Schlagwort: Entzündung

  • Ischiasnerv – ganz besondere Rückenschmerzen

    Ischiasnerv – ganz besondere Rückenschmerzen

    Er verursacht einen stechenden Schmerz, der an einen elektrischen Schlag erinnert und der jeden praktisch aus heiterem Himmel treffen kann – der Ischiasnerv. Ischiasschmerzen oder eine Ischiasneuralgie, wie diese Beschwerden medizinisch korrekt heißen, ziehen sich in der Regel vom Rücken über das Gesäß bis in die Beine, und das unterschiedet den Ischiasschmerz vom bekannten Hexenschuss. Immer dann, wenn die Schmerzen an der Nervenbahn des Ischiasnervs entlangziehen, dann spricht der Arzt von einer Ischialgie oder von radikulären Kreuzschmerzen. Für diejenigen, die betroffen sind, ist dieser Schmerz eine echte Qual.

    Was genau ist der Ischiasnerv?

    Der Ischiasnerv ist der längste Nerv im menschlichen Körper und er besteht unter anderem aus den Nervenfasern des Rückenmarks. Der sehr dicke Nervenstrang beginnt am unteren Teil des Rückens und verläuft dann über die Hüfte, die Rückseite des Oberschenkels durch die Kniekehlen bis hinunter zu den Füßen. Wenn der Ischiasnerv eingeklemmt oder verletzt wird, dann ist praktisch die ganze untere Hälfte des Körpers betroffen, und im schlimmsten Fall dehnen sich die Schmerzen vom Rücken bis in die Fußgelenke aus. Wenn Ischiasschmerzen durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden, dann strahlen die Schmerzen vom Rücken in das jeweils betroffene Bein aus.

    Welche Ursachen für Ischiasschmerzen gibt es?

    Immer dann, wenn der Ischiasnerv gereizt wird, dann schmerzt er. Das passiert sehr häufig durch Verspannungen der Muskeln, aber auch wenn Wirbelkörper den Ischiasnerv blockieren, dann beginnt er zu schmerzen. Eine Vorwölbung der Bandscheibe ist eine weitere mögliche Ursache für Ischiasschmerzen, eher selten sind hingegen Tumore oder auch Entzündungen der Auslöser für einen schmerzenden Ischiasnerv. Die Schmerzen konzentrieren sich in der Regel auf die Region zwischen dem vierten Lendenwirbel und dem zweiten Kreuzbeinwirbel, denn an dieser Stelle tritt der Ischiasnerv aus dem Rückenmark aus und bildet eine Nervenwurzel. An dieser Position teilt sich der längste Nerv des Körpers und verläuft nach rechts und links, immer in Richtung der beiden Gesäßhälften, über die Beinen bis zu den Füßen.

    Welche Beschwerden löst der Ischiasnerv aus?

    Im Laufe des Lebens verschleißen die unteren Bandscheiben, und das sorgt für eine instabile Lage im Rücken. Der Ischiasnerv ist davon besonders betroffen und sorgt bei einer unbedachten Bewegung für die typischen Beschwerden. Der Schmerz, den der Ischiasnerv auslöst, kann brennend, aber auch stechend, dumpf oder bohrend sein. Wenn die Schmerzen plötzlich und auch sehr heftig auftreten, dann handelt es sich nicht selten um einen Bandscheibenvorfall. Zu den Symptomen, die der Ischiasnerv auslöst, gehören auch ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl in einem oder in beiden Beinen, auch wenn Lähmungserscheinungen und eine Kraftminderung in einem Bein auftreten, kann das auf einen beschädigten Ischiasnerv hinweisen.

    Wie werden Ischiasbeschwerden behandelt?

