Schlagwort: Entzündung

  • Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Im Vergleich zu anderen, auch medial deutlich präsenteren, Krebsarten handelt es sich beim Gallenblasenkrebs um eine eher seltene Erkrankung, die zudem bisher wenig erforscht wurde. Fest steht jedoch, laut den aktuellen Forschungsergebnissen, dass das Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, vor allem ab 50 steigt. Wissenschaftler untersuchen hier immer wieder den Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen der Gallenwege und dem Wachstum von Tumoren. Zudem stehen auch Infektionen mit Hepatitis C, HIV und die klassische Leberzirrhose im Verdacht, die Entstehung der Krankheit zu begünstigen.

    Erst vor Kurzem wurde auch bestätigt, dass das Rauchen das eigene Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, steigern kann.

    Gibt es besondere Risikogruppen für das Gallenblasenkarzinom?

    Aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Gallenblasenkrebs um eine Krebsart handelt, die noch vergleichsweise wenig erforscht wurde, dauern die Untersuchungen in diesem Bereich an. Fest steht dennoch, dass die bösartigen Tumore im Bereich der Gallenblase etwas häufiger bei Frauen als bei Männern auftreten. Anders verhält es sich jedoch mit Hinblick auf Tumore in den Gallenwegen. Hier sind die Männer öfter betroffen.

    Kann dem Gallenblasenkrebs aktiv vorgebeugt werden? – Nein, umso mehr aber seinen Ursachen!

    Laut dem aktuellen Stand der Forschung kann niemand der Entstehung dieser Krebsart aktiv vorbeugen. In der Regel entsteht der Gallenblasenkrebs langsam und auf der Basis eines langjährigen Gallensteinleidens. Genau Letzterem kann jedoch mit Hilfe:

    • einer gesunden Ernährung
    • einem ausgeglichenen Lebensstil
    • des Haltens des körpereigenen Idealgewichts

    vorgebeugt werden. Dennoch: Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen existieren in diesem Bereich nicht. Es besteht also lediglich die Chance, das Risiko für Gallenerkrankungen im Allgemeinen zu reduzieren. Immerhin bestehen Gallensteine fast komplett aus Cholesterin. Eine Verbindung zwischen der Ernährung der Patienten und der Krankheit ist damit definitiv gegeben. Wer hier schon in der Jugend frühzeitig ansetzt und auf eine ausgeglichene Ernährung baut, verfügt über gute Voraussetzungen, auch im Alter nicht unter Gallenbeschwerden leiden zu müssen.

    Mit Hinblick auf die erwähnten Gallensteine gilt jedoch dasselbe wie in Bezug auf den gefürchteten Gallenblasenkrebs: die Symptome bleiben oftmals aus. Auch die Steine werden daher oft erst im Rahmen von Routineuntersuchungen festgestellt.

    Das sind die typischen Symptome für Gallenblasenkrebs

    Das Gefährliche am Gallenblasenkrebs ist die Tatsache, dass die Betroffenen erst vergleichsweise spät über Beschwerden klagen. Wird ein Tumor schlussendlich entdeckt, ist dieser oftmals schon vergleichsweise groß und unter Umständen entsprechend schwer zu behandeln.

    So deutet beispielsweise ein Rückstau der Galle auf die Erkrankung in Kombination mit einer geringen Bilirubinausscheidung hin. Weitere Anzeichen, die unter anderem auch mit dem Bilirubinwert zusammenhängen, sind unter anderem:

    • eine Gelbfärbung der Haut und den Augen
    • Jucken der Haut
    • Stuhl- und Urinverfärbungen
    • Bauchschmerzen
    • Übelkeit.

    Aufgrund der Tatsache, dass die besagten „typischen Symptome“ für Gallenblasenkrebs jedoch auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, müssen mehrere Untersuchungen die Diagnose untermauern. Eine röntgenologische Darstellung spielt hier ebenso eine Rolle wie Ultraschall, CT oder MRT.

    Wie wird ein diagnostizierter Gallenblasenkrebs eigentlich behandelt?

    Je nachdem, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist, gestaltet sich entsprechend auch die Therapie. So sind Operationen vor allem dann das Mittel der Wahl, wenn der Tumor noch nicht allzu groß ist und sich scharf vom Rest des Gewebes abgrenzen lässt. Je nach Lage ist es hier jedoch unter Umständen nötig, einen Teil der Leber zu entfernen.

