Schlagwort: Entzündung

  • 6 wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne

    6 wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne

    Reine und straffe Haut gilt als das jugendliche Ideal. Leider plagen sich immer mehr Menschen mit Verunreinigungen der Haut herum, die sich in Form von Pickeln und Akne bemerkbar machen. Verstopfte Poren sind die Ursache. Besonders ärgerlich ist es, wenn Pickel und Akne gerade im Gesicht auftreten, da sie den persönlichen Eindruck für sich einnehmen. Wir stellen Ihnen in diesem Beitrag wirksame Hausmittel gegen Pickel und Akne eingehender vor.

    Heilerde gegen Pickel und Akne

    Sie müssen bei Hautverunreinigungen nicht gleich zur chemischen Keule greifen, denn viele Lebensmittel und Produkte aus dem Haushalt sind in der Lage, eine Verbesserung zu erzielen. Zumeist handelt es sich um Produkte für die Hautpflege, die wiederum die allgemeine Hautflora aufbauen und zu einem harmonischen Gleichgewicht führen.

    In einem ersten Schritt ist Heilerde zu empfehlen, die ein bis zweimal pro Woche angewendet wird. Die Erde wird üblicherweise in etwas warmem Wasser gelöst und direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen. Sie kann im Gesicht, aber auch im Schulterbereich angewendet werden. Waschen Sie die Heilerde erst dann ab, wenn sie leicht eingetrocknet ist.

    Dampfbad gegen Pickel und Akne einsetzen

    Wie wäre es mit einem schonenden Dampfbad aus Kamille? Tatsächlich wirkt dies nachhaltig reinigend und gilt als eine der wohltuenden und sanften Gesichtsmasken. Kamille sagt man eine entzündungshemmende und zugleich beruhigende Wirkung für die Haut nach.

    Der Alleskönner: Teebaumöl gegen Pickel

    Eines der Wundermittel gegen Pickel und Akne ist zweifelsohne Teebaumöl. Das starke ätherische Öl kann auch bei Pilzerkrankungen wahre Wunder wirken. Es gibt verschiedene Pflegemittel, die Teebaumöl als ihre Basis heranziehen. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass Teebaumöl niemals ins Auge kommt – dies führt zu Tränen und Reizungen.

    Zink gegen Pickel und Akne?

    Pickel und Akne entstehen vor allen Dingen auf Grundlage verschmutzter Poren. So sollten Sie zum Beispiel mit Zink gegen diese verstopften Poren vorgehen und eine nachhaltige Heilung erwirken.

    Die Weltgesundheitsorganisation – kurz WHO – empfiehlt Männern 15 mg Zink und Frauen 12 mg Zink am Tag.

    Zink muss nicht zwangsläufig auf die Poren aufgetragen werden. Sie können es einfach über die Nahrung, zum Beispiel über Linsen, Meeresfrüchte oder Haferflocken, dem Körper zuführen.

    Honig: heilende Masken gegen Pickel und Akne

    Den wenigsten dürfte entgangen sein, dass Honig im medizinischen Bereich zu einem der Alleskönner zählt. So kann medizinischer Honig auch gegen Pickel und Akne angewendet werden. Am besten stellen Sie eine Maske aus Milch und Honig her und tragen diese gleichmäßig auf das Gesicht auf.

    Hausmittel: gesunde Ernährung

    Vor allen Dingen eine ungesunde Ernährung und hohe Cholesterinwerte machen sich in einem unebenen Hautbild bemerkbar. Tatsächlich kann es wahre Wunder wirken, wenn Sie mindestens eine Woche auf stark fetthaltige und zuckerhaltige Lebensmittel verzichten und dem Körper eine Reinigungskur von innen verschreiben. Darüber hinaus empfehlen wir mindestens 1,5-2 l Wasser am Tag, das reinigt nicht nur die Nieren und den Magentrakt, sondern den gesamten Organismus.

    Was hilft wirklich gegen Pickel und Akne?

