Schlagwort: Das Gehirn

  • Den Appetit einfach ausschalten

    Den Appetit einfach ausschalten

    Diäten sind meist furchtbar langweilig und sie führen nur selten wirklich zum Erfolg. Auch wer mit einer Diät abnimmt, der wird früher oder später wieder zunehmen, denn der berüchtigte Jo-Jo-Effekt sorgt dafür, dass die Pfunde, die man zuvor so mühsam abgenommen hat, schnell wieder auf den Hüften sind. Jetzt kommt aus den USA eine Nachricht, die allen die abnehmen wollen, viel Freude machen wird, denn Wissenschaftler der Universität von Kalifornien haben Gehirnzellen gefunden, die für den Appetit verantwortlich sind.

    Eine Art Schaltzentrale

    Die Forscher des Californium Institut of Technologe haben mit ihrer Entdeckung vielleicht eine Möglichkeit gefunden, die eine effektive Therapie bei Menschen mit Fettsucht und Anorexie möglich machen. Bei Versuchen mit Mäusen wurde jetzt von Professor David Andersen und seinem Team ein Areal im Gehirn gefunden, das das Verlangen nach Essen einfach stoppen kann. Diese Zellen im Gehirn haben dabei die Funktion einer Schaltzentrale und sie sind in der Lage bestimmte Botenstoffe frei zu setzen, die bei der Reduktion des Gewichts helfen können.

    Bislang wurde dieses Areal nur bei Mäusen und Ratten gefunden, aber die Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch Menschen eine solche Schaltzentrale haben. Wenn es gelingt, dieses Areal nachzuweisen, dann kann es auch entsprechend stimuliert werden. Mit der entsprechenden Stimulation, zum Beispiel durch einen gezielten Laserstrahl, kann das Verlangen nach Essen einfach abgeschaltet werden. Aber die richtige Stimulation kann auch dafür sorgen, dass keiner mehr als satt ist, denn wenn die Schaltzentrale die richtigen Befehle bekommt, dann ist man nach einer Mahlzeit gut gesättigt und hat keinen Appetit mehr. Bei den Versuchstieren im Labor funktioniert diese Stimulanz übrigens ausgezeichnet.

    Die perfekte Therapie

    Wenn die Ergebnisse der amerikanischen Forscher weiterhin so gut Fortschritte machen, dann kann es in den nächsten Jahren bereits eine Therapie geben, die sowohl denjenigen helfen kann, die fettsüchtig sind, als auch denjenigen, die unter Magersucht leiden. Essstörungen nehmen immer mehr zu, denn viele Menschen essen deutlich mehr als ihnen bekommt und andere verbringen ihren Alltag damit, Kalorien zu zählen und Sport zu treiben. In beiden Fällen leidet die Lebensqualität erheblich und mit einer neuen umfassenden Therapie kann beiden Gruppen geholfen werden.

    Auch den sogenannten Pegelessern könnte geholfen werden, wenn es den Wissenschaftlern gelingt, auch im menschlichen Gehirn die Schaltzentrale zu stimulieren. Pegelesser essen den lieben langen Tag, ohne dass sie wirklich Hunger haben. Auf diese Weise nehmen sie stetig mehr Nahrung zu sich als sie eigentlich brauchen und das führt früher oder später zu massivem Übergewicht.

    Die Wissenschaftler in Kalifornien forschen weiter und sie sind sich sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis der Durchbruch geschafft ist. Trotzdem sollte die Aussicht auf die neue Therapie nicht der Anlass sein, immer mehr zuzunehmen. Essen ist lebenswichtig, aber es sollte nicht der Mittelpunkt des Lebens sein. Ähnlich wie bei einer Verkleinerung des Magens, müssen Übergewichtige auch nach einem Eingriff im Gehirn ihr Essverhalten sehr genau überdenken und den Willen haben, das Gewicht zu halten.

    Ein Meilenstein?

