Schlagwort: Drogen

  • Zivilisationskrankheiten – WHO warnt!

    Zivilisationskrankheiten – WHO warnt!

    Falsche Ernährung, Alkoholkonsum und Tabakgenuss führen jedes Jahr zu Millionen von Todesfällen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat nun angegeben, dass an den Folgen dieses Lebensstils etwa 38 Millionen Menschen weltweit versterben. Knapp 16 Millionen dieser Todesopfer sind jünger als 70 Jahre. Laut WHO ist ein Großteil diese Krankheiten vermeidbar. Auf einer Pressekonferenz in Genf hat die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan angegeben, dass es ein wichtiges Ziel der Staatengemeinschaft sein muss, gegen diese „Epidemie“ entschlossen vorzugehen.

    Die Zahlen sprechen für sich

    Vorzeitige Todesfälle durch Krankheiten, die nicht übertragbar sind, haben in den vergangenen Jahren verstärkt zugenommen. So waren es zum Beispiel zu Beginn des Millenniums, im Jahr 2000 etwa 14,6 Millionen die unter 70 Jahre alt waren und an Krankheiten wie Herzinfarkt, Krebs oder Diabetes verstorben sind. Mit den aktuellen 16 Millionen kann man einen klaren Anstieg erkennen. Die WHO ist davon überzeugt, dass nahezu alle dieser 16 Millionen Todesfälle vermeidbar sind.

    Entwicklungsländer und Schwellenländer am stärksten betroffen

    Die Studie lässt deutlich erkennen, dass in den sogenannten Dritte Welt Ländern und Schwellenländern die Gefahr einer solchen Erkrankung am höchsten ist. In Deutschland ist das Risiko hier zum Beispiel recht gering. Global gesehen stehen Russland und Oman an der Spitze der Risikokandidaten. Dies hat gleich mehrere Gründe.

    Zum einen sind die finanziellen Mittel vom Staat häufig nicht vorhanden, um großangelegte Kampagnen auf die Beine zu stellen, welche für Aufklärung sorgen. Es gibt keine Schulprogramme oder Zusammenarbeiten mit Sportvereinen und ähnlichen Institutionen. Ist die Infrastruktur im Land sehr schlecht und lebt ein Großteil der Bevölkerung in recht isolierten und schwer zugänglichen Gegenden, ist es oft ein Herausforderung die Personen zu erreichen. Abgeschnitten von modernen Medien und dem Geschehen der Großstädte, ist es hier nur schwer einen guten Informationsfluss aufrechtzuerhalten.

    Viele Länder haben darüber hinaus mit anderen Problemen zu kämpfen, wie Armut und einer niedrigen Bildungsrate. Der Fokus von Staat und auch von Hilfsorganisationen liegt häufig nicht im Bereich der Aufklärung über Zivilisationskrankheiten.

    Eine letzte Hürde sind sicherlich traditionelle Überzeugungen und kulturelle Ideale. Ein Mangel an Aufklärung und Bildung führt oft dazu, dass Warnungen nicht als gerechtfertigt aufgenommen werden. Wenn übermäßiger Alkoholkonsum und das Rauchen von Tabak schon immer Teil des täglichen Zusammenlebens war, wird er nicht als problematisch anerkannt. Hinzu kommen die Kulturkreise, denen sich der Zugang zu den modernen Zivilisationsdrogen erst vor Kurzem erschlossen hat. Sie haben nie die Chance gehabt, einen angemessenen Umgang damit zu erlernen und müssen häufig schnell feststellen, dass die Konsequenzen lebensgefährlich sein können.

    Welche Schritte werden eingeleitet?

    Die WHO gibt an, dass eine Investition von 3 Dollar pro betroffener Person ausreichen würde, um eine ausreichende Aufklärung zu finanzieren. Dabei kann diese in Form von Druckmedien geschehen, durch Informationstage in medizinischen Einrichtungen, in Schulen und auch durch die digitalen Medien und das Fernsehen. Die Möglichkeiten die richtigen Nachrichten und Informationen zu verbreiten sind groß. Deutschland ist dafür ein absolutes Paradebeispiel. Hier hat der Staat neben der Aufklärung auch rechtliche Schritte eingeleitet. Ein Werbeverbot für Tabak und Alkohol, ebenso wie die hohe Besteuerteren der Waren haben auf vielen Ebenen Wirkung gezeigt. Immer weniger Raucher werden im Land verzeichnet und unter Jugendlichen geht der Alkoholkonsum langsam aber sicher zurück.