    Gerade bei leichten Pickeln und Akne können diese Hausmittel eine schnelle Linderung erzielen. Patienten, die über viele Jahre unter sehr starker Akne leiden, sollten einen Hautarzt aufsuchen, denn nur er ist in der Lage, nach einer durchgehenden Analyse und Behandlung, eben genau die richtigen Medikamente und Therapien zu empfehlen. Greifen Sie auf diese einfachen Hausmittel und Lebensmittel zurück und verschreiben dem Körper eine Reinigungskur von innen. Sie werden die ersten Erfolge bereits nach wenigen Wochen feststellen.

    Bild: © Depositphotos.com / uroszunic

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  • Wie Sie Hautkrebs erkennen können

    Wie Sie Hautkrebs erkennen können

    Selbst ein Laie ist in der Lage, Hautkrebs zu erkennen. Hierfür muss er jedoch die Grundvoraussetzung des Beobachtens der eigenen Haut erfüllen. Nicht jede merkwürdig erscheinende Stelle auf der Haut ist mit Hautkrebs gleichzusetzen. Die Anzeichen hierfür weichen, abhängig von der jeweiligen Art, voneinander ab.

    Erkennen der Symptome von Hautkrebs

    Wichtig im Falle von Hautkrebs ist es, die Anzeichen möglichst frühzeitig zu erkennen. Ein schnelles Aufsuchen eines Hautarztes sowie eine umgehende Behandlung sind bei Hautkrebs essenziell. Ist dieser in einem frühen Stadium erkannt worden, besteht eine gute Prognose. Bei einem Hautkrebs im fortgeschrittenen Stadium hingegen reduzieren sich die Heilungschancen.

    Schwarzen Hautkrebs erkennen

    Schwarzer Hautkrebs ist sehr gefährlich und im Allgemeinen leicht zu erkennen. Denn diese Form der Krebserkrankung äußert sich in einer dunklen Färbung der betroffenen Hautareale. Jedoch gibt es unterschiedliche Erscheinungsformen beim schwarzen Hautkrebs. Der schwarze Hautkrebs wird in der Medizin als malignes Melanom bezeichnet. Er kann ein Äußeres aufweisen wie ein Muttermal.

    Zu den bedeutsamsten Erscheinungsformen maligner Melanome zählen:

    Akrolentiginöses Melanom (ALM): Hierbei wächst der schwarze Hautkrebs vorzugsweise an den Enden der Extremitäten. Es ist die am wenigsten auftretende Form. Zu finden ist diese meist an den Endgliedern der Finger und Zehen, an den Fußsohlen sowie Handflächen. Zu erkennen ist das Melanom an unscharfen, mehrfarbigen Flecken.

    Lentigo maligna Melanom (LMM): Betroffen vom Lentigo maligna Melanom sind überwiegend ältere Personen. Das Lentigo maligna Melanom gilt als Vorstufe zum schwarzen Hautkrebs. Symptome lassen sich an den Händen, Armen, am Hals und im Gesicht erkennen.

    Noduläres Melanom (NM): Bei dieser Form liegt der bösartigste Hautkrebs vor. Dieser gibt sich an Stellen wie der Brust, den Extremitäten sowie am Rücken zu erkennen. Es bilden sich blaue bis dunkelbraune Färbungen. Die Tumore zeigen sich als knotig, erhaben und blutig.

    Superfiziell spreitendes Melanom (SSM): Hierbei handelt es sich um die am häufigsten auftretende Form. Symptomatisch tritt das Melanom vorwiegend an den Extremitäten, der Brust und dem Rücken auf. Der Hautkrebs hat eine flache, zum Teil knotige Optik und grenzt sich stark von den gesunden Hautarealen ab. Zu erkennen ist das SSM an seiner blauschwarzen, braunen, grauen oder auch rosa-Färbung.

    Weißen Hautkrebs erkennen

    Weißer Hautkrebs ist im Anfangsstadium an einer rot-gelben Verhornung zu erkennen. Diese kann kaum ohne kleinere Blutungen abgelöst werden. Auf Grund einer vorliegenden Entzündung weist die Haut an den Rändern eine leichte Rötung auf.

    Im fortgeschrittenen Stadium zeigt sich weißer Hautkrebs durch eine verstärkte Verhornung, die sich immer mehr ausbreitet. Die Hautwucherungen nehmen ein warzenähnliches Bild an und verwachsen mit dem Untergrund. Beim Versuch, diese von der Haut abzulösen, beginnt die Haut zu bluten.

