Schlagwort: Entzündungen

  • Verhütung mit der Spirale – das sind die Vorteile für sie

    Verhütung mit der Spirale – das sind die Vorteile für sie

    Im folgenden erfahren sie die Vor- und Nachteile bei der Verhütung mit der Spirale. Viele Frauen sind sich darüber einig, dass ein verlässliches Verhütungsmittel Gold wert ist. Nicht immer ist immerhin gleich ein Kinderwunsch gegeben. Wer bedenkenlos und geschützt Sex haben möchte, hat viele Möglichkeiten. Vor allem in langjährigen Beziehungen ist das Kondom nicht immer die beliebteste Alternative. Die Pille hingegen, greift in den Hormonhaushalt ein und wird von einigen Frauen nicht gut vertragen. Die Spirale wird entsprechend auch immer beliebter. Doch wo liegen hier eigentlich die Vorteile.

     

    Verhütung mit der Spirale: Das sollten Sie wissen

    Frauen, die sich für das Einsetzen der Spirale entschieden haben, profitieren unter anderem von:

    • einer hohen Verhütungssicherheit
    • der Möglichkeit, im Gegensatz zur Verhütung mit dem Kondom, spontan Sex haben zu können
    • einem aufrechterhaltenen, natürlichen Zyklus
    • einer guten Verträglichkeit.

    Vor allem dann, wenn Frauen bereits ein Kind bekommen haben, greifen sie gern zur Spirale. Das Einsetzen erfolgt beim Frauenarzt und ist weitestgehend unkompliziert. Nur selten treten hier Schmerzen oder Kreislaufprobleme auf. Mit ein wenig Entspannung ist hier -wie so oft- vieles einfacher.

     

    Gibt es auch Nachteile? – Die Spirale ist nicht für jeden geeignet

    Trotz aller Vorteile birgt die Spirale auch Nachteile. So klagen einige Frauen vor allem in den ersten Monaten nach dem Einsetzen über verstärkte Regelschmerzen. Hier sollte ein Arzt überprüfen, ob dies nur an der Umstellung liegt oder daran, dass die Spirale nicht richtig sitzt.

    Zudem ist es wichtig auf den eigenen Körper zu hören und diesen zu beobachten. So könnte es beispielsweise auch sein, dass die Spirale komplett abgestoßen und sogar ausgeschieden wird.

    Am besten ist die Spirale übrigens dann verträglich, wenn die Sexualpartner nicht allzu oft gewechselt werden. Ein allzu abwechslungsreiches Sexleben kann hier zu Entzündungen führen. Genau deshalb ist dieses Verhütungsmittel auch in langjährigen Partnerschaften so beliebt.

     

    Das kostet die Spirale

    Nicht nur bei der Pille, sondern auch bei der Spirale gibt es mehrere Modelle. Die Preise hierfür liegen zwischen 100 und circa 300 Euro. Inbegriffen sind selbstverständlich auch die Beratung und die Untersuchung, sowie das Einsetzen.

    Die Verhütung mit der Spirale wird auch von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. Dies äußert sich unter anderem darin, dass die erste Kontrolle übernommen wird. Sollten Sie Wert auf weitere Kontrollen legen bzw. sollten diese empfohlen werden, müssen Sie diese selbst tragen. Bei privaten Versicherungen gelten andere Regeln. Hier gilt es, sich individuell zu erkundigen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Peniskrebs – Hautveränderungen als erster Hinweis

    Bei Peniskrebs handelt es sich um Tumore, die in der Regel an der Eichel bzw. der Vorhaut des Mannes wachsen. Werden diese nicht behandelt, können sich diese noch weiter ausbreiten und auch die Schwellkörper und sogar den Bauch befallen. Auch Tochtergeschwülste können sich über die Lymphdrüsen vergleichsweise schnell weiterverteilen. Eine Ausbreitung in andere Organe ist jedoch selten.

    Viele Tumore am Penis werden erst spät erkannt

    Die meisten Männer erkennen einen Tumor am Penis erst dann, wenn sich dieser durch Hautveränderungen erkennbar macht. Oftmals werden diese Veränderungen auch von einem Ausfluss und Blutungen begleitet.

