Schlagwort: Der Arzt

  • Brüchige Nägel – Was steckt dahinter?

    Brüchige Nägel – Was steckt dahinter?

    In der Gesellschaft gelten die Fingernägel als bedeutendes Schönheitsattribut. Ganz besonders Frauen achten sorgfältig auf die Pflege ihrer Nägel. Jedoch gibt es gelegentlich ein kleines Problem: brüchige Nägel.

     

    Frauen doppelt so oft von brüchigen Nägeln betroffen als Männer

    Brüchige Nägel treten gar nicht so selten auf. Rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung sind von diesem Phänomen betroffen. Frauen sogar doppelt so oft wie die Männer. Jedoch weisen Fingernägel unterschiedliche Eigenschaften auf, die teilweise erblich bedingt sind.

     

    Unsere Nägel sind täglichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sie können quer und längs splittern. Einerseits kommen Seifen und Kosmetika dafür in Betracht, andererseits zeichnen eine Unterversorgung an Biotin, Folsäure, Vitamin C und B für brüchige Nägel verantwortlich. Wird Vitamin A überdosiert, kann dies ebenfalls Nagelveränderungen herbeiführen.

     

    Liegt ein Mangel an Mineralstoffen vor, können Nägel ebenfalls brüchig werden. Ferner sind brüchige Nägel als Begleiterscheinung unterschiedlicher Hauterkrankungen, wie beispielsweise Ekzemen, Knötchenflechte, Nagelpilz oder Schuppenflechte bekannt.

     

    Erkrankungen verantwortlich für brüchige Nägel

    Eine Unter- und Überfunktion der Schilddrüse kann zur Erhöhung brüchiger Nägel beitragen. Personen, die unter allgemeinem Unwohlsein, Hauttrockenheit, Herzrasen, sprödem Haar und Schwitzen leiden, sind besonders gefährdet.

     

    Als eventuelle Folge einer rheumatoiden Arthritis kommen kleinere Einblutungen sowie glanzlose, brüchige Nägel im Zusammenhang mit Wachstumsstörungen in Frage. Medikamente, die im Kampf gegen Krebszellen ihren Einsatz finden, blockieren das Wachstum. Das Wachstum der Nägel kann dadurch geschädigt werden. Das Resultat kann sich in brüchigen Nägeln äußern.

     

    Brüchige Nägel – Arztbesuch erforderlich?

    Da brüchige Nägel bei einer Vielzahl von Menschen vorkommen, geben diese nicht zwingend ein Grund zur Sorge. Je älter wir werden, umso häufiger treten Längsriffelungen auf. Auch mit einer Erhöhung der Spaltung und Brüchigkeit der Nägel ist zu rechnen.

     

    Wer trotzdem Bedenken hat, kann sich an einen Arzt wenden. Dieser wird Patienten nach ihren Essgewohnheiten befragen. Ferner möchte der Arzt wissen, seit wann das Phänomen der brüchigen Nägel aufgetreten ist. Mithilfe einer Blutuntersuchung lässt sich feststellen, ob beispielsweise ein Eisenmangel vorliegt.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Laktoseintoleranz – von den Ursachen bis zu den Folgen

    Laktoseintoleranz – von den Ursachen bis zu den Folgen

    Unter dem Begriff „Laktoseintoleranz“ verstehen Mediziner einer Unverträglichkeit von Milchzucker. Dieser kann aufgrund einer geringen Produktion des Verdauungsenzyms Laktase im Körper nicht verarbeitet werden. Die Betroffenen haben entweder keine Symptome, leiden also unter der Intoleranz, ohne es zu wissen, oder werden mit Bauchschmerzen und einem allgemeinen Unwohlsein nach dem Konsum der betreffenden Lebensmittel konfrontiert.

    Zudem ist es besonders im letztgenannten Fall unerlässlich, eng mit dem behandelnden Arzt zusammenzuarbeiten und den Ernährungsplan umzustellen. Dank vieler Produkte, die heutzutage für laktoseintolerante Menschen im Supermarkt angeboten werden, ist die Umstellung oft nahezu problemlos möglich.

     

    Die Ursachen

    Die Ursache für das Leiden unter einer Laktoseintoleranz ist der Mangel an Laktase. In der Regel sind diese körperlichen Gegebenheiten genetisch bedingt. In seltenen Fällen können jedoch auch die Behandlung nach Magen-Darm-OPs oder bestimmte Medikamente die Intoleranz auslösen.