    In der Regel verschwinden die Schmerzen im Ischiasnerv nach wenigen Tagen, höchstens aber nach sechs Wochen wieder von ganz alleine. Wenn die Schmerzen jedoch nach diesem Zeitraum nicht verschwinden, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Das ist auch der Fall, wenn es zu sogenannten „Red Flag“ Symptomen kommt, wenn die Betroffenen zum Ischiasschmerz Probleme mit der Entleerung von Darm und Blase bekommen. Wenn diese Symptome auftreten, dann muss sofort operiert werden, denn sonst kann es passieren, dass die Blase gelähmt bleibt und der Patient sein Leben lang auf einen Blasenkatheter angewiesen ist. Diese „Red Flag“ Symptome zeigen sich vor allem bei älteren Menschen, aber auch dann, wenn es zu einer Fraktur im Bereich der unteren Wirbelknochen gekommen ist. Bei klassischen Ischiasschmerzen hat sich eine Behandlung aus schmerzstillenden Medikamenten und einer gezielten Physiotherapie bewährt. Die Medikamente nehmen aber nicht nur den akuten Schmerz, sie sind auch gleichzeitig entzündungshemmend und verhindern, dass die Schmerzen chronisch werden. Bettruhe, wie sie früher verordnet wurde, wird heute nur noch sehr selten empfohlen, denn Bewegung ist durchaus hilfreicher für die Betroffenen.

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  • Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Bewegung & Abnehmen – zwei effektive Mittel gegen Arthrose

    Arthrose ist eine Krankheit, die früher oder später fast jeden erwischt. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken, denn die Gelenke halten die ständigen Belastungen nicht mehr aus, sie entzünden sich, verschleißen oder es kommt zu Knochenschwund und damit auch zu einer Arthrose. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, die in den meisten Fällen durch die Abnutzung des Gelenkknorpels entsteht. Bemerkbar macht sich die Arthrose durch Schmerzen in den Gelenken, besonders häufig treten diese Schmerzen an der Hand, der Schulter, an den Füßen und am Knie auf. Aber es gibt Möglichkeiten, einer Arthrose zu entgehen, denn auch die Ernährung und mangelnde Bewegung kann dazu führen, dass es zu einer Arthrose kommt.

    Was führt zu einer Arthrose?

    Arthrose ist nur in den seltensten Fällen erblich bedingt, in der Regel sind das Alter, aber auch die Ernährung und zu wenig Bewegung daran schuld, wenn es zu einer Arthrose kommt. Übergewicht kann zur chronischen Gelenkentzündung ebenso führen wie auch eine ständige Überbelastung der Gelenke. Nach Knochenbrüchen, bei denen Gelenke zu Schaden gekommen sind, ist eine Arthrose keine Seltenheit und auch Schäden am Meniskus und eine Fehlstellung der Beine wie zum Beispiel X-Beine, können die Gelenkentzündungen auslösen oder sie begünstigen.

    Welche Symptome gibt es?

    Arthrose beginnt in der Regel mit ziehenden Schmerzen in den betroffenen Gelenken. Im Verlauf wird es dann immer schwieriger das Gelenk zu bewegen, und auch Entzündungen mit Wassereinlagerungen, Schwellungen und Rötungen sind bei Arthrose keine Seltenheit. Die Schmerzen entstehen immer dann, wenn ein Gelenk nicht mehr ausreichend geschmiert wird und die Gelenkknorpel zum Teil schon abgebaut werden. Ist das der Fall, dann reiben die Oberflächen der Knorpel aneinander und das verursacht bei jeder Bewegung Schmerzen. Vor allem der sogenannte Startschmerz beim morgendlichen Aufstehen und auch der Anlaufschmerz nach langem Sitzen machen den Betroffenen zu schaffen.

    Wie kann Arthrose behandelt werden?

    Arthrose kann behandelt werden, aber von Medizinern wird immer wieder Bewegung und Abnehmen bei Arthrose empfohlen, denn eine vernünftige Ernährung und viel Sport helfen dabei, die Gelenke zu schützen und zu schonen. Um erst gar nicht an Arthrose zu erkranken, hilft es schon, bestimmte Nahrungsmittel vom Speiseplan zu streichen. Alle, die schon einmal mit Arthrose zu tun hatten, sollen diese 5 Lebensmittel meiden:

    • Weißbrot
    • Alles, was frittiert ist
    • Margarine
    • Weißen Reis
    • Weißen Zucker

    Es fällt nicht schwer, auf diese Lebensmittel zu verzichten, denn Vollkornbrot ist deutlich gesünder, Frittiertes kann durch Gegrilltes ersetzt werden und auch Vollkornreis ist eine gesunde und leckere Alternative zum klassischen weißen Reis. Honig kann den weißen Zucker ersetzen und auf Streichfette wie Butter und Margarine sollten alle, die an Arthrose erkrankt sind, nach Möglichkeit ganz verzichten. Natürlich sind gelegentliche Ausnahmen erlaubt, aber wer die Gefahr an Arthrose zu erkranken, minimieren will, der muss seine Ernährung strikt umstellen.

