Schlagwort: Erkrankungen

  • Regelmäßiges Blutspenden senkt hohen Blutdruck

    Regelmäßiges Blutspenden senkt hohen Blutdruck

    Zum Leben und Überleben braucht der Mensch Blut. Passiert ihm ein schwerer Unfall oder erleidet eine Krankheit, dann ist er auf Blutspenden angewiesen. Experten sagen, dass am Tag etwa 15.000 Spenden nötig wären, um eine optimale Versorgung zu garantieren. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus: Das Deutsche Rote Kreuz (abgekürzt DRK) sagt, dass von den rund 33 Prozent der zugelassenen Bürger nur etwa drei Prozent Blutspenden gehen. Das Hauptproblem liegt bei den jungen Spendern, da bei ihnen der größte Mangel vorliegt. Leider ist das in so einigen Regionen zu beklagen. Dabei wissen viele gar nicht, dass ein regelmäßiger dorthin nicht nur dem Empfänger, sondern auch dem Spender selbst hilft. Und das nicht etwa auf finanzielle Weise, sondern auf gesundheitlicher Basis.

    Behebt Bluthochdruck

    Die Zahl ist fast nicht zum glauben, doch schon in Deutschland sind es bis zu 30 Millionen Menschen, die an Bluthochdruck leiden. Weltweit betrachtet ist es noch viel schlimmer, hier beläuft sich die Zahl auf etwa eine Milliarde. Man kann sagen, dass es sich um ein Volksleiden handelt, welches jedoch unter Umständen schwere Folgen hat. Vor allem Herzschwäche und Herzinfarkt sind zu nennen. Patienten nehmen dafür in der Regel Medikamente ein, doch das muss nicht sein. Neben einer gesunden Ernährung und viel Bewegung ist der Kampf gegen den Bluthochdruck auch durch regelmäßiges Blutspenden zu gewinnen. Dies wirkt nämlich vom Prinzip her gleich wie ein Aderlass.

    Wissenschaftlich bestätigt

    Natürlich wird diese Behauptung nicht einfach so aufgestellt, es gibt wissenschaftliche Bestätigungen. Eine Studie (Carstens-Stiftung) besagt zum Beispiel, dass regelmäßige Spender zusätzlich das Risiko eines Herzinfarkts mindern. Der positive Effekt ist ganz einfach dem Blutverlust geschuldet und bereits kleinste Minderungen des Bluthochdrucks haben eine schützende Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Übrigens: Die Blutdruckminderung hält meist für sechs Wochen an.

    Obwohl die Vorteile auf beiden Seiten liegen, geht die Zahl der Freiwilligen jährlich zurück. Kam man 2010 auf fünf Millionen Vollblutspenden, waren es sechs Jahre später „nur“ mehr vier Millionen. Dabei sind die Voraussetzungen gering und erfordern ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm und bei Erstspendern eine Altersgrenze von maximal 64 Jahren. Wer sich unsicher ist, der kann sich von seinem Hausarzt beraten lassen oder direkt zu einer entsprechenden Einrichtung hingehen. Wichtig ist auch zu wissen, dass zwischen zwei Spenden ein Abstand von mindestens 56 Tagen liegen muss. Stimmt das alles, dann kann theoretisch jeder etwas Gutes tun und Blutspenden.

  • Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Regelmäßiger Yoga kann gesundheitlichen Störungen, wie beispielsweise hohem Blutdruck, Kopf- oder Magenschmerzen positiv entgegenwirken. Das richtige Yoga sorgt für innere Ausgeglichenheit und kann die Konzentrationsfähigkeit des Menschen fördern. Während Asthmatiker besonders von Atemübungen profitieren, eignen sich für Personen mit Rückenleiden eher Körperübungen.

     

    Wie Sie das richtige Yoga finden können

    Bevor Sie ein Fitnessstudio zum Erlernen von Yoga aufsuchen, sollten Sie zunächst einen Anfänger-Workshop aufsuchen. Zahlreiche Yogastudios bieten diesen an. Denn im Fitnessstudio werden die verschiedenen Bewegungsabfolgen dieser Entspannungstechnik oftmals nicht ausführlich genug erläutert. Damit auch Sie das richtige Yoga für sich finden, nehmen Sie sich auf jeden Fall ausreichend Zeit. Probieren Sie ruhig unterschiedliche Stile aus, bevor Sie sich für einen entscheiden! Sofern Sie Wert auf eine korrekte Ausführung der Asanas legen, könnten Iyengar oder auch Anusara das richtige Yoga für Sie sein. Den Körper fordern können Sie mit Ashtanga-, Jivamukti-, Power- oder Vinyasa-Yoga. Dahingegen unkonventioneller geht es beim Aerial Yoga oder Bikram zu. Kundalini-Yoga eignet sich für spirituell Veranlagte.

