Schlagwort: Eierstöcke

  • Häufige Frauenleiden

    Häufige Frauenleiden

    Die häufigsten Frauenkrankheiten und weibliche Probleme

    Der menschliche Organismus ist sehr widerstandsfähig. Der Körper hält dabei zahlreichen äußerlichen Einflüssen stand, jedoch wird dieser immer wieder von Krankheiten heimgesucht. Neben den alltäglichen Erkrankungen, wie Schnupfen und Husten, leiden Menschen auch an anderen unerträglichen Krankheiten. Es gibt einige Krankheiten, welche hauptsächlich die Frauenwelt betreffen. Hier kann man sich über die häufigsten Frauenerkrankungen informieren.

     

    Blasenentzündung – der häufige Gang zur Toilette

    Begriffserklärung Blasenentzündung

    Eine Blasenentzündung ist, wie der Name schon sagt, eine Entzündung der Blase. Begleitet wird diese Krankheit meist von einem Harnwegsinfekt. Dieser betrifft die ableitenden Harnwege. Es sind also die Blase und die Harnröhre betroffen.

     

    Ursachen einer Blasenentzündung 

    Die Ursachen für Blasenentzündungen sind vielfältig. Frauen verkühlen sich sehr leicht, und dies kann sich in Form einer Blasenentzündung äußern. Frauen verfügen außerdem über eine kürzere Harnröhre als Männer, so dass Bakterien leichter in die Blase eindringen können. Da die Harnröhre und der Anus sehr nah beieinanderliegen, gelangen Bakterien aus der Analregion schnell in die Harnröhre. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen. Die Erkrankung lässt sich ganz schnell und einfach mittels einem Harnstreifentest nachweisen. Dieser wird in den Harn eingetaucht und zeigt innerhalb von drei Minuten ein präzises Ergebnis an.

     

    Blasenentzündung Symptome

    • Häufiges Harnlassen
    • Schmerzen beim Harnlassen
    • Schmerzen im unteren Bauch

     

    Therapie bei einer Blasenentzündung

    Empfehlenswert ist das Trinken von Blasentee und Essen von Ribiseln. Sollten die Symptome sich nicht bessern, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann ein Antibiotikum verschreiben, mit dem die Blasenentzündung in kurzer Zeit wieder verschwindet. Auch wenn die Frau Schmerzen im Unterbauch hat, sollen diese nicht durch eine warme Wärmeflasche gelindert werden. Die Wärme fördert die Entzündung und die Bakterien können sich schneller vermehren.

     

    Komplikationen bei einer Blasenentzündung

    Die Bakterien können bei Nichtbehandlung der Blasenentzündung aufsteigen und so die Nieren erreichen. Dies kann zu einer Nierenbeckenentzündung führen. Diese zu behandeln ist weitaus schwieriger und langfristiger. Außerdem können die Keime sich vermehren und auch in die Scheide eindringen. Dies führt zu Entzündungen der Eierstöcke und der Gebärmutter. Wird eine Blasenentzündung schnell und effizient behandelt, ist dies jedoch nicht der Fall.

     

    Vaginalpilz – Juckreiz und Ausfluss

    Begriffserklärung – Vaginalpilz

    Frauen leiden häufig unter einem juckenden Vaginalpilz. Hier vermehren sich Sporen im warmen Scheidenmilieu und führen zu einer Pilzinfektion. Das Scheidenmilieu ist leicht sauer. Im Intimbereich der Frau muss ständig Feuchtigkeit herrschen. Diesen Platz lieben die Pilzsporen, denn sie finden einen super Nährboden für die Vermehrung.

     

    Ursachen für Vaginalpilz

    Für diese Erkrankung gibt es mehrere Ursachen. Ein Gang zur öffentlichen Toilette, ungeschützter Geschlechtsverkehr oder mangelnde Hygiene. Pilze können sich sehr schnell bilden und auch vermehren. Auch die Einnahme bestimmter Antibiotika kann zu einer Pilzinfektion führen.

     

    Vaginalpilz Symptome

    • Juckreiz im Bereich der Vagina
    • Brennen beim Harnlassen
    • Brennen der inneren Schamlippen
    • gerötete Schleimhäute der Vagina

     

    Therapiemöglichkeiten bei Vaginalpilz

    Eine Pilzinfektion lässt sich sehr einfach therapieren. Diese kann mit ausgewählten Salben, so genannten Antimykotika, behandelt werden. Die Salbe enthält einen Wirkstoff, welcher die Pilze abtötet. Zusätzlich kann die Frau ein Vaginalzäpfchen benutzen, so dass auch die Pilze in der Scheide abgetötet werden.

     

    Vaginalpilz – Komplikationen

    Wird die Pilzinfektion nicht behandelt, werden sich die Sporen vermehren und ausbreiten. Diese wandern durch die Scheide in die Vagina und hoch in die Gebärmutter. Dort führen sie zu einer schmerzhaften Infektion. Vor allem in der Schwangerschaft kann dies ein großes Problem werden, denn die Pilzsporen sind sehr gefährlich für das ungeborene Baby.

