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  • Rückkehr der Bettwanzen – warum sind sie so gefährlich?

    Rückkehr der Bettwanzen – warum sind sie so gefährlich?

    Jahrelang galten die blutsaugenden Bettwanzen in Deutschland als ausgerottet. Doch jetzt sind sie wieder da.

     

    Bettwanzen wieder in Deutschland

    Einst galten die blutsaugenden Krabbeltiere ausgerottet. Doch seit einigen Jahren finden sie sich wieder vermehrt in Deutschlands Betten. Oftmals bringen Reisende die Plagegeister aus Osteuropa oder Asien mit. Dann vermehren sie sich rasend schnell. Der Bundesverband der Schädlingsbekämpfer nimmt eine erschreckend hohe Zunahme der Bettwanzen wahr. Zahlreiche Menschen kennen die Parasiten nicht. Sondern bemerken diese erst dann, wenn sie Symptome bei sich feststellen.

     

    Bettwanzen bevorzugen offenbar bestimmte Farben

    Dabei ließ sich bemerken, dass die Krabbeltiere vermutlich bestimmte Farben bevorzugen. Tagsüber verstecken sie sich und kommen nachts zum Blutsaugen aus den Verstecken heraus. Während eines Stichs sondern sie Speichel ab, der in der entstandenen Stichwunde zu enormen Hautirritationen führen kann. Zunächst lassen sich die Stiche an juckendem Hautausschlag erkennen. Jener kann bis zu mehreren Tagen anhalten. Wenn Sie sensibel auf den Speichel reagieren, kann dies zu großflächigen Hautentzündungen führen. Während rotbraune Bettwanzen normalerweise nur einen halben Zentimeter groß sind, können sie im vollgesogenen Zustand wesentlich anschwellen.

     

    Scham und Unwissenheit sorgen für Ausbreitung von Bettwanzen

    Karolina Bauer-Dubau – Biologin des Berliner Tropeninstituts – erläutert, dass zahlreiche Menschen sich scheuen, die Parasiten professionell bekämpfen zu lassen. Denn oftmals geht der Mythos um, wer diese Parasiten im Haus hat, lässt es an Hygiene mangeln. Doch dies ist in der heutigen Zeit eine völlig falsche Annahme. Ehe der Kammerjäger hinzugezogen wird, vergehen oft Wochen. Inzwischen ist bereits die nächste Generation geschlüpft. Obwohl es innerhalb Deutschlands noch keine Nachweise für von den Blutsaugern übertragene Krankheiten gibt, können diese unter anderem das Q-Fieber auslösen. Aber auch eine Hepatitis B-Infektion ist möglich. Und zwar dann, wenn der Kot der Parasiten in die Einstichstelle gelangt.

    Aus diesem Grund ist es von enormer Bedeutung, bei bestehendem Verdacht auf einen Befall mit Bettwanzen einen Schädlingsbekämpfer zu Rate zu ziehen.

     

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  • Tropische Zecken mit gefährlichem Infektionskeim nun auch in Deutschland

    Tropische Zecken mit gefährlichem Infektionskeim nun auch in Deutschland

    Experten fanden in Deutschland zahlreiche tropische Zecken. Davon trug ein Parasit den gefährlichen Infektionskeim des Fleckfiebers in sich. Wissenschaftler befürchten eine weitere Ausbreitung. Durch die Klimaerwärmung erhöht sich die Gefahr des Auftretens der Blutsauger.

     

    Gefahr durch tropische Zecken wächst

    Zecken können Infektionskrankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME – sowie Borreliose übertragen. Jedoch entdeckten Forscher im Raum Deutschland jetzt Zeckenarten, die im deutschen Raum nicht beheimatet sind. In einem der Blutsauger ließ sich der gefährliche Erreger des Fleckfiebers feststellen. Wenn diese Krankheit nicht behandelt wird, führt sie zum Tod.

    Normalerweise kommt Fleckfieber in hoch liegenden, kälteren Gebieten Asiens, Süd-, West- und Zentralafrikas vor. Innerhalb zehn bis 14 Tagen können sich Beschwerden wie Gliederschmerzen, hohes Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost bemerkbar machen. Ferner tritt nach rund sechs Tagen ein rotfleckiger Hautausschlag auf.

