Schlagwort: Eiweiß

  • Raucherhusten: Warum entsteht er und wann wird es gefährlich?

    Raucherhusten: Warum entsteht er und wann wird es gefährlich?

    Jeder Raucher kennt den bekannten Raucherhusten. In der Regel machen sich die Betroffenen keine Sorgen darum, sodass dieser als harmloser „Nebeneffekt“ des Nikotinkonsums abgestempelt wird. Und so schlecht ist Husten ja gar nicht, schließlich befördert der Körper so Schädlinge aus dem Körper. Leider ist diese Anmutung falsch, denn aus einem Raucherhusten kann später eine sehr gefährliche Krankheit werden. Aus diesem Grund sollte die Lunge jedes Jahr durchgecheckt werden, in der Praxis machen das aber nur wenige. Und sollte es dann zum Ernstfall kommen, kann dem Patienten nur mehr bedingt geholfen werden. Aber warum entsteht diese Form von Husten eigentlich und wie schädigt es die Lunge?

     

    Die Flimmerhärchen streiken

    Bei Nichtrauchern arbeiten die in den Atemwegen untergebrachten Flimmerhärchen wie die Müllabfuhr. Soll etwas nicht in die Lunge, dann befördern die Härchen alle unerwünschten Dinge beziehungsweise Stoffe sofort wieder nach draußen. Anders sieht es nach nur einer Zigarette aus, sie verursacht einen Streik des „Filtersystems“ in den Atemwegen. Die Flimmerhärchen lassen also alles durch und bieten keinen Schutz mehr. Damit das Sekret aber trotzdem nach oben kommt, muss der Betroffene husten. Man spricht jetzt vom Raucherhusten, dass auf keinen Fall einfach so hingenommen werden sollte. Der Ausfall des Dienstes beläuft sich übrigens nach nur einer Zigarette auf unglaubliche sieben Stunden.

     

    Chronische obstruktive Atemwegserkrankung

    Im Durchschnitt benötigt ein Raucher eine Schachtel am Tag. Die ganzen Inhaltsstoffe sind aber nicht nur gefährlich, sondern sie überlasten die Lunge auch stetig. Als Abwehr kommen Entzündungen zum Vorschein, die langfristig weitere Schäden anrichten. Die Eiweiße zum Beispiel, welche eigentlich die unerwünschten Bakterien auffressen sollen, greifen irgendwann das Gewebe an, sodass sich die Lunge quasi selbst verdaut.

    Das Schlimme daran ist, dass ein solcher Prozess erst viel zu spät erkannt wird. Viele geben einfach dem Alter die Schuld, wenn die Fitness nach und nach schwindet. Ein Eigengeständnis, das man sich die Lunge durch die Zigarette selbst zerstört hat, kommt nur selten. Und ist die Selbstzerstörung erst mal gestartet, dann kann diese auch nicht mehr aufgehalten werden. Bessere Chancen hat man bei einem jährlichen Lungencheck. Werden die Anzeichen früh genug erkannt, dann kann der Arzt mit Medikamenten arbeiten. Anschließend folgt natürlich ein intensives Gespräch übers Rauchen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Kefir Wirkungen auf die Gesundheit

    Kefir Wirkungen auf die Gesundheit

    Um zu erklären, welche Kefir Wirkungen auf die Gesundheit bestehen, muss zunächst einmal beleuchtet werden, um was es sich bei dem Produkt handelt. Unter Kefir wird ein Sauermilchgetränk verstanden. Dieses entsteht bei der Gärung von Milch in Kombination mit Kefirpilzen. Zur Herstellung wird in der Regel Kuhmilch verwendet. Je nach Herstellungsprozess kann Kefir einen geringen Anteil Alkohol beinhalten. Das Sauermilchgetränk nimmt einen säuerlichen Geschmack an. Dieser lässt sich mit Buttermilch vergleichen. Jedoch enthält Kefir im Vergleich Kohlensäure.

