Schlagwort: Der Chirurg

  • Lebermetastasen im Endstadium

    Lebermetastasen im Endstadium

    Bei Lebermetastasen handelt es sich um Tochtergeschwülste oder auch Absiedlungen, welche von bösartigen Tumoren ausgehen, die aber in anderen Regionen des Körpers angesiedelt sind. Lebermetastasen im Endstadium haben also nicht mit einem Leberkarzinom zu tun. Ein Karzinom ist eine Krebsgeschwulst, die direkt in der Leber entsteht.

    Was genau sind Lebermetastasen im Endstadion

    Wird der Begriff Lebermetastasen genannt, dann sind das Tumore in der Leber, die aber immer Absiedlungen anderer Tumore von Organen im Körper sind. Sehr oft kommt es zu Metastasen in der Leber durch einen Darmkrebs. Die Krebszellen im Darm, welche immer bösartig sind. Die Zellen des bösartigen Krebs aus dem Darm, gelangen dann über die Lymphe und das Blut in das Organ die Leber und genau das lässt dann die Metastasen in der Leber entstehen. Ist die Leber mit Krebs befallen, wird immer von einem sekundären Leberkrebs gesprochen. Kommt der Krebs nun also von einem anderen Organ, ist dies der primäre Krebs. Und genau das erzeugt dann den bösartigen Befall von Metastasen im Endstadion. Nicht nur Tumoren im Darm können aber für die Entstehung der Metastasen im Körper verantwortlich sei, denn auch andere Tumoren können der Auslöser sein. Das können Tumoren in Brust, Lunge und auch Magen sein. Haben sich durch diese ursächliche Tumore nun Lebermetastasen gebildet, dann ist die Krankheit bereits in einem stark fortgeschrittenen Stadium

    Was sind die Ursachen und Symptome

    Entstehen Lebermetastasen, sind die Ursachen sehr unterschiedlich. In der Regel wird der Patient schon einen Tumor im Darm haben. Und genau dieser Tumor löst den sekundären Krebs in der Leber aus. Es wird das Streuen von Metastasen ausgelöst. Immerhin handelt es sich bei 45% von Krebserkrankungen der Leber, um Metastasen. Grundsätzlich können alle Arten von Krebs die Lebermetastasen streuen,aber in der Regel ist es der Darm. Die Symptome können sein:

    • Appetitverlust
    • Gewichtsverlust
    • Übelkeit
    • Gelbsucht
    • Bauchschmerzen
    • Nächtlicher Schweiß

    Diagnose erstellen

    Liegt bereite eine Krebserkrankung vor und er Verdacht auf Lebermetastasen besteht, werden sicherlich verschiedenen Untersuchungen veranlasst. Durch eine Blutuntersuchung können Schädigungen an der Leber festgestellt werden. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann Aufschluss geben. Folgen wird sicherlich eine Computertomografie und auch eine Kernspintomografie. Mit einer Biopsie kann die vorhandene Diagnose dann bestätigen. Wie nun der weitere Verlauf sein wird, ist oft auch von der Grunderkrankung abhängig. Wichtig ist es eben, sofort zu reagieren, denn ist die Leber bereits mit Metastasen durchsetzt, kann schon von Lebermetastasen im Endstadium geredet werden. Handelt es sich jedoch nur um einzelne Metastasen, dann kann der Chirurg sie gut entfernen und die Lebenserwartung ist dabei eindeutig höher.

    Die Behandlung

    Es gibt bei Lebermetastasen nicht die Behandlung, diese richtet sich immer nach der Anzahl der Metastasen. Doch grundsätzlich kann gesagt werden, besteht Aussicht auf Heilung, dann wird ein andere Therapieansatz erfolgen, als wenn es sich um Lebermetastasen im Endstadium handelt. Ist letzteres der Fall, dann wird die Behandlung sich so gestalten, dass versucht wird, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität einigermaßen aufrecht zu halten. Vereinzelte Metastasen können chirurgisch entfernt werden, es kann auch sein, dass sogar ein Teil der Leber entfernt wird. Also Metastasen in der Leber bedeutet nicht immer gleich, dass diese sozusagen das Endstadion ankündigen, es gibt auch Hoffnung. Wichtig ist eben immer nur, dass auf die Symptome geachtet wird und dann auch unverzüglich gehandelt wird.

