Schlagwort: Durchfall

  • Mit einer Reisekrankheit richtig umgehen

    Mit einer Reisekrankheit richtig umgehen

    Aus medizinischer Sicht ist Reisen nicht immer ganz ungefährlich, denn es lauern ein Menge Risiken und Krankheiten, angefangen bei der eher harmlosen Übelkeit bis hin zu schweren Erkrankungen wie Malaria oder Cholera. Gegen jede Reisekrankheit gibt es das passende Mittel oder die richtige Impfung, wer in den Ferien gesund bleiben will, der sollte sich über die vielen unterschiedlichen Reisekrankheiten gründlich informieren.

    Die Ferien sind bekanntlich die schönste Zeit des Jahres und keiner möchte im Urlaub ernsthaft krank werden. Wenn dann aber eine Blasenentzündung, Durchfall oder auch ein Sonnenbrand die Ferienlaune verderben, dann ist das mehr als schade. Besonders wer in exotische Länder reist, der sollte sich schon zu Hause über eine mögliche Reisekrankheit informieren und die Reiseapotheke entsprechend bestücken.

    Was tun bei der Reisekrankheit Übelkeit?

    Besonders häufig kommt es zu Übelkeit, ein Problem, das bei Flugreisen ebenso gern auftritt wie bei Reisen mit dem Auto oder mit dem Bus. Um diese Übelkeit in den Griff zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wer eine Kreuzfahrt macht, der sollte bei Übelkeit an Deck gehen und nicht krampfhaft aufs Wasser starren. Besser ist es einen fixen Punkt am Horizont zu suchen und mit den Bewegungen des Schiffs zu gehen, anstatt sich dagegen zu stemmen.

    Auch bei Übelkeit im Auto oder im Bus ist es sinnvoll, ein wenig frische Luft zu bekommen. Wem als Beifahrer übel wird, der sollte tief durchatmen, auf die Straße und nicht aus dem Seitenfenster schauen, denn das verstärkt die Übelkeit noch. Wem als Fahrer schlecht wird, der sollte anhalten und eine kleine Pause an der Luft einlegen.

    Wer verhindern möchte, dass es beim Fliegen zu Übelkeit kommt, der ist gut beraten einen Platz auf Höhe der Tragflächen zu buchen. Um die Übelkeit zu bekämpfen, hilft es die Augen zu schließen und nicht aus dem Fenster zu schauen. Damit es erst gar nicht zu Reiseübelkeit kommt, sollte man vor Antritt der Reise schwere Kost und übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden und stattdessen ein leichtes Essen zu sich nehmen.

    Thrombose – die unterschätzte Reisekrankheit

    Zu den schwerwiegenden Reisenkrankheiten gehört die Thrombose. Nicht nur auf langen Flügen kann es zu einer Thrombose kommen, auch bei langen Fahrten mit dem Auto oder mit dem Zug ist es möglich, dass sich eine Thrombose bildet. Wer zu lange sitzt, der verlangsamt den Blutfluss, das Blut wird dick und es kommt zu kleinen Gerinnseln, den sogenannten Thromben. Wenn diese Thromben den Blutzufluss zum Herzen oder zur Lunge blockieren, dann wird es lebensgefährlich.

    Um eine Thrombose zu verhindern, muss für Bewegungsfreiheit gesorgt werden. Wer im Flugzeug reist, der sollte öfter aufstehen, den Gang entlang laufen und im Sitzen Beingymnastik machen. Auch viel trinken kann eine Thrombose verhindern, Alkohol oder Kaffee sollten allerdings nicht dabei sein. Wer Probleme mit den Venen hat, der sollte auf Reisen immer Kompressionsstrümpfe tragen.