    Zu erkennen gibt sich der weiße Hautkrebs anfangs durch weißlich-grau verfärbte Knötchen mit einem leichten Glanz. Teilweise lassen sich kleine Blutgefäße auf deren Oberfläche erkennen. Im Verlaufe der Zeit sinken die Oberflächen mittig ein, was ein Wachsen des Krebses in tiefere Gewebeschichten zur Folge hat.

    Auftreten von weißem Hautkrebs

    Am meisten betroffen von weißem Hautkrebs sind die Gesichtsbereiche vom Haaransatz bis hin zur Oberlippe. Ferner weitet dieser sich bis an die Ohrmuscheln, die behaarte Kopfhaut sowie im unteren Bereich des Gesichts aus. Seltener lässt sich diese Form des Hautkrebses an den Extremitäten erkennen. Charakteristisch für weißen Hautkrebs sind stetig auftretende Blutungen.

    Es werden nachfolgende Arten von weißem Hautkrebs unterschieden:

    Exulzerierend wachsendes Basaliom: Dieser Hautkrebs tritt vornehmlich im Gesichtsbereich auf.

    Knotiges (noduläres), solides Basaliom: Hierbei handelt es sich um die am meisten auftretende Form des weißen Hautkrebses. Zu Beginn zeigt diese sich als glasige oder auch hautfarbene Knötchen. Diese sind mit kleinen Äderchen durchsetzt.

    Pigmentiertes Basaliom: Zu erkennen gibt sich der weiße Hautkrebs durch seine knotige Form. Durch die Einlagerung von Pigmenten tritt oftmals eine Verwechslung mit dem schwarzen Hautkrebs auf.

    Oberflächliches Basaliom: Diese Form wird leicht übersehen. Sie hat Ähnlichkeit mit einer Schuppenflechte und ist an den Extremitäten sowie am Rumpf zu erkennen.

    Sklerodermiformes Basaliom: Bei dieser Form fällt das Unterscheiden von gesunder Haut schwer. Die Färbung ist gelblich und ähnelt Narbengewebe. Eine Knötchenbildung ist selten zu erkennen.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

  • Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Gibt es bald einen Impfstoff gegen gefährliche Krankenhauskeime?

    Immer wieder sind gefährliche Krankenhauskeime in den Schlagzeilen. Alleine in den USA sterben an diesen Keimen jedes Jahr mehr als 15.000 Menschen, in Deutschland sind es pro Jahr rund 800 Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. In den meisten Fällen ist das Darmbakterium Clostridium difficile daran schuld und nicht selten geht es bei einer Infektion um Leben und Tod. Was das Bakterium so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass es sich ständig verändert, und damit verlieren auch alle bekannten Antibiotika ihre Wirkung.

    Ein bestimmtes Molekül

    Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben jetzt ein Molekül entwickelt, das die Patienten in Krankenhäusern effektiv vor dem gefährlichen Bakterium schützen kann. Das Molekül ähnelt dem Zuckerpilz, wie er auf der Oberfläche von Bakterien vorkommt. Dieses Aussehen ruft daher eine sogenannte Immunantwort auf den Plan und regt den Körper dazu an, Antikörper zu produzieren. Am Molekül brachten die Wissenschaftler ein Gerüst aus Aminosäuren an, denn dieses Gerüst regt das Immunsystem zusätzlich an, aktiv zu werden und weitere Antikörper zu bilden. Entsprechende Versuche mit Mäusen waren bisher sehr erfolgreich.

    Auch eine Impfung ist möglich

    Mit dem neuen Molekül ist es möglich einen Antikörper herzustellen, der im Notfall zum Einsatz kommen kann, wenn ein Patient sich in der Klinik mit einem Krankheitserreger angesteckt hat. Die Forscher sehen aber auch in die Zukunft und halten es mittlerweile nicht mehr für unmöglich, auf der Basis des Moleküls einen Impfstoff zu entwickeln. Entsprechende Forschungen laufen bereits in Zusammenarbeit mit der Vaxxilon AG aus der Schweiz. Bislang ist es dreimal gelungen, Impfstoffe zu entwickeln, die auf Zucker basieren. So gibt es heute effektive Schutzimpfungen gegen die bakterielle Lungenentzündung sowie gegen die gefährliche Gehirnhautentzündung, und auch das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b, was für kleine Kinder in den ersten fünf Lebensmonaten lebensgefährlich ist, wird mit einer auf zucker-basierenden Impfung ausgeschaltet.