    So kann vorgebeugt werden

    Leider muss gesagt werden, es gibt keine Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Lebermetastasen im Endstadion entstehen. Wer darauf achtet, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, der senkt auf jeden Fall das Risiko. Nikotin und Alkohol sollten gemieden werden. Zur Ernährung sollten viel Obst und Gemüse gehören und auf Fett wird besser verzichtet.

  • Aneurysma – krankhafte Aussackungen eines Blutgefäßes

    Aneurysma – krankhafte Aussackungen eines Blutgefäßes

    Ein Aneurysma ist eine Blutgefäß-Erweiterung an einer bestimmten Stelle. Dabei kann diese Erweiterung angeboren oder aber im Laufe des Lebens erworben sein. Die Aussackungen können eine spindel- oder sackähnliche Form aufweisen.

     

    Wo für gewöhnlich ein Aneurysma auftreten kann

    Es ist möglich, dass Aneurysmen an sämtlichen Blutgefäßen im Körper des Menschen auftreten können. Jedoch tritt ein Aneurysma meistens entlang von Arterien auf. Dabei müssen Arterien großen Belastungen standhalten. Denn dort herrscht ein großer Blutdruck vor. Diesen Belastungen können Arterien normalerweise gut standhalten. Ihre Gefäßwand ist kräftiger als die der Venen. Am häufigsten findet sich ein Aneurysma im

    • Bereich des Thorax (Brustkorb)
    • Bauchraum
    • Gehirn
    • Areal der Kniekehle.

     

    Formen von Aneurysmen

    Die Gefäßwandveränderungen können unterschiedliche Formen aufweisen, beispielsweise

    • sackartige Erweiterung der Gefäßwand bei Durchgängigkeit der verschiedenen Schichten in der Blutgefäßwand (Aneurysma verum)
    • eingerissene Schicht der Blutgefäßwand mit Blutfluss zwischen den Gefäßwandschichten (Aneurysma dissecans)
    • Leck in der Gefäßwand mit äußerlicher Abdichtung und Bildung eines Hämatoms um das Blutgefäß herum (Aneurysma spurium).

     

    Symptome eines Aneurysmas

    Wenn das Aneurysma nur sehr klein ist, kann es sein, dass keinerlei Beschwerden auftreten. Je nach Lage und Größe der Erweiterung können aber gravierende Symptome auftauchen.

     

    Aorten-Aneurysma im Brustraum

    • Husten
    • Heiserkeit
    • Schluckstörungen
    • Brustschmerzen
    • krankhafte Atemgeräusche
    • Atemnot
    • Atemwegsentzündungen
    • Lungenentzündungen

     

    Aorten-Aneurysma im Bauchraum

    • Schmerzen im Unterbauch mit Ausstrahlung bis in den unteren Rücken oder den Beinen
    • stechender, dauerhafter Schmerz
    • Verdauungsprobleme
    • bei Ruptur eines Bauch-Aneurysmas – starke, akute Bauchschmerzen und Abfall des Blutdrucks bis hin zum Kreislaufschock und Tod

     

    Aneurysma der Kniekehlen-Arterie

    • Bildung eines Blutgerinnsels
    • keine ausreichende Durchblutung der Unterschenkel
    • Schmerzen in der Wade
    • Kribbeln
    • Taubheitsgefühle
    • Kältegefühle
    • Verschluss eines Gefäßes (Embolie)

     

    Ursachen eines Aneurysmas

    Das Auftreten eines Aneurysmas kann unterschiedliche Ursachen haben. Zu den wichtigsten zählen unter anderem

    • erbliche Vorbelastung
    • Bluthochdruck
    • Arteriosklerose (Gefäßverkalkungen)
    • Nikotinkonsum
    • bakterielle Infektionen mit Entzündung in der Gefäßwand
    • bestimmte Erbkrankheiten
    • Verletzungen der Gefäßwand

     

    Diagnose eines Aneurysmas

    Häufig kommt es vor, dass Aneurysmen keine Beschwerden verursachen. Dann wird so eine Gefäßerweiterung nur zufällig bei einem Arztbesuch entdeckt. Handelt es sich beispielsweise um ein Bauch-Aneurysma, erkennt der Arzt diese Erweiterung meistens nur an einer pulsierenden Schwellung durch die Bauchdecke. Dabei wird der Arzt dann weitergehende Untersuchungen durchführen. Dabei ist es schon mit einer Ultraschalluntersuchung möglich, ein Aneurysma zu erkennen.

