Schlagwort: Ernährung

  • Spinat – Ernährung zum Muskelaufbau Mythos aufgedeckt

    Spinat – Ernährung zum Muskelaufbau Mythos aufgedeckt

    Die beliebte Kinderserie Poppeye suggeriert, dass Spinat stark mache. Trotz der wertvollen Inhaltsstoffe wie Eisen, Folsäure und Vitamin C ist er dennoch der Kinderschreck schlecht hin. Indem Eltern ihren Kindern erzählen, dass sie von dem Lebensmittel so stark wie Poppeye werden würden, versuchen sie ihre Kinder dennoch zum Verzehr zu bewegen. Doch kann Spinat wirklich zum Aufbau der Muskeln beitragen?

     

    Förderung des Muskelaufbaus durch Nahrungsmittel

    Helga Strube, welche als Ernährungsberaterin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung tätig ist, äußert: „Es ist wohl einer der bekanntesten Ernährungsirrtümer, dass er besonders viel Eisen enthält.“ Der Mythos sei durch einen Druck- bzw. Übertragungsfehler zustande gekommen. „Statt 35-40 Milligramm sind etwa 3,5 bis 4 Milligramm Eisen in 100 Gramm Spinat enthalten. Dies reicht zum Muskelaufbau à la Popeye nicht.“ Des Weiteren kann der Körper das enthaltene Eisen nicht optimal verwerten. Aus diesem Grund ist es ratsam, Spiant mit Vitamin C gemeinsam zu sich zu nehmen.

     

    Nützliches Lebensmittel Spinat

    Zwar ist der Mythos, dass er groß und stark mache wie bei Poppeye, falsch. Dennoch konnten Wissenschaftler erst kürzlich eine nützliche Eigenschaft des Nahrungsmittels nachweisen. In den USA haben Forscher Spinat mit Nanopartikeln versehen. In dieser Kombination kann das Nahrungsmittel Sprengstoff im Grundwasser ausfindig machen. Um diese Funktion nachzuweisen, haben Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology kleine Röhrchen, welche aus Kohlenstoff bestanden, in die Blätter der Pflanze eingebaut. Durch die Aufnahme von Nitroaromate folgte eine Reaktion des Kohlenstoffs und der Blätter. Die Folge dessen bestand in fluoreszierenden Signalen, die durch eine Infrarotkamera erfasst werden konnten. Spinat macht also nicht unbedingt stark, ist aber ein nährstoffreiches Lebensmittel. Dieses macht sich nützlich bei der Suche nach Sprengstoff im Wasser.

  • Ist Ingwer gesund oder nur scharf? Wir sagen Ingwer ist gesund!

    Ist Ingwer gesund oder nur scharf? Wir sagen Ingwer ist gesund!

    Ingwer

    Ist Ingwer gesund? Die Ingwer – Gesundheitsaspekte zeichnen sich unter anderem durch seine vielseitige Heilwirkung aus. Ebenfalls ist Ingwer für einen kräftig scharfen Geschmack bekannt. Ferner ist ebenso die Wirkung, die sich in der Verdauung zeigt, bekannt. Die Zubereitungs- und Verwendungsmöglichkeiten sind dabei vielseitig.

     

    Steckbrief

    • Heilwirkung: Husten, Kopfschmerzen, Reizmagen
    • Wissenschaftlicher Name: Zingiber officinale
    • Pflanzenfamilie: Ingwergewächse = Zingiberaceae
    • Umgangssprachlicher Name: Ginger
    • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Gingerol, Shogaol, Zingiberen, Zingiberol
    • Sammelzeit: Spätherbst

     

    Gesundheitlicher Aspekt

    Ist Ingwer gesund?

    Weil den enthaltenen Inhaltsstoffen ein Neutralisieren von krebserregenden Stoffen nachgesagt wird. Ferner soll er  Blutgerinnsel verringern sowie bei Reisekrankheiten eine beruhigende und lindernde Wirkung haben. So hilft die Wurzel gegen Übelkeit und bei Erkältungen. Somit können wir die Frage: Ist Ingwer gesund? mit „Ja, ist er“, beantworten.

     

    Gut zu wissen

    Bei Rohverzehr von Ingwer können sämtliche Inhaltsstoffe aufgenommen werden. In gemahlenem Zustand sowie in Form von Ingwerwasser, Ingwertee oder eingelegt enthält dieser meist nur einen Bruchteil der wichtigen Inhaltsstoffe. Sofern die Grundregeln bekannt sind, fällt der Umgang mit der Wurzel nicht schwer.

