Schlagwort: Diabetes

  • Diabetes: Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2

    Diabetes: Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2

    Wer an Diabetes erkrankt ist, der hat entweder Typ 1 oder Typ 2. Die beiden Formen der Zuckerkrankheit weisen allerdings bedeutende Unterschiede auf, die unter anderem das Spritzen von Insulin erfordern. Zum Grundwissen dieses Leidens gehört die Tatsache, dass Zucker eine wesentliche Rolle für den Körper spielt. Benötigt dieser Energie, dann ist das die schnellste Form zur Gewinnung neuer Stärke. Verantwortlich für den Ablauf ist das Hormon Insulin, das die energieproduzierenden Zellen mit dem in der Nahrung vorhandenen Zucker versorgt. Es gelangt so vom Blut in die „Kraftstoffkammern“.

    Diabetes Typ 1

    Ist der oben genannte Ablauf gestört, dann spricht man in der Fachsprache von Typ-1-Diabetes. Hauptverantwortlich am fehlerhaften Prozess ist das Immunsystem, das in so einem Fall die in der Bauchspeicheldrüse vorhandenen und insulinproduzierenden Zellen bekämpft. Warum es so ist, kann bislang niemand sagen, die Auswirkungen hingegen sind sehr wohl bekannt. Aufgrund des Insulinmangels werden unter anderem Organe, Gefäße und das Nervensystem geschädigt. Hervorgerufen wird das Ganze durch einen Anstieg des Blutzuckerspiegels. In Deutschland müssen sich etwa 400.000 Menschen mit diesem Leiden abfinden, das Alter spielt dabei nur eine Nebenrolle (es ist also jede Altersgruppe betroffen). Damit der Betroffene trotzdem zum Hormon kommt, wird beziehungsweise muss dieses mit einer Spritze in den Körper gelangen. Spricht also eine Person von „täglich Insulin spritzen“, dann ist diese an Diabetes Typ 1 erkrankt.

    Diabetes Typ 2

    Grundsätzlich ist auch bei Diabetes Typ 2 der Blutzuckerspiegel höher als normal. Schuld ist diesmal aber eine Insulinresistenz, sodass die Zellen nicht mehr auf das Hormon Insulin reagieren. Dadurch wiederum kann der Zucker nicht in Energie umgewandelt werden und bleibt im Blut. Für die Bauchspeicheldrüse ist das die Aufforderung mehr Insulin zu produzieren. Ist das jedoch irgendwann nicht mehr genug, dann entwickelt sich Diabetes des Typs 2. Schuld an dieser Zuckerkrankheit sind in erster Linie Bewegungsmangel und Übergewicht, manchmal ist auch eine erbliche Veranlagung der Übeltäter. In Deutschland sind rund sieben Millionen Menschen daran erkrankt, Beobachtungen zeigen immer öfters Diagnosen bei der jüngeren Generation. Die frühere Bezeichnung „Altersdiabetes“ stimmt so also nicht mehr.

     

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  • Das Handy und gesunder Schlaf – Was müssen sie wissen?

    Das Handy und gesunder Schlaf – Was müssen sie wissen?

    Längst sind es nicht mehr ausschließlich die Manager, die (zumindest gefühlt) 24 Stunden erreichbar sind. Auch viele Teenager scheinen einen Tag ohne ihr heißgeliebtes Handy nicht zu überstehen. Besonders in der Nacht kann dies mitunter zu einem ernsthaften Problem werden. Weshalb? Wer sich ausruhen möchte, sollte nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche entspannen.

     

    Deshalb kann das Handy den gesunden Schlaf stören

    Keine Frage: Smartphones können Spaß machen. Virtuelle Spiele, der Chat mit der Freundin oder der abendliche Blick auf das Online Banking können jedoch auch den Geist belasten. Auch Forschungen darüber, ob die abgegebenen Strahlen sich womöglich negativ auf den Körper auswirken können, sind aktueller denn je.

    Unbestritten ist jedoch, dass ein nicht abgeschaltetes Handy neben dem Bett neugierig macht. „Hat er nochmal geschrieben?“, „Wurde die Stromrechnung schon abgebucht?“ und „Welche neuen Angebote hat mein Lieblings-Online-Shop in dieser Woche?“ sind nur einige Fragen, die Menschen mit einer Schlafstörung durch den Kopf schwirren. Einzige Lösung? Handy aus! Vor allem zu Anfang erscheint diese Entscheidung schwer. Doch wer sich nachhaltig darauf einlässt, abends vom Bett aus nicht mehr zu chatten, schont nicht nur die Augen, sondern trägt auch dazu bei, dass sich der Körper besser entspannen kann.

