Schlagwort: Crystal Meth

  • Infektionen mit Geschlechtskrankheiten nehmen drastisch zu

    Infektionen mit Geschlechtskrankheiten nehmen drastisch zu

    Immer mehr Menschen in Deutschland infizieren sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit und die Bundesregierung meint, auch die Gründe dafür zu kennen: Partydrogen und die steigende Zahl der Dating-Portale im Internet. Die Möglichkeit über eines der vielen Portale einen Sexualpartner zu finden, ist denkbar einfach und das hat nach Ansicht der Regierung zu einem veränderten Sexualverhalten der Deutschen geführt.

    Die Syphilis ist wieder da

    Lange Jahre stand die Infektion mit dem HIV-Virus im Vordergrund und eine Geschlechtskrankheit rückte etwas in den Hintergrund – die Syphilis. Alleine zwischen 2009 und 2014 hat sich die Zahl der Neuinfektionen mit 5700 Fällen mehr als verdoppelt, 2014 stieg auch die Zahl der Neuinfektionen mit dem HIV-Virus auf 3200 Fälle und es gab im selben Jahr 5800 neue Fälle von Hepatitis C. Wie in Großbritannien und in China, so stieg die Zahl vor allem bei Männern besonders stark an, und betroffen sind nicht nur homosexuelle, sondern vermehrt auch heterosexuelle Männer.

    Problem Partydroge

    Die sogenannten neuen Drogen wie Crystal Meth haben den „alten“ Drogen wie Kokain und Heroin den Rang abgelaufen, und auch sie sind schuld an der veränderten sexuellen Moral der Deutschen. Drogen wie Crystal Meth oder Speed sind günstig, sie machen sofort abhängig und sie verändern auch das Schutzverhalten, wenn es um sexuelle Kontakte geht. Ein anderes Problem stellen die vielen Dating-Portale dar.

    Schnelle Kontakte

    Das Angebot der Dating-Portale im Internet reicht von der seriösen Partnerschaftsvermittlung für Akademiker mit Niveau bis hin zur Seitensprungagentur für schnelle anonyme Sexualkontakte. Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen diese Portale zum einen, um die Einsamkeit zu überwinden und zum anderen, um vielleicht für eine kurze Zeit aus einer Ehe oder einer Beziehung auszubrechen. Auch die sozialen Netzwerke machen die Kontaktaufnahme leichter und auch in diesem Bereich sieht die Regierung einen Grund für die steigenden Infektionen.

    Bild: © Depositphotos.com / tuja66

  • Zahl der Crystal Meth Babys steigt drastisch an

    Zahl der Crystal Meth Babys steigt drastisch an

    In Sachsen ist die Zahl der Kinder, die von der Modedroge Crystal Meth geschädigt sind, in den letzten Monaten drastisch angestiegen. Immer mehr Babys werden als Süchtige geboren, meldet die Uniklinik in Dresden, aber auch die Zahl der Konsumenten hat stark zugenommen. Das Methamphetamin kommt vor allem aus dem benachbarten Tschechien.

    Nur wenige machen einen Entzug

    Es sind beunruhigende Zahlen, die aus Sachsen kommen. Seit 2007 steigt die Zahl der Föten und Neugeborenen, die durch die synthetische Droge geschädigt wurden, sehr stark an. Alleine im Regierungsbezirk Chemnitz liegt der Anstieg bei mehr als 400 %, im Regierungsbezirk Leipzig sind es 800 % und im Regierungsbezirk Dresden sogar 1000 %. Alleine in den letzten drei Jahren kamen auf 35.000 Geburten pro Jahr zwischen 160 und 180 Crystal Meth Babys, das sind allerdings nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher sein.

    Das Leid der Kinder

    Die meisten abhängigen schwangeren Frauen geben ihre Sucht nicht an, wenn sie zur Entbindung in die Klinik kommen, wie stark die Sucht ist, wird vielfach erst im Kreißsaal deutlich. Die Frauen sind nicht in der Lage, bei der Geburt mitzuarbeiten, die Kinder müssen vielfach durch einen Kaiserschnitt geholt werden und sind nach der Geburt auffallend unruhig oder leiden unter Krampfanfällen. Frauen, die unter dem Einfluss von Crystal Meth entbinden, haben ein eher geringes Schmerzempfinden, sie sind aber vielfach sehr aggressiv und müssen nicht selten ruhig gestellt werden.

    Zu klein und zu leicht

    Nicht alle Kinder, die von einer süchtigen Mutter zur Welt gebracht werden, leiden unter neurologischen Schäden, aber die meisten der Crystal Meth Babys sind deutlich zu leicht, sie sind klein und haben vielfach einen viel zu kleinen Kopf. Mediziner vermuten, dass die Kinder, die bereits süchtig geboren werden, im späteren Leben einer großen Gefahr ausgesetzt sind, selbst süchtig zu werden.

