Schlagwort: Drogen

  • So fördert Mineralwasser die Gesundheit

    So fördert Mineralwasser die Gesundheit

    Mineralwasser ist gleich Mineralwasser, so zumindest fällt die Einschätzung der Mehrheit aus. In Wirklichkeit gibt es jedoch bedeutende Unterschiede, die auch einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben können. Dabei kommt es nicht auf die Verpackung, sondern auf die Inhaltsstoffe an. Besser gesagt sind es die Mineralstoffe, aus denen das sprudelnde Wasser zusammengesetzt ist. Und da jeder Hersteller und jede Sorte auf eine andere Zusammensetzung schwört, gibt es auch im Endprodukt Unterschiede. Mit dem Griff zur richtigen Flasche kann also gleichzeitig der Durst gelöscht und der Körper mit neuer Energie versorgt werden.

    Den richtigen Mineralstoff finden

    Magnesium, Kalzium oder Natrium, Mineralwasser enthält viele Mineralstoffe. Sie machen den Geschmack aus und fördern die Gesundheit. Das ist allerdings nur dann der Fall, wenn es die richtige Sorte ist. Wer zum Beispiel mit Magnesiummangel zu kämpfen hat, der wird mit einer Flasche mit besonders viel Natrium nur wenig anfangen können. Obwohl die flüssige Aufnahme „nur“ eine Ergänzung zur Aufnahme über feste Lebensmittel ist, ist es aus medizinischer Sicht ratsam. Aber für wen genau eignet sich welcher Mineralstoff?

    Dafür sind Magnesium und Co. da

    Milchprodukte sind normalerweise der Hauptlieferant für Kalzium, manche allerdings verzichten darauf. Logischerweise geht auch dann der Mineralstoff verloren, sodass kalziumhaltiges Mineralwasser diesen Nachteil zumindest ein wenig ausgleichen kann. Auch für Frauen in der Schwangerschaft ist es förderlich, da der Bedarf in dieser Zeit steigt.

    Magnesium hingegen hilft bei Verspannungen und Muskelkrämpfen, dies sind nämlich Hinweise für einen Magnesiummangel. Mineralwasser mit mindestens 50 Milligramm pro Liter des Mineralstoffs hilft diesen Verlust etwas auszugleichen.

    Wer sich schwer konzentrieren kann, ständig müde ist und einen niedrigen Blutdruck hat, der könnte unter Umständen zu wenig Natrium haben. Obwohl Verbraucher negative Erfahrungen mit zu viel Natrium verbinden, ist in diesem Fall Mineralwasser mit einem höheren Gehalt empfehlenswert.

    Sodbrennen ist lästig, mit überdurchschnittlich viel Hydrogencarbonat kann man aber zumindest entgegenwirken. Bicarbonathaltiges Wasser zum Beispiel ist mit mindestens 600 Milligramm (pro Liter) Hydrogencarbonat ausgestattet.

    Unterm Strich gilt: Wer schnell und oft ins Schwitzen kommt (Arbeit oder Freizeit), der sollte auch viele Mineralstoffe zu sich nehmen. Mit dem Griff zur richtigen Sorte werden dann auch gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen (der Durst lässt nach und man tut dem Körper etwas Gutes).

  • Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Das krampflösende Medikament Buscopan wird gezielt im Bauchbereich eingesetzt, wo die Krämpfe auftreten. Dabei wirkt das Medikament ausschließlich da, wo es gebraucht wird. Demzufolge kann es den Patienten vom Schmerz befreien. Dadurch ist dieses Medikament sehr gut verträglich. Die Wirksamkeit beginnt sehr schnell. Dabei beginnt Buscopan bereits nach einer viertel Stunde zu wirken.

     

    Varianten von Buscopan

    Es gibt zwei Arten dieses Medikaments. Einerseits die Buscopan Dragees, andererseits Buscopan plus in Form von Filmtabletten sowie Zäpfchen.

     

    In den Dragees ist der Wirkstoff Butylscopolaminbromid enthalten. Einerseits findet dieser Anwendung bei leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Trakts. Andererseits kommen Buscopan Dragees bei krampfartigen Bauchschmerzen, wie beispielsweise dem Reizdarmsyndrom, zum Einsatz. In den Dragees ist Zucker enthalten.