    Die schlechte Nachricht: wird der Tumor jedoch zu spät erkannt, kann der Gallenblasenkrebs oftmals nicht mehr geheilt werden. Aus medizinischer Sicht geht es dann vor allem darum, den Patienten vor allzu großen Schmerzen zu bewahren und die Beschwerden in jeder Hinsicht entsprechend zu lindern.

    Nicht jeder Mensch, der unter Gallenblasenkrebs leidet, kann jedoch auch operiert werden. Hier gilt es dann in jedem Falle, die ansonsten gestauten Gallenwege zu entlasten. Parallel dazu empfehlen viele Mediziner eine Chemotherapie, wenn der Patient ansonsten über keine gesundheitlichen Einschränkungen verfügt und belastbar ist.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Tripper – nicht nur Männer sind betroffen (Gonorrhoe)

    Tripper – nicht nur Männer sind betroffen (Gonorrhoe)

    Beim Tripper bzw. „Gonorrhoe“ handelt es sich wohl um eine der bekanntesten Geschlechtskrankheiten. Rund um die jeweiligen Beschwerden ranken sich jedoch viele Mythen. Viele Menschen sind immer noch der Meinung, ausschließlich Männer seien betroffen. Fakt ist jedoch, dass diese Krankheit durchaus beide Geschlechter treffen kann.

    Diese Symptome lassen auf Tripper deuten

    Wenn sich ein Mensch mit Tripper infiziert hat, lassen die ersten Symptome in der Regel nicht lange auf sich warten. So dauert es lediglich circa drei bis zehn Tage bis Schmerzen beim Wasserlassen und ein charakteristischer Ausfluss auftreten. Einige Patienten verspüren jedoch auch während der Anfangszeit der Infektion keine Beschwerden.

    Besonders gefährlich: wer nicht weiß, dass er unter Tripper leidet, steckt womöglich seine Partner (unwissend) an. Weitere mögliche Folgen eines nicht-behandelten Tripper sind zudem unter anderem:

    ·         ein chronischer Verlauf

    ·         Entzündungen in den Geschlechtsorganen

    ·         eine mögliche Unfruchtbarkeit.

    Daher ist es wichtig, beim ersten Verdacht auf Gonorrhoe den Arzt des Vertrauens aufzusuchen und nicht allzu viel Zeit vergehen zu lassen.

    Mit Hinblick auf diese Krankheit gilt auch ein unterschiedliches Beschwerdebild bei Männern und Frauen als klassisch. So leiden Frauen meist unter den Schmerzen beim Wasserlassen und dem Ausfluss, sowie einer Gebärmutterhalsentzündung und einem möglichen Verkleben der Eileitern. Bei Männern kann sich hingegen die Harnröhrenöffnung entzünden und auch die Prostata und den Hoden angreifen.

    Bei beiden Geschlechtern zeigen sich, je nach Krankheitsverlauf auch eher allgemeine Symptome, wie beispielsweise Schüttelfrost, Ausschlag oder Fieber.

    So wird Tripper medizinisch behandelt

    Die Behandlung eines Trippers ist in der Regel frei von Komplikationen. Hier kommen meist Antibiotika zum Einsatz, die vergleichsweise schnell für eine Linderung der akuten Beschwerden sorgen. Früher wurde hier Penicillin verabreicht. Viele der Gonokokken-Arten haben im Laufe der Jahre jedoch eine Immunität entwickelt. Daher kommen in der heutigen Zeit andere Präparate zum Einsatz.

    Die Behandlungsdauer mit dem entsprechenden Antibiotikum ist vergleichsweise kurz. So genügt in der Regel eine einzige Einnahme, um der Krankheit Herr zu werden. Einige Mediziner entscheiden sich jedoch auch alternativ für eine Injektion. Wichtig ist es in jedem Falle, wie auch bei jeder anderen Art von Antibiotikum die angeratene Dosierung einzuhalten. Ansonsten könnte es sein, dass nicht alle Erreger abgetötet werden und die Gabe erneut erfolgen muss.

    Die Nachkontrolle als Bestandteil der Behandlung

    Wenn das Antibiotikum eingenommen wurde, ist es von medizinischer Seite aus wichtig, den Erfolg zu dokumentieren. Hierzu findet nach circa sieben Tagen eine Nachkontrolle statt. Während dieser Zeitspanne sollten Sie unbedingt auf Sex verzichten, um nicht noch weitere Personen zu gefährden bzw. anzustecken.

