dokumente unterschrieben werden, aber die Mehrzahl der Frauen und Männer, die sich die Bauchdecke straffen lassen, sehen nur den Erfolg der OP und dass sie anschließend besser und attraktiver aussehen.

    Welche Probleme können bei einer Bauchstraffung auftreten?

    Ein Problem, das bei jeder Operation, also auch bei einer Bauchstraffung auftreten kann, ist eine Thrombose. Um ein solches Blutgerinnsel zu vermeiden, wird den Patienten vor der OP ein gerinnungshemmendes Mittel gespritzt, aber dieses Mittel kann die Neigung zu Blutungen erhöhen und die Gerinnung des Blutes stören. Theoretisch ist es zudem auch möglich, dass es zu Schäden im Gewebe oder zu einer Infektion kommt und selbst wenn die Bauchstraffung mit großer Sorgfalt ausgeführt wird, Blutungen lassen sich leider nie komplett verhindern. Im günstigsten Fall kann eine Blutung noch im Operationssaal gestillt werden, im schlimmsten Fall muss der Patient eine Bluttransfusion bekommen. Kommt es nach einer Bauchstraffung zu einer örtlichen Infektion, dann kann diese in den meisten Fällen mit Antibiotika behandelt werden.

    Seltene Komplikationen bei einer Bauchstraffung

    Die US-Studie nennt auch eher seltene Risiken bei einer Bauchstraffung, die aber durchaus gefährlich werden können. Dazu gehören unter anderem Entzündungen und sogar Blutvergiftungen der Unterhaut. Bei einigen Patienten stellt sich nach der Bauchstraffung auch ein Gefühl der Taubheit in der Bauchregion ein, das in den meisten Fällen aber wieder von selbst verschwindet. Das Taubheitsgefühl entsteht, weil bei der Operation einige der Hauptnerven durchtrennt werden. In seltenen Fällen hält dieses unangenehme Gefühl länger an. Bei jeder Bauchstraffung entstehen zudem Narben, die bleiben. Einen erfahrenen plastischen Chirurgen, der sehr sorgfältig arbeitet, kann man an den feinen, kaum sichtbaren Narben erkennen, die sogar nicht zu sehen sind, wenn ein Bikini getragen wird.

    Wie gefährlich sind Allergien?

    Mögliche Allergien sind ebenfalls ein Risiko bei Operationen, das nicht unterschätzt werden sollte. Nach der neuen Studie aus den USA leiden immer mehr Menschen unter Allergien, was auch eine Bauchstraffung zu einer gefährlichen Operation machen kann. Es sind vor allem allergische Reaktionen auf verschiedene Medikamente, die für Probleme sorgen, aber auch eine Allergie gegen Latex oder Desinfektionsmittel kann dazu führen, dass es nach einer Bauchstraffung zu Schwellungen der Narbe, zu starkem Juckreiz und zu Übelkeit kommen kann. Eher selten sind laut der Studie schwere Komplikationen, in deren Folge es zu Schwierigkeiten mit dem Herz-Kreislaufsystem, zu Schädigungen der Organe, zu Lähmungen oder sogar zu einem lebensbedrohlichen Schock kommt.

    Alle, die eine Bauchstraffung vornehmen lassen möchten, sollten vorher ausführlich mit ihren Arzt sprechen und die möglichen Gefahren und Risiken nicht ausblenden, die es bei diesem operativen Eingriff gibt.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski

  • Ästhetische Chirurgie – speziell und doch alltäglich

    Ästhetische Chirurgie – speziell und doch alltäglich

    Kaum ein anderer medizinischer Fachbereich verzeichnet so hohe Zuwachsraten wie die ästhetische Chirurgie. Schön sein um jeden Preis – so könnte das Motto der heutigen Zeit lauten und wer nicht von Natur aus schön ist, der lässt bei einem Arzt nachhelfen. Die perfekte Figur ist das Ziel vieler, die zu einem ästhetischen Chirurgen gehen und auch die optimale Gesichtsform ohne einen Makel ist heute mehr denn je im Trend. Die ästhetische Chirurgie wird in der Hauptsache mit Brustvergrößerungen, mit Fettabsaugungen, Bauchstraffungen und Faceliftings in Verbindung gebracht, aber ästhetische Chirurgie kann noch weitaus mehr als nur das Schönheitsideal erfüllen.