     

    Ein Parasit trug gefährlichen Infektionskeim in sich

    In diesem Jahr fanden Zeckenforscher der Universität Hohenheim Stuttgart sowie Kollegen des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr München insgesamt sieben tropische Zecken der Art Hyalomma. Zwar hört sich diese Zahl gering an. Dennoch befürchten die Forscher eine Etablierung der Parasiten in unseren Breiten. Für weitere Beunruhigung sorgte das entdeckte gefährliche Bakterium in einem der Blutsauger.

     

    Weitere Funde tropischer Zecken an Schafen und Pferden

    Zudem entdeckten die Wissenschaftler aus München und Stuttgart insgesamt drei tropische Zecken an einem Pferd. Dazu gesellten sich weitere Exemplare an einem Schaf sowie an drei weiteren Pferden. Die entdeckten Arten gab es bislang weder in Nord- noch Mitteleuropa. Im Raum Eurasiens gelten diese als Überträger des Hämorrhagischen Krim-Kongo-Fiebers. Aber auch das Zecken-Fleckfieber übertragen die kleinen Blutsauger.

    Erwachsene Zecken saugen das Blut von zumeist großen Tieren. Ferner gilt auch der Mensch als möglicher Wirt. Dahingegen finden sich Nymphen und Larven hauptsächlich an kleinen Säugetieren und Vögeln wieder. Haben sie ein Tier gefunden, verbleiben sie dort bis zu 28 Tage. Somit können die gefährlichen Blutsauger mit den Zugvögeln bis nach Deutschland gelangen.

     

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  • Zecken übertragen gefährliche Krankheiten

    Zecken übertragen gefährliche Krankheiten

    Gesundheitsexperten zufolge ist ein effektiver Schutz vor Zecken wichtiger denn je. Denn Zecken sind bekannte Krankheitsüberträger.

    Zecken sind gefährliche Krankheitsüberträger

    Zecken saugen menschliches Blut. Dabei können sie äußerst gefährliche Infektionskrankheiten übertragen. Zu diesen gehören die Frühsommer-Meningoenzephalitis – FSME – sowie Borreliose. Während Erstere in den letzten Jahren hauptsächlich in vereinzelten Arealen von Süddeutschland auftraten, weisen Experten darauf hin, dass neuerdings in Norddeutschland FSME vermehrt auftritt.

     

    Neue Arten von Zecken in Deutschland

    Welche Gefahren von den neuen Zeckenarten ausgehen, können Forscher bislang kaum einschätzen. Virologen vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, der Universität Leipzig sowie Parasitologen von der Universität Hohenheim haben erstmalig 2016 eine vermehrte Einwanderung von der Auwaldzecke wahrgenommen. Diese überträgt das FSME-Virus.

    Zeitgleich stellte Dr. Chitimia-Dobler, Zeckenforscherin des Instituts für Mikrobiologie München, eine weitere Zeckenart in Deutschland fest. Bei dieser neuen Art handelt es sich um eine offensichtlich aus dem Raum des Mittelmeeres eingewanderte Zecke.

     

    Vermutlich Wetter verantwortlich für hohe Zahl an Erkrankungen

    Ferner gehen Forscher von einer Mitverantwortung des Wetters 2017 aus. Denn der Sommer 2017 war relativ kalt. Nachdem zwei Wochen später eine größere Wärme eintrat, nahmen die Krankheitsfälle zu. Die Wissenschaftler sind sich einig. Dies kann daran gelegen haben, dass alle Menschen nun die warmen Tage im Freien genießen wollten. Für die Zecken begann eine wahre Schlaraffenzeit.

     

    Zuverlässiger Schutz vor FSME ausschließlich durch Impfung möglich

    Laut der Ständigen Impfkommission – STIKO – sowie weiteren Gesundheitsexperten ist es ratsam, sich rechtzeitig gegen FSME impfen zu lassen. Insbesondere für Menschen, die sich sehr oft im Freien in FSME-Risikogebieten aufhalten, sollen von diesem Schutz Gebrauch machen.

