Schlagwort: Depression

  • Ritalin Nebenwirkungen – was gilt es zu beachten?

    Ritalin Nebenwirkungen – was gilt es zu beachten?

    Hat Ritalin Nebenwirkungen? Ritalin ist ein Medikament, das vor allem Kinderärzte oder –psychiater verschreiben. Mit der Einnahme des Stoffes werden Symptome von Konzentrationsschwächen bzw. Hyperaktivität gemildert. Somit nehmen vor allem Kinder das Medikament morgens vor der Schule, um Verhaltensstörungen, die mit ADHS einhergehen, zu unterbinden. Dennoch gibt es einige wichtige Informationen rund um die Inhaltsstoffe, die Sie kennen sollten. Gerade das Auftreten von Nebenwirkungen ist ein Aspekt der Arznei, welcher nicht ungeachtet bleiben sollte.

     

    Details zu Ritalin

    Die Arznei zur Behandlung von Verhaltensstörungen wie ADHS weist einige Merkmale auf, die gerade Eltern wissen sollten. Bevor sie versuchen mit Ritalin die Symptome etwaiger Erkrankungen zu behandeln, ist es ratsam den Beipackzettel zu lesen. Eine reine Bedenkenlosigkeit ist keinesfalls förderlich. Schließlich sollten Eltern wissen, welche Reaktionen das Medikament auslösen kann. So zum Beispiel findet sich in dem beiliegenden Zettel eine Beschreibung des Ritalins. Diese bezeichnet das Metylphenidat als zentralnervöse Stimulanz. Dabei habe diese eine ausgeprägte Wirkung auf mentale sowie auch motorische Aktivitäten.

     

    Keine ausreichenden Studien über die Wirkung

    Das Medikament Ritalin wird zwar häufig zur Behandlung von Verhaltensstörungen genutzt. Dabei ist jedoch ungeklärt, wie sich die Arznei auf den Körper auswirkt. Ärzte sollten aus diesem Grund bei der Verschreibung des Mittels darauf hinweisen. Die Annahme besteht darin, dass Ritalin eine stimulierende Wirkung hat. Darüber hinaus wird vermutet, dass diese auf eine Stimulation des retikulären Aktivierungssystems zurückverfolgt werden könne. Das bedeutet, dass die Effekte mit dem zentralen Nervensystem zusammenhängen könnten.

     

    Verweise des Beipackzettels

    Wer achtsam ist und seinem Kind nicht leichtfertig Medikamente verabreichen möchte, findet beim Lesen des Beipackzettels folgende Hinweise:

    • Die Behandlung von Kinder unter 6 Jahren wird nicht empfohlen. Ursächlich für diesen Hinweis ist, dass die Wirkung des Ritalins in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen werden konnte. Ebenso sollte die Arznei nicht zur Behandlung von exogenen sowie endogenen Depressionen verwendet werden.
    • Erfahrungen haben gezeigt, dass Symptome, die mit Ritalin behandelt werden sollten, aufgrund der Einnahme verstärkt werden können.
    • Zudem sei Ritalin nicht für die präventive Behandlung von Ermüdungszuständen geeignet. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung des Medikaments bei Patienten mit epileptischen Anfällen mit Vorsicht genossen werden sollte. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme zu einer Vermehrung der Anfälle führen kann.
    • Darüber hinaus wird vor einem chronischen Missbrauch gewarnt. Die Einnahme von Ritalin kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Einhergehend damit seien extreme Verhaltensweisen. Allerdings haben klinische Daten einen Verweis auf das Verhalten von Erwachsenen, die Ritalin als Kind erhalten haben, gegeben. Demnach seien diese später nicht gefährdeter, übermäßig bzw. regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren.

     

    Anwendung des Medikaments

    Vor allem bei der Absetzung von Ritalin ist einiges zu beachten. So zum Beispiel sollte diese nur unter sorgfältiger Überwachung des Arztes erfolgen. Andernfalls kann zu Wirkungen wie einer chronischen Überaktivität kommen. Eine längere Beobachtungszeit kann aus diesem Grund durchaus angebracht sein. Ebenso ist die Einnahme nur nach einer eindeutigen Diagnose zu empfehlen und sollte auch nur nach einer gründlichen Untersuchung erfolgen. Nicht bei jeder Erkrankung ist die Therapie mit Ritalin sinnvoll. Gerade der Schweregrad der Symptome sollte in diese Entscheidung mit einbezogen werden. Das heißt auch, dass die Verschreibung nicht aufgrund einzelner Verhaltensmerkmale erfolgen sollte. Die ausgelösten Symptome können nämlich auch durch extreme Stresssituation entstanden sein. In diesem Fall ist eine Behandlung mit der Arznei überflüssig.