    Bild: © Depositphotos.com / kalinovsky

  • Spinalkanalstenose – Ursachen, Symptome, Therapie

    Spinalkanalstenose – Ursachen, Symptome, Therapie

    Probleme und Erkrankungen, die den Rücken betreffen, kommen in der heutigen Zeit immer häufiger vor. Da der Rücken ein sehr komplexes Gebilde ist, reicht die Palette der Krankheiten von Schwierigkeiten mit der Bandscheibe über Probleme mit den Wirbeln, bis hin zur sogenannten Spinalkanalstenose, einer Verschleißerkrankung, die entweder angeboren ist oder erworben wird. Die Ursache für diese Erkrankung des Rückens ist eine Degeneration der Knorpel- und Knochenteile in der Wirbelsäule, auch eine krankhafte Veränderung der Wirbelkörper und eine Verkleinerung des Wirbelkanals können zu einer Spinalkanalstenose führen.

    Das Wunderwerk Wirbelsäure

    Ohne die Wirbelsäule könnte der Mensch nicht aufrecht gehen, denn sie stabilisiert den Körper und sorgt dafür, dass wir flexible Bewegungen ausführen können. Die Wirbelsäule besteht aus den aneinander gereihten Wirbelkörpern, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Jeder der Wirbelkörper hat in der Mitte ein Loch und übereinander gestapelt bilden diese Löcher den Wirbelkanal, der wiederum eine schützende Hülle für das sehr empfindliche Rückenmark darstellt. Das Rückenmark ist praktisch die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Körper, denn die Nervensubstanzen leiten die Reize weiter. An einigen Stellen treten die Nerven aus der Wirbelsäule aus, um sich dann zu verzweigen, so werden unter anderem die Bewegungen von Armen und Beinen möglich.

    Wie kommt es zur Spinalkanalstenose?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie eine Spinalkanalstenose entsteht. Ein häufiger Grund ist eine Fehlbildung der Wirbelsäule, aber auch ein ausgeprägtes Hohlkreuz kann eine Spinalkanalstenose verursachen. Die Wirbelsäule kann sich schon vor der Geburt verengen und auch eine gestörte Umwandlung der Knorpel in Knochengewebe kann schon im Mutterleib zu einer Spinalkanalstenose führen. Wird die Wirbelsäule über einen langen Zeitraum stark belastet, dann kommt es zu Verschleißerscheinungen an den Wirbelkörpern, die wiederum eine Stenose des spinalen Kanals zur Folge haben.

    Welche Symptome gibt es?

    Die typischen Symptome einer Spinalkanalstenose machen sich bei den Betroffenen schmerzhaft bemerkbar. Es kommt zu Schmerzen in den Beinen und Rückenschmerzen, die sich schleichend verschlimmern. Wird der Rücken belastet, dann schmerzen die Beine und sie fühlen sich müde und sehr schwer an. Besonders stark sind die Symptome beim Gehen, der Rücken schmerzt jedoch auch dann, wenn ganz bestimmte Bewegungen ausgeführt werden. Ist der Grund für die Spinalkanalstenose ein Hohlkreuz, dann schmerzt der aufrechte Gang, wenn sich die Betroffenen hingegen leicht nach vorne beugen, dann lässt der Schmerz nach. Selten treten Lähmungserscheinungen auf, und falls das der Fall ist, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine hochgradige Einengung des Wirbelkanals. In besonders drastischen Fällen kann eine Stenose zu einer schlaffen Lähmung der Beine und zu Problemen beim Wasserlassen führen.

    Wie wird eine Spinalkanalstenose behandelt?

