Schlagwort: Einheiten

  • Macht uns Sport wirklich unfruchtbar?

    Macht uns Sport wirklich unfruchtbar?

    Sport ist gesund und hält uns länger fit. Doch nun haben Wissenschaftler eine beunruhigende Entdeckung gemacht, die in erster Linie auf Frauen mit großem Drang nach Sport zutrifft. Stimmt nämlich die Aussage, dann hat zu viel Sport eine negative Auswirkung auf die Fruchtbarkeit. Als Beweis dient die schwedische „Nord-Trøndelag“-Studie, die mit 3.887 Teilnehmern durchgeführt wurde. Herausgekommen ist ein 3,2 Mal höheres Risiko für Probleme mit der Fruchtbarkeit, sofern fünf bis sieben Mal Sport in der Woche betrieben wird. Aber wann macht jemand zu viel Sport? Experten sagen, dass intensives Training „bis zum Umfallen“, mehr als 60 Minuten am Tag und tägliches Training zu viel für den Körper sind. In der Regel merkt man es aber selbst am besten, wann die Grenze erreicht ist.

    Übergewichtige Frauen sind ausgenommen

    Eine wichtige Zusatzinformation ist die Tatsache, dass das Ergebnis nur auf schlanke Frauen zutrifft. Aber warum? Die Fruchtbarkeit ist von mehreren Faktoren, wie dem BMI (Body-Mass-Index) und dem Vorrat an Energie, abhängig, sodass unter anderem das Körpergewicht eine Rolle spielt. Bei dünnen Frauen fehlt einfach eine Art Polster, um eine Schwangerschaft auszulösen und diese unbeschadet zu überstehen. Es wäre zu kräfteraubend, sodass zuerst immer die Grundversorgung an erster Stelle steht. Außerdem kommt es zu Veränderungen im Hormonsystem, wenn schlanke Menschen zu viel Sport betreiben. Man sollte es daher nicht übertreiben und die Fruchtbarkeit gefährden. Im Zweifel kann auch medizinischer Rat eingeholt werden.

    Sport in Maßen genießen

    Natürlich ist das keine Ausrede, um sich vor sportlichen Aktivitäten zu drücken. Die positiven Eigenschaften sind nach wie vor da, sollten jedoch limitiert ausgeübt werden. So wird ein zeitliches Maximum am Tag von 60 Minuten empfohlen, außerdem sind drei Einheiten in der Woche ausreichend. Zu guter Letzt sollte auch nicht bis zur totalen Erschöpfung trainiert werden und das Essen spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Nicht nur vor, sondern auch nach dem Sport muss der Energiebedarf gedeckt werden. Wer sich daran hält, der muss sich auch keine Sorgen um seine Fruchtbarkeit machen.

     

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  • Mit diesen Lebensmitteln senken sie das Krebsrisiko

    Mit diesen Lebensmitteln senken sie das Krebsrisiko

    Krebs gehört zu den gefürchtetsten Krankheiten in unserer heutigen Zeit. Obwohl bei einer Früherkennung sehr gut therapiert werden kann, kommt es noch immer zu unzähligen Todesfällen. Die Gründe für einen Krebsausbruch sind vielseitig, es kann zum Beispiel vererbt sein oder man führt einen falschen Lebensstil. Dazu gehört auch die Ernährung, die in Sachen Krebsrisiko sogar eine entscheidende Rolle spielen kann. Es gibt nämlich Lebensmittel, die die Gefahr senken sollen. Aber welche genau sind das und was bewirken sie?

    Die Beeren machen den Anfang

    Du magst Himbeeren, Heidelbeeren und Blaubeeren? Super, sie enthalten nämlich sehr viel Antioxidantien und Vitamin C. Laut Forschern verhindern diese ein Andocken der Krebszellen an die DNA. In diesem Zusammenhang sind auch Erdbeeren und Cranberries zu empfehlen.

    Bohnen sind nicht jedermanns Sache, doch sie haben zumindest Wirkstoffe drinnen, die im Organismus die Vermehrung von Krebszellen verhindern können. Dies sei speziell im Darm der Fall und wurde durch verschiedene Untersuchungen herausgefunden.