    Nicht nur Landwirte und Fortarbeiter, die häufig im Freien arbeiten, sollen sich impfen lassen. Auch für Urlauber, die eine Auslandsreise in entsprechende Risikogebiete planen, macht die Impfung Sinn. Experten warnen vor einer Unterschätzung der Krankheit. Denn jene kann einen schweren Krankheitsverlauf nehmen. Defektheilungen, Koma, Krampfanfälle und Lähmungserscheinungen sind nicht selten. Schlimmstenfalls müssen Sie sogar mit dem Tod rechnen.

     

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  • Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Von Januar bis Dezember 2015 ereigneten sich in Deutschland mehr als 866.000 Arbeitsunfälle, die meldepflichtig waren und eine Arbeitsunfähigkeit (AU) der Betroffenen von wenigsten drei Tagen nach sich zogen. Diese Zahl der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstreicht, wie wichtig Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist. Denn im Vergleich mit früheren Jahren ist das Arbeitsunfallgeschehen deutlich zurückgegangen. Beispiel: 1995 ereigneten sich in der Bundesrepublik mehr als 1,65 Millionen Arbeitsunfälle. Der Rückgang ist einerseits Zeichen für das gestiegene Maß an Gesundheitsfürsorge der Unternehmen. Auf der anderen Seite lässt sich die Entwicklung auch auf den über Jahre verbesserten Arbeitsschutz zurückführen.

    Arbeitsunfälle sind am Ende aber nur eine Seite der Medaille. In der Betrachtung der Gesundheitsfelder müssen auch Erkrankungen eine Rolle spielen, die nicht durch ein plötzlich von außen wirkendes Ereignis entstehen – sondern Ergebnis eines lange andauernden Prozesses sind. Und nicht immer fallen diese Einschränkungen in die Gruppe der Berufskrankheiten. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Knie gehen nicht selten schlicht auf Fehlhaltungen der Betroffenen am Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren spielen auch psychische Erkrankungen immer wieder eine Rolle.

     

    Rückenschmerzen
    Abbildung 1: Rückenschmerzen im Büro können zu einem echten gesundheitlichen Problem werden – mit entsprechender Vorsorge lässt sich dieses Problem zumindest abmildern.

    Rückenschmerzen im Büro

    Grundsätzlich lassen sich gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz nicht verallgemeinern. Dafür sind die Profile der verschiedenen Tätigkeiten zu speziell. Wer einen Bürojob hat, kann genauso unter Rückenbeschwerden leiden wie der Maurer oder Dachdecker auf dem Bau. Allerdings sind die Ursachen unterschiedlich.

    In körperlich sehr fordernden Berufen macht sich irgendwann der Verschleiß bemerkbar. Im Büro sind es sehr häufig Fehlhaltungen vor dem Bildschirm, die zu einem Problem werden. Einfaches Beispiel: Nach einer Fahrt zum Arbeitsplatz von circa 45 Minuten wird der Rechner hochgefahren, sich der Kaffee geschnappt – und bis zur Mittagspause vor dem Bildschirm gesessen.

    Drei bis vier Stunden am Stück vornübergebeugt sitzen, den Kopf leicht gesenkt und die Schultern hängen lassen – die typische Haltung während der Büroarbeit. Kein Wunder, dass ohne Ausgleich Muskeln verspannen und sich der Rücken irgendwann einfach zu Wort meldet. Welche Tricks helfen gegen den „Bürorücken“?

    • Position regelmäßig wechseln: Selbst die korrekte Sitzhaltung wirkt irgendwann starr. Am besten beugen regelmäßige Wechsel der Sitzposition Rückenschmerzen vor. Dabei können Haltung und Position gewechselt werden.
    • Sich von der Hardware unterstützen lassen: Bürostühle sind in aller Regel höhenverstellbar. Beine und Arme sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden können. Ideal sind im Übrigen Tische mit höhenverstellbarer Mechanik. Auf diese Weise kann im Stehen gearbeitet werden.
    • Bewegungspausen einbauen: Eine Ursache für den schmerzenden Rücken ist der fehlende Ausgleich. Gerade im Büro wird nicht mehr im Zimmer, sondern über den Netzwerkdrucker am Ende des Gangs gedruckt. Oder statt Fahrstuhl wird einfach mal die Treppe auf dem Weg ins Archiv genutzt.