     

    Weiterhin gibt es noch andere Möglichkeiten der Diagnostik, zum Beispiel

    • Computertomographie

     

    Behandlung eines Aneurysmas

    Von der Größe und Lage des Aneurysmas hängen auch die Behandlungsmethoden ab. Befindet sich das Aneurysma beispielsweise im Bauchraum und ist kleiner als vier Zentimeter, kann oft erst einmal abgewartet werden. Im Abstand eines Jahres wird der Arzt dann Kontrolluntersuchungen anordnen, die meistens per Ultraschall durchgeführt werden. Vergrößert sich die Gefäßerweiterung, müssen die Kontrolluntersuchungen engmaschiger erfolgen. Dann ist es oftmals erforderlich, jedes halbe Jahr eine Ultraschalluntersuchung durchführen zu lassen.

     

    Sitzt das Aneurysma im Kopf, kommt häufig nur eine Operation in Frage. Unter Zuhilfenahme des so genannten Clipping- oder Colling-Verfahrens verschließt der Chirurg die Aussackung des Gefäßes.

     

    In anderen Körperregionen kommt bei einer Gefäßerweiterung ebenso nur eine Operation in Frage. Seitens des Gefäßchirurgen kommt es bei dieser Operation zum Ersatz des betroffenen Gefäßabschnitts. Und zwar durch eine Gefäßprothese, oder er bringt einen Stent zur Stabilisierung in das jeweilige Blutgefäß ein.

     

    Sofern sich das Aneurysma in der Kniekehle befindet, erfolgt häufig eine Bypass-Operation. Dabei entnimmt der Chirurg aus einer anderen Körperstelle ein Stück eines Blutgefäßes und transplantiert es. Er schafft damit eine Umgehung des Aneurysmas. Somit lässt sich ein Reißen der Gefäß-Aussackung verhindern. Zur Therapie gehört natürlich auch die Abklärung und Behandlung möglicher Ursachen für eine Gefäßerweiterung.

     

    Demzufolge kann ein Aneurysma nur weiterhin erfolgreich behandelt werden, wenn der Patient

    • den Bluthochdruck durch Medikamente senkt
    • die Risikofaktoren, wie zum Beispiel Rauchen, verhindert
    • eine gesunde Lebensweise anstrebt (angemessenes Körpergewicht, gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivitäten).

     

    Krankheitsverlauf und Prognose

    Die Prognose ist von der Lage und Größe der Gefäßerweiterung abhängig. Zudem spielt es eine entscheidende Rolle, wie schnell die Gefäß-Aussackung an Größe zunimmt.

     

    Bei einer Ruptur des Aneurysmas kann es sogar vorkommen, dass die Blutungen zum Tod führen können. Soweit sich die Gefäßerweiterung im Bauchraum befindet und es zu einer Ruptur kommt, beträgt die Sterblichkeit über 50 %. Bei einer Ruptur im Brustkorb erhöht sich die Sterblichkeitsrate sogar auf über 75 %. Reißt ein Gefäß im Gehirn, sterben 50 % der Patienten innerhalb der ersten 28 Tage.

     

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  • Forschung von Lipödem: Wenn Fettzellen nicht verschwinden wollen!

    Forschung von Lipödem: Wenn Fettzellen nicht verschwinden wollen!

    Die Forschung von Lipödem ist noch lange nicht abgeschlossen.

    Fettzellen sind unbeliebt, doch ohne sie gäbe es zum Beispiel keine wärmende Schutzschicht für den Körper. Sowohl gesunde als auch kranke Menschen sind auf die Fettablagerungen angewiesen, jedoch verteilen sich diese nicht immer korrekt. Fülligere Typen kennen dieses Problem, doch was wenn Arme und Beine trotz Diät nicht weniger werden? Der Rest des Körpers nimmt ab, nur bestimmte Stellen wollen einfach nicht weggehen. Der Gang zum Arzt bringt ebenfalls keine Abhilfe und in der Gesellschaft wird man als Fastfood-Junkie abgestempelt. Für Betroffene ist es ein qualvoller Lebensabschnitt, da die Bevölkerung die Wahrheit nicht kennt. Dabei hat man bereits Versuche unternommen und ist selbst nicht zufrieden mit sich. Was also stimmt nicht? In den meisten Fällen ist die Krankheit Lipödem dafür verantwortlich. Sie sorgt für die unvorteilhaften, markanten Ablagerungen der Fettzellen und bereitet nicht selten Schmerzen.

