Schlagwort: Durchfall

  • Die besten Hausmittel gegen Fieber

    Die besten Hausmittel gegen Fieber

    Jeder Mensch hatte im Laufe seines Lebens sicherlich mindestens einmal unter hohem Fieber zu leiden. Auch wenn es dem Organismus in diesem Zustand wirklich nicht gut geht, gilt es im Hinterkopf zu behalten, dass Fieber keine Krankheit ist. Fieber stellt vielmehr die Reaktion des Körpers auf eine Erkrankung dar. Genaugenommen heizt der Körper hier -im wahrsten Sinne des Wortes- den Bakterien so richtig ein und sorgt dafür, dass diese nicht mehr überleben können. Niedriges bis mittelhohes Fieber sollte demnach in der Regel nicht gesenkt, sondern ausgestanden werden. Allzu hohe Temperaturen können jedoch auch gefährlich werden. Hier existieren einige Hausmittel, die dabei helfen, den Körper wieder auf Normaltemperatur zu bringen.

     

    Klassische Mittel gegen Fieber

    Auch wenn es sich ein wenig traditionell anhören mag: Wadenwickel sind bei Fieber das wohl beliebteste Mittel, wenn es darum geht, die Temperatur wieder zu senken. Begehen Sie jedoch nicht den Fehler und entscheiden sich für allzu kalte Tücher. Lauwarmer Stoff (am besten aus Baumwolle) ist hier vollkommen ausreichend, um für eine Linderung Ihrer Beschwerden zu sorgen.

    Auch Lindenblütentee wird eine beruhigende und fiebersenkende Wirkung nachgesagt, die vor allem im Zusammenhang mit Kindern immer wieder empfohlen wird.

    Generell sollten Sie, auch aufgrund des gesteigerten Flüssigkeitsverlustes über die Haut, immer darauf achten, ausreichend zu trinken. Zudem ist es auch wichtig, dass die Temperatur nicht allzu schnell gesenkt wird. Ansonsten könnte es sein, dass Sie zwar nicht mehr unter Fieber, dafür aber unter Kreislaufbeschwerden zu leiden haben. Ein allzu harter Kontrast, wie er beispielsweise durch die Nutzung von Eis-Pads hervorgerufen werden könnte, belastet Ihr Immunsystem in dieser ohnehin anstrengenden Phase viel zu sehr.

     

    Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

    Nicht jeder kleine Anfall von Fieber erfordert den Besuch beim Arzt. Dennoch sollten Sie diesen in jedem Fall konsultieren, wenn:

    • Das Fieber bereits über mehrere Tage anhält
    • Sie noch weitere Beschwerden, wie Kreislaufprobleme, Durchfall oder starten Husten verspüren
    • Sich das Fieber nicht senken lässt.

    Auch wenn der Gang aus dem Haus hier mit Sicherheit das Schlimmste ist, das Sie sich vorstellen können sollten Sie sich checken lassen, um schwerwiegende Ursachen, wie beispielsweise eine Lungenentzündung oder Scharlach, ausschließen zu können.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Zu viel Histamin im Körper

    Zu viel Histamin im Körper

    Histamin kommt als Botenstoff im Organismus von Tieren und Menschen vor. Eine gewisse Menge Histamin im Körper kann als positiv angesehen werden. Problematisch wird es jedoch, wenn sich ein Zuviel an Histamin im Körper befindet. Die Ernährung spielt hierbei eine nicht unbedeutende Rolle.

     

    Regulierung des Histamin Spiegels

    Das Gewebshormon Histamin wird vom Körper selbst produziert. Es hat zahlreiche lebenswichtige Funktionen zu erfüllen. Ferner ist Histamin ein bedeutsamer Stoff in Bezug auf Entzündungen und Allergien. Gleichzeitig kann ein Zuviel an Histamin im menschlichen Organismus aber auch zu ernsthaften Problemen führen.

