Wenn es eine Krebsart gibt, vor der Männer Angst haben, dann ist es der Prostatakrebs. In Deutschland wird bei rund 65.000 Männern jedes Jahr die Diagnose Prostatakrebs gestellt und bei 12.000 der Patienten führt die Krankheit zum Tod. Auch wenn die Möglichkeiten für eine Therapie immer besser werden, bleibt die nur kastaniengroße Drüse, die sich unterhalb der Blase befindet, doch ein Sorgenkind, denn es ist oft nicht leicht, die ersten Prostatakrebssymptome richtig zu deuten.
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Krampfadern entfernen lassen – mehr als ein kosmetischer Eingriff
Rund 50% aller Mitteleuropäer zwischen 25 und 75 Jahren leidet unter Krampfadern. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer und fast alle, die das Problem Krampfadern haben, wollen es wieder loswerden. Die überwiegende Mehrheit will aus ästhetischen Gründen die Krampfadern entfernen lassen, aber auch medizinische Gründe machen es erforderlich, dass die Krampfadern entfernt werden.
Welche Therapie infrage kommt und ob es sich überhaupt lohnt die Krampfadern entfernen zu lassen, das ist vom jeweiligen Patienten abhängig.
Was sind Krampfadern?
Unter Krampfadern versteht man chronisch erweiterte unregelmäßig verlaufende Venen, die hauptsächlich in den Beinen auftreten. Die meisten empfinden diese markanten hervortretenden Venen als störend und möchten sich ihre Krampfadern entfernen lassen. Selbst die harmlose Variante, die kleinen sogenannten Besenreiser werden häufig zu einem Problem, das entfernt werden soll.
Die Ursachen sind vielschichtig. In den meisten Fällen handelt es sich aber um eine Schwäche der Venenwände, aber auch eine Schwäche des Bindegewebes kann daran schuld sein, dass sich Krampfadern bilden. Bewegungsmangel und Übergewicht können Krampfadern verursachen und auch Menschen die einen Beruf haben, bei dem sie den ganzen Tag auf den Beinen sind, leben mit dem Risiko, Krampfadern zu bekommen. In der Schwangerschaft kommt es häufig zu Krampfadernsymptome, denn während dieser Zeit neigen die Venen dazu nachzugeben und sie treten deutlicher hervor.
Welche Symptome sind typisch für Krampfadern?
Die meisten Betroffenen, die sich die Krampfadern entfernen lassen wollen, gehen erst zu einem Arzt, wenn die Symptome zu stark werden. Zu den klassischen Symptomen gehören müde und schwere Beine, die nach langem sitzen oder stehen auch anschwellen können. Bei Frauen kommt es oftmals kurz vor der Menstruation zu verstärkten Beschwerden, aber auch am Abend oder bei heißem Sommerwetter sind Krampfadern deutlich spürbar. Irrtümlich werden auch Wadenkrämpfe zu den Symptomen für Krampfadern gezählt, aber in diesem Fall handelt es sich in der Regel um einen Mangel an Magnesium.
Sichtbar werden Krampfadern, wenn die Venen sich deutlich unter der Haut abzeichnen oder Knoten bilden. Wenn diese Symptome auftreten, dann ist es ratsam einen Venenspezialisten aufzusuchen und mit ihm über die Möglichkeiten zu sprechen, die Krampfadern entfernen zu lassen.
Welche Komplikationen kann es geben?
Die Krampfadern entfernen lassen hat nicht nur kosmetische Gründe, auch aus medizinischer Sicht ist es in vielen Fällen empfehlenswert, wenn die hervortretenden Adern entfernt werden. Wenn sich zum Beispiel eine der Hauptvenen entzündet, dann ist es eine Notwendigkeit die Krampfadern entfernen zu lassen, denn dann besteht die Gefahr, dass sich ein Blutgerinnsel bildet. Dieses Gerinnsel kann ein Gefäß verschließen und das ist sehr schmerzhaft. Wenn sich ein Blutgerinnsel im tiefen Venenstrom bildet, dann besteht zudem die Gefahr einer Thrombose, die wiederum eine Lungenembolie auslösen kann. Wenn durch eine Sonografie eine solche Gefahr erkannt wird, dann muss sich der Patient die Krampfadern entfernen lassen, und zwar ohne große Zeitverzögerung.
Ungewöhnlich starke Schmerzen in den Beinen, Schwellungen, plötzliche Atemnot und auch Schmerzen in der Brust sind ein Zeichen für eine Lungenembolie, bei der höchste Eile geboten ist.