    Die Reisekrankheit Durchfall

    Andere Länder, anderes Essen, und wer im Ausland das Falsche isst, der muss mit der Reisekrankheit Durchfall rechnen. Aber nicht nur exotische Speisen sorgen für Durchfall, auch Leitungswasser und sogar Eiswürfel können für Magen- und Darmprobleme sorgen. Wer in südlichen Ländern unterwegs ist, der sollte Mineralwasser nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Waschen und Zähneputzen benutzen. Um die unangenehme Reisekrankheit Durchfall zu vermeiden, sollte in Restaurants nur das gegessen werden, was gebraten oder gekocht wurde. Auf rohe Speisen, ungeschältes Obst und auch auf Speiseeis sollte verzichtet werden. Um auf die Reisekrankheit Durchfall vorbereitet zu sein, ist es ratsam, die entsprechenden Medikamente mit in den Koffer zu packen.

  • Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört hier rein ?

    Vier von fünf Deutschen haben zu Hause eine Apotheke, aber nur gut ein Drittel überprüft den Hausapotheke Inhalt auch in regelmäßigen Abständen. Dabei sollte der Hausapotheke Inhalt mindestens einmal im Jahr gründlich überprüft werden, damit im Notfall auch alles schnell zur Hand ist, was gebraucht wird.

    Wie sieht die Grundausstattung einer Hausapotheke aus?

    Zum Hausapotheke Inhalt gehört vor allem eine Grundausstattung, die wie folgt aussieht:

    • Ein Mittel gegen Schmerzen und gegen grippale Infekte
    • Je ein Mittel gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Sodbrennen
    • Desinfektionsmittel für Wunden und eine Heilsalbe
    • Sterile Mullbinden und Kompressen
    • Wund- und Verbandspflaster
    • Je ein Mittel gegen Durchfall, Verstopfung und Erbrechen
    • Eventuell auch ein fiebersenkendes Mittel
    • Ein Fieberthermometer

    An der Tür der Hausapotheke sollte eine Liste mit wichtigen Notrufnummern angebracht werden, auf der unter anderem auch die Telefonnummer des Hausarztes stehen sollte.

    Was gehört sonst noch zum Hausapotheke Inhalt?

    Eine Salbe gegen Insektenstiche darf in keiner Hausapotheke fehlen und auch ein schmerzstillendes und kühlendes Gel gegen Zerrungen, Hämatome und Prellungen gehört zum Hausapotheke Inhalt. Sterile Kompressen für Brandwunden und auch ein wasserdichter Fixierverband sollte in einer Hausapotheke zu finden sein. Verbandswatte und eine Pinzette sollten ebenso wenig fehlen wie Einweghandschuhe. Eine Zeckenzange kann im Sommer sehr hilfreich sein und sollte ebenfalls zum Hausapotheke Inhalt zählen, und eine Verbandsschere kann im Notfall gute Dienste leisten.

    Die Hausapotheke regelmäßig überprüfen

    Es ist notwendig, einmal pro Jahr den Hausapotheke Inhalt zu überprüfen, denn viele verschreibungspflichtige Medikamente haben ein Verfallsdatum. Sind Medikamente dabei, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dann sollten diese Medikamente ordnungsgemäß entsorgt werden. Besonders Cremes, Lotions und Gels sind sehr empfindlich, denn wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen, dann oxidieren sie und werden unbrauchbar.

    Gehören Nasensprays und Augentropfen zum Hausapotheke Inhalt, dann dürfen sie ebenfalls nicht mehr nach dem Haltbarkeitsdatum verwendet werden, denn in Sprays und Tropfen können sich Bakterien bilden, die gefährlich werden können. Das Gleiche gilt auch für die Flüssigkeit, in der Kontaktlinsen aufbewahrt werden. Auch hier ist es wichtig, diese Reinigungsflüssigkeit regelmäßig zu erneuern, damit sich keine schädlichen Bakterien bilden können.

    Wo ist die Hausapotheke am besten aufgehoben?