     

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

    Lange stand beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz die Physis im Vordergrund. Seit einigen Jahren fokussiert sich das Interesse auch auf psychische Erkrankungen, die mit dem Stress am Arbeitsplatz in Verbindung stehen.

    Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes entsteht aus dem beruflichen Stress für etwa 16 Prozent der Beschäftigten ein gewisser Leidensdruck. Sehr häufig ist ein Missverhältnis aus zur Verfügung stehender Zeit und den übertragenen Aufgaben eine Ursache. Allerdings leidet ein Teil der Erwerbstätigen auch unter Aspekten wie:

    • Mobbing
    • Sexueller Belästigung
    • Gewaltandrohung.

    Dieser Bereich ist natürlich wesentlich schwieriger zu kontrollieren. Beispiel Mobbing: Geht es von Kollegen aus, sind nicht selten mehrere Personen involviert. Sobald Vorgesetzte einzelne Mitarbeiter zum Ziel für Mobbing machen, wird es für die Betroffenen nicht nur schwer, sich erfolgreich zu Wehr zu setzen. Kollegen schauen in dieser Situation sehr oft weg – aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des Betriebsrates können in einem solchen Fall jedoch sehr hilfreich sein.

     

    Weitere wichtige Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz

    Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Wie diese im Detail aussieht, richtet sich nach sehr unterschiedlichen Faktoren. Ein Punkt kann beispielsweise das Thema Ernährung sein.

    Hier richtet sich der Fokus zum Beispiel auf ein gesundes und ausgewogenes Kantinenessen. Oder die Frage, ob Obst oder Salate und Nussmischungen als Snack nicht vielleicht doch Vorteile haben. Parallel kann ein Gesundheitsfeld natürlich darin liegen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass körperliche Belastungen reduziert werden.

    Technische Hilfsmittel wie in ihrer Höhe anpassbare Transportwagen sind ein solcher Aspekt. Mit deren Hilfe befördern Mitarbeiter Lasten von A nach B in der Produktionshalle. Oder das Unternehmen sorgt für Arbeitsgeräte, welche die Belastungen durch Arbeiten über Kopf reduzieren. Letztlich sind die Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz aber eines: Die Summe der arbeitsplatzspezifischen Anforderungen und individuellen Rahmenbedingungen jedes einzelnen Mitarbeiters.

     

    Arbeitsunfälle: Welcher Versicherer ist zuständig

    Egal, wie gut:

    • Arbeitsschutz
    • Gesundheitsmanagement
    • Eigeninitiative

    auch sind – Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz werden sich nie verhindern lassen. Zur Fürsorge der Unternehmen sollte am Ende auch die gezielte Schulung einzelner Mitarbeiter im Hinblick auf die Maßnahmen der Sofort- und Ersthilfe sein.

    Wie geht es dann aber weiter? Und wer ist eigentlich für die Kosten zuständig, die sich aus einer Behandlung nach einem Arbeitsunfall ergeben? In Deutschland greift hier die gesetzliche Unfallversicherung – kurz DGUV. Diese ist für:

    • Arbeitsunfälle
    • Wegeunfälle (direkter Arbeitsweg)
    • Berufskrankheiten
    • Wiedereingliederung

    zuständig. Finanziert werden die Leistungen aus den Beiträgen, welche allein die Unternehmer zu tragen haben.

    Mobbing
    Abbildung 2: Mobbing kann im Büro zu einem echten Problem werden und am Ende die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen mindern. Entsprechende Gegenmaßnahmen helfen allen Beteiligten.

