Schlagwort: Der Blutdruck

  • Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Wie hoher Blutdruck natürlich gesenkt wird

    Ist der Blutdruck zu niedrig, dann ist das im schlimmsten Fall unangenehm, ist er aber zu hoch, dann kann das gefährlich werden. Wer unter einem zu niedrigen Blutdruck leidet, der muss mit Schwindel rechnen, wenn der Blutdruck zu hoch ist, dann drohen Herzinfarkt und Schlaganfall. Immer mehr Menschen leiden unter einem zu hohen Blutdruck und viele wissen nicht, in welcher Gefahr sie schweben. Bluthochdruck kommt in zwei Formen vor, als primärer Hochdruck, der sehr oft auftritt und als sekundärer Hochdruck, der eher selten diagnostiziert wird.

    Eine Volkskrankheit

    Über 35 Millionen Menschen in Deutschland leiden heute unter Bluthochdruck und die Zahlen steigen weiter an. Bis Mitte 40 sind sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen betroffen, dann steigt die Zahl sprunghaft an. Ab dem 64. Lebensjahr trifft es 29 % der Frauen und 33 % der Männer, ab 65 wird dann bei jedem Zweiten ein zu hoher Blutdruck festgestellt. Die Hälfte der Betroffenen wissen nicht, dass sie unter Hypertonie leiden, denn Bluthochdruck verursacht anders als ein niedriger Blutdruck, keine Beschwerden und das macht ihn so gefährlich.

    Über die Grenzwerte, ab wann man von Bluthochdruck sprechen kann, wird in Expertenkreisen kontrovers diskutiert. Für die meisten Ärzte ist ein Blutdruck von 140/90 schon riskant, für andere ist dieser Wert aber noch im normalen Bereich. Alle, die unter Bluthochdruck leiden, müssen auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen, um nicht Gefahr zu laufen und schwer krank zu werden. Es müssen aber nicht immer Medikamente aus der Apotheke sein, um den Blutdruck erfolgreich zu senken, es gibt auch viele natürliche Mittel, die dabei helfen können, den Blutdruck auf Dauer zu senken.

    Kräuter, die helfen

    Kräuter sind die Medikamente aus der natürlichen Apotheke und es gibt viele Kräuter, die den Blutdruck senken können. Zu diesen Kräutern gehören unter anderem Liebstöckel und Arnikawurzel. Basilikum und die Blüten der Chrysanthemen. Weißdorn hat einen guten Ruf, wenn es um Hypertonie geht, aber auch Misteln und Pfefferminze können helfen. Wer gerne Knoblauch isst, der kann damit seinen Blutdruck in vernünftigen Werten halten und auch Zwiebeln sagt man nach, dass sie ein gutes Mittel gegen Bluthochdruck sind.

    Ob es hilfreich ist, jeden Tag einen viertel Liter Ananassaft zu trinken, ist umstritten, und auch wer dreimal in der Woche Makrelen isst, der kann nicht damit rechnen, dass der Blutdruck auf einen normalen Wert sinkt. Deutlich besser ist es, getrocknete Olivenblätter mit kochendem Wasser zu übergießen, sie zehn Minuten ziehen zu lassen und den Sud dann mit einem Teelöffel Honig und dem Saft von drei Knoblauchzehen zu vermischen. Das mag auf den ersten Blick nicht sonderlich appetitlich klingen, aber es zeigt seine Wirkung, wenn man diesen Sud regelmäßig trinkt.

    Gesunde Ernährung und viel Bewegung

    Alkohol, Nikotin und zu fettes Essen sind die Feinde des Blutdrucks, denn sie treiben ihn unerbittlich in die Höhe. Damit der Blutdruck im gesunden Bereich bleibt, sollte die Ernährung umgestellt werden. Gesund und ausgewogen sollte das sein, was gegessen wird. Geflügel und viel Obst, frisches Gemüse und Fisch auf der Speisekarte sorgen dafür, dass Bluthochdruck kein Thema mehr ist. Wichtig ist es auch, sich regelmäßig zu bewegen, schon eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen ist ein sehr wirksames Mittel, wenn der Blutdruck gesenkt werden soll. Wenn die Sonne scheint, dann nichts wie raus an die frische Luft, denn die Sonnenstrahlen machen nicht nur glücklich, sie sind auch ein gutes Mittel, wenn der Blutdruck zu hoch ist. Sportarten wie schwimmen oder Nordic Walking sind ebenfalls eine sehr gute Idee für alle, die auf Chemie verzichten wollen und ihren Blutdruck natürlich senken möchten.