    So wichtig wie der Hausapotheke Inhalt, so wichtig ist auch der richtige Standort. Die meisten haben ihre Hausapotheke im Badezimmer, aber dort ist der falsche Ort, um Medikamente, Pflaster und Verbände aufzubewahren, denn im Badezimmer ist es zu feucht. Ideal ist ein Platz, der dunkel, trocken und kühl ist. Ein perfekter Ort kann das Schlafzimmer, der Flur oder auch ein Vorratsraum sein. Eine Hausapotheke muss vor allen Dingen stabil und auch immer abschließbar sein, wenn Kinder im Haus sind, und auch ein erhöhter Standort ist sinnvoll, damit Kinder nicht herankommen. Wichtig ist es zudem, den Schlüssel der Hausapotheke immer am gleichen Ort aufzubewahren, denn wenn es zu einem Notfall kommt, dann sollte der Schlüssel sofort gefunden werden.

    Wer noch keine Hausapotheke hat und sich eine anschaffen möchte, der sollte den Hausapotheke Inhalt mit einem Apotheker besprechen. Er stellt den Inhalt fachkundig zusammen und weiß, welche Medikamente unbedingt in einer Hausapotheke vorhanden sein sollten. In einer gut sortierten Apotheke kann man auch den passenden Schrank in verschiedenen Größen finden.

  • Influenza oder echte Grippe

    Influenza oder echte Grippe

    Grippe oder Influenza

    Die echte Grippe ist eine Viruserkrankung, die sich deutlich durch die Heftigkeit von dem grippalen Infekt unterscheidet, der irrtümlich ebenfalls als Grippe bezeichnet wird. Jedes Jahr gibt es neue Formen der Influenza, die Viren ändern sich fast ständig, sogar im Laufe einer Saison und alljährlich werden neue Seren entwickelt, welche den Grippevirus eindämmen sollen. Der Virus dringt über die Schleimhaut in den Körper unter anderem als Tröpfcheninfektion oder auch als Kontaktinfektion. Der Virus bleibt bei niedrigen Temperaturen länger unempfindlich, daher ist die Gefahr einer Ansteckung im Winter wesentlich höher. Die Inkubationszeit beträgt häufig nur wenige Stunden, die Viren werden meist bereits nach etwa zwei Tagen vor dem Auftreten der Grippesymptome auf andere Menschen übertragen. Es ist immer schwierig, zu unterscheiden, ob es sich um eine echte Grippe oder lediglich um den grippalen Infekt handelt. Ein typisches Symptom ist plötzlicher Schüttelfrost sowie hohes Fieber. Die Symptome brechen gehäuft plötzlich in einer extremen Stärke auf.

    Bei einer Grippe eine Impfung?

    Auch wenn jährlich im Winter die Grippeschutzimpfung empfohlen und angeboten wird, sterben dennoch immer wieder viele Menschen an der echten Grippe. Eine Schutzimpfung kann nur dann durchgeführt werden, wenn nicht bereits ein grippaler Infekt vorliegt. Hier ist die Gefahr einer Ansteckung am Größten, von daher wird dazu geraten, sich besonders häufig die Hände zu waschen und auch sonstige Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen. Weiterhin sind im Vorwege bereits diverse Möglichkeiten zur Vorbeugung vorhanden, damit eine Influenza gar nicht erst eine Chance bekommt. Dazu gehören beispielsweise Sport, viel Vitamine durch Obst und Gemüse und eine allgemein, gesunde Lebensform.

    Sekundärinfektion

    Das Gefährliche bei der Grippe ist die sogenannte Sekundärinfektion, die bakteriell ist und auf die Grippeerkrankung folgt. Der Körper ist bereits von der Bekämpfung der Viren bereits stark geschwächt, so dass Bakterien in den Körper eindringen können und zu weiteren Krankheiten führen wie zum Beispiel Gehirnhautentzündungen, Stoffwechselerkrankungen oder Herzmuskelentzündungen. Besonders gefährlich kann die Influenza werden bei bereits immungeschwächten oder vorerkrankten Menschen, hier kann es unter Umständen auch lebensgefährlich werden für den betroffenen Patienten. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, Kinder sowie ältere Menschen. Daher empfehlen die Ärzte immer, wenn eine Impfung nicht möglich war, sich umgehend in ärztliche Behandlung zu geben, ausreichend Ruhe und gründlich auskurieren, damit es nicht zu Komplikationen kommt. Antibiotika sind laut Aussagen der Ärzte wirkungslos, sie helfen nur bei nachfolgenden Erkrankungen. Für die Grippe selber werden von der Gesundheit sogenannte Virostatika empfohlen.