     

    Buscopan plus enthält neben Butylscopolaminbromid noch Paracetamol als Wirkstoff. Dadurch eignet sich das Medikament besonders gut bei krampfartigen Schmerzen, wie sie beispielsweise bei

    • Erkrankungen des Magens und des Darms
    • Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege
    • der ableitenden Harnwege und
    • der weiblichen Geschlechtsorgane (unter anderem bei schmerzhaften Regelblutungen oder zur Erleichterung bei der Öffnung der Geburtswege)

    vorkommen.

     

    Außerdem kommt dieses Arzneimittel auch zur Erleichterung von endoskopischen Untersuchungen zum Einsatz. Dabei wird das Medikament aber auch in der Palliativmedizin zur Linderung des präfinalen Lungenödems (Todesrasseln) eingesetzt.

     

    Informatives zum Wirkstoff Butylscopolaminbromid

    Butylscopolaminbromid ist eine halbsynthetische Variation des Pflanzenalkaloids Scopolamin. Beispielsweise wird dieser Ausgangsstoff aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Dabei kann es sich um den Stechapfel, der Engelstrompete oder eines Nachtschattengewächses handeln. Einsatz findet der Wirkstoff als krampflösendes Arzneimittel. Dabei besitzt er folgende Eigenschaften

    • motilitätsmindernd auf die glatte Muskulatur
    • Wirkung hält mehrere Stunden an
    • Halbwertszeit des Wirkstoffs beträgt 5,1 Stunden

     

    Gegenanzeigen und Nebenwirkungen von Buscopan

    Das Medikament ist den krampflösenden Arzneimitteln zugehörig. Diese können folgende Nebenwirkungen haben:

    • auftretendes Völlegefühl
    • eventuelle Verstopfungen
    • Rötungen der Haut
    • Herzrasen
    • Störungen der Sehfähigkeit
    • Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges
    • verminderte Schweißbildung
    • trockener Mund
    • häufige Müdigkeit
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • allergische Reaktionen (Hautrötung, Schnupfen, Jucken und Rötung der Augen, Schwellung der Schleimhäute, Asthma).

     

    Buscopan sollte bei diesen Beschwerden keinen Einsatz finden:

    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
    • erhöhter Augeninnendruck (unter anderem bei Glaukom, Grüner Star)
    • vorhandenen Störungen im Bereich der Blasenentleerung
    • Darmverschluss, verursacht durch Fremdkörper
    • Verschlingung des Darms
    • Verengung des Magen-Darm-Trakts
    • krankhafte Weitstellung des Dickdarms
    • Verengung der Harnröhre (beispielsweise durch Prostatakrebs, gutartige Prostatavergrößerung)
    • Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis
    • Herzrhythmusstörungen.

     

    Der Wirkstoff Butylscopolaminbromid kann die intakte Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen. Deshalb kommt es im Allgemeinen nicht zu zentralen Nebenwirkungen. Des Weiteren lässt er sich mit anderen schmerzstillenden Medikamenten, wie beispielsweise Paracetamol, in der Tiermedizin kombinieren. Ferner kann dieser aber auch die Wirkung der folgenden Medikamente verstärken:

    • Amantadin (Parkinson-Krankheit)
    • trizyklische Antidepressiva
    • Arzneimittel gegen Malaria
    • H1-Antihistaminka (Allergien)
    • Beta-2-Sympathomimetika (Asthma)

     

    Übernahme der Kosten

    Die orale Anwendung des Wirkstoffs ist in Deutschland nicht verschreibungspflichtig. Dadurch bekommen Erwachsene dieses Medikament nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Allerdings gab es im Mai 2014 ein Urteil des Bundessozialgerichts. Demzufolge muss bei Vorliegen schwerer und schwerster spastischer Abdominal Beschwerden im Einzelfall geprüft werden, ob eine Ausnahme zulassbar ist.

     

    Möchten Patienten Buscopan Dragees selbst in der Apotheke kaufen, müssen sie – in Abhängigkeit von der Packungsgröße – mit einer Zuzahlung zwischen fünf bis elf Euro rechnen. Dahingegen können Ampullen schon wesentlich teurer sein. Fünfzig Ampullen kosten über 40 Euro. Empfehlenswert ist der Bezug über eine Online-Apotheke.