    Übrigens, ein Glas Wein am Abend hat noch keinem geschadet, aber es sollte bei diesem einen Glas bleiben.

    Bild: © Depositphotos.com / tsalko

  • Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Endlich scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und trotzdem fühlen sich viele Menschen müde, schlapp, gereizt oder abgeschlagen. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die vielen immer dann zu schaffen macht, wenn die Temperaturen wieder steigen und der Winter sich endgültig verabschiedet hat. Jeder zweite Deutsche hat mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und auch wenn es schwerfällt, wer betroffen ist, der muss sich ein wenig in Geduld üben, denn es kann vier Wochen dauern, bis sich der Körper an die frühlingshaften Temperaturen gewöhnt hat.

    Müde ins Frühjahr

    In keiner Jahreszeit ist das Wetter so launig und unbeständig wie im Frühling. Mal ist es kalt, dann wieder warm, es regnet und es schneit im raschen Wechsel, und diese sogenannte Großwetterlage ist es, die vielen Menschen so zu schaffen macht. Der Körper ist noch an das meist beständig kalte Wetter im Winter gewöhnt, kommt dann der Frühling, dann wird der Kreislauf überlastet und es dauert, bis die Anpassungsphase beendet ist.

    Dazu kommt, dass sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Das führt zu Schwindel und zu Problemen mit dem Kreislauf, zwei Symptome, die nicht mit einer Krankheit zu tun haben, sondern einzig und allein auf Frühjahrsmüdigkeit hindeuten. Der Körper braucht Zeit, bis er wieder in Schwung kommt und bis sich die innere Uhr wieder auf die warme Jahreszeit eingestellt hat.

    Die Ursachen für Frühlingsmüdigkeit

    Die beiden körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass es zur Frühjahrsmüdigkeit kommt. Vor allem Serotonin, das im Winter in einen Schlummermodus geht, erwacht im Frühling wieder zu neuem Leben. Der Körper aktiviert das Serotonin, damit die Laune wieder steigt. Jeder Sonnenstrahl sorgt dafür, dass mehr Serotonin hergestellt wird und wenn dann nach den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, dann gerät die Serotoninproduktion vollkommen durcheinander. Wird das Wetter beständiger, dann kommt auch der Serotoninspiegel ins Gleichgewicht und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet wieder.

    Wenn die Produktion von Serotonin gesteigert wird, dann sinkt gleichzeitig die Produktion des Melatonin. Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, das nur in der dunklen Jahreszeit aktiv ist. Wird es draußen heller und wärmer, dann verschwindet das Melatonin und auch das macht dem Körper zu schaffen. Vor allem die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März ist dafür verantwortlich, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, denn plötzlich ist es morgens wieder dunkel und die beiden Hormone Melatonin und Serotonin kommen durcheinander.

    Die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen

    Wie kann man effektiv gegen die unangenehme Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen? Mediziner raten zu viel Bewegung in frischer Luft, denn je mehr Sonnenlicht Körper und Seele bekommen, desto schneller wird der Serotoninspiegel nach oben gefahren. Auch Wechselduschen ist eine gute Sache, denn wer regelmäßig kalt und warm duscht, der stärkt sein Immunsystem und macht sich fit für den Start in den Frühling. Auch wenn Abhärtung eine gute Idee ist, überfordern sollte man seinen Körper dennoch nicht, der Tag sollte nach Möglichkeit gemütlich und in aller Ruhe ausklingen.

    Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen. Viel Gemüse, frisches Obst, mageres Fleisch und auch Vollkornprodukte lassen nicht nur die im Winter angefutterten Pfunde schmelzen, die richtige Ernährung sorgt auch für bessere Laune. Wer sich schlapp und müde fühlt oder wenn es zu Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Konzentration kommt, dann können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente helfen. Brausetabletten sind eine gute Wahl, denn diese Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper aktiv dabei, sich auf die veränderten Wetterbedingungen einzustellen.