    Mehr Forschung von Lipödem nötig

    Die Erfahrungswerte über das Lipödem sind begrenzt. Das ist ein Grund, warum die meisten Doktoren die Krankheit gar nicht erkennen. Einer der Ausnahmen ist allerdings der Chirurg Dr. Falk-Christian Heck, er nimmt seit 15 Jahren Patientinnen auf, die damit zu kämpfen haben. Der Müllheimer betont dabei deutlich, dass ca. acht Prozent der Frauen betroffen sind und das Sport keine Abhilfe schafft. Die Problemzonen (meistens die Arme und die Beine) bleiben bestehen und erfordern andere Maßnahmen.

    Ganz oben steht zunächst die Entstauungstherapie, die aus einer Kompressionsbestrumpfung beziehungsweise aus Lymphdrainagen besteht. Manchen Patienten ist damit so weit geholfen, dass zumindest eine ausreichende Linderung eintritt. Der Nachteil ist allerdings die lebenslange Behandlung dieser Therapie. Sollte diese Form der Behandlung nicht ausreichen, dann kommt nur mehr eine Liposuktion (Fettabsaugung) infrage. Zwar wird die Krankheit dadurch nicht geheilt, doch zumindest tritt ein Stopp ein und die Schmerzen werden bekämpft. Es sind mehrere Eingriffe nötig, die jeweils um die 5000 Euro kosten. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht flächendeckend, es wird von Fall zu Fall entschieden.

     

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  • Informatives rund um die Thematik Augenlasern

    Informatives rund um die Thematik Augenlasern

    Aus einer Sehschwäche kann eine enorme Belastung werden. Nicht ausschließlich das Brillengestell ist eine relativ teure Angelegenheit. Zusätzlich wird zumeist noch eine Sonnenbrille in der passenden Sehstärke gebraucht. Ergänzend dazu haben zahlreiche Personen mit Sehproblemen Schwierigkeiten, morgens ihre Sehhilfe zu finden. Oder sie fühlen sich einfach mit einem Brillengestell auf ihrer Nase nicht sehr wohl.

    Für Erleichterung sorgen zwar Kontaktlinsen. Diese bergen allerdings beim Einsetzen einige Komplikationen. Hinzu gesellt sich ein erhöhter Hygieneaufwand. Um diesen kleinen Ärgernissen zu entgehen, steht diesem Patientenkreis das Augenlasern zur Verfügung.

     

     

    Unterschiedliche Methoden des Augenlaserns kurz vorgestellt

    Patienten stehen verschiedene Methoden zur Behandlung von Sehschwächen mittels Augenlaser zur Verfügung.

     

    Zum einen kann von der Augenlaser Methode LASIK Gebrauch gemacht werden.

    Bei LASIK wird mittels eines äußerst kleinen Präzisionsskalpells eine hauchdünne Schicht vom oberen Hornhautbereich abgehoben. Diese wird anschließend leicht zurückgeklappt. Nun beginnt die Augenlaser Operation mithilfe eines Kaltlicht-Lasers. Die sich unterhalb der Hornhautschicht befindliche Hornhaut erfährt nun eine individuelle Korrektur. Nach Ende der Augenlaser Operation erfolgt ein Zurücklegen der Hornhautschicht. Diese wächst automatisch in wenigen Tagen wieder zusammen.