    Währen die Ärzte in den USA schon laut über die Möglichkeiten der möglichen Therapie in allen Einzelheiten nachdenken, sind die Kollegen aus Europa eher skeptisch. Sie sind der Ansicht, dass ein Eingriff im menschlichen Gehirn sehr viele Gefahren birgt und dass diese Möglichkeit, das Gehirn entsprechend zu stimulieren, Menschen noch mehr dazu einlädt, über die Stränge zu schlagen. Wer gerne und viel isst, der muss sich in Zukunft keine Gedanken mehr über das Abnehmen machen, denn wenn die Kilos nicht verschwinden, dann wird das Gehirn entsprechend manipuliert. Diesen Ansatz sehen die Ärzte in Europa mit großer Besorgnis und sie plädieren schon heute dafür, diese Therapie nur dann einzusetzen, wenn das Über- oder Untergewicht des Patienten lebensbedrohlich wird.

    Bildquelle: Depositphotos.com // g_studio

     

  • Hirnaneurysma Symptome

    Hirnaneurysma Symptome

    Hirnaneurysma Symptome – worauf muss geachtet werden?

    Wer ein Hirnaneurysma hat, der wird kaum Beschwerden verspüren und so bleibt dieses Aneurysma bei den meisten Patienten für einen langen Zeitraum unentdeckt. Wenn es aber plötzlich platzt, dann besteht Lebensgefahr. Daher ist es sehr wichtig, auf eventuelle Hirnaneurysma Symptome zu achten, bevor es zu spät ist.

    Unser Gehirn ist das Zentrum unseres Körpers, denn dort werden alle Informationen des Körpers zunächst gesammelt und dann an die einzelnen Organe weitergegeben. Damit dieser komplexe Denkapparat überhaupt funktionieren kann, muss das Herz mindestens 20 % des Blutes durch das Gehirn pumpen, und zwar jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde. Wenn diese Versorgung auch nur für die Dauer von zehn Sekunden unterbrochen wird, dann verlieren wir das Bewusstsein und die Folgen können gravierend sein. Wenn dem Kopf etwas passiert, dann kann das das ganze Leben von Grund auf verändern, und daher ist es so enorm wichtig, dass die Hirnaneurysma Symptome ernst genommen werden. Mehr dazu kann hier nachgelesen werden

    Was ist ein Hirnaneurysma?

    Einfach ausgedrückt ist ein Hirnaneurysma eine Erweiterung eines Blutgefäßes, das in seiner Form an einen kleinen Sack erinnert. Das Gewebe der Blutgefäße ist normalerweise stark und auch widerstandsfähig, wenn es aber zu einer Erweiterung des Gefäßes kommt, dann wird das Gewebe dünn und mit der Zeit auch immer schwächer. Ein Aneurysma hat sich gebildet, in dem sich das Blut dann staut. Ein Aneurysma kann sich aber nicht nur im Kopf bilden, häufig ist auch der Bauchraum betroffen, und auch hier bleibt es vielfach für lange Zeit unentdeckt. In ca. 10 % aller Fälle ist aber der Kopf und damit das Gehirn betroffen.

    Immer dann, wenn ein Aneurysma wächst, besteht die Gefahr, dass es eines Tages aufplatzt, in der Folge kommt es dann zu einer lebensgefährlichen Gehirnblutung und der Hirndruck steigt an. Ist das der Fall, dann verspürt der Betroffene heftige Hirnaneurysma Symptome, die ohne Verzögerungen sofort in einem Krankenhaus behandelt werden müssen.

    Welche Hirnaneurysma Symptome gibt es?

    Eines der ersten Hirnaneurysma Symptome ist ein sehr heftiger, plötzlich auftretender Kopfschmerz. Wenn es zu diesem Hirnaneurysma Symptom kommt, dann sollte keine Zeit verloren werden, denn wenn die Blutung im Gehirn nicht von selbst aufhört, dann sind die Chancen zu überleben, mehr als gering. In einer sofortigen Behandlung versucht der Arzt die Blutung zu stoppen, um zu verhindern, dass noch mehr Blut ins Gewebe des Gehirns fließen kann. Nur auf diese Weise können eventuelle Folgeschäden eines Hirnaneurysma vermieden werden.

