Schlagwort: Deutsche

  • Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Gesundheit am Arbeitsplatz – darauf ist zu achten

    Von Januar bis Dezember 2015 ereigneten sich in Deutschland mehr als 866.000 Arbeitsunfälle, die meldepflichtig waren und eine Arbeitsunfähigkeit (AU) der Betroffenen von wenigsten drei Tagen nach sich zogen. Diese Zahl der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unterstreicht, wie wichtig Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist. Denn im Vergleich mit früheren Jahren ist das Arbeitsunfallgeschehen deutlich zurückgegangen. Beispiel: 1995 ereigneten sich in der Bundesrepublik mehr als 1,65 Millionen Arbeitsunfälle. Der Rückgang ist einerseits Zeichen für das gestiegene Maß an Gesundheitsfürsorge der Unternehmen. Auf der anderen Seite lässt sich die Entwicklung auch auf den über Jahre verbesserten Arbeitsschutz zurückführen.

    Arbeitsunfälle sind am Ende aber nur eine Seite der Medaille. In der Betrachtung der Gesundheitsfelder müssen auch Erkrankungen eine Rolle spielen, die nicht durch ein plötzlich von außen wirkendes Ereignis entstehen – sondern Ergebnis eines lange andauernden Prozesses sind. Und nicht immer fallen diese Einschränkungen in die Gruppe der Berufskrankheiten. Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule oder der Knie gehen nicht selten schlicht auf Fehlhaltungen der Betroffenen am Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren spielen auch psychische Erkrankungen immer wieder eine Rolle.

     

    Rückenschmerzen
    Abbildung 1: Rückenschmerzen im Büro können zu einem echten gesundheitlichen Problem werden – mit entsprechender Vorsorge lässt sich dieses Problem zumindest abmildern.

    Rückenschmerzen im Büro

    Grundsätzlich lassen sich gesundheitliche Probleme am Arbeitsplatz nicht verallgemeinern. Dafür sind die Profile der verschiedenen Tätigkeiten zu speziell. Wer einen Bürojob hat, kann genauso unter Rückenbeschwerden leiden wie der Maurer oder Dachdecker auf dem Bau. Allerdings sind die Ursachen unterschiedlich.

    In körperlich sehr fordernden Berufen macht sich irgendwann der Verschleiß bemerkbar. Im Büro sind es sehr häufig Fehlhaltungen vor dem Bildschirm, die zu einem Problem werden. Einfaches Beispiel: Nach einer Fahrt zum Arbeitsplatz von circa 45 Minuten wird der Rechner hochgefahren, sich der Kaffee geschnappt – und bis zur Mittagspause vor dem Bildschirm gesessen.

    Drei bis vier Stunden am Stück vornübergebeugt sitzen, den Kopf leicht gesenkt und die Schultern hängen lassen – die typische Haltung während der Büroarbeit. Kein Wunder, dass ohne Ausgleich Muskeln verspannen und sich der Rücken irgendwann einfach zu Wort meldet. Welche Tricks helfen gegen den „Bürorücken“?

    • Position regelmäßig wechseln: Selbst die korrekte Sitzhaltung wirkt irgendwann starr. Am besten beugen regelmäßige Wechsel der Sitzposition Rückenschmerzen vor. Dabei können Haltung und Position gewechselt werden.
    • Sich von der Hardware unterstützen lassen: Bürostühle sind in aller Regel höhenverstellbar. Beine und Arme sollten beim Sitzen einen rechten Winkel bilden können. Ideal sind im Übrigen Tische mit höhenverstellbarer Mechanik. Auf diese Weise kann im Stehen gearbeitet werden.
    • Bewegungspausen einbauen: Eine Ursache für den schmerzenden Rücken ist der fehlende Ausgleich. Gerade im Büro wird nicht mehr im Zimmer, sondern über den Netzwerkdrucker am Ende des Gangs gedruckt. Oder statt Fahrstuhl wird einfach mal die Treppe auf dem Weg ins Archiv genutzt.

     

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

    Lange stand beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz die Physis im Vordergrund. Seit einigen Jahren fokussiert sich das Interesse auch auf psychische Erkrankungen, die mit dem Stress am Arbeitsplatz in Verbindung stehen.

    Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes entsteht aus dem beruflichen Stress für etwa 16 Prozent der Beschäftigten ein gewisser Leidensdruck. Sehr häufig ist ein Missverhältnis aus zur Verfügung stehender Zeit und den übertragenen Aufgaben eine Ursache. Allerdings leidet ein Teil der Erwerbstätigen auch unter Aspekten wie:

    • Mobbing
    • Sexueller Belästigung
    • Gewaltandrohung.