    Sport ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Einfach den berühmt-berüchtigten inneren Schweinehund überwinden, die Laufschuhe anziehen und dann raus in die frische Luft und in der Natur laufen.

  • Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was tun gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Die Temperaturen steigen, die Natur erwacht zu neuem Leben, der Einheitstrist der vergangenen Wintermonate verschwindet so langsam – und doch kommt so mancher kaum in Schwung. Frühjahrsmüdigkeit ist den meisten Menschen ein Begriff: Trägheit, Unlust, Schwindel und Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden. Der Kreislauf macht Probleme, wetterfühlige Menschen leiden noch stärker unter Wetterschwankungen und Betroffene reagieren schnell gereizt. Doch woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit und was können wir dagegen tun?

    Wenn sich die Hormone auf Frühling einstellen…

    Die Medizin forscht bis heute relativ ergebnislos an den Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit. Der einzige Faktor, der vollkommen klar mit der typischen Antriebslosigkeit im Frühjahr in Verbindung gebracht werden kann, ist der Hormonhaushalt. Schuld ist vor allem das sogenannte Schlafhormon Melatonin. Dieses findet sich nach den dunklen und langen Wintermonaten in erhöhter Konzentration im Blut und trägt zur Müdigkeit und Unlust bei.

    Eine weitere klare Hauptursache ist außerdem der Blutdruck. Der Organismus muss sich während des Klimawechsels zunächst wieder auf die steigenden Temperaturen einstellen. Eine typische Reaktion des Körpers auf eine derartige Umstellung ist die Erweiterung der Blutgefäße und das Absinken des Blutdrucks, wodurch die Müdigkeit begünstigt wird.

    Das Resultat dieser Hauptursachen zeigt sich in Form von Mattigkeit, mit der Stimmungsschwankungen und Antriebslosigkeit ebenso einhergehen wie Kopfschmerzen und Schwindel.

    Doch was tun gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

    Generell gilt der Rat, bei derartigen Symptomen zuerst den Hausarzt aufzusuchen, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschließen. Sofern eine organische Ursache definitiv ausgeschlossen ist, sollte der träge Organismus nicht über Gebühr geschont werden. Stattdessen sollte man ihn in vernünftigen Maßen fordern und ihn so dabei unterstützen, sich schnell aber schonend an das veränderte Klima anzupassen.

     

    – Sonnenlicht macht fit!

    Verbringen wir viel Zeit in der Sonne, produziert der Körper Vitamin D. Dieses ist nicht nur generell gesund – es hilft dem Körper auch dabei, sich auf das veränderte Klima einzustellen.

    – Bewegung bringt den Organismus auf Touren!

    Joggen oder Walken ist nicht nur gut für die Kondition, es treibt auch den Kreislauf an und bringt den niedrigen Blutdruck in Schwung. Ältere oder nicht gesunde Menschen sollten selbstverständlich nur dann das Frühlingswetter für Outdoor-Sport nutzen, wenn sie die Erlaubnis des behandelnden Arztes haben. Kommt Sport nicht in Frage, kann auch ein Spaziergang helfen. Hauptsache, es wird frische Luft getankt und der Körper erhält die Möglichkeit, sich an das Frühlingsklima zu gewöhnen.

    – Viel trinken!

    Der menschliche Körper braucht ausreichend Flüssigkeit, um den Kreislauf optimal anzuregen. Daher sollte gerade bei akuten Kreislaufbeschwerden und Müdigkeit darauf geachtet werden, ausreichend zu trinken.

    – Salat statt Hackbraten: Leichter Kost den Vorzug geben!

    In den Wintermonaten schaffen wir es meist nur schwer, den Körper mit ausreichend Vitaminen zu versorgen. Dies sollte im Frühjahr nachgeholt werden. Frisches Obst und Gemüse sind daher eine sinnvolle Alternative zu schweren Mahlzeiten, die den Körper zusätzlich belasten.