    Bestandteile von Kefir

    Wie bereits erwähnt, wird Kefir aus der Gärung von Milch in Kombination mit Kefirpilzen gewonnen. Dabei wird zumeist Kuhmilch verwendet. Was aber sind Kefirpilze? Etwaige Pilze werden oft auch als Kefirknollen bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Verbindung aus Hefen und Bakterien. Mit dieser Mischung ist eine Gärung, mit der aus Milchzucker in Milchsäure, Alkohol sowie Kohlensäure entsteht, möglich. Um Kefir selbst herzustellen, müssen Milch sowie die Pilze zwei Tage lang luftverschlossen gären. Die Raumtemperatur sollte dabei zimmerwarm sein. Nach diesem Gärungsprozess wird die Masse abgeseiht. Somit lässt sich der Kefirpilz entfernen. In der Regel wird Kuhmilch verwendet. Aber auch Schaf- und Ziegenmilch eignen sich zur Herstellung. Der Tipp von Experten besteht in der Verwendung von H-Milch. Diese sei hygienischer.

    Wirkungen von Kefir

    Kefir besitzt unterschiedliche Wirkungen. So zum Beispiel gilt Kefir als gesund, da das Getränk die Darmtätigkeit fördern soll. Darüber hinaus obliegt Kefir Wirkungen, die aufgrund zahlreicher Nährstoffe ausgelöst werden. Bekannt ist Kefir aufgrund folgender Inhaltsstoffe und Wirkungen:
    • Kennzeichnend für Kefir ist auch das enthaltene Probiotika. Da diese in dem Säuremilchgetränk in Kombination mit Hefen und Essigsäurebakterien vorhanden sind, gilt das Getränk als anregend für den Dickdarm. Damit soll Kefir nicht nur die Krankheitserreger in der Darmflora beseitigen, auch die Abwehrkräfte sollen sich mit der Einnahme steigern lassen.
    • Zudem ist Magermilch-Kefir sehr proteinhaltig. Ebenso besitzt das Getränk einen geringen Anteil an Fett und beinhaltet kaum Kalorien. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Kefir oft bei Diäten zum Einsatz kommt. Das Sauermilchgetränk soll dabei vor allem den Stoffwechsel anregen.

    Weitere Kefir Wirkungen

    Aufgrund des Eiweißes und verschiedenen Vitaminen sowie Folsäure trägt Kefir einen positiven Beitrag zur Gesundheit bei. Dank Bestandteile wie Kalzium, Magnesium, Eisen sowie Jod wird der Wachstum von Knochen und Zähne gefördert. Ebenso gelten die Inhaltsstoffe als förderlich für den Aufbau der Muskeln. Weiterhin gilt Kefir als Hilfsmittel für eine schöne Haut. Dabei spielt gerade die intakte Darmflora eine wichtige Rolle. Durch die Beseitigung von Bakterien soll die Bildung von Pickeln verhindert werden.

    Einnahme Kefir in der Schwangerschaft

    Während des Gärungsprozesses entsteht in der Regel ein Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 %. Diese Menge an Alkohol gilt wie bei Fruchtsäften als unkritisch. Dennoch sollte das Getränk nur in geringem Maße konsumiert werden. Nicht selten bekommen Schwangere sogar von Experten empfohlen, ein Glas Kefir täglich zu trinken. Der Grund hierfür besteht in dem hohen Folsäuregehalt des Säuremilchgetränks. Damit zeichnen sich die Kefir Wirkungen also auch in einer Schwangerschaft ab. Ferner sollen die enthaltenen Vitamine auch die Zellentwicklung fördern.

    Wo bekomme ich Kefir?

