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  • Keine Angst wenn Blut fließt – Verletzungen selbst behandeln

    Keine Angst wenn Blut fließt – Verletzungen selbst behandeln

    Nur eine Sekunde Unachtsamkeit reicht und schon hat das scharfe Küchenmesser auf dem Finger seine Spuren hinterlassen. Die Wunde blutet vielleicht stark und das ist für die meisten Menschen das Signal, sofort einen Arzt aufzusuchen. Aber keine Angst, denn was auf den ersten Blick vielleicht schlimm aussieht, ist in Wirklichkeit keine ernste Verletzung und kann sehr gut auch zu Hause richtig behandelt werden.

    Erste Hilfe bei Schnittverletzungen

    Verletzungen selbst behandeln ist auch bei stark blutenden Schnittwunden kein Problem. Schnittverletzungen bluten zwar und sie sind auch schmerzhaft, aber in der Regel wird nur die obere Hautschicht verletzt und durch das Blut, das aus der Wunde sickert, werden auch alle gefährlichen Keime beseitigt. Die Wunde sollte unter kaltes fließendes Wasser gehalten und dann, je nach Tiefe des Schnitts, entweder mit einem Pflaster oder mit einem Verband abgedeckt werden. Kleine Wunden können auch an der Luft trocknen und so besser heilen.

    Handelt es sich allerdings um eine klaffende Wunde, dann können Muskeln oder Nerven verletzt sein und es sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der die Wunde dann eventuell sogar nähen muss.

    Schürfwunden richtig behandeln

    Wenn Kinder draußen spielen und toben, dann kann es immer mal wieder passieren, dass sie sich die Haut aufschürfen. Diese Schürfwunden sind nicht selten großflächig und schmerzen auch arg, da Nervenenden dabei freigelegt werden. Verletzungen selbst behandeln ist auch bei Schürfwunden ohne Probleme möglich, denn diese Wunden heilen in der Regel schnell ab und es bleiben auch keine Narben zurück.

    Da sich in einer Schürfwunde meist viel Dreck befindet, ist es dringend notwendig, dass die Wunde sehr gründlich ausgewaschen und desinfiziert wird. Kleine Schürfwunden sollten an der Luft heilen, nur wenn die Wunde größer ist, dann sollte entweder ein Wundschnellverband oder eine sterile Kompresse zum Einsatz kommen.

    Wie werden Platzwunden richtig versorgt?

    Verletzungen selbst behandeln funktioniert bei Platzwunden leider nicht, denn diese Wunden sollten immer von einem Arzt behandelt werden. Oftmals haben Platzwunden raue Ränder, die zudem noch weit auseinanderklaffen. Das kann ein Nährboden für viele Keime sein, und da vor allem die Platzwunden an Kopf sehr stark bluten, sollte als erste Maßnahme die Wunde gesäubert und mit einer Kompresse abgedeckt werden. Für den Weg zum Arzt sollte die Kompresse mit einer elastischen Binde fixiert werden. Der Arzt entscheidet dann, ob die Platzwunde genäht werden muss.

    Mit Stichwunden sofort zum Arzt

    Auch wenn es zu einer Stichwunde zum Beispiel durch einen Nagel, einer Scherbe oder einem Messer kommt, dann sollte keiner diese Verletzung selbst behandeln, sondern sofort einen Arzt aufsuchen. Das Tückische an Stichwunden ist, dass sie oberflächlich betrachtet, nicht immer gefährlich aussehen, aber eine solche Verletzung kann tiefer gehen und das macht es gefährlich. Es besteht die Gefahr, dass mit dem Fremdkörper auch Keime in die Wunde geraten sind, die für eine Infektion sorgen können. Wichtig ist, dass der Fremdkörper nicht aus der Wunde gezogen wird, denn das kann innere Blutungen auslösen, nur der Arzt sollte den Fremdkörper sachkundig entfernen.

    Richtiges Verhalten bei Bisswunden

    Biss- und Kratzwunden werden meist von Tieren verursacht, und auch diese Verletzungen selbst behandeln, kann sehr gefährlich werden. In diesem Fall besteht eine hohe Infektionsgefahr, die zu einer Sepsis, also zu einer Blutvergiftung, einem Gasbrand oder zu einem Wundstarrkrampf führen kann. Wenn ein Hund zubeißt oder die Katze einen tiefen Kratzer hinterlässt, der stark blutet, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Höchste Eile ist geboten, wenn der Biss oder der Kratzer von einem Wildtier wie einem Fuchs oder von einer Fledermaus stammen, denn dann besteht Tollwutgefahr.

    Bildquelle: Depositphotos.com // macor,

     

  • Fruchtbarkeitstest Mann

    Fruchtbarkeitstest Mann

    Möglichkeiten für den Fruchtbarkeitstest Mann

    Immer dann, wenn ein Paar ungewollt kinderlos ist, dann wird das Problem zuerst bei der Frau gesucht, aber nur in knapp 50 % der Fälle liegt die Ursache auch tatsächlich bei der Frau. Wer schuld an der Kinderlosigkeit ist, das lässt sich durch einen Fruchtbarkeitstest Mann schnell und einfach nachweisen, aber leider gibt es immer noch Männer, die den Fruchtbarkeitstest Mann ablehnen. Dabei gibt es für den Fruchtbarkeitstest Mann viele Möglichkeiten und keine dieser Möglichkeit ist unangenehm oder schmerzhaft.

    Welche Untersuchungsmethoden gibt es für den Fruchtbarkeitstest Mann?

    Der Fruchtbarkeitstest Mann wird entweder bei einem Facharzt für Urologie oder Andrologie durchgeführt auch gibt es Online sogenannte Schnelltests. Vor dem eigentlichen Fruchtbarkeitstest Mann steht ein ausführliches Gespräch, bei dem auch die Anamnese aufgenommen wird. Welche Krankheiten gab es in der Vergangenheit, liegt zurzeit eine akute Erkrankung vor und gibt es in der Familie schon Fälle von Unfruchtbarkeit auf der männlichen Seite? Diese Dinge stehen vor dem Fruchtbarkeitstest Mann im Vordergrund und machen es dem Arzt einfacher, den Grund für die Unfruchtbarkeit zu finden. Eine mögliche Erkrankung kann zum Beispiel ein Hodenhochstand sein, aber auch eine Entzündung der Becken- und Geschlechtsorgane, eine Operation, Bluthochdruck oder Diabetes kann dazu führen, dass ein Mann keine Kinder zeugen kann.