    Normalerweise lässt sich ein Tumor am Penis vergleichsweise gut entfernen. Lediglich dann, wenn die Beschwerden über einen langen Zeitraum hinweg ignoriert wurden, kann es mitunter auch nötig sein, den Penis komplett zu amputieren.

    Wie oft kommt Peniskrebs vor?

    Beim Peniskrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Erkrankung. Besonders Männer in höheren Altersklasse sind von ihr betroffen. Vor allem rund um das 60. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit, an dieser Krebsart zu erkranken, am höchsten.

    Damit Peniskrebs nicht zu spät und beispielsweise nur durch einen Zufallsbefund erkannt wird, empfiehlt es sich, in jedem Fall die Früherkennungsuntersuchungen ab 45 Jahren in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wichtig, Veränderungen in diesem Bereich immer ernst zu nehmen und bei länger anhaltenden Beschwerden den behandelnden Arzt bzw. einen Urologen zu konsultieren.

    Das sind die Ursachen für Peniskrebs

    Wer sich eingehend mit den Ursachen für Peniskrebs befasst, kann dieser Erkrankung mitunter noch ein wenig besser vorbeugen. Wichtig ist es hier vor allem:

    • auf ein gesundes Maß an Hygiene im Bereich der Vorhaut zu achten
    • Schleimhautveränderungen als Vorstufe zum Krebs immer ernst zu nehmen und abklären zu lassen
    • HPV Infektionen durch Impfungen vorzubeugen
    • das Rauchen zu vermeiden.

    Auch Genitalwarzen oder andere (chronische) Entzündungen können das Auftreten von Peniskrebs fördern.

    Besonders gefährlich: uncharakteristische Symptome

    Das Tückische an vielen Krebsarten, so wie auch am Peniskrebs, ist die Tatsache, dass die Symptome auch auf viele andere, deutlich harmlosere, Krankheiten schließen lassen können. So charakterisiert sich der Peniskrebs im Anfangsstadium unter anderem durch:

    • Verhärtungen
    • Schwellungen
    • Juckreiz
    • leichte Blutungen an den entsprechenden Stellen.

    Durch einen eventuellen Lymphstau werden mitunter auch Schwellungen an den Beinen sichtbar.

    Diagnose – so erkennt Ihr Arzt den Krebs

    Zunächst wird sich der behandelnde Arzt eingehend mit den Beschwerden des Patienten befassen und die jeweilige Vorgeschichte studieren. Danach folgen in der Regel eine Gewebeentnahme und die entsprechende mikroskopische Untersuchung. Sollte sich die Diagnose „Peniskrebs“ erhärten, folgen unter anderem:

    • Untersuchungen mit Hinblick darauf, ob der Tumor Tochtergeschwülste gebildet hat
    • Ultraschall
    • CT
    • MRT
    • eine genaue Betrachtung des Becken- und Bauchraumes
    • gegebenenfalls Röntgenbilder.

    Die Heilungsaussichten mit Hinblick auf Peniskrebs sind vergleichsweise hoch. Sie liegen zwischen circa 70 und 90%. Die Basis für diese hohen Werte bildet jedoch in jedem Falle auch ein frühes Erkennen erster Veränderungen auf der Basis einer regelmäßigen Selbstkontrolle.

    So wird Peniskrebs behandelt

    Die Art der Behandlung richtet sich beim Peniskrebs vor allem nach dem Stadium, in dem er entdeckt wurde.

    Vor allem dann, wenn der Penistumor operiert werden kann, sind die Aussichten besonders gut. Ob eine Chemotherapie im Einzelfall sinnvoll ist entscheidet der behandelnde Arzt. Vor allem dann, wenn jedoch die Lymphknoten befallen wurden, ist ein solches Vorgehen in der Regel sinnvoll.

    Im Laufe der letzten Jahre haben sich die Therapie- und Behandlungsverfahren insoweit entwickelt, als dass in jedem Falle (auch zum Wohle des Patienten) versucht wird, den Penis zu erhalten und damit die sexuelle Lebensqualität nicht einzuschränken. Dennoch sollten sowohl Mediziner als auch Patienten auch Jahre nach einer OP noch aufmerksam bleiben und auf Anzeichen achten, die in diesem besonders sensiblen Bereich auf einen Rückfall deuten könnten.