    Zum einen lässt sich Kefir selbst herstellen. Der Gärungsprozess wurde bereits beschrieben. Aber auch im Handel kann das Säuremilchgetränk erworben werden. Der Unterschied besteht in der industriellen Herstellung. Dabei werden Bakterien und Hefen statt Kefirpilzen verwendet. Die Folge besteht darin, dass kein Alkohol entsteht, sondern Milchzucker gebildet wird.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Typische Nebenwirkungen von Cortison

    Typische Nebenwirkungen von Cortison

    Nebenwirkungen von Cortison

    Um die Nebenwirkungen von Cortison beleuchten zu können, bedarf es zunächst einmal der Erläuterung, wie das Medikament überhaupt wirkt. Cortison wird seit den 50er Jahren zur innerlichen und äußerlichen Anwendung genutzt. Dabei zeigt es nicht nur seine Wirkung bei der Behandlung von Rheuma. Ebenso zeichnet sich Cortison durch seine Fähigkeit, Hauterkrankungen schnell mildern zu können, aus. Das Medikament wirkt dabei nicht nur entzündungshemmend. Ebenso lässt es sich gegen allergische Reaktionen sowie eine beschleunigte Zellteilung einsetzen. Ferner kennzeichnet sich das Medikament dadurch aus, dass es ein Erbrechen bei der Einnahme gewisser Krebsmittel verhindern soll.

    Wir wirkt Cortison?

    Durch die Einnahme von Cortison soll die Bildung bestimmter Eiweißkörper im Zellkern angeregt werden. Mit diesem Prozess entstehen anschließend weitere Reaktionen. Es bedarf jedoch einer Wartedauer von etwa 30 Minuten. Erst dann kann sich die Wirkung des Hormons entfalten. Zu beachten ist, dass dieser Vorgang nur bei einer ausreichenden Menge zustande kommt. Bei einer hohen Dosierung kann jedoch eine sofortige Wirkung eintreten. Dabei lagert sich das Hormon direkt in den Zellwänden ab und ruft weitere Prozesse hervor.

    Anwendungsgebiete von Cortison

    Wie eingangs erwähnt, kann Cortison zur Behandlung von inneren, aber auch äußeren Erkrankungen genutzt werden.

    Innerliche Anwendung

    Cortison gilt bei der Behandlung von Entzündungsreaktionen als wirksames Medikament. Etwaige Reaktionen können zum Beispiel durch Asthmasymptome, Bronchitis oder Rheuma- sowie Nierenerkrankungen ausgelöst werden. Der Entzündungshemmer ist seit vielen Jahren in der Medizin unabkömmlich. Mit der innerlichen Anwendung des Medikaments lassen sich die Symptome nicht nur lindern, teilweise verschwinden diese sogar gänzlich aus dem Körper. Bei der Einnahme ist je nach Krankheitsbild die Uhrzeit zu beachten. So zum Beispiel wird empfohlen, die Einnahme von Cortison aufgrund der Funktion der Nebennierenrinde morgens um 8 Uhr zu vollziehen. Hat das Medikament die gewünschte Wirkung erzielt, muss Cortison behutsam abgesetzt werden. Nur so kann ein Rebound-Effekt vermieden werden. Die maximale Phase der Einnahme ist ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als drei bis vier Wochen aufrechtzuerhalten.

    Äußerliche Anwendung

    Cortison eignet sich nicht nur zur inneren Anwendung. Vielmehr ist das Medikament in der Lage, äußerliche Erkrankungen zu mildern. So zum Beispiel wird das Hormon nicht selten zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt. Darunter zählen typische Krankheitsbilder der Haut wie Juckreiz, Neurodermitis oder Allergien. Cortison sollte allerdings nicht zu lange auf die Haut aufgetragen werden. Eine Anwendung, die einen bestimmten Zeitraum überschreitet kann zur Ausdünnung der Haut führen.

    Unerwünschte Nebenwirkungen von Cortison

    Damit sich die Wirkungen von Cortison gänzlich entfalten können, bedarf es einer Dosierung, die über dem natürlichen Hormonspiegel liegt. Die Folge besteht darin, dass der Körper auf den Hormonüberschuss reagiert. Die Nebenwirkungen von Cortison liegen damit in gewöhnlichen Reaktionen auf die Kortikoidreize. Nebenwirkungen lassen sich vor allem dann verzeichnen, wenn die Einnahme über einen längeren Zeitraum erfolgt. Für gewöhnlich sind kurzfristige Therapieformen mit Cortison nur selten mit Problemen behaftet.