    Wenn es also aus heiterem Himmel zu sehr starken Kopfschmerzen kommt, die auch mit Schwindel oder Sehstörungen verbunden sein können, dann darf keine Zeit verloren gehen, denn das können Hirnaneurysma Symptome sein und ein schnelles Handeln ist überlebenswichtig.

    Wer ist besonders betroffen?

    Wenn es nach zahlreichen Studien geht, dann entwickelt sich bei 1 % bis 5 % der Deutschen im Laufe des Lebens ein Hirnaneurysma, die Ursachen sind sehr unterschiedlich. Häufig sind die Schwächen im Gewebe erblich bedingt, aber auch eine Arteriosklerose und in sehr seltenen Fällen auch Infektionen können der Auslöser sein. Beruhigend ist aber, dass nur die wenigsten Blutstauungen im Hirn auch gefährlich werden können. Die meisten Menschen werden ganz ohne Beschwerden mit einem Aneurysma alt, in nur rund 8.000 Fällen im Jahr platzt ein Hirnaneurysma auf. Wer zu einer Risikogruppe aufgrund einer erblichen Vorbelastung gehört, sollte seinen Kopf in regelmäßigen Abständen gründlich untersuchen lassen, damit es erst gar keine Hirnaneurysma Symptome gibt.

    In der Regel werden solche Ausbuchtungen im Gehirn nur dann entdeckt, wenn der Patient aus einem anderen Grund ins Krankenhaus muss, zum Beispiel bei unerklärlichen Kopfschmerzen. Wenn dann ein Aneurysma entdeckt wird, dann hängt es zum einen vom Alter und zum anderen auch von der Größe des Aneurysma ab, ob ein Eingriff gewagt wird oder nicht.

    Bildnachweis: Shutterstock © PathDoc

  • Mittel gegen Schnarchen – eine unterschätze Gefahr

    Mittel gegen Schnarchen – eine unterschätze Gefahr

    Wirksame Mittel gegen Schnarchen

    Ein erholsamer Schlaf ist wichtig, um dem Stress und der Hektik des Alltags gewachsen zu sein, aber vielen Menschen ist ein erholsamer Schlaf nicht gegönnt. Sie haben ein Problem, was auf der anderen Seite des Bettes liegt – einen schnarchenden Partner. Viele sägen im Schlaf ganze Wälder ab und machen dabei einen ohrenbetäubenden Lärm. An einen ruhigen Schlaf ist dann nicht mehr zu denken und man steht am nächsten Morgen wie gerädert auf.

    Schnarchen ist aber nicht nur nervtötend, schnarchen kann auch sehr gefährlich werden, denn wer schnarcht, der hat auch Atemaussetzer. Gibt es ein Mittel gegen schnarchen und wenn ja, wie sieht dieses Mittel aus? Kann ein Schnarcher wirklich von seiner Unart geheilt werden und welche Mittel gegen Schnarchen sind besonders effektiv?

    Wie entsteht Schnarchen?

    Wer nach einem Mittel gegen Schnarchen sucht, der muss sich zunächst einmal die Frage stellen, wie Schnarchen überhaupt entsteht. Im Grunde ist es ganz einfach, denn beim Schnarchen schwingen und flattern die Weichteile und die Muskulatur im zu engen Rachenraum. Im Schlaf entspannt sich die Muskulatur, und der Unterkiefer mitsamt der Zunge fällt nach unten. Dabei werden die Atemwege eingeengt und es kommt zum Schnarchen. Das Ganze wird zudem noch verstärkt, wenn man Alkohol getrunken hat.

    Alle, die dann noch unter Übergewicht oder unter einer eher geringen Spannung des Gewebes leiden, die sind noch mehr vom Problem Schnarchen betroffen. Auch mit zunehmendem Alter kann Schnarchen ein Thema werden und viele ältere Menschen suchen nach einem Mittel gegen Schnarchen.