    Die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen finden in der Regel in einem Raster von drei bis sechs Monaten statt.

  • Joggen im Winter – Lauftipps (Anregung des Stoffwechsels)

    Joggen im Winter – Lauftipps (Anregung des Stoffwechsels)

    Ist es im Winter so richtig eisig kalt, kann Joggen im Winter etwas sehr Schönes sein. Selten eignet sich ein Bewegungstraining besser zur Anregung des Stoffwechsels. Aber auch zur effektiven Vorbeugung gegen Entzündungen im menschlichen Körper ist das Laufen an der frischen Luft ideal.

     

    Langsame Erwärmung vor dem Joggen

    Dabei sollte jedoch unbedingt auf Füße und Knie geachtet werden. Sehnen und Gelenke weisen bei winterlicher Kälte eine schlechtere Durchblutung auf. Dadurch sind sie auch weniger belastbar und neigen stärker zu Verletzungen.

     

    Aus diesem Grunde sollte beim Aufwärmen vor dem Joggen im Winter auf Ausfallschritte und Kniebeugen verzichtet werden. Denn dehnt sich die trainierende Person vor dem Laufen zu stark, führt dies zur Überlastung von Sehnen und Muskeln. Demzufolge besteht ein erhöhtes Risiko der Bildung von kleinen Rissen im Bindegewebe.

     

    Besser ist ein lockeres Loslaufen. Dabei empfiehlt es sich, bis zur kompletten Durchwärmung einem gemütlichen Lauftempo und kurzen Schritten den Vorzug zu geben. Nicht vergessen: Stets mit Kopfbedeckung laufen! Denn die meiste Körperwärme geht über den Kopf verloren.

     

    Joggen im Winter – Gutes Abrollen des Fußes ist wichtig

    Der spiegelglatte und extrem harte gefrorene Boden verleitet viele dazu, diesen während des Laufens mit den Zehen abtasten zu wollen. Dadurch wird vermehrt auf dem Vorderfuß gelaufen. Durch die hohe Druckausübung auf die Hüft- und Kniegelenke wird die Achillessehne stark belastet.

     

    Um einer Fehlbelastung um den Mittelfußknochen und Wadenmuskelkrämpfen vorzubeugen, setzen Sie am besten mit der Ferse auf. Dabei sollte der Fuß stets sauber abrollen. Auf harten Untergründen empfehlen sich gut gedämpfte Schuhe. Am besten eignen sich für das Joggen im Winter für eine Viertelstunde Wander- oder Trailschuhe.

     

    Dahingegen sollte auf das Joggen bei Glatteis verzichtet werden. Denn hier besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Besser eignet sich ein Laufband. Aber auch Schwimmen ist eine gute Alternative.

     

    Da Joggen im Winter eine gewöhnungsbedürftige Belastung ist, lohnt sich ein langsames Auslaufen. Somit können Muskeln sich nicht verhärten. Nach dem Laufen tut ein Gang in die Sauna oder ein warmes Bad gut.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Knochenkrebs – unspezifische Schmerzen als erste Symptome

    Knochenkrebs – unspezifische Schmerzen als erste Symptome

    Beim Knochenkrebs handelt es sich um eine vergleichsweise seltene Krebserkrankung. Männer sind hier ein wenig häufiger betroffen als Frauen.

    Dennoch: vor allem bei erwachsenen Menschen ist das Risiko, an Knochenkrebs zu erkranken, eher selten. Die Krankheit macht hier lediglich 1% aller Krebserkrankungen aus. Weitaus häufiger werden jedoch immer noch die Knochenmetastasen diagnostiziert.

    Das Risiko, an Knochenkrebs zu erkranken, ist jedoch auch stark vom Alter abhängig. So leiden Kinder zwischen zehn und 15 Jahren vor allem an Tumoren der Ewing-Sarkom-Gruppe. Chrondrosarkome hingegen sind vor allem in der Altersgruppe zwischen 40 und 60 Jahren auf.