    Vor dem Fruchtbarkeitstest Mann fragt der Arzt auch, ob vielleicht Medikamente eingenommen werden, die den hormonellen Haushalt des Mannes durcheinanderbringen. Alkohol und Nikotin können ebenso schuld an der Unfruchtbarkeit sein, wie auch Umweltbelastungen und Stress zu Hause oder am Arbeitsplatz. Mit dem hat man aber auch relativ schnell das Ergebnis. Zu jedem Fruchtbarkeitstest Mann gehört auch eine gründliche Untersuchung, bei der der Arzt die Hoden, die Nebenhoden und die Samenleiter anschaut, und er wird als erweiterte Untersuchung auch den Ultraschall nutzen, um sich die Harnwege und die Prostata genau anzusehen. Erst wenn diese Untersuchungen abgeschlossen sind, dann folgt der eigentliche Fruchtbarkeitstest Mann.

    Der Samen muss untersucht werden

    In der Regel ist eine Untersuchung des Samens erforderlich, um der Ursache der Unfruchtbarkeit auf den Grund zu gehen. Für diesen Fruchtbarkeitstest Mann muss der Arzt eine Samenprobe abgeben. Damit ein Fruchtbarkeitstest durch die Samenprobe ein Erfolg werden kann, muss der Mann allerdings für die Dauer von maximal sieben Tagen enthaltsam leben und es darf in dieser Zeit nicht ejakuliert werden. Die Samenprobe für den Fruchtbarkeitstest Mann wird durch Masturbation gewonnen, und zwar entweder in der Praxis des Arztes oder wenn der Arzt keine Einwände hat, auch zu Hause.

    Für den Fruchtbarkeitstest Mann wird in einem Labor die Samenflüssigkeit untersucht und die Zahl der Spermien pro Milliliter wird gezählt. Damit kann die Gesamtzahl der Spermien im Samen bestimmt werden. Aber bei einem Fruchtbarkeitstest Mann werden nicht nur die so wichtigen Spermien gezählt, bei einem Fruchtbarkeitstest Mann werden die Spermien auch auf ihre Beweglichkeit und auf ihre Form untersucht. Zudem wird bei einem Fruchtbarkeitstest Mann auch der pH-Wert der Samenflüssigkeit überprüft, denn auch dieser Wert spielt eine entscheidende Rolle. Wenn beim Fruchtbarkeitstest Mann alle Werte ermittelt wurden, dann wird das Ganze schließlich in einem sogenannten Spermiogramm dokumentiert.

    Bei einem Fruchtbarkeitstest Mann wird in der Regel eine Gesamtzahl von 39 Millionen Spermien ermittelt, was einer Konzentration von etwa 15 Millionen Spermien pro einem Milliliter Ejakulat entspricht. 32 % dieser Spermien bewegen sich in der Regel vorwärts und mindestens 4 % der Spermien sind vollkommen normal geformt. Im Durchschnitt liegt die Menge der Flüssigkeit bei einem Samenerguss bei 1,5 Milliliter.

    Wenn sich bei einem Fruchtbarkeitstest Mann abweichende Werte zeigen, dann wird dieser Fruchtbarkeitstest Mann nach acht bis zehn Wochen noch einmal wiederholt. Zusätzlich zum Fruchtbarkeitstest Mann werden dann auch die Hoden mit Ultraschall untersucht, denn Männer die eine gestörte Zeugungsfähigkeit haben, weisen oft eine krankhafte Veränderung der Hoden auf. Zusätzlich zum Fruchtbarkeitstest Mann wird der Arzt eventuell auch eine Analyse der Hormone machen, um eine Störung im Hormonhaushalt ausschließen zu können. Es gibt auch die Möglichkeit, neben dem Fruchtbarkeitstest Mann eine genaue Blutuntersuchung machen zu lassen, denn im Blut kann sich zeigen, ob vielleicht eine erblich bedingte Störung vorliegt oder ob es eine Entzündung gibt.

    Der Fruchtbarkeitstest Mann mit dem Ultraschallgerät

    Das Ultraschallgerät ist eines der wichtigsten Helfer des Arztes, wenn es um den Fruchtbarkeitstest Mann geht. Mit dem Ultraschallgerät wird unter anderem die Gewebestruktur des Hodens und des Nebenhodens untersucht. Diese Untersuchung ist nicht nur für den Fruchtbarkeitstest Mann von Interesse, auch ein Hodentumor kann auf diese Weise schnell und sicher erkannt werden. Bei vielen Männern, die unfruchtbar sind, besteht ein erhöhtes Risiko, an einem Tumor am Hoden oder Nebenhoden zu erkranken. Aus diesem Grund machen die Ärzte neben dem eigentlichen Fruchtbarkeitstest Mann auch immer eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät.

    Die Untersuchung gibt aber auch Auskunft über die Größe des Hodens, denn die Größe kann einen Einfluss auf die Fähigkeit haben, Spermien zu produzieren. Bei einem Hodenvolumen das unter zwölf Millilitern liegt, kann eine Hormonstörung vorliegen, aber auch eine angeborene Störung in der Entwicklung des Hodens kann ein Auslöser für die Unfruchtbarkeit beim Mann sein.

    Beim Fruchtbarkeitstest Mann bekommt der Arzt durch Ultraschall aber auch Hinweise auf den Zustand der Gefäße des Hodens. Wenn es zum Beispiel eine Krampfader im Hoden gibt, was übrigens bei jedem fünften Mann der Fall ist, dann kann sich das negativ auf die Zeugungsfähigkeit auswirken. Aber erst der vollständige Fruchtbarkeitstest Mann mit einer Hormon- und Samenuntersuchung zeigt, ob es sinnvoll ist, die Krampfader zu behandeln.

    Was ist eine Hodenbiopsie?