    Bild: © Depositphotos.com / enterlinedesign

  • Crystal Meth – die Killerdroge ist weiter auf dem Vormarsch

    Crystal Meth – die Killerdroge ist weiter auf dem Vormarsch

    Sie sehen unscheinbar aus und erinnern an harmlose Zuckerkristalle, aber Crystal Meth ist zur Zeit die gefährlichste Droge der Welt. Die Droge, die ihren Weg aus den USA auch nach Deutschland fand, fordert immer mehr Opfer. Vor allem im Norden von Bayern, aber auch in Sachsen ist Crystal Meth zu einem sehr großen Problem geworden, denn der Schmuggel an der Grenze zu Tschechien nimmt immer größere Ausmaße an. Zwar ist der Konsum von harten Drogen laut der aktuellen Kriminalstatistik seit einiger Zeit rückläufig, aber die Zahl der Erstkonsumenten von Crystal Meth hat sich seit 2011 fast verzehnfacht.

    Sofort abhängig mit Crystal Meth

    Anders als andere Drogen wie Kokain oder Heroin, bei denen sich die Abhängigkeit erst nach und nach einstellt, macht Crystal Meth sofort süchtig. Viele der Abhängigen berichten, dass sie schon nach dem ersten Rausch keine Chance mehr hatten, wieder aufzuhören. Die meisten lernen Crystal Meth als Partydroge kennen, denn Crystal Meth hat eine stark euphorisierende Wirkung, sie enthemmt und sie hält die Konsumenten bis zu 36 Stunden wach und im Rauschzustand. Nach dem Rausch beginnt der rasante Absturz, und um diesen brutalen Absturz wieder aufzufangen, greifen die Betroffenen wieder zu Crystal Meth, und der Teufelskreis schließt sich sehr schnell. Dazu kommt, dass Crystal Meth deutlich billiger ist als Heroin und Kokain, und das ist mit ein Grund, warum es immer mehr Abhängige gibt.

    Crystal Meth – Gift für den Körper

    Wer Crystal Meth einmal verfallen ist, der wird sehr schnell sehr tief fallen. Die Konsumenten essen nichts mehr und magern immer mehr ab. Im Verlauf der Sucht fallen die Zähne aus und das Hautbild verändert sich. Die Haut wird unrein, es bilden sich Pickel und Akne, die Haut eitert, es bilden sich hässliche Geschwüre, die nicht mehr verheilen. Der Herzschlag wird gefährlich erhöht, der Blutdruck steigt an und die Pupillen erweitern sich. Die Betroffenen leiden unter einer starken Übelkeit, sie fiebern schnell und wenn die Droge geschnupft wird, dann werden auch die Nasenschleimhäute zerstört. Bei schwerst Abhängigen werden zudem die Leber, die Lunge und die Nieren geschädigt, es kommt zu Herzinfarkten und Schlaganfällen, auch bei jungen Menschen.

    Auch die Seele leidet

    Neben den körperlichen Reaktionen auf die Droge leidet auch die Seele unter Crystal Meth. Die Droge, die in der Regel aus tschechischen Drogenküchen nahe der deutschen Grenze kommt, sorgt schnell dafür, dass die Betroffenen schwere Psychosen bekommen. Viele Crystal Meth Abhängige fallen durch ein bizarres Verhalten auf, sie sind fahrig, neigen zu Panikattacken, sie werden apathisch und sind zunehmend verwirrt. Nicht selten entwickelt sich eine Schizophrenie, die Konsumenten hören Stimmen, sie haben Halluzinationen und landen in der Psychiatrie, kaputt an Leib und Seele. Crystal Meth kann auch zu schweren Hirnschädigungen und schließlich zum Tod führen.

    Quer durch alle Gesellschaftsschichten

    Ist Kokain bis heute die Droge der Reichen und Schönen, so ist Crystal Meth die Droge für Jedermann. Abhängige sind in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden und sie reichen vom erfolgreichen Geschäftsmann, über den Studenten bis hin zur Hausfrau und Mutter. Der große Kreis der Süchtigen resultiert auch aus dem günstigen Preis, der für ein Gramm Crystal Meth gezahlt werden muss, denn das Methamphetamin ist relativ einfach und kostengünstig in der Herstellung. Auch Fernsehserien wie „Breaking Bad“ haben nach Ansicht von Experten dafür gesorgt, dass es immer mehr Süchtige gibt. Aktuell schätzt die UNO die Zahl der Abhängigen weltweit auf 24 Millionen Menschen, die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Synthetisches Amphetamin wurde 1863 zum ersten Mal hergestellt und vor allem im Zweiten Weltkrieg nahmen die Soldaten die Droge, um lange ohne Ermüdungserscheinungen wach zu bleiben. Jetzt überschwemmt Crystal Meth Deutschland und die Zahl der Abhängigen wächst weiter.

    Bild: © Depositphotos.com / klublub