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  • Grippeimpfung – ja oder nein? Wir sagen Ansichtssache…

    Grippeimpfung – ja oder nein? Wir sagen Ansichtssache…

    Bei kaum einem anderen medizinischen Thema scheiden sich die Geister so sehr wie beim Impfen. Besonders die Notwendigkeit der Grippeimpfung wird heutzutage rege diskutiert. Kein Wunder: immerhin bietet diese nicht nur einen weitestgehend zuverlässigen Schutz, sondern kommt auch unter Umständen mit Nebenwirkungen wie leichten Schmerzen an der Einstichstelle oder Fieber daher.

     

    Was bewirkt die Grippeschutzimpfung?

    Fakt ist: jeder der in seinem Leben schon einmal mit der Grippe „zu kämpfen“ hatte, weiß, dass es sich hierbei um eine ernstzunehmende, extrem unangenehme Krankheit handelt. Symptome wie beispielsweise:

    • Fieber
    • Müdigkeit
    • Schwäche

    und Schüttelfrost sorgen dafür, dass auch viele erwachsene Menschen über einen Zeitraum von mehreren Tagen beruflich ausfallen und das Bett hüten müssen. Mit Hilfe einer Impfung kann einer solchen Grippe, der Influenza, vorgebeugt werden. Wichtig ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff lediglich über eine Saison schützt und entsprechend immer wieder an die Viren angepasst werden muss. Wir die Impfung also jährlich wiederholt, profitiert der Betreffende von einem ca. 90%igen Schutz. Die Dauer vom Einstich bis zum vollständigen Schutz beträgt circa 14 Tage.

     

    Für wen empfiehlt sich die Grippeimpfung? Sollten sich alle Menschen impfen lassen?

    Mit Hinblick auf die Grippeschutzimpfung existieren so genannte „Risikogruppen“, für die eine derartige Erkrankung gefährlich werden könnte. Hier gilt, dass sich vor allem Menschen über 60 Jahre und Menschen mit Erkrankungen wie Bluthochdruck, Leukämie, chronischen Lungenerkrankungen usw. impfen lassen sollten.

    Im Zweifelsfall sollten Sie hier immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dieser klärt Sie nicht nur über mögliche Nebenwirkungen auf, sondern erörtert auch, ob Sie zu einer der bekannten Risikogruppen zählen. Generell gilt nämlich, dass es sich bei der Grippe zwar zweifelsohne um eine unangenehme, im Normalfall jedoch auch gut zu überstehende Krankheit handelt. Innerhalb mehrerer Tage schafft es ein gesundes Immunsystem, sich zur Wehr zu setzen.

    Seien Sie sich jedoch auch in jedem Falle bewusst darüber, dass eine einmalige Impfung auch nur ein Jahr schützt!

     

    Empfehlung vom Bund zum Thema Grippeimpfung:

    Deutschland: Bundesministerium für Gesundheit
    Schweiz: Bundesamt für Gesundheit BAG
    Österreich: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

  • Rezeptfreie Medikamente bestellen

    Rezeptfreie Medikamente bestellen

    Es ist allgemein üblich, ein Rezept über ein Medikament von einem Arzt in der Apotheke vor Ort einzulösen. Eine alternative Lösung bietet der Versand über Online-Apotheken.

     

    Funktionsweise des Einlösens eines Rezepts online

    Verschiedene so genannte Generika lassen sich alternativ zu rezeptpflichtigen Medikamenten ohne großen Zeit- und Kostenaufwand so beschaffen. Vorteilhaft ist der Online-Einkauf insbesondere dann, wenn Medikamente benötigt werden, für die nicht jeder Patient zunächst lange Diskussionen mit seinem Arzt führen möchte.

     

    Nähere Informationen zur Thematik, wie man Medikamente ohne Rezept vom Hausarzt bestellen kann, lesen Sie im folgenden Abschnitt. Für ansonsten rezeptpflichtige Medikamente, wie beispielsweise Viagra, Cialis oder der Antibabypille muss lediglich eine Online-Apotheke gefunden werden, die berechtigt ist, derartige Rezepte auszustellen. Für die notwendige Diagnostik muss online ein Fragebogen ausgefüllt werden. Um mit einer Online Konsultation zu beginnen, wählen die Patienten das gewünschte Medikament inklusive der Packungsgröße und Dosierung aus.