    Frauen und die ästhetische Chirurgie

    Es sind überwiegend Frauen, die sich dem Skalpell eines ästhetischen Chirurgen anvertrauen. Sie wollen hübscher oder jünger aussehen und versprechen sich von einer Korrektur ein besseres Leben. Falten sind ein natürliches Phänomen, mit einer Faltenunterspritzung oder einer Gesichtsstraffung gehören selbst tiefe Falten heute der Vergangenheit an. Auch Schlupflider müssen heute nicht mehr als gottgewollt hingenommen werden, ein ästhetischer Chirurg kann dieses Schönheitsproblem heute mit nur wenigen Schnitten aus der Welt schaffen. Wenn die Lippen zu schmal sind, dann ist das auch kein Thema mehr, denn auch in diesem Fall kann die ästhetische Chirurgie schnell und einfach helfen. Wer keine Lust hat, eine Diät zu machen, der lässt das Fett am Bauch, an den Oberschenkeln oder am Po beim ästhetischen Chirurgen absaugen, und die Fettzellen, die auf diese Weise verschwinden, kommen nie mehr wieder. Mehr zu diesem Thema und viele interessante Informationen gibt es hier: WWW.SCHOENHEITSBEWUSST.DE

    Was sind die beliebtesten Operationen bei Frauen und Männern?

    Nach einer Studie der VDÄPC (http://www.vdaepc.de) sind das die beliebtesten OPs bei Frauen:

    1. Brustvergrößerung
    2. Oberlidstraffung
    3. Fettabsaugung
    4. Nasenplastik
    5. Bauchstraffung

     

    Bei Männer sind das:

    1. Gynäkomastie
    2. Oberlidstraffung
    3. Fettabsaugung
    4. Nasenplastik
    5. Unterlidstraffung

    Die andere Seite der ästhetischen Chirurgie

    Die ästhetische Chirurgie hat auch noch eine andere Seite. Diese Seite befasst sich nicht damit ein gängiges Schönheitsideal zu bedienen, sie kümmert sich vielmehr darum, dass Menschen, die von Geburt an mit einem Makel leben müssen, ein anderes Aussehen bekommen. So hilft der ästhetische Chirurg zum Beispiel denjenigen, die vielleicht durch Brandnarben entstellt sind und auch wer sich für seine überdimensionale Nase schämt, der kann durch einen plastischen Chirurgen ein neue wohlgeformte Nase bekommen. Menschen, die unter übermäßigem Schwitzen leiden, können sich von einem ästhetischen Chirurgen die Schweißdrüsen veröden lassen. Auch zu große Brüste, die für Rückenschmerzen sorgen und die Psyche der betroffenen Frauen belasten, können dank der ästhetischen Chirurgie verkleinert werden.

    Immer mehr Männer

    Die plastische oder ästhetische Chirurgie ist schon lange nicht mehr den Frauen vorbehalten, auch immer mehr Männer legen sich unters Messer. Eitelkeit nur mit dem Wort Frau zu assoziieren, wäre falsch, denn auch die Herren der Schöpfung sind eitel und haben die Möglichkeiten der ästhetischen Chirurgie für sich entdeckt. Die ersten Falten rund um die Augen werden gerne mit Botulinumtoxin weg gespritzt, und auch wenn es um die tiefen Dackelfalten auf der Stirn geht, dann entscheiden sich immer mehr Männer, die Hilfe der ästhetischen Chirurgie in Anspruch zu nehmen. Der Bauch wird vom Fett befreit, der Po wirkt in der engen Jeans wieder knackig und selbst wenn die Brust nicht mehr die gewohnt muskulöse Form hat, dann kann der plastische Chirurg helfen.

    Was zahlen die Krankenkassen?

    Operative Eingriffe, die nur der Ästhetik dienen und für die keine medizinische Notwendigkeit besteht, werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen übernommen. Wenn allerdings nachgewiesen werden kann, dass die Probleme mit der Figur das Leben entweder auf psychische oder auf physische Art nachhaltig beeinträchtigen, dann kommen die Krankenkassen für die Kosten einer Operation auf. Wer sich einer Operation bei einem ästhetischen Chirurgen unterziehen will, der sollte im Vorfeld ein Gespräch mit dem Arzt und auch mit der jeweiligen Krankenkasse führen. Wenn der Arzt ein Gutachten vorlegen kann, was die Kassen überzeugt, dann ist es möglich, dass die OP und auch die Folgekosten komplett von der Krankenkassen bezahlt werden.

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