    Es gibt auch anderer Länder, die große Vorschritte machen. Bäcker in Argentinien haben neue Auflagen für den Einsatz von Salz und in Ungarn haben neuen Steuergesetzte den Einsatz von Zucker reduziert. Neben den staatlich regelbaren Problemen ist es natürlich wichtig, dass die Menschen leichten Zugang zu Informationen haben und aktive Unterstützung finden. Das Fördern von Sporteinrichtungen, die kostenfreie Nutzung von Sportanlagen und die Möglichkeit mit geschultem Fachpersonal zu sprechen ist hierbei sehr wichtig.

    Wie lautet das Langzeitziel?

    Im Idealfall werden auf lange Sicht vorzeitige Todesfälle durch nicht übertragbare Krankheiten komplett verhindert. Das ist natürlich eher utopisch und auch kein konkretes Ziel. Dennoch sagt die WHO, dass sie bis zum Jahr 2025 zumindest ein Informationsnetzwerk aufgebaut haben wollen, dass alle Betroffenen erreichen kann. Denn sogar in einem Vorzeigeland wie Deutschland ist die Grundlage der nicht übertragbaren Krankheiten eher unbekannt. Man weiß zwar, dass man nicht zu viel Alkohol trinken sollte, und das das Rauchen ebenso schlecht ist wie ungesunde Ernährung und wenig Bewegung, aber welche konkreten Folgen dies haben kann, ist eher eine Grauzone. Die WHO ist allerdings zuversichtlich, dass sich in den kommenden Jahren die Zahlen zum Besseren wenden werden.

  • Probleme in der Pubertät

    Probleme in der Pubertät

    Probleme in der Pubertät: Alkohol, Rauchen und Drogen

    Dass Jugendliche bestimmte Erfahrungen sammeln, werden Eltern trotz aller Vorsicht und Kontrolle nicht verhindern können. Aufklärung ist  hier wichtig, allerdings eher von Seiten der Schule oder anderer Einrichtungen. Denn in der Pubertät hören die Jugendlichen kaum bis gar nicht auf ihre Eltern. Falls diese also einen Aufklärungsversuch in Bezug auf Alkohol, Rauchen oder Drogen starten, geht dies meist eher nach hinten los.

    Verbote bringen gar nichts. Denn verbotene Sachen locken nun einmal, das war schon immer so und wird auch immer so sein. Weder in Bezug auf den Freundeskreis noch in Bezug auf ungesunde Verhaltensweisen wird ein Verbot etwas bewirken. Freunde werden dann heimlich getroffen und auch Rauchen, Trinken oder Drogengenuss geschehen dann im Verborgenen. Besser ist es, wenn die Eltern offen für die Freunde ihrer Kinder sind. Wer die anderen zu sich nach Hause einlädt, kann sich ein Bild von den Freunden machen. Falsche Freunde stellen dabei ein echtes Problem dar. Hier kann nur an die Vernunft der Jugendlichen appelliert werden.

     

    Probleme in der Pubertät: Sexualität

    Vertrauen ist besonders wichtig. Das gilt auch für die Sexualität. Aufgeklärt sind die meisten Jugendlichen bereits mit zehn, zwölf Jahren. Das ist zu Beginn der Pubertät. Eltern sollten daran denken, dass durch unsere Wohlstandsgesellschaft die Reifung der Jugendlichen schneller vonstatten geht als nach dem Krieg. So haben viele elfjährige Mädchen heute bereits ihre Tage und auch die Jungen sind teilweise mit Dreizehn schon sexuell aktiv.