    Störfaktor Schnarchen

    Derjenige der schnarcht, bekommt davon selbst nichts mit, für denjenigen, der mit im Bett liegt, wird das Schnarchen aber zu ruhestörendem Lärm. Nach einem Mittel gegen Schnarchen suchen Betroffene erst dann, wenn sie anfangen, unter den Nebenwirkungen zu leiden. Zu diesen Nebenwirkungen gehören unter anderem ein trockener Mund, Halsschmerzen und auch Heiserkeit.

    Nach einer neuen Studie schnarchen 60 % der Männer und 40 % der Frauen über 60, bei den 30-jährigen sind es immerhin noch 10 % der Männer und 5 % der Frauen. Es sind nicht die Schnarcher, die nach einem Mittel gegen Schnarchen suchen, es sind immer die Partner, die das Problem aus der Welt schaffen wollen, denn sie wollen einfach mal wieder eine Nacht in Ruhe durchschlafen.

    Warum Schnarchen so gefährlich ist

    Es ist immer die richtige Entscheidung nach einem Mittel gegen Schnarchen zu suchen, denn schnarchen gefährdet die Gesundheit. Es kommt zu Atemaussetzern, die unter Umständen zehn Sekunden lang sein können. Während dieser Aussetzer werden der Kreislauf und was noch gefährlicher ist, auch das Gehirn nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Zudem sorgt die sogenannte Schlafapnoe für Weckreaktionen und wer mehrfach in der Nacht aufwacht, der kann am Morgen nicht ausgeschlafen aufwachen.

    Schnarchen erhöht das Risiko einen Schlaganfall zu bekommen, aber auch Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen können zu den Nebenwirkungen des Schnarchens gehören. Nicht selten leiden Schnarcher auch unter Depressionen und haben keine Energie mehr für den Tag.

    Welche Mittel gegen Schnarchen gibt es?

    Ein Mittel gegen Schnarchen ist eine Schnarchbandage, mit der der Unterkiefer fixiert wird und die verhindert, dass der Mund während des Schlafs nicht geöffnet wird. Diesen Effekt hat auch eine Mundvorhofplatte, die zwischen die Lippen und die vorderen Zähne gesetzt wird. Ein weiteres Mittel gegen Schnarchen ist die Kiefer-Protrusionsschiene, die den Unterkiefer in einer festen Position hält und die in 50 % ein wirksames Mittel gegen Schnarchen ist.

    Mit einer Gaumenspange, einem sehr effektiven Mittel gegen Schnarchen wird das Gaumensegel fixiert, denn die Spange verhindert, dass sich der Luftkanal hinter dem Gaumensegel schließt. Eine letzte Option ist die Operation als Mittel gegen Schnarchen, allerdings sollte diese Möglichkeit mit einem Hals-, Nasen- Ohrenarzt sehr genau besprochen werden, denn eine OP kann heftige Nebenwirkungen haben.

  • Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Medizinische Fortschritte der Augengesundheit

    Die Augengesundheit und medizinische Fortschritte

    Jeder gesunde Mensch verfügt über fünf Sinnesorgane. Die Augen zählen auch mit zu den kleinsten und dennoch leistungsfähigsten Organen. Sie erfassen Reize aus der Umwelt und leiten diese über das Nervensystem an das Gehirn weiter. Dort werden diese Signale durch komplizierte Prozesse verarbeitet und dann dem Menschen erst bewusst. Mit den Augen unterscheiden wir zwischen dunkel und hell, nehmen Perspektiven und Farben wahr. Über die Funktionsweise dieser Wunderwerke der Natur wissen viele Menschen sehr wenig. Das menschliche Auge reagiert auf den optischen Reiz des einfallenden Lichts. Licht ist der für das Auge sichtbare Bereich der elektromagnetischen Strahlung im Wellenlängenbereich von 380 nm bis 780 nm.