    Nicht jeder Betroffene ist jedoch ab dem Zeitpunkt seiner Geburt schon laktoseintolerant. Vielmehr gehört eine langsame Entwicklung ab dem zweiten bis zum 20. Lebensjahr zum Standard. Langsam aber sicher nähert sich die Laktase einem kritischen Wert . Das heisst der Alltag der Patienten kann durch Bauchschmerzen, Durchfall und Co. maßgeblich beeinflussen.

     

    Welche Symptome verursacht eine Laktose-Intoleranz?

    Vor allem Symptome im Magen-Darm-Bereich, die in der Regel kurz nach der Aufnahme des Milchzuckers auftreten, sprechen für eine Laktoseintoleranz.

    Charakteristisch ist jedoch, dass es keineswegs DAS klassische Symptom gibt. Einige Betroffene verspüren hier nach dem Konsum der Milchprodukte lediglich ein leichtes Ziepen, während andere wiederrum von

    • starkem Durchfall
    • Magenziehen
    • Erbrechen

    geplagt werden. In der Regel ist jedoch vor allem auch die Menge des aufgenommenen Milchzuckers verantwortlich für den Schweregrad der Schmerzen. Oftmals können auch laktoseintolerante Menschen 20 Gramm Milchzucker problemlos vertragen.

     

    Ernährungstipps für Betroffene

    Besonders dann, wenn Sie zu den Menschen gehören, die vergleichsweise schnell auf Milchzucker in der Nahrung reagieren, sollten Sie diesen selbstverständlich so gut es geht, meiden. Das Sortiment im handelsüblichen Supermarkt bietet ausreichend Möglichkeiten, trotz einer bestehenden Intoleranz Milchprodukte in anderen Variationen zu genießen. Diese sind in der Regel mit einem Zusatz wie „laktosefrei“ gekennzeichnet. Auch im Bereich der veganen Lebensmittel werden Sie sicherlich oftmals fündig.

    Besonders wichtig ist es jedoch auch, auf eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zu achten.

    Achten Sie daher unter anderem darauf:

    • Eier
    • Reis
    • Obst und Gemüse
    • Fisch
    • Geflügel

    In ausreichenden Mengen zu konsumieren, um nicht einen Nährstoffmangel hervorzurufen. Auch die Einnahme von Calcium als Nahrungsergänzung könnte hier wichtig sein. Einzelheiten gilt es hier, auch mit dem behandelnden Arzt abzusprechen. Generell gilt jedoch, dass es besonders wichtig und immer empfohlen ist,:

    • Vollmilch
    • Kondensmilch
    • Milchreis
    • Pudding

    zu meiden. Besser ausgedrückt verursachen diese in so gut wie allen Fällen Beschwerden. Als empfehlenswert gilt hingegen der Genuss von:

    • verschiedenen Teesorten
    • Wasser
    • Fruchtsäften.

     

    Die Diagnosestellung und die Zusammenarbeit mit dem Arzt

    Niemand sollte sich seine Laktoseintoleranz selbst attestieren. Nur der Arzt kann diese, beispielsweise auf der Basis von:

    • einer pH-Wertbestimmung im Stuhl
    • einem klassischen Laktosetoleranztest
    • einem Atemtest
    • einer Darmspiegelung

    feststellen. Viele Mediziner raten ihren Patienten dennoch oft im Vorfeld zu einem kleinen „Selbsttest“. Dabei werden sie dazu angehalten, über einen Zeitraum von einigen Tagen Milchzucker wegzulassen. Wohingegen falls doch eingenommen, bewusst zu sich zu nehmen und die entsprechenden Reaktionen zu dokumentieren.

    Als Mittel der Wahl hat sich vor allem die Einnahme von Laktase vor einer Mahlzeit bewährt.

