Schlagwort: Ernährung

  • Die 13. SSW – eine ruhige Phase der Schwangerschaft

    Die 13. SSW – eine ruhige Phase der Schwangerschaft

    In der 13. SSW beginnt der vierte Schwangerschaftsmonat und für die Mutter damit eine ruhige Phase der Schwangerschaft. Das Kind ist jetzt elf Wochen alt und es ist in der 13. SSW überwiegend mit Wachsen beschäftigt, aber auch die inneren Organe entwickeln sich nach und nach. Die meisten Mütter genießen die Schwangerschaft zu dieser Zeit, denn in der SSW 13 gehören Beschwerden wie ständige Müdigkeit, morgendliches Erbrechen, starker Harndruck und Übelkeit der Vergangenheit an. In der 13. Schwangerschaftswoche ist der Bauch als Bäuchlein erkennbar und deshalb nutzen viele Frauen diese Phase der Schwangerschaft, um noch einmal einen Strandurlaub zu genießen.

    Was macht das Baby in der 13. SSW?

    In der 13. SSW liegt die Größe des Babys zwischen sechs und sieben Zentimetern und es wiegt zwischen 18 und 23 Gramm. Was macht das Baby in der 13. SSW? Die Antwort ist einfach und lautet wachsen, wachsen und noch einmal wachsen. Aber auch das Skelett, die Muskeln und die Organe reifen und das Kind bekommt zum ersten Mal so etwas wie Proportionen. Die Ultraschallbilder in der 13. SSW zeigen ganz deutlich, dass sich der Körper und der Kopf immer mehr angleichen und Eltern, die eine Video Entwicklung in der 13. SSW sehen, können schon einen kleinen Menschen erkennen.

    Der Darm des Babys nimmt in der 13. SSW seine Arbeit auf und das Kind hat zum ersten Mal Stuhlgang. Auch die Bauchspeicheldrüse hat ihre Tätigkeit schon aufgenommen und produziert Insulin. In der 13. SSW verwandeln sich die Skelett-Knorpel langsam in Knochen, aber die eigentliche Verknöcherung des kompletten Skeletts wird erst weit nach der Geburt des Kindes im Teenageralter abgeschlossen sein. Vor allem bei den langen Röhrenknochen der unteren und der oberen Extremitäten beginnt das Wachstum in der Mitte des Knochens und setzt sich dann zu den Knochenenden fort. Erst wenn dieser so wichtige Prozess beendet ist, dann ist das Längenwachstum eines Menschen vollständig abgeschlossen.

    Der Schädelknochen ist in der 13. SSW zwar schon vorhanden, zusammenwachsen wird dieser Knochen aber erst im ersten Lebensjahr. Einer der Gründe liegt im Gehirn, das jetzt noch sehr viel Platz zum Wachsen braucht, ein anderer Grund ist, dass eine natürliche Geburt überhaupt nicht möglich wäre, wenn die Struktur des Schädels nicht flexibel ist. In der 13. SSW verknöchern aber bereits die empfindlichen Gehörknöchelchen des Kindes und das macht es möglich, dass das Baby zum ersten Mal Geräusche wahrnehmen kann. Selbst wenn die Augen jetzt noch geschlossen sind und sich erst in der 26. Schwangerschaftswoche öffnen, kann das Baby schon hell von dunkel unterscheiden. Die Helligkeit nimmt das Kind allerdings nur gedämpft und wie durch einen roten Schleier wahr.

    Wie sieht das Baby in der 13. SSW aus?

    Viele Eltern wollen möglichst früh wissen, ob es ein Sohn oder eine Tochter wird. Ist in der 13. SSW ein Junge oder ein Mädchen unterwegs? Mit ein bisschen Glück ist auf dem Ultraschall ein Mädchen in der 13. SSW zu erkennen. Wenn das Baby gerade in diesem Moment richtig liegt, dann ist entweder eine Klitoris oder aber ein Penis sichtbar. Bei einem Mädchen sind in der 13. SSW schon zwei Millionen Eizellen in den Eierstöcken zu finden, wenn das kleine Mädchen auf die Welt kommt, dann wird sich diese Zahl aber halbiert haben. Ist das Mädchen 17 Jahre alt, dann wird sie nur noch 200.000 Eizellen haben. In der 13. SSW entwickeln sich die Stimmbänder und über der Oberlippe und den Augenbrauen wachsen kleine feine Härchen.