     

    Wie wird Ingwer angebaut?

    Bei Ingwer-Pflanzen handelt es sich um die verwendeten Wurzeln. Zum Anbau wird zunächst von der ausgegrabenen Ingwerwurzel ein Stück abgeschnitten. Anschließend wird die Wurzel zur Vermehrung wieder eingegraben. Beim Einpflanzen derselben muss auf ausreichend Platz sowie der passenden Bodenbeschaffenheit geachtet werden.

     

    Anwendungsmöglichkeiten

    Ingwer lässt sich ganz unterschiedlich verwenden, so dass beispielsweise auch eine Einnahme unterwegs möglich ist. So kann von der Ingwerpflanze die Wurzel eingelegt und hieraus Ingwersirup hergestellt werden.

     

    Des Weiteren lässt sich der Geschmack in Ingwersaft, Ingweröl, Ingwerbier und Ingwerlikör zur Geltung bringen. Gegensätzlich zu Likör und Sirup ist Ingwermarmelade und Ingwertee für jede Mahlzeit ideal. Marmelade hat nur noch einen kleinen Teil der Ingwer-Inhaltsstoffe. Ingwerpulver, Tabletten und Kapseln sind ebenso im Handel zu finden.

     

    Zubereitung von Ingwer

    Je nach weiterer Verwendung empfiehlt sich das Schälen von Ingwer. Hierbei muss die äußerste Schicht mit einem Messer abgetragen werden. Während der Zubereitung kommt überwiegend warmes Wasser zum Einsatz. Zum Kandieren macht sich ebenfalls Hitze erforderlich.

     

    Dank der Wirkung des Ingwertees gelingt eine problemlose Gewichtsreduktion. Der Tee wird mit kochendem Wasser zubereitet. Sofern die Wurzel nicht komplett verbraucht wird, kann der Rest eingefroren werden.

     

    Auswirkungen von Ingwer

    Da Ingwer Wehen fördern kann, sollte er während der Schwangerschaft nicht verzehrt werden. Gleiches gilt für Ingwertee. In der Stillzeit können die Inhaltsstoffe der Wurzel auf das Kind übergehen. Auch bei einer vorliegenden Erkältung während der Schwangerschaft ist auf die Wurzel zu verzichten.

     

    Im Allgemeinen zeigt diese in Kombination mit Honig und Zitrone gute Wirkungen gegen Erkältungen. Wer mithilfe von Ingwertee Gewicht reduzieren möchte, sollte dies nur im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung tun.

     

    Wirkungen von Ingwertee

    Ingwertee gilt als Klassiker bei Erkältungen. Da die Inhaltsstoffe bei der Zubereitung besser auf das Getränk übergehen, ist der Tee zum Abnehmen besser geeignet. Zur Gewichtsreduzierung sollte dennoch auf eine übermäßige Aufnahme der Wurzel verzichtet werden. Ingwer weist eine Blutdruck senkende Wirkung auf. Grundsätzlich ist der Tee gesund und kann ebenso aus der Blüte gewonnen werden.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Der PH-Wert – die pH-Skala – Bin ich sauer oder basisch?

    Der PH-Wert – die pH-Skala – Bin ich sauer oder basisch?

    Der PH-Wert, potentia hydrogenii, gilt als Maßeinheit für saure und alkalische Reaktionen in flüssigen, wässrigen Lösungen. Dieser Wert spielt unter anderem eine Rolle für die menschliche Gesundheit, da mit ihm Stoffwechselvorgänge gespiegelt werden können. Die Skala reicht von 0 bis 14.

     

    PH-Wert – Haut und Körper

    Die Messskala beschreibt 0 als höchsten Säurewert. Dabei liegt der Wert für reines Wasser bei 7. Der Mensch besteht größtenteils aus Wasser, nämlich 70 %. Der beste PH-Wert beim Menschen liegt bei 7,4. Die unterschiedlichen menschlichen Organe verschiedene PH-Werte. Zum Beispiel hat der Darm einen Wert von 8, der Speichel liegt in der Mitte der Skala mit ca. 7, Bindegewebe sollte zwischen 7,08 und 7,29 aufweisen, Organe und Muskeln sind mit 6,2 leicht darüber, und der Magensaft liegt wegen der notwendigen Verdauungssäuren sehr hoch bei 1,2 bis 3 PH-Wert. Bestimmte Formen der Über- oder Untersäurung können sich auf die Gesundheit auswirken. Zum Beispiel kann zu wenige Säuren im Verdauungstrakt zu starken Verdauungsstörungen sorgen, umgekehrt eine starke Übersäurung Magenbeschwerden verursachen. Zu große Säurebildung im Speichel wirkt sich negativ auf die Zähne aus. Zu Eigenmessung gibt es Teststreifen in den Apotheken.

