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  • Milcheiweißallergie: Alternativen zu Milch & Milchprodukten zu Hause zubereiten

    Milcheiweißallergie: Alternativen zu Milch & Milchprodukten zu Hause zubereiten

    Immer mehr Menschen sind von Allergien aller Art betroffen; einige Personen beginnen, bereits im Kindesalter unter ihnen zu leiden. Ein bekannter Vertreter ist die Kuhmilcheiweißallergie, von der einige Babys betroffen sind. Kuhmilchallergie-Symptome machen sich zwei Stunden nach dem Füttern bemerkbar – doch nur wenige Eltern können diese erkennen und korrekt handeln. Babys sind aber nicht die Einzigen, die an einer Milcheiweißallergie leiden. Häufig begleitet die jungen Menschen die Allergie bis ins Erwachsenenalter. Nur mit einer passenden Ernährung können Betroffene normal leben. Im Anschluss zeigen wir allergischen Lesern, wie sie Alternativen zu Milch und Milchprodukten selbst herstellen können.

    Das Milchtrinken scheint eine der natürlichsten Tätigkeiten für die heutigen Menschen zu sein. Mütter produzieren schließlich die weiße Flüssigkeit, um den Kleinen wertvolle Nährstoffe zu spenden. Doch nicht alle Menschen vertragen Milch. Zugegeben, sie sind in Deutschland eine Minderheit. Doch vor tausenden von Jahren sah die Situation anders aus.

    Milchverträglichkeit früher und heute

    Europäer sind wahre Milchtrinker – zumindest sind sie das heute. Wirft mein einen Blick auf die Menschen rund um den Erdball, stellt man schnell fest, dass wir eine Ausnahme sind. Drei von vier Personen fehlt das Enzym Laktase, ohne das man Milch nicht trinken kann.

    Was unterscheidet Europäer von den Menschen anderer Kontinente? Aufgrund einer Genmutation können viele Europäer ein Leben lang Milch trinken, weil sie, im Gegensatz zu anderen Personen, keine natürliche Laktoseintoleranz entwickeln. Interessanterweise ist die Laktoseintoleranz verbreiteter, je weiter man in den Süden geht. In Nordeuropa können 90 Prozent der Erwachsenen Milch trinken, im Süden nur ein Drittel.

    Laut dem Forschungsprojekt der Europäischen Union LeCHE ist diese Entwicklung damit zu begründen, dass vor rund 7.500 Jahren die Milchbauern von Südosteuropa in den Norden des Kontinents zogen. Damals verdauten sie Milch als Kefir oder Joghurt, da diese Produkte kaum Milchzucker enthalten. Im Norden angekommen fütterten die Bauern ihre Kinder mit Kuhmilch und reduzierten die Säuglingssterblichkeit. Von Generation zu Generation gab es immer mehr Milchtrinker.

    Milcheiweißallergie-Symptome – die Intoleranz erkennen

    Auch wenn die meisten Europäer Milchtrinker sind, gibt es Personen, die dieses beliebte Getränk nicht verdauen können. Laut der milchwirtschaftlichen arbeitsgemeinschaft rheinland-pfalz (milag) leiden in Deutschland ein bis drei Prozent der Erwachsenen und zwei bis sieben Prozent der Kinder an einer Milcheiweißallergie. Diese Allergie kann vom Kindes- ins Erwachsenenalter verschwinden, da sich das Immunsystem weiterentwickelt. In dieser Zeit muss man aber auf Milch- oder Milchprodukte verzichten, je nachdem, auf welche Eiweißmoleküle man allergisch reagiert.

    Wie aber erkennt man eine Milcheiweißallergie? Die Symptome können in vier Gruppen eingeteilt werden:

    1. Allgemeine Symptome: Müdigkeit, Unruhe oder Schlafstörungen
    2. Magen-Darm-Trakt: Erbrechen, Sodbrennen, Verstopfung
    3. Haut: Urtikaria, Ekzem, Angioödem
    4. Atemwege: schwere Atmung, laufende Nase

    Hautsymptome sollen besonders häufig auftreten, nämlich in mehr als jedem zweiten Fall; fast genauso häufig sind Magen-Darm-Symptome zu beobachten, gefolgt von Atemwegssymptomen.