    Wenn der Arzt die Diagnose Spinalkanalstenose stellt, dann bieten sich verschiedene Möglichkeiten für die Behandlung an. Das Ziel jeder Therapie ist es jedoch, dass die Wirbelsäule entlastet wird. Das kann zum Beispiel mit Krankengymnastik erreicht werden, gute Erfolge werden sehr oft auch mit Wärmebehandlungen und Massagen erzielt. Um die Schmerzen zu lindern, wird der Arzt zudem entzündungshemmende Medikamente verordnen und auch eine konservative Therapie kann die Beschwerden lindern. Im Rahmen dieser Therapie werden verschiedene Maßnahmen wie Medikamente, Krankengymnastik und Physiotherapie kombiniert. Wird die Spinalkanalstenose mit Medikamenten behandelt, dann gibt es ein Schema in drei verschiedenen Stufen. Bei nur leichten Schmerzen bekommen die Betroffenen in der ersten Stufe Ibuprofen, Diclofenac oder Paracetamol, bei mittelstarken Schmerzen (Stufe zwei), verschreibt der Arzt schwache Opioide und wenn es sich um sehr starke Schmerzen handelt, dann kommen starke Opioide zum Einsatz (Stufe drei). Da diese Medikamente jedoch auf Dauer die empfindliche Magenschleimhaut angreifen, müssen die Patienten zusätzlich Medikamente nehmen, die unter anderem die Magensäure hemmen. Operiert wird eine Spinalkanalstenose nur in Ausnahmen, wenn alternative Therapieformen wie Medikamente und Krankengymnastik nicht den erhofften und gewünschten Erfolg zeigen.

    Bild: © Depositphotos.com / Remains

  • #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    #VIACTIV – der besondere Gesundheitsschutz

    Wer gesetzlich krankenversichert ist, der „genießt“ lediglich eine Grundversorgung, alle anderen Leistungen, wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, sind im Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht enthalten und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Auch alternative Heilmethoden sind in der Grundversorgung für Kassenpatienten nicht vorgesehen und wer sich von einem Heilpraktiker behandeln lassen möchte, der muss selbst zahlen. Wer sich hingegen richtig versichert, der kann viele Leistungen in Anspruch nehmen, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Die VIACTIV ist eine Krankenkasse, die eine gute Gesundheitsfürsorge bietet und das zu ebenso guten Preisen.

    Gesundheitsvorsorge auf höchstem Niveau

    Die VIACTIV ist vielleicht Deutschlands sportlichste Krankenkasse. Die 780.000 Mitglieder der VIACTIV profitieren unter anderem von Angeboten für sportmedizinische Präventionen, sie können Fitness-Kurse buchen und bekommen von der Krankenkasse einen attraktiven Zuschuss. Auch Osteopathie-Behandlungen gehören zum Therapieangebot der VIACTIV, und wer wissen will, wie es um die persönliche Fitness bestellt ist, der kann ganz einfach einen Sportcheck machen lassen, der von der VIACTIV bezuschusst wird. Die etwas andere Krankenkasse ist an 70 Standorten in Deutschland zu finden und wer mehr wissen will, der kann sich auf der Homepage unter www.viactiv.de ausführlich informieren.

    Gesunde Zähne durch eine professionelle Zahnreinigung

    Es ist eine Tatsache, dass Zähneputzen alleine mit der Zahnbürste nicht ausreicht, um die Zähne auf Dauer gesund zu erhalten. Die Zahnbürste kann schädliche Belege nur oberflächlich entfernen, das was in den Zahnzwischenräumen ist, wird von einer manuellen Zahnbürste erst gar nicht erfasst. Aber genau diese Speisereste sind es, die für die Zähne und das Zahnfleisch gefährlich werden können, denn sie sorgen für Karies und auch für Erkrankungen des Zahnfleisches. Zahnärzte empfehlen deshalb, die Zähne regelmäßig professionell reinigen zu lassen, aber viele wollen oder können die hohen Kosten für eine solche gründliche Reinigung der Zähne nicht bezahlen. Im Leistungskatalog der VIACTIV hat die professionelle Zahnreinigung einen festen Platz und wird mit bis zu 60,- Euro im Jahr bezuschusst.