    – Wechselduschen für den Kreislauf

    Schon unsere Vorfahren wussten um die Wirkung von Wechselduschen. Gerade dann, wenn der Kreislauf nicht in Schwung kommen will und der Blutdruck im Keller ist, kann der Wechsel aus warmem und kaltem Wasser beim Duschen wahre Wunder wirken.

    – Kurze Mittagsruhe für neuen Schwung

    Dem Leiden des Körpers nicht nachzugeben bedeutet natürlich nicht, über die eigene Grenze hinauszugehen. Wer die Möglichkeit und das Bedürfnis hat, sollte sich mittags ruhig für eine halbe Stunde Ruhe und Schlaf gönnen. Wesentlich länger sollte die Mittagspause jedoch nicht dauern, da der Organismus sonst erneut beginnt das Schlafhormon Melatonin zu produzieren, das die Müdigkeit noch stärker werden lässt. Das Ergebnis zu langer Mittagspausen ist dann erst recht Gereiztheit und Unausgeglichenheit.

     

    Das Frühjahr bedeutet also auch, sich in gewisser Weise selbst anzuspornen. Frühes Aufstehen und zu Bett gehen unterstützt den Körper zusätzlich dabei, so viel Tageslicht wie möglich zu tanken und bringt uns in den richtigen Rhythmus, um für den nahenden Sommer gewappnet zu sein.

    Medikamentöse Unterstützung ist in aller Regel nicht notwendig. Unterstützend greifen Ärzte gerne auf Vitaminpräparate zurück, die den Körper unterstützen. Wie lange und intensiv uns die Frühjahrsmüdigkeit jedoch gefangen hält, liegt hauptsächlich daran, wie wir mit ihr umgehen.

  • Blutvergiftung – die unterschätzte Gefahr

    Blutvergiftung – die unterschätzte Gefahr

    Eine Blutvergiftung entsteht immer dann, wenn eine Infektion nicht mehr örtlich begrenzt ist, sondern sich durch die Blutbahn im ganzen Körper ausbreitet. Immer wenn die ersten Blutvergiftung Symptome auftreten, dann ist schnelles Handeln notwendig, denn eine Blutvergiftung kann sehr schnell lebensbedrohlich werden. Die Blutvergiftung Ursachen können ganz unterschiedlich sein, und selbst ein Insektenstich kann unter ungünstigen Umständen zu einer schweren Blutvergiftung führen.

    So unterschiedlich wie die Blutvergiftung Ursachen und die Blutvergiftung Symptome sind auch die verschiedenen Stadien. Von einer leichten Sepsis sprechen die Mediziner, wenn es sich um eine Entzündung handelt, die mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden kann, um eine schwere Blutvergiftung handelt es sich aber immer dann, wenn mindestens ein Organ betroffen ist. In diesem Fall muss die Hilfe schnell kommen, denn vielfach ist dieses Stadium der Sepsis tödlich.

    Die Blutvergiftung Symptome

    Viele bringen mit einer Blutvergiftung den berühmten roten Strich in Verbindung, der sich auf dem Arm oder auch auf dem Bein zeigt und der in Richtung des Herzens wandert. Diese rote Linie gehört aber nicht dazu, wenn es um die typischen Blutvergiftung Symptome geht, es gibt andere Anzeichen, die deutlicher auf eine Sepsis hinweisen. Charakteristische Blutvergiftung Symptome sind:

    • Ein sehr schneller Herzschlag
    • Ein niedriger Blutdruck
    • Unterkühlung bis hin zum Schüttelfrost
    • Hohes Fieber
    • Akute Schmerzen
    • Eine schnelle und schwere Atmung
    • Innere Unruhe
    • Verwirrtheit
    • Leichte Benommenheit, die aber bis zum Koma führen kann

    Welche Blutvergiftung Ursachen gibt es?