     

    Bestandteile des Medikaments

    Neben dem Hauptwirkstoff gibt es noch weitere Bestandteile des Medikaments:

    • Saccharose
    • Maisstärke
    • Carnaubawachs
    • Arabisches Gummi
    • Calciumhydrogenphosphat
    • Macrogol
    • Gebleichtes Wachs
    • Povidon
    • Siliciumdioxid
    • Stearinpalmitinsäure
    • Talkum
    • Weinsäure

     

    Einnahme während der Schwangerschaft und in der Stillzeit

    Während der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Erkenntnisse bei Einnahme von Buscopan vor. Weiterhin ist unbekannt, ob der Wirkstoff über den Mutterkuchen den Embryo erreichen kann. Deshalb sollten Schwangere nur mit Absprache des Arztes und bei festgestellter Notwendigkeit Buscopan einnehmen oder injiziert bekommen.

     

    Für die Stillzeit liegen mehr Erkenntnisse vor. Stillende sollten dieses Medikament nicht verwenden. Denn es hemmt die Milchproduktion. Buscopan geht zusätzlich in die Muttermilch über. Dort kann es Nebenwirkungen beim Säugling hervorrufen. Kinder unter sechs Jahren sollten dieses Medikament überhaupt nicht anwenden. Denn hier gibt es zu wenige Erkenntnisse und Erfahrungen.

     

    Dosierung von Buscopan

    Bei der Dosierung sollen sich die Patienten an die Angaben des Arztes halten. Kaufen sich die Patienten dieses Medikament allerdings selbst, ist dieses bis zur Besserung der Beschwerden einzunehmen.

     

    Im Grunde genommen sollte das Arzneimittel von Erwachsenen und Schulkindern drei Mal täglich eingenommen werden. Dabei empfiehlt es sich, bei jeder Einnahme jeweils ein bis zwei Dragees mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

     

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  • ADHD – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

    ADHD – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

    ADHD ist eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Diese psychische Störung nimmt ihren Anfang bereits im frühen Kindesalter. ADHD lässt sich nicht einfach wie eine beispielsweise Mumps nachweisen. Eher weist die Störung Ähnlichkeiten zu erhöhtem Blutdruck oder Übergewicht auf. Hat der Betroffene zu viel hiervon, kann es kritisch werden.

     

    Diagnostik von ADHD

     

    Zur Diagnosestellung der Aufmerksamkeitsdefizit-Störung müssen nachfolgende Kriterien eindeutig vorliegen:

     

    • Anhaltende Symptomatik von wenigstens einem halben Jahr
    • Ursache darf nicht in einer anderen Erkrankung oder psychischen Störung bedingt liegen
    • Vorliegen der Störung vor dem siebenten Lebensjahr
    • Ausprägung der Symptome darf nicht von der Entwicklung und vom Alter abhängig sein
    • Störung muss in mehreren Lebensbereichen auftreten

     

    ADHD – Ursachen

     

    Bislang ist noch unklar, aus welchem Grund manche Kinder an ADHD erkranken, andere wiederum nicht. Außer Frage steht, dass das Erbgut einen maßgeblichen Einfluss ausübt. An der Entstehung der Hyperaktivitätsstörung sind hirnbiologische Veränderungen beteiligt. Liegt eine entsprechende Veranlagung vor, können aber auch Umweltfaktoren ADHD auslösen.

     

    Experten meinen, zu rund 70 % spielen die Gene eine Rolle. Dies beruht auf Erkrankungen innerhalb der Familie oder weiteren Verwandten. Insbesondere Jungen haben ein erhöhtes Risiko an ADHD zu erkranken, sofern ein Elternteil ebenfalls erkrankt ist.

     

    Ferner gehen Wissenschaftler von Fehlfunktionen im Bereich des Gehirns aus. Demzufolge entwickelt sich ADHD auf Grund einer unrichtigen Funktion der Verarbeitung von Informationen zwischen unterschiedlichen Hirnregionen. Offenbar sind die Botenstoffe

     

    • Dopamin
    • Noradrenalin
    • Serotonin

     

    für die Symptomatik verantwortlich.