    Dieser Bereich ist natürlich wesentlich schwieriger zu kontrollieren. Beispiel Mobbing: Geht es von Kollegen aus, sind nicht selten mehrere Personen involviert. Sobald Vorgesetzte einzelne Mitarbeiter zum Ziel für Mobbing machen, wird es für die Betroffenen nicht nur schwer, sich erfolgreich zu Wehr zu setzen. Kollegen schauen in dieser Situation sehr oft weg – aus Angst um den eigenen Arbeitsplatz. Vertrauensbildende Maßnahmen von Seiten des Betriebsrates können in einem solchen Fall jedoch sehr hilfreich sein.

     

    Weitere wichtige Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz

    Gesundheitsförderung hat in den letzten Jahren in vielen Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Wie diese im Detail aussieht, richtet sich nach sehr unterschiedlichen Faktoren. Ein Punkt kann beispielsweise das Thema Ernährung sein.

    Hier richtet sich der Fokus zum Beispiel auf ein gesundes und ausgewogenes Kantinenessen. Oder die Frage, ob Obst oder Salate und Nussmischungen als Snack nicht vielleicht doch Vorteile haben. Parallel kann ein Gesundheitsfeld natürlich darin liegen, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass körperliche Belastungen reduziert werden.

    Technische Hilfsmittel wie in ihrer Höhe anpassbare Transportwagen sind ein solcher Aspekt. Mit deren Hilfe befördern Mitarbeiter Lasten von A nach B in der Produktionshalle. Oder das Unternehmen sorgt für Arbeitsgeräte, welche die Belastungen durch Arbeiten über Kopf reduzieren. Letztlich sind die Gesundheitsfelder am Arbeitsplatz aber eines: Die Summe der arbeitsplatzspezifischen Anforderungen und individuellen Rahmenbedingungen jedes einzelnen Mitarbeiters.

     

    Arbeitsunfälle: Welcher Versicherer ist zuständig

    Egal, wie gut:

    • Arbeitsschutz
    • Gesundheitsmanagement
    • Eigeninitiative

    auch sind – Unfälle auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz werden sich nie verhindern lassen. Zur Fürsorge der Unternehmen sollte am Ende auch die gezielte Schulung einzelner Mitarbeiter im Hinblick auf die Maßnahmen der Sofort- und Ersthilfe sein.

    Wie geht es dann aber weiter? Und wer ist eigentlich für die Kosten zuständig, die sich aus einer Behandlung nach einem Arbeitsunfall ergeben? In Deutschland greift hier die gesetzliche Unfallversicherung – kurz DGUV. Diese ist für:

    • Arbeitsunfälle
    • Wegeunfälle (direkter Arbeitsweg)
    • Berufskrankheiten
    • Wiedereingliederung

    zuständig. Finanziert werden die Leistungen aus den Beiträgen, welche allein die Unternehmer zu tragen haben.

    Mobbing
    Abbildung 2: Mobbing kann im Büro zu einem echten Problem werden und am Ende die Leistungsfähigkeit ganzer Abteilungen mindern. Entsprechende Gegenmaßnahmen helfen allen Beteiligten.

    Fazit: Gesundheitsmanagement im Job hat viele Gesichter

    Mitarbeiter auf Verschleiß fahren – von dieser Haltung haben sich Unternehmen in der Vergangenheit verabschiedet. Zielgerichtet Gesundheitsmanagement umzusetzen ist aber aller andere als einfach. Es kommt auch auf die Initiative und Mitarbeit der Beschäftigten an. Gerade in der Umsetzung hinsichtlich eines rückenschonenden Arbeitens oder des Arbeitsschutzes geht es nicht ohne die Mitarbeiter. Andere Aspekte kontrolliert primär das Unternehmen – etwa im Hinblick auf den Stress am Arbeitsplatz. Und auch beim Thema Mobbing halten Unternehmen die Fäden mit in der Hand.

     

    Bildquellen:

    Abbildung 1: @ Clker-Free-Vector-Images (CC0-Lizenz) / pixabay.com

    Abbildung 2: @ geralt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

  • Übriggebliebene Schokohasen zu Brötchen verarbeiten

    Übriggebliebene Schokohasen zu Brötchen verarbeiten

    Die Ostern 2017 sind Vergangenheit, trotzdem liegen noch unzählige Schokohasen in den Haushalten. Man könnte sie natürlich essen, doch irgendwann steht einem die süße Versuchung an. Viele würden diese jetzt entsorgen, aber das muss nicht sein. Es gibt nämlich ein interessantes Rezept, das aus den Hasen leckere Brötchen macht. Verantwortlich dafür sind die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Berlin-Brandenburg und die Initiative „Zu gut für die Tonne“. Sowohl die Zutaten als auch die Zubereitung sind einfach beziehungsweise kinderleicht.