     

    Mögliche Folgen und Gefahren

    Wer seinen Ernährungsplan als Folge einer diagnostizieren Laktoseintoleranz nicht ideal anpasst, kann es unter Umständen schnell zu einem Mangel an:

    • Vitamin C oder den B-Vitaminen
    • Zink
    • Elektrolyten

    kommen. Wichtig ist es daher, die Anzeichen der Intoleranz nicht zu ignorieren. Die Folgen einer Nichtbehandlung entsprechen den Symptomen. Chronische Verläufe konnten bisher nicht dokumentiert werden. Vielmehr sind die Beschwerden der Laktoseintoleranz direkt mit dem Konsum des Milchzuckers abhängig. Hier gilt es, die eigene Grenze zu finden. Anders ausgedrückt, nicht in jedem Fall ist der Genuss eines Milchkaffees oder Puddings verboten. Oftmals ist der Konsum von Milchzucker in Maßen durchaus vertretbar.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Anschliessend folgt eine Übersicht den den Laktasegehalt seitens FCC-Produkte und die Quantität an Milchzucker, die im Zuge dessen abgebaut wird aufzeigt:

     

    FWW-Wert Laktasemenge abbaubare Laktosemenge
    FCC 300 21 mg 1.5 g
    FCC 500 35 mg 2.5 g
    FCC 1000 70 mg 5 g
    FCC 1500 105 mg 7.5 g
    FCC 2000 140 mg 10 g
    FCC 3000 210 mg 15 g
    FCC 5000 350 mg 25 g
  • Ultraschall Schwangerschaft (Schaden in der Schwangerschaft)

    Ultraschall Schwangerschaft (Schaden in der Schwangerschaft)

    Eine Durchführung des Ultraschalls steht immer wieder in der Kritik. Denen, die die Vorteile der Untersuchung zur Früherkennung von Risiken und Krankheiten zu schätzen wissen, stehen massive Kritiker entgehen. In deren Augen sei die Technik zur Geburtshilfe und – vorbereitung überzogen. Auch werfen Skeptiker der Untersuchungsmethode vor, Panik zu verbreiten. Forschungen haben gezeigt, dass Babys schon im Mutterleib von Ängsten, Gefühlen und Vorlieben geprägt werden. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, inwiefern sich das Geräusch der Ultraschalluntersuchung auf das Ungeborene auswirken kann.

     

    Vorteile einer Ultraschalluntersuchung

    Ultraschallbilder wecken nicht nur Emotionen bei den werdenden Eltern, auch öffnen sie die Möglichkeit, Erkrankungen sowie Auffälligkeiten zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Zwar sollten die Untersuchungen nicht zu oft durchgeführt werden. Jedoch äußern Experten, zu der die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall gehört, dass eine etwaige Untersuchung für die Ungeborenen keine gesundheitlichen Gefahren berge. Die DEGUM fügt nichts desto trotz hinzu: „Dennoch sollten sie ausschließlich von Experten und zur medizinischen Diagnostik durchgeführt werden – nicht zum sogenannten ‚Babyfernsehen’“.

    Häufigkeit von Ultraschalluntersuchungen

    Während einer Schwangerschaft haben werdende Eltern die Möglichkeit, bis zu drei Untersuchungen via Sonografie durchführen zu lassen. Dank dieser Technologie können Krankheiten und Fehlbildungen immer früher festgestellt werden. Zudem können Ärzte sowie die werdenden Eltern im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge auf die Diagnose reagieren. Dennoch befürchten die Betroffenen, dass die Untersuchung dem Nachwuchs schaden könnte. Ihre Sorge besteht darin, dass das Baby den Ultraschall hören, spüren oder gar geschädigt werden könnte. In der Fachzeitschrift „Ultraschall in der Medizin“ gibt die DEGUM jedoch Entwarnung. Sonografien seien nach aktuellen Kenntnissen nicht spürbar. Somit würden sie auch keine Schäden verursachen.

     

    Wie funktioniert eine Ultraschalluntersuchung?

    Professor Eberhard Merz, der Chefarzt an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Nordwest Frankfurt ist, äußert: „Ultraschall ist eine Schallwelle, die mechanische Wirkungen und Temperaturerhöhungen in den von ihr durchlaufenen Geweben hervorruft“. Allerdings höre das Kind die Schallwellen im Mutterleib nicht. Merz fügt hinzu: „Die Frequenzen beim diagnostischen Ultraschall betragen in etwa fünf bis zehn Megahertz. Das sind fünf bis zehn Millionen Schwingungen pro Sekunde“. Damit das menschliche Gehör die Schwingungen wahrnehmen könne, müssten zwanzigtausend Schwingungen in der Sekunde erreicht werden. Somit könne das Ungeborene die Ultraschalluntersuchung nicht hören.