     

    Hören Sie auf Ihren Körper

    Yoga ist eine Entspannungstechnik, die sich auf den Organismus schonender als andere Sportarten auswirkt. Aus diesem Grund kommt diese insbesondere auch für Personen mit orthopädischen Erkrankungen sehr infrage. Hier eignen sich sämtliche Yogaarten, bei denen ausschließlich die eigene Beweglichkeit, Kraft und das Körpergewicht ihren Einsatz finden. Verspüren Sie beim Ausüben Schmerzen, sollten Sie umgehend aufhören. Bevor Sie mit Yoga beginnen, sollten Sie zunächst den Kursleiter fragen, welche Bewegungsabfolgen sinnvoll sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie schwanger sind oder ein Bandscheibenvorfall, Glaukom oder Beschwerden mit den Gelenken vorliegen.

     

    Finden Sie Ihre individuelle Routine

    Ferner macht es durchaus Sinn, neben der Teilnahme am Kurs im Studio auch zu Hause Yoga zu praktizieren. Denn in den eigenen vier Wänden haben Sie wesentlich mehr Zeit, sich gänzlich auf Ihre Atmung und Ihren Körper zu konzentrieren. Dabei kann es um jeweils zehn Minuten jeden Morgen handeln. Aber auch 30 Minuten jeden Abend können sinnvoll sein.

     

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  • Ist starkes körperliches Training schädlich?

    Ist starkes körperliches Training schädlich?

    Körperliches Training soll unsere Gesundheit verbessern und bekommt auch generell viel Lob. Wir bleiben außerdem fit und halten uns viel in der Natur auf. An diesem Ansatz gibt es auch nichts auszusetzen, allerdings kann es sein, dass das körperliche Training irgendwann negative Auswirkungen hat. Schuld sind aber nicht etwa die Übungen, es geht vielmehr um die Zeit, die man investiert. Eine neue Studie besagt nämlich, dass weiße Männer bei einem zu starken Training ein erhöhtes Risiko von Plaque-Bildung haben. Am Ende kann dies gefährliche Herzerkrankungen zur Folge haben.

    3.175 Teilnehmer

    Die Untersuchung wurde von Wissenschaftlern durchgeführt, die an der University of Illinois (Chicago) arbeiten. Insgesamt waren es 3.175 Probanden, welche rund 25 Jahre betreut wurden. Zu Beginn standen Alterszahlen von 18 bis 30 Jahren am Zettel, am Ende stiegen diese auf 43 und 55 an. Außerdem gab es die Aufteilung von drei Gruppen, die unterschiedliche Trainingseinheiten absolvieren musste. Gemessen wurde anhand der nationalen Richtlinien, wobei sich die erste Gruppe darunter befand (unter 150 Minuten in der Woche). Die zweite Einheit hielt sich daran (150 Minuten) und die dritte Gruppe überzog diese (über 450 Minuten). Eigentlich hatten die Wissenschaftler erwartet, dass sich der Kalk in den Koronararterien bei einer überdurchschnittlich hohen körperlichen Aktivität verringert. Doch dem war nicht so, sodass das Ergebnis überraschte.

    86 Prozent

    Weiße Männer im mittleren Alter müssen mit einem 86 Prozent höheren Risiko leben, dass sie eine Plaque-Bildung in den Herzarterien erleiden. Vorausgesetzt, sie trainieren hart und überziehen die nationalen Richtlinien deutlich. So sieht der Abschlussbericht aus, zu dem die Forscher gekommen sind. Komischerweise betrifft die erhöhte Wahrscheinlichkeit nur die weißen Männer, dunkelhäutige Teilnehmer haben dieses Risiko nicht. Den Grund dafür hat man noch nicht herausgefunden, weitere Studien sind demnach zwingend erforderlich.

    Ab sofort auf Sport zu verzichten ist übrigens nicht drinnen, wer es nicht übertreibt und die Grenzen seines Körpers kennt, der tut ihm nach wie vor etwas Gutes. Man sollte sich nur nicht überanstrengend und von einem Tag auf den anderen alles ändern wollen. Besser ist eine langsame aber dafür sichere und schonende Umstellung. Stück für Stück den Grad erhöhen, diesen Tipp wird einem jeder Mediziner ans Herz legen.