    Wichtig ist, dass gegenseitig die Privatsphäre respektiert wird. Genauso, wie ein Jugendlicher nicht einfach bei den Eltern ins Schlafzimmer platzen sollte, muss das Anklopfen am Kinderzimmer für die Erwachsenen selbstverständlich werden. Ansonsten kann es für beide Seiten zu unangenehmen Situationen kommen. Dass Jugendliche ihren Körper erforschen, ist völlig normal. Lange Zeit galt Selbstbefriedigung als unschicklich, ja sogar krank machend. In der Pubertät werden entsprechende Hormone aktiv. Wer keine Partnerin oder keinen Partner hat, verwöhnt sich selbst. In solchen Situationen kann Hereinplatzen sehr unangenehm für Eltern und Jugendliche sein.

    Verhütung sollte beim Sex immer ein Thema sein. In der Schule lernen die Jugendlichen, wie der Regelzyklus funktioniert und wann eine Schwangerschaft möglich ist. Aber auch in Zeiten von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten sollte unbedingt ein Kondom verwendet werden. Wenn das Mädchen zusätzlich die Pille nimmt oder anderweitig verhütet, gehen beide verantwortungsbewusst mit dem Thema um.

     

    Probleme in der Pubertät: Verhalten und Aggressionen

    Während manche Eltern „nur“ über ein zickiges oder abweisendes pubertierendes Kind klagen, haben andere richtige Sorgen. Da werden Erwachsene nicht respektiert, schlechte Ausdrücke gebraucht, gemacht, was man will. Manche Heranwachsende nehmen sich schon ab einem Alter von zehn, zwölf Jahren Rechte heraus, die erst einem Erwachsenen zustehen. Jungen prügeln sich dann schneller, wobei diese Phase zwischen dreizehn und achtzehn Jahren wohl am ausgeprägtesten zu sein scheint. Viele wollen cool sein und setzen sich über die Regeln aus dem Elternhaus schlicht und ergreifend hinweg. Eltern sind dann oft hilf- und machtlos.

    Nun noch über Konsequenzen nachzudenken, hilft meist nicht mehr. Deshalb ist es notwendig, bereits vor der Pubertät streng auf die Einhaltung von Regeln zu achten und Konsequenzen immer durchzuziehen. Das ist für Eltern nicht leicht, denn sie sind auch nur Menschen. Manchmal geben sie nach, um des lieben Friedens willen. Damit riskieren sie jedoch, dass der Nachwuchs das nächste Mal wieder auf Gegenwehr geht in der Hoffnung, die Eltern werden vielleicht nachgeben. Je häufiger dies funktioniert, umso weiter dehnen die Jugendlichen ihre Grenzen aus. Sie merken, wenn sie ihre Eltern nur genug nerven, geben diese schon nach. Und in der Pubertät hat das dann fatale Folgen, weil die Jugendlichen sich dann an die fehlenden oder nur manchmal durchgezogenen Konsequenzen gewöhnt haben.

    Dann das Handy wegzunehmen, Stubenarrest auszusprechen oder PC-Verbot, das Fernsehen einzuschränken, die Kinder eher ins Bett zu stecken und ähnliches wird schwierig. Schließlich hat es sonst ja auch oft keine Konsequenzen gegeben, warum dann jetzt? Zumal viele Jugendlichen körperlich und kräftemäßig mit ihren Eltern mithalten können, wenn sie nicht sogar stärker sind. Mancher Heranwachsende trainiert im Fitness-Studio und entwickelt dadurch mehr Kraft als Mutter oder Vater. Häufig überragen die Jugendlichen auch ihre Eltern bereits in diesem Alter von der Körpergröße her. Zwar können sich auch kleine Eltern Respekt verschaffen, allerdings sollten sie damit lange vor der Pubertät beginnen und die Regeln immer konsequent durchsetzen. Vor allem, wenn die Jugendlichen noch eine Stoffwechselstörung, wie AD(H)S haben, ist das Einhalten von Regeln und Normen besonders wichtig.