     

    PH-Wert in der Umgebung

    Nicht nur für den Körper, auch für die natürliche Umgebung sind die PH-Werte jeweils von Bedeutung. So weiß jeder Aquarianer, dass auf den richtigen PH-Wert des Wassers im Aquarium zu achten ist. Wer einen Garten hat, weiß, dass etliche Pflanzen einen mehr oder weniger sauren Boden bevorzugen. Auch diese Werte basieren auf Messungen des PH-Wertes.

     

    Bin ich sauer oder basisch?

    Im Zusammenhang mit dem PH Wert ist die Frage oftmals, bin ich sauer oder basisch?
    Die Teststreifen können dabei aufschlussreich und auf einen Blick Auskunft erteilen. Mittels Farbskala (pH-Skala) können Sie einfach ablesen, wie stark die Übersäuerung aktuell in Ihrem Urin nachgewiesen werden kann. Zigaretten, Fleisch, Kaffee, Zucker sind einige der Faktoren, welche eine Übersäuerung verursachen können. Des weiteren kommen Stress und natürlich die Ernährung hinzu.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Wie sinnvoll ist die Kohlsuppendiät und ist sie Gesund?

    Wie sinnvoll ist die Kohlsuppendiät und ist sie Gesund?

    Herbst und Winter eignen sich hervorragend dazu, Suppen zu genießen und z.Bps eine Kohlsuppendiät machen. Die Kohlsuppe gehört hier zu den Klassikern. Seit Jahrzehnten wird sie von ihren Fans dazu genutzt, scheinbar vergleichsweise schnell einige Kilos loszuwerden, ohne unter Hunger leiden zu müssen. Was sich einfach anhört, darf und muss hinterfragt werden. Ist es denn wirklich gesund, „nur“ Kohlsuppe zu essen? Und wie verhält es sich mit dem gefürchteten „Jojo“-Effekt?

     

    Das Prinzip – Abnehmen ohne Hunger

    Eine Diät ohne Hungergefühl klingt vielversprechend. Bei der Kohlsuppendiät gilt es, dann zu essen, wenn der Hunger kommt. Ein grummelnder Magen soll damit der Vergangenheit angehören. Wichtig ist hier jedoch auch die Erkenntnis, dass verschiedene Arten dieser Diät existieren. Manche erlauben das parallele Essen von Obst, andere erweisen sich durchaus als strenger. Jedoch sind bei vielen Varianten auch Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Co. erlaubt.

    Die Dauer der Kohlsuppendiät hängt im Wesentlichen vom Diäthaltenden ab. Eine Woche gilt hier als Standard. Bei Bedarf kann das Programm jedoch auch um eine oder zwei Wochen verlängert werden.

     

    Ist die Kohlsuppendiät Gesund oder nicht?

    Keine Frage: wer sich strikt an die Kohlsuppendiät hält, kann, je nach Ausgangsgewicht, viele Kilos verlieren. Leider ist dies alles andere als gesund. Zudem könnten durch das vergleichsweise schnelle Abnehmen auch ästhetische Probleme in Form von Dehnungsstreifen entstehen.

    Hier gilt: Kohl enthält zweifelsohne viele wichtige Mineralstoffe und sollte daher unbedingt in den Ernährungsplan mitaufgenommen werden. Als alleinige Mahlzeit über einen Zeitraum von mehreren Tagen ist dieses Gemüse jedoch -auch nach wissenschaftlicher Meinung- nicht geeignet. So ließe sich nach einiger Zeit unter anderem ein Eiweißmangel aufgrund von einseitiger Ernährung nachweisen. Zudem sorgen in der Regel auch Blähungen dafür, dass den Betroffenen der Spaß an der schnellen Gewichtsabnahme schnell vergeht.