    Gibt es Medikamente?

    Arthrose kann heute gut medikamentös behandelt werden. So kann zum Beispiel mit der Einnahme von Arthrodent etwas gegen den Abbau des Knorpels getan werden, denn das natürliche Medikament gegen Arthrose wirkt entzündungshemmend und sorgt so dafür, dass sich keine Entzündung bilden kann. Ganz rückgängig machen lässt sich eine Arthrose leider nicht mehr, die Krankheit nimmt immer einen chronischen Verlauf. Das Ziel der Behandlung und der Therapie ist es daher, die Beschwerden der Betroffenen zu lindern. Dabei hilft eine Gewichtsabnahme, damit die Gelenke nicht mehr so stark belastet werden und auch gezielte Bewegungsübungen können den Patienten die Schmerzen nehmen. Massagen können hilfreich sein und auch Schwimmen wird von den meisten Betroffenen als sehr angenehm empfunden. Auf diese Weise werden Muskeln wieder aufgebaut und die Bewegungen fallen leichter. Eine gesunde Ernährung und viel Sport sind die besten Mittel, um einer Arthrose zu begegnen.

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  • Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Sind Sehstörungen ein Zeichen für Multiple Sklerose?

    Viele Menschen haben schon einmal Sehstörungen gehabt und sich wahrscheinlich gedacht, dass sie ihre Augen einfach nur überanstrengt haben. Wenn die Augen schmerzen, dann kann das ein Zeichen sein, den Augen eine kleine Pause zu gönnen. Wer aber öfter unter Augenschmerzen oder unter Sehstörungen leidet, der sollte unbedingt einen Augenarzt aufsuchen, denn es kann sein, dass die Nervenkrankheit Multiple Sklerose die Ursache für die Probleme ist.

    Welche Warnzeichen gibt es bei Multiple Sklerose?

    Tatsächlich können Augen schmerzen, wenn sie überanstrengt werden und es kann auch zu vorübergehenden Sehstörungen kommen. Wenn sich aber plötzlich die Farben verändern, wenn sie blasser wirken oder wenn man auf einmal dunkler sieht, dann kann das ein erstes Zeichen für Multiple Sklerose sein. Ein Alarmsignal ist auch, wenn die Augen bei Bewegungen schmerzen, denn auch dann steckt im schlimmsten Fall eine Multiple Sklerose dahinter. Die unheilbare Nervenkrankheit beginnt nämlich mit einer Entzündung des Sehnervs, der das Auge auf direktem Weg mit dem Gehirn verbindet.

    Wie kann der Arzt die Krankheit erkennen?

    Wenn ein Patient mit fortdauernden Sehstörungen oder schmerzenden Augen zum Arzt geht, dann wird dieser als Erstes mit einer Lampe ins Auge leuchten, um festzustellen, ob die Pupille langsam oder schnell reagiert. Schmerzt das Auge, dann reagiert die Pupille auffallend langsam. In der Regel wird der Arzt dann eine Kernspintomografie anordnen, denn es dann besteht der Verdacht, dass es sich tatsächlich um Multiple Sklerose handelt. Sollten im Laufe der Zeit noch andere Entzündungsherde im Gehirn auftreten oder wenn es zu verdächtigen neurologischen Symptomen kommt, dann besteht an der Diagnose Multiple Sklerose kaum noch ein Zweifel.