    Das wird benötigt

    Die Zutaten reichen für ca. neun Brötchen und sind meist immer zu Hause. Das gilt zum Beispiel für die 50 Gramm Zucker, für die 500 Gramm Weizenmehl, für den 1 Teelöffel Salz und für die 150 ml Wasser. Hinzu kommen 1 Ei, 50 Gramm Butter, jeweils 1 Spritzer Vanille- und Zitronenaroma, 100 ml gekühlte Milch, 25 g Frischhefe und 200 g Schoko-Osterhasen. Je nach Größe entspricht dies 1 oder 2 Stück). Der Zucker und die Butter werden zusätzlich fürs Bestreichen/Bestreuen eingesetzt.

    So läuft die Zubereitung ab

    Im ersten Schritt sind die Osterhasen in kleine Stücke zu bringen. Anschließend stehen die Vermengung aller anderen Zutaten in einem Gefäß und rund 10 Minuten kneten an. Sobald dies erledigt ist, kann man die zertrümmerten Schoko-Osterhasen beimengen. Nun muss der Teig 10 Minuten abgedeckt ausruhen. Jetzt kann man die Masse hernehmen und daraus eigroße Kugeln formen. Nachdem auch diese noch ein paar Minuten ausruhen, ist ein mit Backpapier versorgtes Backblech vorzubereiten. Darauf werden jetzt die Brötchen gelegt und in den 30 Grad warmen Ofen geschoben. Während dieses Prozesses muss man diese öfters mit Wasser bestreichen. Nach rund 30 Minuten und doppelter Größe lassen sich die Brötchen herausnehmen und mit einem frischen Geschirrtuch abdecken.

    Im letzten Schritt steht nur mehr die Aufheizung des Ofens auf 210 Grad an, sodass die Brote nochmals 16 Minuten und mit Wasser benetzt backen können. Zu Ende geht der Backprozess mit flüssiger Butter (bepinseln) und mit Zucker (bestreuen).

  • Bisher nicht bekannte Ursachen für chronische Darmerkrankungen entschlüsselt

    Bisher nicht bekannte Ursachen für chronische Darmerkrankungen entschlüsselt

    Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa werden immer öfter diagnostiziert. Trotzdem ließen sich bislang kaum Ursachen hierfür finden. Jetzt haben deutsche Forscher eine Ursache für diese chronischen Entzündungen entdeckt.

     

    Neuer Mechanismus gefunden

    Ursachen für chronische Darmerkrankungen liegen Fachleuten zufolge in Fehlern der körpereigenen Immunabwehr begründet. Daraus folgen Schübe von Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und -krämpfe. Aktuell beschäftigen sich die Forscher noch mit der Suche nach dem genauen Auffinden der Ursachen. Jedoch fanden deutsche Forscher einen Mechanismus, der für die Entzündungen im Darm verantwortlich zeichnet.

     

    Auslöser für chronische Darmerkrankungen

    Chronische Darmerkrankungen sind auf ein zu hohes Maß des Onkogens Bcl-3 zurückzuführen. Dies wiesen der Universitätsprofessor Dr. Ari Waisman und Dr. Nadine Hövelmeyer der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit Dr. Elke Glasmacher des Helmholtz Zentrums München nach. Dabei beschreiben sie die Zusammenhänge, wie hierbei das Immunsystem sein Gleichgewicht verliert, im Fachmagazin „Nature Communications“.

     

    In Zusammenarbeit mit ihren Kooperationspartnern gelang es ihnen nachzuweisen, dass das Protein Bcl-3 bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen wesentlich höher angesiedelt ist. Auf Grund dessen kann dies eindeutig als Auslöser der Erkrankung identifiziert werden. Im Rahmen der Studie fanden die Forscher heraus, dass die T-Zellen für die Verhinderung einer überschießenden Reaktion des Immunsystems verantwortlich zeichnen. Bcl-3 entfaltet seine Wirkung auf die Gesundheit des Darms in jenen T-Zellen. Anders gesagt sollen diese eine Toleranz gegenüber des eigenen Organismus aufbauen.

     

    Neue Ansätze für Behandlungen

    Durchgeführte Versuche erzielten das Resultat, dass hohe Mengen an Bcl-3 das Einwandern bestimmter Zellen in den Darm begünstigen. Daraus resultieren chronische Darmerkrankungen. Dies geht aus Erklärungen der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Sonja Reissig von der Universitätsmedizin Mainz hervor.