    In jedem Fall gilt: Sobald sich Symptome bemerkbar machen, sollte umgehend ein Arzt kontaktiert werden. Dieser wird mithilfe von Tests prüfen, ob tatsächlich eine Milcheiweißallergie vorliegt und welche Eiweißmoleküle Probleme verursachen – erst dann können die Auslöser eingedämmt und aus dem Essensplan gestrichen werden.

    Selbstgemachten Milchersatz zu Hause zubereiten

    Sobald der Arzt eine Milcheiweißallergie erkannt hat und dem Patienten mitteilt, dass er keine Milch oder Milchprodukte konsumieren darf, muss an einem Ernährungsplan gearbeitet werden. Die gute Nachricht lautet: Milch lässt sich relativ einfach ersetzen.

    Im Handel haben Sie mit Sicherheit Milchalternativen gesehen: Milch aus Soja, Mandeln oder Reis – sie alle schmecken gut und sind ein würdiger Ersatz für Milch. Wer sie zu Hause herstellen möchte, der benötigt einen Profistandmixer mit hoher Leistung. Fast alle Rezepte bestehen aus wenigen, simplen Zutaten, zum Beispiel Wasser, Nüssen oder Samen und einem Süßmittel.

    Als Süßmittel ist Ahornsirup empfehlenswert, welcher je nach Rezept und persönlichen Vorzügen auch mit Datteln und Vanillepulver kombiniert werden kann. Ansonsten braucht man noch Wasser und das Grundmittel für die Milch: Mandeln, Sesamsamen, Kokos, Cashew – viele verschiedene Produkte bilden die Basis für Milchalternativen. Wir empfehlen, mit Mandelmilch zu beginnen, da es leicht nachzumachen ist. Ein Rezept für Mandelmilch gibt es auf der Seite des VEBU.

    Alternativen zu Butter, Joghurt & Co.

    Wer an einer schweren Milcheiweißallergie leidet, darf auch keine Milchprodukte zu sich nehmen. Für diese gibt es ebenfalls pflanzliche Alternativen, die man zu Hause zubereiten kann. Beliebt ist zum Beispiel veganer Käse – es gibt ihn in verschiedenen Formen, sei es als Schnittkäse, Streichkäse oder Schmelzkäse. Für seine Zubereitung ist ebenfalls ein hochwertiger Mixer vonnöten.

    Wie in dem obigen Video zu sehen ist, werden verschiedene Zutaten (Hefeflocken, Cashewkerne, Zwiebel, Knoblauch, Paprika, etc.) zu einer weichen Masse verarbeitet. Im Anschluss gibt man die Mixtur in einen Topf und lässt sie lange kochen. Nebenbei kocht man Agar-Agar und Wasser in einer Pfanne; später gibt man die Mixtur aus den anderen Zutaten in die Pfanne und kocht sie für wenige Minuten (ständig rühren, damit nichts anbrennt). Je länger man rührt, desto härter wird die Konsistenz.

    Abschließend wird die Masse in eine Plastikschüssel gegeben und drei Tage lang im Kühlschrank gelagert – fertig ist der vegane Käse.

  • Haferflocken – gesunde Alleskönner

    Haferflocken – gesunde Alleskönner

    Die meisten Menschen nehmen Haferflocken zusammen mit Müsli zu sich. Dabei erlangte Hafer bis in das 19. Jahrhundert besondere Bedeutung als eines der Grundnahrungsmittel.  Dank der heilenden Wirkung verfügt das Getreide über einen großen Bekanntheitsgrad.

     

    Haferflocken geben Energie

    Hafer gilt als das kostbarste Getreide. Begründet liegt dies in seinem hohen Gehalt an

    • Ballaststoffen
    • Eiweiß
    • Mineralstoffen
    • Vitamin B1 und E

     

    In dieser Kombination regelt sich der Blutzuckerspiegel. Ferner erfährt das Immunsystem eine Stärkung. Vorzugsweise sportlich aktive Menschen profitieren hiervon.