    Schweinegrippe H1N1

    In den letzten Jahren haben diverse neue Grippeformen die Menschheit erschüttert wie die Schweinegrippe oder die Vogelgrippe, die bereits bei den Tieren auftreten und auf die Menschen übertragbar sind. Bei diesen neuen Grippeformen arbeitet die medizinische Forschung weiter an Impfstoffen, welche die neue Grippeformen eindämmen sollen. Die Ansteckungsgefahr ist ähnlich der altherbekannten Influenza, sie sind sich daher auch sehr ähnlich. Welcher Virus nun vorliegt, darüber kann lediglich ein Labortest genaue Kenntnisse bringen. Allerdings sind die Ärzte der Meinung, dass zuzüglich auftretender Durchfall sowie Übelkeit und Erbrechen typische Anzeichen der Schweinegrippe sind. Die Erkenntnisse der Forschung haben mittlerweile ergeben, dass jede Erkrankung aufgrund einer Grippe auf den Schweinegrippenvirus H1N1 zurückzuführen ist, andere Viren sind mittlerweile soweit verdrängt.

  • Niereninsuffizienz – Ursachen und Therapien

    Niereninsuffizienz – Ursachen und Therapien

    Sie sind nur zehn Zentimeter groß und jede wiegt nur knapp 200 g, trotzdem sind sie für den Körper unverzichtbar – die Nieren. Die beiden Nieren, die links und rechts im oberen Bauchraum liegen, sind so etwas wie die Kläranlage für den Organismus, denn sie sorgen dafür, dass alle Gifte und andere Abfallprodukte über den Urin ausgeschieden werden. Wenn die Nieren nicht mehr funktionieren, dann kann das sehr schnell sehr gefährlich werden. Eine Niereninsuffizienz gehört zu den Krankheiten, die gefährlich werden können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

    Was genau ist eine Niereninsuffizienz?

    Wenn das Nierengewebe erkrankt und damit seine Fähigkeit verliert die Schadstoffe zu sammeln und über den Urin auszuscheiden, dann spricht man von einer sogenannten Niereninsuffizienz. Der Körper wird vergiftet und lagert zudem Wasser ein, was schließlich zu einer Überwässerung führt. Wenn die Nierenschmerzen plötzlich auftreten, dann spricht man von einer akuten Niereninsuffizienz. Wenn es über einen längeren Zeitraum Beschwerden gibt und wenn diese Beschwerden sich sogar verschlimmern, dann ist es eine chronische Niereninsuffizienz.

    Es ist möglich, längere Zeit mit einer Niereninsuffizienz zu leben, denn wenn nur eine der Nieren erkrankt ist, dann übernimmt die andere ihre Aufgaben. Das ist auch ein Grund, warum bei vielen Patienten die Niereninsuffizienz relativ spät erkannt wird.

    Was sind die Ursachen für eine Niereninsuffizienz?

    Eine Niereninsuffizienz kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine mangelnde Durchblutung der Nieren ist eine Ursache für ein akutes Nierenversagen. Wenn es zum Beispiel nach einem Unfall zu starken inneren Blutungen kommt oder wenn der Blutdruck plötzlich stark abfällt, dann kann eine Niereninsuffizienz die Folge sein. Häufig sind es aber auch Vergiftungen, die das Gewebe der Nieren schädigen, oder die Nierenkörperchen werden durch einen Pilz, durch Medikamente oder durch ein bei Röntgenaufnahmen gespritztes Kontrastmittel so geschädigt, dass sie versagen.