    Verbreitete Nebenwirkungen von Cortison

    Mit der Behandlung von Cortison werden nicht nur erwünschte Effekte erzielt. Langfristig kann es auch zu unerwünschten Folgen kommen. Darunter finden sich folgende Auswirkungen einer Cortisonbehandlung:
    • Der Blutdruck kann ansteigen.
    • Ferner ist es möglich, dass sich der Blutzucker erhöht.
    • Ebenso kann sich die Infektanfälligkeit erhöhen.
    • Eine Zunahme des Gewichts kann erfolgen und
    • es kann zu sogenannten Wassereinlagerungen kommen.
    • Auch Osteoporose kann durch die Einnahme hervorgerufen werden.

    Aus den genannten Gründen sollte die Nutzung von Cortison nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Ebenso sollte die Anwendung nicht länger als nötig ausgeführt werden. Darüber hinaus empfehlen Experten, die Dosierung bei einem Maximum von 10mg/Tag zu belassen.

    Nebenwirkungen von Cortison auf den Regelkreis

    Neben den genannten unerwünschten Reaktionen kann es auch zu Nebenwirkungen, die den Regelkreis der Hormone betreffen, kommen. Die äußere Anwendung des Medikaments kann zu einer verminderten Hormonproduktion führen. In Folge dessen kann es zu einem Schwund der Nebennierenrinde kommen. Wird die Therapie abgebrochen oder beendet, dauert es eine Zeit, bis diese Produktion wieder aufgenommen wird. Somit kann sich dieser Zeitraum als problematisch gestalten.

    Entwicklung der Dosierungsvorschriften

    Wusste man in der Anfangszeit noch nicht, wie sich die Einnahme von Cortison auf den Körper auswirkt, so sind heute die Nebenwirkungen bekannt. Dementsprechend verfährt man heute bei den Therapie-Maßnahmen. Die Höhe der Dosierung richtet sich nach dem Krankheitsbild. So kann es sein, dass Patienten, die nur kurzfristig behandelt werden, eine höhere Dosis erhalten. Diejenigen, die hingegen eine langfristige Behandlung benötigen, bekommen in der Regel eine geringere Dosierung. Das Ziel besteht darin, die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. In jedem Fall ist die Einnahme nicht ohne Absprache mit dem Arzt durchzuführen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Entengrütze – neue Proteinquelle für den Menschen?

    Entengrütze – neue Proteinquelle für den Menschen?

    Die so bezeichnete Entengrütze könnte in Zukunft für den Menschen eine neue Proteinquelle sein. Bei der Entengrütze handelt es sich um Wasserlinsen.

     

    Zukünftige Proteinquelle

    Wissenschaftler haben entdeckt, dass die kleinen Wasserlinsen für die Ernährung des Menschen geeignet sind. Neben einer großen Proteinmenge beinhalten diese Pflanzen auch eine Fülle von Omega 3-Fettsäuren.

     

    Fleischkonsum nimmt ab

    Die Gründe sind vielschichtig, sie können

    • ethischer
    • gesundheitlicher
    • ökologischer

     

    Natur sein. Trotzdem entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, den Fleischkonsum zu reduzieren. Aber auch für diese Personen stellt sich die Eiweißversorgung schwierig dar. Wissenschaftler vertreten jedoch die Meinung, dass es ausreichend pflanzliche Alternativen gibt.

     

    Zudem sind laut Wissenschaftlern pflanzliche Eiweiße gesünder. US-amerikanische Forscher haben in einer durchgeführten Studie herausgefunden, dass Menschen, die pflanzliche Eiweiße in ihre Ernährung integrieren, einen längeres Leben führen können. So berichten indische wie auch deutsche Wissenschaftler von einer neuen Eiweißquelle, die bislang noch unbekannt war: der Entengrütze.

     

    Kostbare Omega 3-Fettsäuren

    Demnach haben Forscher von der Universität Jena in Zusammenarbeit mit den Fachkollegen in Deutschland und Indien unterschiedliche Wasserlinsen untersucht. Die Resultate sind vielversprechend und können in der Fachzeitschrift „Food Chemistry“ nachgelesen werden.