    Der Aufbau des sehr empfindlichen Sinnesorgans ist sehr komplex. Die wichtigsten Komponenten des Auges sind die Iris, die Linse, die Hornhaut, der Sehnerv und die Makula (der gelbe Fleck), die alle über feine Blutgefäße durch Mikronährstoffe aus der Nahrung versorgt werden müssen, um die Augengesundheit zu erhalten. Zu den wichtigsten Mikronährstoffen gehören Radikalfänger wie Vitamin C und E. Vitamin A ist das wichtigste Vitamin für das Auge. Es ist für das Sehen unentbehrlich, da Vitamin A in den Stäbchen(Seh)zellen in den sehr lichtempfindlichen Farbstoff Sehpurpur umgewandelt wird. Ein elektrischer Reiz über die Nervenbahnen sorgt dafür, dass das Gehirn dann erfährt, was das Auge im Dunkeln gerade sieht.

    B-Vitamine sind ebenso wichtig wie die Mineralien Zink und Selen. Vitamin D3 schützt vor Entzündung und Lutein bzw. Zeaxanthin wirken als natürlicher Sonnenschutz. Auch die Omega3-Fettsäuren sind für die Augengesundheit von Wichtigkeit. Bei vielen Menschen treten aus den verschiedensten Gründen schon in frühen Lebensjahren Augenerkrankungen ein, die eine Sehhilfe notwendig machen. Wer unter krankhaften Veränderungen der Augen leidet, kann sich unter anderem auf der Seite be2look.net über das breite Angebot der Sehhilfen aller Art und Preiskategorien für die individuellen Bedürfnisse und den persönlichen Geschmack informieren.

    Die häufigsten Augenkrankheiten

    Um die Augengesundheit zu erhalten, ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr notwendig, denn für 80% unserer Wahrnehmung sind die Augen verantwortlich. Das Auge ist unser wertvollstes Sinnesorgan und Sehen die wertvollste Funktion. Mit Mitte 40 fängt es bei den meisten Menschen an, dass das Nahsehen schlechter wird. Bei der Alterssichtigkeit wird eine Lesebrille benötigt.

    Neben der üblichen altersbedingten Kurz- oder Weitsichtigkeit, die alles was im Leben mit Lesen zusammenhängt anstrengend und schwierig macht, leiden immer mehr Menschen unter schwerwiegenden Augenerkrankungen, die als Ursache zur starken Sehbehinderung oder gar zur Blindheit führen können. Neben der altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD), der Netzhautablösung, der diabetischen Retinopathie, der Uveitis und dem tragisch endenden Grünen Star (Glaukom) ist der Graue Star eine der häufigsten Augenerkrankungen. Bei der Erkrankung durch den Grauen Star handelt es sich um eine Trübung der Augenlinse. Bei fortgeschrittenem Grauen Star ist hinter der Pupille des Betroffenen die graue Färbung zu erkennen. Die Gründe für die Trübung der Augenlinse sind unterschiedlichster Natur, die immer zu einer Stoffwechselstörung führen und bestimmte Substanzen nicht mehr abgeführt werden können. Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die häufigste Stoffwechselerkrankung, die eine Linsentrübung hervorruft. Der Graue Star kann auch genetisch bedingt vorliegen und tritt quasi in allen Altersgruppen auf.

    Ersatz der Augenlinse durch ein Linsenimplantat

    Wenn es beim Betroffenen zu einer Sehbeeinträchtigung durch Blendung, Verschwommensehen oder Doppelbildern kommt sollte eine Diagnose Aufschluss geben, ob der Graue Star vorliegt. Ist die Augenkrankheit diagnostiziert, helfen keine medikamentösen Behandlungen den Augenschaden zu beheben. Eine Operation ist notwendig. Die Operation erfolgt durch die Entfernung der Linse und dem Einsetzen einer künstlichen Linse.

    Rund 600.000 Deutsche bekommen Jahr neue Linsen. Diese OP wird meist ambulant durchgeführt. Die künstlichen Linsen halten ein Leben lang und Abstoßungsreaktionen sind nicht zu befürchten.