     

    Bildet sich aus den unterschiedlichsten Gründen überschüssiges Histamin im Organismus des Menschen, so zeichnet das Enzym Diaminoxidase – kurz DAO – für dessen Abbau verantwortlich. Ein Überschuss an Histamin kann bei jedem Menschen unangenehme Beschwerden hervorrufen. Im Großen und Ganzen steht unserem Körper jedoch eine ausreichende Menge DAO zur Verfügung, um einen Abbau von Histamin zu gewährleisten.

     

    Sofern allerdings eine Unterversorgung mit DAO besteht oder dem Organismus derart viel Histamin zugeführt wird, dass dieser nicht mehr dazu in der Lage, dieses Hormon im ausreichenden Tempo abzubauen, kann es zu enormen Beschwerden kommen.

     

    Was ein Überschuss an Histamin bewirken kann

    Ein Überangebot an Histamin im Körper des Menschen kann unter anderem nachfolgende Auswirkungen nach sich ziehen:

     

    • Auftreten von Blähungen an den Augenlidern oder Beinen
    • Bildung von Ödemen
    • Darmkrämpfe
    • Durchfall
    • Erhöhte Herzfrequenz
    • Erweiterung der Blutgefäße
    • Erhöhte Bildung von Magensäure Ò Entzündung der Magenschleimhaut, Sodbrennen
    • Hautausschlag
    • Juckreiz
    • Reizungen der Rachenschleimhaut und Nasennebenhöhlen
    • Verstärkter Heuschnupfen
    • Verstärkung vorhandener Entzündungsreaktionen im Organismus
    • Verstopfungserscheinungen

     

    Wie ein Überschuss an Histamin entsteht – was hat dies mit der Ernährung zu tun?

    Kann Histamin im Körper des Menschen nicht genügend reguliert werden, entsteht ein Überschuss. Dies kann dann der Fall sein, wenn ein zu geringer Anteil des Enzyms DAO verfügbar ist, da der Organismus einen Überschuss an Histamin freisetzt. Andererseits kann dies auch dann der Fall sein, wenn mit der Nahrungsaufnahme zu viel Histamin zugeführt wird.

     

    Die Ernährung nimmt eine übergeordnete Rolle ein. Verzehrt ein Mensch eine zu hohe Menge an histaminhaltigen Lebensmitteln, gerät der Organismus binnen kürzester Zeit in ein Ungleichgewicht von Zufuhr und Abbau des Histamins. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass Lebensmittel nicht ausschließlich auf der Basis ihres Hinstamingehalts problematisch werden können.

     

    Eine Histamin Intoleranz basiert in aller Regel auf diesem Ungleichgewicht. Damit der menschliche Körper nicht weiterhin unnötig mit Histamin belastet wird, sollte auf weitere histaminhaltige Lebensmittel verzichtet werden.

     

    Wie können Nahrungsmittel zur Histamin-Challenge werden?

    Lebensmittel wie Parmesan, Tomaten und Rotwein stehen symbolisch für die Histamin Intoleranz. Eine Vielzahl der Menschen geht davon aus, dass gerade in diesen Lebensmitteln sehr große Mengen Histamin vorkommen. Tatsache ist jedoch, dass nicht einzig der Gehalt an Histamin in einem Nahrungsmittel entscheidend dafür ist, ob dieses bei einer vorhandenen Histamin Intoleranz vertragen wird oder auch nicht. Es müssen sämtliche Inhaltsstoffe des Nahrungsmittels Berücksichtigung finden.