     

    Dr. Ari Waisman bestätigt eine weitere Suche nach neuen Wirkstoffen. Diese sollen zur Verhinderung der Interaktion zwischen Bcl-3 und dem Transkriptionsfaktor p50 beitragen. Die Arbeitsgruppenleiterin des Instituts für Adipositas und Diabetes München teilt mit, dass durch die unterbundene Aktivierung von Tregs das Ablesen erforderlicher Gene nicht möglich ist.

  • Bananen nicht auf nüchternen Magen essen

    Bananen nicht auf nüchternen Magen essen

    Mit pflanzlicher Kost tut man seinem Körper immer etwas Gutes. Sie enthält Pflanzenstoffe, Vitamine sowie Ballast- und Mineralstoffe. Experten empfehlen fünf Portionen täglich, die aus Obst und Gemüse bestehen sollten. Doch ganz unbedenklich kann man die Kost nicht zu sich nehmen, manche Sorten zum Beispiel sind auf nüchternen Magen alles andere als gesund. Diese Gefahr wird oft unterschätzt, da viele zu wenig Zeit fürs Frühstück haben. Statt ausgiebigen Nahrungsmitteln muss oft ein kleiner, schneller Snack her. Dabei wird oft zu Obstsorten gegriffen, die allerdings nicht alle für diesen Zweck geeignet sind. Bananen beispielsweise haben auf nüchternen Magen nichts verloren.

     

    Bananen sind sehr beliebt

    Die Deutschen lieben Bananen. Kein Wunder, denn das Obst ist nicht nur reichlich mit Magnesium, Kalium und Vitamin B6 gefüllt, sondern es ist auch sehr schmackhaft. Aufgrund ihrer guten Verdaulichkeit hat sie gleich mehrere Anwendungsgebiete. Beispielsweise wird die gelbe Frucht bei Verstopfung oder bei Durchfall eingesetzt. Es gilt nur darauf zu achten, dass es sich um reifere Bananen handelt, da die unreiferen schwerer verdaut werden können.

     

    Nur in Kombination essen

    Da Bananen viel Zucker enthalten, sollten sie nicht auf nüchternen Magen gegessen werden. Das hat nämlich zur Folge, dass der Blutzuckerspiegel rasant steigt und wieder sinkt. Ein solcher Energieschub ist nur für Sportler interessant, für den „normalen“ Arbeiter stellen sich zusätzlich zum hohen Blutzuckerspiegel sehr schnell Heißhunger und Müdigkeit ein. Bis zur Mittagspause ist man also wieder hungrig und weniger konzentriert. Des Weiteren kann das Obst so auch seine volle Wirkung nicht entfalten. Wer in der Früh nicht auf die Banane verzichten will, der muss lediglich eine Kombination finden. Zusammen mit Nüssen, Müsli oder Joghurt ist die Frucht sehr wohl erlaubt und verschafft einem die nötige Energie. Diese Warnung gilt übrigens auch für weitere Lebensmittel wie die Litschi. Sie ist sogar ein noch größeres Risiko, denn in Indien beispielsweise sind so hunderte Kinder verstorben. Sie hatten kein Abendessen zu sich genommen und später Litschis in großen Mengen verzehrt. Die dadurch entstehende toxische Unterzuckerung führte zum Tod.

     

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  • Gesunder Tagesstart – keine Bananen auf nüchternem Magen

    Gesunder Tagesstart – keine Bananen auf nüchternem Magen

    Im Allgemeinen gelten Nahrungsmittel pflanzlichen Ursprungs, wie auch Bananen, als gesund. Denn in ihnen sind neben einer Vielzahl Vitaminen bedeutsame Ballast- und Mineralstoffe enthalten. Auch sekundäre Pflanzenstoffe kommen in den gelben Früchten vor.

     

    Auf das richtige Obst kommt es an

    Zahlreiche Menschen sind bereits am frühen Morgen im Stress. Zeit für ein gesundes Frühstück ist nicht vorhanden. Dann muss meistens ein Snack als Tagesstart genügen. Früchte sollen Abhilfe schaffen. Allerdings eignen sich nicht alle Sorten. Beispielsweise sollte vor dem Verzehr von Bananen bereits eine Grundlage vorhanden sein.

     

    Trotzdem gelten Bananen früh am Morgen nicht zum Tabu. Jedoch empfiehlt es sich, diese stets in Kombination mit weiteren Nahrungsmitteln aufzunehmen. Dementsprechend lassen sich diese gut in Müslis oder Joghurt mischen.