    Die Krankheit der jungen Erwachsenen

    MS, wie die Multiple Sklerose abgekürzt wird, ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, das vor allem junge Menschen betrifft. Im Verlauf der Krankheit werden die schützenden Hüllen zerstört, die die Nerven umgeben, und der Verlauf der MS ist immer chronisch. Über die Ursachen der Multiplen Sklerose wurde lange gerätselt, heute gehen Ärzte davon aus, dass die Ursachen der Krankheit in einer Störung des Autoimmunsystems zu finden sind. Die Abwehr- und Entzündungszellen des Körpers greifen die körpereigene Struktur an und das führt dann zum Abbau der Schutzhüllen, die die Nerven umgeben. Die Fasern der Nerven werden so dauerhaft geschädigt und in der Folge werden Nervenreize schlechter oder überhaupt nicht mehr an das Gehirn weitergeleitet. Was aber genau diesen Prozess in Gang setzt, das ist bis heute ein Rätsel. Die Symptome der Krankheit sind sehr unterschiedlich und das ist der Grund, warum Multiple Sklerose auch die Krankheit der vielen Gesichter genannt wird. Viele Betroffene verspüren Lähmungserscheinungen und eine erhöhte Spannung in den Muskeln, andere haben plötzlich Gefühlsstörungen in den Extremitäten, und auch Muskelschwäche und plötzliche Sehstörungen können ein Anzeichen für eine Multiple Sklerose sein.

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  • Grapefruitkernextrakt – optimal gegen Infektionen

    Grapefruitkernextrakt – optimal gegen Infektionen

    Nicht erst seit heute ist Grapefruitkernextrakt ein gutes Mittel, um alle Arten von Schädlingen wie Bakterien, Viren und Pilzen vom Körper fernzuhalten. Besonders in den Wintermonaten ist das Extrakt, das aus den Kernen der Grapefruit hergestellt wird, eine gute Sache, denn immer, wenn das Infektionsrisiko steigt, dann ist das Extrakt eine natürliche Waffe. Viele trinken einige Tropfen Grapefruitkernextrakt in einem Glas Wasser und kommen so unbeschadet durch die Grippe- und Erkältungszeit. Grapefruitkernextrakt hat sich aber nicht nur bei Infektionen bewährt, auch Ekzeme und Hautpilzerkrankungen können mit diesem natürlichen Mittel effektiv bekämpft werden.

    Grapefruitkernextrakt – Die konzentrierte Natur

    Grapefruitkernextrakt wird, wie der Name es schon vermuten lässt, aus den gemahlenen Kernen und aus der Schale der Südfrucht hergestellt. Wie viele Heilmittel, so verdankt das Grapefruitkernextrakt seine Entdeckung einem puren Zufall. Es war im Jahre 1980, als der Arzt und Immunbiologe Doktor Jacob Harich beobachtete, dass die Kerne der Grapefruit auf dem Komposthaufen im Garten kaum verrotteten. Dr. Harich ging dem Phänomen auf den Grund und fand heraus, dass Grapefruitkerne sogenannte Bioflavonoide enthalten, einen natürlichen Schutzmechanismus, der gegen Fäulnisbakterien, Viren, Schimmelpilze und Parasiten aller Art resistent ist. Nach der Entdeckung des amerikanischen Wissenschaftlers gab es die ersten Studien, die alle zum gleichen Ergebnis kamen: Grapefruitkerne sind tödlich für Schädlinge aller Art, und wenn Menschen ein Extrakt aus Grapefruitkernen einnehmen, dann ist auch ihr Organismus geschützt.

    Ein natürliches Antibiotika

    Chemische Antibiotika sind in den letzten Jahren immer mehr in Verruf gekommen, denn die Ärzte verschreiben diese Mittel gerne, wenn es um Infektionen geht, obwohl es eigentlich gar nicht nötig ist. Im Laufe der Zeit haben viele Menschen deshalb eine Resistenz gegen Antibiotika aufgebaut, und wenn es dann zu einer schwerwiegenden Infektion wie zum Beispiel zu einer echten Grippe kommt, dann sind die klassischen Antibiotika nutzlos. Eine gute Alternative bietet das Grapefruitkernextrakt, das wie ein Antibiotikum wirkt, aber natürlichen Ursprungs ist und deshalb deutlich besser vertragen wird. Selbst wenn das Extrakt aus den Kernen der Grapefruit in einem Verhältnis von 1:1000 verdünnt wird, dann kann es immer noch seine antibakterielle Wirkung entfalten.