     

    Wie Prof. Dr. Gerhard Jahreis – Universität Jena – verlautet lässt, kann es sich bei den Wasserlinsen durchaus um eine neue Eiweißquelle für den Menschen handeln. Demgemäß lässt sich Entengrütze mit Erbsen, Lupine und Raps vergleichen. In der Trockenmasse sind 30 Prozent Proteine enthalten. Des Weiteren sind wichtige Omega 3-Fettsäuren, wie beispielsweise alpha-Linolensäure und Stearidonsäure in der kleinen Pflanze enthalten. Dadurch eignen sich Wasserlinsen hervorragend für glutenfreie Gebäcke sowie Smoothies.

     

    Keine zusätzlichen Anbauflächen für Wasserlinsen vonnöten

    PD Dr. Klaus Appenroth – Friedrich-Schiller-Universität Jena – erläutert, dass sich Wasserlinsen sehr schnell vermehren. Demzufolge werden keine weiteren Anbauflächen benötigt. In aktuell durchgeführten Tests hat insbesondere die Art Wolffia globosa am besten abgeschnitten. Diese findet überwiegend in Asien Verwendung als Gemüsebeilage, Suppe oder auch Omelette.

     

    Forschern zufolge können Wasserlinsen ohne Probleme in Wasser aufgelöste Spurenelemente aufnehmen. Dadurch lassen sich mit einem marginalen Aufwand ernährungsbedingte Mangelerscheinungen beim Menschen ausgleichen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Zervixschleim – Hinweise auf fruchtbare Tage (Aufgabe des Schleims)

    Zervixschleim – Hinweise auf fruchtbare Tage (Aufgabe des Schleims)

    Mit der Zervix wird der Gebärmutterhals bezeichnet. Dabei sondert der Gebärmutterhals ein Sekret ab – den Zervixschleim. Dieses zähflüssige Sekret kann eine durchsichtige oder milchig-weiße Optik aufweisen. Der Schleim besteht aus

    • Aminosäuren
    • Wasser
    • Zuckern
    • Enzymen
    • Schleimstoffen

     

    Aufgabe des Zervixschleims

    Der Zervixschleim dient als Schleimpfropf zum Verschließen des Gebärmutterhalses. Dabei verhindert er das Eindringen von Krankheitserregern in die Gebärmutter. Innerhalb des Menstruations-Zyklus verändert sich der Schleim. Somit kann dieser wichtige Hinweise auf die fruchtbaren Tage einer Frau geben.

     

    Die Billings-Methode

    Durch die Anwendung der Billings-Methode können Frauen lernen, ihre fruchtbaren Tage durch die Veränderung des Schleims besser zu bestimmen. Jeden Monat reift eine Eizelle im Körper der Frau heran. Nachdem sich diese Eizelle vom Eierstock gelöst hat, bleibt diese für zwölf bis 24 Stunden befruchtungsfähig. In der Regel erfolgt dieser Eisprung um die Zyklusmitte einer Frau.

     

    Dabei können die Samenzellen etwa 72 Stunden im Körper der Frau überleben. Das heißt also, eine Frau hat ungefähr vier bis fünf fruchtbare Tage pro Zyklus zur Verfügung. Während des Verlaufs des Zyklus einer Frau verändert sich der Zervixschleim. Dies geschieht durch die Veränderung des Östrogen-Spiegels.

     

    Nähert sich der Eisprung, kommt es zur vermehrten Produktion von Schleim. Infolgedessen wird dieser dünnflüssiger. Diese Veränderungen können Frauen sehr sensibel an sich selbst wahrnehmen. Dadurch lernen sie, die Zeit der fruchtbaren Tage besser zu bestimmen.

     

    Entnehmen von Zervixschleim

    Es existieren zwei Methoden, Zervixschleim zu entnehmen:

    • durch den Scheideneingang
    • am Muttermund.

     

    Dabei ist die erste Methode die einfachste. Mit dem Finger fährt die Frau über den Scheideneingang.  Ferner ist es möglich, den Finger maximal einen Zentimeter in die Scheide einzuführen und dort den Schleim zu entnehmen.