     

    Krampfadern – auch bekannt als Besenreisser

    Begriffserklärung Krampfader

    Krampfadern kennt eigentlich jeder Mensch. Vor allem an den Beinen sind diese häufig sichtbar. An der Hinterseite der Wade sind große und kleine blaue Venen sichtbar. Aber auch am Anus und an der Schamlippe können Krampfadern auftreten. Krampfadern sind grundsätzlich harmlos.

     

    Ursachen für Krampfader

    Krampfadern sind immer ein Zeichen, dass die Durchblutung nicht in Ordnung ist. Meist handelt es sich um ein Problem des Blutrückflusses aus der Vene. Es fließt viel Blut in die Vene. Durch zu hohen Druck beispielsweise kann dieses Blut nur langsam zurückfließen. Das Blut staut sich in den Venen und Ausstülpungen bilden sich. Diese Ausstülpungen lassen sich an der Oberfläche der Haut spüren und sind deutlich sichtbar.

     

    Krampfader Symptome

    • Sichtbare hervortretende Venen
    • Manchmal können Schmerzen in den Beinen auftreten
    • Spannungsgefühl
    • starkes Brennen in den Waden

     

    Therapie bei Krampfader

    Die Frau kann verschiedene Salben auf die betroffene Stelle auftragen. In der Apotheke sind durchblutungsfördernde Salben erhältlich. Meist helfen die Salben, dass die Krampfadern nicht schlimmer werden. Diese gehen jedoch in den meisten Fällen nicht mehr ganz weg. Um die Krampfadern komplett loszuwerden, ist ein chirurgischer Eingriff notwendig.

     

    Komplikationen bei Krampfader

    In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass sich ein Blutgerinnsel aus den Beinen löst und durch den Körper wandert. Dies kann zu Schlaganfällen führen. Daher ist eine Kontrolle der Krampfadern durch einen Mediziner ratsam.

     

     

    PMS – jeden Monat aufs Neue

    Erklärung von PMS

    PMS, auch als Prämenstruelles Syndrom bekannt, bedeutet übersetzt „Symptome vor und während der Periode“. Jede Frau empfindet diese anders und sie äußern sich auch bei jeder Frau anders. Manche Frauen sind gar nicht davon betroffen, andere verspüren sehr intensive Symptome.

     

    Die Ursache von PMS

    Die Ursache für PMS ist nach wie vor sehr umstritten. Mediziner gehen von einer Änderung des Hormonhaushalts der Frau aus. Am Ende des Zyklus wird das Hormon LH in größeren Mengen gebildet. Dieses könnte für die Symptome verantwortlich sein.

     

    Symptome bei PMS

    • Krämpfe im Unterbauch
    • Gereiztheit
    • Lust auf unterschiedliche Speisen
    • Kopfschmerzen

     

    PMS – Therapiemöglichkeiten

    Es gibt leider keine wirkliche Therapie gegen PMS. Jede Frau muss selbst herausfinden, was ihr in dieser Zeit guttut. Gegen Kopfschmerzen und Krämpfe können Schmerztabletten eingenommen werden. Diese sollten jedoch vom Arzt verschrieben werden. Oft hilft eine warme Wärmeflasche am Bauch gegen die Krämpfe.

     

     

    Anämie – die Blutarmut

    Erklärung Anämie

    Die Anämie ist wörtlich übersetzt die Blutarmut. Hierbei kommt es zur Reduzierung von roten Blutkörperchen, welche für die Zusammensetzungen des Blutes wichtig sind. Sie transportieren beispielsweise den Sauerstoff für den menschlichen Körper und sind somit lebensnotwendig.

     

    Ursache von Anämie 

    Das häufigste Vorkommen der Blutarmut ist die Eisenmangelanämie. Diese entsteht, wie der Name schon sagt, auf der Basis von Eisenmangel. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil in der Herstellung der roten Blutkörperchen. Ist zu wenig Eisen im Körper vorhanden, sind automatisch auch weniger rote Blutkörperchen im Körper. Eisenmangel entsteht oft durch einen Blutverlust. Das erklärt auch, warum Frauen bei weiten häufiger betroffen sind als Männer. Vor allem Frauen, die an einer sehr starken Periode leiden, sind häufig von der Anämie betroffen.

     

    Symptome bei Blutarmut 

    • Ständiges Kältegefühl
    • Blasse Hautfarbe, vor allem im Gesicht
    • Kopfschmerzen

     

    Therapie von Anämie

    Da die häufigste Form der Blutarmut die Eisenmangelanämie ist, kann diese ganz einfach durch die Einnahme von Eisen behoben werden. Eisen ist in Lebensmitteln wie Spinat, Orangensaft oder Paprika enthalten. Es können alternativ aber auch Eisentabletten eingenommen werden. Eine Nebenwirkung der Tabletten kann sein, dass der Stuhl schwarz gefärbt ist.

     

    Welche Komplikationen können bei einer Blutarmut auftreten?