    Fazit: Gesundheitsmanagement im Job hat viele Gesichter

    Mitarbeiter auf Verschleiß fahren – von dieser Haltung haben sich Unternehmen in der Vergangenheit verabschiedet. Zielgerichtet Gesundheitsmanagement umzusetzen ist aber aller andere als einfach. Es kommt auch auf die Initiative und Mitarbeit der Beschäftigten an. Gerade in der Umsetzung hinsichtlich eines rückenschonenden Arbeitens oder des Arbeitsschutzes geht es nicht ohne die Mitarbeiter. Andere Aspekte kontrolliert primär das Unternehmen – etwa im Hinblick auf den Stress am Arbeitsplatz. Und auch beim Thema Mobbing halten Unternehmen die Fäden mit in der Hand.

     

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Clker-Free-Vector-Images (CC0-Lizenz) / pixabay.com

    Abbildung 2: @ geralt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

  • Männerkosmetik: 10 Tipps für ein gepflegtes Auftreten

    Männerkosmetik: 10 Tipps für ein gepflegtes Auftreten

    Was für Frauen schon Jahrhunderte zum Alltag gehört, ist für Männer ein gutes Stück Neuland. Kosmetikprodukte für die Pflege von Haut, Haar und Nägeln werden auch für Männer immer beliebter. Den Überblick über das breite Sortiment zu behalten, ist nicht leicht. Zudem stellt sich die Frage, was Mann wirklich braucht, und was überflüssig ist.

    Männer brauchen andere Produkte als Frauen, denn Männerhaut und Männerhaar unterscheiden sich von Frauenhaut und Frauenhaar in mancherlei Hinsicht. Was allerdings für beide Geschlechter gleich wichtig ist, ist, dass die Produkte schadstofffrei sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND) hat die ToxFox App entwickelt, die hormonell wirksame Giftstoffe in Kosmetikprodukten per Scan anzeigt. So können auch unerfahrene Kosmetik-Neulinge auf einen Blick sehen, ob ein Pflegeprodukt unbedenklich ist oder nicht.

    Mit den folgenden 10 Tipps schafft es jeder Mann, gepflegt aufzutreten und seine Männlichkeit wirkungsvoll zu unterstreichen. Denn wer gepflegt ist, fühlt sich wohl, strahlt Selbstbewusstsein aus und steigert seine Attraktivität.

    Tipp 1: Gepflegter Bart oder glattrasiert

    Ein ungepflegter, zotteliger Bart nimmt einen ausgesprochen schlechten Einfluss auf die Gesamterscheinung. Wenn es ein Bart sein muss, dann bitte ein gepflegter. Das bedeutet, dass er sauber gestutzt ist und frei von Hautresten, Krümeln und anderen Essensresten. Frauen lieben Männer mit glattrasierten Wangen oder mit gepflegtem Bartwuchs – am besten duftend und schön glänzend.

    Barbershops gibt es inzwischen in fast jeder Stadt – ein Zeugnis des wachsenden Pflegebedürfnisses von Männern.
    Barbershops gibt es inzwischen in fast jeder Stadt – ein Zeugnis des wachsenden Pflegebedürfnisses von Männern.

     

    Tipp 2: Haarpflege mit Qualitätsprodukten

    Die Kopfhaut bestimmt, wie gepflegt das Haar aussieht. Deshalb ist es nicht damit getan, irgendein beliebiges Shampoo aufzutragen. Es ist wichtig, die Qualität der Haarpflege auf die Ansprüche der Haare und der Kopfhaut abzustimmen. Schuppige Haare brauchen Anti-Schuppen-Shampoo, sprödes Haar braucht nährende Pflege und schnell fettendes Haar erfordert ein entsprechendes Produkt, das der übermäßigen Talkproduktion entgegenwirkt. Trockene Kopfhaut juckt und schuppt – das fühlt sich nicht nur unangenehm an, es sieht auch ungepflegt aus. Deshalb muss die Pflege stimmen.

    Tipp 3: Haarstylingprodukte sparsam verwenden

    Kennen Männer sich mit Haarstylingprodukte nicht gut aus, greifen sie oft zu tief in den Tiegel. Doch ein „Zuviel“ bei Haarstylingprodukten bedeutet fast immer, dass das Ergebnis alles andere als attraktiv aussieht. Zu viel Gel lässt die Haare in unschönen Stacheln vom Kopf abstehen, zu viel Promenade klatscht die Haare am Kopf an, zu viel Surfer-Style sorgt für eine klebrige Masse, die eher an Zuckerwatte, als an Surfer-Boys denken lässt. Deshalb ist es ratsam, nur wenig vom Produkt nach Herstellerangaben ins Haar einzuarbeiten und bei Bedarf einen zweiten Durchgang nachzulegen. Das bewahrt vor Hairstyling-Katastrophen.

