Schlagwort: Der Blutdruck

  • Täglich Barfußlaufen – darum sollte es jeder tun

    Täglich Barfußlaufen – darum sollte es jeder tun

    Barfußlaufen zeigt positive Wirkungen auf die Gesundheit. So wirkt es vorbeugend gegen diverse Fußfehlstellungen wie Senk-, Spreiz- und Knickfüße. Aber auch zur Schulung unserer Sinne, Stärkung der Muskulatur und Anregung der Durchblutung hat sich das Laufen ohne Schuhe bestens bewährt. Experten raten dazu, des Öfteren einmal die Schuhe daheim zu lassen und barfuß zu laufen. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Menschen mit Barfußlaufen sogar schneller unterwegs sind als in Schuhen.

     

    Mehrheit der Bevölkerung leidet an Fußdeformationen

    Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Fußdeformationen. Experten zufolge hängt dies mit dem fehlenden Barfußlaufen zusammen. Durch das Laufen in Schuhen findet kaum noch ein Training der großen und kleinen Fußmuskeln statt. Demzufolge treten Fehlaufstellungen auf. Mediziner empfehlen den Besuch von Barfußparks. Das Laufen auf Glasscherben, Holz, Kies und Lehm trägt zur Stärkung der Fußmuskulatur bei. Ferner werden die Fußreflexzonen sowie der gesamte Organismus angeregt. Darüber hinaus reguliert sich der Blutdruck.

     

    Kinderschuhe schnell zu klein

    Patrik Reize, Ärztlicher Direktor der orthopädischen Klinik Stuttgart weist darauf hin, dass Kinderschuhe bereits kurz nach dem Kauf schon zu klein sind. Dementsprechend kommt es Stauchung des Fußes. Läuft das Kind barfuß, kann daraus ein effektives Entgegenwirken gegen die Rückbildung von Muskeln, Bändern und Sehnen resultieren. Außerdem fördert dies die gesunde Zehenstellung. Ältere Menschen profitieren vom Barfußlaufen durch die Wiederherstellung des Vorfußgangs. Beispielsweise kann hiermit die Sehnenplatte zwischen dem Vor- und Rückfuß trainiert werden. Die Wirbelsäule erfährt Entlastung und die Achillessehne Unterstützung. Beschwerden im Bereich des Rückens lassen sich somit vermeiden. Bedingt durch die Stimulation der Fußsohlen lassen sich positive Wirkungen auf die inneren Organe erzielen.

     

    Barfußlaufen und Diabetes

    Personen, die schon länger nicht mehr barfuß unterwegs waren, sollten langsam mit dem Barfußlaufen beginnen. Ansonsten drohen Überlastungen. Anfangs kann ein Laufen in Socken bereits Entlastung bringen. Patienten mit Diabetes und Polyneuropathie sollten jedoch vorsichtig sein beim Barfußlaufen. Sie verfügen meist über ein gestörtes Schmerzempfinden. Dadurch können Infektionen auftreten.

  • Starke Hitze – Blutdruck-Medikamente anpassen

    Starke Hitze – Blutdruck-Medikamente anpassen

    Menschen mit Blutdruck- und Herzproblemen sollten bei sommerlichen Temperaturen ihre Blutdruck-Medikamente anpassen. Denn das Herz muss bei starker Hitze erheblich stärkere Leistungen vollbringen als bei normalen Temperaturen. Lassen Sie am besten die Dosierung Ihrer Medikamente von Ihrem Arzt im Sommer kontrollieren.

     

    Zu den möglichen Folgen starker Hitze können Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit sowie Schwindel zählen. Ein starker Blutdruckabfall kann zudem bis zum Kreislaufkollaps führen. Deshalb ist es so wichtig, Blutdruck-Medikamente anpassen zu lassen.