  • Der Umgang mit Taschengeld in der Pubertät

    Der Umgang mit Taschengeld in der Pubertät

    Einige Eltern fragen sich, wie viel Taschengeld sie ihren Jugendlichen bereit stellen sollen. Ist es schon Zeit für ein eigenes Konto? Was ist angemessen? Wie dürfen die Teenies ihr Geld ausgeben? Dürfen sie es selbst bestimmen, was sie kaufen? Grundsätzlich gibt es gewisse Richtlinien, wie viel Taschengeld Jugendlichen zusteht. Bei einem Vierzehnjährigen etwa sind 30 Euro im Monat angemessen. Für reiche Eltern mag das wenig Geld sein, für Hartz-IV-Empfänger hingegen stellt es eine echte Herausforderung dar. Ob man gleich ein Konto einrichtet und seinen Sprösslingen beibringt, wie mit Karte und Überweisungen umzugehen ist oder ob man das Taschengeld bar übergibt, muss jeder selbst entscheiden.

    Was dürfen Jugendliche vom Taschengeld in der Pubertät kaufen?

    Häufig wird den Kindern erlaubt, dass sie sich kaufen können, was sie möchten. Das kann allerdings beim Jugendlichen auch eine Packung Zigaretten, Bier oder Wein sein. Schlimmstenfalls investieren es die Teenies in Drogen. Hier hilft aufklären und miteinander reden. Probleme lassen sich bei einem Familienstammtisch am besten besprechen. Natürlich können Eltern auch Festlegungen treffen, wofür das Geld ausgegeben werden darf.

    Aber allzu viel hineinreden sollten Mutter und Vater nicht. Auch wenn sie die neueste Zeitschrift für überflüssig erklären, Make up nicht gut finden oder auch die Sammelleidenschaft des Sohnes nicht teilen – Jugendliche sollten schon selbst entscheiden, was sie von ihrem Geld kaufen. Nur sollten es keine Dinge sein, die den jungen Menschen Schaden zufügen. Wissen Eltern, dass vom Geld Alkohol und ähnliche Dinge angeschafft werden, dann gilt es als Aufsichts- und Sorgfaltspflichtverletzung, wenn sie die Jugendlichen nicht davon abhalten.

    Wenn Jugendliche einem Hobby nachgehen, wird auch dieses Geld verschlingen. Es kann sein, dass bestimmte Ausrüstungsgegenstände benötigt werden. Reiten beispielsweise erfordert spezielle Kleidung, Reitunterricht und gegebenenfalls Fahrten zu Veranstaltungen sowie Turnieren.er Nicht immer können Eltern dafür allein aufkommen.

    Kann Jugendlichen zugemutet werden, sich an den Kosten für die Haushaltsführung zu beteiligen? Einige Eltern bejahen diese Frage, vor allem angesichts steigender Wasser- und  Stromrechnungen, weil der Nachwuchs Stunden unter der Dusche verbringt oder aber am PC, Laptop, Tablett oder wahlweise Handy sitzt. Auch Playstation, Fernseher und Co. beeinflussen Strompreise ungünstig. Mit den Jugendlichen kann ein Kostenplan erstellt werden, der eine (geringe) Beteiligung vorsieht. Auch die Belohnung für bestimmte Hilfsleistungen, wie Einkaufen oder Hausordnung machen kann finanziell erfolgen und mit den Mehrkosten verrechnet werden. So lernen Kinder erstens mit Geld umzugehen und zweitens, wie es einzuteilen ist und drittens, welche Kosten im Leben bestritten werden müssen.

    Ferienarbeit und andere Jobs, um Taschengeld in der Pubertät zu verdienen

    Wer sich für Ferienarbeit oder Hilfstätigkeiten entscheidet, sollte das Jugendschutzgesetz bedenken. Unter 18 Jahren wird sowieso  die Zustimmung der Erziehungsberechtigten benötigt. Die Tätigkeit darf keine Überstunden beinhalten und darf nur für eine bestimmte Zeit ausgeübt werden. Genaue Regelungen dazu stehen im Jugendschutzgesetz und müssen beachtet werden. Ansonsten können Eltern das Arbeitsverhältnis kündigen.