    Tipp 4: Haarausfall behandeln

    Leiden Männer unter Haarausfall, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein. Wichtig ist, die Gründe für den Haarausfall zu finden. Dann lassen sich entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Für Männer, deren Haupthaar schütter ist und die gerne ein Stück ihrer einstigen Haardichte zurückhätten, kommt das Density-Improvement-Programm von haarklinikken.de in Frage. Das Programm besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird Eigenhaar transplantiert, im zweiten Teil die Kopfhaut entsprechend behandelt. Das langfristige Ziel ist, das Haarwachstum zu verbessern und die Haarqualität zu optimieren.

    Tipp 5: Hauttypgerechte Pflegeprodukte anschaffen

    Männerhaut hat mehr Talgdrüsen, als Frauenhaut und entsprechen speziell sind die Pflegeprodukte für Männer. Doch bevor die Anschaffung passender Pflegeprodukte ansteht, ist es ratsam, den Hauttyp zu bestimmen oder ihm bestimmen zu lassen. Eine Möglichkeit ist, einen Termin bei einer Kosmetikerin in der Nähe zu vereinbaren oder einen Hautarzt aufzusuchen. Diese können in kurzer Zeit den Hauttyp bestimmen. Wer das nicht möchte, nutzt den Hauttest bei apotheken-umschau.de.

    Hautpflegeprodukte für das Gesicht gibt es für trockene und sensible Haut, für Mischhaut und für fettige Haut. Es empfiehlt sich, eine passende Produktlinie zu wählen, die dem Hauttyp entspricht und zum eigenen Budget passt. Eine hilfreiche Informationsquelle zu Hautpflegeprodukten ist oekotest.de. Dort erfahren Interessierte Wissenswertes rund um die Männerkosmetik und lesen, wie verschieden Produkte bewertet wurden.

    Tipp 6: Gesichtspflegeroutine angewöhnen

    Nur ab und zu einen Klecks der beliebten Creme in dem blauweißen Tiegel aufzutragen, ist keine Gesichtspflege. Um einen strahlenden Teint und eine gesunde Gesichtshaut zu erreichen, braucht es mehr. Eine Gesichtspflege besteht nicht alleine aus einer Tagescreme, vielmehr sollten sich Männer eine Morgen- und eine Abendroutine angewöhnen. Das bedeutet, die Haut morgens und abends gründlich zu reinigen und danach mit den passenden Hautpflegeprodukten zu behandeln. Es bieten sich zur Reinigung Gesichtsschaum oder spezielle Gesichtsseifen an, die besonders mild und hautfreundlich sind. Eine Morgen- oder Abendroutine könnte so aussehen:

    • Gesicht mit klarem, handwarmem Wasser benetzen.
    • Seife, Reinigungsschaum oder Reinigungsmilch auf das feuchte Gesicht aufbringen und nach Vorgaben einarbeiten und einwirken lassen.
    • Produkt mit viel klarem Wasser abspülen.
    • Haut mit einem passenden Gesichtswasser bearbeiten und auf das Hautpflegeprodukt vorbereiten.
    • Passende Creme als Abschlusspflege auftragen.

    Zweimal in der Woche dürfen Männer ein Gesichtspeeling verwenden. Das entfernt lästige Hautschüppchen, beseitigt Unreinheiten und lässt die Haut frisch erscheinen. Auch eine Luxuspflege, bestehend aus einer Maske, sorgt dafür, dass die Haut bis in die Tiefe hinein versorgt und mit

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    Körperpflege schenkt ein Rundum-Wohlgefühll.

    Nährstoffen angereichert wird.