    Sepsis Blutvergiftung
    Die Blutvergiftung Ursachen sind vielfältig, aber es gibt Ursachen, die immer wieder auftreten und für die genannten Blutvergiftungen Symptome sorgen:

    • Viren und Pilze
    • Bakterien
    • Eine Lungenentzündung
    • Eine Hirnhautentzündung
    • Eine Katheterinfektion
    • Eine Infektion nach einem operativen Eingriff

    Statistisch gesehen ziehen sich die meisten Menschen aber eine Blutvergiftung durch eine gar nicht oder nur schlecht versorgte Wunde zu, und auch eine Blutvergiftung durch Insektenstich kommt im Sommer sehr häufig vor. Wer nach dem Stich einer Biene, Wespe oder Mücke einen roten Strich sieht, der sieht eine sogenannte Lymphangitis, und die hat nichts mit einer Blutvergiftung zu tun.

    Um welche Blutvergiftung Ursachen es auch geht, eine Sepsis ist immer ein medizinischer Notfall und nur, wenn schnell geholfen wird, dann gibt es auch keine bleibenden Schäden. In den meisten Fällen wird eine Blutvergiftung durch Bakterien ausgelöst und dagegen gibt es die passenden Antibiotika. Kommt es aber zu einer schweren Sepsis oder zu einem septischen Schock, dann wird eine unterstützende Therapie notwendig. In diesem Fall muss dafür gesorgt werden, dass die Versorgung mit Sauerstoff hoch ist und was noch wichtiger ist, der Blutdruck muss so schnell wie möglich wieder nach oben gebracht werden. In schweren Fällen werden auch eine künstliche Beatmung oder eine Dialyse eingesetzt, um das Blut wieder zu reinigen.

    Welche vorbeugenden Mittel gibt es?

    Einer Blutvergiftung kann in vielen Fällen mit sehr einfachen, aber auch sehr effektiven Mitteln vorgebeugt werden. Wer sich zum Beispiel bei der Arbeit im Garten geschnitten hat, der sollte die Wunde sofort unter fließendem Wasser reinigen und eventuelle Fremdkörper vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Anschließend sollte Jod auf die Wunde gegeben werden, denn Jod hat eine desinfizierende Wirkung und vernichtet Bakterien, die sich noch in der Wunde befinden. Je nach Größe und Tiefe der Wunde wird dann ein Pflaster oder ein Verband angelegt, zudem muss die Wunde dann beobachtet werden. Sollten sich die oben genannten Blutvergiftung Symptome einstellen, dann darf man nicht zögern, sondern sollte ohne Umwege in die Notaufnahme eines Krankenhauses fahren, denn dann zählt jede Minute.

    Bei einer Blutvergiftung durch Insektenstich hilft allerdings die ganze Vorsorge nichts, denn eine Biene oder eine Wespe sticht immer unvermittelt zu. Wie sollte man sich aber bei einer Blutvergiftung durch Insektenstich richtig verhalten?

    Die Blutvergiftung durch Insektenstich

    blutvergiftung-insektenstich
    Der Stich einer Wespe oder Biene ist sehr unangenehm. Die betroffene Stelle schwillt schnell an, es schmerzt und ein solcher Stich kann einige Tage Probleme bereiten. Wer auf Insektengift allergisch reagiert, der muss sich sofort in ärztliche Behandlung begeben, denn der Stich einer Biene oder Wespe kann im schlimmsten Fall zu einem allergischen Schock führen.

    Aber was viele vielleicht nicht wissen, auch eine Blutvergiftung durch Insektenstich ist durchaus möglich, und auch mit dieser Form der Blutvergiftung ist nicht zu spaßen. Besonders ein Wespenstich kann gefährlich werden, denn eine Wespe hat anders als eine Biene an ihrem Stachel keinen Widerhaken, sie kann mehrfach zustechen, was viele Wespen auch gerne tun, wenn sie wütend werden. Wenn die Wespe einen Pilz hat oder Viren und Bakterien in sich trägt, dann ist eine Blutvergiftung durch Insektenstich möglich, denn mit dem Stich hinterlässt die Wespe auch Kot in der Wunde und dieser sorgt dann für die Blutvergiftung durch Insektenstich.