     

    Demnach befinden sich in 100 g Haferflocken

    Nährstoffe Menge in g
    Ballaststoffe         10,0
    Fett           7,0
    Kohlenhydrate         58,7
    Proteine         13,5

     

    Vitamine Menge in mg
    B1          0,59
    B2          0,15
    B3          1,00
    B6          0,16
    E          1,5

     

    Mineralstoffe Menge in mg
    Calcium            48,0
    Eisen               5,4
    Kalium          374,0
    Magnesium          134,0
    Natrium              6,8
    Phosphor          415,0

     

    Sonstige Inhaltsstoffe Menge in µg
    Fluorid             75,0
    Folsäure             87,0

     

    Auf Grund komplexer Kohlenhydrate sind in Haferflocken hohe Mengen an Energie enthalten. Durch die langkettigen Kohlenhydrate hat der Magen beim Aufspalten der Kohlenhydratketten länger zu tun. Demzufolge geht der Zucker langsamer in das Blut über. Hieraus resultiert, dass Haferflocken Energie gleichmäßig über den Tag verteilt an den Organismus abgeben.

     

    Gern werden Haferflocken morgens als Müsli verzehrt. Manche Menschen bekommen Blähungen durch den Verzehr von Haferflocken. In diesem Fall empfiehlt es sich, diese in etwas Wasser eingeweicht über Nacht kühl zu stellen. Im Allgemeinen ist Haferbrei besser verträglich.

     

    Gesundheitswert von Haferflocken

    Wer regelmäßig Haferflocken verzehrt, kann mit dem darin enthaltenen Beta-Glucan seinen Cholesterinspiegel senken. Trotz der vielen Kalorien macht das Getreide nicht dick. Auf Grund der enthaltenen Ballaststoffe machen sie schnell satt. Ferner zeichnen Ballaststoffe für die Verdauungsregulierung verantwortlich.

     

    Aber auch bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts haben sich Haferflocken als linderndes Hausmittel bewährt. Die enthaltenen nicht verdaulichen Ballaststoffe schützen die Schleimhaut vor dem sauren Magensaft.

     

    Die verschiedenen Vitamine des B-Komplexes in Kombination mit den Spurenelementen Kupfer, Mangan und Zink verhelfen uns zu einer reinen, gesunden Haut. Auch die Fingernägel werden durch diese Verbindung härter. Zur Deckung von 20 Prozent des Tagesbedarfs an Kupfer und Zink sind schon 40 Gramm Haferflocken ausreichend.

     

    Wem Hafer einfach zu trocken ist, der kann diese auch trinken. Dafür eignen sich bestenfalls Instant Haferflocken oder auch Haferkleie. Bei Instant Haferflocken handelt es sich um hauchzart gemahlene Haferflocken. Diese lösen sich in Verbindung mit Flüssigkeit ideal auf.

     

    Abnehmen mit Haferflocken

    Ebenfalls gut eignen sich die Getreideflocken zum Abnehmen. Vorteilhaft wirken sich die reichhaltig in den Flocken vorkommenden Ballaststoffe sowie die komplexen Kohlenhydrate aus. Neben einem lang anhaltenden Sättigungsgefühl bleiben auch Heißhungerattacken fern.

     

    Im Rahmen einer Diät empfiehlt es sich, morgens die Getreideflocken zu verzehren. Dadurch lässt sich der Muskel abbauende Prozess unterbrechen. Dieser tritt zumeist am Beginn des neuen Tages auf. Darüber hinaus kann der Organismus sofort zu Tagesbeginn mit wertvoller Energie versorgt werden.

     

    Dank der Getreideflocken Hautbild verbessern

    Durch den hohen Zinkanteil in den gesunden Flocken lässt sich bei dauerhaftem Verzehr das Hautbild verbessern. Somit genügen 200 g Haferflocken, um den Tagesbedarf mit Zink ausreichend zu decken.