     

    Anstelle des Präzisionsskalpells arbeitet die Femto-LASIK Methode mit einem noch präziseren Femtosekunden Laser. Dieser Laser kann im Gewebe Millionen winzig kleine Gasbläschen bilden. Diese bereiten die Trennungsebene vor. Mithilfe eines besonders feinen Instruments nimmt der Operateur die endgültige Durchtrennung vor. Ist der Chirurg nicht in der Lage, die Hornhaut zu öffnen, verschwinden die Gasbläschen von selbst wieder. Dies ist dann der Fall, wenn der Operateur mit der Lamellenposition unzufrieden ist. Als positiv bei der Femto-LASIK Methode ist anzusehen, dass keine Schnittfehler möglich sind. Außerdem ermöglicht diese Augenlaser Methode ein sehr gutes Schnittprofil sowie eine sehr präzise Schnittdicke.

     

    Beim Laser Epitheliale Keratomileusis – kurz LASEK-Verfahren – wird praktisch das Auge modelliert. Der Operateur arbeitet hier direkt auf dem empfindlichen Gebiet der Hornhaut. Durch diese Methode geschieht die Wundbildung nach außen. Dadurch haben Patienten in den ersten Tagen nach erfolgter Augenlaser Operation relativ starke Schmerzen. Anwendung findet die LASEK Methode gegenwärtig hauptsächlich in Fällen, bei denen die LASIK Methode ungeeignet erscheint.

     

    Kosten der Augenlaser Methoden

    Augenlasern verursacht etwas höhere Kosten als herkömmliche Behandlungen. Dies liegt im Gebrauch von hochmoderner Lasertechnologie begründet.

     

    Am weiten verbreitet ist die LASIK Methode, mit deren Hilfe Kurz- und Weitsichtigkeiten behandelt werden. Teure Sehhilfen sind erfolgter Augenlaser OP nicht mehr vonnöten. LASIK findet Anwendung bis -5 Dioptrien und bis +3 Dioptrien, wobei sich hier die Kosten auf etwa 1800 Euro belaufen. Wer diese Werte überschreitet, muss mit Kosten ab 2500 Euro rechnen.

     

    Die Femto-LASIK Methode hingegen schlägt schon etwas höher zu Buche. Rund 4000 Euro kostet die Augenlaser Operation. Neben fachkompetentem Personal werden hierbei auch qualitativ hochwertige Maschinen benötigt, die derartig hohe Kosten verursachen. Die recht hohe Erfolgsquote sowie eine relativ kurze Behandlungsdauer sprechen für sich.

     

    Im Großen und Ganzen fallen die Behandlungskostenwesentlich günstiger aus. Dies für Kurz- und Weitsichtigkeit bei der LASEK Augenlaserbehandlung, als dies bei LASIK der Fall ist. Abhängig von der Augenklinik sind hier jedoch vereinzelt auch enorme Preisschwankungen möglich. Preiswerte Anbieter im Raum Deutschland lassen sich bereits ab 800 Euro Kosten pro Auge finden.

     

    Günstige Augenlaser Operation im Ausland

    Wem die Kosten für das Augenlasern in Deutschland zu hoch sind, der findet im Ausland gute Kliniken mit moderaten Preisen. Sehr empfehlenswert ist die Augenklinik Bratislava NeoVizia, die qualitativ sehr hochwertige Augenlaser Operationen durchführt. Dabei bietet sie jedoch relativ günstige Preise für die Operationen an. Insgesamt bietet die Augenklinik vier Augenlaser OP Methoden an, um eine möglichst individuelle Behandlung zu ermöglichen. Preise ab rund 500 Euro pro Auge sind machbar. Trotzdem handelt es sich hierbei nicht um einen Billiganbieter. Die Klinik genießt landesweit ein sehr hohes Ansehen. Selbst Prominente lassen sich hier die Augen lasern.

  • Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Rund 50.000 Männer in Deutschland lassen sich jedes Jahr sterilisieren. Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist oder die Partnerin keine klassischen Verhütungsmittel wie die Pille vertragen kann, dann bleibt als einziger Ausweg oft nur die Vasektomie, die aber für die meisten Männer einen schweren Schritt bedeutet. Sie fühlen sich oftmals nicht mehr als „richtiger Mann“ und haben die Angst, ihre Erektionsfähigkeit zu verlieren. Selbst wenn das nicht der Fall ist, eine Sterilisation hat nach wie vor einen faden Beigeschmack. Aber dieser Schritt muss nicht endgültig sein, denn man kann heute eine Sterilisation rückgängig machen.