     

    Wurde der nach medizinischen Gesichtspunkten erstellte Fragebogen seitens des Patienten ausgefüllt, erhält diesen ein Arzt. Dieser entnimmt aus den gemachten Angaben in der Regel alle relevanten Informationen zu den Beschwerden und des allgemeinen Gesundheitszustandes des Patienten. Basierend auf jenen Ausführungen wird der Arzt in die Lage versetzt, eine Entscheidung über die notwendige Therapie zu treffen.

     

    Stellt der Arzt nach einer gründlichen Überprüfung des medizinischen Fragebogens fest, dass die Indikationen stimmig zum Rezept sind, stellt er das benötigte Rezept aus. Dieses wird nun an die Online-Apotheke weitergereicht. Seitens der Online-Apotheke erfolgt ein umgehender Versand an den Kunden. In aller Regel gehen die Medikamente per Expressversand auf die Reise.

     

    Hierbei handelt es sich um spezielle Apotheken, die innerhalb der EU registriert sind und nach den jeweils geltenden Gesetzen handeln. Damit Kontraindikationen durch das verordnete Medikament vermeidbar sind, sollte der Patient unbedingt sämtliche bekannte Vorerkrankungen im Fragebogen aufführen.

     

    Die Frage nach der Legalität dieser Methodik

    Verschiedene Verbände und Behörden innerhalb Deutschlands betrachten diese Methode kritisch und stehen derartigen Ferndiagnosen ablehnend gegenüber. Trotzdem handelt es sich hierbei laut EU-Richtlinie um ein völlig legales Verfahren. Zahlreiche Experten begrüßen dieses sogar.

     

    In einer Vielzahl der bekannt gewordenen Fälle hinterlassen die Patienten in den medizinischen Fragebögen wesentlich bessere Informationen, als dies in Gesprächen mit dem Arzt der Fall ist. Dies liegt unter anderem auch daran, dass zahlreiche Ärzte kaum mehr Zeit für Patienten haben. Daher bleibt sehr vieles unausgesprochen. Um ein Online Rezept zu erhalten, ist es vonnöten wahrheitsgemäße Angaben zu machen.

     

    Wichtig zu wissen ist ferner, dass ausschließlich innerhalb der EU zugelassene Apotheken und Ärzte an diesem Verfahren teilnehmen. In seltenen Fällen muss eine Ausstellung auch abgelehnt werden.

     

    Vorteile eines Online Rezeptes

    Der größte Vorteil des Bezugs von Online Rezepten ergibt sich für Patienten, die chronisch erkrankt sind und daher stets mit Folgerezepten rechnen müssen. Dabei stellt der Hausarzt die Erstdiagnose. Um nicht für jedes weitere Rezept die Praxis aufsuchen zu müssen, können Patienten und Patientinnen sich diesen Weg ersparen.

     

    Allerdings kann die Ausstellung eines Online Rezepts auch bereits für die erste Diagnose in Anspruch genommen werden. Gerade für Personen, die aus Scham nicht gern zum Arzt gehen, nutzen diese Möglichkeit. Dies wäre eine Alternative, wenn es um die Behandlung von Geschlechtskrankheiten oder um den Erwerb von Potenzmitteln geht.

     

    Mithilfe der Möglichkeit, Rezepte online einzulösen lässt sich auch sehr gut Zeit einsparen. Der Gang zur nächsten Apotheke, die Suche nach einem möglichen Parkplatz oder das Warten auf ein öffentliches Verkehrsmittel gehören somit der Vergangenheit an.

     

    Die Lieferung der Medikamente erfolgt in einer neutralen, diskreten Verpackung. Es ist nicht erkennbar, dass das Paket von einer Versandapotheke stammt.

  • Forderung der Grünen: Lebensmittel in Lehrplan

    Forderung der Grünen: Lebensmittel in Lehrplan

    Ausgangspunkt der Forderung, Lebensmittel-Qualität in den Lehrplan aufzunehmen, ist die bayrische Agrarpolitik. Walther Mauk, welcher Sprecher der Arbeitsgemeinschaft für die bäuerliche Landwirtschaft ist, äußerte, dass das Vorgehen von Politik und Bauernverbänden einem Verbrechen gleiche.