    Immer dann, wenn sich im Ejakulat nur sehr wenige oder gar keine Samenzellen finden, dann kann eine Gewebeprobe oder Biopsie Gewissheit darüber geben, ob die Hoden überhaupt in der Lage sind, Spermien zu produzieren. Wenn das der Fall ist, dann können die in der Probe enthaltenen Samenzellen tiefgefroren werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt für eine künstliche Befruchtung zu nutzen. Die Hodenbiopsie ist ein wichtiger Teil der Diagnostik bei einem Fruchtbarkeitstest Mann, und oftmals werden die Biopsie und die Entnahme der Samenzellen in einem Eingriff kombiniert, damit der Patient nicht zweimal operiert werden muss.

    In der Regel werden die Biopsie und auch die Entnahme der Samenzellen für einen Fruchtbarkeitstest Mann ambulant beim Arzt vorgenommen, aber sie sind trotzdem mit den üblichen Risiken verbunden, die Operationen mit sich bringen. Dazu gehört auch eine Unverträglichkeit der Narkose, es kann zu Nachblutungen und in seltenen Fällen auch zu Infektionen nach dem Eingriff kommen. Auch andauernde Schmerzen gehören zu den eher seltenen Begleiterscheinungen einer Biopsie. Es ist aber auch möglich, dass die Entnahme des Gewebes im Hoden zu einer Verkleinerung von einem oder sogar beiden Hoden führen kann. In sehr seltenen Ausnahmefällen kommt es aber auch zum Absterben des Hodens.

    Die Nebenwirkungen einer Biopsie bei einem Fruchtbarkeitstest Mann kommen allerdings kaum vor, aber wenn schon vor dem Eingriff die hormonelle Produktion des Hodens vorliegt, dann kann der Arzt eine Therapie mit Testosteron einleiten.

    Die Hormonuntersuchung

    Für einen Fruchtbarkeitstest Mann kann auch eine Hormonuntersuchung sinnvoll sein, denn nicht selten sind die Hormone schuld daran, dass ein Mann keine Kinder zeugen kann. In den meisten Fällen entscheiden sich die Ärzte bei einem Fruchtbarkeitstest Mann für eine ausführliche Hormonuntersuchung, wenn in der Samenflüssigkeit nur wenige Spermien vorhanden sind, die in der Lage sind, ein Ei zu befruchten.

    Die Hoden haben viele sehr komplexe Funktionen, die sich nicht nur auf die Produktion von Samenzellen beschränkt. Die Hoden sind auch für den Hormonhaushalt beim Mann zuständig, und zu diesen Hormonen gehören unter anderem das Follikelstimulierende Hormon FSH, das bekannte Testosteron und das sogenannte Luteinisierende Hormon LH. Wenn sich nur bei einem der Hormone eine erhöhte Konzentration zeigt, dann kann das zum Beispiel auf eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse hinweisen, aber auch die Funktion der Hoden kann gestört sein. In diesem Fall kann der Arzt nach dem Fruchtbarkeitstest Mann entsprechende Medikamente verschreiben, die den Hormonhaushalt wieder in Ordnung bringen.

    Wenn sich beim Fruchtbarkeitstest Mann aber zeigt, dass der Körper zu wenig der Steuerungshormone LH und FSH produziert, dann muss der Arzt der Ursache auf den Grund gehen. Aber auch in diesem Fall können Medikamente hilfreich sein, und bei rund 80 % der behandelten Männer wird die Funktion der Hoden dann wieder normal.

    Den Traum vom eigenen Kind erfüllen

    Wenn es mit dem Kinder kriegen nicht so klappt wie gewünscht, dann sollte sich nicht nur die Frau, sondern beide Partner untersuchen lassen. Viele Männer haben aber eine gewissen Schwellenangst, wenn es um einen Fruchtbarkeitstest Mann geht. Sie fühlen sich nicht selten in ihrer Männlichkeit gekränkt und wollen nicht wahrhaben, dass auch sie der Grund für die unfreiwillige Kinderlosigkeit sind. Zwar sind die Männer von heute besser aufgeklärt, wenn es um den Fruchtbarkeitstest Mann geht, aber nur selten gehen Männer sofort zu einen Urologen, um sich untersuchen zu lassen.

    Zum einen haben viele Männer Angst vor der Untersuchung, zum anderen wollen sie sich nicht so gerne eingestehen, dass sie vielleicht unfruchtbar sind. Aber nur ein Fruchtbarkeitstest Mann kann darüber Gewissheit bringen, ob die Kinderlosigkeit am Mann oder an der Frau liegt. Wer eigene Kinder haben will, der kommt um den Fruchtbarkeitstest Mann nicht herum, wenn bei der Frau alles in Ordnung ist. Ein Fruchtbarkeitstest Mann ist relativ schnell gemacht und in den meisten Fällen können Medikamente dabei helfen, dass es mit der Gründung einer Familie doch noch nach Wunsch klappt.

    Bildquelle: Depositphotos.com / photographyMK

  • Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz – wo ist der Unterschied?

    Immer mehr Menschen können keine Milch mehr trinken oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Kefir vertragen. Schuld daran kann eine Laktoseintoleranz oder aber eine Milchallergie sein. Immer wenn es nach dem Genuss von Milch zu schmerzhaften Bauchkrämpfen oder zu Durchfall kommt, dann liegt entweder eine Milchallergie vor, oder derjenige leidet unter einer Laktoseintoleranz. Aber wo ist der Unterschied zwischen einer Milchallergie und einer Intoleranz gegenüber Laktose und wie kann der Arzt feststellen, um welche Form der Milchunverträglichkeit es sich tatsächlich handelt? Wie gefährlich ist eine Milchallergie und was kann man gegen eine Milchallergie tun, und was hilft bei einer Laktoseintoleranz?

    Welche Milchallergie Symptome gibt es und ist eine Milchallergie immer gleichbedeutend mit einer Kuhmilchallergie? Es gibt viele Fragen zu diesem Thema, aber auch immer die richtigen Antworten.

    Was ist eine Milchallergie?

    Von einer Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie kann jeder betroffen sein, auch diejenigen, die eine Laktoseintoleranz haben. Eine Milchallergie oder Kuhmilchallergie kann schon bei Babys auftreten, sie wird aber im Säuglingsalter selten sofort erkannt. Die Milchallergie Symptome sind vor allem für ein Baby sehr schmerzhaft und bis die Ursache erkannt wird, können nicht selten viele Wochen vergehen. Im Erwachsenenalter ist eine Milchallergie ebenfalls keine Seltenheit, auch bei Menschen, die in ihrem bisherigen Leben noch nie Schwierigkeiten mit Milch hatten.