     

    Personenkreise, die vorsichtig sein sollten

    Neben einer generellen Vorsicht sollten gerade emotional labile Patienten eine enorme Achtsamkeit bei der Verwendung des Riatlins aufweisen. Gerade Patienten, die drogenabhängig sind, sollten vorsichtig sein. Die Gefahr besteht, dass diese Personengruppe die Dosis ohne Rücksprache erhöht.

     

    Folgen der Einnahme

    Weiterhin kann das Medikament bei einer längeren Anwendung zu einer reduzierten Gewichtszunahme führen. Gerade Kinder seien davon gefährdet. Einhergehend damit kann eine Verzögerung des Wachstums sein. Darüber hinaus ist ein besonderes Augenmerk auf den Blutdruck zu legen. Patienten, die mit Ritalin behandelt werden, sollten in regelmäßigem Abstand zur Kontrolle gehen. Die Auswirkung des Medikaments auf den Blutdruck konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Daher ist Vorsicht geboten.

     

    Regelmäßiges Blutbild

    Bei der Einnahme von Ritalin sollte ferner ein regelmäßiges Blutbild erfolgen. Besonders eine Thromozytenzahlabstimmung ist empfehlenswert. Die Durchführung ist nicht nur für die eigene Gesundheit ratsam. Ebenso können  die Daten helfen, weitere Informationen zu den Nebenwirkungen von Ritalin zu sammeln.

     

    Ritalin Nebenwirkungen ab dem ersten Tag der Einnahme

    Neben weitreichenden Ritalin Nebenwirkungen können einige Folgen der Einnahme bereits nach nur einem Tag auftreten. Dazu zählen Beschwerden wie

    • Schläfrigkeit und Schwindel: Deshalb sollten Patienten, die das Medikament zu sich nehmen, beim Lenken eines Fahrzeuges auf die Gefährdung achten.
    • Nervosität und Schlaflosigkeit: Eine Reduktion dieser Beschwerde ist durch die Anpassung der Dosierung möglich.
    • Kopfschmerzen: Diese Nebenwirkung kann gelegentlich auftreten.
    • Sehstörungen: Probleme mit den Augen sind hingegen selten.

    Abschließend lässt sich also sagen, Ritalin sollte nicht leichtfertig eingenommen werden und bedarf der Verschreibung eines Facharztes. Die Ritalin Nebenwirkungen sollte man gut im Auge behalten und mit dem Hausarzt besprechen.

     

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  • Positive Gedanken – leichteres Leben und auch gesünder

    Positive Gedanken – leichteres Leben und auch gesünder

    Niemand kann immer nur gute Laune haben. Manchmal läuft das Leben einfach nicht so, wie man es sich gerade vorstellt. Dann muss der Frust einfach raus. Das ist völlig normal, allerdings sollte die Phase negativer Gedanken auch irgendwann vorbei sein. Ansonsten kann es auf Dauer zu depressiven Verstimmungen oder sogar ausgewachsenen Depressionen kommen. Diese müssen dann medizinisch bzw. psychologisch behandelt werden. Damit dieser Fall nicht eintritt, sollte jeder wissen, wie wichtig positive Gedanken sind und was man dafür tun kann, auch in schwierigen Situationen positiv zu denken.

     

    Warum positive Gedanken so wichtig sind

    Wer positiv denkt, hat nicht nur ein leichteres Leben, er lebt auch gesünder. Unzählige wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass sich positive Gedanken sowohl auf den Körper als auch auf den Geist und die Seele auswirken. Sie beeinflussen den Hormonhaushalt, senken den Blutdruck und sind für die gesamte Funktion des menschlichen Organismus von entscheidender Bedeutung. Negative Gedanken hingegen können nicht nur psychische und seelische Beeinträchtigungen nach sich ziehen, sie wirken sich auch unvorteilhaft auf die körperliche Gesundheit aus. Pessimisten leiden öfter an Magen-Darm-Beschwerden, Kreislaufproblemen, Herzerkrankungen und sogar Krebs.