     

    Weshalb Lebensmittel bei einer Histamin Intoleranz weniger gut vertragen werden, liegt unter anderen darin begründet, wenn sie

    • die Funktion so genannter Histaminliberatoren erfüllen (Histaminliberatoren führen im Körper eine Freisetzung des körpereigenen Histamins herbei. Dadurch erhöht sich die Konzentration, ein Überschuss kann sich bilden. Vornehmlich geschieht dies beim Verzehr von Erdbeeren, Meeresfrüchten und Zitrusfrüchten.)
    • erhebliche Mengen Histamin enthalten
    • eine Wirkung als so genannte DAO Hemmer haben. Unterschiedliche Nahrungsmittel sowie verschiedene Medikamente sind fähig, das für den Histamin Abbau zuständige Enzym vorübergehend zu hemmen. Dadurch geschieht eine kurzfristige Unterbrechung des Abbaus. Zu DAO Hemmern gehören Kakao, unterschiedliche Medikamente sowie Alkohol.
    • weitere biogene Amine enthalten, die vom Enzym DAO für den Abbau benötigt werden.

     

    Lebensmittel können demnach aus ganz unterschiedlichen Gründen ein Histamin Problem hervorrufen. Dies beruht nicht ausschließlich auf den Hinstamingehalts selbst. Das Auflisten von Nahrungsmitteln, in denen Histamin enthalten ist, macht also keinen Sinn. Stattdessen empfiehlt es sich, nach Möglichkeit sämtliche lebensmittelspezifischen Eigenschaften und Faktoren zu berücksichtigen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Leiden Sie unter Laktose-Intoleranz?

    Leiden Sie unter Laktose-Intoleranz?

    Eine Laktose-Intoleranz bleibt bei vielen Menschen oftmals über einen langen Zeitraum hinweg unbemerkt. Dies liegt vor allem daran, dass die Anzeichen, die auf diese Erkrankung hindeuten in der Regel auch mit anderen Beschwerden in Verbindung gebracht werden können. Jeder Mensch kennt das Gefühl, einfach zu viel gegessen zu haben oder sich nach einer Mahlzeit nicht gut zu fühlen. Sofern sich hier jedoch eine Regelmäßigkeit einstellt, ist Vorsicht geboten.

    Laktose-Intoleranz bedeutet jedoch bei Weitem nicht, ein Leben in Askese führen zu müssen. Heute werden viele Ersatzprodukte angeboten, die perfekt auf einen individuellen Ernährungsplan abgestimmt sind.

     

    An diesen Anzeichen erkennen Sie eine mögliche Laktose-Intoleranz

    Das Problem besteht darin, dass bei einer Laktose-Intoleranz unter anderem der Milchzucker nicht gespalten werden kann. Die ungespaltenen Moleküle gelangen also direkt in den Dickdarm, wo sie beispielsweise für:

    • Bauchschmerzen
    • einen Blähbauch
    • ein Völlegefühl
    • Übelkeit

    und Durchfall sorgen können. Wichtig ist es daher, zwischen einer „normalen“ Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer „echten“ Laktoseintoleranz zu unterscheiden. Besonders die immer wieder nach dem Konsum von Milchspeisen auftretenden Beschwerden deuten in die Richtung der Intoleranz und sollten entsprechend mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

     

    Mögliche Alternativen zu Milch und Co.

    Wer heute über eine Laktose-Intoleranz verfügt, muss sich nicht zwangsläufig stark einschränken. Oftmals hilft es hier, gemeinsam mit dem Arzt, herauszufinden, wann Reaktionen besonders stark sind, um einen individuellen Ernährungsplan ausarbeiten zu können.

    In diesem Zusammenhang zeigt sich oft, dass die Schmerzen bzw. Beschwerden vor allem dann auftreten, wenn besonders schnell oder im Stress gegessen wurde. Zudem kann eine Laktose-Intoleranz in verschiedenen Stärken auftreten. So sind einige Menschen zwar laktose-intolerant, wissen jedoch aufgrund der wenigen Beschwerden nichts davon.