     

    Verteilung der Landwirtschaft auf Deutschland

    Bayern ist mit der Aufstellung landwirtschaftlicher Betriebe in diesem Sektor gut vertreten. Rund ein Drittel aller Landwirtschaftsbetriebe fallen auf den Freistaat. Laut Gisela Sengl, welche Sprecherin der Grünen im Landtag ist, bedeutet dies vor allem, dass sich in Bayern viele kleine Betriebe gebe. Aufgrund der Vorherrschaft eines großen Konzerns, hätten es kleine Landwirtschaftsbetriebe allerdings schwer, sich zu halten. Mauk erklärt: „Die Agrarpolitik wird von den großen Konzernen beherrscht“. Mauk gibt die Schuld dem Bauernverband. Dieser sei nur ein großes Unternehmen. Er kritisiert folgende Aspekte:

    • Der Bauernverband habe einst die Milchquote abgeschafft.
    • Zudem habe die Interessenvertretung der Landwirte Subventionen zugestimmt, die nur den großen Betrieben nützlich sei.

     

    Der Sorge um den Fortbestand der kleinen Höfe schließt sich Sengl an: „Der Erzeuger ist das letzte Glied in der Verkaufskette. An ihm wird gespart.“ Die Kritik besteht vor allem auch darin, dass Verbraucher aktuell die Milch mit der besten Werbung kaufen würden. Vor Ort könnten sich die Käufer direkt nach der Qualität des Produktes informieren. Aus diesem Aspekt wurde die Forderung laut, den Menschen die Lebensmittelqualität näher zu bringen und über die Arbeit auf dem Hofe aufzuklären.

     

    Aufklärung von Kindern

    Die Anwesende Lucia Schmidt äußerte: „Die Kinder brauchen einen Bezug zu Pflanzen und Tieren.“ Damit fordert sie die Thematik in den Lehrplan bayrischer Schulen aufzunehmen. Sengl und Mauk unterstützten diese Forderung und gingen weiter, in dem Sie noch mehr Höfe mit Bio-Richtlinien forderten. Vor allem aber soll auch die neue Generation sensibilisiert werden, auch hochwertige Lebensmittelqualität zu achten.

  • Kinderkrankheiten, wann kommt was?

    Kinderkrankheiten, wann kommt was?

    Mit dem Familiennachwuchs müssen sich frisch gebackene Eltern mit dem Gedanken anfreunden, dass die Kleinen früher oder später an den geläufigen Kinderkrankheiten leiden. Hat ein Kind erst einmal eine Krankheit überwunden, ist es in den meisten Fällen immun. Was einen lebenslangen Schutz vor den gefährlichen Infekten verspricht. Doch ist für mehr Sicherheit in den Kinderzimmern ohne Zweifel eine kompakte Übersicht sinnvoll. Wir stellen in diesem Artikel die geläufigsten Kinderkrankheiten zusammen.

     

    Masern

    Dieser Virus kann sehr leicht über die Tröpfcheninfektion übertragen werden. Im Vorstadium treten grippeähnliche Symptome auf und im Hauptstadium kommt es schlussendlich zum symptomatischen Hautausschlag. Die Rötungen treten dunkelrot und recht großflächig sowie undifferenziert über den gesamten Körper auf und breiten sich schlussendlich über die Beine, Arme und Rumpf aus.

     

    Mumps

    Viele Mamas und Papas sprechen in diesem Zusammenhang von Ziegenpeter, einer hoch ansteckenden Krankheit, die ebenfalls über die Tröpfcheninfektionen hervorgerufen wird. Die Kleinen leiden unter Fieber und Abgeschlagenheit. Zudem stellen Sie auf beiden Seiten Schwellungen und entzündliche Stellen der Ohrspeicheldrüse fest. Eines der häufigsten Symptome für diese Krankheit sind die Hamsterbacken.

     

    Röteln

    Diese Virusinfektion hat vornehmlich im Kindesalter einen vollkommen harmlosen Verlauf. Zu einer merklichen Gefahr werden Röteln, wenn diese in der Schwangerschaft auftreten, denn dann kann es schlimmstenfalls zu Missbildungen des Fötus kommen.