     

    Die Folgen einer Schlafstörung

    Wer über einen Zeitraum von mehreren Wochen, beispielsweise aufgrund der abendlichen oder gar nächtlichen Smartphone Nutzung, schlecht schläft, ist gereizt, dauermüde und kann sogar ernsthaft krank werden. So gilt es beispielsweise als erwiesen, dass ein Schlafentzug unter anderem auch Krankheiten wie Diabetes oder Adipositas begünstigen kann.

    Je nachdem, wie resistent Ihr Körper ist, zeigen sich erste Einflüsse früher oder später. Fakt ist: die Nacht sollte zur Regeneration und nicht zum Grübeln oder dem Checken von Mails genutzt werden. Am besten verbannen Sie das Gerät bis zum nächsten Morgen in einem anderen Raum, um nicht in Versuchung zu geraten.

  • Nordic Diät – Variation der Mittelmeerkost

    Nordic Diät – Variation der Mittelmeerkost

    Nicht ausschließlich das mediterrane Essen zeigt einen hohen Gesundheitswert, dies beweist die Nordic Diät. Forscher haben herausgefunden, wie diese Diätform funktioniert: mit lokalen Zutaten wie Beeren, Nüssen, Rapsöl und Lachs. Butter, Produkte aus Weißmehl und rotes Fleisch sind hingegen zu meiden.

     

    Abwandlung der Mittelmeerkost – die Nordic Diät

    Eine Vielzahl durchgeführter Studien hat nachgewiesen, dass die Küche von Griechenland, Spanien und Italien sehr schmackhaft ist. Zudem bieten diese Speisen einen bedeutenden Gesundheitswert. Personen, die sich mediterran ernähren, können zur Senkung von Erkrankungen wie

    • Diabetes Typ 2
    • im Bereich von Herz und Kreislauf
    • Krebs

    beitragen.

     

    Wer nun jedoch nicht in direkter Nähe zum Mittelmeer wohnt, dem fällt es schwer, diese Kost dauerhaft durchzuhalten. Dies bestätigt Liselotte Cloetens, Biochemikerin der Universität Lund in Schweden. Aus diesem Grund entwickelte sie zusammen mit Forschern aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden die nordische Variation der Nordic Diät.

     

    Nordic Diät zeigt Positivwirkung auf Entzündungen und Blutfettgehalt

    Die Umstellung der Ernährung zeigt positive Wirkungen auf die Gesundheit. Dabei können insbesondere Patienten mit dem metabolischen Syndrom von dieser Diät profitieren. 166 erwachsene Probanden erzielten in einer Studie nach Durchführung der Nordic Diät über einen Zeitraum von einem halben Jahr verbesserte Entzündungs- und Blutfettwerte.

     

    Abnehmerfolge mit der angepassten Mittelmeerdiät

    Wissenschaftler des Instituts für Ernährungspsychologie Göttingen haben eine Studie zum Thema Abnehmen mit der Nordic Diät durchgeführt. Dabei sind die Probanden auf 1300 Kilokalorien pro Tag eingependelt worden. Anstelle des Olivenöls trat Rapsöl. Auf Grund vorhandener Omega 3-Fettsäuren verzehrten die Studienteilnehmer statt Haselnüsse, Mandeln und Pinienkerne Walnüsse.

     

    Abschließend erwies die Göttinger Untersuchung, dass in drei Monaten alle Teilnehmer mit dieser Diät etwa fünf Kilogramm abnahmen. Darüber hinaus ließ sich eine Verbesserung der Blutfettwerte beobachten. Dr. Thomas Ellrott – Ernährungspsychologe und Institutsleiter – betont, dass die eingedeutschte Mittelmeerkost eine gesunde Alternativlösung zur normalen Kost der durchschnittlichen Bevölkerung sein kann.

     

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  • Frauen sind mit Beziehungssex zufrieden

    Frauen sind mit Beziehungssex zufrieden

    Neueste Studien zeigen: Beziehungssex muss nicht langweilig sein! Im Gegenteil. Viele Frauen sind mit ihrem Sexualleben in der Partnerschaft zufrieden. Vorbei sind also die Zeiten, in denen SIE immer über Kopfschmerzen klagte. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die meisten Frauen keinen wesentlichen Verbesserungsbedarf in Ihrem Sexleben sehen. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch bei den befragten Männern. Diese sind nicht immer so glücklich wie ihr weibliches Pendant.

     

    Wenig Veränderungsbedarf von weiblicher Seite

    Die Studie, die vom Männermagazin „Playboy“ veröffentlich wurde, ist eindeutig. In ihr geben sogar circa 70 Prozent der weiblichen Befragten an, mit ihrem Sexualleben in der langjährigen Beziehung immer noch zufrieden zu sein. Bei den Männern sehen jedoch circa 50 Prozent an, Verbesserungsbedarf zu sehen.