    Jugendliche kümmern sich selbst um ihren Ferienjob, wie Post austragen, in der Produktion helfen usw. Natürlich können die Teenies auch unter chaltrigen Kleidung oder Technik veräußern. Aber der Handel mit Zigaretten und Alkohol unterliegt dem Jugendschutzgesetz. Der Verkauf ist daher nur Personen über 16 bzw. 18 Jahre erlaubt. 16 Jahre gelten für Bier und Wein, 18 für Zigaretten, Likör, Schnaps usw.

    Wissen Eltern, dass ihr Nachwuchs auf eine Party geht, wo Alkohol, Zigaretten oder gar Joints und ähnliche Dinge konsumiert sind und verbieten es nicht, missachten sie ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht und machen sich strafbar. Doch kaum ein Elternteil kann kontrollieren, was der Sprössling so treibt, wenn er das Haus verlässt. Deshalb ist es auch hier wichtig, ein gutes Verhältnis zu seinem Nachwuchs zu haben. Vertrauen ist die eine Seite. Wer zusätzlich immer ein offenes Ohr für die Probleme der Jugend hat, wird auch über Dinge informiert. Jugendliche, die sich ihren Eltern anvertrauen können, wissen sich sicher und geborgen. Dazu ist es aber auch wichtig, dass vonseiten der Eltern nicht nur Vorwürfe oder Zurechtweisungen kommen. Jeder macht Fehler, daraus können aber wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.

    Wichtig ist bei einer Ferienarbeit neben geregelten Arbeits- und Pausenzeiten aber auch, dass Teenies nicht schwer heben dürfen. Sonst würden ihre Gesundheit und ihre Entwicklung Schaden nehmen. Eltern sind hier in der Pflicht, Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu treffen und für den Schutz ihrer Kinder zu sorgen. Werden die Jugendlichen ausgenutzt, obliegt es den Eltern, mit dem  Arbeitgeber die Probleme zu lösen und notfalls das Arbeitsverhältnis zu beenden, wenn keine Änderung eintritt.

  • Kaffee schädlich oder gesund?

    Kaffee schädlich oder gesund?

    Kaffee schädlich?

    Kein anderes Getränk ist bei den Deutschen so beliebt wie der Kaffee. Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche pro Tag 2,6 Tassen Kaffee und viele, die gerne Kaffee trinken, fragen sich: Ist Kaffee schädlich? Die Aussagen gehen weit auseinander, denn die einen behaupten seit vielen Jahren, dass Kaffee schädlich ist, andere Experten sind aber der Meinung, dass Kaffee für die Gesundheit nicht riskant ist.

    Wie bei vielen anderen Dingen, so gilt auch für Kaffee der Grundsatz: Die Dosis macht das Gift, denn ab wann Kaffee schädlich ist, das bestimmt immer die Menge, die davon getrunken wird.

    Mehr als Koffein

    Viele sind der Ansicht, dass das Koffein den Kaffee schädlich macht, aber das ist nicht der Fall, wie in zahlreichen Studien bewiesen wurde. Koffein macht den Kaffee zu einem anregenden Getränk, auf das leidenschaftliche Kaffeetrinker besonders am Morgen nicht mehr verzichten wollen. Kaffee wächst nicht in einer Tasse am Baum, er entsteht aus einer kleinen roten Bohne, die an einem Strauch wächst. Bevor daraus der Kaffee wird, den wir trinken, braucht es viel Zeit und viele verschiedene Prozesse. Einer der wichtigsten Prozesse ist das Rösten der Kaffeebohnen.

    Von der Röstung hängt es ab, ob der Kaffee ein gutes oder weniger gutes Aroma hat und auch wie gut er verträglich ist, das hängt immer von der Röstung ab. Kaffeeexperten raten grundsätzlich dazu, Kaffee in ganzen Bohnen zu kaufen und dann vor jedem Aufbrühen die Bohnen frisch zu malen, denn nur so entwickelt Kaffee sein ganzes Aroma.

    Macht Kaffee süchtig?

    Neben der These, dass Kaffee schädlich ist, hält sich auch die These, dass Kaffee süchtig machen kann. Diese These ist nicht von der Hand zu weisen, denn wenn viel Kaffee getrunken wird, dann stellt sich ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Aber anders als Medikamente, Alkohol, Drogen oder auch Zigaretten macht Kaffee nicht physisch abhängig. Wenn der Körper keinen Kaffee mehr bekommt, dann braucht er zwar bis zu sechs Wochen, um sich an den Kaffeeentzug zu gewöhnen, aber es gibt keine Entzugserscheinungen.