    Auch wenn eine Blutvergiftung durch Insektenstich unangenehm ist, sie hat gegenüber den anderen Blutvergiftung Ursachen auch etwas Gutes. Zum einen wird die Infektion durch den plötzlichen Schmerz bemerkt und zum anderen gelangt das Insektengift schneller in die Blutbahn und die ersten Blutvergiftung Symptome zeigen sich schnell. Dass es sich nicht nur um einen einfachen Insektenstich, sondern um eine Blutvergiftung durch Insektenstich handelt, das wird deutlich, wenn der Stich anschwillt oder sich auf der Haut ausbreitet. Das geschieht schon nach wenigen Stunden und so bleibt mehr Zeit, um zu reagieren.

    Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum aus einem an sich harmlosen Insektenstich zu einer Blutvergiftung durch Insektenstich kommen kann. Die meisten Menschen, die von einer Biene, einer Mücke oder auch von einer Wespe gestochen werden, handeln impulsiv und kratzen an der Wunde. Da sich unter jedem Fingernagel immer ein bisschen Schmutz befindet, kann dieser Schmutz zu einer Blutvergiftung durch Insektenstich werden. Winzige Schmutzpartikel wandern in die Blutbahn und sorgen so für eine Infektion, die zu einer gefährlichen Blutvergiftung werden kann.

    Wie häufig sind Blutvergiftungen?

    Ganz gleich, wie viele Blutvergiftung Ursachen es gibt, oder auch ob eine Blutvergiftung durch Insektenstich ausgelöst wurde, die Sepsis ist eine Krankheit, die man niemals unterschätzen sollte. Alleine in Deutschland erkranken rund 154.000 Menschen jedes Jahr an einer Blutvergiftung. Ältere Menschen sind deutlich eher betroffen als jüngere und in vier von zehn Fällen nimmt eine Blutvergiftung einen tödlichen Ausgang. Kommt es zu einem septischen Schock, dann sind es sogar sechs von zehn Fälle, die einen tödlichen Verlauf nehmen.

    Blutvergiftung

    Die hohe Sterblichkeitsrate ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass viele Blutvergiftung Symptome zu lange unerkannt bleiben und jede Hilfe zu spät kommt. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, an einer der Blutvergiftung Ursachen zu sterben, denn mit jedem Lebensjahr nimmt die Leistung des Immunsystems weiter ab. Bei jungen Menschen funktioniert das Immunsystem noch einwandfrei und der Körper wehrt sich sehr erfolgreich gegen jede Art von Eindringlingen, seien es nun Bakterien, Viren oder auch Pilze. Wenn man älter wird, dann ist das ein immer größer werdendes Problem, und wenn das Immunsystem sich nicht mehr wehren kann, dann kommt es zu einer Blutvergiftung.

    Was ist eine Lymphangitis?

    Immer wenn von einer Blutvergiftung die Rede ist, dann kommt auch der rote Strich ins Gespräch, aber für diesen Strich ist eine Lymphangitis verantwortlich. Zwar handelt es sich auch hier umgangssprachlich um eine Blutvergiftung, allerdings um eine sehr seltene Form. Bei einer Lymphangitis entzünden sich die Lymphbahnen unter der Haut und im unteren Fettgewebe, die in der Regel durch Bakterien ausgelöst wird. Eine Blutvergiftung durch Insektenstich kommt bei dieser Form nicht infrage.

    Eine Lymphangitis ist nicht nur an einem roten Strich zu erkennen, sie verursacht auch Schmerzen und die Lymphdrüsen zum Beispiel am Hals, schwellen sichtbar an. Dazu kommen Symptome, die denen einer Blutvergiftung sehr ähnlich sind. Der Betroffene bekommt Fieber und fühlt sich unwohl. Auch bei einer Lymphangitis sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn aus einer akuten Lymphangitis kann auch eine chronische Erkrankung werden. Wie bei einer Blutvergiftung, so kann auch eine Lymphangitis heute sehr gut mit den entsprechenden Antibiotika behandelt werden, aber auch kühlende Umschläge sind eine gute Idee, um die Lymphangitis zu lindern. Lebensgefahr wie bei einer echten Sepsis besteht bei einer Lymphangitis aber nicht.

     

    Bildnachweis: Blutvergiftung Sepsis © Coloures-pic

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  • Sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

    Sind Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll?