     

    Regelmäßige Überprüfung von Medikamenten-Dosierung

    Meistens müssen Herzpatienten Medikamente einnehmen. Infolge starker Hitze ist es bei einigen Arzneimitteln zur Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems erforderlich, die Dosierungen anzupassen. Dies geht aus einer aktuellen Meldung der Deutschen Herzstiftung hervor. Prof. Dr. med. Markus Haass, Herzspezialist, weist darauf hin, dass insbesondere Herzpatienten ihre Medikamentendosierung in regelmäßigen Abständen durch ihren Arzt überprüfen lassen sollten. Gegebenenfalls ist eine Reduzierung derselben erforderlich. Aber auch Blutdruckpatienten sollten ihre Blutdruck-Medikamente anpassen.

     

    Sommerliche Hitze bedeutet Mehrbelastung für Blutdruck und Herz

    Das menschliche Herz muss bei hohen sommerlichen Temperaturen mehr Blut durch den Organismus pumpen. Das heißt, nur dann kann die Körpertemperatur optimal geregelt werden. Ein gesundes Herz ist in der Lage, diese Mehrbelastung ohne Probleme zu bewältigen. Dahingegen erreicht ein krankes Herz schneller die Grenze der Leistungsfähigkeit. Besser ausgedrückt sollten Patienten mit Herzschwäche und ältere Personen deshalb große Hitze meiden.

     

    Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

    Da der menschliche Körper über den Schweiß nicht nur Wärme abgibt, sondern auch Flüssigkeit verliert, ist es essentiell, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Pro Tag empfiehlt es sich zwischen einem bis zwei Liter Flüssigkeit zu trinken. Damit lassen sich der Elektrolyt- und Salzverlust ausgleichen. Während gesunde Menschen automatisch bei Durst genügend trinken, können herzkranke oder ältere Personen ihr Durstgefühl oftmals nicht richtig einschätzen. Nehmen diese beispielsweise zusätzlich wassertreibende Medikamente ein, entsteht ein erhöhter Flüssigkeitsverlust. Dadurch verringert sich das Blutvolumen innerhalb der Gefäße. Folglich sinkt der Blutdruck, ein Kreislaufkollaps mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit droht.

  • Kardiologen warnen vor Energydrinks

    Kardiologen warnen vor Energydrinks

    Energydrinks erfreuen sich großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um koffeinhaltige Getränke. Diese sollen lange Zeit wachhalten. Insbesondere Jugendliche lieben die süßen Drinks. Mediziner sehen in Energydrinks Gefahren für die Gesundheit.

     

    Energydrinks – reichhaltig an Zucker

    Die Energie versprechenden Drinks bestehen hauptsächlich aus Zucker und Koffein. Demgemäß finden sich in einer Dose rund 13 Stück Würfelzucker. Besonders für Teenager sind beide Inhaltsstoffe sehr gefährlich. Einesteils schadet jeder Schluck des süßen Getränks den Zähnen. Andernteils erhöht sich das Risiko einer Herzerkrankung durch den hohen Koffeingenuss. Schon in einer kleinen Dose Red Bull sind 80 mg Koffein enthalten. Dies entspricht einer Tasse Espresso oder drei Dosen Cola.

     

    Zu hoher Konsum an Energy Getränken bei Jugendlichen

    Dr. Martin Hulpke-Wette – Kardiologe aus Göttingen – warnt vor dem Genuss dieser aufputschenden Drinks im Jugendalter. Viele trinken mehr als vier Dosen hiervon. Dies geht aus einer Untersuchung der Europäischen Lebensmittel-Überwachungsbehörde hervor. Energydrinks können für zu hohen Blutdruck, den Anstieg des Adrenalinspiegels, Herzrasen sowie Herzrhythmusstörungen verantwortlich zeichnen.

     

    Je Tag sollten nicht mehr drei Milligramm Koffein je Kilogramm Körpergewicht verzehrt werden. Für eine erwachsene Person mit einem Körpergewicht von 70 kg bedeutet dies ein Verzehr von höchstens 2 ½ kleine Dosen. Für Kinder sollten Energydrinks tabu sein.