    Alternativen gibt es allemal, um den Alltag bei einer Unverträglichkeit so flexibel wie möglich zu gestalten. So werden Milch, Joghurt und Co. mittlerweile in jedem größeren Supermarkt zu moderaten Preisen angeboten. Im Urlaub lohnt es sich auch immer, im Restaurant nach möglichen Alternativen zur Kuhmilch zu fragen. Dank des vorherrschenden Vegantrends ergeben sich hier nochmals neue Möglichkeiten, die es gilt, auszuschöpfen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen

    Wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen

    Ein Parasitenbefall lässt sich schwer erkennen, da die Symptome unterschiedlich und unspezifisch sind. Sehr wenige Ärzte können den Befall von Parasiten erkennen. Schliesslich werden des Öfteren die Symptome mit denen von anderen Erkrankungen verwechselt und eine falsche Therapie eingeleitet. Parasiten ernähren sich immer von einem Wirt. Dabei kann es sich um einen Menschen, ein Tier oder auch eine Pflanze handeln. Daher wird sich über kurz oder lang auch immer ein Vitamin- und Nähstoffmangel einstellen. Hieraus können sich viele Krankheiten entwickeln. Wobei es sich auch zum Teil um sehr ernsthafte Erkrankungen handeln kann.

     

    Wie gelangen Parasiten in den Körper?

    Parasiten nisten sich ein, indem sie über den Blutkreislauf oder über die Lymphe in den Körper eindringen. Von dort aus befallen sie die Organe und das Gewebe. Dadurch können Entzündungen entstehen. Das befallene Organ kann ernsthaft erkranken.

    Kommt es zu einer chronischen Erkrankung, kann im schlimmsten Fall das komplette Organ zerstört werden. Ferner leidet das Immunsystem enorm unter dem Zustand. Infolgedessen erfährt dieses eine komplette Überlastung.

    In diesem Zustand treten unterschiedliche Symptome auf, die jedoch nicht mit dem Befall von Parasiten in Verbindung gebracht werden. Auf die Symptome abgestimmte Therapien bringen selten eine Besserung, da nicht gegen den Auslöser vorgegangen wird. Daraus resultiert ein ungehemmtes Ausbreiten der Parasiten.

    Parasiten können im ganzen Körper Schaden anrichten

    Parasiten können sich im gesamten Körper ausbreiten. Sie befallen Organe und sorgen dafür, dass diese ihre Aufgabe nicht mehr übernehmen können. Ferner befallen sie

    • das Blut
    • die Muskeln
    • das Gewebe
    • die Bauchspeicheldrüse
    • die Augen
    • die Gebärmutter und
    • das Hirn.

    Durch diese Problematik gestaltet es sich äußerst schwierig, vorhandene Parasiten zu erkenne und zu diagnostizieren. Therapeut und Patienten stehen nicht selten vor einem Rätsel. Besteht der Verdacht auf Parasitenbefall, kann es sinnvoll sein, einen Arzt aufzusuchen. Dieser sollte sich insbesondere im Bereich der Parasitore spezialisiert haben.

    Die Symptome der Parasiten

    Zur Diagnostizierung von Parasiten erfolgt in der Regel erfolgt seitens des Arztes eine Stuhluntersuchung. Allerdings ist diese Diagnostik nicht sehr zuverlässig. Würmer lassen sich meistens nur dann erkennen, wenn eine Eiablage erfolgt ist. Da Würmer in den Schleimhäutet versteckt und verankert sind, können diese nicht hundertprozentig anhand einer Stuhlprobe erkannt werden.

     

    Erfolgt eine Stuhlprobe, sollte diese stets in unterschiedlichen Abständen erfolgen. Jedoch zeigen nicht alle Patienten Symptome bei einem Befall. Sichere Symptome für einen Befall von Parasiten können sein

    • Lebensmittelallergien
    • Mangel an roten Blutkörperchen
    • Völlegefühl
    • Blutablagerungen im Stuhl
    • Durchfall oder Verstopfung
    • Blähungen
    • Abgehende Winde
    • Juckreiz am After
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Chronisch Müde/Schlafstörungen

     

    Dies ist nur eine kleine Auswahl davon, wie Parasiten Ihre Gesundheit negativ beeinflussen können. Überdies können sich zahlreiche weitere Symptome einstellen und den Patienten das Leben so richtig schwermachen.