    Ohne Milch und Zucker

    Es gibt Wissenschaftler, die haben in Studie dargelegt, dass Kaffee schädlich ist, wenn er mit Milch und Zucker getrunken wird. Das ist eine sehr gewagte Behauptung, aber sie ist nicht ganz unlogisch. Milch kann, wenn sie in großen Mengen getrunken wird, schädlich sein und über die Wirkung von Zucker auf die Gesundheit muss man nicht diskutieren. Ein Teelöffel Zucker misst zehn Gramm, und wenn man sechs oder auch mehr Tassen Kaffee am Tag mit jeweils einem Teelöffel Zucker zu sich nimmt, dann macht sich das irgendwann mal an den Zähnen und auch an der Figur bemerkbar.

    Dass Kaffee schädlich ist, spielt in diesem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle. Jeder, der jetzt vielleicht behauptet, dass schwarzer Kaffee überhaupt nicht schmeckt, der sollte sich ernsthaft fragen, warum er Kaffee trinkt, wahrscheinlich nicht um des Kaffees Willen.

    Kaffee in allen Variationen

    Ist jeder Kaffee schädlich oder trifft das nur auf bestimmte Sorten zu? Diese Frage zu beantworten, ist mehr als schwer. Wer einen Mokka oder einen Espresso bevorzugt, der nimmt die ganze Fülle des Kaffees praktisch ungefiltert zu sich. Wer einen Latte Macchiato mag, der trinkt mehr Milch als Kaffee und alle, die zur Tasse Kaffee ein Glas Wasser bestellen und dann meinen das sei gesünder, die irren sich ganz gewaltig. Wenn Kaffee schädlich ist, dann kann das Glas Wasser das auch nicht mehr ändern.

  • Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Achtung Schlaganfall – Jede Sekunde zählt

    Schlaganfall – Bitte sofort handeln!

    Zu den häufigsten Erkrankungen gehört der Schlaganfall, er ist die dritthäufigste Todesursache. Aber auch wer nicht daran stirbt, wird oftmals pflegebedürftig. Die häufigste Ursache ist die Erkrankung Arteriosklerose, dies ist eine Form der Gefäßveränderungen. Es bilden sich an der Gefäßwand Blutgerinnsel, sogenannte Thromben, die das Blutgefäß verstopfen und einen Durchfluss unmöglich machen. Durch einen akuten Sauerstoffmangel stirbt das Gewebe ab, es kommt zu einem Schlaganfall. Vorboten dafür sind häufig Schwäche, Lähmungen sowie Sprach- und Sehstörungen. Der Schlaganfall kann ebenfalls durch eine Hirnblutung entstehen, diese Form ist allerdings nicht so häufig vertreten. Weiterhin kann ein Vorhofflimmern, also eine Herzrhythmusstörung dazu führen. Mittlerweile wird in der Medizin auch davon gesprochen, dass zu viele Medikamente, die der Gesundheit förderlich sein sollen, sowie Drogen zu einer Verengung und somit zu einem Schlaganfall führen können, ebenso wie Migräne, die mit Muskellähmungen einhergeht.