     

    Wer also morgens nicht auf seine Portion Bananen verzichten möchte, kombiniert diese Frucht am besten mit weiteren Nahrungsmitteln.

     

    Richtige Obstsorte am Morgen

    Zwar hat Obst einen hohen Gesundheitswert. Jedoch empfiehlt es sich, einige Sorten nicht auf nüchternen Magen zu verzehren. Darunter fallen auch die bei Deutschen sehr beliebten Bananen. Doch die Früchte mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin B6, Magnesium wie auch Kalium eignen sich nicht als Frühstücksgrundlage. Auf nüchternen Magen sollten die gelben Früchte nicht zu sich genommen werden. Denn in ihnen sind hohe Zuckermengen enthalten. Demzufolge steigt der Blutzuckerspiegel umgehend an und sinkt entsprechend schnell wieder.

     

    Während Diabetiker hiermit ein erhebliches Problem haben, kommt dieser Energieschub Sportlern zu Gute. Allerdings eignet sich die gelbe Frucht weniger gut, um bis zum Mittagessen durchzuhalten. Besser gesagt: es treten Heißhungerattacken und Müdigkeit auf.

     

    Bananen zeigen gute Wirkung bei Darmproblemen

    Bananen gelten als leicht verdaulich, insbesondere wenn sie reif sind. Daher eignen sich das Obst hervorragend bei vorliegenden Darmproblemen. Beispielsweise zeigen die Früchte im reifen Zustand beste Resultate bei Verstopfung wie auch Durchfall. Auf unreife Früchte ist zu verzichten. Denn in ihnen kommt schwer verdauliche Stärke vor.

     

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  • Verzicht auf übertriebene Hygiene bringt Gesundheit

    Verzicht auf übertriebene Hygiene bringt Gesundheit

    Spielende Kinder im Dreck lassen heute viele Eltern erschrecken, übertriebene Hygiene ist die Folge. Doch gerade dieses Wühlen im Schmutz schützt Ihre Schützlinge vor allergischen Reaktionen des Körpers. Ferner lässt sich damit ein besseres Immunsystem erzielen.

     

    War früher wirklich alles besser?

    Früher gab es keine Smartphones, Kindern spielten im Freien oder auf dem benachbarten Bauernhof. Im Heuschober spielten sie mit Kätzchen, versorgten im Stall die Kälbchen oder halfen ihren Eltern bei der täglichen Feldarbeit. Mit diesen Beispielen reagieren Oma und Opa gern auf die heutige übertriebene Hygiene so mancher Eltern. Doch was ist dran an den Reden? War wirklich alles besser oder wollen die Großeltern ihre harte Kindheit einfach nur schönreden?

     

    Wissenschaftlich belegt – Dreck schützt vor Allergien

    Forschern der Genfer Universitätsspitäler ist es gelungen nachzuweisen, dass Menschen, die als Kind viel im Dreck spielten, einen höheren Schutz vor Allergien aufweisen. Das wussten bereits unsere Großeltern. Allerdings neigen die Eltern von heutige zu übertriebener Hygiene. Daraus resultiert jedoch kein Schutz unserer Gesundheit. Im Gegenteil: wir nehmen eher Schaden.

     

    Basierend auf den verbesserten hygienischen Bedingungen im Gegensatz zu früheren Zeiten konnten sämtliche Erregerarten beseitigt werden. Hierdurch hat sich jetzt etwas Fatales für die menschliche Gesundheit entwickelt. Volkskrankheiten wie

    • Neurodermitis
    • Heuschnupfen
    • unterschiedliche Allergien

     

    sind durch die übertriebene Hygiene erst in Erscheinung getreten. Rund 35 Prozent aller Deutschen leiden an allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten. Davor sind am wenigsten Menschen in Großstädten geschützt.

     

    Kinder vom Bauernhof sind gesünder

    Infolge der wissenschaftlich anerkannten Hygiene-Hypothese von David P. Strachan leiden Kinder weniger an Autoimmunerkrankungen und Allergien, die auf Bauernhöfen groß geworden sind. Demgegenüber sind Kinder in Industrieländern verstärkt hiervon betroffen. Für den Aufbau einer derartigen Immunität ist es entscheidend, dass Kinder bereits so früh wie nur möglich mit Allergenen in Berührung kommen.

     

    Schon im Jahre 2002 ist es einem Forscherteam in Deutschland, der Schweiz und Österreich gelungen nachzuweisen, dass Bauernhofkinder ein vermindertes Risiko aufweisen an Asthma und Heuschnupfen zu erkranken. Diesen positiven Einfluss konnte Professor Philippe Eigenmann mit seinem Forscherteam erneut belegen.