    Handelt es sich um eine chronische Niereninsuffizienz, dann ist in der Regel eine Entzündung der Nierenkörperchen daran schuld. Auch eine Schädigung der Nieren, zum Beispiel durch Diabetes oder ständigen Bluthochdruck können eine Niereninsuffizienz auslösen. Selten sind Nierensteine, Zysten oder eine Entzündung der Harnwege und des Nierenbeckens schuld, wenn die Nieren auf Dauer versagen.

    Welche Symptome bei Niereninsuffizienz gibt es?

    Welcher Patient welche Beschwerden hat, das ist immer individuell und hängt zum einen vom Stadium und von der Form der Erkrankung ab. Bei einer akuten Niereninsuffizienz vermindert sich der Harndrang oder versiegt ganz. Die Patienten sind müde, sie klagen über Übelkeit und sind kaum noch ansprechbar. Da sich Wasser in großen Mengen im Körper ansammelt, kann es auch zu Herzrhythmusstörungen kommen und der Patient leidet nicht selten unter akuter Atemnot. Die Beschwerden bei einer akuten Niereninsuffizienz müssen schnell erkannt werden, denn sonst besteht Lebensgefahr.

    Bei einer chronischen Niereninsuffizienz verläuft die Krankheit in vier Phasen. Zu den ersten Anzeichen gehört ein häufiger Harndrang, der Patient fühlt sich unwohl und kann schlechter schlafen. Da keine Schmerzen auftreten, gehen nur wenige Menschen zum Arzt. Dass mit den Nieren etwas nicht stimmt, kann in dieser Phase nur durch einen Labortest festgestellt werden. In der zweiten Phase werden die Beschwerden stärker, es kommt zu einer leichten Gelbfärbung der Haut und die Haut juckt, da die eingelagerten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert werden können und viele klagen über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In der Folge kann auch der Blutdruck stark schwanken, es treten Probleme mit der Atmung auf und das Herz kommt aus dem Rhythmus.

    Vereinzelt kommt es auch zu einer Blutarmut, die Anfälligkeit für Infektionen nimmt zu und die Knochen können weicher werden. Im vierten und letzten Stadium kommt es dann zu einer Harnvergiftung und zu schweren Störungen im Nervensystem, was Krampfanfälle, Benommenheit und Bewusstlosigkeit bis hin zum Koma auslösen kann. In dieser Phase kann nur eine schnelle Behandlung mit der Dialyse oder aber eine Nierentransplantation das Leben retten.

    Welche Behandlungen bei Niereninsuffizienz gibt es?

    So individuell wie die Niereninsuffizienz, so individuell ist auch die Behandlung. Bei den ersten Anzeichen einer akuten Niereninsuffizienz muss der Patient so schnell wie eben möglich in ein Krankenhaus. Wenn die Prognose der Ärzte günstig ist, was bei Veränderungen im Nierengewebe meist der Fall ist, dann besteht die Möglichkeit, dass die Veränderungen von selbst wieder zurückgehen. Aber auch Behandlungen durch Infusionen, Medikamente und eine Umstellung der Ernährung können hilfreich sein. Nicht selten ist aber auch eine vorübergehende Behandlung an der Dialyse nötig.

    Bei einer chronischen Niereninsuffizienz ist das Gewebe der Nieren ein für alle Mal geschädigt. In einem frühen Stadium werden der Zucker und der Blutdruck eingestellt und der Patient muss eine Diät machen. Wenn es Nierensteine gibt, dann müssen diese so schnell wie möglich entfernt werden. Ist eine Blutarmut der Auslöser, dann wird in der Regel das Hormon Erythropoetin gespritzt. Wird die Krankheit erst sehr spät erkannt, dann heißt das entweder eine lebenslange Dialyse oder aber eine neue Niere.

    Wie kann eine Niereninsuffizienz verhindert werden?