    Ratsam ist es auch, dass sich die Personen, mit denen Sie während Ihrer Erkrankung Sex hatten, ebenfalls auf Tripper untersuchen lassen.

    Die Heilungschancen stehen gut

    Auch wenn die Diagnose „Tripper“ auf viele Menschen beunruhigend wirken mag: die Krankheit ist -sowohl bei Frauen als auch bei Männern- gut heilbar. Auch eventuell entstandene Entzündungen hinterlassen im Normalfall keinerlei bleibende Schäden.

    Dennoch sollte Tripper selbstverständlich nicht unterschätzt werden. Besonders dann, wenn er über einen allzu langen Zeitraum unbehandelt bleibt, sind nicht selten Komplikationen in Form von Verklebungen und Unfruchtbarkeit die Folge.

    So beugen Sie Tripper vor

    Da es sich beim Tripper um eine klassische Geschlechtskrankheit handelt, ist verständlich, dass Kondome zu den besten Möglichkeiten gehören, einer Ansteckung vorzubeugen.

    Sollten Sie als Schwangere unter Tripper leiden, könnte es sein, dass Sie Ihr Baby damit auch anstecken. Das Resultat wäre eine eitrige Bindehautentzündung des Kindes. Diese könnte, sofern sie nicht behandelt wird, sogar zur Erblindung Ihres Nachwuchses führen. Daher ist es extrem wichtig, dass die betroffenen Kinder direkt nach der Geburt mit antibiotikahaltigen Augentropfen behandelt werden.

    Die Anzahl der Babys, die mit Tripper auf die Welt kommen, geht jedoch zurück. Zurückzuführen ist dieser Umstand vor allem auf die genauen Vorsorgeuntersuchungen der Mutter während der Schwangerschaft.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Erkältung, Grippe oder Scharlach? Wir zeigen die Symptome auf

    Erkältung, Grippe oder Scharlach? Wir zeigen die Symptome auf

    Haben sie sich auch schon gefragt ob es eine Erkältung, Grippe oder Scharlach ist? Wir zeigen die Symptome auf.

    Winterzeit ist Erkältungszeit. Besonders dann, wenn Ihre Kinder eine Kita oder schon die Schule besuchen, werden sie jeden Tag mit etlichen Viren und Bakterien konfrontiert. Manchmal handelt es sich bei den Beschwerden jedoch nicht um „nur eine Erkältung“, sondern um Scharlach. Die Krankheit ist hochansteckend und sollte daher am besten frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Doch woran erkennen Sie eigentlich Scharlach? Ist hier wirklich immer ausschließlich auf die rote Zunge zu achten?

     

    Klassische Symptome bei Scharlach – das müssen Sie wissen

    Scharlach entwickelt sich stufenweise. Die klassische rote Himbeerzunge ist meist das letzte Anzeichen, das ausgemacht werden kann. Meist startet die Krankheit mit:

    • Kopf- und Halsschmerzen
    • Schluckbeschwerden
    • Schüttelfrost

    und Fieber. Teilweise verspüren die Patienten auch Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Ein weiteres Anzeichen, das auf Scharlach hinweist, sind stark angeschwollene Lymphknoten am Hals. Es dauert in der Regel ein bis zwei Tage bis sich zusätzlich ein Juckreiz auf der Haut einstellt. Dieser kann sich auf den kompletten Körper (außer die Innenflächen der Hände und die Fußsohlen) ausbreiten. Genau hier schält sich jedoch einige Tage später. Ein untrügliches Zeichen ist auch die bekannte rote Zunge.

     

    Erkältung, Grippe oder Scharlach – im Zweifelsfall immer zum Arzt

    Besonders dann, wenn die Beschwerden noch nicht allzu stark sind und auch die Zunge (noch) über eine normale Farbe verfügt, fällt es Laien oft schwer, den Unterschied zwischen einer Grippe und Scharlach zu erkennen. Suchen Sie daher im Zweifelsfall, beispielsweise auch dann, wenn es Ihrem Kind besonders schlecht geht, immer den Arzt auf, um Komplikationen zu vermeiden. Im Falle von Scharlach beugen Sie somit weiteren Beschwerden, wie zum Beispiel einer Mittelohr- oder Nebenhöhlenentzündung vor. Ein unbehandelter Scharlach kann sich –in seltenen Fällen- übrigens auch zu einer Lungenentzündung entwickeln.