     

    Bleiben Sie aufmerksam – diese Symptome sind charakteristisch bei Knochenkrebs

    Je nachdem, wo sich der Tumor befindet bzw. auch, je nach Größe, variieren auch die Symptome. In der Regel gehören hier Schmerzen zu den allerersten Anzeichen für Knochenkrebs. Hierbei ist es zunächst unerheblich, ob sich Metastasen gebildet haben oder ob der Patient unter dem primären Knochenkrebs leidet: Schmerzen können auf beide Varianten hindeuten.

    Mit Hinblick auf den primären Knochenkrebs ist eine Schwellung charakteristisch. Diese kann -je nach Lage und Ausbreitung- auch dazu führen, dass die Patienten sich nicht mehr uneingeschränkt bewegen können.

    Die Symptome, die im Zusammenhang mit den so genannten Ewing-Sarkomen auftreten, sind noch ein wenig unspezifischer. Bei dieser Krebsart leiden die Patienten vor allem unter:

    • Fieber
    • einem allgemeinen Krankheitsgefühl
    • Schmerzen
    • Schwellungen
    • Müdigkeit und Gewichtsverlust.

     

    So wird Knochenkrebs diagnostiziert

    Nachdem sich der Arzt mit dem Patienten eingehend über dessen Beschwerden unterhalten hat, folgt -bei einem Verdacht auf Knochenkrebs- das Röntgen auf zwei Ebenen. Parallel dazu wird oftmals auch ein MRT bzw. ein CT durchgeführt, um die Diagnose zu festigen. Falls der Verdacht auf Metastasen vorliegen sollte, kommt häufig auch eine Knochenszintigraphie zum Einsatz. Diese zeigt auf, inwieweit sich der Krebs schon im Körper Raum geschaffen hat und ob der Stoffwechsel des Patienten etwaige Besonderheiten oder Störungen aufweist. Vor allem letztere können unter anderem jedoch nicht nur auf Tumore, sondern auch auf Entzündungen oder eine Heilung nach einem Bruch hindeuten.

    Verstärkt sich der Verdacht auf Knochenkrebs im Laufe der Untersuchungen und auf Grundlage der Anamnese immer mehr, bringt die Entnahme von Gewebe letztendlich eine 100%ige Gewissheit. Die Untersuchungen dauern hier ein paar Tage lang an. Das hieraus resultierende Ergebnis bildet dann auch die Grundlage für die weiterführende Therapie.

     

    Die Art des Krebses entscheidet über die Behandlung

    Wie ein diagnostizierter Knochenkrebs letzten Endes behandelt wird, entscheidet die jeweilige Krebsart. So gehört das Osteosarkom beispielsweise zu den am meisten verbreitetsten Erkrankungen. Manchmal ist hier eine hochdosierte Strahlentherapie das Mittel der Wahl, oftmals werden jedoch auch Chemotherapie und Operation miteinander kombiniert. Hier geht es zunächst darum, den Tumor zu verkleinern und ihn erst dann zu entfernen. Vor allem mit Hinblick auf diese Krebsart stehen die Heilungschancen bei einer frühen Erkennung nicht schlecht. Sofern der Krebs keine Metastasen gebildet hat, liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei circa 70%. Ist der Tumor noch kleiner, kann die Rate oft noch höher angesiedelt werden.

    Mit Hinblick auf den Knochenmarkskrebs kann sowohl operiert als auch mit Strahlentherapie behandelt werden.

    Weitaus komplizierter verhält es sich jedoch, wenn der Krebs gestreut hat. Hier kann es unter Umständen sogar notwendig sein, die jeweiligen Knochenabschnitte im Rahmen einer OP weiter zu stabilisieren. Ansonsten ist das Risiko eines Bruchs in vielen Fällen höher als beim gesunden Knochen. Wie bei allen anderen Krebsarten auch, verschlechtern sich auch beim Knochenkrebs die Heilungschancen, wenn Metastasen gebildet wurden.