     

    Die zweite Methode eignet sich vor allem für Frauen, bei denen äußerlich kein Zervixschleim zu finden ist. Hierzu nehmen Frauen am besten eine hockende Stellung ein. Somit ist es besser möglich, den Muttermund zu ertasten. Dieser befindet sich ungefähr acht Zentimeter vom Scheideneingang entfernt in Richtung Bauchdecke. Er ist als Halbkugel mit einer Delle in der Mitte fühlbar.

     

    Befindet sich die Frau in ihren fruchtbaren Tagen, ist der Muttermund leichter ertastbar. Denn er steht dann höher. Das bedeutet, dass der Muttermund weniger weit in die Scheide hineinragt und weicher ist als an unfruchtbaren Tagen. Schließlich können die Frauen mit dem Finger leicht gegen den Muttermund drücken und den Schleim entnehmen.

     

    Auswertung von Zervixschleim

    Nach der Entnahme des Schleims erfolgt eine Auswertung desselben. Dafür wird der Zervixschleim zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und leicht auseinandergezogen. Liegt die Menstruationsblutung noch nicht lange zurück, ist dieser Schleim sehr zähflüssig und dick. Die Frauen sind in dieser Zeit am wenigsten fruchtbar. Denn die zähe Konsistenz des Schleims macht es den Spermien unmöglich, in die Gebärmutter einzudringen.

     

    Ebenfalls lässt sich auf die unfruchtbaren Tage einer Frau schließen, wenn der Zervixschleim folgende Aspekte aufweist:

    • cremige Konsistenz
    • perlweiße bis cremeweiße Farbe
    • Lotion-artig.

     

    Ist der Schleim dünnflüssiger, gelangen die Spermien schneller in die Gebärmutter. Wenn der Zervixschleim eine wässrige Konsistenz aufweist, steht der Eisprung kurz bevor. Weitere Hinweise auf den nahenden Eisprung können unter anderem

    • völlig klarer Schleim
    • Schleim tropft vom Finger
    • vom Finger rinnender Schleim
    • Konsistenz von rohem Eiweiß
    • spinnbarer Schleim
    • lässt sich bis zu 5 cm in die Länge ziehen, ohne zu zerreißen
    • Verdopplung oder sogar Verdreifachung des Schleims kurz vor dem Eisprung

    sein.

     

    Natürlich dauert es erst einmal mehrere Monate, bis der Schleim richtig eingeschätzt werden kann. Einesteils variiert dieser Lernprozess je nach

    • Alter der Frau
    • Ernährung
    • Lebensführung.

     

    Trägt die Frau verschiedene Faktoren des Zervixschleims in ein Verlaufsprotokoll ein, so werden die fruchtbaren Tage auf einen Blick sichtbar. Beispielsweise kann es sich hierbei um Menge, Konsistenz, Farbe und Feuchtigkeit handeln.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Intermittent Fasting – Fasten und Essen (periodisches Fasten)

    Besonders im Fitness-Bereich sind viele Sportler von Intermittent Fasting überzeugt und begeistert. Es handelt sich bei Intermittent Fasting um periodisches Fasten. Das heißt, nach einer Fastenperiode von mehreren Stunden folgt eine Zeit, in der gegessen werden darf.

     

    Beispielsweise lässt sich eine 16-stündige Fastenzeit mit einer achtstündigen Ess-Phase kombinieren. Dieses Timing zwischen Fasten und Essen ist der Inhalt des Intermittent Fasting Konzepts. Dabei muss jeder Intermittent Fasting Teilnehmer selbst die Zusammensetzung der Nahrung festlegen.