     

    Tipp 7: Hände und Füße pflegen

    Zu einem gepflegten Erscheinungsbild gehören auch gepflegte Hände und Füße. Alle drei Monate ein Termin bei einer Pediküre zu machen sorgt für gepflegte Füße rund ums Jahr. Männer, die lieber selber Hand anlegen, sollten sich ein qualitativ hochwertiges Pediküre- und Maniküre-Set zulegen. Ein Tipp zur Pflege: 1 Teelöffel Zucker und 1 Esslöffe Olivenöl vermischen und die Hände damit kräftig einreiben (wie beim Händewaschen). Dasselbe mit den Füßen machen. Der Zucker wirkt wie ein Peeling und transportiert die Nährstoffe des Olivenöls tief in die Hautschichten. Zurück bleiben weiche, gepflegte Hände und Füße.

     

    Tipp 8: Duftnote finden

    Ob per After Shave, Au de Toilette oder Deo – der Duft sollte gefallen und nicht zu aufdringlich sein. Lieber auf milde Duftnoten setzen, die dezent im Hintergrund bleiben, statt in die Vollen zu gehen – das wirkt schnell abstoßend, weil es zu massiv ist. Schließlich soll der Duft niemanden belästigen. Ideal ist der Duft, wenn er nur in unmittelbarer Nähe wahrnehmbar ist. Das zeugt von Stil.

     

    Quelle:

    pixabay.com © nuno_lopes (CCO Public Domain), pixabay.com © PinSharp (CCO Public Domain)

  • Amalgam – gefährlich oder Panikmache? Was ist dran?

    Amalgam – gefährlich oder Panikmache? Was ist dran?

    Jeder, der in den 1980er und 1990er Jahren den Zahnarzt besucht hat (und entsprechend behandelt wurde) kennt es: Amalgam. Schon lange stehen die Füllungen im Verdacht, schädlich zu sein. Doch was ist eigentlich wirklich dran an der Angst der Patienten? Müssen Menschen mit Amalgamfüllungen die entsprechenden Füllungen nun austauschen lassen? Die Antwort scheint noch nicht klar. Fakt ist jedoch auch: mittlerweile existieren unproblematischere und unbedenklichere Lösungen.

    Wo liegt das Problem bei Amalgam?

    Das eigentliche Problem mit den Amalgam-Füllungen besteht darin, dass sie Quecksilber enthalten. Da es sich hierbei um einen giftigen Inhaltsstoff handelt, wurde vor Kurzem beispielsweise beschlossen, dass die Füllungen ab dem 01. Juli bei schwangeren Frauen und Kindern in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr verwendet werden dürfen. Das komplette Verbot lässt jedoch noch auf sich warten.

    Die Frage ist nun, wie Menschen mit bestehenden Amalgam-Füllungen mit der Problematik umgehen. Ist es unter Umständen sinnvoll, die entsprechenden Zähne neu zu behandeln und das Amalgam zu ersetzen?

    Wann wird die Füllung wirklich gefährlich?

    Solange die Füllung fest verschlossen im Mundraum sitzt, ist das Quecksilber in der Regel auch nicht gefährlich. Das Problem ist, dass sich das Amalgam mit der Zeit abnutzen kann. Werden hier kleine Brocken unter Umständen sogar verschluckt, gelangen die Inhaltsstoffe in den Körper, werden jedoch auch auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden. Dieser Verlauf bleibt so lange unproblematisch bis die Quecksilberionen sich im Mundraum verteilen und gegebenenfalls ins Blut transportiert werden.

    Eine regelmäßige Kontrolle ist das A und O

    Wer seine Amalgam-Füllungen nicht austauschen möchte, sollte diese in regelmäßigen Abständen beim Zahnarzt auf deren Dichte kontrollieren lassen. Auch ein letztendlicher Ersatz durch ein anderes Präparat sollte selbstverständlich nur unter medizinischer Aufsicht erfolgen.

    Damit ist nicht nur ein maximaler Behandlungserfolg gewährleistet, sondern auch sichergestellt, dass das neue Präparat ordnungsgemäß eingesetzt ist. Inlays aus Keramik und Gold gelten in diesem Zusammenhang als eine moderne und gleichermaßen verlässliche Lösung.

     

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