    Da jedoch jede Krebserkrankung individuell verläuft, greifen viele Mediziner auch aus eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie, sowie Operation zurück. Ausschlaggebend ist unter anderem hier der Verlauf der Krankheit, das Alter des Patienten und das Voranschreiten.

    Daher ist es wichtig, länger anhaltende Schmerzen unbedingt mit dem behandelnden Mediziner abzuklären und gegebenenfalls weitere Untersuchungen einzuleiten.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden

    Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden

    Kann man die Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden einsetzen? Wir zeigen ihnen wo es sinnvoll ist.

    Vor allem dann, wenn die Temperaturunterschiede zwischen der Wohnung und draußen vergleichsweise groß sind, leiden die Atemwege und die Haut. Viele Menschen entscheiden sich hier dazu, homöopathisch zu behandeln. Das Geheimnis des Erfolgs liegt hier darin, dass es die alternative Medizin oft schafft, die körpereigenen Abwehrmechanismen anzuregen und das Immunsystem damit zu trainieren. Der Erfolg ist damit in vielen Fällen nachhaltiger, da nicht nur die Symptome bekämpft werden, sondern die Gesundheit auch langfristig unterstützt werden kann.

     

    Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden, wann ist eine Behandlung sinnvoll?

    Homöopathie kommt im Winter vor allem mit Hinblick auf:

    • Neurodermitis
    • Schuppenflechte
    • Halsbeschwerden
    • Mandelentzündungen
    • Beschwerden am Kehlkopf

    zum Einsatz. Hierbei ist unter anderem die Gesundheit des Patienten und die Ausgeprägtheit der Krankheit entscheidend dafür, ob zusätzlich auch mit klassischer Schulmedizin behandelt wird. Vor allem dann, wenn Sie nicht „nur“ unter einem Schnupfen leiden, sondern wissen, dass Ihre Krankheit chronisch ist, sollten Sie die Behandlung immer von einem Arzt absegnen lassen. Viele Mediziner sind heute auch mit Hinblick auf alternative Behandlungsmethoden geschult.

     

    Homöopathie in der Praxis

    Wer im Zusammenhang mit einer Entzündung im Hals auf Schulmedizin verzichten möchte, kann alternativ zu Tollkirschen oder Bienengift greifen. Was ein wenig abenteuerlich klingen mag, wurde mittlerweile in zahlreichen Studien belegt. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Krankheiten, die sich in den oberen Atemwegen oder in den Ohren festsetzen gut alternativ behandelt werden können. Häufig erweise sich, laut HNO Vergleichsstudie, die Dauer der Behandlung sogar als kürzer als auf der Basis von Schulmedizin.

    Sobald die Beschwerden jedoch bakteriell sind oder eine gewisse Intensitätsgrenze überschreiten, ist ein Wechsel zur Schulmedizin gegebenenfalls sinnvoll. Hier ist individuell zu entscheiden.

    Wichtig ist es außerdem, die Wirkung von Globuli und Co. nicht zu unterschätzen und die Dosierung an die Krankheit und den Zustand des Patienten anpassen zu lassen. Nur so können die Mittel Ihre vollkommene Wirkung entfalten.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Im Vergleich zu anderen, auch medial deutlich präsenteren, Krebsarten handelt es sich beim Gallenblasenkrebs um eine eher seltene Erkrankung, die zudem bisher wenig erforscht wurde. Fest steht jedoch, laut den aktuellen Forschungsergebnissen, dass das Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, vor allem ab 50 steigt. Wissenschaftler untersuchen hier immer wieder den Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen der Gallenwege und dem Wachstum von Tumoren. Zudem stehen auch Infektionen mit Hepatitis C, HIV und die klassische Leberzirrhose im Verdacht, die Entstehung der Krankheit zu begünstigen.

    Erst vor Kurzem wurde auch bestätigt, dass das Rauchen das eigene Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, steigern kann.

    Gibt es besondere Risikogruppen für das Gallenblasenkarzinom?

    Aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Gallenblasenkrebs um eine Krebsart handelt, die noch vergleichsweise wenig erforscht wurde, dauern die Untersuchungen in diesem Bereich an. Fest steht dennoch, dass die bösartigen Tumore im Bereich der Gallenblase etwas häufiger bei Frauen als bei Männern auftreten. Anders verhält es sich jedoch mit Hinblick auf Tumore in den Gallenwegen. Hier sind die Männer öfter betroffen.

    Kann dem Gallenblasenkrebs aktiv vorgebeugt werden? – Nein, umso mehr aber seinen Ursachen!

    Laut dem aktuellen Stand der Forschung kann niemand der Entstehung dieser Krebsart aktiv vorbeugen. In der Regel entsteht der Gallenblasenkrebs langsam und auf der Basis eines langjährigen Gallensteinleidens. Genau Letzterem kann jedoch mit Hilfe:

    • einer gesunden Ernährung
    • einem ausgeglichenen Lebensstil
    • des Haltens des körpereigenen Idealgewichts

    vorgebeugt werden. Dennoch: Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen existieren in diesem Bereich nicht. Es besteht also lediglich die Chance, das Risiko für Gallenerkrankungen im Allgemeinen zu reduzieren. Immerhin bestehen Gallensteine fast komplett aus Cholesterin. Eine Verbindung zwischen der Ernährung der Patienten und der Krankheit ist damit definitiv gegeben. Wer hier schon in der Jugend frühzeitig ansetzt und auf eine ausgeglichene Ernährung baut, verfügt über gute Voraussetzungen, auch im Alter nicht unter Gallenbeschwerden leiden zu müssen.

    Mit Hinblick auf die erwähnten Gallensteine gilt jedoch dasselbe wie in Bezug auf den gefürchteten Gallenblasenkrebs: die Symptome bleiben oftmals aus. Auch die Steine werden daher oft erst im Rahmen von Routineuntersuchungen festgestellt.

    Das sind die typischen Symptome für Gallenblasenkrebs

    Das Gefährliche am Gallenblasenkrebs ist die Tatsache, dass die Betroffenen erst vergleichsweise spät über Beschwerden klagen. Wird ein Tumor schlussendlich entdeckt, ist dieser oftmals schon vergleichsweise groß und unter Umständen entsprechend schwer zu behandeln.

    So deutet beispielsweise ein Rückstau der Galle auf die Erkrankung in Kombination mit einer geringen Bilirubinausscheidung hin. Weitere Anzeichen, die unter anderem auch mit dem Bilirubinwert zusammenhängen, sind unter anderem:

    • eine Gelbfärbung der Haut und den Augen
    • Jucken der Haut
    • Stuhl- und Urinverfärbungen
    • Bauchschmerzen
    • Übelkeit.

    Aufgrund der Tatsache, dass die besagten „typischen Symptome“ für Gallenblasenkrebs jedoch auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, müssen mehrere Untersuchungen die Diagnose untermauern. Eine röntgenologische Darstellung spielt hier ebenso eine Rolle wie Ultraschall, CT oder MRT.

    Wie wird ein diagnostizierter Gallenblasenkrebs eigentlich behandelt?

    Je nachdem, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist, gestaltet sich entsprechend auch die Therapie. So sind Operationen vor allem dann das Mittel der Wahl, wenn der Tumor noch nicht allzu groß ist und sich scharf vom Rest des Gewebes abgrenzen lässt. Je nach Lage ist es hier jedoch unter Umständen nötig, einen Teil der Leber zu entfernen.

    Die schlechte Nachricht: wird der Tumor jedoch zu spät erkannt, kann der Gallenblasenkrebs oftmals nicht mehr geheilt werden. Aus medizinischer Sicht geht es dann vor allem darum, den Patienten vor allzu großen Schmerzen zu bewahren und die Beschwerden in jeder Hinsicht entsprechend zu lindern.

    Nicht jeder Mensch, der unter Gallenblasenkrebs leidet, kann jedoch auch operiert werden. Hier gilt es dann in jedem Falle, die ansonsten gestauten Gallenwege zu entlasten. Parallel dazu empfehlen viele Mediziner eine Chemotherapie, wenn der Patient ansonsten über keine gesundheitlichen Einschränkungen verfügt und belastbar ist.

     

    [content-egg-block template=offers_list]