Krampfadern vorbeugen
Damit es erst gar nicht zu Krampfadern kommt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Vorbeugung. Viel Bewegung, an Gewicht verlieren, Venengymnastik und auch kalte Knie- und Unterschenkelgüsse nach Kneipp sind bewährte Mittel, um Krampfadern vorzubeugen. Wer sich die Krampfadern entfernen lassen möchte, der kann sie unter anderem veröden lassen, aber auch eine Radiowellentherapie und der Einsatz des Lasers sind erfolgreich für alle, die Sie sich entfernen lassen wollen.
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Herzinfarkt Symptome richtig erkennen
Wie kann ich Herzinfarkt Symptome richtig erkennen?
Herz-Kreislauferkrankungen sind die Nummer eins aller Todesursachen in Europa. In Deutschland ist der Herzinfarkt eine sehr häufige Todesursache, aber die Zahlen sind rückläufig. Besonders Männer sind herzinfarktgefährdet, und bei Männern zwischen 45 und 55 Jahren kommt es häufiger zu einem lebengefährlichen Infarkt als bei Frauen im gleichen Alter. Bei der Behandlung eines Herzinfarkts kommt es auf jede Minute an, aber welche Herzinfarkt Symptome gibt es und was ist ein Alarmsignal, das auf einen akuten Infarkt hindeutet?
Wie entsteht ein Herzinfarkt?
Die ersten Herzinfarkt Symptome entstehen, wenn Herzmuskelzellen absterben. Schuld daran ist meistens ein Verschluss eines der Herzkranzgefäße. In der Folge kann der Herzmuskel dann nicht mehr mit Blut versorgt werden. Wird der Blutzufluss nicht schnell wiederhergestellt wird, dann sterben die Zellen, und zwar innerhalb von zwei bis vier Stunden. Die Funktion des Herzens ist dann akut bedroht und die Herzinfarkt Symptome verstärken sich, es besteht Lebensgefahr.
Welche typischen Herzinfarkt Symptome gibt es?
Herzinfarkt Symptome sind vielseitig und jeder kann andere Symptome haben. In der Regel sind aber folgende Herzinfarkt Symptome möglich:
- Starke Schmerzen in der linken Brustseite, die länger als fünf Minuten andauern
- Schmerzen im linken Unterkiefer
- Schmerzen, die von der Brust in den Oberarm und in den Rücken ausstrahlen
- Übelkeit
- Engegefühl in der Brust
- Atemnot
- Kalter Schweiß
- Angst und Unruhe
Wenn diese Herzinfarkte Symptome auftreten, dann darf keine Zeit verloren gehen und es muss umgehend ein Arzt verständigt werden.
Ein Infarkt kann sich ankündigen. Viele fühlen sich schon Tage vor dem eigentlichen Infarkt nicht so recht wohl, sie spüren ein Ziehen in der Brust, es kommt zu Schwindel und auch zu Rückenschmerzen. Natürlich müssen das nicht zwingend Herzinfarkt Symptome sein, aber es ist immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der ein EKG schreibt. Anhand des EKGs kann ein Herzinfarkt schnell diagnostiziert oder aber auch ausgeschlossen werden.
Erste Hilfe bei einem Herzinfarkt
Wenn die ersten Herzinfarkt Symptome plötzlich auftreten, dann ist eine schnelle Erste Hilfe gefragt. Zunächst ist es wichtig zu sehen, ob der Betroffene bei Bewusstsein ist. Dann sollte Kleidung die beengt, ausgezogen werden und der Patient sollte möglichst entspannt und ein wenig erhöht gelagert werden. Wenn die Herzinfarkt Symptome von einem Kreislaufstillstand begleitet werden, dann muss sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Wichtig ist hierbei eine Herzdruckmassage, bei der 100-120 mal pro Minute rhythmisch auf den Brustkorb gedrückt wird und im Wechsel muss der Patient von Mund zu Mund beatmet werden. Wenn es zu Herzflimmern kommt, dann droht ein Herzstillstand, helfen kann in diesem Fall ein Defibrillator, der heute in vielen öffentlichen Gebäuden zu finden ist. Hat ein Patient eindeutige Herzinfarkt Symptome, dann muss sofort die Notrufnummer 112 angerufen werden, damit schnell professionelle Hilfe kommt.