    Brokkoli mag oder hasst man, seine Pflanzenwirkstoffe jedoch sind unumstritten positiv für die Gesundheit. Und nicht nur das, ihnen wird auch eine krebsschützende Wirkung nachgesagt, die zum Beispiel bei etwa vier Brokkoli-Einheiten in der Woche die Gefahr an Prostatakrebs zu erleiden um 41 Prozent sinken lässt. Zu dieser Erkenntnis ist man durch eine US-amerikanische Studie gekommen.

    Gute Nachrichten gibt es nun für alle Liebhaber von dunkler Schokolade. Die Süßigkeit hebt nicht nur die Stimmung, sondern ist dank Antioxidantien auch eine Stärkung fürs Herz und ein Kämpfer gegen Krebszellen.

    Mit dem gleichen Inhaltsstoff ist auch Kaffee für ein verringertes Krebsrisiko verantwortlich. Die koffeinhaltige Flüssigkeit macht demnach nicht nur wach, sondern hat auch gesundheitsfördernde Eigenschaften.

    Nun ist der Knoblauch an der Reihe. Wer einmal in der Woche die geruchsintensive Knolle zu sich nimmer, der senkt das Risiko an Darmkrebs zu erleiden um 30 Prozent. Und das ist noch nicht alles, Knoblauch hat auch positive Auswirkungen bei der Prävention von Haut-, Brust-, Lungen- und Prostatakrebs.

    Den Abschluss machen die Tomaten und die Walnüsse. Während das rote Gemüse viel Lycopin enthält und das Krebsrisiko um erstaunliche 50 Prozent reduziert, haben die Walnüsse sehr viel Omega-3-Fettsäuren. Die Besonderheit ist ihre entzündungshemmende Wirkung.

     

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  • Gesunde Nahrungsmittel – Auslöser für Pickel und unreine Haut

    Gesunde Nahrungsmittel – Auslöser für Pickel und unreine Haut

    Aktuelle Studien zeigen, dass selbst vermutlich gesunde Nahrungsmittel als Auslöser für unreine Haut und Pickel infrage kommen.

     

    Ursachen für Pickel und unreine Haut

    Im Grunde genommen leiden überwiegend Jugendliche an Akne. Aber auch im Erwachsenenalter treten Hautprobleme mit Mitesser und Pickel gelegentlich auf. Dabei gibt es vielschichtige Gründe. Eine entscheidende Rolle nimmt die Ernährung ein. Doch gerade so genannte gesunde Nahrungsmittel können zu derartigen Hautunreinheiten führen.

     

    Mögliche Gründe für Problemhaut können in bestimmten Medikamenten, einer ungesunden Ernährung sowie hormonellen Störungen liegen. Ferner kommen auch die Verwendung falscher Kosmetika und Hygieneprodukte oder Stress infrage.

     

    Doch auch als gesund bekannte Lebensmittel können zu Hautproblemen führen. Einer aktuellen Studie US-amerikanischer Wissenschaftler zufolge wirken sich fettarme, gesunde Nahrungsmittel nachteilig auf das Hautbild aus.

     

    Vermeintlich gesunde Nahrungsmittel erhöhen Bildung von Pickeln

    Dass fettarme Milchprodukte sich nachteilig auf das Hautbild auswirken können, hängt mit der Ersetzung des fehlenden Fetts durch Zucker zusammen. Hierdurch erfährt die Bildung von Pickeln eine spezielle Förderung.

     

    Nicht selten kommen in den oft als gesunde Lebensmittel bezeichneten Produkten Zutaten vor, die letztlich zum Verzicht auf diese führen. Beispielsweise enthalten einige grüne Smoothies aus dem Supermarkt dieselbe Zuckermenge wie Cola. Aber auch bei Fertigprodukten empfiehlt es sich darauf zu achten, welche Zutaten verarbeitet wurden.