     

    So denken Sie positiv

    Denke positiv! Das ist einfach gesagt, für viele Menschen aber schwer umzusetzen. Hier einige Tipps, die dabei helfen, auch in ungünstigen Lebensphasen positiv zu denken:

    • Denken Sie intensiv über das vorhandene Problem nach, welches Ihre Laune negativ beeinflusst. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Ist der Super-GAU wirklich so schlimm, wie Sie Ihn sich zunächst vorgestellt haben?
    • Machen Sie sich bewusst, dass mehr als 95 % aller Probleme, die in unserem Kopf existieren, in der Realität nie eintreten werden.
    • Machen Sie in Ihrer Freizeit etwas, was Ihnen Freude bereitet und leicht von der Hand geht.
    • Sprechen Sie mit Freunden, Bekannten und Verwandten über Ihr Problem, lassen Sie sich auch von außen helfen.
    • Falls dies nicht hilft: Scheuen Sie sich nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel durch einen Psychologen oder Psychotherapeuten.

     

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  • Angst vor dem Zahnarzt – Bedeutung der Störung (Phobie)

    Angst vor dem Zahnarzt – Bedeutung der Störung (Phobie)

    Die Angst vor dem Zahnarzt zählt zu den Phobien. Zwar ist kaum ein Mensch erfreut, wenn er zum Zahnarzt muss. Aber Menschen mit einer Zahnarztphobie zeigen krankhafte Ängste. Diese machen meistens eine Behandlung unmöglich. Als Auslöser der starken Angst vor dem Zahnarzt kommt zumeist ein äußerst unangenehmes Erlebnis in Betracht.

     

    Was wird unter Angst vor dem Zahnarzt verstanden?

     

    Wem wird nicht ein wenig mulmig bei dem Gedanken an den Bohrer beim Zahnarzt und die damit verbundenen Schmerzen. Ebenfalls das Gefühl des Ausgeliefertseins auf dem Behandlungsstuhl ist eine ganz natürliche Reaktion.

     

    Doch manche Menschen fürchten sich derart stark, dass sie gänzlich auf den Zahnarztbesuch verzichten. Vereinbarte Termine werden kurz vorher wieder abgesagt. Eines Tages gehen diese Menschen gar nicht mehr zum Zahnarzt. Aus einer ganz normalen Angst vor der Zahnbehandlung entstand eine Zahnarztphobie.

     

    Symptomatik der Angst vor dem Zahnarzt

     

    Angst vor dem Zahnarzt endet in einem Teufelskreis. Denn wird nicht regelmäßig zum Zahnarzt gegangen, bildet sich ein kleines Problem schnell zu einem großen heraus. Aus einer beginnenden Karies entsteht beispielsweise die komplette Zahnzerstörung.

     

    Betroffene, die unter diesem Phänomen leiden, nehmen lieber schwere Zahn- und Zahnfleischschäden in Kauf. Zu vorhandenen Schmerzen gesellen sich leicht Schamgefühle. Diese basieren auf ein weniger schön aussehendes Gebiss und dem zumeist faulig riechenden Atem.

     

    Daraus folgt ein kompletter Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Einige entwickeln im weiteren Verlauf Depressionen oder weitere psychische Erkrankungen.

     

    Ursachen einer starken Angst vor dem Zahnarzt

     

    Als Auslöser der Zahnarztphobie zeichnet meist eine sehr negative Erfahrung während eines Zahnarztbesuchs verantwortlich. Dies können unter anderem

     

    • auftretende Schmerzen während der Zahnbehandlung
    • Angst, nicht ausreichend Luft zu bekommen
    • Beklemmungen auf Grund des Gefühls des Ausgeliefertseins

     

    sein.

     

    Beim nächsten Zahnarzttermin ruft unser Hirn diese negativen Erlebnisse automatisch auf. Dies kann auch schon beim bloßen Gedanken an den Zahnarzt geschehen. Atemnot, Herzrasen und Schweißausbrüche sind keine seltenen Symptome.

     

    Aber auch Gruselgeschichten von anderen Menschen über schmerzhafte Erfahrungen tragen dabei bei, die Angst vor dem Zahnarzt zu schüren. Die Panik nimmt immer stärker zu, je größer der Abstand zum letzten Zahnarztbesuch wird.