     

    Dabei sind Dopamin sowie Noradrenalin bedeutsam für den Antrieb, die Aufmerksamkeit und Motivation. Hingegen regelt Serotonin die Impulskontrolle.

     

    Bei Kindern mit ADHD geben diese Neurotransmitter die Informationen nicht ausreichend weiter. Hiervon sind hauptsächlich die Gehirnabschnitte betroffen, die für die

     

    • Aufmerksamkeit
    • Ausführung sowie Planung
    • Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit

     

    zuständig sind.

     

    Ständig erreichen das menschliche Gehirn zahlreiche Informationen. Hiervon werden uns jedoch nur wenige bewusst. Im Normalfall erfährt der Mensch durch spezielle Filter einen Schutz vor möglichen Reizüberflutungen. Dies unterstützt uns dabei, Wichtiges und Unwichtiges zu unterscheiden.

     

    Bei einem von ADHD Betroffenen fehlt dieser Filter. Deshalb kann diese Person sich schwer konzentrieren. Ein Kind mit Aufmerksamkeitsstörung ist beispielsweise in der Schule leicht ablenkbar. Unruhe und Angespanntheit sind die Folge.

     

    Auch Umwelt kann Einfluss nehmen

     

    Aber auch verschiedene Umweltgifte und Lebensmittelallergien könnten für ADHD verantwortlich zeichnen. Ferner erhöht sich das Risiko einer Erkrankung für Frauen, die während der Schwangerschaft

     

    • Alkohol
    • Drogen
    • Nikotin

     

    zu sich nehmen. Aber auch ein Mangel an Sauerstoff während der Geburt trägt zur Risikoerhöhung bei, dass das Kind an ADHD erkranken kann.

     

    Bekommt das Kind beispielsweise kaum emotionale Zuwendung oder streiten sich die Eltern viel, kann sich die Störung verschlechtern. Darüber hinaus ist mit einer Verschlimmerung der Erkrankung zu rechnen, wenn kaum Strukturen im persönlichen Umfeld des Kindes vorliegen. Aber auch ein Mangel an Bewegung, ein zu hoher Computer- und Fernsehkonsum sowie Zeitdruck können die Erkrankung verschlimmern.

     

    Hilfe bei ADHD

     

    Nicht selten sind von ADHD betroffene Kinder abends so sehr aufgekratzt, dass sie nicht oder nur sehr schwer einschlafen können. Daher hat es sich bewährt, den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Zu verzichten ist auf Lärm, Streit – außerdem sollten keine aufregenden Filme mehr vor dem Schlafengehen geschaut werden.

     

    Auch eine kleine Massage des Rückens, beispielsweise mit einem Igelball, hilft zu entspannen. Es kann auch dem Magen noch ein wenig Arbeit gegeben werden. Dabei ist allerdings auf Zuckerhaltiges zu verzichten. Gut sind Kohlrabi oder Möhren. Auch ein heißes Bad zeigt eine wohltuende Wirkung.

     

    Bei Kindern benötigt das Gehirn ein wenig länger zum Abschalten. Deshalb kann ihnen gewährt werden, abends im Bett noch ein wenig zu lesen oder ein Hörbuch zu hören.

     

    Positive Aspekte der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

     

    ADHD hat jedoch nicht nur negative Auswirkungen. Viele hiervon Betroffene verfügen über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Dieser bezieht sich nicht ausschließlich auf sich selbst. Ferner sind Personen mit ADHD offen für vielerlei Dinge. Geprägt durch eine große Liebe zur Natur und den Tieren verfügen betroffene Personen über eine hohe spontane Hilfsbereitschaft. Nach einem Streit können sie schnell verzeihen, sofern sich der Streitpartner ehrlich entschuldigt.

     

    Ausgestattet mit einer hohen Empathie können Kinder mit Aufmerksamkeitsstörung sehr sensibel auf Stimmungen ihnen bekannter Personen reagieren. Außerdem lieben sie schöne Formen und Farben. Zudem sind ADHD-Betroffene oft mit einem sehr guten Orientierungssinn ausgestattet.

     

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  • Ritalin Nebenwirkungen – was gilt es zu beachten?

    Ritalin Nebenwirkungen – was gilt es zu beachten?