    Dieser zeigt sich entweder darin, generell mehr Sex haben zu wollen bzw. neue Stellungen auszutesten.

    Ob hier gegebenenfalls ein Zusammenhang zwischen einer Unzufriedenheit und einer gesteigerten Fremdgehrate besteht, ist nicht erwiesen.

    Eines beweist die Untersuchung jedoch in jedem Fall: die Wichtigkeit, sich auf die Suche nach einem Partner zu machen, der auch mit Hinblick auf sexuelle Vorlieben zum eigenen Typ passt.

     

    Die Wünsche der Singles…

    Die Wünsche der Singles mit Hinblick auf die kommenden Sexabenteuer weichen vor allem in prozentualer Hinsicht von denen der Pärchen ab. Singles wünschen sich entsprechend weitaus seltener ausgefallene bzw. neue Sextechniken, sondern würden sich über eine gesteigerte Häufigkeit freuen.

     

    Zu wenig Sex? Manchmal sind auch körperliche Erkrankungen schuld

    Vor allem dann, wenn Mann oder Frau über einen längeren Zeitraum hinweg keine Lust mehr auf Sex mit dem Partner haben, könnten auch körperliche Probleme die Ursache sein. Möglich wäre hier unter anderem beispielsweise eine Fehlfunktion der Schilddrüse, eine nicht-diagnostizierte Diabetes oder die Auswirkung von Stress. Hier lohnt es sich, einen Arzt zu konsultieren und gegebenenfalls weitere Untersuchungen anzustellen, um weder Körper noch Partnerschaft zu stark zu belasten.

     

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  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

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  • Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Veränderungen im Erbgut durch Übergewicht – Verfettung

    Ausgiebiges Schlemmen an den Festtagen bleibt nicht ohne Folgen für unser Erbgut. Letztlich finden sich die Pfunde zu viel nicht nur an den Hüften wieder. Auch die menschliche DNA wird vom Übergewicht beeinflusst.

     

    Erbgut geht von Eltern auf Kinder über

    Liegt bei uns Übergewicht vor, führt dies unweigerlich auch zu Veränderungen an unserem Erbgut. Und zwar an nahezu 200 verschiedenen Stellen. Dies enthüllte eine aktuelle Studie. Jene Muster von Anlagerungen tragen zur Beeinflussung von Genen und unserer Gesundheit bei.

     

    Dabei erben wir die Gene von unseren Eltern. Der individuelle DNA-Code ändert sich im gesamten Leben marginal. Jedoch verhält es sich mit den Anlagerungen an der DNA ein wenig anders. Mitgestaltet werden diese durch unseren Lebensstil, unter anderem durch

    • Bewegung
    • Ernährung
    • Rauchen
    • umweltbedingte Einflüsse

     

    Suche in über 10000 Blutproben

    Bislang gab es kaum Untersuchungen, ob und wie ein Zusammenhang zwischen diesen Anlagerungen und Übergewicht besteht. Jedoch ist bekannt, dass Übergewicht zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich zieht. Beispielsweise gehören Erkrankungen wie

    • Diabetes
    • Stoffwechselkrankheiten
    • Herz-Kreislaufkrankheiten

    hierzu.

     

    Forscher untersuchten zu diesem Zweck über 10000 Blutproben aus unterschiedlichen europäischen Teilen. Im Rahmen dieser Untersuchung sind die Anlagerungen am menschlichen Erbgut verglichen worden. Dabei wurden Frauen und Männer mit Normalgewicht und einem erhöhten BMI berücksichtigt.

     

    200 Veränderungen feststellbar

    Das Resultat der Studie fiel stärker aus als zunächst gedacht. Die Anlagerungen beeinflussen insbesondere bei Personen mit erhöhtem Body-Maß-Index nahezu 200 Stellen im Erbgut. Weitere Tests erwiesen, dass eine Vielzahl dieser Veränderungen in der Tat auf dem Übergewicht beruhte.

     

    Hauptsächlichste Veränderungen waren in den Bereichen des Erbguts feststellbar, die verantwortlich für den Fettstoffwechsel und den Stofftransport zeichneten. Allerdings waren auch Entzündungsgene hiervon betroffen. Ferner stellten die Forscher ein erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Diabetes Typ 2 fest.

     

    In Zukunft wollen die Forscher herausfinden, welche Auswirkungen jene Veränderungen auf die Beweglichkeit der darunterliegenden Gene haben.

     

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    Quelle: Epigenome-wide association study of body mass index, and the adverse outcomes of adiposity (English)