    Zwei Bakterien, ein Problem

    Es sind vor allem die Bakterien, die die Ärzte immer schlechter in den Griff bekommen. So haben zum Beispiel in den vergangenen zehn Jahren immer mehr Menschen eine Resistenz gegen das Bakterium Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus und auch gegen die gefährlichen Staphylokokken entwickelt. Beide Bakterienarten kommen aber besonders häufig vor, und nur Menschen, deren Immunsystem wirklich gesund ist, kommen mit diesen Bakterien auch zurecht. Jedoch nicht alle Menschen haben ein so starkes Immunsystem, für ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Schwangere und auch Kinder können die Bakterien sehr gefährlich werden. Die Schulmedizin ist bei Infektionen, die durch diese beiden Bakterienarten verursacht werden, mit ihrem Latein schnell am Ende und das ist auch der Grund, warum bis heute jedes Jahr rund 16 Millionen Menschen an einer Infektion durch eine der Bakterienarten sterben.

    Grapefruitkernextrakt – erfolgreich im Kampf gegen Bakterien

    Um die gefährlichen Bakterien in den Griff zu bekommen, machten englische Wissenschaftler der Manchester Metropolitan University im Rahmen einer Studie Versuche mit Grapefruitkernextrakt. Die Ergebnisse waren verblüffend, denn das Grapefruitextrakt nahm auch den Kampf mit gefährlichen Bakterien auf und gewann am Ende. Eine weitere Studie befasste sich mit dem Thema, was das Grapefruitkernextrakt gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori ausrichten kann, das für Magenschleimhautentzündungen, aber auch für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie für Magenkrebs verantwortlich ist. Helicobacter pylori gilt als ausgesprochen hartnäckig und robust, aber auch in diesem Fall zeigte sich, dass Grapefruitkernextrakt es auch mit diesem Bakterium aufnehmen kann.

    Wer seinen Organismus effektiv vor Pilzen, Viren und Bakterien schützen will, der ist auf jeden Fall gut beraten, regelmäßig das natürliche Antibiotika Grapefruitkernextrakt einzunehmen.

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  • Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Ist Aspirin die neue Wunderwaffe gegen Krebs?

    Fast jeder hat in seinem Leben schon einmal eine Aspirin genommen. Aspirin ist längst nicht mehr nur ein Mittel gegen Kopfschmerzen, viele nehmen das Mittel unter anderem auch, wenn es um Rücken- oder Gelenkschmerzen geht. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass Aspirin auch ein einfaches Mittel gegen Krebs sein kann. Die Forscher aus England sind davon überzeugt, dass Aspirin in Zukunft eine Präventivmaßnahme gegen Krebs darstellt, denn die kleine Tablette hat bislang unbekannte Fähigkeiten.

    Für alle über 50

    Muss man in Zukunft nur eine Aspirin am Tag nehmen und der Krebs ist dann kein Thema mehr? Was wie ein Wunschdenken klingt, ist so weit nicht von der Wirklichkeit entfernt. Die neue Studie aus Großbritannien zeigt, dass Aspirin vor allem bei einer Krebsart sehr effektiv sein kann, nämlich bei Dickdarmkrebs. Eine andere Studie aus den USA ist zu dem Ergebnis gekommen, dass vor allem Menschen zwischen 50 und 59 Jahren von Aspirin profitieren können, denn in dieser Altersgruppe sank die Zahl der Todesfälle um 33 % und die Zahl der Erkrankungen sank sogar um 40 %. Für diese Studie hatten die Probanden über einen Zeitraum von zehn Jahren regelmäßig eine Tablette Aspirin am Tag eingenommen.