     

     

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  • Gesundheitssorgen verschlechtern Gesundheitszustand. Sorge dich nicht!

    Gesundheitssorgen verschlechtern Gesundheitszustand. Sorge dich nicht!

    Die Sorge um die eigene Gesundheit kann krank machen. Sicherlich ist es sinnvoll, auf den eigenen Körper zu achten. Allerdings kann eine übertriebene Sorge an sich zu einem zunehmenden Krankheitsstatus führen. In extremen Fällen kann eine Übersorge in Hypochondrie umschlagen.

     

    Hypochonder werden nicht ernst genommen

    Menschen, die immer wieder unbegründet über Symptome klagen, werden nach einer Weile nicht mehr ernst genommen. Gerade Hypochonder werden nicht selten bei Beschwerden abgewiesen. Das Umfeld nimmt oftmals an, dass die Ängste wieder überwiegen und kann betroffene Personen nicht mehr ernst nehmen. Viel schlimmer ist aber, dass übertriebene Ängste aufgrund des Stresses zu einem erhöhten Risiko, an Herzerkrankungen zu leiden, führen können.

     

    Angst fördert Herzerkrankungen

    In mehreren Studien konnten Wissenschaftler nachweisen, dass eine Hohe Angst vor Krankheiten die Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung erhöht. Die Angst selbst ist mit extremer Vorsicht verbunden. Gerade die Ansteckungsgefahr oder verbreitete Erkrankungen erhöhen die Ängste betroffener Patienten. Erwiesen wurde der Zusammenhang von übertriebenen Ängsten und dem Risiko einer Herzerkrankung anhand einer Studie. In dieser wurden über 7000 Probanden befragt. Als Ergebnis hielten die Wissenschaftler fest, dass Ängste um die eigene Gesundheit die Gefahr einer Herzerkrankung nahezu verdoppeln. Ärzte äußern: „Die Ergebnisse zeigen ein Dilemma von Ärzten, die Patienten mit Ängsten versichern müssen, dass ihre Ängste keine Symptome einer Herzerkrankung sind und zugleich wissen, dass die Ängste das Risiko einer Erkrankung erhöht.“

     

    Untersuchungen keine Abhilfe bei Sorge

    Patienten, die rund um die Uhr über ihre eigene Gesundheit nachdenken, können auch durch Untersuchungen oder Check-Ups nicht beruhigt werden. Dadurch mindert sich auch die Gefahr von Herzerkrankungen nicht. Darüber hinaus geht die Gesundheitsangst wahrscheinlich auch mit psychischen Problemen einher. Gerade Depressionen können durch die Angst ausgelöst werden. Wer also feststellt, dass sich der Alltag um Krankheiten dreht, sollte in jedem Fall Rücksprache mit einem Arzt halten und sich unter Umständen in eine Behandlung begeben.

     

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  • Forschung Alzheimer – Ist Einsamkeit ein Frühwarnzeichen?

    Forschung Alzheimer – Ist Einsamkeit ein Frühwarnzeichen?

    Aktuellen Forschungen zufolge erkranken vereinsamte Personen vermehrt an Alzheimer. Der geistige Abbau könnte eine Begünstigung durch eine stetige geistige Unterforderung erfahren. Allerdings zeigen weitere Befragungen, dass Einsamkeit ebenfalls ein Anzeichen für eine beginnende Demenz sein könnte.

     

    Ablagerungen von Protein im Gehirn

    Nancy J. Donovan untersuchte zusammen mit ihren Kollegen insgesamt 79 Senioren sowie deren Gehirne. In ihrer Untersuchung wurden die Probanden nach deren Einsamkeitsgrad befragt. Die durchschnittlich 76 Jahren alten Damen und Herren gaben zu Beginn der Studie keinerlei Anzeichen geistiger Probleme. Die Antworten beliefen sich auf 5,3 von möglichen 12 Punkten.