Dem Herzinfarkt vorbeugen
Wer einen Herzinfarkt vermeiden will, der muss vielfach sein Leben von Grund auf ändern. Eine gesunde ausgewogene Ernährung ist wichtig, ebenso wie viel Bewegung und Sport. Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein sehr effektives Mittel, um einen Herzinfarkt zu vermeiden, und auch übermäßiger Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor, ebenso kann Übergewicht ein Grund für einen Herzinfarkt sein. Wer erblich vorbelastet ist, der sollte sein Herz in regelmäßigen Abständen gründlich untersuchen lassen, am besten zweimal im Jahr.
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Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt
Schlaganfall – Bitte sofort handeln!
Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.
Vorbeugen von Schlaganfall
Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.
Chancen bei einem Schlaganfall
Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.
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Kopfschmerzen und Migräne
Kopfschmerzen und Migräne behandeln
Die häufigste Erkrankung der heutigen zivilisierten Menschheit sind die Kopfschmerzen, die bis zu einer Migräne ausarten können. Es wird geschätzt, dass etwa siebzig Prozent der deutschen Bevölkerung unter akuten oder chronischen Kopfschmerzen leiden. Die Bandbreite der Schmerzen ist vielfältig, es gibt mehr als zweihundert Arten davon. Dennoch gehen die meisten Patienten nicht zum Arzt, sondern nehmen lieber Tabletten dagegen ein, was für einen akuten Fall, der nicht wiederkehrt, ausreichend sein mag. Anders sieht es aus, wenn die Kopfschmerzen häufig wiederkehren und der Mensch somit zum Schmerzpatienten wird. Hier sollte unbedingt Ursachenforschung betrieben werden, ob möglicherweise eine ernsthaftere Erkrankung dahinterstecken kann. Diese können häufig auch seelische Ursachen haben, wobei der Kopfschmerz lediglich ein Symptom ist.
Spannungskopfschmerzen
Die Gesundheit beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit diesem Thema und unterscheidet diverse Formen. Sehr häufig vertreten sind die primären Formen der Spannungskopfschmerzen sowie der Migräne. Weiterhin gibt es die sekundären Kopfschmerzen, die eine Begleiterscheinung einer Krankheit sind wie beispielsweise eine Erkältung. Spannungskopfschmerzen treten häufig als Folge von Überanstrengungen auf, wie sie unter anderem nach einem anstrengenden Tag im Büro vorkommen können. Die harmloseste Form des Kopfschmerzes ist der allen bekannte Kater, der nach einem übermäßigen Alkoholgenuss zum Tragen kommt. Hier hilft sehr schnell Abstinenz sowie absolute Ruhe. Weitere Ursachen können beispielsweise sein: Sonnenstich und Hitzschlag, Bluthochdruck, übermäßige Medikamenteneinnahme, Unterzuckerung, Bluthochdruck, Kopfschmerz durch zu engen Helm oder zu straffen Pferdeschwanz. Bei den meisten Fällen hilft bereits viel Ruhe und Schlaf, eine gewisse Entspannung, möglichst in einem abgedunkelten Raum und Abstinenz von Alkohol sowie Nikotin als Therapie.
Chronische Kopfschmerzen
Zu den chronischen Kopfschmerzen gehört ohne Zweifel die Migräne, die plötzlich wie eine Attacke auftritt und dann für längere Zeit anhält. Manche Migränepatienten haben sehr häufig unter dieser Erkrankung zu leiden und können dabei ihrem normalen Alltag nicht nachgehen. Um ihnen nachhaltig helfen zu können, ist es wichtig, dass sie eine Art Schmerztagebuch führen, in dem genauestens alles aufgeschrieben wird. Umso besser kann der Arzt dann die endgültige Diagnose stellen und Behandlungsformen vorschlagen. Wobei gerade im Bereich der Migräne immer wieder nach neuen Forschungsergebnissen gesucht wird. Häufig werden dazu noch weitere Untersuchungen nötig, um ernsthaftere Erkrankungen auszuschließen.
Therapie bei Migräne
Die Therapie bei einer Migräne ist meist langfristig und wird in der Regel medikamentös vorgenommen, diese Spezialpräparate werden vom Arzt verschrieben. Dennoch kann der Betroffene einige weitere Maßnahmen anwenden, die bei der Genesung sehr hilfreich sind. Dazu gehören beispielsweise Akupunkturen, dieses hat sich im Kampf gegen die Kopfschmerzen als sehr hilfreich herausgestellt. Dies gilt ebenfalls für Massagen oder autogenes Training. Manche Behandlungsformen werden von der Krankenkasse bezahlt, aber leider längst nicht alle. Welche davon bezuschusst werden, bespricht der Patient am besten mit dem Arzt.