    Bei schwerer Blutarmut können Sehprobleme, Atemnot, Benommenheit und Herzrasen auftreten. Sollte eines dieser Symptome bemerkbar sein, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

     

    Brustkrebs – die heimtückische Krankheit

    Erklärung – Brustkrebs

    Beim Brustkrebs handelt es sich um eine bösartige Erkrankung des Brustgewebes.

     

    Ursache von Brustkrebs

    Die Ursache ist immer noch unbekannt. Es gibt jedoch eine 4-F Regel, welche Risikofaktoren für einen Brustkrebs darstellen.

    1. Fourty (über 40 Jahre alt)
    2. Fat (übergewichtig)
    3. Female (weiblich)
    4. Fertility (fruchtbar)

     

    Brustkrebs: Die Symptome 

    • Schmerzen bleiben meist aus
    • Knoten in der Brust sind spürbar
    • Die Knoten lassen sich verschieben
    • Es kann Sekret aus der Brustwarze austreten

     

    Therapie von Brustkrebs

    Je nach Art des Tumors ist eine andere Therapie notwendig. So kann oft eine Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie zum Erfolg führen. Manchmal ist aber auch ein chirurgischer Eingriff notwendig. Die Therapie des Brustkrebses ist sehr vielseitig.

     

    Komplikationen bei Brustkrebs

    Je nach Art des Brustkrebses kann es zur Metastasen Bildung im Organismus kommen. Diese können durch den Körper wandern und der Krebs breitet sich somit aus. Um eine frühzeitige Erkennung des Brustkrebses zu gewährleisten, sollte jede Frau ab einem Alter von 40 Jahren zur jährlichen Mammographie gehen. Dort wird die Brust genau untersucht. Auch der jährliche Gang zum Gynäkologen sollte eingehalten werden. Außerdem wird jeder Frau empfohlen, einmal in der Woche ihre Brust abzutasten, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken.

     

    Eierstockzysten – eine harmlose Erkrankung

    Erklärung – Eierstockzysten

    Bei Eierstockzysten handelt es sich um gutartige Gewebeveränderungen an den Eierstöcken. Zysten können in unterschiedlichen Größen auftreten. Solange die Zysten klein sind, machen diese keine Probleme. Erst wenn die Zysten wachsen und die Nachbarorgane berühren, kommt es zu Symptomen.

     

    Ursache von Eierstockzysten

    Es gibt viele verschiedene Arten von Zysten, die alle unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist eine hormonelle Umstellung an der Entstehung der Zysten schuld.

     

    Die Symptome bei Eierstockzysten

    • Schmerzen im Unterbauch
    • Rückschmerzen
    • Verstopfung
    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

     

    Therapiemöglichkeiten bei Eierstockzysten

    Meist gehen die Zysten von selbst wieder zurück. Frauen im gebärfähigen Alter leiden oft an zyklusbedingten Zysten. Das heißt, dass diese immer zur gleichen Zeit auftreten und später wieder verschwinden. Der Gynäkologe wird die Zysten im Auge behalten und in mehreren Zyklen kontrollieren. Sollten die Zysten jedoch nicht von alleine zurückgehen, ist eine operative Entfernung notwendig.

     

    Was für Komplikationen können bei Eierstockzysten auftreten?

    In 98m% der Fälle sind Zysten am Eierstock harmlos. Selten sind diese bösartig und können zu Krebs führen. Aber auch gutartige Zysten können Komplikationen hervorrufen. Diese sind mit Blut gefüllt. Wenn die Zyste zu groß wird, kann diese platzen. Das führt zu einer inneren Blutung. Auch kann sich die Zyste um die eigene Achse drehen, was zu einer Abklemmung der Blutgefäße führt. In weiterer Folge können die Gefäße auch durchgerissen werden. Ist dies der Fall, ist ein sofortiger chirurgischer Eingriff notwendig.

  • Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Der Scheidenpilz gehört noch immer zu den Tabuthemen

    Und doch ist es wichtig, dass er sofort behandelt wird. Es gibt nämlich auch Infektionen der Scheide, welche schlimmstenfalls zur Unfruchtbarkeit führen, dazu zählen z. B. Clamydien. Man sollte sich also nicht scheuen, unbedingt einen Frauenarzt aufzusuchen.

     

    Was dagegen tun?

    Wichtig ist in erster Linie, dass man seinen Frauenarzt oder seine Frauenärztin zu Rate zieht. Diese verordnen wirksame Zäpfchen und Salben, manchmal auch Medikamente, die eingenommen werden müssen. Aber meist reichen die Vaginalzäpfchen (Scheidenzäpfchen) aus und bei hartnäckigerem Befall eine Anti-Pilz-Salbe, ein so genanntes Antimykotikum. Der Frauenarzt bzw. die Frauenärztin nimmt auch eine Probe des Scheidensekrets bzw. einen Abstrich von der Schleimhaut, um die Art des Pilzes zu ermitteln.

     

    Außerdem zu beachten

    Wichtig ist, auch den Partner mit zu behandeln, damit nicht durch den Geschlechtsverkehr der Scheidenpilz immer hin und her übertragen wird. Man sollte sich in diesem Fall auch nicht scheuen, alle möglichen Partner anzugeben, damit eine wirksame Behandlung auch Erfolg hat.