    Hygiene ist das A & O

    Um eine Ansteckung zu verhindern, ist Hygiene extrem wichtig. Nach jedem Gang auf die Toilette ist es unbedingt notwendig, sich gründlich die Hände zu waschen. Wer Hund oder Katze besitzt, muss regelmäßig dafür sorgen, dass die Tiere auf einen Wurmbefall untersucht und entsprechend behandelt werden.

     

    Leider können diese Parasiten sich vom Tier auf den Menschen übertragen. Obst und Gemüse sollten niemals ungewaschen verzehrt werden. Sie bieten den perfekten Nährboden für Parasiten. Ferner wird empfohlen, auf den rohen Verzehr von Fleisch, Fisch, Rohmilch und Eier zu verzichten. Hier besteht die Gefahr der Übertragung von Parasiten.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Norovirus – erste Anzeichen erkennen und handeln

    Eines der gefährlichsten und extremen Viren im Zusammenhang mit der menschlichen Verdauung ist das Norovirus. Es kommt aus heiterem Himmel, dauert nur ein paar Stunden oder wenige Tage an und verschwindet dann wieder auf hoffentlich „Nimmer-Wiedersehen“. Was die Betroffenen jedoch in dieser Zwischenzeit erleiden müssen, ist äußerst unangenehm. Durchfall und Erbrechen in extremer Form gehören zu den gängigen Symptomen in Bezug auf das Norovirus. In diesem Beitrag helfen wir Ihnen, die ersten Anzeichen folgerichtig zu erkennen, um schnellstmöglich zu handeln und sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Die meisten erkennen das Virus erst dann, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

     

    Woran das Norovirus erkennen?

    In den meisten Fällen sind vor allen Dingen ältere Menschen und Kinder besonders betroffen. Das Norovirus nimmt keine lebensbedrohlichen Auswirkungen an. Die eigentliche Gefahr geht von einem übermäßigen Flüssigkeitsverlust aus. So ist es wichtig, dass Sie jede Menge trinken und auch den Salzmangel ausgleichen. Im Zusammenhang mit dem Norovirus ist auch von der Magen-Darm-Grippe oder von der Gastroenteritis die Rede.

     

    Nur wenige Stunden nach der Infektion mit diesem Virus kommt es schon zu den ersten

    • Magenschmerzen,
    • Bauchschmerzen,
    • zu auftretender Übelkeit, die sich immer weiter steigert,
    • bis Durchfall und Erbrechen einsetzen.

    Die Mediziner bezeichnen den Zustand als Brechdurchfall, der nur schwerlich kontrolliert werden kann. In eher seltenen Fällen treten die beiden Symptome isoliert voneinander auf.

     

    Was sind die Anzeichen und Symptome des Norovirus?

    Bei den Patienten und Betroffenen können die einzelnen Symptome und Krankheitsanzeichen unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Sie werden im Zuge dieses Virus Flüssigkeit und Salze verlieren, die unbedingt wieder zugeführt werden müssen. Gerade bei Kindern, Babys und älteren Menschen sollte der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Zu einer Verbesserung der Situation führen oftmals

    • sehr dünne Suppen,
    • Kräutertee (ungesüßt) und
    • Mineralwasser.

    Der Körper erhält seine Flüssigkeit zurück und die Elektrolyte werden ausgeglichen. Nehmen Sie auf keinen Fall Saft oder Fetthaltiges während des Brechdurchfalls zu sich, denn das wird den Magen zu sehr reizen und sehr schnell wieder an die Oberfläche gelangen.