     

    Gründe für das Intermittent Fasting

    Doch weshalb wird dieses spezielle periodische Fasten überhaupt angewendet? Das hat mehrere Gründe, unter anderem:

    • Gewichtsabnahme fällt den Teilnehmern leichter
    • niedriger Körperfettanteil
    • Erhalten der Muskelmasse
    • Glucose-Anteil während des Fastens im Blut ist sehr niedrig
    • hoher Ausstoß an Wachstumshormonen
    • Kontrolle des Hungers – kaum Hunger in der Fasten-Phase
    • psychologische Vorteile und Motivation – Essen in einer Diät-Phase steht bevor
    • einfach durchführbar
    • Aufwand für Essenszubereitung ist geringer – weniger Essen muss zubereitet werden
    • Zubereitung von Frühstück und Mittagessen fällt weg – es bleibt mehr Zeit für andere Dinge
    • kein ständiges Denken ans Essen
    • erhöhte Konzentrationsfähigkeit
    • Wegfall von Müdigkeitsanfällen nach den Mahlzeiten
    • Steigerung der Produktivität
    • gesundheitliche Vorteile (in Tierversuchen lebensverlängernde Wirkungen von Intermittent Fasting nachgewiesen, unter anderem geringer Blutdruck und kognitive Gehirnfunktionen bleiben länger erhalten, reduziertes Krebswachstum, Überlebenswahrscheinlichkeit nach schweren Operationen erhöht sich, Reduzierung der Symptome von Diabetes, Verringerung der Symptome von Alzheimer)
    • weitere Vorteile für die Gesundheit (in Studien an Menschen positive Auswirkungen, unter anderem Reduktion von LDL und Triglyceride sowie Erhöhung des HDL, Erhöhung der Immunabwehr)
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Resistenz von Zellen gegenüber Stress erfährt Verringerung
    • Festessen, Feiern und Essen gehen – können mühelos durchgeführt werden
    • großes Kalorien-Polster durch die Fasten-Phase beim Intermittent Fasting.

     

    Die Umstellung auf Intermittent Fasting

    Sicherlich werden viele Menschen den Effekt kennen, dass gerade kurz vor den erwarteten Mahlzeiten das Hungergefühl besonders groß ist. Dies liegt an dem Hormon Ghrelin. Wenn eine baldige Essensaufnahme vermutet wird, steigt der Hormonspiegel automatisch an.

     

    Dieses Hormon gewöhnt sich natürlich an den alltäglichen Verlauf der Mahlzeiten. Sofern jetzt die Umstellung der Mahlzeiten-Frequenz erfolgt, dauert es einige Zeit, bis sich der Hormonspiegel an Ghrelin ebenfalls umgestellt hat. Bei vielen Menschen löst diese Umstellungsphase beim Intermittent Fasting deshalb Hungergefühle aus. Allerdings verschwinden diese nach wenigen Tagen der Eingewöhnung wieder.

     

    Wenn das Fastenmuster konstant gehalten wird, kann mit den Hungergefühlen noch besser umgegangen werden. Dadurch muss sich der Körper nicht ständig immer wieder neu umstellen. Manche Menschen kennen diese Umstellungsprobleme gar nicht. Auch sind ihnen Probleme mit Hungergefühlen unbekannt.

     

    Verschiedene Formen des Intermittent Fasting

    Es lassen sich hauptsächlich zwei Formen von Intermittent Fasting unterscheiden:

    • die tägliche Fasten- und Essensphase
    • das Fasten über 24 Stunden.

     

    Dabei können die Teilnehmer von Intermittent Fasting beispielsweise einen Tag lang essen und einen Tag fasten. Oder es besteht die Möglichkeit des Fastens zum Beispiel von 18 Uhr bis 18 Uhr am nächsten Tag. Danach kann jeder Teilnehmer essen, was auf dem Diätplan steht.

     

    Fasten fällt vielen Menschen leichter, da sie sich auf das kommende Essen freuen können. Diese Methode garantiert Erfolg. Während der Fastenphasen macht sich übrigens nur ein Verzicht auf das Essen erforderlich. Wasser kann und muss sogar getrunken werden. Zu den drei ganz bekannten Intermittent Fasting Systemen zählen:

    • 16/8
    • 20/4
    • 1 – 2 Tage in der Woche.

     

    Die beliebteste und bekannteste Variante von Intermittent Fasting im Kraftsport ist 16/8. Dies bedeutet, dass auf einer 16-stündigen Fasten-Phase ein achtstündiges Essensfenster folgt. Bei 20/4 gibt es eine 20-stündige Fasten-Phase, die durch eine vierstündige Essens-Phase Ablösung erfährt. In diesen vier Stunden darf dann alles gegessen werden, worauf instinktiv Lust besteht.