    Um eine gesunde saure Scheidenflora wieder herzustellen, wird empfohlen, auch nach dem Verschwinden der Pilzinfektion weiterhin Vaginalzäpfchen mit Milchsäurebakterien einzusetzen. Wird der Scheidenpilz nicht behandelt, kann es zu Entzündungen in den Eierstöcken oder Eileitern kommen und schlimmstenfalls ist eine Unfruchtbarkeit die Folge.

     

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  • Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Das Zervixkarzinom ist eine Krebsart. Die Zahlen machen Angst. Jedes Jahr sterben in Deutschland circa 1600 Frauen am Gebärmutterkrebs. Weltweit (in dieser Zeitspanne) circa eine halbe Million. Einer letztendlichen Erkrankung kann nicht zu 100% vorgebeugt, dennoch die Gefahr reduziert werden. Immerhin wird diese Art von Krebs oftmals nicht nur genetisch, sondern auch durch eine Infektion mit Viren ausgelöst.

    Wer sich impfen lässt, kann seinen Schutz damit erhöhen. Allein die entsprechenden Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, damit um 50% gesenkt werden konnte.

    HPV und die Gefahren

    Vergleichsweise junge Untersuchungen zeigen, dass nicht nur eine Veranlagung, sondern auch die Infektion mit HPV die mitunter tödliche Krankheit hervorrufen kann. Hierbei werden die Zellabläufe gestört und das Erbgut der jeweiligen Zelle beschädigt. Der Krebs wächst vor allem auch deshalb, weil sich die betroffenen Zellen vor allem im Bereich der Gebärmutter gut vermehren können.

    Daher ist die Entscheidung, sich impfen zu lassen, um damit das eigene Risiko zu minimieren, verständlich.

    Wie kann einer Entstehung von Gebärmutterhalskrebs noch vorgebeugt werden?

    Wer die Verbindung zwischen HPV und dem Zervixkarzinom sieht, erkennt schnell, dass es wichtig ist, sich gegen eine Infektion zu schützen. Neben der Impfung ist es daher unerlässlich zu wissen, dass auch eine hohe Anzahl von Sexualpartnern dazu beitragen kann, sich zu infizieren. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass:

    • ein Hygienemangel im Bereich der Genitalien
    • Geschlechtskrankheiten, die die Schleimhäute der Frauen anfällig für Infektionen machen
    • ein belastetes bzw. geschwächtes Immunsystem
    • mehrere Entbindungen

    das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen.

    Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen! – Routinekontrollen als wichtige Vorsorge

    Egal, ob Sie zu einer Risikogruppe für Gebärmutterkrebs gehören oder nicht: Sie sollten sich in jedem Falle von Ihrem behandelnden Frauenarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Eine Impfung schützt nicht zu 100%!

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Arzt entnimmt lediglich eine Zellprobe vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal und untersucht diese unter einem Mikroskop. Hierbei wird -mit dem so genannten PAP-Test- schnell ersichtlich, ob sich Zellen in ungewöhnlicher Weise verändert haben. Für den Fall, dass Auffälligkeiten auftreten sollten, werden seitens des behandelnden Arztes weitere Untersuchungen, beispielsweise mit Hinblick auf das Stadium des Krebses oder Metastasen, angestellt.

    So wird ein Zervixkarzinom behandelt

    Die Art der Behandlung eines Gebärmutterkrebses hängt im Wesentlichen von dessen Stadium ab. Hier gilt, wie bei vielen anderen Krebsarten auch: je früher die Veränderung erkannt wird, umso besser.

    Warten, OP, Strahlentherapie oder Chemo? – Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

    Zugegeben: zu wissen, dass sich die Zellen in der Gebärmutter auf ungewöhnliche Art und Weise verändert haben, ist beunruhigend. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt vertrauen, wenn dieser zum Abwarten rät. Viele Veränderungen bilden sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurück und müssen nicht operiert oder weiter behandelt werden.

    Sollte bei Ihnen jedoch eine chronische Vorstufe festgestellt werden oder es sich um einen eher kleinen und oberflächlichen Tumor handeln, muss das betroffene Gewebe (und eventuell auch Lymphknoten und sogar die Eierstöcke) entnommen werden. Ausschlaggebend ist hier jedoch immer der individuelle Fall.

    Eine Strahlentherapie kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann. Leider sind mit dieser Art der Behandlung mitunter starke Nebenwirkungen verbunden.

    Die Chemotherapie wird hingegen eingesetzt, um die Teilung der Zellen im Tumor (und damit das Wachstum) zu stoppen.

    Fazit

    Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um eine Krankheit, die schon in vergleichsweise jungen Jahren vorkommen kann. So steigt das Risiko für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass nicht jede HPV Infektion bedeuten muss, später auch von einem Zervixkarzinom betroffen zu sein.

    Da diese Erkrankung jedoch oftmals, besonders zu Beginn, aufgrund mangelnder Symptome nicht auffällig wird, erfahren die Betroffenen oft durch einen Zufallsbefund während einer Routineuntersuchung von ihrer Lage.