  • Kontaktlinsen – geringe Hygiene kann zur Erblindung führen

    Kontaktlinsen – geringe Hygiene kann zur Erblindung führen

    Zahlreiche Brillenträger gehen gern auf Kontaktlinsen über. Denn die kleinen Kunststoffschalen sind nahezu unsichtbar und sind leicht zu handhaben. Doch gerade Kontaktlinsenträger sollten die Hygiene nicht vernachlässigen. Denn dies kann ihr Augenlicht gefährden.

     

    Obwohl Kontaktlinsen oberhalb des Auges schwimmen, stellen sie eine mechanische Belastung für die Hornhautschicht dar. Bei guter Hygiene können Sie das Risiko für Augenerkrankungen reduzieren. Trotzdem bilden die Linsen oftmals die Hauptursache für Entzündungen der Hornhaut. Im Rahmen dieser dringen Viren, Pilze und Bakterien in die Hornhaut ein. Dabei lösen sie die Entzündung aus. Ist das Auge zudem extrem trocken, erfährt dieser Vorgang noch eine Begünstigung. Aus diesem Grunde macht sich ein sofortiger Besuch eines Augenarztes erforderlich.

     

    Richtige Hygiene von Kontaktlinsen

    Allerdings lässt sich dieser Zustand oftmals vermeiden. Und zwar dann, wenn auf eine perfekte Hygiene der Kontaktlinsen Wert gelegt wird. Haftschalen schwimmen für gewöhnlich auf der Tränenflüssigkeit des Auges. Deshalb können weiche Linsen hier Substanzen ablagern. Dazu zählen Kosmetika, Bestandteile des Tränensekrets, aber auch Staub. Dadurch wird das Auge beeinträchtigt. Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen auf keinen Fall nachts im Auge. Dann ist die Ablagerungsgefahr am größten.

     

    Zur Vermeidung von Keimen in den Augen ist ein stetes Händewaschen essentiell. Und zwar immer dann, wenn Sie die Linsen in oder aus Ihrem Auge befördern. Verwenden Sie stets Wasser sowie Seife. Bedeutsam ist die mechanische Reinigung. Dazu benetzen Sie die Kontaktlinsen mit der Reinigungsflüssigkeit und kreisen vorsichtig mit dem Finger darauf. Anschließend legen Sie diese in die Aufbewahrungsdose. Vergessen Sie die Desinfektionslösung nicht. Allerdings sollten Sie auf keinen Fall für Reinigungszwecke Leitungswasser oder gar Spucke verwenden. Die sich hierin befindenden Viren, Bakterien und Pilze können das Auge infizieren.

     

    Kontaktlinsen – stets sauber aufbewahren

    Haftschalen sollten optimalerweise bei Nichtverwendung im Kontaktlinsengefäß aufbewahrt werden. Auch zur Aufbewahrung ist eine optimale Hygiene unabdingbar. Denn ansonsten besteht auch hier die Gefahr der Keimvermehrung. Um dies zu verhindern empfehlen Experten einen kompletten Austausch dieser Gefäße in einem Abstand von drei bis sechs Monaten. Weiterhin sollte das Döschen an jedem Morgen ausgewaschen und mit einem Kosmetiktuch ausgewischt werden.

     

     

    Weitere Informationen zum Thema Kontaktlinsenpflege  

  • Wenn junge Menschen die Gesundheit vernachlässigen

    Wenn junge Menschen die Gesundheit vernachlässigen

    In den jungen Jahren setzt man sich in der Regel noch nicht so intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander, in dieser Zeit sind andere Faktoren wie Karriere oder Party machen wichtiger. Das liegt allerdings nicht daran, weil man es vergisst, vielmehr vertraut die junge Generation auf die Medizin. Klar, im Vergleich zu früher hat sich tatsächlich eine Menge geändert, doch Wunder können auch Ärzte nicht vollbringen. Vor allem bei Krankheiten wie Krebs oder Herzproblemen ist es der Fall. Dieser Trend geht leider jedes Jahr nach oben, dies zeigt eine jährlich durchgeführte Studie, an der über 1.000 Menschen (zwischen einem Alter von 14 und 34 Jahren) teilnehmen.