    Allerdings sind erwachsene Menschen eher selten von einer Milchallergie oder einer Kuhmilchallergie betroffen, eine Intoleranz gegen Laktose kommt hingegen deutlich öfter bei Erwachsenen vor, dafür weniger bei Kindern. Alle, die eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie haben, sind im Grund durchaus in der Lage, Produkte aus Milch zu verdauen. Aber da ist noch das Immunsystem, das sich entschieden dagegen wehrt, wenn es Milch bekommt und es wird alles versuchen, den Eindringling wieder loszuwerden. Wenn eine Milchallergie diagnostiziert wird, dann reagiert der Körper nicht auf den Milchzucker, wie das bei einer Intoleranz gegen Laktose der Fall ist, der Körper reagiert vielmehr auf die in der Milch enthaltene Eiweiße, die Proteine.

    So wird eine Immunreaktion ausgelöst und die Milchallergie Symptome, die sich beim Genuss von Milch und Milchprodukten bemerkbar machen, sind immer sehr unterschiedlich und individuell. Je nach Ausprägung und Schwere der Milchallergie oder der Kuhmilchallergie, haben die einen mehr und die anderen weniger Milchallergie Symptome.

    Welche Milchallergie Symptome gibt es?

    Es ist für den Arzt nicht immer einfach, eine Milchallergie festzustellen, denn vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern können die Milchallergie Symptome sehr unterschiedlich sein. Die Milchallergie Symptome oder auch die Kuhmilchallergie Symptome treten meist nicht sofort, sondern entweder nach einigen Minuten oder sogar erst nach einigen Stunden auf. Zu diesen Milchallergie Symptomen gehören unter anderem:

    • Ein Anschwellen der Haut und der Schleimhäute im Gesicht oder auch im Rachen. Im Rachen stellt sich dann ein sogenanntes Kloßgefühl ein, also ein Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben, den man nicht hinunterschlucken kann.
    • Ein Asthmaanfall und Atemnot können zu den Milchallergie Symptomen gehören
    • Durchfall, Übelkeit und auch Erbrechen sind Milchallergie Symptome
    • Blassrote Haut, rote Hautausschläge bis hin zur Nesselsucht können ebenfalls zu den Milchallergie Symptomen gehören.

    Eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie kann, wenn es schlimm kommt, zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen. Aber das ist zum Glück nicht allzu oft der Fall, sondern tritt nur bei fünf bis zehn Prozent der Patienten auf, die unter einer Milchallergie leiden. Neben den bereits beschriebenen Milchallergie Symptomen treten bei einem anaphylaktischen Schock zusätzlich noch schwere Kreislaufstörungen auf, die wenn nicht sofort ärztliche Hilfe kommt, auch zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs und damit zu Herzversagen führen können.

    Welche Alternativen zur Kuhmilch gibt es?

    Es gibt Milchallergie Symptome, die treten erst mit einer gewissen Verzögerung auf. Der zeitliche Rahmen für diese Milchallergie Symptome bewegt sich dabei zwischen einigen Stunden und sogar mehreren Wochen, nachdem die Milch getrunken oder ein Milchprodukt gegessen wurde. Das können zum Beispiel schwere Durchfälle sein, die sich erst nach Wochen bemerkbar machen, denn erst dann reagiert der Körper auf den Genuss von Milch allergisch, wenn die Schleimhaut des Darms angegriffen wird.

    In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Milchallergie um eine Kuhmilchallergie, und die Betroffenen reagieren nicht allergisch, wenn sie die Milch von einem Schaf oder einer Ziege zu sich nehmen. Schafs- und Ziegenmilch ist allerdings eine Frage des Geschmacks, aber wer gerne Milch trinkt und nicht darauf verzichten möchte, der muss wohl oder übel auf Ziegenmilch oder Schafsmilch zurückgreifen, denn um die Milchallergie Symptome zu vermeiden, muss die Milch von der Kuh strikt vermieden werden.

    Großes Pech haben allerdings diejenigen, die gegen das sogenannte Kasein allergisch sind, denn wenn das der Fall ist, dann kann es nicht nur zu einer Kuhmilchallergie kommen, dann reagiert der Körper auch auf den Genuss von Ziegenmilch und der Milch vom Schaf. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Bestandteile der unterschiedlichen Milchsorten und ihre Unverträglichkeiten kann man im Internet finden. Wir haben ein Interessanten Anbieter zum Test von Milchintoleranz gefunden.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Da eine Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie andere Vorgänge im Körper auslöst als eine Laktoseintoleranz, muss eine Milchallergie auch anders behandelt werden. Eine echte und damit vererbte Intoleranz gegen Laktose ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann, das ist bei einer Milchallergie aber durchaus möglich. Das kann durch eine Desensibilisierung gelingen, bei der der Körper und vor allem das Immunsystem langsam an die Milch gewöhnt werden. Auf diese Weise kann eine Milchallergie wie viele andere Allergien, im Laufe der Zeit überwunden werden.

    Je nach Schwere der Milchallergie kann dieser Prozess zwischen anderthalb und zwei Jahren dauern. Zu Beginn einer Behandlung steht aber ein striktes Verbot für Milch und auch für Produkte aus Milch wie Käse, Butter, Joghurt oder auch Dickmilch und Kefir. Dieses Verbot haben die Milchallergie und auch die Laktoseintoleranz gemeinsam, aber anders als bei der Intoleranz gegen Laktose, verschwinden die Milchallergie Symptome mit der Zeit. Am Ende der Behandlung ist der Patient in der Regel frei von Beschwerden und kann wieder Milch trinken und Milchprodukte essen.

    Wer den Eindruck hat, dass eventuell eine Milchallergie oder eine spezielle Kuhmilchallergie vorliegen könnte, der sollte schnell zu einem Arzt gehen, der durch verschiedene Tests feststellen kann, ob es sich tatsächlich um eine Milchallergie oder um eine Kuhmilchallergie handelt.