    Wunschkinder trotz Sterilisation

    Die Familienplanung wurde durch eine Vasektomie abgeschlossen, aber plötzlich gibt es eine neue Liebe und damit vielleicht auch den Wunsch nach einem weiteren Kind. Tatsächlich sind bei 97 % der Männer, die sterilisiert wurden, eine neue Partnerin und damit auch der Kinderwunsch die Gründe, die eine erneute Operation notwendig machen. Diese Männer wollen die Sterilisation rückgängig machen, um wieder Vater werden zu können. Da die OP aber sehr aufwendig ist, sind nur rund 15 % der Männer bereit, die sogenannte Refertilisation auch tatsächlich machen zu lassen, um so die Fruchtbarkeit wieder herzustellen.

    Die Sterilisation rückgängig machen – wie funktioniert das?

    Bei einer Vasektomie werden die Samenleiter durchtrennt. Um diese Samenleiter wieder zusammenzufügen und durchgängig zu machen, ist eine aufwendige Operation notwendig. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als zwei Stunden, er wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und der Chirurg arbeitet dabei unter anderem auch mit einem OP-Mikroskop. Das Nahtmaterial ist extrem dünn, denn der Samenleiter hat einen Durchmesser von gerade einmal drei Millimetern. Um den Samenkanal wieder durchlässig zu machen, ist zudem Präzision gefordert, denn auch hier liegt der Durchmesser bei 0,3 bis maximal 0,5 Millimetern. Der Arzt kann die Sterilisation nur dann rückgängig machen, wenn eine neue Verbindung die beiden durchtrennten Enden der Samenleiter wieder zusammenführt. Noch während der Operation wird überprüft, ob ein ausreichender Gehalt an Samen nachgewiesen werden kann, das gelingt heute auch dank der modernen Chirurgie, in 80 % aller operierten Männer.

    Wie hoch ist die Erfolgsquote?

    Wenn ein Mann eine Sterilisation rückgängig machen lassen möchte, dann gelingt das nicht immer. Wie erfolgreich die OP ist, das hängt vor allem davon ab, wie lange die Samenleiter durchtrennt waren. Grundsätzlich gilt, je länger die Vasektomie zurückliegt, umso schwieriger wird es, die Samenleiter wieder miteinander zu verbinden. Wer eine Sterilisation rückgängig machen lassen will, der sollte sich in jedem Fall an einen Spezialisten wenden, der den Eingriff schon mindestens 50 Mal durchgeführt hat. In Deutschland gibt es nur ungefähr zehn Urologen, die eine solche Erfahrung haben, um diese sehr filigrane Arbeit mit modernen Instrumenten, einer sehr ruhigen Hand und einem guten Auge durchzuführen.

    Wie wahrscheinlich ist eine Schwangerschaft?

    Männer, die eine Sterilisation rückgängig machen, bekommen keine Garantie, dass sie noch einmal Vater werden. Daher sollte drei Monate nach der Refertilisierung ein Spermiogramm gemacht werden, um zu überprüfen, ob im Ejakulat auch Samenzellen nachgewiesen werden können. Je nach Verfahren ist das erfreulicherweise bei 70 % bis 90 % der Patienten der Fall. Aber nicht nur die Kunst des Arztes ist dafür verantwortlich, ob es zu einer Schwangerschaft kommt oder nicht, auch das Alter der Frau spielt eine entscheidende Rolle. Wenn ein Mann acht Jahre eine Vasektomie hatte und mit einer Frau ein Kind zeugen möchte, die 32 Jahre alt ist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Wunschkind klappt, bei rund 70 %. Ist die Frau aber schon 40 Jahre alt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei den gleichen Voraussetzungen beim Mann bei nur rund 20 %. Wenn jedoch alles stimmt, dann kann der Schwangerschaftstest nach nur acht Wochen positiv sein.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Was passiert eigentlich während einer Operation?

    Was passiert eigentlich während einer Operation?

    Die meisten Menschen beschleicht ein ungutes Gefühl, wenn es um Operationen geht. Sie haben Angst vor der Narkose, Angst davor die Kontrolle zu verlieren und ihr Leben komplett in die Hände der Ärzte zu legen. Der Verlust vor Kontrolle ist eine Urangst, denn dieser Verlust bedeutete für unsere Vorfahren den sicheren Tod. Wer sich aber über die einzelnen Vorgänge vor, während und nach einer Operation informiert, der verliert diese Angst sehr schnell, denn kaum ein anderer Vorgang wird so akribisch geplant und ausgeführt wie ein operativer Eingriff.