     

    Sechs Stunden nach Verzehr noch hoher Blutdruck

    Entsprechend einer aktuellen Studie ist sechs Stunden nach dem Verzehr eines solchen Getränks der Blutdruck immer noch wesentlich erhöht. Kardiologen wissen: Wer längerfristig seinem Herzen hohe Mengen Koffein zumutet, schadet diesem. Die Muskelwanddicke des Herzens verändert sich im Verlaufe der Zeit. Derartige Veränderungen bemerken Betroffene im jungen Alter beispielsweise dadurch, dass sie schnell beim Treppensteigen aus der Puste kommen.

    Ferner weisen Mediziner darauf hin, dass nicht ausschließlich Energydrinks sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken können. Auch die Kombination derselben mit Hochprozentigem ist gesundheitsschädigend. Deshalb sollten Sie niemals diese Energiespender in Verbindung mit Alkohol zu sich nehmen.

  • Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden

    Auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleidenUnser Leben kann sich von einer Sekunde auf die andere komplett verändern. Die Gründe dafür sind endlos, eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist jedoch der Schlaganfall. Bei diesem Wort wird sich in erster Linie die ältere Generation ihre Gedanken machen, doch das ist ein Irrtum. Der Schlaganfall kennt keine Altersgrenze, sodass auch Jüngere diesem Risiko ausgesetzt sind. Das liegt unter anderem am Lebensstil, welcher einen entscheidenden Einfluss hat. Sollte die Situation dennoch eintreten, dann ist schnelles Handeln angesagt.

    Die Risikofaktoren

    Die nennenswertesten Faktoren sind Überernährung, Nikotin, Stress und Bewegungsmangel. Wer also die meiste Zeit auf der Couch verbringt, zurzeit keine Arbeit hat und ständig fettiges Essen zu sich nimmt, der hat ein erhöhtes Risiko. Meist kommt dann auch noch das Rauchen dazu, das sogar noch weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Ob jemand tatsächlich gefährdet ist, lässt sich beispielsweise an erhöhten Blutzucker-, Blutfett- oder Blutdruckwerten erkennen. Diese Warnsignale sind nicht zu unterschätzen und sollten mit dem Hausarzt besprochen werden. Des Weiteren spielt es auch eine Rolle, ob in der Familie bereits Schlaganfälle aufgetreten sind. Ist es so, dann ist eine regelmäßige Gesundenuntersuchung sehr zu empfehlen. Den größten Einfluss hat jedoch der Lebensstil, sodass jeder selbst eine Einschätzung bis zu einem gewissen Grad vornehmen kann.

    Symptome

    Die häufigsten Symptome für einen Schlaganfall sind motorische Einschränkungen, ein hängender Mundwinkel, Sprachstörungen und/oder plötzliche Lähmungen. Viele Betroffene können zudem keine richtigen Sätze mehr formulieren. Tritt dieser Fall ein, dann darf sich niemand scheuen (ob jung oder alt) den Notarzt zu verständigen. Es kommt nämlich auf die Schnelligkeit an, wie mild beziehungsweise wie stark die Folgen ausfallen. Und selbst wenn es ein Fehlalarm war, man sollte immer auf Nummer sichern gehen und solche Vorfälle nicht herunterspielen. Ein fataler Fehler ist abzuwarten und zu hoffen, dass die Symptome wie von Zauberhand von selbst wieder verschwinden. Bis zum Eintreffen der medizinischen Hilfe sollte der Patient auch kein Essen oder Trinken zu sich nehmen, da unter Umständen die Schluckfunktion beeinträchtigt sein kann. Auch Medikamente sind tabu und dürfen nur vom Arzt verabreicht werden.

    Letztendlich kann jeder einen Schlaganfall bekommen, das Alter ist kein Argument. Und sollte es dazu kommen, dann ist die schnelle Verständigung des Notarztes das A und O.

     

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  • Rote Beete Saft – welche positiven Wirkungen zeigt er?

    Rote Beete Saft – welche positiven Wirkungen zeigt er?

    Bereits seit vielen Jahrhunderten schätzt die Menschheit die positive Wirkung von Rote Beete Saft auf die Gesundheit. Ganz besonders trägt der Saft des Wintergemüses zur Senkung hohen Blutdrucks bei.