    Noch bedeckt die sogenannte Lanugobehaarung den ganzen Körper des Kindes und in den Talgdrüsen wird die Käseschmiere produziert, die die Haut des Kindes davor schützt, im Fruchtwasser aufzuweichen. Unmittelbar nach der Geburt stößt der Körper die Behaarung wie auch die Augenbrauen und die Kopfbehaarung vollständig ab, bei einigen Kindern bleibt aber meist auf dem Rücken ein weicher Flaum zurück, der in den ersten Lebenstagen jedoch wieder verschwindet.

    Das Baby hat in der 13. SSW schon Rillen in den Fingerkuppen, es kann jetzt schon gähnen, die Stirn runzeln und auch am Finger saugen. Auf einen sanften Stupser reagiert es mit dem sogenannten Root-Reflex, den es später noch einmal benutzen wird, um nach der Brust der Mutter und damit nach der Nahrungsquelle zu suchen.

    Wie fühlt sich die werdende Mutter in der 13. SSW?

    Bei schlanken Frauen macht sich die Schwangerschaft in der 13. Woche auch äußerlich bemerkbar, denn die Gebärmutter wächst zu diesem Zeitpunkt aus dem Becken in den Bauch. Diese Entwicklung hat auch einen positiven Effekt, denn der ständige Harndrang lässt etwas nach. Nicht selten diagnostiziert der Arzt in der 13. SSW eine tief liegende Plazenta, das ist allerdings kein Grund zur Sorge, denn bei einigen Frauen bewegt sich die Plazenta erst während es vierten Monats in die perfekte Lage.

    Die Brüste beginnen in der 13. SSW die Vormilch, das Kolostrum zu produzieren, die nach der Entbindung die erste Nahrung darstellt, bevor die eigentliche Muttermilch einschießt. Am Bauch und an den Beinen können sich jetzt auch die ersten Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen zeigen und in der 13. SSW ist auch die Linea Negra, eine dünne Linie zwischen dem Nabel und dem Schambein bei vielen Frauen schon sichtbar. Dehnungsstreifen lassen sich leider nicht vermeiden, aber mit Zupfmassage und milden Massageölen bleibt die Haut elastisch und die Streifen sind nicht allzu stark.

    Die Gewichtszunahme hält sich in der 13. SSW in Grenzen, die meisten Frauen nehmen nur zwischen anderthalb und zwei Kilo in dieser Woche zu. Der Kalorienbedarf liegt in der 13. SSW bei rund 2.200 Kalorien, er wird aber zum Ende der Schwangerschaft auf 2.500 Kalorien täglich anwachsen. Viel Obst sollte jetzt auf dem Speiseplan stehen, aber auch frisches Gemüse, Fisch und knackige Salate bekommen dem Baby sehr gut. Wenn der Heißhunger kommt, dann darf die werdende Mutter auch mal nachgeben und Schokolade, Kuchen oder ein Eis mit Sahne essen.

    Für die gesunde Entwicklung des Babys ist Folsäure sehr wichtig und eine ausgewogene Ernährung versorgt das Baby auch mit der ausreichenden Menge. Sollte die Menge aber nicht ausreichen, dann wird der Arzt ein Folsäurepräparat verordnen, das die Mutter in Form von Nahrungsergänzungsmittel einnehmen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / chesterf

  • Die Interior-Diät – mit der richtigen Einrichtung abnehmen

    Die Interior-Diät – mit der richtigen Einrichtung abnehmen

    Wer sich fragt, was die Einrichtung mit dem Abnehmen zu tun hat, der hat wahrscheinlich noch nie etwas von der Interior-Diät gehört. In den USA, dem Mutterland aller verrückten Diäten, gibt es bereits mehrere Studien zu dieser neuen Diät, bei der die Einrichtung der Küche eine ganz entscheidende Rolle spielt. Aber keine Angst, für die Interior-Diät muss sich keiner eine neue Küche zulegen, wenn er abnehmen will, es kommt bei dieser Diät vielmehr darauf an, was in der Küche wo platziert wird.