    Demgegenüber stehen sehr gute Behandlungsmöglichkeiten. Die Patienten sind, nach der Gabe von Antibiotika, schon 24 Stunden später nicht mehr ansteckend. Wer auf die Einnahme der entsprechenden Medikamente verzichtet, kann sein Umfeld hingegen noch bis zu drei Wochen mit Scharlach infizieren.

  • Die Aphte – schmerzhafte Bläschen im Mund, was hilft?

    Die Aphte – schmerzhafte Bläschen im Mund, was hilft?

    Liegt eine Entzündung der Mundschleimhaut vor, wird von einer Aphte gesprochen. Diese macht sich meistens als trübes Gebilde am Zahnfleisch bemerkbar. Aber auch an der Zunge, Gaumen, den Mandeln oder innen an den Lippen tritt eine Aphte gehäuft auf. Relativ selten können weiteren Schleimhäute betroffen sein, beispielsweise im Genitalbereich.

     

    Symptome einer Aphte

    Aphten sind stark schmerzende Entzündungen im Mundraum. Dabei weist die betroffene Stelle eine Rötung auf. Wer unter einer Aphte leidet, verspürt an der entzündeten Stelle ein Brennen oder Jucken. Diese Symptome machen sich insbesondere beim Essen bemerkbar. Auch bei der Zufuhr säuerlicher Getränke schmerzt diese.

     

    Unterschieden werden drei Formen von Aphten. Am häufigsten vertreten sind die schmerzhaften Bläschen mit einer Größe von rund einem Zentimeter. Dabei findet lediglich eine oberflächliche Schädigung statt. Diese heilen binnen weniger Tage.

     

    Eine zweite Variante Aphten kann eine Größe bis zu drei Zentimetern erreichen. Bis zu deren Abheilung können Wochen bis Monate vergehen. Hierbei ist die Schleimhaut tiefer geschädigt. Nach Abheilung lässt sich eine Narbenbildung nachweisen. Diese Form tritt relativ selten auf.

     

    Noch seltener kommt die dritte Form in Erscheinung. Dabei handelt es sich um das Auftreten einer höheren Anzahl kleinerer Aphten.

     

    Bläschen im Mundraum können einen chronischen Verlauf nehmen. Hierbei spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Weniger betroffen sind jedoch ältere Personen wie auch Kinder. Häufig leiden Erwachsene unter diesen Entzündungen der Mundschleimhaut. Dabei sind Frauen öfter betroffen als Männer.

     

    Mögliche Ursachen der Bläschenbildung im Bereich der Mundhöhle

    Bislang konnten Forscher noch keine genauen Ursachen für die Aphte herausfinden. Vermutlich spielen verschiedene Auslöser eine Rolle. Hierzu zählen auch genetische Faktoren. Als gesichert gilt jedoch, dass die menschliche Psyche eine bedeutsame Rolle bei der Entwicklung der Bläschen einnimmt. Zur Erhöhung des Risikos tragen ein angeschlagenes Immunsystem sowie starker Stress bei.

     

    Wie lässt sich eine Aphte behandeln?

    Im Allgemeinen muss die Bläschenbildung im Mundraum nicht behandelt werden. Hierbei handelt es sich um keine ansteckende Erkrankung. Zur Schmerzlinderung kommen jedoch lokale

    • Gurgellösungen
    • Salben
    • Sprays

     

    zum Einsatz. Dadurch lassen sich die klassischen Symptome betäuben.

     

    Bedingt durch die angegriffene Schleimhaut ist es empfehlenswert, neben den schmerzlindernden Mitteln ferner auf keimabtötende Mundspülungen zurückzugreifen. Diese verhindert das Eindringen von Krankheitserregern.

     

    Einsatz von Hausmitteln im Kampf gegen Aphten

    Neben Medikamenten zeigen auch allgemeine Hausmittel eine schmerzlindernde Wirkung. Außerdem können Hausmittel zur schnelleren Abheilung einer Aphte beitragen.

     

    Bewährt hat sich insbesondere eine Kamillentinktur, die es in allen Drogerien und Apotheken gibt. Ebenso besteht die Möglichkeit der Selbstherstellung derselben. Ein mehrmaliges Ausspülen des Mundes mit der Kamillentinktur trägt zur Desinfizierung des Mundraumes bei. Ferner lässt sich eine Schmerzlinderung und Abklingen der Aphte binnen weniger Tage erzielen.

     

    Backpulver lässt sich mithilfe eines Wattestäbchens mehrmals am Tag auf die entzündete Stelle auftragen. Dabei hat das Backpulver eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung.