     

    Scharlach

    Für diese Infektionskrankheit sind die Streptokokken verantwortlich. Infolgedessen wird Ihr Kind unter Halsschmerzen, Schwellungen und Fieber leiden. Außerdem kommt es zu einer stark geröteten Zunge. Mit anderen Worten wird diese meist als Erdbeerzunge bezeichnet. Leider ist in diesem Zusammenhang keine wirkungsvolle Vorbeugung möglich. Deswegen wird lediglich zwei Tagen nach den ersten Symptomen eine Penicillin Therapie eingeleitet.

     

    Windpocken

    Die Viren werden per Tröpfcheninfektion auf andere übergehen. Dementsprechend kann sich der unangenehm juckende Hautausschlag über den gesamten Körper verteilen. Besonders unangenehm wird es, wenn die kleinen Bläschen aufplatzen, denn von nun an intensiviert sich der Juckreiz. Jedoch können Sie mit einer Windpocken-Impfung vorbeugend dieser Infektion zwischen dem neunten und zwölften Lebensmonat entgegenwirken.

     

    Keuchhusten

    Die Bakterien befallen bei dieser Krankheit die Schleimhäute und gelangen bis in den Rachen zu den Bronchien. Es kommt immer wieder zu heftigen Hustenanfällen, die bei enormen Anstrengungen mit Erbrechen einhergehen. Besondere Gefahr droht bei Säuglingen unter einem Jahr. Folglich kann es gerade bei schlimmen Hustenanfällen zum temporären Atemstillstand kommen.

     

    Drei-Tage-Fieber

    Die Herpes-Viren sind für diese Virusinfektion verantwortlich. Tatsächlich dauern die Fieberzustände über drei Tage an. Folglich kommt es auch zu Hautausschlag. Des Weiteren sind gerade Kleinkinder im Alter von 6 Monaten und 3 Jahren von diesen Symptomen betroffen.

     

    Diphtherie

    Diese Virusinfektion kann nicht nur über Tröpfchen-Infektionen, sondern auch über Schmierinfektion übertragen werden. Zuerst kommt es zu Veränderungen der Schleimhaut, sodass die Mandeln anschwellen und sich zu einer schmerzhaften Entzündung entwickeln. Falls Kinder an Diphtherie Erkranken, sind sie für die nächsten zehn Jahre immun gegen eine neue Erkrankung. Im Kleinkindalter ist es sinnvoll, eine Grundimmunisierung vorzunehmen und diese Impfung im Alter von 5-6 Jahren nochmals aufzufrischen.

     

    Pfeiffersches Drüsenfieber

    Achtung: Hier haben wir es mit einer sehr gefährlichen und ansteckenden Erkrankung zu tun, die über Tröpfcheninfektion leicht weitergegeben werden kann. Der Auslöser ist einer der Vertreter der Herpesviren, sodass gerade junge Erwachsene und Jugendliche sehr häufig an dieser Kinderkrankheit leiden. Heftige Fieberanfälle gehen einher mit den geläufigen Begleiterscheinungen, wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Ist ein Kind erst einmal am Pfeiffersches Drüsenfieber erkrankt, ist es ein Leben lang immun.

     

    Kinderlähmung

    Im Volksmund ist von Polio die Rede, die von den gleichnamigen Viren hervorgerufen wird. Während diese auf die Nervenzellen im Rückenmark über gehen, führt dies in diesem Zusammenhang zu Lähmungserscheinungen. Zur Risikogruppe gehören Kinder von 3-8 Jahren. Jedoch können Sie dieser zum Teil lebensgefährlichen Erkrankung mit einer Polioimpfung entgegenwirken. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt diese Krankheit in Deutschland als ausgerottet.