    Abgesehen von der Schwangerschaftsvorsorge und den Vorsorgeuntersuchungen für Kinder sind in den letzten Jahren viele der zahlreichen Vorsorgeuntersuchungen in die Kritik geraten. Es wird über den Sinn von bestimmen Vorsorgeuntersuchungen diskutiert, so zum Beispiel über die Tastuntersuchung bei Prostatakrebs und das Screening für die Hautkrebsuntersuchung. Die Bundesärztekammer möchte alle Vorsorgeuntersuchungen überprüfen lassen, die in Deutschland angeboten werden, und das gilt unter anderem auch für den Check-up, den in regelmäßigen Abständen jeder machen sollte, der über 35 Jahre alt ist.

    Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll – In der Kritik – der Check-up

    Besonders beim sogenannten Check-up stellt sich immer wieder die Frage, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind oder eher nicht. Die Krankenkassen bezahlen allen, die über 35 Jahre sind, alle zwei Jahre eine solche Untersuchung, bei der unter anderem die Herz- und Lungentätigkeit, der Blutdruck und die Nierenfunktion überprüft werden. Dazu kommt ein großes Blutbild, womit zum Beispiel Mangelerscheinungen oder Diabetes erkannt werden können. Ob diese Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, daran haben Kritiker ernste Zweifel.

    Ist beispielsweise der Blutdruck beim Check-up ein wenig erhöht, dann wird der Arzt ein Medikament verschreiben, das den Blutdruck wieder senkt. Daran ist im Grunde nichts auszusetzen, außer vielleicht die Tatsache, dass der Arzt von einer Pharmafirma gesponsert wird und deshalb ein bestimmtes Präparat verschreibt, obwohl es bei einem leicht erhöhten Blutdruck auch Alternativen geben würde. Diese Praktiken haben die Check-up Vorsorgeuntersuchungen immer wieder in Verruf gebraucht. Zwar handeln nicht alle Ärzte so, aber diejenigen, die es tun, werfen die Frage auf, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

    Von der Vorsorge zum Patienten

    Ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind, diese Frage wird auch immer öfter bei der Prostatavorsorge gestellt. Nach dem Gesetz können alle Männer ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr eine Prostatavorsorge in Anspruch nehmen. In der Regel macht der Arzt eine Tastuntersuchung und diese Form der Untersuchung ist umstritten. Der Arzt muss schon viel Erfahrung haben, um richtig urteilen zu können. Wenn es tatsächlich einen kleinen Tumor geben sollte und dieser in den Darm gewandert ist, dann ist er nicht mehr tastbar. Viele Ärzte gehen auf Nummer sicher und überweisen ihren Patienten an einen Radiologen für weitere sehr teure Untersuchungen, die oftmals vollkommen überflüssig sind.

    Das Gleiche gilt für die Krebsvorsorge bei Frauen. Nicht selten sehen Ärzte bei einer Mammografie etwas, das sie dann falsch interpretieren. In der Folge wird eine Gewebeprobe entnommen, was für jede Frau eine Tortur ist, denn sie hat schließlich Angst, an Brustkrebs erkrankt zu sein. Auch hier stellt sich einmal mehr die Frage, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

    Aus politischen Motiven wurde das Haut Screening als Vorsorgeuntersuchung eingeführt, aber es gibt keinen einzigen wissenschaftlich belegten Erfolg für diese Untersuchung, die Hautkrebs erkennen soll. Kurioserweise gibt es in Australien, einem Land, das besonders heftig unter der kaputten Ozonschicht leidet, keine Vorsorgeuntersuchungen per Screening. Dieser Test vermittelt nur eine eher trügerische Sicherheit, er kann zwar den weißen Hautkrebs erkennen, aber diese Form von Hautkrebs lässt sich sehr gut behandeln und endet selten tödlich.

    Warum Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind

    Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten, auch wenn sich die Frage stellt, ob einige Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind. Die Krankenkassen bieten diese Untersuchungen an, weil besonders der Krebs auf dem Vormarsch ist. Alle, die auf ihre Gesundheit achten, sollten nicht fragen, ob Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind oder nicht, sie sollten sich einfach in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen.