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  • Sportverletzungen beim Radfahren

    Sportverletzungen beim Radfahren

    Radfahren ist sehr verbreitet in Deutschland, einige Fahrräder stehen zwar in der Garage, aber ein Großteil nutzt sie.

    Der Vorteil: Die Gewichtsbelastung auf die Beine entfällt, da man auf dem Sattel sitzt. Gelenke, Bänder und Sehnen werden weniger beansprucht als beim Joggen. Das ist gut für übergewichtige, untrainierte und ältere Menschen. Die sportliche Belastung kann man individuell anpassen, entweder ob man durch hügelige Landschaften fährt oder mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Es ist ein optimaler Schutz vor Altersbeschwerden. Radfahren kann aber auch Kräfte raubend sein oder zum Extremsport gehören wie bei „Down-Hill-Fahrten“ (extreme Abfahrten im Gelände).

    Welche Unfälle möglich sind

    Es können jederzeit Unfälle passieren, wenn man das Gleichgewicht verliert oder man auf ein Hindernis prallt. Auf nasser oder eisiger Straße kann man leicht ausrutschen oder man wird in einen Verkehrsunfall verwickelt. Wenn das Fahrrad nicht regelmäßig gewartet und überprüft wird, kommt es ebenfalls zu Unfällen durch Materialverschleiß. Das können geplatzte Schläuche oder fehlende Bremswirkung, Lenker- oder Gabelbruch sein.

    Die häufigsten Verletzungen sind harmlose Abschürfungen, Riss- und Quetschwunden. Aber beim Rutschen über Asphalt können tiefere Wunden entstehen. Bei diesen sollte man zum Arzt.

    Bei einem Aufprall wird oft das Schlüsselbein verletzt. Die Oberschenkelknochenfraktur entsteht, wenn man mit der Hüfte auf eine Autotür oder auf die Fahrbahn prallt. Wenn man sich beim Sturz mit den Händen abfangen muss, kommt es zu Knochenbrüchen an den Handgelenken, Unterarm oder Ellenbogen. Die Kopfverletzungen sind am schlimmsten. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann bleibende geistige Schäden hervorrufen.

    Schutz vor Sportverletzungen ist wichtig

    Deshalb sollte man sich gut gegen Verletzungen schützen. Ein Helm sollte das „GS-Zeichen“ enthalten. Nach Stürzen tauscht man ihn am besten aus, aber auch nach sechs Jahren, wegen Materialermüdung. Für den Schutz der Hände vor Abschürfungen trägt man Fahrradhandschuhe.

    Vorausschauendes Fahren und erhöhte Achtsamkeit sorgen dafür, dass weniger Unfälle geschehen. Das Fahrrad sollte regelmäßig durchgecheckt werden, ob die Bremsklötze nicht abgenutzt sind, die Handbremse ausreichend Spiel besitzt, die Reifen gut aufgepumpt sind, das Reifenprofil noch ausreicht und das Rahmen, Sattelstütze, Gabel, Vorbau, Lenker und Felge riss- und rostfrei sind.

    Sportverletzungen: Sehnen-, Bänderriss, Überdehnung oder Verstauchung?

    Eine Übertragung der Muskelkraft erfolgt durch die Sehnen zum Skelett. Dabei sind Sehnen unelastisch. Sie können reißen, wenn sie plötzlich stark belastet werden. Dies kann durch einen Schlag, einen Tritt oder einen Aufprall auf die Sehne passieren.

    Relativ häufig kann die Achillessehne beim Joggen, Skifahren, Tennis oder beim Springen reißen. Die Fingersehnen sind bei Ballsportarten betroffen. Vorbeugend wirken Aufwärmen, Dehnungsübungen und elastische Bandagen.

    Wie äußert sich ein Sehnenriss und was hilft dagegen?

    Symptomatisch spürt der Betroffene einen plötzlichen, starken Schmerz, meist verbunden mit einem knallartigen Geräusch. Muskelbewegungen sind aktiv nicht möglich. Man kann eine Wulst vom zusammengezogenen Muskel sehen. Bei Teilrissen lässt sich der Muskel aber bewegen.

    Bei Verdacht einer Sehnenruptur muss man sofort zum Arzt. Die Schwellung und die Schmerzen lindert man, indem man die Stelle kühlt, hochlagert und so wenig wie möglich bewegt.

    Der Arzt führt eine körperliche Untersuchung durch und macht einen Funktionstest. Beim Röntgen werden Knochenbeteiligungen ausgeschlossen und bei der Ultraschalluntersuchung wird die Diagnose bestätigt.

    Wenn die Sehnen-Enden an der Rissstelle besonders nah beieinander liegen, kann konservativ behandelt werden, ansonsten wird der Riss operativ versorgt. Die Sehne wird für Wochen ruhiggestellt. Danach erfolgt Krankengymnastik und vorsichtiges Auftrainieren über Monate.

    Weitere Verletzungen: Überdehnung, Verstauchung, Bänderriss

    Bei einer Verstauchung verschieben sich kurzfristig die Gelenkflächen. Die Gelenkkapsel, Muskeln und Bänder werden stark überdehnt. Es können auch Blutgefäße geschädigt werden und es kommt zum Hämatom. Bänderrisse sind auch möglich. Man kann sich Fuß-, Kniegelenk, Daumen- und Fingergelenke verstauchen bei Ballsportarten wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball.

    Der Betroffene hat Schmerzen und die Bewegung kann eingeschränkt sein. Die Stelle schwillt an und es kann ein Hämatom entstehen. Wenn man häufiger umknickt, können die Bänder ausleihern, das Gelenk wird instabil und kann sich vorzeitig abnutzen.

    Als erstes sollte das Gelenk gekühlt, hochgelagert und ein Kompressionsverband angelegt werden. Man vermeidet eine unnötige Belastung. Schwere Verstauchungen müssen vom Arzt untersucht werden, um einen Bänderriss oder eine Fraktur auszuschließen. Der Arzt untersucht das Gelenk, macht eine Röntgenaufnahme oder eine Ultraschalluntersuchung. Bei Bänder- oder Kapselverletzungen muss eventuell operiert werden. Das Gelenk wird für mehrere Wochen ruhig gestellt.