     

    Grüner Tee eignet sich hervorragend zur Behandlung der Bläschen in der Mundhöhle. Dieser ist nicht fermentiert. Deshalb enthalten die Blätter noch sämtliche wertvolle Inhaltsstoffe, beispielsweise auch Catechine. Diese weisen eine antioxidative Wirkung auf. Betroffene trinken mehrmals täglich eine Tasse Grünen Tee. Zur Verstärkung der Abheilung der Aphte können zusätzlich einige Blätter des Tees gekaut werden.

     

    Eine sehr gute Wirkung zeigt auch Teebaumöl zur Behandlung der bekannten Symptome. Allerdings gilt es hierbei Vorsicht walten zu lassen. Teebaumöl kann im Mundraum schlimmstenfalls Übelkeit oder Verätzungen hervorrufen. Deshalb die Aphte nur leicht mit Teebäumöl betupfen.

     

    Aber auch Zitronensaft zeigt eine hervorragende Wirkung als Hausmittel gegen Aphten. Frisch gepresster Zitronensaft wird einfach mit lauwarmem Wasser verdünnt. Hierzu kommt ein Teelöffel Honig. Zusammen mit dem aufgelösten Honig sollte der Zitronensaft mehrmals am Tag mithilfe eines Wattestäbchens auf die Aphte aufgetragen werden.

     

    Eine zusätzliche Gabe von Vitamin C in einer Dosis von 200 mg zeigt positive Wirkungen bei einer Aphte. Darüber hinaus kann zweimal täglich das Pulver einer zermahlenen Vitamintablette auf die Aphte aufgetragen werden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Augenbrennen: Wie entsteht es und was hilft dagegen?

    Augenbrennen: Wie entsteht es und was hilft dagegen?

    Unsere Augen gehören zu den empfindlichsten Organen und sind tagtäglich Belastungen ausgesetzt. Viele Menschen arbeiten über Stunden am Computer und schauen darüber hinaus regelmäßig auf ihr Smartphone. Hinzu kommt die kalte Zugluft, die die Augen zusätzlich belasten kann. Die täglichen Reizungen führen mitunter zu unerwünschten Augenbeschwerden – eine davon ist das unangenehme Brennen der Augen.

     

    Symptome und Ursachen

    Wenn die Augen beginnen zu brennen, ist sehr häufig eine unspezifische Konjunktivitis – also eine nicht-infektiöse Bindehautentzündung – die Ursache. Diese ist in der Regel auf eine äußere Reizung der Bindehaut zurückzuführen. Im Winter ist insbesondere die sehr kalte und trockene Luft ein zusätzlicher Reizfaktor für die Augen. Das Auge benötigt einen dauerhaften Tränenfilm, der unter anderem Fremdkörper ausspült und sowohl die Binde- als auch die Hornhaut mit Nährstoffen versorgt. Wird nicht genug davon gebildet oder schwindet der Tränenfilm aufgrund zu trockener Luft, kommt es infolgedessen auch zu trockenen Augen, mit denen das unangenehme Augenbrennen, Jucken oder auch Rötungen einhergehen.

    Das Risiko unter Augenbrennen zu leiden, ist bei solchen Personengruppen besonders hoch, die regelmäßig mit chemischen oder physikalischen Reizstoffen zu tun haben. Aber auch dauerhafte Bildschirmarbeit oder Bauarbeiten sind typische Tätigkeiten, bei denen die Wahrscheinlichkeit steigt, brennende Augen zu entwickeln. Weitere typische Ursachen sind:

    • Wind, Zugluft
    • Staub, Allergene
    • Fremdkörper
    • UV-Strahlung, Hitze, grelles Sonnenlicht
    • Smog, Ozon, Rauch
    • falsch angepasste Brille
    • Schlafmangel
    • Verunreinigte bzw. beschädigte Kontaktlinsen
    • Kosmetika

    In seltenen Fällen kann auch eine ernsthafte Erkrankung die Ursache sein. Bei stark brennenden Augen ist es deshalb ratsam, so zeitnah wie möglich einen Augenarzt aufzusuchen und die genaue Ursache abzuklären. Ernsthafte Erkrankungen, die sich durch ein starkes Brennen in den Augen äußern können, sind vor allem Diabetes, Rheuma oder Lebererkrankungen. Auch Bluthochdruck kann die Entstehung brennender Augen begünstigen.