     

    Als altes Hausmittel bewirken sie bei Hautproblemen eine strahlende, gesunde Haut. Dies wird insbesondere in der Pubertät bei zu Akne und Pickel neigender Haut sehr geschätzt. Durchaus innerlich wie äußerlich können die Getreideflocken ihre positive Wirkung tun. Möglich machen dies die Mineralstoffe und Vitamine in Kombination mit Milch.

     

    Können die Getreideflocken zur Steigerung der Potenz beitragen?

    Es wird davon ausgegangen, dass der Verzehr von Haferflocken die Potenz steigern kann. Jedoch liegen hier bislang keine wissenschaftlichen Beweise vor. Zwar sind in ihnen den Hormonhaushalt beeinflussende Inhaltsstoffe enthalten, die auch das Testosteron ansteigen lassen. Allerdings einzig vom Verzehr der Flocken lässt sich die Potenz kaum steigern.

     

    Als Tee zubereitet können die gesunden Flocken den Testosteronspiegel erhöhen lassen, was sich potenzsteigernd auf den Mann auswirkt. Ferner fördert dieser Tee den Muskelaufbau. Aus diesem Grund sollten Haferflocken auf keinem Speiseplan fehlen.

     

    Durch die in hohen Mengen vorkommenden Proteine und Kohlenhydrate sind Haferflocken bestens in der Phase des Muskelaufbaus geeignet. Dadurch liegt nicht nur genügend Energie beim Training vor. Sondern es lassen sich auch die beim Kraftsport erforderlichen Kalorienmengen erzielen.

     

    Hilfe beim Muskelaufbau

    Die unscheinbaren Getreideflocken geben gerade zum Frühstück einen Energieschub. Aber auch als Brennstoff für ein Workout eignen sie sich hervorragend. Dafür genügt es, einige Stunden vor dem Training eine Schale hiervon zu verzehren. Dabei können die zarten Flocken warm oder kalt gegessen werden. Ein wenig Wasser oder Milch, eine Handvoll Nüsse und Obst – und die gesunde Mahlzeit ist bereit.

     

    Für den Muskelaufbau sind die Getreideflocken essentiell. Doch auch Vegetarier profitieren von ihnen auf Grund des hohen Eiweißgehaltes. Durch Kombination mit Eiern verbessert sich die biologische Wertigkeit des Eiweiß.

     

    Da in Haferflocken die Verdauung fördernde Ballaststoffe enthalten sind, erfährt die Darmaktivität eine Verbesserung. Auch der Blutzuckerspiegel steigt nicht so heftig an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen für ein gutes Training gegeben.

     

    Fazit

    In der heutigen Zeit sollten Haferflocken auf keinem Speiseplan fehlen. Sie geben Power für den Muskelaufbau und Energie für den gesamten Tag. Auch wenn die Kalorienzahl etwas hoch erscheint, wirken die zarten Flocken unterstützend während einer Diät und helfen bei Verstimmungen des Magens sowie Darms. Cholesterinwerte können abgebaut und der schnelle Blutzuckeranstieg verhindert werden.

     

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  • Zahnfleischbluten – hilfreiches Hausmittel Gemüsesaft

    Zahnfleischbluten – hilfreiches Hausmittel Gemüsesaft

    Nehmen Sie Zahnfleischbluten nicht auf die leichte Schulter! Die in Fachkreisen als Parodontitis bezeichnete Erkrankung des Zahnfleisches trägt auf die lange Sicht zur Zahnlockerung bei. Während einige Menschen durch eine gründliche Zahnreinigung das Problem in den Griff bekommen, kann für andere ein ganz besonderer Saft eine Hilfe sein.

     

    Gesundes Zahnfleisch dank Nitrate

    Topaktuell sind derzeit grüne Smoothies. Obwohl diese zuweilen einen etwas eigenartigen Geschmack aufweisen, sind sie sehr gesundheitsfördernd. Insbesondere Personen mit chronischem Zahnfleischbluten können von Gemüsesäften profitieren. Dies ist einer Studie der Universität Hohenheim entnehmbar.