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  • Yoga – Entspannung für Körper und Seele

    Yoga – Entspannung für Körper und Seele

    Immer mehr Menschen entdecken heute die altindische Yogalehre für sich. Sie wollen für einige Zeit aus dem hektischen und stressigen Alltag aussteigen, einmal die Seele baumeln lassen und sich eine Auszeit gönnen. Wer sich für Yoga interessiert, der sollte aber auch wissen, dass Yoga nicht nur eine Lehre, sondern vielmehr so etwas wie eine Philosophie ist, die nicht von heute auf morgen erlernt werden kann. Zwar kann jeder Yoga zuhause machen, aber es ist immer besser, vorher einen Kurs zu besuchen, um wenigstens die Grundübungen problemlos zu beherrschen.

    Alle, die mit Yoga entspannen wollen, müssen sich auch eine Yogamatte zulegen, und da die Auswahl der Hersteller Yogamatte groß ist, fällt es nicht immer leicht, die passende Matte zu finden. Das Gleiche gilt auch für die richtige Kleidung, wobei aktuell Yoga Kleidung Bio im Trend ist. Wenn die Yogamatte rutschfest ist, dann kann man sie auch auf glatten Böden wie Laminat oder Parkett verwenden. Wer seine Yogaübungen auf einen Fliesenboden machen möchte, der sollte eine Yogamatte Schurwolle wählen, denn sie hält angenehm warm. Wenn man sich nicht entscheiden kann, dann ist ein Yogamatte Test eine gute Idee, denn das macht es einfacher, die persönlich passende Matte zu finden. Eine Yogamatte zuhause zu haben, bietet immer die Möglichkeit ganz nach Lust und Laune die Übungen zu machen, wie zum Beispiel den Lotussitz, den Drehsitz oder auch die Übung Mayurasana, Kakasana und Virabhadrasana.

    Wer mit der Yogamatte daheim übt, sollte sich auch mit der langen Yogageschichte vertraut machen, denn das kann effektiv dabei helfen, die Lehre, ihre Übungen und das Ziel der Übungen zu verstehen.

    Die Yoga – Geschichte

    Experten sind sich bis heute nicht einig, wie alt die Yogageschichte ist. Sind es 3.500 oder sind es tatsächlich 5.000 Jahre? Genau kann heute nicht mehr gesagt werden, wie alt Yoga wirklich ist, aber im Laufe der Jahrhunderte wurde die Lehre immer weiter entwickelt. Um 1930 kam Yoga auch nach Europa, heute gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Linien und jeder kann sich die Yogalinie aussuchen, wie zum Beispiel das Nuad Yoga, die am besten zu ihm passt. Warum ist Yoga bis heute so beliebt? Diese Frage kann mit der modernen Zeit und ihren Anforderungen beantwortet werden. Viele Menschen haben Sorgen, sie haben vielleicht sogar Angst, wie es beruflich und privat weitergeht und diese Angst lässt sie zum Beispiel nicht mehr ruhig schlafen. Wer sich ernsthaft mit der Yogalehre beschäftigt, der kann diese Ängste abbauen und wieder ruhig schlafen. Auch Yoga bei Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen ist eine gute Idee, denn mit den richtigen Übungen können die Schmerzen effektiv bekämpft werden.

    Yoga zeigt immer wieder Wege auf, die Seele und den Körper in Einklang zu bringen. Für viele Probleme des täglichen Lebens wird auch die passende Yogaübung angeboten, wie zum Beispiel die Padmasana Übung. Alle, die noch keine große Ahnung von Yoga haben, die sollten mit einfachen Übungen wie dem Lotussitz beginnen.

    Der Yoga Lotus-Sitzlotossitz-yoga

    Der Lotussitz ist nicht nur eine der bekanntesten Yogaübungen, er ist auch eine der Grundhaltungen, auf denen viele Übungen aufbauen. Angeblich hat schon Buddha den Lotussitz geliebt und bis heute haben viele Buddhastatuen diese entspannte Haltung. Für den perfekten Lotussitz muss eine aufrechte und stabile Sitzhaltung eingenommen werden. Zunächst ist es der Langsitz, bei dem die Wirbelsäule möglichst gerade sein sollte. Dann geht es zuerst in den halben Lotussitz, bei dem die Ferse des linken Fußes unter den Damm gelegt wird. Anschließend greift man zum rechten Fuß, wobei die Fußsohle nach oben gedreht wird. Der rechte Fuß wird nun auf dem linken Oberschenkel abgelegt, und die Knie sollten dabei so weit wie eben möglich am Boden liegen.

    Wenn es keine Anstrengungen erfordert, dann wird jetzt der linke Fuß auf den rechten Oberschenkel gelegt, die Unterschenkel sind überkreuzt und der Lotussitz ist perfekt. Nun richtet man sich auf und legt die Handrücken auf das jeweilige Knie. Die Handgelenke, die Finger und auch die Ellenbogen sind dabei gerade und wer möchte, der kann auch den Daumen und den Zeigefinger zu einem sogenannten Chin Mudra verbinden.

    Der Lotussitz ist ideal, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Yoga für Schwangere Übungen kommen nicht ohne den Lotussitz aus, denn dieser Sitz ist auch mit zunehmendem Bauch kein Problem. Es gibt viele Schwangerschaftsyoga Übungen, die unter anderem auch die Angst vor der Geburt nehmen können. Welche Yoga Schwangerschaft Übungen richtig sind, sollte aber auch der Arzt entscheiden. Eine weitere Übung, die allerdings schon ein wenig mehr Übung verlangt, ist die Yoga Krähe.

    Die Krähe Yoga Übungyoga-kraehe

    Die Krähe verlangt viel Kraft und ist deshalb nicht für alle geeignet, aber sie gilt als eine der vollkommensten Yogaübungen, die es gibt. Wer die Krähe versuchen will, der muss damit rechnen, dass es nicht gleich am Anfang klappt, denn auf die Arme und die Handgelenke kommt ein wahrer Kraftakt zu.

    Die Krähe beginnt in der Hocke und von dort aus geht auf die Zehenspitzen. Die Handflächen werden auf Schulterhöhe auf den Boden gesetzt und die Finger dabei gespreizt. Jetzt werden die Ellenbogen gebeugt und mit den Knien wird gegen die äußere Seite der Oberarme gedrückt. Nun muss ein Punkt ca. einen halben Meter entfernt am Boden fixiert werden, und die Knie werden hüftbreit geöffnet.