     

    Kinderkrankheit Ansteckung Symptome
    Masern Tröpfcheninfektion symptomatischer Hautausschlag beginnend hinter den Ohren
    Mumps Tröpfcheninfektion Anschwellung der Ohrspeicheldrüsen
    Röteln Tröpfcheninfektion

     

    im Kindesalter milder Krankheitsverlauf
    Scharlach Tröpfcheninfektion Fieber

    Schluckbeschwerden Halsschmerzen

    Himbeerzunge

    Windpocken Tröpfcheninfektion Knötchen und rote Flecken

    starker Juckreiz

     

    Keuchhusten Tröpfcheninfektion starker Hustenanfälle mit symptomatischen Geräuschen
    Drei-Tage-Fieber Tröpfcheninfektion Starke Fieberschübe über drei Tage
    Diphterie Tröpfcheninfektion,

    Schmierinfektion

    Schleimhautveränderungen

    schmerzende, angeschwollene Mandeln

    starke Rachenentzündung

    Pfeiffersches Drüsenfieber Tröpfcheninfektion Fieberschübe
    Kinderlähmung Lähmungserscheinungen

     

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  • Masern, nicht genügend Kinder geimpft?

    Masern, nicht genügend Kinder geimpft?

    Forscher bemängeln, dass in Deutschland noch nicht genügend Kinder gegen Masern geimpft seien. Lediglich 63 % der Kinder werden von ihren Eltern vor dem zweiten Lebensjahr zur notwendigen Doppel-Impfung gebracht. Vor allem für den Zeitraum von 2009 bis 2012 bedeutet das, dass über 73000 Kinder keinen Schutz vor der lebensgefährlichen Erkrankung Masern erhalten haben. Nicht nur, dass es Unterschiede in den Bundesländern gibt; die Impfquote ist sogar rückläufig.

     

    Besorgnis seitens BVKJ

    Aufgrund der rückläufigen Impfquote und der Notwendigkeit der Maserimpfung äußert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte seine Besorgnis. Darüber hinaus fordert der BVKJ sogar eine Impfpflicht. Thomas Fischbach, welcher Verbandspräsident ist, erklärt: „Ob Kinder die lebenswichtige Masernimpfung bekommen, hängt von ihrem Wohnort und der Einsicht der Eltern ab“. Vergleichsweise liegen die Städte Peine und Wolfsburg auf den Spitzenplätzen. 78 % der Kinder können auf den Schutz der Impfung zählen. Hingegen sind in Bad Tölz und Rosenheim lediglich 36 bis 42 % der Kinder geimpft.

     

    Differenz zwischen Ost- und Westdeutschland

    Insgesamt lassen sich auch Unterschiede bezüglich der Anzahl von geimpften Kindern zwischen Ost- und Westdeutschland feststellen. Im Osten wurden im Vergleich über alle Geburtsjahrgänge hinweg 1 bis 2 % der Kinder mehr geimpft. Betrachtet man aber die zweite Impfung, wendet sich das Blatt. Hier liegt der Westen vorne.

     

    Folgen der Nicht-Impfung

    Wird die Impfung ganz ausgelassen oder findet nur ein Teil der Schutzmaßnahme gegen Masern statt, sprechen Forscher von einem sogenannten „löchrigen Impfschutz“. Vor allem im Kindergarten oder in Horten können die Impflücken zu erheblichen Schäden führen. Die Erkrankung Masern kann bis zum Tode des Kindes führen. Das Robert-Koch-Institut hat in 2015 eine Statistik erhoben, wonach 2500 Menschen an Masern erkrankt sind. Fischbach, welcher sich mit der Problematik befasst hat, fordert aus diesem Grund: „73000 ungeschützte Kinder sind der Beweis. Und sie sind eine Mahnung: Wir brauchen eine Impfpflicht“.

  • Mandeln-OP Erfahrungen

    Mandeln-OP Erfahrungen

    Nahezu jede Operation und die sich daran anschließende Heilung weist einen unterschiedlichen Verlauf auf. Trotzdem gibt es einige Erfahrungswerte, die sich nach einer großen Anzahl von Mandeln-OPs generalisieren lassen. Diese sollte bestenfalls jeder nach einer operativen Entfernung der Mandeln beachten.

     

    Mandeln-OP Erfahrungen

    Die Mandeln-OP erfolgt stets unter Vollnarkose. Innerhalb Deutschlands werden Mandeln Operationen sehr häufig vorgenommen. Sie gelten bereits als Routineeingriffe. Verläuft die Mandeln-OP normal, so ist der Patient binnen einer knappen Stunde betäubt. Die Mandeln Operation selbst weist eine Dauer von etwa einer halben Stunde auf.