     

    Während dieser erhielten 44 Probanden mit chronischem Zahnfleischbluten pro Tag Gemüsesaft, bestehend aus Rucola und Spinat. Schon 14 Tage später machten sich Verbesserungen der Zahnfleischentzündungen dank des nitrathaltigen Safts bemerkbar.

     

    Die Forscher gehen von folgender Wirksamkeit aus: Das in der Nahrung vorhandene Nitrat geht in den Magen und oberen Dünndarm über. Anschließend transportiert das Blut jenes zu den Speicheldrüsen. Dadurch erhöht sich nicht nur der Nitratwert während des Trinkens im Mundraum, sondern bleibt gleichzeitig für eine längere Zeitdauer erhalten.

     

    Antibakterielle Wirksamkeit gegen Zahnfleischbluten

    Manche sich im Rachenraum sowie in den Zahnzwischenräumen befindlichen Bakterien verwandeln Nitrat in Nitrit. Dies wirkt antimikrobiell gegen Keime im Mundraum. Ferner erfolgt eine Umwandlung von Nitrit in Stickstoffmonoxid. Jenes wirkt durchblutungssteigernd und blutdrucksenkend. Zudem kann es im Organismus eine entzündungshemmende Wirkung hervorrufen.

     

    Zwar hat Nitrat keinen guten Ruf. Denn es wandelt sich im menschlichen Körper zu Nitrosamine um, die als krebserregend gelten. Jedoch ist dies nicht der Fall, wenn die Nitrataufnahme zusammen mit Vitamin C erfolgt. Dies erläutert Dr. Ralf Schweiggert.

     

    Durch Vitamin C keine Bildung von Nitrosamin

    Im Gegensatz dazu, wer über Wurstwaren oder gepökeltem Fleisch Nitrat aufnimmt, ist die Nitrataufnahme über Gemüse weniger bedenklich. Laut den Wissenschaftlern ist in Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs genügend Vitamin C enthalten. Folglich muss die Nitrataufnahme aus Blattgemüse völlig anders bewertet werden als beispielsweise bei gepökeltem Fleisch. Dort erfolgt ein Hinzufügen von Nitrat respektive Nitrit.

     

    Aktuellen Studien zufolge lassen sich insbesondere bei Personen mit chronischem Zahnfleischbluten durch den Verzehr nitratreicher Blattgemüse positive gesundheitsfördernde Effekte nachweisen.

     

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  • Durch Rauchstopp 10 Jahre länger leben

    Durch Rauchstopp 10 Jahre länger leben

    Rauchen ist ungesund und führt zu einem deutlich höheren Risiko zu erkranken, doch solche Argumente ziehen bei vielen nicht. Schuld ist mitunter die Tatsache, dass sich die Auswirkungen erst zu einem späteren Zeitpunkt zeigen. Der bekannte Raucherhusten zum Beispiel ist eine vermeintlich harmlose Nebenwirkung, die als ungefährlich abgestempelt wird. Dabei stimmt es gar nicht, denn in vielen Fällen ist es ein erstes Anzeichen und es kann später zu Lungenkrebs, Magen- und Darmkrebs, COPD oder zu einem Herzinfarkt kommen. Oft müssen Menschen jahrelang Schmerz und Leid ertragen, die der Tabakkonsum über die Jahre verursacht hat. Gute Nachrichten gibt es aber nun für diejenigen, die einen Rauchstopp planen. Die bislang größte britische Studie ergab nämlich, dass die Lebenserwartung um bis zu 10 Jahre ansteigen kann.