    Das Gewicht wird nur so weit nach vorne verlagert, bis man auf den Zehenspitzen steht. Die Schienbeine werden auf den Oberarmen abgesetzt, und zwar immer in Richtung der Achseln. Die Muskulatur im Bauch wird nun angespannt und der Körper so weit wie möglich nach vorne gebeugt. Die ganze Last liegt jetzt allein auf den Händen. Das Brustbein wird nach vorne gebracht, und das Steißbein sollte in Richtung der Fersen zeigen. Wenn möglich, sollte man fünf Atemzüge lang in dieser Stellung balancieren.

    Berühmte Yogalehrer

    Viele berühmte Yogalehrer wie zum Beispiel Swami Vishnu Devananda, begründeten eine eigene Yogalehre wie das Sivananda Yoga. Auch das Kundalini Yoga, das von Yogi Bhajan perfektioniert wurde, ist bis heute sehr beliebt bei allen, die im Yoga vor allem einen spirituellen Bezug sehen. Auf den großen indischen Lehrmeister B.K.S. Iyengar geht eine nach ihm benannte Yogalehre zurück, die sich am körperbezogenen Yoga orientiert. Kraftvoll und sehr dynamisch ist auch das von Sri Krishna Pattabhi Jois entwickelte Ashtanga-Vinyasa Yoga, das allen sehr entgegen kommen wird, die Yoga auch als Sport betrachten.

    Yoga für die ganze Familie auch für KinderYoga auch für Kinder

    Nicht nur für Erwachsene bietet Yoga die Möglichkeit, zur inneren Ruhe zu finden, auch viele Kinder sind heute gestresst, da ihr Tagesablauf dem eines Topmanagers ähnelt. Daher ist Yoga auch für Kinder ein Thema. Um Kindern die altindische Lehre näher zu bringen, sollten auch die Kleinen eine passende Matte haben. Die Matte für das Kind kann bunt und mit lustigen Figuren bedruckt sein, und wenn der Begriff Hund Yoga oder Yoga Skorpion ins Spiel kommt, dann werden auch die Kleinen bei dieser Übung begeistert mitmachen.

    Alle, die sich für das Yoga für zuhause entscheiden und auf der Suche nach den richtigen Übungen sind, die können sich an diesen berühmten Vorbildern orientieren. Wer mehr zu den Übungen und ihren Erfindern wissen will, der sollte ins Internet schauen, denn dort findet man die bekanntesten Yoga Übungen zum Ausdrucken. Wie funktioniert die Sonnengruß Abfolge, was ist ein Yoga Hund und was ein Yoga Baum? Was versteht man unter Karma und wie sollten Yoga Atemübungen am besten angewandt werden? Wer das wissen möchte, der kann sich mit einer Yoga Übungen Anleitung im Internet genau informieren.

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  • Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Scheidenpilz – Ursachen, Therapien, Behandlung

    Es gibt Krankheiten, die sind nach wie vor ein Tabu, man spricht nicht darüber, das Schamgefühl ist groß und der Besuch beim Arzt ist kein Thema. Der Scheidenpilz gehört zu diesen Erkrankungen, denn viele Frauen leben lieber mit einem unangenehmen Jucken und Brennen im Intimbereich, als sich einem Arzt anzuvertrauen.

    Die ersten Reaktionen sind: Habe ich mich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt? Wasche ich mich nicht gründlich genug? Was wird mein Freund jetzt von mir denken? Nicht nur junge Frauen stellen sich diese Fragen und gehen aus Scham nicht zum Arzt. Diese Sorgen sind aber vollkommen grundlos, auch wenn ein Scheidenpilz unangenehm ist, er lässt sich einfach, schnell und sicher behandeln.

    Was ist ein Scheidenpilz?

    Ein Scheidenpilz ist eine Infektionskrankheit, an der in Deutschland schätzungsweise 75 % der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben erkranken. Ein Scheidenpilz, auch Vaginalpilz oder Vaginal-Mykose genannt, kann Frauen in jedem Alter treffen, aber in der Hauptsache sind es junge Frauen, die daran erkranken. Die Infektion sorgt für eine Entzündung zum einen in der Schleimhaut der Scheide und zum anderen an der Vulva und das führt zu Symptomen wie Jucken und Brennen. Keine andere Infektion bei Frauen tritt so häufig auf wie der Scheidenpilz.

    Welche Ursachen für Scheidenpilz gibt es?Scheidenpilz-Ursache

    Wie der Name es schon verrät, die Ursachen beim Scheidenpilz sind in Pilzen, genauer gesagt in Hefepilzen zu finden. Da sich Pilze in einem feuchten und warmem Umfeld besonders wohl fühlen, finden sie in den weiblichen Geschlechtsorganen, in denen eine Temperatur von 37° Grad herrscht, optimale Bedingungen vor, und sie fangen an sich auszubreiten. Es ist der sogenannte Candida albicans Hefepilz, der besonders häufig auftritt und der in bis zu 90 % aller Infektionen für einen Scheidenpilz verantwortlich ist. In 5 % bis 10 % ist es aber auch der Hefepilz Candida glabrata, der einen Scheidenpilz auslöst. Der Arzt kann an Hand eines Abstrichs schnell erkennen, welcher Pilz an der Vaginal-Mykose konkret Schuld ist.

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    Wie entsteht ein Scheidenpilz?

    Pilze sind Mikroorganismen und sie sind in der Scheidenflora zu finden, wie zum Beispiel auch Milchsäure Bakterien. Normalerweise leben diese Organismen in einem natürlichen Gleichgewicht und sie besiedeln vor allen Dingen die Haut und auch die Schleimhaut. Das alleine sorgt aber noch nicht für eine Infektion, diese entsteht erst dann, wenn der pH-Wert unter 4,5 fällt, denn dann können die Pilze ungeniert wachsen und die an sich gesunde Scheidenflora gerät vollkommen aus dem Gleichgewicht. Aus den harmlosen Pilzen werden durch eine stetige Vermehrung plötzlich Krankheitserreger, die dann schließlich zu einem Scheidenpilz führen.