    Vorbeugen von Schlaganfall

    Aber dem Schlaganfall kann vorgebeugt werden, indem der Mensch auf seine Gesundheit achtet. Hierzu gehören nicht zu rauchen, sich regelmäßig zu bewegen in Form von Ausdauersport sowie kein Übergewicht zu haben. Gerade das Rauchen erhöht das Schlaganfallrisiko um ein vielfaches, bereits nach zwei Jahren des Nichtrauchens ist eine deutliche Verminderung statistisch belegt, nach etwa fünf Jahren besteht bereits das Risiko eines Nichtrauchers. Bei einem Übergewicht ist es von hoher Wichtigkeit, sein Gewicht zu reduzieren, um so das Risiko deutlich zu senken. Ein übermäßiger Kaffeekonsum ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Erhöhter Alkoholkonsum können gleichermaßen das Risiko ansteigen lassen, während davon gesprochen wird, dass ein Glas Rotwein am Abend das Risiko sogar vermindern könnte, was aber nicht gilt, wenn bereits Medikamente eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Weiterhin sind eine gesunde Ernährung der Grundstock, um nicht zu erkranken. Hierbei sollte auf den regelmäßigen Verzehr von Obst sowie Gemüse  geachtet werden, und nur wenig Salz und tierische Fette zu sich genommen werden. Empfehlenswert ist ein regelmäßiger Genuss von Fisch. Diese Faktoren halten das Blut soweit dünn, dass sich nichts in den Adern ablagern kann. Somit kann jeder Patient das Risiko bereits zu einem großen Teil selber mitbestimmen.

    Chancen bei einem Schlaganfall

    Die Chancen auf eine Heilung bei einem Schlaganfall hängen von der dauerhaften Hirnschädigung ab. Viele Menschen bleiben pflegebedürftig, aber dennoch gibt es auch die Chance auf eine Heilung oder Rückbildung der Folgen, wenn der Patient umgehend im Krankenhaus behandelt werden kann. Viele Krankenhäuser haben hierfür mittlerweile eigens eingerichtete spezielle Abteilungen, die sogenannten Stroke Units, die in der Lage sind, umgehend einen akuten Schlaganfall zu behandeln und zu bewachen. Hier wird bereits frühzeitig mit der Rehabilitation begonnen. Während früher meist ältere Menschen an einem Schlaganfall erkrankt sind, hat sich die Zahl der Patienten stark in den Bereich der Jüngeren entwickelt. Allerdings sind hier die Heilungschancen weitaus größer, da häufig die verursachten Beeinträchtigungen geringer sind und sich somit besser zurückbilden können, zumindest teilweise. Inwiefern dies zutrifft, stellt sich allerdings meist erst während der Rehabilitation heraus. Allgemein gilt hier: je besser die abhanden gekommenen Fähigkeiten sich zurückbilden, umso besser die Prognose zur Gesundung. Allerdings dürfen sich in dieser Zeit keine Komplikationen herausstellen, diese würden zu einer deutlichen Verschlechterung der Prognose führen.

  • Pseudo-Krupp bei Kindern

    Pseudo-Krupp bei Kindern

    Die Folge einer akuten viralen Kehlkopfentzündung kann bei Kindern Pseudo-Krupp sein. Meist hatten die Kinder einige Tage zuvor Fieber, Husten und angeschwollene Schleimhäute im Bereich des Kehlkopfes und der Stimmbänder. Es empfiehlt sich daher frühzeitig den HNO aufzusuchen, um von vornherein Pseudo Krupp zu vermeiden. Pseudo-Krupp ist streng vom „Echten Krupp“ zu unterscheiden.
    Beim „Echten Krupp“ handelt es sich eigentlich um die Infektionskrankheit Diphtherie. Dr. Lohaus des Deutschen Berufsverbandes der HNO Ärzte erklärt, dass aufgrund der Impferfolge Diphtherie in Deutschland gar nicht mehr angetroffen wird. In Osteuropa käme es aber immer wieder zur Ansteckung mit dem Diphtherie-Erreger. Deshalb empfiehlt Lohaus unbedingt die Impfung auch in Deutschland weiter beizubehalten, damit der Schutz aufrecht erhalten werden kann.

     