  • Stress vermeiden – so geht’s

    Stress vermeiden – so geht’s

    Immer mehr Menschen leiden unter Stress. Sie haben Stress im Büro, Stress zu Hause und sogar Stress in der Freizeit. Vom Stress sind alle betroffen, die Palette reicht vom Schüler über die Hausfrau bis zum Manager, viele Menschen sind den Herausforderungen des täglichen Lebens nicht mehr gewachsen. Eine Folge von Stress kann ein Burn-out sein, eine Krankheit, die langsam aber sicher zur Volkskrankheit wird. Seit 1999 sind die Krankmeldungen aufgrund von psychischen Erkrankungen um 80 % gestiegen und die Zahl der stressgeplagten Menschen steigt immer weiter an. Vor 100 Jahren gab es Wort Stress übrigens noch gar nicht, erst in den 1930er Jahren wurde der Begriff vom österreichischen Arzt Hans Seyle geprägt.

    Wie kann man Stress vermeiden und was sind die besten Mittel, um mit dem immer größer werdenden Stress fertig zu werden?

    Was ist Stress eigentlich?

    Wer Stress vermeiden will, der sollte zunächst wissen, was Stress überhaupt ist. Stress ist im Grunde nicht anderes als eine natürliche Reaktion des Körpers, die sich aus der Evolution erklären lässt. In früheren Zeiten war es für die Menschen überlebenswichtig, wenn der Körper bei Gefahr Signale ausgesendet hat, falls es zu gefährlichen Situationen kam. Der Blutdruck und der Puls stiegen an, die Atmung wurde schneller, die Muskeln wurden angespannt und der Körper begann damit, Hormone auszuschütten. Alle Sinne waren darauf ausgerichtet auf die Gefahr zu reagieren, entweder mit Kampf oder mit Flucht. Die Reaktionen auf Stress sind heute die gleichen, nur muss keiner mehr kämpfen oder fliehen, es fehlt nur das Ventil, um den Stress abzubauen. So bleibt der Körper in einem stetigen Alarmzustand und das kann böse Folgen haben.

    Wer heute Stress vermeiden will, der muss versuchen seinen Körper und seinen Geist unter Kontrolle zu bringen um zu vermitteln, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt.

    Effektiv Stress vermeiden

    Viele sitzen bereits in der Stressfalle, obwohl sie Stress vermeiden wollten, und fragen sich dann, was sie falsch gemacht haben. Stress vermeiden kann mit Sport gelingen, denn Sport macht den Kopf frei und signalisiert dem Körper, dass er sich auf andere Dinge konzentrieren muss. Stress vermeiden kann aber auch mit Yoga oder Meditation gelingen. Wer regelmäßig abschaltet und seine Gedanken zur Ruhe bringt, der wird sich wohler fühlen und bei stressigen Situationen gelassener reagieren.

    Stress vermeiden heißt auch, die Freizeit sinnvoll zu nutzen oder besser gesagt, Stress vermeiden heißt die Freizeit so verbringen, wie man es gerne möchte. Sich Zeit nehmen, ein gutes Buch konzentriert zu lesen, einen ausgiebigen Stadtbummel machen, mit Freunden essen gehen, einen schönen Abend verbringen, ohne dass dabei ständig das Handy klingelt. In der Freizeit hat der Alltag nichts zu suchen und wer das verinnerlicht, dem gelingt es auch Stress zu vermeiden.

    Gibt es positiven Stress?

    Die meisten Menschen von heute träumen von einem Leben ganz ohne Stress, aber dieser Traum wird nie zur Realität. Natürlich ist ein stressfreies Leben eine tolle Sache, doch im täglichen Alltag lauern immer wieder Situationen, die stressig sind. Ein Leben ganz ohne Stress ist jedoch auch nicht zu empfehlen, denn wir brauchen ein gewisses Maß an Stress. Dieser positive Stress erhöht die Leistungsfähigkeit und die Motivation, er steigert die Produktivität und er macht es möglich, dass Herausforderungen einfacher gemeistert werden. Das steigert das Selbstvertrauen und gibt die Kraft, auch weiterhin erfolgreich zu arbeiten und jede kommende Aufgabe bewältigen zu können.