    Diese Operation am Auge kann heutzutage ohne Skalpell mit einem punktgenauen Femtosekundenlaser durchgeführt werden. Durch diese neuartige Op-Technologie mit dem Einsatz eines nur 0,005 mm dicken Inlays aus Polyvinilydenchlorid wird die Schärfentiefe des Auges so erhöht, dass die Lesebrille im Alltag überflüssig wird und die gute Sicht in die Ferne erhalten bleibt. Über 8000 kleinste Löcher des Linsenimplantats gewähren den ausreichenden Austausch von Nährstoffen der verschiedensten Hornhautschichten. Der Eingriff mit dem Femtosekundenlaser dauert nur einige Minuten und der Patient spürt bei dieser OP-Methode lediglich einen leichten Druck. Schon am nächsten Tag kann der Patient in die Ferne gut und deutlich besser in der Nähe sehen. Durch die neuronale Adaption, die einige Tage bis Wochen benötigt, wird die endgültige Verbesserung des Nahsehens erreicht.

  • Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

    Die menschliche Wirbelsäule ist ein echter Geniestreich der Natur. Sie sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen können, sie trägt einen großen Teil unseres Gewichts, sie ist ausgesprochen stabil und durch ihre vielen Gelenke immer beweglich. Trotzdem haben es immer mehr Deutsche „im Kreuz“ und klagen über Rückenschmerzen. Mittlerweile ist jeder Dritte aufgrund von Rückenschmerzen in Behandlung und die Zahl der Betroffenen steigt stetig an.

    Wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss mit seinem Rücken gut umgehen und auf Warnsignale hören.

    Wie funktioniert die Wirbelsäule?

    Die Wirbelsäule besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen. Da gibt es die Wirbelkörper, die für Stabilität sorgen. Dann gibt es die Bandscheiben und die Wirbelgelenke, die durch ihre große Flexibilität eine große Beweglichkeit garantieren. Dazu kommen dann noch Kapseln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Bänder. Alle zusammen machen uns beweglich, sie machen die Wirbelsäule stabil und sie verteilen die Lasten.

    Insgesamt hat jeder Mensch sieben Halswirbel, zwölf Brustwirbel und fünf Lendenwirbel, die wie an einer Kette aneinandergereiht sind. Dazwischen haben die Bandscheiben ihren Platz, die die Funktion von Puffern übernehmen. Ihre Stabilität bekommt die Wirbelsäule aber durch ihre Form, die an ein doppeltes S erinnert. Die Wirbelbögen und die Wirbelkörper bilden zudem eine Art Kanal, durch den geschützt eine zentrale Nervenbahn verläuft, die das Gehirn mit dem Körper verbindet – das Rückenmark. Diese Komplexität sorgt aber auch für Probleme, und wer Rückenschmerzen vorbeugen will, der muss dafür sorgen, dass die Wirbelsäule als Ganzes gesund bleibt.

    Der Hexenschuss

    Lumbago nennen ihn die Mediziner, den meisten ist er aber unter dem Namen Hexenschuss bekannt und gefürchtet. Hexenschuss ist keine Diagnose, sondern eine Art Sammelbegriff für Nervenschmerzen im Rücken. Der Schmerz tritt unvermittelt und meist sehr heftig auf. Auslöser können eingeengte Nerven sein oder Sehnen, die sich verhärtet haben, und auch Gelenke, die blockiert werden, können für einen Hexenschuss sorgen. Manchmal reicht aber schon eine unbedachte Bewegung und schon ist der Schmerz da, er klingt in den meisten Fällen auch schnell wieder ab. Diesen Rückenschmerzen vorzubeugen ist kaum möglich, aber die meisten Betroffenen sind nach relativ kurzer Zeit wieder schmerzfrei.

    Der Ischiasnerv

    Fällt die Diagnose Ischias, dann handelt es sich streng genommen auch um einen Hexenschuss, aber der Schmerz lässt sich in diesem Fall zuordnen. Dieser Nerv beginnt am Kreuzbein, geht über das Gesäß und die hintere Seite des Oberschenkels bis zum Fuß. Daher sind Schmerzen in den Beinen und am Gesäß nicht untypisch. Nicht selten haben die Schmerzen ihren Ursprung in den Bandscheiben und in schweren Fällen kann es auch zu Lähmungserscheinungen kommen. Wie beim Hexenschuss, so vergehen diese Rückenschmerzen schnell wieder von selbst.