     

    Keine Erwärmung bei Ungeborenen durch kurze Ultraschalluntersuchung

    In Anbetracht dessen überwiegen also die Vorteile der Untersuchung, bei der Vorerkrankungen sowie Fehlbildungen erkannt werden können. Darüber hinaus sei eine gesundheitsgefährdende Erwärmung des Fötus unwahrscheinlich. Eine Ausnahme bestehe darin, wenn die werdende Mutter Fieber habe. Forscher bestätigten jedoch, bei einer Untersuchung, die über mehrere Minuten andauert, dass der Temperaturanstieg bei Ungeborenen bis zu vier Grad Celsius betragen kann. Da die Ultraschalluntersuchung aber nur wenige Sekunden andauert, äußert Merz: „Dass es dabei zu einer relevanten lokalen Temperaturerhöhung kommt, ist sehr unwahrscheinlich.“

     

    Hinterlässt eine Ultraschalluntersuchung Schäden bei Ungeborenen?

    Obwohl es bisher keine Hinweise gibt, dass die Vorsorgeuntersuchung Schäden bei dem ungeborenen Nachwuchs hinterlässt, warnt Merz vor Vorsicht. Die Untersuchung solle nur so oft wie nötig durchgeführt werden. Ebenso ist es wichtig, dass die Ultraschalluntersuchung nur Ärzte, die über entsprechende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen verfügen, ausgeführt wird. Zudem steht eine solche Untersuchung zum Zwecke des Babyfernsehens bei der DEGUM in ausdrücklicher Kritik. Die Ultraschalluntersuchung solle nur zur Vorsorge vollzogen werden. Das bedeutet für werdende Eltern, die Untersuchung während der Schwangerschaft dreimal durchführen zu können, damit Vorerkrankungen oder Fehlbildungen frühzeitig erkannt werden können.

  • Kopfverletzungen – Erste Hilfe

    Kopfverletzungen – Erste Hilfe

    Warum ist es wichtig, Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kopfverletzungen zu kennen? Diese Kenntnisse können bei Bedarf lebensrettend sein. Generell gilt für Kopfverletzungen, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus überwacht werden sollten, um eine genaue Diagnose zu erstellen und entsprechende Behandlungen einzuleiten.

     

    Wie kann es zu Kopfverletzungen kommen?

    Ob Betroffene einen Unfall erleiden, Stürzen oder geschlagen werden, es handelt sich immer um eine Gewalteinwirkung von außen auf den sensiblen Bereich des Kopfes. Die Verletzungen sind unterschiedlicher Art. So können Babys vom Wickeltisch, aus dem Stühlchen oder ihrem Bettchen fallen. Als Erwachsene sind eher Stoßverletzungen häufig, das heißt man stößt seinen Kopf z. B. am Türrahmen, an einem Baugerüst oder einem Verkehrsschild. Auf den Kopf fallende Heckklappen von Autos sind eine häufige Verletzungsursache. Fährt jemand mit einem Pkw gegen ein Hindernis, so kann er sich ebenfalls am Kopf verletzen.

     

    Im Krankenhaus wird dann ausführlich geröntgt, ein MRT oder CT angefertigt, d. h. eine bildgebende Diagnostik durchgeführt. Während ein Bruch des Schädelknochens im Röntgen entdeckt wird, können Wasser- oder Blutansammlungen im Inneren des Schädels besser mittels Computer- oder Magnetresonanztomographie (auch Kernspintomographie) nachgewiesen werden.

     

    Die Gehirnerschütterung (Commotio cerebri)

    Sie ist vergleichsweise leicht und recht häufig: die Gehirnerschütterung. Unter anderem ist sie durch eine Bewusstlosigkeit gekennzeichnet, die kurz auftreten oder mehrere Minuten andauern kann. Sie wird vom Helfer manchmal gar nicht bemerkt. Erbrechen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sind weitere Symptome. Gelegentlich treten Erinnerungslücken auf. Selbst nach einer Stunde kann der Patient noch müde, verlangsamt oder benommen wirken. Bewusstlose Menschen kommen in die stabile Seitenlage, weil so die Gefahr geringer ist, an seiner Zunge, Erbrochenem oder Schleim zu ersticken. Menschen, die bei Bewusstsein sind, fragen die Helfer nach dem Namen, der Anschrift oder dem Wochentag.

     

    Der Knochenbruch (Fraktur)

    Ist der Schädelknochen gebrochen, hat der Betroffene kaum Anzeichen. Grundsätzlich sollte bei einem heftigen Sturz oder Schlag sicherheitshalber ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis aufgesucht werden. Im Röntgen werden feine Haarrisse gefunden. Obwohl diese Verletzung relativ selten auftritt, sollte eine Diagnostik erfolgen, damit Folgen, wie Migräne oder häufige Kopfschmerzen verhindert werden.