     

    Hier die häufigsten Symptome für das Norovirus auf einem Blick:

    • plötzlich einsetzende Übelkeit und Bauchschmerzen,
    • leichtes Fieber,
    • Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit,
    • Gliederschmerzen,
    • einsetzende Kopfschmerzen.

     

    Eines der häufigsten Unterscheidungskriterien zwischen der Magen-Darm-Grippe und dem Norovirus ist zum einen die Dauer und zum anderen eine eher leicht erhöhte Temperatur, aber kein Fieber.

     

    Wie lange dauert das Norovirus?

    Tatsächlich treten diese ersten, oben erwähnten Symptome maximal 50 Stunden nach der Infektion auf. Betroffene haben sich eigentlich Stunden zuvor noch vollkommen gesund und fit gefühlt, auf einmal setzen die ersten Anzeichen ein und schon bald finden sie sich in einem Strudel aus Erbrechen und Durchfall wieder. So schnell und unverhofft wie das Norovirus eintrifft, so schnell kann es auch wieder verschwinden.

     

    Er dauert in den meisten Fällen nicht länger als 3-5 Tage. Nach mindestens 24 Stunden wiederholtem Erbrechen und Durchfall werden Sie sich äußerst schlapp und krank fühlen. Gönnen Sie sich jede Menge Ruhe und bleiben Sie bei Schonkost. Nur bei extremen Symptomen und Beschwerden ist es notwendig, sich aus Sicherheitsbedenken in die Hände von Ärzten oder ins Krankenhaus zu begeben. In den meisten Fällen wird dies jedoch nicht notwendig sein.

     

    Fazit: Was tun beim Norovirus?

    Eine folgerichtige Behandlung des Virus ist nicht bekannt. Eine ausreichende Wasserzufuhr und Salz-Versorgung geben dem Körper die Inhaltsstoffe zurück, die er massiv verliert. Verschreiben Sie sich selbst eine Zwangsdiät und halten Sie mindestens fünf Tage Schonkost. Hören Sie auf die Reaktionen des Körpers. Sie werden dann schnell die aufgenommenen Nahrungsmittel ins Verhältnis zur Verträglichkeit setzen. An dieser Stelle verweisen wir noch auf eine gute Nachricht: Das Norovirus dauert nur ein paar Tage, dann ist der üble Spuk wieder vorbei!

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Lebensmittelallergie

    Lebensmittelallergie

    Bei der Nahrungsmittel- bzw. Lebensmittelallergie reagiert der Körper überempfindlich auf bestimmte Lebensmittel. Das Immunsystem reagiert extrem stark auf diese Stoffe, die Allergene genannt werden. Oft können die Auslöser mit Hilfe von Hauttests (Provokationstests) herausgefunden werden, wobei manche Lebensmittel auch in Kombinationen mit anderen wirken. Auch so genannte Kreuzallergien sind im Bereich der Lebensmittelallergie möglich.

     

    Auslöser einer Lebensmittelallergie

    Zu den häufigsten Auslösern der Lebensmittelallergie, welche nach neuester Kennzeichnungspflicht auch auf Lebensmitteln angegeben sein müssen, zählen Eier, Nüsse, Milchprodukte, Fische sowie Schalentiere und bestimmte Obst- sowie Gemüsesorten. So können Steinobst, Äpfel, Karotten, Sellerie, Sojabohnen, Samen, Roggenmehl, Paprika und Gewürze für eine Lebensmittelallergie verantwortlich sein.

    Meist erfolgt die Reaktion auf die Allergene innerhalb weniger Minuten nach dem Kontakt bzw. Der Nahrungsaufnahme auf, seltener dauert es ein paar Stunden. Die Vermeidung der Allergie erfolgt am einfachsten durch das Meiden dieser Nahrungsmittel, sobald eine Überempfindlichkeitsreaktion festgestellt wurde.