    Raucherinnen starben früher

    Die Studie ging über 12 Jahre und begann 1996. Bis 2001 wurden etwa 1,3 Millionen Frauen mithilfe eines Fragebogens zu ihrem Lebensstil und zu ihren medizinischen Faktoren befragt. Nach drei Jahren Pause kam eine neue Befragung. Über die gesamte Zeit hinweg sind die Probandinnen von Forschern begleitet worden. Bei auftretenden Todesfällen wurden auch diese untersucht. Am Anfang der Studie hatten 52 Prozent noch nie eine Zigarette in der Hand, 28 Prozent haben aufgehört und 20 Prozent sind aktive Raucherinnen gewesen. Interessant dabei ist die Erkenntnis, dass Frauen, die beim Ausfüllen des zweiten Fragebogens nach drei Jahren nach wie vor geraucht haben, etwa dreimal häufiger gestorben sind (auf die anschließenden neun Jahre gerechnet). Es stimmt also, Rauchen führt im Durchschnitt zu einem früheren Tod.

    Je früher desto besser

    Wer rund um sein 30. Lebensjahr die Tabaksucht erfolgreich bekämpfen kann, der gewinnt mindestens zehn Jahre seines Lebens. Geschieht das Ganze vor dem 40. Geburtstag, dann stehen die Erfolgschancen immer noch bei 90 Prozent für mehr Tage auf der Erde. Damit ist sicher, dass sich unser Organismus von den Schäden erholen kann. Die beste Ausgangsposition hat man dann, wenn der Tabakkonsum so früh wie nur möglich eingestellt wird.

     

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  • Bei Durchfall auf Cola und Salzstangen verzichten

    Bei Durchfall auf Cola und Salzstangen verzichten

    Durchfall ist lästig und nimmt einem sehr viel Zeit weg. Der halbe Tag wird auf der Toilette verbracht und an längere Strecken ist erst gar nicht zu denken. Doch warum kommt es überhaupt dazu und was hilft dem Geplagten? Grundsätzlich sei gesagt, dass Durchfall keine Krankheit, sondern ein Anzeichen einer Unstimmigkeit im Körper ist. Es stimmt also irgendetwas nicht, wobei in der Praxis meist Viren, Medikamente oder einfach nur Stress dafür verantwortlich sind. Antibiotika zum Beispiel können in manchen Fällen Durchfall als Nebenwirkung haben. Im Normalfall pendelt sich das Ganze nach etwa drei Tagen wieder ein, der Stuhl wird also wieder fester und weist keine flüssige beziehungsweise wässrige Form mehr auf. Sollte die Situation allerdings länger bestehen, dann ist der Gang zum Arzt unausweichlich. Vor allem im Zusammenspiel mit Fieber oder Blut im Stuhl gibt es keine Alternative, schließlich kann Letzteres ein Anzeichen eines Tumors in der Darmwand sein.

     

    Viel Flüssigkeit aufnehmen

    Bei Durchfall-Patienten ist ein erhöhter Verlust von Mineralstoffen und Flüssigkeit nachweisbar, aus diesem Grund empfehlen Ärzte täglich bis zu drei Liter zu trinken. In manchen Fällen ist das aber aufgrund von Brechreiz nicht einfach, aus ärztlicher Sicht hilft dann die Verteilung auf viele kleine Schlucke. Außerdem ist Wasser diesmal nicht die beste Lösung, effektiver und besser sind Elektrolytlösungen aus der Apotheke. Dadurch kann in der Regel der Mineralstoffverlust ausgeglichen werden.

     

    Keine Cola und keine Salzstangen

    Im Vergleich zu früher haben sich aus medizinischer Sicht zwei Dinge verändert. Einerseits empfehlen Mediziner heute keine Schonkost mehr, sondern raten zu einer ganz normalen Nahrungsaufnahme. Man darf also alles essen, auf was der Körper gerade Lust hat. Andererseits ist der Griff zu Cola und Salzstangen nicht mehr die beste Entscheidung, denn der hohe Zuckeranteil im Lieblingsgetränk der meisten Menschen kann genau zum Gegenteil führen. Der Durchfall wird also im schlechtesten Fall verstärkt. Die Annahme von früher (die Kombination von Cola und Salzstangen hilft dem Betroffenen) kann somit getrost liegen gelassen werden.