     

    Hohe Effektivität von Rote Beete Saft bei hohem Blutdruck

    Laut wissenschaftlichen Studien trägt Rote Beete Saft maßgeblich zur Senkung von zu hohem Blutdruck bei. Nach Erläuterungen des Herzspezialisten Prof. Dr. med. Dieter Klaus der Deutschen Herzstiftung enthalten Rote Bete Nitrate. Durch den Speichel des Menschen findet eine Umwandlung derselben in Nitrit statt. Dadurch resultiert eine Gefäßerweiterung – der Blutdruck sinkt.

     

    Durch das Trinken von 500 ml Rote Beete Saft kann eine Senkung des systolischen Blutdrucks um rund fünf mmHg erzielt werden. Allerdings betont Prof. Dr. Klaus in diesem Zusammenhang auch, dass der Verzehr ausschließlich eine ergänzende Maßnahme zur Blutdrucksenkung ist.

     

    Einziger Verzehr von Rote Beete Saft nicht ausreichend

    Trotz der positiven Wirkweise von Rote Bete Saft darf nicht davon ausgegangen werden, dass dessen Verzehr eine dauerhafte Hilfe darstellt. Die Blutdrucksenkung durch den Verzehr von Rote Beete Saft kann nur als geringfügig betrachtet werden.

     

    Ferner bestehen bei bestimmten Menschengruppen Nachteile durch das Trinken des Saftes. Und zwar dürfen zu Nierensteinen neigende Personen das Wintergemüse nicht in erheblichen Mengen zu sich nehmen. Verantwortlich für die Bildung von Nierensteinen zeichnet die in den Roten Beeten enthaltene Oxalsäure.

     

    Rote Beete Saft in Bezug auf die Blutbildung

    Ganz besonders Vegetarier und Frauen neigen dazu, einen Eisenmangel zu entwickeln. Aber auch nach einer Operation steigt der Eisenbedarf an. Somit steigt das Risiko einer Blutarmut.

     

    Liegt eine Blutarmut im Organismus vor, findet keine genügende Versorgung mit Sauerstoff mehr statt. Demgemäß zeigen sich

    • Blässe
    • Müdigkeit
    • Störungen der Leistungsfähigkeit

     

    Aber auch eine Ohnmacht ist möglich. Ebenso wie sich in der Wachstumsphase befindende Kinder und Jugendliche sind vermehrt Frauen bis zur Menopause, schwangere sowie stillende Frauen betroffen.

     

    Einst galt einzig der rote Saft in dem Gemüse als sicheres Zeichen für die Blutbildung. Doch heute ist bekannt, dass nicht einzig der Farbstoff hierfür verantwortlich ist. Auch die in den Roten Beeten vorkommende Folsäure wie auch das Eisen spielen eine entscheidende Rolle zur Blutbildung.

     

    In 200 ml Rote Beete Saft sind rund 1,8 mg Eisen und 166 µg Folsäure enthalten. Mit diesen Mengen liefert das Wintergemüse etwa 15 % des Tagesbedarfs an Eisen und über 40 % des täglichen Bedarfs an Folsäure.

     

    Rote Beete Saft sollte stets aus einer dunklen, lichtundurchlässigen Flasche oder Glas genossen werden. Bestenfalls wird ein Vitamin C-haltiger Orangensaft hierzu getrunken. Denn das wertvolle Vitamin C trägt kann zur besseren Verwertung pflanzlichen Eisens beitragen.

     

    Rote Beete Saft – wertvolle Inhaltsstoffe

    Insbesondere Sportler bevorzugen den Rote Beete Saft. Denn hiermit lassen sich Freie Radikale gut bekämpfen. Zudem trägt der rote Saft zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit bei. Hierfür verantwortlich sind die enthaltenen Inhaltsstoffe, wie

    • Aminosäuren
    • Antioxidantien – Carotinoide, Flavonoide
    • Ballaststoffe löslicher und unlöslicher Natur
    • Folsäure
    • Kohlenhydrate
    • Mineralien – Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor
    • Vitamine C, A und B
    • Wasser
    • Zucker

     

    Weitere positive Wirkungen

    Zu den weiteren die Gesundheit fördernden Eigenschaften von Rote Beete Saft zählen die entzündungshemmende Wirkung sowie Hilfe bei Herzproblemen.