     

    Andere, sinnvolle Diätalternativen

    Wer abnehmen und sich gleichzeitig abwechslungsreich ernähren möchte, sollte die einfache Regel beachten, mehr Kalorien zu verbrennen als zu sich zu nehmen. Regelmäßige Bewegung, ausreichend Obst und Gemüse sorgen meist schon dafür, dass die Pfunde, wenn auch etwas langsamer, purzeln. Der Hype um die Kohlsuppendiät ist damit wenig gerechtfertigt und hat lediglich dazu geführt, dass das Image eines ansonsten gesunden Gemüses nachhaltig gelitten hat.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Glutenallergie was ist das?

    Glutenallergie was ist das?

    Eine andere Bezeichnung für die Glutenallergie (eine Unverträglichkeit von Gluten) lautet Zöliakie. Dabei handelt es ich um keine direkte Nahrungsallergie. Vielmehr ist Zöliakie eine Erkrankung des Autoimmunsystems. Im Körper bilden sich dabei nicht nur Antikörper gegen Gluten. Ebenfalls werden Antikörper, die sich gegen das eigene Gewebe richten, gebildet. Die Folge besteht in der Zerstörung der Dünndarmschleimhaut.

     

    Wobei handelt es sich bei einer Glutenallergie?

    Bei der Allergie handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Daher nennen Mediziner diese Erkrankung Zöliakie, wenn der Körper auf das Getreideeiweiß Gluten reagiert. Dabei folgt durch die mit der Unverträglichkeit einhergehenden Zerstörung der Dünndarmschleimhaut eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Wer an einer etwaigen Unverträglichkeit leidet, sollte auf folgende Nahrungsmittel verzichten:

    • Weizen und Roggen
    • Gerste und Hafer
    • Dinkel
    • sowie alle weiteren Getreidearten, die verwandt sind.

     

    Ebenfalls unvorteilhaft ist der Verzehr von Lebensmitteln, die aus den genannten Getreidesorten gewonnen werden:

    • Mehl und Grieß
    • Graupen und Stärke
    • Flocken wie sie in Müsli zu finden sind
    • Paniermehl
    • Teigwaren
    • Baguette und Gnocchi
    • Brötchen und Brot
    • Nudeln
    • Knödel

     

    Warum belastet eine Glutenallergie den Dünndarm?

    Um die Reaktionen des menschlichen Körpers bei einer Autoimmunerkrankung wie Zöliakie zu verstehen, ist es wichtig, die Funktion des Dünndarms zu kennen. Zunächst ist zu sagen, dass der Dünndarm mit einer Länge von 5 bis 6 Metern das längste Verdauungsorgan ist. Über die Dünndarmschleimhaut wird das Blut nach der Verdauung der Nahrung mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Dazu ist die Darmwand in Falten gelegt und die Dünndarmschleimhaut ist mit Ausstülpungen versehen. Ferner bilden sich auf diesen Enzyme, über die die Nährstoffe an das Blut übertragen werden.

     

    Auswirkungen der Zöliakie auf den Dünndarm

    Getreidearten wie Weizen, Roggen und Gerste bestehen unter Anderem aus sogenannten Klebereiweißen. Folglich lösen diese bei einer Unverträglichkeit wie Zöliakie chemische Prozesse aus. Infolgedessen entsteht die Zerstörung der Dünndarmschleimhaut. Vor allem bei Menschen, die eine genetische Disposition für diese Erkrankung besitzen, konnte dieses Krankheitsbild vermehrt beobachtet werden. Jedoch kommt es nicht bei allen Menschen mit dieser Disposition zu einer Unverträglichkeit. Vielmehr hängt das Auftreten einer Zöliakie mit folgenden Faktoren zusammen:

    • Infektionen
    • Stress
    • Alkoholkonsum

     

    Welche Symptome treten mit einer Zöliakie auf?

    Grundsätzlich können sich die Symptome einer Glutenallergie zwischen Kindern und Erwachsenen unterscheiden. Kinder leiden vor allem an folgenden Symptomen:

    • Kinder können zum einen an einer Gewichtsreduktion leiden. Aber auch eine Stagnation der Zunahme des Gewichts trotz ausreichender Nahrungsaufnahme ist möglich.
    • Bauschmerzen sind wohl eine der häufigsten Beschwerden, wenn Kinder an einer Glutenunverträglichkeit erkrankt sind.
    • Die Konsistenz des Stuhlgangs kann sich verändern.
    • Kinder können ebenso gravierende Stimmungsschwankungen aufweisen.
    • Ebenso folgt mit einer Zöliakie oft eine Infektanfälligkeit.