    Was passiert bei einer Zahnreinigung?

    Wer gesunde Zähne möchte, der muss sich wohl oder übel in den bequemen Stuhl einer Zahnarztpraxis setzen, aber das Ergebnis einer Zahnreinigung kann sich sehen lassen und ist immer die Mühe wert. Die speziell für diese Reinigung ausgebildete sogenannte Prophylaxe-Assistentin untersucht zuerst die Mundhöhle des Patienten und kontrolliert, ob es vielleicht Fehlstellungen, übermäßig viele Belege oder auch Blutungen gibt. Anschließend werden die Belege sanft entfernt sowie die Ränder von Zahnfüllungen und Kronen abgetragen. Danach kommt eine fluoridhaltige Politur zum Einsatz, die die Oberflächen der Zähne glättet, um so der Neubildung von schädlichen Ablagerungen entgegenzuwirken. Ein ebenfalls fluoridhaltiges Öl oder ein spezieller Lack sorgen für einen effektiven Schutzfilm, und mit ein paar wertvollen Tipps für die Pflege der Zähne zu Hause, ist die professionelle Zahnreinigung dann auch schon zu Ende.

    Den Zahnarzt fragen

    Eine gründliche Zahnreinigung gehört nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen, was eigentlich unlogisch ist, denn wenn die Versicherten gesunde Zähne haben, dann spart das eine Menge Geld. Es ist eine Tatsache, dass diejenigen, die sich ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen lassen, weniger Karies bekommen und nicht so häufig mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben. Karies und Paradentose sind die häufigsten Ursachen für Zahnprobleme, für die dann die Kassen und letztendlich auch die Versicherten aufkommen müssen. Die Mitglieder der VIACTIV bekommen den Besuch beim Zahnarzt für eine Zahnreinigung bezuschusst, aber es lohnt sich trotzdem, die Kosten der Zahnärzte für eine Reinigung miteinander zu vergleichen. Jeder Zahnarzt hat andere Konditionen und nur wer vergleicht, kann bares Geld sparen. Da zwei professionelle Zahnreinigungen pro Jahr empfohlen werden, bezuschusst die VIACTIV die professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich mit jeweils 30 Euro (= 60 Euro).

    Bild: © Depositphotos.com / graphicphoto

  • Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Wenn sich das Zahnfleisch entzündet – Wirksame Mittel

    Entzündet sich das Zahnfleisch, so handelt es sich zumeist um eine chronische oder aber akute Infektion desselben. Verursacher hierfür sind in der Regel Bakterien. Eher seltener kommen jedoch auch Pilze oder Viren in Betracht. Der Grund für entzündetes Zahnfleisch besteht oftmals in einer ungenügenden Zahnhygiene. Daraus resultiert eine stärke Vermehrung von Erregern im Bereich des Mundes. Es gibt jedoch zahlreiche hilfreiche Mittel, die bei der Bekämpfung einer Zahnfleischentzündung Wirkung zeigen.

    Symptomatik für entzündetes Zahnfleisch

    Entzündetes Zahnfleisch äußert sich durch ganz typische Symptome. Gesundes Zahnfleisch weist eine Rosafärbung auf. Es liegt direkt am Zahn an und blutet nicht. Beim entzündeten Zahnfleisch hingegen treten jedoch

    • Mundgeruch
    • Bluten des Zahnfleisches
    • Schwellungen sowie Rötungen

    auf.

    Ursachen für entzündetes Zahnfleisch

    Als Ursache für entzündetes Zahnfleisch kommt im Großen und Ganzen eine nicht ausreichende Mundhygiene in Betracht. Bedingt durch diesen Umstand erhöht sich der Bestand an Krankheitserregern im Mund relativ schnell. Von den Bakterien sind mehr als 500 Arten bekannt. Findet keine ausreichende Mundhygiene statt, reagiert das menschliche Immunsystem mit einer Entzündung.