    Der Bandscheibenvorfall

    Ein Bandscheibenvorfall ist für sehr starke Rückenschmerzen verantwortlich, aber was passiert bei einem Bandscheibenvorfall überhaupt? Es gibt 23 Bandscheiben, die mit einem flexiblen Gallertkern gefüllt sind. Dieser Kern funktioniert wie ein Stoßdämpfer und fängt jede Bewegung auf, die wir machen. Im Alter oder bei einer zu hohen Belastung verschleißen die Bandscheiben, sie werden dünn, rissig und spröde. In dieser Situation kann es passieren, dass der Kern aus den Bandscheiben rutscht und das bezeichnen Mediziner dann als Bandscheibenvorfall. Das Gewebe übt Druck auf den Wirbelkanal aus, die Nerven werden gereizt und es kommt zu starken Rückenschmerzen, mitunter sogar zu Lähmungserscheinungen.

    Um diese Rückenschmerzen zu bekämpfen, bekommen die Betroffenen Infusionen und mithilfe der Physiotherapie wird versucht, das Gelkissen wieder in die Bandscheibe zu drücken. Wenn das allerdings nicht hilft, dann bleibt nur die Option einer OP, bei der das beschädigte Kissen entfernt und durch ein Implantat ersetzt wird. Nach dieser Behandlung verschwinden die Rückenschmerzen meist schnell wieder.

    Wer von Rückenschmerzen verschont bleiben will, der sollte kein Übergewicht haben, sich viel bewegen und nicht zu viel sitzen.

    Bildquelle: Shutterstock
    Datei ID:
    24093893
    Bild Urheberrecht: Wavebreakmedia

     

  • Plazentainsuffizienz – Wie gefährlich?

    Plazentainsuffizienz – Wie gefährlich?

    In der Schwangerschaft wird das Kind im Bauch der Mutter vom Mutterkuchen, der sogenannten Plazenta ernährt und bekommt so alles, was es braucht, um gesund heranzuwachsen. Das ist aber nur dann der Fall, wenn die Plazenta perfekt arbeitet. Wenn es zu einer verringerten Stoffwechselleistung des Mutterkuchens kommt, dann handelt es sich um eine Plazentainsuffizienz, und eine solche Plazentainsuffizienz kann, wenn sie nicht richtig behandelt wird, für das ungeborene Kind sehr gefährlich werden.

    Plazentainsuffizienz – Welche Symptome treten auf?

    Eine Plazentainsuffizienz ist niemals nur vorübergehend und nur sehr selten akut, sie ist immer chronisch. In der Regel wird eine Plazentainsuffizienz im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt erkannt. Wenn die Mutter nur wenig zunimmt und wenn das Wachstum des Kindes nicht vorangeht, dann sind das Anzeichen für eine Plazentainsuffizienz. Eine zu geringe Menge an Fruchtwasser kann ebenfalls ein Symptom dafür sein, dass eine Plazentainsuffizienz vorliegt.

    Ein sicheres Anzeichen ist aber, wenn der Arzt auf dem Ultraschallbild sieht, dass der Kopf des ungeborenen Kindes im Vergleich zu seinem Körper proportional zu groß ist. Der Grund für dieses Missverhältnis ist, dass alle Nährstoffe, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind, in die Organe wie das Herz oder das Gehirn fließen, um die Versorgung dieser lebenwichtigen Organe zu gewährleisten. Für die Muskeln und die Haut bleibt dann kaum noch etwas übrig, sie bleiben in ihrer Entwicklung zurück.

    Wenn der Frauenarzt die Diagnose Plazentainsuffizienz stellt, dann muss die werdende Mutter in kurzen Abständen zur Vorsorgeuntersuchung kommen. Um die Plazentainsuffizienz genau zu beobachten, reicht ein normales Ultraschallbild nicht mehr aus, in diesem Fall wird zum Beispiel auch eine Doppler-Sonografie gemacht oder die Plazentainsuffizienz wird mit einem Wehenbelastungstest kontrolliert. Für den Arzt ist es wichtig, wie viele Reservekapazitäten der Mutterkuchen noch hat und ob diese für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft ausreichen.