     

    Erwachsene hingegen weisen nicht selten im Falle einer Zöliakie folgende Beschwerden auf:

    • Bauchschmerzen
    • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung
    • Blähungen
    • Übelkeit
    • Appetitlosigkeit
    • Müdigkeit
    • Augenringe
    • Kopfschmerzen
    • Zyklusstörungen

     

    Wie lässt sich eine Glutenunverträglichkeit behandeln?

    Hilfreich kann vor allem eine Ernährungsumstellung, bei der weitestgehend auf Lebensmittel mit Glutenbestandteilen verzichtet wird, sein. Nicht nur Nahrungsmittel wie Weizen, Gerste, Roggen, Dinkel oder Grünkern sollten den Ernährungsplan verlassen, auch auf Produkte die mit den genannten Lebensmitteln hergestellt werden, sollte verzichtet werden. Somit können die mit einer Zöliakie verbundenen Beschwerden gemildert oder gar verhindert werden. Da es aufgrund des Beschädigung der Dünndarmschleimhaut zu einem Nährstoffmangel kommen kann, sollten Sie zusätzlich zur Stärkung des Immunsystems Bachblüten oder Schüssler Salzen zu sich nehmen.

     

    Kann Zöliakie geheilt werden?

    Die Symptome einer Zöliakie können prinzipiell nur gelindert werden, indem eine Nahrungsumstellung erfolgt. Eine Heilung ist grundsätzlich nicht erfolgen. Des Weiteren können aber Präparate gegen eine Laktoseintoleranz die Lebensmittel verträglicher machen.

     

    [content-egg-block template=offers_list]

     

    Linkempfehlung:
    http://www.zoeliakie.ch/

  • Eiweiß vs. Leberfett – was ist dran?

    Eiweiß vs. Leberfett – was ist dran?

    Aktuelle Studien, die mit Diabetikern des Typ 2 durchgeführt wurden, beweisen, dass eine eiweißreiche Kost das Leberfett verringern kann. Egal, woher das Eiweiß kommt, ob pflanzlich oder tierisch: die Studie könnte den Grundstein für viele Behandlungserfolge darstellen.

     

    Vielversprechende Ergebnisse

    Die Erkenntnis, eine Erkrankung durch eine Umstellung der Ernährung bekämpfen zu können, klingt gut. Die Probanden der Studie änderten ihre Essgewohnheiten grundlegend und insofern, als dass sie den Anteil der Kohlehydrate in ihrem Essen mehr als verdoppelten.

    Wichtig war es auch, dass eine eventuelle Verbesserung der Werte auf keinen Fall auf eine Gewichtsreduktion zurückzuführen sei. Daher bekam jeder Studienteilnehmer einen individuellen Essensplan zugeteilt.

    Unter anderem gehörten nun:

    • Nudeln
    • Brot
    • Milchprodukte (möglichst mager)
    • Fisch

    zum Speiseplan. Heraus kam, dass -egal, ob das zugeführte Eiweiß vom Tier kam oder eben pflanzlich war, sich der Leberfettanteil der Patienten deutlich, bei vielen sogar um mehr als die Hälfte, reduzierte. Eine derartige „Kur“ muss nicht einfallslos und monoton sein. Im Gegenteil! Eine breite Auswahl an eiweißhaltigen Lebensmitteln sorgt dafür, dass auch in kulinarischer Hinsicht keine Langeweile aufkommen kann. Fleischliebhaber sollten hier jedoch immer darauf achten, sich für das so genannte „weiße Fleisch“ zu entscheiden.

     

    Die Studie geht in die zweite Runde

    Angespornt vom Erfolg der aktuellen Studie werden nun alle Ergebnisse ausgewertet und möglicherweise im Zusammenhang mit neuen Langzeitstudien erneut verwendet. Eine weitere Frage, die ebenfalls interessant ist, ob die positiven Auswirkungen der eiweißreichen Kost auch auf jüngere Patienten, also Menschen unter 60 Jahren, zu übertragen wären.

    Wichtig für die Verminderung des Leberfettes und die entsprechende Erweiterung der eiweißreichen Kost ist es jedoch auch, dass bei den Patienten keinerlei Nierenerkrankungen vorliegen. Dennoch betonen die Wissenschaftler, dass es auch ohne Leberfett extrem wichtig sei, auf eine eiweißreiche Ernährung zu achten. Besonders im Alter nehme die Muskelmasse ab. Dieser Entwicklung könne mit einem eiweißreichen Ernährungsplan entgegengesteuert werden.