    Welche Faktoren begünstigen das Wachstum der Pilze?

    Frauen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, weil sie vielleicht gerade eine Erkältung hinter sich hatten, sind besonders gefährdet, wenn es um den Scheidenpilz geht. Schwankungen im Hormonhaushalt wie sie bei einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren vorkommen, aber auch die Einnahme der Pille und eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes gehören zu den Faktoren, die einen Scheidenpilz begünstigen. Es gibt noch weitere Faktoren wie zum Beispiel bestimmte Medikamente, die zu einem Scheidenpilz führen können. Besonders Antibiotika, die unter anderem zur Behandlung von Entzündungen der Blase oder der Gebärmutter zum Einsatz kommen, können eine Infektion und damit den Scheidenpilz auslösen.

    Frauen, die Medikamente wie Kortison einnehmen müssen, schwächen ihr Immunsystem und der Scheidenpilz nutzt diese Gelegenheit, um sich zu entwickeln und auszubreiten. Auch wenn es für viele Frauen vielleicht ein wenig komisch klingt, aber der Scheidenpilz wird auch durch eine übertriebene Hygiene im Intimbereich begünstigt. Vor allem Intim-Sprays, aber auch häufige Scheidenspülungen verändern auf Dauer die natürliche Scheidenflora und sorgen für eine Infektion. Zwei weitere Faktoren sind Unterwäsche aus synthetischen Fasern und zu eng sitzende Hosen. In eher seltenen Fällen können eine zu zuckerhaltige Nahrung und auch Stress dafür sorgen, dass es zu einem Scheidenpilz kommt.

    Die Scheidenpilz Symptome

    Ein starker Juckreiz, ein schmerzhaftes Brennen sowie ein cremiger gelblich-weißer oder leicht bröckliger Ausfluss gehören zu den typischen Symptomen bei einer Infektion mit einem Scheidenpilz. Charakteristisch sind aber auch Rötungen und Schwellungen an der Scheide und der Vulva. Bei einigen Frauen kann es zudem zu Hautausschlägen, zu Pusteln und kleinen Bläschen im äußeren Intimbereich kommen und die Schleimhaut kann Risse zeigen. Schmerzen beim Verkehr und beim Wasserlassen können ebenfalls Symptome für einen Scheidenpilz sein. Bei jeder Frau treten die Symptome unterschiedlich stark auf und auch nicht alle auf einmal. Es gibt Frauen, die haben kaum Beschwerden und erst bei einer Routineuntersuchung beim Frauenarzt wird der Scheidenpilz festgestellt.

    Wie wird Scheidenpilz erkannt?

    Gewissheit ob es sich um einen Scheidenpilz handelt, kann es nur durch eine Untersuchung beim Arzt gehen. Der Gynäkologe kann auf den ersten Blick auf die Schleimhaut der Vulva einen Scheidenpilz diagnostizieren. Um die Diagnose endgültig abzuklären, wird ein Abstrich an der Scheidenwand gemacht, der dann unter dem Mikroskop analysiert wird. Im Labor wird der Abstrich untersucht und die Pilzfäden und Sprosszellen verraten dem Arzt dann, um welche Art des Scheidenpilzes es sich handelt und welche Therapie infrage kommt.

    Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

    Weiß der Arzt, um welche Art des Pilzes es sich handelt, dann kommt ein spezielles Medikament zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um ein sogenanntes Antimykotika, das den Scheidenpilz daran hindert, weiter zu wachsen und sich auszubreiten. Die Wirkstoffe wie zum Beispiel Imidazole, Miconazol, Fenticonazol, Nystatin oder Flucanzol töten den Scheidenpilz in der Regel sehr schnell ab. Verabreicht werden die Mittel gegen Scheidenpilz entweder in Form von Vaginal-Tabletten oder sie werden als Zäpfchen mithilfe eines Applikators in die Scheide eingebracht. Um die Behandlung noch zu unterstützen, kann auch eine Creme oder eine spezielle Salbe auf die Scheide aufgetragen werden.


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    • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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    Eine Behandlung mit Creme, Salbe, Zäpfchen oder Tablette kann je nach Schwere der Infektion zwischen einem und sechs Tagen dauern. Wenn die erste Therapie nicht den gewünschten Erfolg hat, dann muss die Therapie wiederholt werden. Ist die Infektion aber besonders hartnäckig, dann kann der Arzt auch eine orale Therapie mit Antibiotika verordnen. In der Regel ist der Scheidenpilz nach der entsprechenden Therapie verschwunden und Folgeschäden gibt es nicht.

    Wie kann einem Scheidenpilz vorgebeugt werden?

    Damit es erst gar nicht zu einem Scheidenpilz kommt, gibt es verschiedene Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem eine zwar regelmäßige, aber auch richtige Hygiene für den Intimbereich, das Tragen der richtigen Kleidung und vorbeugende Maßnahmen mit Milchsäurebakterien. Es sind die stark parfümierten Seifen, Sprays und Intimwaschlotionen, die häufig der Auslöser für eine Infektion mit einem Scheidenpilz sind. Sie schädigen das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora und sie sorgen dafür, dass sich die Scheidenpilzerreger ohne Probleme vermehren können.

    Der Intimbereich sollte ausschließlich mit lauwarmem Wasser, einer pH-neutralen Seife und einer Lotion gewaschen werden, die Milchsäurebakterien enthält. Für die Toilettenhygiene gilt, mit dem Toilettenpapier sollte grundsätzlich von vorne nach hinten und nicht in umgekehrter Richtung gewischt werden. Während der Periode sollte darauf geachtet werden, dass nur luftdurchlässige Slipeinlagen oder Binden getragen werden. Sind die Einlagen oder Binden mit Kunststoff beschichtet, dann kann das zu einem Flüssigkeitsstau führen und in der Folge kann sich eine Infektion bilden. Zudem ist es ratsam, in den letzten Tagen der Regelblutung nur kleine Tampons zu verwenden, denn auch das kann effektiv vor einer Infektion schützen.

    Besonders an heißen Sommertagen ist es wichtig, keine zu eng anliegende Kleidung zu tragen, denn wenn die Hosen zu eng sind, dann begünstigt das zusammen mit den heißen Temperaturen die Entstehung des Scheidenpilzes.

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