    Die Vorbereitungen einer Operation

    Während die OP-Pfleger den Operationssaal für den Eingriff vorbereiten, bekommt der Patient noch in seinem Zimmer ein leichtes Beruhigungsmittel. Dann wird er in den sogenannten Vorbereitungsraum gebracht, wo ein Pfleger den Puls, die Herztöne, den Blutdruck und die Sauerstoffsättigung im Blut misst. Anschließend injiziert der Narkosearzt über eine Vene im Unterarm oder in der Hand das Narkosemittel und führt dann, wenn der Patient tief schläft, einen Schlauch in die Luftröhre ein. Erst wenn der Patient auf dem OP-Tisch die richtige Position hat und alles bereit liegt, was während der Operation gebraucht wird, kommen die Chirurgen in den Operationssaal. So nehmen zum Beispiel an einer Blinddarmoperation bis zu vier Chirurgen, ein Anästhesist, ein Narkosepfleger, eine OP-Schwester und ein Springer teil. Der Springer ist der Mann im Hintergrund, der das benötigte Material holt, die OP dokumentiert und die verschiedenen Geräte wie das Ultraschallgerät bedient.

    Die Aufgaben der Chirurgen und Narkoseärzte

    Um beispielsweise den Blinddarm zu entfernen, öffnet der Chirurg zunächst die Bauchdecke und der Assistenzarzt hält mithilfe von Haken die Muskulatur und die Haut auseinander, damit der ausführende Operateur eine gute Sicht hat. Mit dem Skalpell und einer sehr feinen Zange wird dann der Blinddarm vorsichtig entfernt, ohne das umliegende Gewebe zu beschädigen. Während des Eingriffs sitzt der Narkosearzt am Kopfende des OP-Tischs und überwacht auf einem Monitor den Blutdruck, den Puls, die Sauerstoffsättigung des Blutes und den Kreislauf des Patienten. Der Anästhesist informiert sich aber immer über den jeweiligen Stand der Operation, um die Narkose perfekt steuern zu können.

    Nach der Operation

    Nach dem Gesetz muss bei jedem operativen Eingriff mindestens ein erfahrener Chirurg anwesend sein, meist ist es aber die Aufgabe des Assistenzarztes, die Wunde wieder zu schließen. Zuvor haben sich der Chirurg, die OP-Schwester und auch der Springer davon überzeugt, dass alles, was während des Eingriffs gebraucht wurde, auch wieder an seinem Platz ist und nichts in der OP-Wunde vergessen wurde. Der Chirurg gibt dem Narkosearzt dann das Zeichen, die Schlaf- und Schmerzmittel langsam zurückzufahren. Wenn alles nach Wunsch verläuft, dann wacht der Patient nach wenigen Minuten auf und der Narkosearzt entfernt den Tubus aus der Luftröhre, er spricht den Patienten an und überzeugt sich, dass alles in Ordnung ist. Die meisten Patienten können sich später nicht mehr daran erinnern, dass sie im OP-Saal wach geworden sind, die Erinnerung setzt meist erst im Aufwachraum wieder ein. Nicht selten wird dann die Frage gestellt, wann es endlich losgeht. Für diese Erinnerungslücken sorgen spezielle Medikamente, wie zum Beispiel das Mittel Midazolam. Wenn der Patient wieder komplett bei sich ist, dann wird er wieder in sein Zimmer verlegt und kann dann den Rest der Narkose in aller Ruhe ausschlafen.

    Ein eingespieltes Team

    Jeder operative Eingriff ist so etwas wie ein Gesamtpaket, bei dem jeder auch noch so kleine Handgriff perfekt sitzen muss. Die Teams, die jeden Tag im OP miteinander arbeiten, sind aufeinander eingespielt, und oftmals muss der Chirurg nicht einmal mehr ein bestimmtes Instrument verlangen, es wird ihm unaufgefordert von der OP-Schwester gereicht. Bei jeder OP gilt: Der Patient muss optimal versorgt werden, er darf aber nie übermäßig belastet werden.

    Bild: © Depositphotos.com / poznyakov