    Schnelle Hilfe bei unreiner Haut durch unterschiedliche Hausmittel

    Einerseits trägt eine stets richtige Ernährung zur hilfreichen Bekämpfung von Akne und weiteren Hautproblemen bei. Andererseits haben sich Hausmittel unterschiedlicher Art, insbesondere natürlichen Ursprungs, sehr bewährt. Erwähnenswert sind unter anderem Aloe Vera, Heilerde wie auch das bekannte Teebaumöl.

     

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  • Der alljährliche Fitness-Boom – Wieso warten wir eigentlich?

    Der alljährliche Fitness-Boom – Wieso warten wir eigentlich?

    Fitness-Boom: Jedes Jahr, pünktlich im Januar, freuen sich die Fitnessstudios über wachsende Mitgliederzahlen. Auch die Anzahl der Menschen, die nach Feierabend die Joggingschuhe schnüren, scheint schlichtweg zu implodieren. Der Grund: auch im 21. Jahrhundert gehört der gute Vorsatz, „ab jetzt aber“ mehr Sport zu machen, für viele zum Jahreswechsel dazu. Doch wie sinnvoll ist ein solches Vorhaben eigentlich?

    Weshalb bis zum 1. Januar warten?

    Seien wir doch mal ehrlich: wer Sport treiben möchte, sollte dies doch nicht von einer Zahl im Kalender abhängig machen, oder? Oftmals wirkt der 1. Januar, besonders in der kalorienreichen Weihnachtszeit, noch so weit entfernt, dass eine Umsetzung der sportlichen Vorhaben in jedem Falle realistisch erscheint. Am Neujahrsmorgen hindert jedoch in der Regel nicht nur der Kater der letzten Nacht, sondern auch der Innere Schweinehund an der ersten Ausdauereinheit. Daher gilt es, mit Hinblick auf sportliche, gute Vorsätze unter anderem zu berücksichtigen, dass:

    • Bewegung und Ernährung zusammenhängen
    • es sinnvoll ist, lieber zeitnah zu starten als die erste Joggingrunde auf einen fixen Tag hin zu planen
    • die eigenen Ziele nicht zu hoch gesteckt werden sollten, um das Training nach ein paar Tagen frustriert abzubrechen.

    Nur weil ein neues Jahr geschrieben wird, bedeutet dies nicht, dass es leichter wäre, sich den eigenen Trainingszielen zu widmen. Bleiben Sie daher realistisch!

    Fitness-Boom – Trainieren Sie gemeinsam!

    Um auch im neuen Jahr mit Hinblick auf Ausdauer und Motivation gut vorbereitet zu sein, ist es sinnvoll, gemeinsam mit dem Partner oder mit Freunden zu trainieren. Somit haben Sie die Möglichkeit, sich nicht nur besser auf die einzelnen Einheiten vorzubereiten und am Ball zu bleiben, sondern auch, gemeinsam fit und gesund in die kommende Zeit zu starten.

    Ihrem Körper ist es egal, welcher Tag auf dem Kalender steht. Meist ist es ohnehin die Psyche, die sich vom 1.1. als Start begeistern lässt. Danach müssen Ihr Körper und Ihre Motivation ihr Übriges tun und Sie zu sportlichen Leistungen antreiben.

  • Schmackhafteste Pillen weltweit – Nüsse als Gesundheitsschutz

    Schmackhafteste Pillen weltweit – Nüsse als Gesundheitsschutz

    Nüsse als Gesundheitsschutz. Obwohl Mandeln nicht zu den Nüssen zählen, liefern diese Steinfrüchte zahlreiche Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Vielmehr sind Mandeln mit der Kirsche und Aprikose verwandt.

    Nüsse zeigen einen hohen Gesundheitswert. So halten sie das Gehirn, die Haut und das Herz jung. Studien zeigen außerdem, dass Nüsse eher schlank machen. Und nicht – wie bislang angenommen – zur Gewichtszunahme führen.

     

    Neue Erkenntnisse zu Nüssen

    Lange Zeit waren sie als wahre Kalorienbomben verschrien. Doch heute wird von Seiten der amerikanischen Gesundheitsbehörde das Knabbern von etwa 40 g Nüssen täglich empfohlen. Demgemäß kann ein regelmäßiger Verzehr von Nüssen laut durchgeführten Untersuchungen einen effektiven Schutz vor

     

    • Diabetes
    • Erkrankungen des Herzens
    • Gedächtnisschwäche
    • Übergewicht
    • Schlaganfall

     

    bieten. Forscher fanden heraus, dass Nüsse die Wärmeproduktion ankurbeln. Das heißt, Energie wird verbraucht. Dies wiederum führt zu einer Gewichtsreduktion.