    Die Studie in Zahlen

    Die Gesundheitsvorsorge ist ein wichtiges Thema, trotzdem nehmen diese nur wenige in Anspruch. 2017 sind es 38 Prozent, die sich auf die Künste der Medizin/Ärzte verlassen. Bei Krebs zum Beispiel ist das Vertrauen da, dass die Heilungsmöglichkeiten stetig besser werden. Natürlich forscht man tagtäglich an Lösungen, doch diese benötigen meist Jahre, bis sie auf den Markt kommen. Im Jahr zuvor (2016) vertrat lediglich jeder Vierte diese Meinung. Bei 28 Prozent ist es so, dass sie sich wenig um die eigene Gesundheit kümmern. Die Teilnehmer setzen auf medizinische Hilfsmittel, um gesund zu bleiben.

    Besorgniserregende Entwicklung

    Experten halten diesen Trend für gefährlich. Viele legen nämlich schon in jungen Jahren den Grundstein, der später chronische Erkrankungen zur Folge hat. Schuld sind vor allem Übergewicht, ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung. Verlässt man sich dann noch auf die Medizin und tut selber nichts mehr für seine Gesundheit, dann kann es unter Umständen katastrophal enden.

    Ein Problem ist auch die Bildungslücke zum Thema gesunde Lebensführung, die in der Schule und zu Hause nicht ausreichend gefüllt wird. Das heißt, dass viele gar nicht das Wissen dazu haben. Einen Lichtblick gibt es allerdings: Die Mehrheit weiß über das Defizit Bescheid. 78 Prozent der Teilnehmer hätten gerne ein entsprechendes Schulfach in der Schule. Ob die Auswertung im nächsten Jahr positiver ausfällt ist fraglich, Fakt ist nur, dass es auch 2018 eine solche Umfrage geben wird. Dann befragt man wieder mehr als 1.000 Menschen, die zwischen 14 und 34 Jahren alt sind.

  • Wasser im Ohr – was hilft?

    Wasser im Ohr – was hilft?

    Nach einem Tag im Schwimmbad oder einem schönen Bad in der Badewanne haben wir nicht selten Wasser im Ohr. Das kann ziemlich lästig sein und fühlt sich zudem äußerst unangenehm an. Denn durch das Wasser im Ohr haben wir stets das Gefühl, Geräusche nur noch gedämpft wahrzunehmen. Ferner können sich im Wasser Keime befinden. Somit kommt dieses Phänomen als Auslöser für Infektionen infrage.

     

    Wasser im Ohr – wie können sie dieses entfernen?

    Haben wir erst einmal Flüssigkeit in unser Ohr bekommen, möchten wir diese so schnell wie möglich wieder loswerden. Denn gerade in den Sommermonaten besteht die Gefahr, an einer so genannten Bade-Otitis zu erkranken. Diese Erkrankung zählt zu den häufigsten Beweggründen, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen zu müssen. Basierend auf die sich im eindringenden Wasser im Ohr befindlichen Keime können sehr schnell entzündliche Ohrerkrankungen entstehen.

     

    Zuerst sollten Sie zur Entfernung des Wassers aus Ihrem Ohr versuchen, Ihren Kopf leicht zu schütteln. Aber auch Hüpfen kann helfen. Sofern diese Maßnahmen sich nicht als hilfreich erweisen, verwenden Sie einen Föhn. Ziehen Sie nun Ihr betroffenes Ohr ein wenig nach oben und hinten. Eingestellt auf die niedrigste Stufe halten Sie den Föhn vorsichtig etwa 30 cm vor Ihr Ohr. Somit kann das sich im Ohr befindliche Wasser verdunsten.

     

    Wasser im Ohr – Schmerzen sollten stets Beachtung finden

    Verursacht Wasser im Ohr Ohrenschmerzen, sollten Sie unverzüglich einen HNOArzt konsultieren. Denn Schmerzen im Ohr können immer auf eine Infektion hinweisen. Ursache hierfür können mögliche Keime im Wasser sein. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt wird eine vorsichtige Untersuchung Ihres Ohres vornehmen. Sofern eine weiterführende Behandlung notwendig ist, erhalten Sie eine Verordnung über Antibiotika. Befindet sich noch Wasser in Ihrem Ohr, so kann der Arzt dieses absaugen.

     

    Künftig können Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, um nicht erneut Wasser in Ihre Ohren beim Baden zu bekommen. Und zwar können Sie vor dem Betreten der Dusche oder des Schwimmbades Ohrenstöpsel verwenden. Diese verschließen die Öffnung Ihres Ohres und lassen kein Wasser durch.