    In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 80.000 Menschen an einer akuten oder an einer chronischen Niereninsuffizienz und die Zahlen sind steigend. In der Regel sind mehr Männer als Frauen betroffen und das durchschnittliche Alter liegt bei 64 Jahren. Um einem Nierenversagen vorzubeugen, kann es schon helfen auf die Ernährung zu achten. Die Ernährung sollte wenig Eiweiß, Phosphor und Kalium enthalten, dafür sollte das Essen reich an Kalzium sein. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, der sollte auf jeden Fall mit einem Arzt darüber sprechen, inwiefern diese Medikamente die Funktion der Nieren beeinträchtigen können. Das gilt besonders dann, wenn Medikamente ohne Wissen des Arztes eingenommen werden. Wichtig ist es auch, alle Infektionen so schnell wie möglich völlig auszukurieren.

  • Durchfall und Blähungen – Ursachen und Behandlung

    Durchfall und Blähungen – Ursachen und Behandlung

    Über Durchfall und Blähungen

    Blähungen werden vom Mediziner als Flatulenz bezeichnet. Abgeleitet ist der Begriff von der lateinischen Vokabel „flatus“ für Wind. In der Umgangssprache wird dieser in gewissem Umfang normale Abgang von Gasen aus dem Verdauungstrakt als Pups, Leibwind oder ganz vulgär als Furz bezeichnet. Als normaler Abgang von Flatulenzen wird ein Volumen zwischen 0,5 und 1,5 Litern pro Tag angenommen, das über den Darmausgang ausgeschieden wird. Ein erheblicher Teil der bei der Verdauung entstehenden Gase wird mit Hilfe des Blutkreislaufs und der Lunge abgegeben.

    Durchfall ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die durchaus auch lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann. Konnte man mit einem Durchfall Hausmittel den Beschwerden nicht binnen zwei oder drei Tagen erfolgreich zu Leibe rücken, ist ein Arztbesuch dringend angeraten. Das sollte auch dann geschehen, wenn der Körper dadurch sehr schnell Wasser und Elektrolyte verliert. Das ist meistens bei besonders aggressiven Erregern der Fall. Ein Großteil der Durchfallerkrankungen wird von Bakterien und Viren ausgelöst. Aber auch andere Ursachen wie eine Lebensmittelvergiftung oder eine Unverträglichkeit kommen in Frage. Um zu entscheiden, ob ein Durchfall Hausmittel ausreicht oder eine klinische Behandlung notwendig ist, muss eine gründliche Diagnostik ggf. durch eine Stuhlprobe durchgeführt werden. Hier sollten immer auch Parasiten und diverse psychische Vorgänge als mögliche Ursache mit einbezogen werden.

    Bei Durchfall und Blähungen können Hausmittel helfen

    Bei Durchfall kann man sich zumindest kurzzeitig komplett mit einem Durchfall Hausmittel behelfen. Ursache ist, dass von Breitbandantibiotika auch die darmeigenen Bakterien mit angegriffen werden und die Pilze die Oberhand gewinnen. Hält der Durchfall nach einer Antibiotikagabe längere Zeit an, muss eventuell der Einsatz eines Antimykotikums zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen Bakterien und Pilzen im Darm in Erwägung gezogen werden. Und last but not least können auch verdorbene Lebensmittel den Einsatz der Durchfall Hausmittel notwendig machen. Sie kennzeichnen sich durch Beschwerden, die ausgehend vom Magen durch den Verdauungstrakt hindurch wandern, und die oft von heftigen Krämpfen begleitet werden.

  • Bewährte Durchfall Hausmittel

    Bewährte Durchfall Hausmittel

    Durchfall kann viele Ursache haben, aber eines bleibt Durchfall immer: sehr unangenehm. Eine Magen-Darm Grippe kann schuld sein, wenn es zu Durchfall kommt, aber auch wenn etwas Falsches gegessen wurde, dann ist Durchfall keine Seltenheit. Ist die Aufregung groß, auch dann ist der Durchfall oft nicht weit, denn auch physische Ursachen können eine Diarrhoe auslösen.