     

    Beim Schädelbasisbruch tritt Blut oder Nervenwasser (wässrig) aus den Körperöffnungen am Kopf aus, also an Ohr, Nase und/oder Mund. Typische Blutergüsse an beiden Augen stellen sich später ein, das sognannte Brillenhämatom. Betroffene sind oft bewusstlos und können krampfen. Bei einer Verletzung von Innenohr-Organen sind Schwindel, Erbrechen und Übelkeit möglich. Ein Arzt- bzw. Notfallambulanzbesuch ist unumgänglich. Im Krankenhaus oder in der Röntgenpraxis können notwendige bildgebende Untersuchungen erfolgen. Offene Wunden werden mittels Binde und Kompresse versorgt, um die Blutung zu stoppen, bei kleineren Verletzungen reicht ein Pflaster aus. Manche Wunde muss auch genäht oder geklammert werden, was der Arzt entscheidet.

     

    Gehirnprellung (Contusio cerebri) und –quetschung (Compressio cerebri)

    Bei einer Prellung bzw. Quetschung des Gehirns ist es möglich, dass die knapp unter der Schädeldecke gelegenen Blutgefäße platzen. Dadurch entstehen Blutergüsse, die das Gehirn unter Druck setzen können. Es kommt sofort oder kurz nach dem Unfallereignis zu einer Bewusstlosigkeit.

     

    Manche Patienten beklagen auch zuerst einen zunehmenden Kopfschmerz, wobei es später zu Schluckauf, Erbrechen, Übelkeit und Lähmungen kommen kann. Zeigt der Betroffene psychische Veränderungen, wie Unruhe, Desinteresse, Abwesenheit, Verlangsamung oder eine Beeinträchtigung der Merkfähigkeit und des Erinnerungsvermögens, kann dies ebenfalls auf eine Prellung oder Quetschung des Gehirns hindeuten.

     

    Hier gilt: Sofort ab ins nächste Krankenhaus! Die nächstgelegene Klinik sorgt mittels Medikamenten für eine Entlastung des Gehirns und eine Minderung des Hirndrucks. Sonst kommt es zu Bewusstseinseintrübungen und später zum Koma. Eine dringende intensivmedizinische Behandlung muss schnellstmöglich erfolgen. Es herrscht sonst akute Lebensgefahr!

  • Sehnenscheide entzündet

    Sehnenscheide entzündet

    Wenn die Sehnenscheide sich entzündet

    Die Sehnenscheide entzündet sich immer dann, wenn eine bestimmte Bewegung stetig wiederholt wird. Das kann unter anderem beim Sport oder bei der Arbeit am Computer der Fall sein. Erste Anzeichen für eine entzündete Sehnenscheide äußern sich in stechenden beziehungsweise ziehenden Schmerzen und Schwellungen.

     

    Wo sich die Sehnenscheide entzünden kann

    An jenen Stellen, wo die Sehnen unmittelbar auf den Knochen treffen oder ihren Verlauf um einen Knochenvorsprung herum haben, sind diese von Sehnenscheiden bedeckt. Diese fungieren als Schutz vor zu starker Reibung.

     

    Werden jedoch bestimmte Sehnen zu heftig beansprucht, entzündet sich die Sehnenscheide. Am häufigsten trifft sich eine Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk an. Im Grunde kann jedoch jede Sehne, die ihren Verlauf entlang einer Sehnenscheide hat, hiervon betroffen sein.

     

    Entzündete Sehnenscheide – Ursachen

    Im Großen und Ganzen entzündet sich die Sehnenscheide als Folge einer anhaltenden monotonen Bewegung. Aber auch eine auf Dauer falsche Haltung führt zu einer Sehnenscheidenentzündung. Mögliche Ursachen hierfür können unter anderem sein:

     

    • dauerhafte monotone Bewegungen, beispielsweise am Computer oder beim Rudern
    • enorme Belastungen beim Musizieren, unter anderem Geige oder Klavier spielen
    • hohe Belastungen während sportlicher Aktivitäten, zum Beispiel Tennis
    • ungeeigneter Arbeitsplatz, beispielsweise ein schlecht eingestellter Tisch oder Tastatur

     

     

     

    Eher selten zeichnet eine entzündlich-rheumatische Erkrankung von Gelenken für eine entzündete Sehnenscheide verantwortlich. Gelegentlich kann als Ursache dafür, dass die Sehnenscheide entzündet, eine Infektion beispielsweise durch Gonokokken oder Mykoplasmen in Frage kommen.