     

    Beim Durchleuchten der Gehirne der Senioren fanden sich Eiweißablagerungen. Diese lassen sich bei gesunden Menschen ebenfalls nachweisen. Jedoch finden sie sich hauptsächlich in hohem Maße im Hirn von Patienten mit Alzheimer. Sich einsam fühlende Personen haben sieben Mal mehr Eiweißablagerungen im Gehirn als zufriedene Menschen. Als überraschend wurde der Zusammenhang bei Studienteilnehmern wahrgenommen, die über eine bestimmte genetische Variante verfügten. Eine erhöhte Alzheimergefahr besteht bei Betroffenen mit dem Gen APOEε4. Gerade bei diesem Personenkreis haben sich nicht nur erhebliche Proteinmengen im Gehirn gesammelt. Sie fühlen sich ferner auch äußerst einsam.

     

    Beeinflussung der Gefühle durch Alzheimer

    Es kann davon ausgegangen werden, dass Vereinsamung mit krankhafter Veränderung im Hirn einhergeht. Daraus schlussfolgern Donovan und ihre Kollegen, dass Einsamkeit ein Frühwarnzeichen für Alzheimer sein kann. Als geklärt gilt, dass Ängstlichkeit, Depressionen und Reizbarkeit eine Alzheimererkrankung ankündigen können. Jedoch ist bislang noch unbekannt, wie hoch die Bedeutsamkeit von Emotionen und Änderungen des Verhaltens bei der Alzheimerentstehung sind.

     

    Entdecken der Frühwarnzeichen

    So kann es Sinn machen, ebenso nach sozialen wie auch emotionalen Aspekten wie der Einsamkeit zu suchen. Damit lässt sich in Zukunft wahrscheinlich ein individuelles Erkrankungsrisiko an Demenz besser einschätzen. Dies wird bislang immer noch als problematisch angesehen. Werden Alzheimer und weitere Demenzerkrankungen erkannt, sind diese normalerweise bereits so weit fortgeschritten, dass ein Krankheitsstopp bisher unmöglich war. Lassen sich diese Krankheiten jedoch in einem frühen Stadium erkennen, bestehen wesentlich bessere Chancen.

     

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    Quelle:

    Nancy J. Donovan et al.: Association of Higher Cortical Amyloid Burden With Loneliness in Cognitively Normal Older Adults, JAMA Psychiatry. Published online November 2, 2016. doi:10.1001/jamapsychiatry.2016.2657

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27806159

  • Depression – was muss ich wissen?

    Depression – was muss ich wissen?

    Die Depression gehört in den Bereich der affektiven Störungen. Dabei handelt es sich in jedem Fall um eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung. Depressionen haben individuell verschiedene Ursachen und Verläufe. Ferner können sie einmalig oder wiederkehrend auftreten. Im Folgenden werden schwere Verläufe klinisch behandelt.

     

    Depression ist keine Stimmungslage

    Auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch in Zusammenhang mit Depressionen von Stimmungen gesprochen wird, hat eine Depression mit einer normalen Stimmungsschwankung nichts gemein. Bei Depressionen handelt es sich immer um bedenkliche psychische Erkrankungen, deren der Betroffene in der Regel ohne Hilfe nicht Herr werden kann. Dabei kann die Depression schleichend oder akut einsetzen. Ebenfalls unterscheiden verschiedene Formen der Depression, die jeweils individuell diagnostiziert werden müssen.

     

    Am Anfang der Depression stellen sich meist schwere Stimmungsbilder, Verlust jeder positiven Wahrnehmung, Realitätsverkennung und die soziale und gefühlsmäßige Abkapselung ein. Dabei ist der Betroffene schwer ansprechbar, öffnet sich nicht, zeigt ein völlig anderes Persönlichkeitsbild. Oft gelingt es Erkrankten, dies lange zu verstecken. Schwere Depressionen gehen häufig mit Selbstmordideen einher. Ein Übergang zur Psychose kann fließend sein. Eine besondere Form ist die bipolare Erkrankung, Wechsel von Manie und Depression, bei der Zeiten der Überaktivität und Überschätzung mit schweren depressiven Abstürzen wechseln.

     

    Behandlung der Depression

    Die Depression sollte als normale Krankheit, die des Arztes bedarf, betrachtet werden. Sie ist weder Schwäche noch Geisteskrankheit. Bei schweren Verläufen werden Antidepressiva und andere Medikamente eingesetzt. Manchmal ist eine klinische Betreuung notwendig. Im Anschluss erfolgt zumeist eine Psychotherapie. Wiederkehrende Depressionen und chronische Verläufe müssen oft ständig medikamentös behandelt werden.

     

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