    Positive Wirkung schon länger bekannt

    Dass Aspirin ein wirksames Vorsorgemittel gegen Krebs sein kann, das belegen auch frühere Studien. Eine Studie des University College London hat nachgewiesen, dass jeder, der zwischen 50 und 65 Jahre alt ist und zehn Jahre lang jeden Tag 75 Milligramm Aspirin zu sich nimmt, das Risiko an Krebs zu erkranken, deutlich senken kann.  Dieses Risiko sinkt bei Frauen, die regelmäßig Aspirin nehmen, um sieben Prozent und bei Männern um neun Prozent. Aber nicht nur gegen Krebs ist Aspirin ein effektives Mittel, auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle kann durch das Medikament gesenkt werden.

    Was macht Aspirin so wirkungsvoll?

    Es ist die im Aspirin enthaltene Acetylsalicylsäure, die Aspirin so wirkungsvoll macht, denn dieser Wirkstoff hat die gute Eigenschaft, Entzündungen entgegenzuwirken, denn Entzündungen im Körper fördern die Bildung von Krebsgeschwüren. Das gilt nicht nur für den Dickdarm, sondern auch für andere gefährliche Krebsarten wie Magen- und Speiseröhrenkrebs. Leider ist die Vorsorge durch Aspirin nicht für alle Menschen geeignet, denn vor allem viele ältere Menschen leiden unter den Nebenwirkungen von Aspirin. Das Medikament kann unter anderem Magenprobleme verursachen, wie zum Beispiel für Magenblutungen sorgen, und das kann in der Folge Magengeschwüre oder eine chronisch entzündete Magenschleimhaut verursachen. Allerdings sind von diesen Nebenwirkungen in der Regel nur Menschen über 70 Jahre betroffen, die Altersgruppe unter 70 Jahre hat kaum unter Nebenwirkungen zu leiden.

    Aspirin alleine kann das Risiko an Krebs zu erkranken, nicht senken, dazu gehört auch neben einem gesunden Lebensstil auch eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung.

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  • Von Verspannung bis Verschleiß

    Umfrage: Bundesbürger führen ihre Rückenschmerzen vor allem auf Muskelverhärtungen, falsches Heben und Arthrose zurück

    Baierbrunn (ots) – Stundenlange Arbeit am Computer, an der Supermarktkasse oder hinter dem Lkw-Steuer, lange Abende auf der Couch, über einem Tablet oder Buch – ein Großteil der Bundesbürger mit Rückenschmerzen führt diese Beschwerden auf Verspannungen oder Muskelverhärtungen zurück. In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ nannten 46,0 Prozent der Frauen und Männer in Deutschland, die in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen hatten, verspannte bzw. überdehnte Rückenmuskeln oder Verhärtungen in den Muskeln als vermutliche Ursache ihrer Beschwerden. Im Durchschnitt führten die Befragten zwei bis drei mögliche Ursachen an (2,4). Auf Platz zwei folgt falsches Heben oder Tragen (39,8 Prozent), vor Verschleiß (Arthrose) bzw. abgenutzten Wirbelgelenken (35,8 Prozent). Jeder Fünfte (21,3 Prozent) verwies auf einseitige Haltung am Arbeitsplatz. Bewegungsmangel machten 18,8 Prozent als Auslöser ihrer Rückenbeschwerden aus. Einen Hexenschuss oder plötzlich eintretenden Schmerz nannten 13,0 Prozent, einen Bandscheibenvorfall 11,8 Prozent. Fast jeder Neunte (10,8 Prozent) hielt Stress oder psychische Probleme für die Ursache seiner Rückenschmerzen, jeder Zehnte (9,9 Prozent) das eigene Übergewicht. 9,2 Prozent berichteten von Ischias-Beschwerden, 5,8 Prozent von Entzündungen wie z. B. Rheuma. Jeder Zwanzigste (5,2 Prozent) gab an, die Schmerzen seien durch eine Sportverletzung entstanden. Nur ein geringer Teil der Betroffenen berichtete von einem Unfall oder angeborenen Erkrankungen des Bewegungsapparats (jeweils 2,9 Prozent). 2,7 Prozent erklärten, die Ursache für die Beschwerden nicht zu kennen. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.126 Frauen und Männern ab 14 Jahren, die nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal von Rückenschmerzen betroffen waren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3123192