     

    Nüsse als Gesundheitsschutz

     

    Obwohl Mandeln nicht zu den Nüssen zählen, liefern diese Steinfrüchte zahlreiche Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Vielmehr sind Mandeln mit der Kirsche und Aprikose verwandt. Diese Stoffe wirken sich positiv auf die Blutfettwerte aus. Einer chinesischen Studie zufolge wirken die, in der Haut der Mandeln enthaltenen, Ballaststoffe sich regulierend auf die menschliche Darmflora aus.

     

    Darüber hinaus bieten Nüsse hohe Mengen an Magnesium und Kalzium. Dies ist bedeutsam für Muskeln und Knochen. Ferner bieten sie einen Reichtum am Spurenelement Zink, Selen, Vitamin E und sekundären Pflanzenstoffen. Wie Untersuchungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zeigen, können Nüsse hier sehr gut mit Spinat, Goji- und Blaubeeren mithalten.

     

    Insbesondere Walnüsse enthalten mehr als 13.000 antioxidative Einheiten. Jene werden ausschließlich von schwarzen Johannisbeeren und Acaibeeren übertroffen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in Nüssen enthaltene Antioxidantien zur

     

    • Verbesserung der Blutgefäßfunktionen
    • Eindämmung chronischer Entzündungen
    • Vermeidung von Krebserkrankungen

     

    beitragen können. Bereits zwei Nussportionen in der Woche wirken sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus. In Haselnüssen sticht vor allem der hohe Eisengehalt heraus.

     

    Gute Haltbarkeit von Nüssen

     

    Am längsten können Nüsse frisch gehalten werden in ihrer eigenen Schale. Denn die Zufuhr von Luft und Licht verringert den Gehalt an Vitaminen. Ferner werden gesättigte Fettsäuren ranzig. Aus diesem Grunde empfiehlt sich ein Kauf von Kernen einzig in gut verschlossenen Verpackungen. Geöffnete Tüten sollten in ein verschließbares Gefäß umgefüllt und dunkel gelagert werden.

     

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  • Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Wenn Sex bei Frauen Schmerzen verursacht

    Sex zählt bei vielen, ganz gleich ob Mann oder Frau, zur schönsten Nebensache der Welt. Doch die weibliche Lust kann mitunter durch Schmerzen im Intimbereich beeinträchtigt werden. Dabei kann langfristig gesehen das Sexualleben darunter leiden.

    Vor einer dieser Problematiken stand mit Sicherheit schon die ein oder andere Frau. Je nachdem zumindest einmal in ihrem Leben oder sie wird es noch erleben.
    Schmerzen beim Sex sind gar nicht einmal so selten und es verstecken sich dahinter die unterschiedlichsten Ursachen, wobei einige doch überraschen.

     

    Was kann Schmerzen beim Sex verursachen?

    Meist sind hierfür Gründe verantwortlich, die sich sehr häufig in irgendeiner Form umgehen lassen, wenn man sie denn richtig deutet und entsprechend darauf Einfluss nimmt.

    Zur Erklärung: Die Scheide ist kurz nach der Menstruation oft sehr empfindlich, weil sich der pH-Wert des Scheidenmilieus durch die Blutung verändert. Die Schleimhäute sind nicht so gut durchblutet oder gar trocken, sodass die Reibung und Berührung sehr häufig als unangenehm und sogar schmerzhaft empfunden wird.

    Auch bestimmte Stellungen können bei der Frau Schmerzen verursachen, etwa wenn der Penis an den Gebärmutterhals anstößt. Hier kann aber beispielsweise mit einem Stellungswechsel Erleichterung geschaffen werden oder es müssen weitere Vorkehrungen und Absprachen getroffen werden.