Weiterhin sollte unnötiger Stress vermieden werden, regelmäßige Pausen bei der Arbeit sind einzuhalten. Viel Sport und Spaziergänge in der frischen Luft, ausreichend Schlaf sowie eine geregelte, gesunde Ernährung gehören ebenfalls zu dem Anti-Kopfschmerz-Programm, um den Schmerz gar nicht erst aufkommen zu lassen. Ein weiteres gutes Mittel ist das Trinken von Wasser, dies hat die Fähigkeit, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen und wird daher von den Ärzten empfohlen.
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Aids – Allgemeine Informationen
Was ist Aids
Die Immunschwäche Aids ist seit vielen Jahren in aller Munde und wurde vor etwa dreißig Jahren in der Gesundheit als eine eigenständige Krankheit anerkannt. Noch immer wird nach dem idealen Mittel gesucht, die Erkrankung einzudämmen oder sogar dagegen zu impfen. Sie kann übertragen werden durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit stetig wechselnden Partnern oder sogar durch eine Bluttransfusion, die das Virus in sich trägt. Selbst Ärzte haben sich mit dieser Immunschwäche bereits bei Operationen angesteckt, wenn sie durch eine winzige Verletzung mit dem Blut eines infizierten Menschen in Kontakt gekommen sind. Grundsätzlich ist die Übertragung durch das Trinken aus einem gleichen Becher beispielsweise nicht möglich, auch wenn es noch immer Menschen geben mag, die allgemeinen Körperkontakt damit verbinden. Aufgrund eines Bluttests wird der Virus innerhalb kurzer Zeit nachgewiesen. Der Krankheitsverlauf ist bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedlich, ebenso wie die Symptome, zu denen unter anderem Muskelschmerzen, Appetitverlust, Fieber und weitere gehören.
Behandlung bei Aids?
Der neueste Vorstoß der Medizin ist eine medikamentöse Behandlung des Virus Aids. Diese kann die Erkrankung zwar nicht aufhalten, aber dennoch verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen, so dass die betreffenden Personen ein relativ normales Leben führen können. Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung. Bei einer davon muss der Patient täglich bestimmte Medikamente nehmen, damit das Virus sozusagen in Schach gehalten wird, so dass es nicht weiter ausbricht. Der Geschlechtsverkehr hierbei ist allerdings weiterhin geschützt vorzunehmen, um den Partner nicht anzustecken und somit keiner Gefahr auszusetzen. Eine andere Methode kommt allerdings aus den USA. Hier ist die Einnahme von mehreren Medikamenten nötig, die ebenfalls verhindern, dass das Virus innerhalb kürzester Zeit ausbricht, Mit diesen soll sogar die Erfüllung des Kinderwunsches möglich sein. Hierbei wird mittels der Medikamente eine sehr geringe Viruslast erreicht, so dass HIV nicht mehr ansteckend sein soll. Diese Methode ist allerdings noch sehr neu und es sollte unbedingt der Arzt zu Rate gezogen werden, inwiefern das auf einen selber zutreffend ist.
Medikamente & Behandlung bei Aids
Die Vielfalt der Arten von Medikamenten auf dem Markt ist mittlerweile groß und die Forschung bringt stetig weitere Erkenntnisse voran, so dass die Medikamente ständig weiterentwickelt werden können. Dennoch verändert der Virus sich im Laufe der Jahre immer wieder, was einen enormen Rückschlag in der Forschung bringt. Sogenannte Fusionshemmer, die jetzt entwickelt wurden, sind allerdings der Weg in die richtige Richtung, um der Viruserkrankung den allzu großen Schrecken von einem Todesurteil zu nehmen. Diese verhindern eine Verschmelzung des Virus mit einer Zellmembran, so dass die gesunden Zellen nicht angegriffen werden und sich der Virus dort nicht vermehren kann. Dies ist ein Wirkstoff, der direkt unter die Haut gespritzt wird. Des weiteren kann folgendes mittlerweile als sicher angesehen werden: wenn die Medikamentenbehandlung konsequent durchgeführt wird, verbessert sie die Lebensqualität enorm. Wichtig ist allerdings, dass die Behandlung am besten noch vor Auftreten der ersten Symptome begonnen wird.
Weiterhin wird noch nach dem richtigen Impfstoff gegen Aids geforscht. Dadurch, dass der Virus aber in der Lage ist, sich zu verändern, gibt es hier noch keine einschneidenden Erkenntnisse. Es gibt hier bisher allerdings erste Schritte in die richtige Richtung.