    Plazentainsuffizienz – Welche Ursachen sind verantwortlich?

    Für eine Plazentainsuffizienz gibt es ganz verschiedene Ursachen. Ein zu hoher Blutdruck kann ein Grund sein, aber auch ein Nierenproblem kann eine Plazentainsuffizienz auslösen. Wenn die Mutter eine Infektion bekommt oder wenn sie unter einer Schwangerschaftsdiabetes leidet, dann kann das ebenfalls zu einer Plazentainsuffizienz führen, und auch eine Präeklampsie ist für eine Plazentainsuffizienz verantwortlich.

    Frauen, die in der Schwangerschaft rauchen, haben ein deutlich höheres Risiko, das gilt auch für Frauen, die stark untergewichtig sind. Aber selbst wenn keine Risikoschwangerschaft vorliegt, untersucht der Gynäkologe eine schwangere Patientin immer auf Plazentainsuffizienz. Selten kommt es zu einer akuten Form, die hauptsächlich dann vorliegt, wenn eine vorzeitige Ablösung des Mutterkuchens zu erwarten ist. Auch Probleme mit der Nabelschnur können zu einer akuten Plazentainsuffizienz führen und wenn das der Fall ist, dann droht eine Unterversorgung des Kindes und es ist höchste Eile geboten, denn dann muss das Kind in der Regel vorzeitig das Licht der Welt erblicken.

    Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei einer Plazentainsuffizienz?

    Wird eine Plazentainsuffizienz diagnostiziert, dann handelt es sich immer um ein ernstes Problem, das nicht unterschätzt werden sollte. Die werdende Mutter sollte sich dann schonen, denn jede Art von Stress oder Belastung kann gefährlich werden. Wichtig ist auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn nur so kann das Kind mit allen Nährstoffen versorgt werden, die es dringend braucht, um gesund zu wachsen.

    Immer dann, wenn ein Wehenbelastungstest auffällige Ergebnisse zeigt, dann ist das Kind akut gefährdet, denn das Baby bekommt zu wenig Sauerstoff, die Mutter muss sofort in eine Klinik eingewiesen werden. Wenn es zwischen der 24. und der 35. Schwangerschaftswoche zu alarmierenden Anzeichen kommt, dann droht eine Frühgeburt. Der Schwangeren wird dann in der Regel Kortison verabreicht, damit das Wachstum der kindlichen Lungen beschleunigt wird. Hat die Mutter vorzeitige Wehen, dann werden wehenhemmende Mittel gegeben, die die drohende Frühgeburt verhindern sollen.

    In der Klinik werden zudem regelmäßige CTG Untersuchungen und Ultraschallkontrollen gemacht, denn sie geben Auskunft darüber, ob das Kind vor dem errechneten Termin eventuell mit einem Kaiserschnitt geholt werden muss. Wenn bei der Mutter eine Plazentainsuffizienz vorliegt, dann kann sie ihr Kind trotzdem auf dem normalen Weg und zum errechneten Termin zur Welt bringen und sogar eine spontane Geburt ist bei der Diagnose Plazentainsuffizienz durchaus möglich. Möglich ist das aber immer nur dann, wenn das Kind die Wehen verkraftet und die Herztöne nicht verringert sind. Etwas anders sieht es allerdings bei einer akuten Plazentainsuffizienz aus, denn in diesem Fall zählt jede Minute und es muss sofort ein Kaiserschnitt gemacht werden, der dem Kind das Leben rettet.

    Jede Frau, die ein Baby erwartet, sollte unbedingt alle Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, denn nur im Rahmen einer solchen Untersuchung kann eine Plazentainsuffizienz festgestellt werden. Sieht der Arzt auf dem Ultraschallbild, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt, dann kann sofort gehandelt werden. Eine Plazentainsuffizienz kann einfach, aber effektiv behandelt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Droht bei einer Plazentainsuffizienz eine Gefährdung des Kindes, dann muss schnell reagiert werden. Eine Plazentainsuffizienz darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie kann das Leben des ungeborenen Kindes gefährden.