     

    Das Brennen lindern: So geht’s

    In den meisten Fällen steckt keine ernsthafte Krankheit hinter dem Leiden. Ein häufiger Fehler bei leicht brennenden Augen ist jedoch, an den Augen zu reiben. Dadurch gelangen unter Umständen Fremdkörper und Krankheitserreger in die ohnehin bereits gereizten Augen. Das unangenehme Brennen einfach auszuhalten, ist zwar schwierig, aber oftmals die bessere Alternative. Manchmal kann man schon durch kleine Änderungen im Alltag das Krankheitsrisiko minimieren: Beispielsweise, indem man auf bestimmte Kosmetika verzichtet oder die Monitorarbeit bzw. das Fernsehen auch mal unterbricht und seine Augen etwas ausruht.

    Was die Symptome betrifft, wird zwischen akuten, kurzfristigen, dauerhaften, wiederkehrenden und allergisch bedingten Beschwerden unterschieden. Bei akuten, kurzfristigen und auch bei wiederkehrenden Beschwerden helfen oft schon Augentropfen (beispielsweise in Form künstlicher Tränenflüssigkeit), die dafür sorgen, dass die Augenreizung sich nicht verschlimmert und der schützende Tränenfilm stabilisiert wird. Wird das Augenbrennen durch eine Allergie, beispielsweise gegen Gräser oder Staub, ausgelöst, hilft oft die Anwendung von Antihistaminika.

    Die sicherste Variante ist in jedem Fall, einen Arzt aufzusuchen, der vor der Therapie eine treffsichere Diagnose stellen kann.

  • Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz, die Anzahl der resistenten Bakterien gegen Antibiotika nimmt dramatisch zu. Auf Grund der weiteren Ausbreitung von Resistenzen nimmt die Bedrohung bakterieller Erkrankungen weiterhin erheblich zu. Zu den am meisten gefürchteten Krankheiten zählen unter anderem

    • Syphilis oder
    • Tuberkulose.

     

    Auch weit verbreitete Infektionskrankheiten wie beispielsweise Wundinfektionen können auftreten. Gefürchtet sind zudem gefährliche Lungenentzündungen.

     

    Dieser Prozess lässt sich eindämmen durch eine gezieltere Verabreichung derartiger Medikamente. Abhilfe verspricht jetzt ein neues Verfahren. Dadurch lässt sich die Gabe von Antibiotikum individuell an den jeweiligen Patienten anpassen.

     

    Antibiotika – jeder Mensch reagiert anders

    Was für Medikamente allgemein gilt, hat auch für Antibiotika Gültigkeit. Denn jeder Mensch zeigt eine andere Reaktion auf ein Medikament. Dafür zeichnen beispielsweise Stoffwechselprozesse verantwortlich. Diese laufen von Mensch zu Mensch in einem unterschiedlich hohen Tempo ab. Während bei einem Patienten die Wirkstoffe wesentlich schneller abgebaut werden, benötigen sie bei einem anderen mehr Zeit.

     

    Forscher entwickelten nun ein neues Verfahren. Mithilfe dessen lässt sich testen, inwieweit ein verabreichtes Antibiotikum zur Abtötung von Erregern ausreichend ist. Denn geschieht dies nicht, erhöht sich die Gefahr der neuen Bildung weiterer resistenter Keime.

     

    Einsatz von Biosensoren – Antibiotikaresistenz

    Für diesen Zweck nutzten die Forscher einen erfinderischen Trick. Und zwar bauten sie Antibiotika-Sensoren in ihre Messgeräte ein. Zur Verteidigung gegen Antibiotika verfügen Bakterien über speziellen Sensorproteine. Sowie ein Antibiotikum mit einem derartigen Protein in Verbindung tritt, löst sich jenes vom DNA-Bereich ab. Dieses DNA-Fragment wird aktiv. Es beginnt mit der Produktion von Eiweißen. Diese werden als Verteidigung benötigt.

     

    Kontrollmöglichkeit der Dosierung von Antibiotika

    Genau diese Verbindung aus DNA-Fragmenten und Sensoreiweiß haben sich die Forscher zu Eigen gemacht. Daraus lässt sich die Höhe von Antibiotika im Blut bestimmen. Liegt ein vorschneller Abbau vor, kann dieser leicht nachdosiert werden.

     

    Ein Nachweis mithilfe dieses Verfahrens kann binnen zehn Minuten erfolgen. Dies ist in Apotheken, Arztpraxen oder während eines Hausbesuches möglich. Auch in der Lebensmittelkontrolle kann das Verfahren nützlich sein.