     

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  • Das Zervixkarzinom – die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen

    Die Zahlen machen Angst. Jedes Jahr sterben in Deutschland circa 1600 Frauen am Gebärmutterkrebs. Weltweit (in dieser Zeitspanne) circa eine halbe Million. Einer letztendlichen Erkrankung kann nicht zu 100% vorgebeugt, dennoch die Gefahr reduziert werden. Immerhin wird diese Art von Krebs oftmals nicht nur genetisch, sondern auch durch eine Infektion mit Viren ausgelöst.

    Wer sich impfen lässt, kann seinen Schutz damit erhöhen. Allein die entsprechenden Maßnahmen haben dafür gesorgt, dass das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, damit um 50% gesenkt werden konnte.

    HPV und die Gefahren

    Vergleichsweise junge Untersuchungen zeigen, dass nicht nur eine Veranlagung, sondern auch die Infektion mit HPV die mitunter tödliche Krankheit hervorrufen kann. Hierbei werden die Zellabläufe gestört und das Erbgut der jeweiligen Zelle beschädigt. Der Krebs wächst vor allem auch deshalb, weil sich die betroffenen Zellen vor allem im Bereich der Gebärmutter gut vermehren können.

    Daher ist die Entscheidung, sich impfen zu lassen, um damit das eigene Risiko zu minimieren, verständlich.

    Wie kann einer Entstehung von Gebärmutterhalskrebs noch vorgebeugt werden?

    Wer die Verbindung zwischen HPV und dem Zervixkarzinom sieht, erkennt schnell, dass es wichtig ist, sich gegen eine Infektion zu schützen. Neben der Impfung ist es daher unerlässlich zu wissen, dass auch eine hohe Anzahl von Sexualpartnern dazu beitragen kann, sich zu infizieren. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass:

    • ein Hygienemangel im Bereich der Genitalien
    • Geschlechtskrankheiten, die die Schleimhäute der Frauen anfällig für Infektionen machen
    • ein belastetes bzw. geschwächtes Immunsystem
    • mehrere Entbindungen

    das Risiko, an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erhöhen.

    Lassen Sie sich regelmäßig untersuchen! – Routinekontrollen als wichtige Vorsorge

    Egal, ob Sie zu einer Risikogruppe für Gebärmutterkrebs gehören oder nicht: Sie sollten sich in jedem Falle von Ihrem behandelnden Frauenarzt in regelmäßigen Abständen untersuchen lassen. Eine Impfung schützt nicht zu 100%!

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Der Arzt entnimmt lediglich eine Zellprobe vom Muttermund und dem Gebärmutterhalskanal und untersucht diese unter einem Mikroskop. Hierbei wird -mit dem so genannten PAP-Test- schnell ersichtlich, ob sich Zellen in ungewöhnlicher Weise verändert haben. Für den Fall, dass Auffälligkeiten auftreten sollten, werden seitens des behandelnden Arztes weitere Untersuchungen, beispielsweise mit Hinblick auf das Stadium des Krebses oder Metastasen, angestellt.

    So wird ein Zervixkarzinom behandelt

    Die Art der Behandlung eines Gebärmutterkrebses hängt im Wesentlichen von dessen Stadium ab. Hier gilt, wie bei vielen anderen Krebsarten auch: je früher die Veränderung erkannt wird, umso besser.

    Warten, OP, Strahlentherapie oder Chemo? – Vertrauen Sie Ihrem Arzt!

    Zugegeben: zu wissen, dass sich die Zellen in der Gebärmutter auf ungewöhnliche Art und Weise verändert haben, ist beunruhigend. Dennoch sollten Sie Ihrem Arzt vertrauen, wenn dieser zum Abwarten rät. Viele Veränderungen bilden sich nach einiger Zeit von selbst wieder zurück und müssen nicht operiert oder weiter behandelt werden.

    Sollte bei Ihnen jedoch eine chronische Vorstufe festgestellt werden oder es sich um einen eher kleinen und oberflächlichen Tumor handeln, muss das betroffene Gewebe (und eventuell auch Lymphknoten und sogar die Eierstöcke) entnommen werden. Ausschlaggebend ist hier jedoch immer der individuelle Fall.

    Eine Strahlentherapie kommt immer dann zum Tragen, wenn eine Operation nicht mehr durchgeführt werden kann. Leider sind mit dieser Art der Behandlung mitunter starke Nebenwirkungen verbunden.

    Die Chemotherapie wird hingegen eingesetzt, um die Teilung der Zellen im Tumor (und damit das Wachstum) zu stoppen.

    Fazit

    Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um eine Krankheit, die schon in vergleichsweise jungen Jahren vorkommen kann. So steigt das Risiko für Frauen ab dem 35. Lebensjahr. Wichtig ist es jedoch auch zu wissen, dass nicht jede HPV Infektion bedeuten muss, später auch von einem Zervixkarzinom betroffen zu sein.

    Da diese Erkrankung jedoch oftmals, besonders zu Beginn, aufgrund mangelnder Symptome nicht auffällig wird, erfahren die Betroffenen oft durch einen Zufallsbefund während einer Routineuntersuchung von ihrer Lage.

  • Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Sex zählt bei vielen, ganz gleich ob Mann oder Frau, zur schönsten Nebensache der Welt. Doch die weibliche Lust kann mitunter durch Schmerzen im Intimbereich beeinträchtigt werden. Dabei kann langfristig gesehen das Sexualleben darunter leiden.

    Vor einer dieser Problematiken stand mit Sicherheit schon die ein oder andere Frau. Je nachdem zumindest einmal in ihrem Leben oder sie wird es noch erleben.
    Schmerzen beim Sex sind gar nicht einmal so selten und es verstecken sich dahinter die unterschiedlichsten Ursachen, wobei einige doch überraschen.

     

    Was kann Schmerzen beim Sex verursachen?

    Meist sind hierfür Gründe verantwortlich, die sich sehr häufig in irgendeiner Form umgehen lassen, wenn man sie denn richtig deutet und entsprechend darauf Einfluss nimmt.

    Zur Erklärung: Die Scheide ist kurz nach der Menstruation oft sehr empfindlich, weil sich der pH-Wert des Scheidenmilieus durch die Blutung verändert. Die Schleimhäute sind nicht so gut durchblutet oder gar trocken, sodass die Reibung und Berührung sehr häufig als unangenehm und sogar schmerzhaft empfunden wird.

    Auch bestimmte Stellungen können bei der Frau Schmerzen verursachen, etwa wenn der Penis an den Gebärmutterhals anstößt. Hier kann aber beispielsweise mit einem Stellungswechsel Erleichterung geschaffen werden oder es müssen weitere Vorkehrungen und Absprachen getroffen werden.

    Doch was macht man, wenn der Sex regelmäßig wehtut? Dann gilt es die Ursachen genau zu erforschen, und Abhilfe zu schaffen.

     

    Schmerzen nach der Geburt

    Eine Geburt ist ein Ereignis, das den weiblichen Körper sehr stark verändert. Viele Frauen stellen sich die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal nach der Entbindung wieder intim wird, und gehen die Sache schon von vornherein eher vorsichtig an. Viele haben auch einfach schlichtweg Angst vor dem ersten Mal nach den Geburtsstrapazen. Grundsätzlich sollte man auch aus ärztlicher Sicht in den ersten Wochen nach der Geburt auf Sex verzichten, da das Infektionsrisiko in diesem Zeitraum noch sehr hoch ist und man auch von einer weiteren Schwangerschaft nicht gefeit ist.

    Ob Dammschnitt oder Kaiserschnitt – bis sich die Hormone im weiblichen Körper wieder umgestellt haben, vergeht eine gewisse Zeit, die man sich auch zugestehen sollte. Die Scheide ist kurz nach der Geburt viel empfindlicher, die Schleimhäute dünner und reagieren auf Berührungen meist noch sehr empfindlich. Es kann hier bereits durch leichte Verletzungen ein unangenehmes Brennen verursacht werden.

    Aber schon nach einigen Wochen bauen sich die Scheidenzellen selbst wieder auf. Die Haut wird elastischer, dicker, ist nicht mehr so empfindlich, wird aber gleichzeitig auch wieder empfindsamer für Berührungen.

    Abhilfe und Linderung können beim Aufbau diverse Gele mit Vitamin E oder Hopfenextrakten, sowie handelsübliche Gleitgele verschaffen, die gleichzeitig die Regeneration unterstützen.

     

    Schmerzen durch Infektionen

    Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und sehr trocken – dahinter kann sich eine Pilzinfektion verbergen. Aber es können zum Beispiel auch die „Bartholindrüsen“ (Drüsen der großen Schamlippen) entzündet sein und zu schmerzhaften Problemen führen. Oft sind es auch die doch recht häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Genitalwarzen oder Herpes, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. Was auch recht häufig auftreten kann, sind lästige und schmerzhafte Blasenentzündungen oder aber Infektionen der Eierstöcke.

    Diese Beschwerden gehören allesamt in die Hände von einem erfahrenen Arzt, der die Diagnostik und die entsprechende Behandlung vornehmen kann. Daher sollte man nicht allzu lang zögern und rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Gegebenenfalls muss der Partner bei einer Geschlechtskrankheit gleich mitbehandelt werden, um eine neuerliche Ansteckung zu vermeiden.

    Ist die Infektion bakterieller Art, helfen Substanzen, die lokal angewendet werden und die vorhandenen Keime und Pilze zuverlässig abtöten. Bei hartnäckigen Infektionen werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

     

    Schmerzen durch Allergien

    Selbst Allergien können eine Ursache sein, dass der Sex für die Frau zur Belastung wird. Ähnlich wie bei einem Heuschnupfen, der die Nasenschleimhaut oder Bronchien anschwellen lässt, kann eine Allergie auch die Scheidenschleimhaut anschwellen lassen und die Scheide unangenehm reizen. Eine sehr häufige Allergieform ist die sogenannte Kontaktallergie, die durch unterschiedlichste Substanzen in Verhütungszäpfchen, Intimsprays oder durch bestimmte Kondomsorten ausgelöst werden kann.