    Hat Ritalin Nebenwirkungen? Ritalin ist ein Medikament, das vor allem Kinderärzte oder –psychiater verschreiben. Mit der Einnahme des Stoffes werden Symptome von Konzentrationsschwächen bzw. Hyperaktivität gemildert. Somit nehmen vor allem Kinder das Medikament morgens vor der Schule, um Verhaltensstörungen, die mit ADHS einhergehen, zu unterbinden. Dennoch gibt es einige wichtige Informationen rund um die Inhaltsstoffe, die Sie kennen sollten. Gerade das Auftreten von Nebenwirkungen ist ein Aspekt der Arznei, welcher nicht ungeachtet bleiben sollte.

     

    Details zu Ritalin

    Die Arznei zur Behandlung von Verhaltensstörungen wie ADHS weist einige Merkmale auf, die gerade Eltern wissen sollten. Bevor sie versuchen mit Ritalin die Symptome etwaiger Erkrankungen zu behandeln, ist es ratsam den Beipackzettel zu lesen. Eine reine Bedenkenlosigkeit ist keinesfalls förderlich. Schließlich sollten Eltern wissen, welche Reaktionen das Medikament auslösen kann. So zum Beispiel findet sich in dem beiliegenden Zettel eine Beschreibung des Ritalins. Diese bezeichnet das Metylphenidat als zentralnervöse Stimulanz. Dabei habe diese eine ausgeprägte Wirkung auf mentale sowie auch motorische Aktivitäten.

     

    Keine ausreichenden Studien über die Wirkung

    Das Medikament Ritalin wird zwar häufig zur Behandlung von Verhaltensstörungen genutzt. Dabei ist jedoch ungeklärt, wie sich die Arznei auf den Körper auswirkt. Ärzte sollten aus diesem Grund bei der Verschreibung des Mittels darauf hinweisen. Die Annahme besteht darin, dass Ritalin eine stimulierende Wirkung hat. Darüber hinaus wird vermutet, dass diese auf eine Stimulation des retikulären Aktivierungssystems zurückverfolgt werden könne. Das bedeutet, dass die Effekte mit dem zentralen Nervensystem zusammenhängen könnten.

     

    Verweise des Beipackzettels

    Wer achtsam ist und seinem Kind nicht leichtfertig Medikamente verabreichen möchte, findet beim Lesen des Beipackzettels folgende Hinweise:

    • Die Behandlung von Kinder unter 6 Jahren wird nicht empfohlen. Ursächlich für diesen Hinweis ist, dass die Wirkung des Ritalins in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen werden konnte. Ebenso sollte die Arznei nicht zur Behandlung von exogenen sowie endogenen Depressionen verwendet werden.
    • Erfahrungen haben gezeigt, dass Symptome, die mit Ritalin behandelt werden sollten, aufgrund der Einnahme verstärkt werden können.
    • Zudem sei Ritalin nicht für die präventive Behandlung von Ermüdungszuständen geeignet. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung des Medikaments bei Patienten mit epileptischen Anfällen mit Vorsicht genossen werden sollte. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme zu einer Vermehrung der Anfälle führen kann.
    • Darüber hinaus wird vor einem chronischen Missbrauch gewarnt. Die Einnahme von Ritalin kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Einhergehend damit seien extreme Verhaltensweisen. Allerdings haben klinische Daten einen Verweis auf das Verhalten von Erwachsenen, die Ritalin als Kind erhalten haben, gegeben. Demnach seien diese später nicht gefährdeter, übermäßig bzw. regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren.

     

    Anwendung des Medikaments

    Vor allem bei der Absetzung von Ritalin ist einiges zu beachten. So zum Beispiel sollte diese nur unter sorgfältiger Überwachung des Arztes erfolgen. Andernfalls kann zu Wirkungen wie einer chronischen Überaktivität kommen. Eine längere Beobachtungszeit kann aus diesem Grund durchaus angebracht sein. Ebenso ist die Einnahme nur nach einer eindeutigen Diagnose zu empfehlen und sollte auch nur nach einer gründlichen Untersuchung erfolgen. Nicht bei jeder Erkrankung ist die Therapie mit Ritalin sinnvoll. Gerade der Schweregrad der Symptome sollte in diese Entscheidung mit einbezogen werden. Das heißt auch, dass die Verschreibung nicht aufgrund einzelner Verhaltensmerkmale erfolgen sollte. Die ausgelösten Symptome können nämlich auch durch extreme Stresssituation entstanden sein. In diesem Fall ist eine Behandlung mit der Arznei überflüssig.