    Die Studie zur Interior-Diät

    Wie viel Einfluss hat die Einrichtung der Küche auf das Essverhalten der Bewohner? Dieser Frage sind die Wissenschaftler und Studenten der Cornell Universität in Ithaca im Staat New York nachgegangen. Für die Langzeitstudie wurden 500 Frauen und ihr Essverhalten im Bezug auf die Einrichtung ihrer Küchen beobachtet. Die Forscher wollten herausfinden, wie sich die Gestaltung der Küche auf das Gewicht auswirkt und haben die Probandinnen gefragt, welche Lebensmittel sie wo in der Küche platziert haben. Die Ergebnisse waren überraschend. Alle Frauen, in deren Küche auf der Arbeitsplatte oder auf dem Esstisch frisches Obst stand, wogen im Schnitt sechs Kilogramm weniger als die Frauen, bei denen das nicht der Fall war. Die Frauen, die in ihrer Küche Kalorienbomben wie stark zuckerhaltige Softgetränke griffbereit auf der Arbeitsplatte stehen hatten, brachten durchschnittlich elf Kilogramm mehr auf die Waage als die Frauen, bei denen am gleichen Platz Mineralwasser stand.

    Was ist bei der Interior-Diät wichtig?

    Im Grunde funktioniert die Interior-Diät sehr einfach und niemand muss seine Küche neu einrichten, wenn er mit der Interior-Diät abnehmen will. Der Trick ist simpel, denn alles, was dick macht, sollte nach Möglichkeit in den Schränken verschwinden, alles, was zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört, sollte gut sichtbar und in Augenhöhe platziert werden. Die Forscher aus New York sind zu dem Ergebnis gekommen, dass derjenige, der Appetit verspürt, eher zu Lebensmitteln greift, die in seiner Reichweite liegen und nicht einen Schrank öffnet, um sich einen Snack zu holen. Wichtig ist bei der Interior-Diät aber auch, dass die Arbeitsflächen gut aufgeräumt und sauber sind, denn das macht Lust aufs Kochen, und wer selbst kocht, der greift im Supermarkt automatisch weniger zu Fertiggerichten, die nicht gerade als Schlankmacher bekannt sind.

    Die Küche gründlich aufräumen

    Auch wenn es eine Studie zur Interior-Diät gibt, wissenschaftlich erwiesen ist es nicht, inwiefern sich die Gestaltung der Küche auf das Gewicht auswirkt. Trotzdem kann es hilfreich sein, die Küche einmal gründlich aufzuräumen und auszumisten. In den meisten Küchen schlummern viele Lebensmittel, die irgendwann einmal gekauft und dann vergessen wurden. Wer ganz bewusst seine Schränke inspiziert, der wird mit Erstaunen feststellen, was im Laufe der Zeit alles eingekauft wurde. Vor allem Süßigkeiten sind in den meisten Küchen in großen Mengen zu finden und diese Süßigkeiten sollten gesammelt und dann an einem Platz im Schrank verstaut werden, der beim Öffnen der Schranktür nicht direkt ins Auge fällt. Alles, was gesund ist, sollte hingegen offen in der Küche stehen.

    Einfrieren statt aufessen

    Ein weiterer Punkt, der bei der Interior-Diät eine Rolle spielt, ist das Einfrieren von Lebensmitteln. Es kann immer mal vorkommen, dass zu viel gekocht wurde. Es ist ein Fehler, das, was bei Mittagessen übrig geblieben ist, am Abend noch zu essen. Sinnvoller ist es, die Reste einfach einzufrieren, denn so verschwindet das Essen aus dem Blickfeld und man hat immer eine Portion in Reserve, die aufgetaut werden kann, wenn mal keine Zeit fürs Kochen bleibt. Auch vermeintlich gesunde Nahrungsmittel wie Cornflakes oder Müsli sollten nicht offen in der Küche stehen, sondern in einem Schrank verschwinden, denn dann fällt es leichter, sich für ein wirklich gesundes Frühstück zu entscheiden.