    Ernährungsberater begleiten häufig Betroffene, damit diese nicht unter Mangelerscheinungen leiden und Alternativen nutzen können. Wenn bereits Säuglinge eine Lebensmittelallergie haben, so bildet sich diese in vielen Fällen innerhalb der ersten Lebensjahre zurück. Bei Erwachsenen ist die Allergie oft stark ausgeprägt und hält sich hartnäckig, oft ein Leben lang. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Der Allergie liegt zwar eine Unverträglichkeit zugrunde, jedoch gibt es auch nicht allergisch bedingte Unverträglichkeiten, wie zum Beispiel die Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker.

    Bei einer Lebensmittelallergie spielen so genannte Kreuzallergien mit Pollen (landläufig als Heuschnupfen bekannt) und Latex eine Rolle. Beispielsweise kommt es zu einer Kreuzallergie mit Latex, wenn Obst mit Handschuhen angefasst wurde, welche Latex enthielten. Vorsicht ist bei einer Eiweißallergie vor Impfungen geboten, da Impfstoffe häufig auf Hühnereiern gezüchtet werden.

     

    Symptome der Lebensmittelallergie

    Je nach Art der Allergie kommt es zu Hautreaktionen, wie Quaddeln und Pusteln, Rötungen, Schwellungen und Ekzemen. Im Bereich der Atemwege reichen die Reaktionen vom Schnupfen bis zum Asthma. Lebensbedrohlich werden die Allergien dann, wenn der Rachenraum von einer Schwellung betroffen ist. So können Gaumen, Lippen oder Zungen anschwellen. Heftiger Juckreiz begleitet die Allergie. Auch Übelkeit, Durchfall, Erbrechen sowie teils recht heftige Koliken im Bereich des Verdauungstraktes sind typische Symptome bestimmter Lebensmittelallergien. Die Symptome müssen unbedingt behandelt werden, damit es nicht zu einem so genannten anaphylaktischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommt. Er ist lebensbedrohlich und führt unbehandelt schnell zum Herz-Kreislauf-Versagen.

    Stress, Anstrengung und Alkohl können die Allergie verschlimmern. Neben des Meidens der bekannten Allergene sollte der Betreffende Notfall-Sets mit Adrenalin, Glukokortikoid und einem oralen schnell wirksamen Antihistaminikum bei sich tragen. Für den Verdauungstrakt hilft die kurzzeitige Einname von Cromoglicinsäure. Linderung bei Ekzemen verschaffen Produkte, welche Urea, Aloe Vera, Sanddorn oder Urea enthalten. Es gibt auch Allergene, die sehr versteckt in Nahrungsmitteln, eventuell in Spuren enthalten sein können und dennoch die gefürchtete Allergie mit ihren Reaktionen auslösen können. Eine Hyposensibilisierung bietet sich nur bei einer Kreuzallergie mit Pollen an.

    Nachgewiesen wird eine Lebensmittelallergie meist durch den Pricktest, wobei es für Lebensmittel keine Standards bei den Testlösungen gibt. Eine Blutuntersuchung bringt zusätzlich Gewissheit, vor allem ein Test spezifischer Antikörper, was als RAST bezeichnet wird.

    Vorsichtsmaßnahmen

    Verarbeitete Lebensmittel lösen weniger Allergien aus, da einige Allergene beim Erhitzen, Säuern oder Zerkleinern zerstört werden. Tierischen Allergenen, Nüssen und Sellerie kann jedoch Hitze nichts anhaben, diese sollten ganz gemieden werden. Lebensmittel sollten darauf geprüft werden, ob die Allergene im Fertigprodukt bzw. Im verarbeiteten Lebensmittel enthalten sind, wie z. B. Bei Weizen, Sellerie, Soja, Ei oder in der Milch. Vorsicht vor Soßen, Puddings oder Feinkostsalate, in denen Allergene versteckt sein könnten. Hefe, Spinat, Rotwein oder Käse enthalten viel Histamin, was die allergische Reaktion verstärken kann und sind daher zu meiden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]