     

    Wichtig ist, solange zu essen, bis das Sättigungsgefühl eintritt. Dabei gilt 20/4 als Urernährungsprinzip der Menschheit. Die Fasten-Phase ist hierbei mit der früheren Phase des Jagens gleichgesetzt. Dahingegen ist die Essensphase mit der früheren Zeit des Essens der Beute vergleichbar.

     

    Bei Bodybuildern hat sich das System des Fastens von einem bis zwei Tage in der Woche am wenigsten durchgesetzt. Dennoch funktioniert es, weil die fehlenden Kalorien der zwei Tage insgesamt in einer Woche fehlen.

     

    Mythen

    Zahlreiche Menschen nehmen an, sie verlieren durch einen 16-stündigen Verzicht auf jegliches Essen sofort an Muskelmasse. Jedoch ist dem nicht so. Nach einer Mahlzeit konzentriert sich der Körper erst einmal auf die Nährstoffversorgung und den Verdauungsprozess. Besonders große Mahlzeiten liefern auch noch viele Stunden nach dem Essen Nährstoffe, die der menschliche Körper für den Muskelaufbau und Fettabbau verwendet.

     

    Diesen Mythos können wir auch durch die Menschheitsgeschichte entkräften. Wenn wir die Jäger und Sammler betrachten, können wir feststellen, dass damals die Männer viele Stunden lang auf Beutejagd gingen. Nicht immer war die Jagd von Erfolg gekrönt. In dieser Zeit gab es nichts zu essen. Dennoch wiesen die Männer ausreichend Muskelmasse auf, um die nächsten Jagd-Einsätze erfolgreich absolvieren zu können. Es wäre fatal gewesen, wenn innerhalb weniger Stunden Muskeln abgebaut wären. Denn dann hätte die Menschheitsgeschichte wohl keine Chance gehabt, eine erfolgreiche Entwicklung zu durchlaufen.

     

    Regeln beim Intermittent Fasting

    Es gibt mehrere Regeln beim Intermittent Fasting, die unbedingt Beachtung finden sollten. Denn nur beim Einhalten dieser Regeln lassen sich Erfolge beim Abnehmen verbuchen.

    • Das Intermittent Fasting sollte immer zur selben Zeit eines jeden Tages durchgeführt werden.
    • Ein Zeitplan ist besonders wichtig für den Erfolg.
    • Während des Fastens sind nur wenige Getränke erlaubt: Wasser, Kaffee, Getränke mit Zero Kalorien, Grün-Tee.
    • Während der Fasten-Phase am Anfang sollte die Zeit gut genutzt werden. Ablenkung ist erlaubt, beispielsweise durch Sport.
    • Während der Essens-Phase kann der Teilnehmer selbst entscheiden, wie viele Mahlzeiten er zu sich nimmt. Wichtig ist aber die Einhaltung aller wichtigen Makro-Nährstoffe während der Essens-Phasen.
    • Nach dem Training ist der Körper ganz besonders aufnahmefähig für Makro-Nährstoffe.
    • Vor dem Training sollte während der Essens-Phasen eine kohlenhydratreiche Mahlzeit gegessen werden.
    • Wenn kein Training während der Essens-Phasen erfolgt, sollte die erste Mahlzeit die größte sein und viel Eiweiß enthalten.

     

    Vorsicht:  Nicht für alle Menschen ist Intermittent Fasting geeignet. Besondere Vorsicht ist für folgende Personengruppen geboten:

    • Menschen mit Essstörungen (beispielsweise Essstörung mit periodischen Heißhungerattacken)
    • Personen, die nicht gerne viel zu wenigen Mahlzeiten essen
    • All jene, die Konzentrationsschwierigkeiten oder eine Verminderung der geistigen Leistung während der Fastenphase haben
    • viele Frauen, die sich mit kürzeren Fasten-Phasen wohler fühlen.

    [content-egg-block template=offers_list]