     

    Erfahrungen rund um den Ablauf der Mandeln-OP

    Zum festgesetzten OP-Termin muss nüchtern erschienen werden. Dies bedeutet, dass eine bestimmte Zeit vorher weder etwas gegessen noch getrunken werden darf. Im Allgemeinen gilt dies ab 24 Uhr vor der geplanten OP.

     

    In der Klinik wird der Patient oder die Patientin in ein Zimmer gebracht. Hier erhalten Sie das klassische Flügelnachthemd sowie Thrombosestrümpfe. Etwa 30 Minuten vor der Mandeln-OP wird eine Thrombosespritze sowie eine Tablette gegeben. Diese sollte mit möglichst wenig Wasser eingenommen werden. Das leichte Hypnotikum sorgt für eine leichte Sedierung vor der Operation und nimmt die Angst. Anschließend geht es in den Operationsbereich.

     

    Das Medikament bewirkt eine Gelassenheit des Patienten. Im OP-Bereich werden mehrfach Fragen nach dem Namen und dem Grund der OP an den Patienten gestellt. Damit soll eine Verwechslung vermieden werden. In der Regel geben diese Fragen dem Patienten ein relativ gutes Gefühl.

     

    Anschließend wird der Patient auf eine OP-Liege gebettet, die recht schmal ist. Diese ermöglicht eine bessere Fixierung an den Armen. Der Anästhesist legt nun den Zugang sowie verschiedene Sensoren an.

     

    Sind die Ärzte zufrieden, erhält der Patient eine Atemmaske, die eine Sättigungserhöhung des Blutes mit Sauerstoff ermöglicht. Zeitgleich wird das Narkosemittel injiziert. Patienten erinnern sich an ein Aufsteigen einer angenehm empfundenen Wärme im Arm. Unterbrochen wird diese Erinnerung durch eine plötzliche Frage eines Arztes. Dieser möchte wissen, ob der Patient von einem Cocktail am Strand auf Hawaii träumen wolle und … Meist können sich Patienten an den Fortgang der Frage nicht mehr erinnern.

     

    Die weitere Erinnerung ist jene, als sie im Aufwachraum erwachen und nicht genau wissen, wo sie sich überhaupt befinden. Kurz darauf wird der an den Mandeln operierte Patient in sein Zimmer gebracht.

     

    Erfahrungen nach einer Mandel-OP

    Am Tag der Mandel-OP können sich viele Patienten nicht mehr an viel erinnern. In der Regel erfolgt diese Operation vormittags. Die Narkose der OP wirkt noch den gesamten Tag nach. Dadurch schlafen viele Patienten den Rest des Tages. Zum Abend gibt es Essen, dann fallen auch schon wieder die Augen zu.

     

    Mit Schmerzen muss kaum gerechnet werden nach einer Mandel-OP. In den ersten Stunden nach der Operation fühlten sich Patienten wie nach einer durchgemachten Nacht. Sie waren benommen, schläfrig und träge.

     

    An den beiden darauffolgenden Tagen geht es den meisten Patienten recht gut. Es wird ein Gefühl wahrgenommen, als sei gar keine Mandel-OP durchgeführt worden. Einzig beim Essen nehmen sie eine Veränderung wahr. Die eigene Stimme wird als kehlig wahrgenommen. Es besteht ein Gefühl, als würde ständig der Mund zur Hälfte offenstehen. Auch wenn Sie sich an diesen Tagen sehr fit fühlen, sollten Sie sich noch nicht überschätzen.

     

    Am dritten und vierten Tag beginnt der Heilungsprozess. Damit beginnen auch die Schmerzen. Patienten einer Mandel-OP fühlen sich bedeutend schwach. Im Hals wird ein starkes Pochen wahrgenommen. Im Verlaufe der Zeit lassen die Schmerzen nach und lassen sich mit gegebenen Schmerzmitteln sehr gut kontrollieren. Die Schlappheit bleibt jedoch bestehen.

     

    Im Hals machen sich in diesen Tagen erste Fortschritte bemerkbar. Der Wundschorf wird an einigen Stellen bereits dünner. Beim Essen wird ein Gefühl wahrgenommen, ständig nach jedem Bissen stilles Wasser zu trinken. Es wird zumeist befürchtet, dass Speisereste ansonsten an der Wundstelle verbleiben.