     

    Sehnenscheide entzündet sich – mögliche Symptome

    Die Symptomatik einer entzündeten Sehnenscheide kann Ähnlichkeiten mit dem Karpaltunnelsyndrom aufweisen. Ist eine Sehnenscheide entzündet, kann dies an nachfolgenden Symptomen erkannt werden:

     

    • heftige stechende oder auch ziehende Schmerzen, bei von selbst in Erscheinung treten oder sich bei Bewegung bemerkbar machen
    • deutlich fühl- und hörbares Knirschen in den betroffenen Gelenken
    • Anschwellen, Erwärmung und Rötung der betroffenen Stelle

     

    Ergänzend verursacht eine chronisch auftretende Entzündung der Sehnenscheide knotenförmige Verdickungen. Derartige Verdickungen entstehen des Öfteren oberhalb des Fingergrundgelenks im Inneren der Handfläche.

     

    Sehnenscheide entzündet – Behandlungsmöglichkeiten

    Hat sich die Sehnenscheide entzündet, genügt im Allgemeinen eine nicht-operative Therapie. So können verschiedene Medikamente oder auch eine äußerliche Zufuhr von Kälte oder Wärme gegen eine entzündete Sehnenscheide wirken.

     

    Zusätzlich sollte bei auftretenden akuten Beschwerden auf die Durchführung der belastenden Tätigkeit verzichtet werden. Am besten wird das betroffene Gelenk ruhiggestellt, beispielsweise mit einer Gipsschiene.

     

    Bemerkt eine Person erste Anzeichen für eine entzündete Sehnenscheide, kann die betroffene Stelle gekühlt werden. Mit der Kühlung wird einer Entzündung entgegengewirkt. Zudem kann eine Kälte- oder Wärmezufuhr zur Linderung der Beschwerden beitragen.

     

    Als Medikamente kommen nicht-steroidale Antirheumatika zum Einsatz. Diese haben eine schmerzlindernde und zugleich entzündungshemmende Wirkung. Ferner kommen auch Präparate zum Einsatz, in denen Kortison enthalten ist sowie spezielle Salben. Diese zeigen positive Wirkungen gegen Schwellungen und Entzündungen.

     

    Treten bei einer entzündeten Sehnenscheide akute Schmerzen auf, verabreicht der Arzt auch ein örtliches Betäubungsmittel. Dieses wird in die Nähe des Nervs, der die Beschwerden verursacht, gespritzt.

     

    Zeichnet eine Infektion dafür verantwortlich, dass sich die Sehnenscheide entzündet hat, so muss der spezielle Erreger bekämpft werden. Der Arzt wird anhand einer Blutuntersuchung zunächst den Erreger bestimmen. Nach Vorliegen des Resultats verschreibt der Arzt in der Regel ein passendes Antibiotikum.

     

    Liegt ein besonders schwerer Verlauf einer Sehnenscheidenentzündung vor und bringt die nicht chirurgische Therapie keinen Erfolg, kann nur noch eine Operation helfen. Im Rahmen dieser wird der Operateur die verengte Stelle im Bereich der entzündeten Sehnenscheide aufspalten. Damit erfährt der Patient eine Entlastung.

     

    Vorbeugung möglich

    Entzündet sich die Sehnenscheide chronisch, so kann sich hieraus ein so genannter schneller Finger entwickeln. Für verschiedene Risikogruppen, die im Beruf sehr viel am Computer arbeiten müssen, gilt die Sehnenscheidenentzündung inzwischen als Berufskrankheit.

     

    Dem Phänomen einer entzündeten Sehnenscheide kann jedoch vorgebeugt werden. Und zwar, indem bei anfallenden monotonen Tätigkeiten in regelmäßigen Abständen Pausen eingelegt werden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Pickel bei Erwachsenen

    Pickel bei Erwachsenen

    Wenn ein Jugendlicher mit 14 Pickel oder eine Akne hat, dann ist das was vollkommen normales und hat eben mit der Pubertät zu tun. Leidet aber ein erwachsener Mensch darunter, sieht die Sache anders aus. Auch im Erwachsenenalter kann eine Akne auftreten. Dabei handelt es sich um eine Hautkrankheit und anstatt selbst zu experimentieren, ist es besser professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. In der Pubertät also normal und zudem hatte sie ja eigentlich jeder. Doch wenn das Alter von 30 erreicht ist und noch immer das Gesicht blüht, stimmt da was nicht.