     

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  • Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Trotz der Artenvielfalt von Aloe Vera gibt es nur eine Pflanze, die die außergewöhnlichen Heilkräfte beinhalten und wofür, Aloe Vera bekannt geworden ist. Schon seit langer Zeit wird die Heilpflanze in der alternativen Medizin genutzt. Eine alternative Bezeichnung ist Wüstenlilie. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Aloe Vera einem Kaktus ähnelt. Allerdings ist sie auch wie die Zwiebel der Lilie aufgebaut.

     

    Besonderheiten der Aloe Vera

    Neben ihren besonderen Inhaltsstoffen zeichnet sich die Aloe Vera in der Wildnis dadurch aus, dass sie über Monate hinweg ohne Wasser auskommt. Dies verdankt sie ihrem Aufbau. Die Heilpflanze ist in der Lage, Wasser in ihren fleischigen Dornen zu speichern. Jedoch schrumpft die Pflanze mit der Zeit der Trockenheit. Erst bei Zufuhr von Flüssigkeit entfaltet sie sich wieder. Der Grund dieser Funktion obliegt ihrer Struktur. Durch die eine gelähnliche Beschaffenheit im Inneren der Blätter kann sie je nach Wasserzufuhr schrumpfen und wachsen. Mit diesem Gel lassen sich zudem viele Beschwerden lindern. Ebenso lässt sich aus der Pflanze aber auch Saft herstellen. Aus einer Pflanze können damit zwei Heilmittel zur Linderung von Symptomen produziert werden. Im Nachfolgenden werden vor allem die Vorzüge des Saftes aufgezeigt.

     

    Wirkung von Aloe Vera Saft

    Während Aloe Vera Gel aus dem Blattmark der Heilpflanze gewonnen wird, lässt sich ebenso Aloe Vera Saft als Heilmittel aus der Pflanze gewinnen. Diese Form des Heilmittels wird auch als Latex oder Harz bezeichnet. Um Aloe Vera Saft als Heilmittel herzustellen, werden die Bestandteile zwischen der grünen Blattrinde sowie dem transparenten Gel genutzt. Sobald das Blatt verletzt wird, tritt Flüssigkeit hervor. Diese beinhaltet den Wirkstoff Aloin. Die Substanz selbst ist zähflüssig und enthält einen bitteren Geschmack. Hierdurch wird die Aloe Vera vor Fressfeinden geschützt. In der Vergangenheit wurde die Flüssigkeit extrahiert und zu einer kristallinen Masse eingekocht, die dann aufgrund des Wirkstoff Aloin als Abführmittel benutzt wurde.

     

    Aloe Vera Saft richtig dosieren

    Während man in der Vergangenheit Aloe Vera Saft bedenkenlos angewendet hat, wurde die Erkenntnis deutlich, dass eine zu hohe Dosierung schädlich wirken kann. Folgen können in nachfolgenden Auswirkungen bestehen:
    • Statt einer Lösung von Verstopfung kann eine schlimmere entstehen.
    • Die Darmschleimhaut kann überreizt werden.
    • Vergiftungserscheinungen können auftreten.
    • Zudem wird vermutet, dass Aloin Krebs auslösen kann.

    Daher ist es wichtig, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel nur bedingt zum Einsatz kommt. Experten empfehlen die Einnahme nur zwei Mal pro Woche. Darüber hinaus sollte die Medizin nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.

     

    Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Typische Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft bestehen in der Behandlung von schmerzhaften Einrissen im Darmausgang. Ebenso lassen sich Hämorrhoiden mit dem Saft behandeln. In einigen Fällen kommt der Saft der Heilpflanze auch nach Operationen im Bereich des Enddarms zum Einsatz. Diese Anwendung erfolgt allerdings nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Eine Absprache mit dem Arzt ist in jedem Fall auch bei den zuerst genannten Anwendungsgebieten sinnvoll. Darüber hinaus sollten täglich nicht mehr wie 20 bis 30 mg Aloin verzehrt werden. Zu beachten ist, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel in einer Schwangerschaft nicht konsumiert werden sollte. Aloin kann Wehen auslösen und eine Fehlgeburt herbeiführen.