     

    Schmerzen durch Unterleibsprobleme

    Oft ist der Schmerz auch nur als Druck im Beckenbereich zu lokalisieren. Dies kann ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter sein. Oft verstecken sich hier Myome oder Eierstockzysten, die zwar gutartig sind, aber den Sex massiv beeinträchtigen können, da sich die Scheide durch diese Wucherungen „verformt“ hat oder zudem die Gebärmutter vergrößert ist.

    Auch diese Art der körperlichen Beschwerden sollte von einem Frauenarzt untersucht werden. Dabei darf man keine Scheu haben und den Arzt gezielt darauf ansprechen. Sehr häufig kann bei rechtzeitiger Behandlung eine einfache und zufriedenstellende Lösung durch eine medikamentöse oder operative Methode gefunden werden.

     

    Schmerzen durch ungeeignete Unterwäsche

    Frauen, und auch Männer, lieben schöne Unterwäsche. Die einen tragen sie gern, die anderen sehen sie gern an. Doch gerade enge Slips und Stringtangas mit viel Spitzenbesatz enthalten häufig synthetisch hergestellte Fasern, die bei Bewegung scheuern und im Intimbereich zu vermehrter Schweißbildung führen, was wiederum zu Infektionen führen kann. Besonders schwarze und dunkel gefärbte Reizwäsche reizt die Haut aufgrund der verwendeten Farbstoffe.

    Zusätzlich zur unpassenden Unterwäsche stellen auch die beliebten Slipeinlagen bei regelmäßiger Nutzung eine Gefahr dar, weil sie die Schleimhäute austrocknen und die Feuchtigkeit der Scheide aufsaugen. Dies hat ebenfalls in vielen Fällen eine Reizung der empfindlichen Haut zur Folge.

    Um das Scheidenmilieu in einem gewissen Gleichgewicht zu halten, sollten Frauen, die Schmerzen beim Sex haben, zwingend auch auf spezielle Intimlotionen oder scharfe Duschgels verzichten. Als Alternative eignen sich hier Produkte ohne Duftstoffe oder mit einem sauren PH-Wert. Diese werden in allen Apotheken angeboten.

     

    Schmerzen psychischer Natur

    Sex ist bei vielen Frauen auch eine Kopfsache. Gerade wenn es in der Partnerschaft Probleme gibt, bleibt die eigene Lust zunehmend auf der Strecke oder die Schmerzen beim Sex verstärken sich. Doch warum ist das so?

    Meist stecken hierbei unbewusste Konflikte mit dem Partner oder dem eigenen Körper dahinter. Man kann sich nicht entsprechend fallen lassen und hat Angst vor körperlicher Nähe und intimen Berührungen. In einigen Fällen sind auch schlechte Erfahrungen in der Kindheit oder in vorangegangenen Beziehungen die Ursachen. Hier hilft es nur, sich dem Partner mitzuteilen und offen darüber zu sprechen. Es können aber auch professionelle Verhaltenstherapien bzw. Psychotherapien Erfolg versprechend sein, wenn sich ansonsten keine körperlichen Ursachen finden lassen.

    Man liest auch sehr häufig vom sogenannten Scheidenkrampf, der Sex unmöglich machen soll. Dass die Scheide den Penis so fest umschließt und nicht mehr loslässt, ist allerdings wohl eher ein Mythos. Bei einem Scheidenkrampf ist es so, dass sich das vordere Drittel der Scheide verkrampft und sich die Beckenbodenmuskulatur verspannt, sodass der Penis nicht mehr in die Scheide eindringen kann. Hier spricht man medizinisch gesehen von einem Vaginismus.

    Auch hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle; etwa wenn die Frau schon vor dem eigentlichen Akt Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen hat oder aber bei einer vaginalen Untersuchung schon einmal schlechte Erfahrungen machen musste. Diese Angstzustände speichert das Gehirn und der Körper verkrampft in diesen Situationen extrem.

    Vaginismus ist grundsätzlich gut zu behandeln. Neben einer Sexualtherapie haben sich auch spezielle Beckenbodentrainingseinheiten bewährt, die die Muskulatur wieder entspannen lässt.

     

    Ein erfülltes Sexleben ohne Schmerzen sollte das Ziel sein

    Ist die Frau den Ursachen der Schmerzen beim Sex erst einmal auf den Grund gegangen und konnte erfolgreich Abhilfe verschaffen, dann steht einem erfüllten Sexleben und einer glücklichen Beziehung langfristig gesehen auch nichts mehr im Weg. Man kann so auch als Frau einfach nur Spaß am Sex haben und genießen.

     

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  • Was tun bei einer Eierstock- und Eileiterentzündung?

    Was tun bei einer Eierstock- und Eileiterentzündung?