    Erwachsenen-Akne

    Viele erwachsene Menschen schämen sich für ihre unreine Haut, was aber absolut nicht so sein sollte, denn keiner kann was dafür. Unter dieser Hauterkrankung leiden viel mehr Menschen, als wir uns vorstellen können. Die Ursache liegt in der Regel an den Talgdrüsen. Sind diese aktiv, kommt es zu fettiger Haut und auch die Poren sind dabei eindeutig zu erkennen. Verstopfen die Drüsen, dann kommt es zu Mitessern und Pickeln. Es gibt aber auch Fälle, wo die Ursache der Akne im Erwachsenenalter an den Genen liegt. Bei Frauen kann hinzukommen, dass es die Hormone sind, welche für das schlechte Hautbild verantwortlich sind. Vor allem dann eben, wenn die Sexualhormone aus den Fugen geraten. Oft mit der Folge, dass nun ein männliches Sexualhormon produziert wird und dieses lässt dann die Poren verstopfen. Was aber in den wenigsten Fällen der Auslöser ist.

    Pickel und Ernährung

    Nicht nur die Gene oder die Hormone sind Schuld daran dass Erwachsene ein schlechtes Hautbild haben, denn auch die Ernährung kann sich auf der Haut bemerkbar machen. In jüngsten Untersuchungen wurde herausgefunden, dass vor allem Lebensmittel mit einen hohen glykämischen Index besonders schlecht sind. Ist der Index hoch, steigt damit auch die Produktion der Talgdrüsen. Personen die unter einem schlechten Hautbild leiden sollten Zucker und Kohlenhydrate meiden. Auch gesättigte Fettsäuren tragen nicht unbedingt zur Beseitigung der Pickel von Erwachsenen bei.

    Kratzen verboten

    Hat sich nun ein Akne ausgebreitet, ist es ganz wichtig, sich an gewisse Regen zu halten. Es sollte zwingend unterlassen werden, dass an den Pickeln gekratzt wird, was leider oft unbewusst passiert. Denn das kann oft fatale Folgen haben. Finger sind niemals sauber. Und zudem werden beim aufkratzen viele Aknebakterien gestreut, was bedeutet, die Akne breitet sich weiter aus. Viele also müssten gar nicht so stark ausgeprägt unter den Pickeln leiden, viele sind durch das drücken an Pickeln selbst an der Entstehung weiterer verantwortlich.

    Hilfe von Ärzten

    Es gibt Hilfe gegen die Pickel bei Erwachsenen. Wer es nicht schafft, die Pickel loszuwerden, sollte sich Hilfe von Ärzten holen. Ansprechpartner Nummer eins ist dabei der Dermatologe oder für Frauen auch der Gynäkologe. Der Frauenarzt, kann einen Hormonstatus erstellen, der schon viel darüber aussagen kann, weshalb die Pickel vorhanden sind. Oft arbeiten beide Ärzte auch in Kombination zusammen, damit der passende Behandlungsansatz einfacher gefunden werden kann.

    Was kann der Kosmetiker

    Auch der Kosmetiker kann sicherlich dabei helfen, eine Akne zu behandeln. Dabei aber sollte es sich auf jeden Fall zu jemanden handeln, der sehr erfahren in diesem Bereich ist. Unreine Haut dürfte dann sicherlich kein Problem mehr sein. Der Kosmetiker kann auf verschiedene Arten die Pickel angehen. Zum Beispiel ein Peeling mit Fruchtsäuren, kann sehr gute Erfolge erzielen. Dabei werden die Hautschüppchen abgetragen und gleichzeitig wird die Haut auf ganz sanfte Art und Weise gereinigt. Auch die leichte Vernarbungen, von aufgepuhlten Pickeln können somit wirkungsvoll  und dauerhaft entfernt werden. Entzündetete Stellen sollten ohnehin nicht in Eigentherapie behandelt werden, das sind immer Fälle für den Fachmann. Vollkommen egal ob es der Arzt oder auch Kosmetiker ist. Wichtig ist eben, dass dagegen angegangen wird.

    [content-egg-block template=offers_list]