    Doch was macht man, wenn der Sex regelmäßig wehtut? Dann gilt es die Ursachen genau zu erforschen, und Abhilfe zu schaffen.

     

    Schmerzen nach der Geburt

    Eine Geburt ist ein Ereignis, das den weiblichen Körper sehr stark verändert. Viele Frauen stellen sich die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man zum ersten Mal nach der Entbindung wieder intim wird, und gehen die Sache schon von vornherein eher vorsichtig an. Viele haben auch einfach schlichtweg Angst vor dem ersten Mal nach den Geburtsstrapazen. Grundsätzlich sollte man auch aus ärztlicher Sicht in den ersten Wochen nach der Geburt auf Sex verzichten, da das Infektionsrisiko in diesem Zeitraum noch sehr hoch ist und man auch von einer weiteren Schwangerschaft nicht gefeit ist.

    Ob Dammschnitt oder Kaiserschnitt – bis sich die Hormone im weiblichen Körper wieder umgestellt haben, vergeht eine gewisse Zeit, die man sich auch zugestehen sollte. Die Scheide ist kurz nach der Geburt viel empfindlicher, die Schleimhäute dünner und reagieren auf Berührungen meist noch sehr empfindlich. Es kann hier bereits durch leichte Verletzungen ein unangenehmes Brennen verursacht werden.

    Aber schon nach einigen Wochen bauen sich die Scheidenzellen selbst wieder auf. Die Haut wird elastischer, dicker, ist nicht mehr so empfindlich, wird aber gleichzeitig auch wieder empfindsamer für Berührungen.

    Abhilfe und Linderung können beim Aufbau diverse Gele mit Vitamin E oder Hopfenextrakten, sowie handelsübliche Gleitgele verschaffen, die gleichzeitig die Regeneration unterstützen.

     

    Schmerzen durch Infektionen

    Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und sehr trocken – dahinter kann sich eine Pilzinfektion verbergen. Aber es können zum Beispiel auch die „Bartholindrüsen“ (Drüsen der großen Schamlippen) entzündet sein und zu schmerzhaften Problemen führen. Oft sind es auch die doch recht häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten, wie Chlamydien, Genitalwarzen oder Herpes, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. Was auch recht häufig auftreten kann, sind lästige und schmerzhafte Blasenentzündungen oder aber Infektionen der Eierstöcke.

    Diese Beschwerden gehören allesamt in die Hände von einem erfahrenen Arzt, der die Diagnostik und die entsprechende Behandlung vornehmen kann. Daher sollte man nicht allzu lang zögern und rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Gegebenenfalls muss der Partner bei einer Geschlechtskrankheit gleich mitbehandelt werden, um eine neuerliche Ansteckung zu vermeiden.

    Ist die Infektion bakterieller Art, helfen Substanzen, die lokal angewendet werden und die vorhandenen Keime und Pilze zuverlässig abtöten. Bei hartnäckigen Infektionen werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

     

    Schmerzen durch Allergien

    Selbst Allergien können eine Ursache sein, dass der Sex für die Frau zur Belastung wird. Ähnlich wie bei einem Heuschnupfen, der die Nasenschleimhaut oder Bronchien anschwellen lässt, kann eine Allergie auch die Scheidenschleimhaut anschwellen lassen und die Scheide unangenehm reizen. Eine sehr häufige Allergieform ist die sogenannte Kontaktallergie, die durch unterschiedlichste Substanzen in Verhütungszäpfchen, Intimsprays oder durch bestimmte Kondomsorten ausgelöst werden kann.

     

    Schmerzen durch Unterleibsprobleme

    Oft ist der Schmerz auch nur als Druck im Beckenbereich zu lokalisieren. Dies kann ein erster Hinweis auf eine Erkrankung der Eierstöcke, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter sein. Oft verstecken sich hier Myome oder Eierstockzysten, die zwar gutartig sind, aber den Sex massiv beeinträchtigen können, da sich die Scheide durch diese Wucherungen „verformt“ hat oder zudem die Gebärmutter vergrößert ist.