    Neben einer ungenügenden Mundhygiene zeichnen jedoch auch mechanische Schädigungen am Zahnfleisch für eine Entzündung verantwortlich. Dabei kann es sich beispielsweise um ein zu starkes Zähneputzen handeln. Zahnfleisch entzündet sich jedoch auch bei

    • Alkoholgenuss
    • Diabetes mellitus
    • Hormonell bedingte Veränderungen in der Schwangerschaft oder Pubertät
    • Mangel an Vitamin C
    • Nikotinkonsum
    • Störungen des Stoffwechsels
    • Stresssituationen

    Ferner können bestimmte Medikamente für entzündetes Zahnfleisch verantwortlich zeichnen.

    Wirksame Hilfe bei entzündetem Zahnfleisch

    Erste positive Ergebnisse können durch eine verbesserte Mundhygiene erzielt werden. In einer Vielzahl von Fällen ist bereits nach wenigen Tagen mit einem Abklingen der Beschwerden zu rechnen.

    Im Allgemeinen genügt es, die Zähne zweimal am Tag zu putzen, um das Risiko auf entzündetes Zahnfleisch zu verringern. Beim Zähneputzen sollten sämtliche Zahnflächen gründlich gereinigt werden. Empfehlenswert ist es, pro Jahr wenigstens einmal eine professionelle Zahnreinigung seitens eines Zahnarztes vornehmen zu lassen. Durch diese Zahnreinigung können selbst mit der Zahnbürste schwer erreichbare Stellen gereinigt werden.

    Damit es zu keinerlei mechanischen Verletzungen während des Zähneputzens kommt, sollte Zahnbürsten mit weichen Borsten der Vorzug gegeben werden.

    Bekommt die von entzündetem Zahnfleisch betroffene Person das Problem selbst nicht in den Griff, sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser reinigt alle um das entzündete Zahnfleisch herum betroffenen Stellen gründlicher. Hierzu kommen spezielle Ultraschallgeräte und Handinstrumente zum Einsatz. Anschließend wird der Zahnarzt die behandelten Zahnflächen sanft polieren, so dass Bakterien es künftig schwerer haben, sich erneut anzuheften.

    Weitere Mittel gegen entzündetes Zahnfleisch

    Als sehr hilfreich bei entzündetem Zahnfleisch haben sich verschiedene Hausmittel erwiesen. Weithin bekannt und sehr beliebt ist zum Beispiel die Kamille. Kamille hilft besonders gut beim schnellen Abklingen einer Zahnfleischentzündung. Dafür wird ein Tee aus aufgekochten Kamillenblüten zubereitet. Mit diesem Kamillenblütentee wird relativ rasch eine Minderung der Beschwerden beim entzündeten Zahnfleisch erreicht. Am besten gurgelt die betroffene Person mehrmals am Tag mit dem zubereiteten Tee an den von der Entzündung betroffenen Stellen.

    Ein weiteres gutes Hausmittel im Kampf gegen entzündetes Zahnfleisch besteht in Apfelessig. Apfelessig sorgt für eine Anregung der Speichelbildung und zeigt antibakterielle wie auch entzündungshemmende Wirkungen. Empfohlen wird, jeden Tag etwa 30 Minuten vor dem Zähneputzen zwei Teelöffel Apfelessig unter einem Glas Wasser zu mischen. Mit dieser Mischung erfolgt das Gurgeln.

    Auch Mundspülungen mit entzündungshemmenden Pflanzenextrakten aus

    • Myrrhe
    • Salbei
    • Zaubernuss (Hamamelis)

    sind als ergänzende Hausmittel bei vorliegendem entzündeten Zahnfleisch bekannt. Nicht selten bevorzugen einige betroffene Personen den Einsatz von homöopathischen Mitteln.

    Sofern allerdings entzündetes Zahnfleisch trotz des Einsatzes der vorgenannten Hausmittel und eines gründlichen Zähneputzens nach mehreren Tagen immer noch existent ist, sollte niemand darauf verzichten, sich einen Termin bei einem Zahnarzt zu besorgen. Wird entzündetes Zahnfleisch nicht behandelt oder heilt eine Zahnfleischentzündung nicht aus, so können die Beschwerden sich auf den gesamten Zahnhalteapparat ausweiten. Das Resultat kann dann eine nur sehr schwer zu behandelnde Parodontitis werden.

    Bild: © Depositphotos.com / obencem

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