     

    Zudem soll der schmackhafte Saft auch vorbeugend gegen Krebs wirken. Mehrere Studien konnten nachweisen, dass durch dessen Verzehr das Tumorrisiko in Bauchspeicheldrüse, Brust und Prostata gemindert werden kann.

     

    Darüber hinaus verhilft der rote Saft zu einer verbesserten Verdauung bestimmter Nahrungsmittel und somit der Magenfunktion. Während Krankheitsphasen können Rote Bete zur Appetitanregung beitragen.

     

    Aber auch die Schilddrüsenfunktion erfährt Besserungen. Selbst ein Verringern des Alterungsprozesses einzelner Organe und der Haut ist mithilfe des Verzehrs von Rote Beete Saft möglich. Falten erfahren eine Minderung und die Gehirngesundheit verbessert sich. Ebenfalls lassen sich Besserungen im Bereich der Wundheilung feststellen.

     

    Das in Roten Beeten enthaltene Betain wirkt gegen Schwellungen. Deshalb findet ein praktischer Schutz vor diversen Krankheiten statt. Ferner kann der köstliche Saft bei Wassereinlagerungen und Ödemen in den Beinen einen wirksamen Schutz leisten.

     

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  • Typische Nebenwirkungen von Cortison

    Typische Nebenwirkungen von Cortison

    Nebenwirkungen von Cortison

    Um die Nebenwirkungen von Cortison beleuchten zu können, bedarf es zunächst einmal der Erläuterung, wie das Medikament überhaupt wirkt. Cortison wird seit den 50er Jahren zur innerlichen und äußerlichen Anwendung genutzt. Dabei zeigt es nicht nur seine Wirkung bei der Behandlung von Rheuma. Ebenso zeichnet sich Cortison durch seine Fähigkeit, Hauterkrankungen schnell mildern zu können, aus. Das Medikament wirkt dabei nicht nur entzündungshemmend. Ebenso lässt es sich gegen allergische Reaktionen sowie eine beschleunigte Zellteilung einsetzen. Ferner kennzeichnet sich das Medikament dadurch aus, dass es ein Erbrechen bei der Einnahme gewisser Krebsmittel verhindern soll.

    Wir wirkt Cortison?

    Durch die Einnahme von Cortison soll die Bildung bestimmter Eiweißkörper im Zellkern angeregt werden. Mit diesem Prozess entstehen anschließend weitere Reaktionen. Es bedarf jedoch einer Wartedauer von etwa 30 Minuten. Erst dann kann sich die Wirkung des Hormons entfalten. Zu beachten ist, dass dieser Vorgang nur bei einer ausreichenden Menge zustande kommt. Bei einer hohen Dosierung kann jedoch eine sofortige Wirkung eintreten. Dabei lagert sich das Hormon direkt in den Zellwänden ab und ruft weitere Prozesse hervor.

    Anwendungsgebiete von Cortison

    Wie eingangs erwähnt, kann Cortison zur Behandlung von inneren, aber auch äußeren Erkrankungen genutzt werden.

    Innerliche Anwendung

    Cortison gilt bei der Behandlung von Entzündungsreaktionen als wirksames Medikament. Etwaige Reaktionen können zum Beispiel durch Asthmasymptome, Bronchitis oder Rheuma- sowie Nierenerkrankungen ausgelöst werden. Der Entzündungshemmer ist seit vielen Jahren in der Medizin unabkömmlich. Mit der innerlichen Anwendung des Medikaments lassen sich die Symptome nicht nur lindern, teilweise verschwinden diese sogar gänzlich aus dem Körper. Bei der Einnahme ist je nach Krankheitsbild die Uhrzeit zu beachten. So zum Beispiel wird empfohlen, die Einnahme von Cortison aufgrund der Funktion der Nebennierenrinde morgens um 8 Uhr zu vollziehen. Hat das Medikament die gewünschte Wirkung erzielt, muss Cortison behutsam abgesetzt werden. Nur so kann ein Rebound-Effekt vermieden werden. Die maximale Phase der Einnahme ist ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als drei bis vier Wochen aufrechtzuerhalten.