    Pseudo Krupp Keine Panik vor Kindern

    Pseudo-Krupp bei Kleinkindern zeigt sich meist als trockener, starker, bellender Husten meist mit Atemnot verbunden. Doch Eltern sollten nicht in Panik geraten erklärt Dr. Lohaus. Die Aufregung der Eltern würde nur die Angst des Kindes verstärken und noch mehr Atemnot auslösen. Viel eher sollten die Eltern Ruhe bewahren und das Kind an die frische Luft bringen. Bei kalter Luft mit hoher Luftfeuchtigkeit klingen die Symptome meist sofort wieder ab, dies gelte auch für nächtliche Anfälle.
    Ein Notarzt muss jedoch bei schwerer Atemnot, blass-grauer Haut und bläulicher Verfärbung der Lippen gerufen werden. Zu den weiteren Warnzeichen gehören das sichtbare Einziehen der Haut zwischen Rippen beim Atmen, stärker werdende Pfeifgeräusche beim Einatmen und bebende Nasenflügel, erklärt der Berliner Landesvorsitzende vom HNO-Berufsverband. „Besondere Eile ist bei Babys und Kleinkindern bis zu 2 Jahren geboten, weil bei ihnen die Atemwege besonders schnell zuschwellen können.“ Sind die Symptome nicht so stark, reicht meist das Öffnen des Fensters oder man bringt das Kind auf den Balkon oder in den Garten. Weitere Informationen zu HNO-Erkrankungen findet man hier: www.hno-aerzte-im-netz.de

    Pseudo-Krupp Vorgeschichte und Symptome

    • Oft ist das Kind vorher erkältet.
    • Das Kind erwacht öfter mit einen trockenen, bellenden oder ähnlichem Husten.
    • Das Kind zeigt oft Angst zu ersticken. Erwachsene kennen oft ähnliche Symptome, die sie selber als trockenen Husten bezeichnen täten.
    • Beim Weinen sind bei den bei den Atemzügen rasche Pfeif, bzw. Einatmungsgeräusche zu hören.
    • Das Kind ist klassisch heiser, auch ähnlich trockener Schleimhäute.
    • Das Kind ist eher unruig.
    • Je nach Situation Angst, Panik können Fiebersymptome auftreten, ohne dass das Kind tatsächlich an höherem Fieber oder Fieber überhaupt erkrankt ist
    • Der Puls ist erhöht bis schnell.
    • Die Wangen sind rot.
    • Am Tag nach dem Anfall sieht das Kind meist gesund und munter aus.

     

    Pseudo Krupp – Empfohlene Untersuchung

    Es empfiehlt sich, grundsätzlich nicht selber zu diagnostizieren. Eine Abklärung auf die Influenza, trockene Sinusitis, Allergie, Kehlkopfentzündung oder auch auf Reaktion auf trockene Raumluft muss erfolgen. Auch sind Impfungen ratsam. Der echte Krupp ist nämlich die Diphtherie.

     

    Behandlungstipps und Vorsicht vor starkem Medikamenten

    Je nach tatsächlicher Diagnose, sind manchmal gar keine Medikamente vonnöten. Teilweise propagieren Ärzte Kortison, das normalerweise eher nur im Notfall eingesetzt werden dürfte und eher nicht zur regelmäßigen Standardbehandlung von Kleinkindern zählen sollte. Bei akuter Atemwegsverengung bei Pseudo-Krupp ist jedoch oft Kortison das Mittel der Wahl. Ein Test auf Allergien ist sinnvoll. Es könnte nämlich ein klein geschnittene anti-Allergika-Tablette schon zur Behandlung ausreichen. Sprechen Sie mit einem Facharzt. Nicht jedes Arzneimittel ist in Wahrheit für Kinder geeignet.

    Erstaunlicherweise war bereits zu lesen, dass man unruhigen Kleinkindern sogar Diazepam verabreichte. Dabei handelt es sich in Wahrheit um starke Psychopharmaka, die süchtig machen können und drogenähnlich sind. Sogar 80 kg schwere Erwachsene benötigen oft nur ein Viertel oder ein Achtel einer Tablette, um in einen totalen Ruhezustand zu geraten.

    Ein Arzt für Naturheilverfahren oder ein speziell ausgebildeter Homöopath kann mithilfe einer kompletten Untersuchung teilweise schon mit 3 Globuli helfen, um die wahre Grunderkrankung zu heilen.

    Manchmal kann auch eine kleine Aphthe (Eiterstelle im Rachen) oder sogar eine nicht gut gekaute Speise zu Verletzungen im Rachen und Hustenanfällen mit Reizzuständen führen. Erwachsene kennen das auch, wenn sie nämlich zu schnell Kartoffelchips essen und nicht genügend kauen und zu wenig nachtrinken.