     

    Personenkreise, die vorsichtig sein sollten

    Neben einer generellen Vorsicht sollten gerade emotional labile Patienten eine enorme Achtsamkeit bei der Verwendung des Riatlins aufweisen. Gerade Patienten, die drogenabhängig sind, sollten vorsichtig sein. Die Gefahr besteht, dass diese Personengruppe die Dosis ohne Rücksprache erhöht.

     

    Folgen der Einnahme

    Weiterhin kann das Medikament bei einer längeren Anwendung zu einer reduzierten Gewichtszunahme führen. Gerade Kinder seien davon gefährdet. Einhergehend damit kann eine Verzögerung des Wachstums sein. Darüber hinaus ist ein besonderes Augenmerk auf den Blutdruck zu legen. Patienten, die mit Ritalin behandelt werden, sollten in regelmäßigem Abstand zur Kontrolle gehen. Die Auswirkung des Medikaments auf den Blutdruck konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Daher ist Vorsicht geboten.

     

    Regelmäßiges Blutbild

    Bei der Einnahme von Ritalin sollte ferner ein regelmäßiges Blutbild erfolgen. Besonders eine Thromozytenzahlabstimmung ist empfehlenswert. Die Durchführung ist nicht nur für die eigene Gesundheit ratsam. Ebenso können  die Daten helfen, weitere Informationen zu den Nebenwirkungen von Ritalin zu sammeln.

     

    Ritalin Nebenwirkungen ab dem ersten Tag der Einnahme

    Neben weitreichenden Ritalin Nebenwirkungen können einige Folgen der Einnahme bereits nach nur einem Tag auftreten. Dazu zählen Beschwerden wie

    • Schläfrigkeit und Schwindel: Deshalb sollten Patienten, die das Medikament zu sich nehmen, beim Lenken eines Fahrzeuges auf die Gefährdung achten.
    • Nervosität und Schlaflosigkeit: Eine Reduktion dieser Beschwerde ist durch die Anpassung der Dosierung möglich.
    • Kopfschmerzen: Diese Nebenwirkung kann gelegentlich auftreten.
    • Sehstörungen: Probleme mit den Augen sind hingegen selten.

    Abschließend lässt sich also sagen, Ritalin sollte nicht leichtfertig eingenommen werden und bedarf der Verschreibung eines Facharztes. Die Ritalin Nebenwirkungen sollte man gut im Auge behalten und mit dem Hausarzt besprechen.

     

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  • Der PH-Wert – die pH-Skala – Bin ich sauer oder basisch?

    Der PH-Wert – die pH-Skala – Bin ich sauer oder basisch?

    Der PH-Wert, potentia hydrogenii, gilt als Maßeinheit für saure und alkalische Reaktionen in flüssigen, wässrigen Lösungen. Dieser Wert spielt unter anderem eine Rolle für die menschliche Gesundheit, da mit ihm Stoffwechselvorgänge gespiegelt werden können. Die Skala reicht von 0 bis 14.

     

    PH-Wert – Haut und Körper

    Die Messskala beschreibt 0 als höchsten Säurewert. Dabei liegt der Wert für reines Wasser bei 7. Der Mensch besteht größtenteils aus Wasser, nämlich 70 %. Der beste PH-Wert beim Menschen liegt bei 7,4. Die unterschiedlichen menschlichen Organe verschiedene PH-Werte. Zum Beispiel hat der Darm einen Wert von 8, der Speichel liegt in der Mitte der Skala mit ca. 7, Bindegewebe sollte zwischen 7,08 und 7,29 aufweisen, Organe und Muskeln sind mit 6,2 leicht darüber, und der Magensaft liegt wegen der notwendigen Verdauungssäuren sehr hoch bei 1,2 bis 3 PH-Wert. Bestimmte Formen der Über- oder Untersäurung können sich auf die Gesundheit auswirken. Zum Beispiel kann zu wenige Säuren im Verdauungstrakt zu starken Verdauungsstörungen sorgen, umgekehrt eine starke Übersäurung Magenbeschwerden verursachen. Zu große Säurebildung im Speichel wirkt sich negativ auf die Zähne aus. Zu Eigenmessung gibt es Teststreifen in den Apotheken.