    Die Entzündung von Eierstock und Eileiter wird als Adnexitis bezeichnet und tritt häufig in Verbindung mit einer Entzündung der Scheide auf. Zum Teil macht sich diese über plötzlich auftretende Unterbauchschmerzen und Fieber bemerkbar. Betroffene klagen zudem über Abgeschlagenheit. Sie fühlen sich krank. Es handelt sich bei der Entzündung der Eileiter oftmals um einen sehr langwierigen Krankheitsverlauf, der schlimmstenfalls in eine Unfruchtbarkeit übergeht. Werfen Sie einen Blick auf diesen Beitrag, um schwerwiegende Folgen zu umgehen und eine Entzündung von Eileiter und Eierstock möglichst schnell abzuwenden.

     

    Schnelle Diagnose erhöht Heilungschancen

     

    Zuerst einmal ist es wichtig, eine Eileiterentzündung so schnell wie möglich zu diagnostizieren, denn in einem sehr frühen Stadium dieser Erkrankung kann ein chronischer und langwieriger Verlauf erfolgreich verhindert werden. Dennoch ist bei schweren Erkrankungen ein operativer Eingriff nicht mehr abzuwenden. Ärzte fassen zumeist die Entzündungen von Eierstock und Eileiter unter der Begrifflichkeit der Adnexe zusammen und verweisen auf einen eher typischen Krankheitsverlauf. Bezieht sich die Entzündung und Infektion nur auf den Eileiter, ist von der so genannten Salpingitis die Rede. Die Oophoritis verweist auf eine isolierte Entzündung der Eierstöcke und tritt äußerst selten auf, da beide Organe unmittelbar interagieren.

     

    Gehören Sie zur Risikogruppe für Eileiterentzündungen?

     

    Besonders bedroht von der Eileiterentzündung sind Frauen zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr – zumeist infolge einer schweren Infektionskrankheit. Direkt zur Pubertät oder im Verlauf der Menopause treten vergleichbare Entzündungen eher selten auf. Die Ärzte gehen so weit und schließen eine Entzündung vor dem ersten Geschlechtsverkehr aus.

     

    Die häufigsten Ursachen für eine Entzündung von Eierstock und Eileiter

     

    Zu den häufigsten Ursachen zählen die bakteriellen Infektionen, die aufgrund regelmäßiger Partnerwechsel sexuell aktiver Frauen auftreten können. Tatsächlich können auch frauenärztliche Eingriffe, wie zum Beispiel in Verbindung mit einer Spirale, das Risiko dieser Erkrankung erhöhen. Die tatsächlichen Anzeichen sind äußerst vielfältig und nur schwer zu diagnostizieren. Im Zweifelsfall ist es ratsam, sich sofort in die Hände eines Frauenarztes zu begeben.

     

    Das sind die häufigsten Symptome, die auf eine Entzündung von Eierstock und Eileiter hinweisen:

    • plötzlich einsetzende Schmerzen im Unterbauch,
    • abgeschlagenes Krankheitsgefühl,
    • Erbrechen und Übelkeit,

     

    Tatsächlich deuten einige dieser Symptome wohl eher auf einen Hormonstoß oder vielleicht auf eine einsetzende Schwangerschaft? Kein Grund diese Anzeichen vor sich herzuschieben, nur so können ernstzunehmende Konsequenzen abgewehrt werden.

     

    Was macht der Frauenarzt bei Eileiterentzündungen?

     

    1. Zunächst erfolgen eine gynäkologische Untersuchung,
    2. ein Abstrich und
    3. eine nachfolgende Untersuchung im Labor.
    4. Zudem kann eine folgerichtige Diagnose in Verbindung mit dem Ultraschall gefällt werden.
    5. Der Frauenarzt wird in diesem Zusammenhang eine Beckenspiegelung vornehmen.

     

    Therapie und Behandlungsmöglichkeiten der Eierstockentzündung

     

    In den meisten Fällen verschreiben die Ärzte Antibiotika. Werden diese vollständig aufgenommen, steht es um die Prognosen eigentlich gar nicht so schlecht. Zu den häufigsten Komplikationen im Verlauf der Krankheit gehören Abszesse. Das sind so genannte Eiteransammlungen, die sich direkt am Eierstock und Eileiter festsetzen und schlimmstenfalls zu einer Bauchfellentzündung führen. Bleiben auch diese Folgen unbehandelt, verkleben die Eileiter, was zu einer Unfruchtbarkeit führt.

     

    Fazit: Schnelles Handeln und Behandeln verhindern Komplikationen

     

    Bei den genannten Symptomen stark auftretender Unterbauchschmerzen und einem abgeschlagenen Gefühl, sollten Sie sich sofort in die Behandlung eines Frauenarztes begeben. Sie können an Adnexe leiden – eine Entzündung von Eileiter und Eierstock. Zu der betroffenen Zielgruppe gehören vor allen Dingen junge Frauen im Alter von 15-25, die sexuell aktiv potenzielle Krankheitserreger in sich aufnehmen. Der Frauenarzt wird nach einer eingehenden Untersuchung eine Antibiotikakur verschreiben, um das Schlimmste abzuwehren. Mit einer Entzündung im Unterbauch ist nicht zu spaßen. Schlimmstenfalls kann diese zu dauerhafter Unfruchtbarkeit führen und den Traum von der Familie vollständig zerstören.