    Äußerliche Anwendung

    Cortison eignet sich nicht nur zur inneren Anwendung. Vielmehr ist das Medikament in der Lage, äußerliche Erkrankungen zu mildern. So zum Beispiel wird das Hormon nicht selten zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt. Darunter zählen typische Krankheitsbilder der Haut wie Juckreiz, Neurodermitis oder Allergien. Cortison sollte allerdings nicht zu lange auf die Haut aufgetragen werden. Eine Anwendung, die einen bestimmten Zeitraum überschreitet kann zur Ausdünnung der Haut führen.

    Unerwünschte Nebenwirkungen von Cortison

    Damit sich die Wirkungen von Cortison gänzlich entfalten können, bedarf es einer Dosierung, die über dem natürlichen Hormonspiegel liegt. Die Folge besteht darin, dass der Körper auf den Hormonüberschuss reagiert. Die Nebenwirkungen von Cortison liegen damit in gewöhnlichen Reaktionen auf die Kortikoidreize. Nebenwirkungen lassen sich vor allem dann verzeichnen, wenn die Einnahme über einen längeren Zeitraum erfolgt. Für gewöhnlich sind kurzfristige Therapieformen mit Cortison nur selten mit Problemen behaftet.

    Verbreitete Nebenwirkungen von Cortison

    Mit der Behandlung von Cortison werden nicht nur erwünschte Effekte erzielt. Langfristig kann es auch zu unerwünschten Folgen kommen. Darunter finden sich folgende Auswirkungen einer Cortisonbehandlung:
    • Der Blutdruck kann ansteigen.
    • Ferner ist es möglich, dass sich der Blutzucker erhöht.
    • Ebenso kann sich die Infektanfälligkeit erhöhen.
    • Eine Zunahme des Gewichts kann erfolgen und
    • es kann zu sogenannten Wassereinlagerungen kommen.
    • Auch Osteoporose kann durch die Einnahme hervorgerufen werden.

    Aus den genannten Gründen sollte die Nutzung von Cortison nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Ebenso sollte die Anwendung nicht länger als nötig ausgeführt werden. Darüber hinaus empfehlen Experten, die Dosierung bei einem Maximum von 10mg/Tag zu belassen.

    Nebenwirkungen von Cortison auf den Regelkreis

    Neben den genannten unerwünschten Reaktionen kann es auch zu Nebenwirkungen, die den Regelkreis der Hormone betreffen, kommen. Die äußere Anwendung des Medikaments kann zu einer verminderten Hormonproduktion führen. In Folge dessen kann es zu einem Schwund der Nebennierenrinde kommen. Wird die Therapie abgebrochen oder beendet, dauert es eine Zeit, bis diese Produktion wieder aufgenommen wird. Somit kann sich dieser Zeitraum als problematisch gestalten.

    Entwicklung der Dosierungsvorschriften

    Wusste man in der Anfangszeit noch nicht, wie sich die Einnahme von Cortison auf den Körper auswirkt, so sind heute die Nebenwirkungen bekannt. Dementsprechend verfährt man heute bei den Therapie-Maßnahmen. Die Höhe der Dosierung richtet sich nach dem Krankheitsbild. So kann es sein, dass Patienten, die nur kurzfristig behandelt werden, eine höhere Dosis erhalten. Diejenigen, die hingegen eine langfristige Behandlung benötigen, bekommen in der Regel eine geringere Dosierung. Das Ziel besteht darin, die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. In jedem Fall ist die Einnahme nicht ohne Absprache mit dem Arzt durchzuführen.

     

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