     

    PH-Wert in der Umgebung

    Nicht nur für den Körper, auch für die natürliche Umgebung sind die PH-Werte jeweils von Bedeutung. So weiß jeder Aquarianer, dass auf den richtigen PH-Wert des Wassers im Aquarium zu achten ist. Wer einen Garten hat, weiß, dass etliche Pflanzen einen mehr oder weniger sauren Boden bevorzugen. Auch diese Werte basieren auf Messungen des PH-Wertes.

     

    Bin ich sauer oder basisch?

    Im Zusammenhang mit dem PH Wert ist die Frage oftmals, bin ich sauer oder basisch?
    Die Teststreifen können dabei aufschlussreich und auf einen Blick Auskunft erteilen. Mittels Farbskala (pH-Skala) können Sie einfach ablesen, wie stark die Übersäuerung aktuell in Ihrem Urin nachgewiesen werden kann. Zigaretten, Fleisch, Kaffee, Zucker sind einige der Faktoren, welche eine Übersäuerung verursachen können. Des weiteren kommen Stress und natürlich die Ernährung hinzu.

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  • Arznei statt Drogen

    Arznei statt Drogen

    Von Drogen spricht man immer dann, wenn es sich um Suchtmittel handelt. Dabei ist die Abhängigkeit von einer bestimmten Substanz gemeint, wo hingegen zum Beispiel Spielsucht, Kaufsucht oder Brandstiftung zu den Verhaltensauffälligkeiten zählen. Unter Drogen fallen neben Rauschmitteln auch Chemikalien, Medikamente und Alkohol. Um die Abhängigkeit zu überwinden, gibt es bestimmte Arznei gegen Drogen.

     

    Welche Mittel gegen Drogen?

    Ja nachdem, wovon Betroffene abhängig sind, hilft ein kalter oder ein gemäßigter Entzug. Beim kalten Entzug müssen die entsprechenden Symptome verkraftet werden, um dann clean zu sein und im Idealfall zu bleiben. Führt man den kalten Entzug allein durch, kann er im Extremfall tödlich ausgehen. Besser ist die Überwachung durch einen Arzt oder entsprechend ausgebildetes Fachpersonal. Vorteil beim kalten Entzug sind die geringeren Rückfall-Quoten, da von den meisten Betroffenen ein kalter Entzug als sehr hart und lehrreich empfunden wird.

    Im Rahmen eines gemäßigten Entzuges wird mit bestimmten Medikamenten versucht, die Entzugserscheinungen zu verringern. Bei Drogen kommt das Ersatzmittel Methadon zum Einsatz und auch für Alkoholabhängige gibt es mehrere Medikamente, die beim Entzug unterstützen.

     

    Welche Klassifizierung zum Gebrauch gibt es?

    Es handelt sich um einen unerlaubten Gebrauch, wenn er nicht von der Gesellschaft toleriert wird, wie bei Drogen. Gefährlich ist ein Gebrauch dann, wenn er schädliche Folgen für den Konsumenten hat, wie beispielsweise das Schnüffeln von Chemikalien. Kann der Betroffene bestimmten Anforderungen an körperliche Kräfte und/oder soziale Kompetenz nicht mehr gerecht werden, so handelt es sich um dysfunktionalen Gebrauch, z. B. Alkoholismus. Schreitet dieser weiter fort, so spricht man vom schädlichen Gebrauch mit entsprechenden Folgen, wie einer psychischen Störung oder einer organischen Erkrankung (Zellschäden).

    Diese Klassifizierung wurde in die Übersicht der Krankheiten nach der Liste ICD-10 übernommen. Der Begriff Abhängigkeitssyndrom trennt sorgfältiger zwischen Abhängigkeit von Substanzen und Verhaltensstörungen, die unabhängig von Substanzen auftreten. Damit ist Abhängigkeitssyndrom nicht so allumfassend wie Sucht. Trotzdem findet man den Begriff Sucht häufiger in der Gesellschaft und auch die Medien nutzen ihn weiterhin.