    Aber ganz gleich, was der Auslöser für den Durchfall ist, man möchte ihn so schnell wie möglich wieder loswerden und dabei können viele unterschiedliche Hausmittel sehr effektiv helfen. Es muss nicht immer ein Mittel aus der Apotheke sein.

    Viel trinken bei Durchfall

    Die meisten Durchfälle verschwinden nach wenigen Tagen wieder von alleine, wichtig ist es aber, immer ausreichend zu trinken. Mit dem wässrigen Stuhlgang verliert der Körper Flüssigkeit und wenn diese Flüssigkeit nicht wieder aufgefüllt wird, dann kann es zu Problemen mit dem Kreislauf kommen, im schlimmsten Fall droht sogar ein Kreislaufkollaps. Tees sind eine gute Wahl, um den Kreislauf auf Trab zu halten, besonders Kamille, Fenchel und auch Kümmel sind Teesorten, die den Darm beruhigen und den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht halten.

    Äpfel und Möhren bei Durchfall

    Zu den bewährten Durchfall Hausmitteln gehören Äpfel und Möhren. Bei akutem Durchfall wird ein Apfel sehr fein gerieben und gegessen. Äpfel enthalten Pektin, das im Darm aufquillt und den Stuhlgang verdickt. Außerdem wirkt Pektin wie ein Schutzfilm, der sich über die Darmwand legt, eventuelle Gift- und Schadstoffe können damit nicht in die Darmschleimhaut eindringen.

    Einen hohen Anteil an Pektin haben aber auch Möhren, und wer Durchfall wirkungsvoll bekämpfen will, der sollte Möhren in Stücke schneiden, sie dann in Wasser kochen und anschließend zu einem Brei pürieren. Diesen Brei am besten über den Tag verteilt löffeln und der Durchfall verschwindet schnell wieder.

    Was darf bei Durchfall gegessen werden?

    Wer unter Durchfall leidet, der sollte fette und gut gewürzte Speisen meiden, denn sie reizen den Darm noch mehr und lassen sich nur schwer verdauen. Ist der Durchfall akut, dann ist trockener Zwieback ebenso erlaubt wie auch eine zerdrückte Banane und weich gekochte Nudeln oder Reis. Knäckebrot füllt den Magen, aber belastet den Darm nicht und auch ein Rührei, das mit Wasser statt mit Milch gerührt wurde, hilft dem Darm wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

    Süßigkeiten wie Schokolade sind tabu und auch Hülsenfrüchte sind kein geeignetes Durchfall Hausmittel, und das gilt auch für dunkle Schokolade, die zu Unrecht ein Durchfall Hausmittel ist. Ein weiterer Irrtum ist, dass Salzstangen und Cola dabei helfen können den Durchfall zu besiegen, denn Cola enthält jede Menge Zucker. Zucker hat die Eigenschaft, dass noch mehr Wasser an den Darm abgegeben wird und das macht den Stuhlgang noch flüssiger. Vor allem bei Kindern ist die sogenannte „italienische Diät“ aus Salzstangen und Cola als Durchfall Hausmittel nicht zu empfehlen, denn sie kann zu einem Kalziummangel führen.

    Wann sollte der Arzt aufgesucht werden?

    Auch wenn es viele effektive Durchfall Hausmittel gibt, wenn folgende Symptome auftreten, dann muss ein Arzt aufgesucht werden:

    • Wenn zum Durchfall Fieber kommt
    • Wenn der Durchfall länger als drei Tage anhält
    • Wenn Blut im Stuhl ist
    • Wenn man sich müde und erschöpft fühlt

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart-broken“ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ icon_bg=“circle“ hover_animation=“border_increase“ ]Alle diese Symptome können einen ernsten Hintergrund haben. Daher ist es wichtig zum Arzt zu gehen und die Ursache für den Durchfall abklären zu lassen.