    Auch diese Art der körperlichen Beschwerden sollte von einem Frauenarzt untersucht werden. Dabei darf man keine Scheu haben und den Arzt gezielt darauf ansprechen. Sehr häufig kann bei rechtzeitiger Behandlung eine einfache und zufriedenstellende Lösung durch eine medikamentöse oder operative Methode gefunden werden.

     

    Schmerzen durch ungeeignete Unterwäsche

    Frauen, und auch Männer, lieben schöne Unterwäsche. Die einen tragen sie gern, die anderen sehen sie gern an. Doch gerade enge Slips und Stringtangas mit viel Spitzenbesatz enthalten häufig synthetisch hergestellte Fasern, die bei Bewegung scheuern und im Intimbereich zu vermehrter Schweißbildung führen, was wiederum zu Infektionen führen kann. Besonders schwarze und dunkel gefärbte Reizwäsche reizt die Haut aufgrund der verwendeten Farbstoffe.

    Zusätzlich zur unpassenden Unterwäsche stellen auch die beliebten Slipeinlagen bei regelmäßiger Nutzung eine Gefahr dar, weil sie die Schleimhäute austrocknen und die Feuchtigkeit der Scheide aufsaugen. Dies hat ebenfalls in vielen Fällen eine Reizung der empfindlichen Haut zur Folge.

    Um das Scheidenmilieu in einem gewissen Gleichgewicht zu halten, sollten Frauen, die Schmerzen beim Sex haben, zwingend auch auf spezielle Intimlotionen oder scharfe Duschgels verzichten. Als Alternative eignen sich hier Produkte ohne Duftstoffe oder mit einem sauren PH-Wert. Diese werden in allen Apotheken angeboten.

     

    Schmerzen psychischer Natur

    Sex ist bei vielen Frauen auch eine Kopfsache. Gerade wenn es in der Partnerschaft Probleme gibt, bleibt die eigene Lust zunehmend auf der Strecke oder die Schmerzen beim Sex verstärken sich. Doch warum ist das so?

    Meist stecken hierbei unbewusste Konflikte mit dem Partner oder dem eigenen Körper dahinter. Man kann sich nicht entsprechend fallen lassen und hat Angst vor körperlicher Nähe und intimen Berührungen. In einigen Fällen sind auch schlechte Erfahrungen in der Kindheit oder in vorangegangenen Beziehungen die Ursachen. Hier hilft es nur, sich dem Partner mitzuteilen und offen darüber zu sprechen. Es können aber auch professionelle Verhaltenstherapien bzw. Psychotherapien Erfolg versprechend sein, wenn sich ansonsten keine körperlichen Ursachen finden lassen.

    Man liest auch sehr häufig vom sogenannten Scheidenkrampf, der Sex unmöglich machen soll. Dass die Scheide den Penis so fest umschließt und nicht mehr loslässt, ist allerdings wohl eher ein Mythos. Bei einem Scheidenkrampf ist es so, dass sich das vordere Drittel der Scheide verkrampft und sich die Beckenbodenmuskulatur verspannt, sodass der Penis nicht mehr in die Scheide eindringen kann. Hier spricht man medizinisch gesehen von einem Vaginismus.

    Auch hier spielt die Psyche eine entscheidende Rolle; etwa wenn die Frau schon vor dem eigentlichen Akt Angst vor eventuell auftretenden Schmerzen hat oder aber bei einer vaginalen Untersuchung schon einmal schlechte Erfahrungen machen musste. Diese Angstzustände speichert das Gehirn und der Körper verkrampft in diesen Situationen extrem.

    Vaginismus ist grundsätzlich gut zu behandeln. Neben einer Sexualtherapie haben sich auch spezielle Beckenbodentrainingseinheiten bewährt, die die Muskulatur wieder entspannen lässt.

     

    Ein erfülltes Sexleben ohne Schmerzen sollte das Ziel sein

    Ist die Frau den Ursachen der Schmerzen beim Sex erst einmal auf den Grund gegangen und konnte erfolgreich Abhilfe verschaffen, dann steht einem erfüllten Sexleben und einer glücklichen Beziehung langfristig gesehen auch nichts mehr im Weg. Man kann so auch als Frau einfach nur Spaß am Sex haben und genießen.

     

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