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  • Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    Die 16. SSW – die Schwangerschaft wird sichtbar

    In der 16. SSW wird der Bauch sichtbar und die Schwangerschaft wird für alle Außenstehenden sichtbar. Die Figur der meisten Frauen verändert sich deutlich, die Brüste werden größer, denn am Ende des vierten Schwangerschaftsmonats beginnt die Produktion der sogenannten Vormilch. Die Beschwerden und Anstrengungen in der frühen Phase der Schwangerschaft sind vergessen und die Mehrzahl der werdenden Mütter fühlt sich in der 16. SSW sehr wohl und zufrieden. Die Gewichtszunahme ist in der 16. SSW noch kein großes Thema, denn das Wachstum des Kindes und die Größe der Gebärmutter in der 16. SSW machen sich noch nicht bemerkbar.

    Welche Fortschritte macht das Baby in der 16. SSW?

    Die Größe des Fötus liegt in der 16. SSW bei rund zehn Zentimetern und das Baby wiegt ca. 90 Gramm. Die Proportionen sind jetzt weitgehend stimmig und in der 16. SSW wird das Kind seinen Körper weiter strecken. In den kommenden Wochen wird es einen richtigen Wachstumsschub bekommen und sein Gewicht mehr als verdoppeln. Die Organe sind fast fertig, und um seine Lungen- und Atemfunktion zu verbessern, wird es ab jetzt immer wieder Fruchtwasser einatmen und wieder ausspucken. Der Fötus ist sehr beweglich, er dreht sich von links nach rechts, macht auch gerne mal einen Salto und übt sich im Greifen. Hochauflösende Ultraschallbilder in der 16. SSW zeigen diese Aktivitäten sehr deutlich. Wenn in der 16. SSW Bilder gemacht werden, dann können die Eltern sehen, wie ihr Baby die Nabelschnur fest umklammert und bei diesem Training kräftig ins Schwitzen kommt, denn die Schweißdrüsen arbeiten bereits.

    Das Harnsystem und auch der Kreislauf haben in der 16. SSW ebenfalls ihre Tätigkeit aufgenommen, und auch die Schilddrüse wird in dieser Woche aktiv und beginnt damit, die ersten Hormone zu produzieren. In der 16. SSW ist sichtbar, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn das Geschlecht ist klar zu erkennen. An den Kuppen der Finger zeigen sich die ersten Rillen, und das Baby hat damit es etwas Einzigartiges, nämlich seinen Fingerabdruck. Die Jodversorgung spielt in dieser Phase der Schwangerschaft eine sehr wichtige Rolle, deshalb sollte die Mutter über eine ausgewogene Ernährung so viel wie möglich Jod zu sich nehmen.

    Was kann das Baby in der 16. SSW noch?

    Wenn das Baby sein „Sportprogramm“ absolviert, dann trainiert es besonders die Muskulatur des Rückens und des Nackens und das aus gutem Grund. Mit gezielten Bewegungen bereitet sich das Kind auf den aufrechten Gang vor und übt schon mal wie es ist, später zu laufen. Die Augen sind in der 16. SSW noch geschlossen und da das Gesicht noch sehr klein und schmal ist, wirken die Augen besonders groß. Die Mimik ist schon ausgeprägt und mit ein wenig Glück können die Eltern bei der Ultraschalluntersuchung sehen, wie ihr Kind Grimassen schneidet.

    Die Fähigkeit zu hören entwickelt sich in der 16. SSW weiter, allerdings kann vom Hören im eigentlichen Sinn noch keine Rede sein. Das Baby kann aber Geräusche aus seiner unmittelbaren Nähe hören, wie den Herzschlag oder die Magen- und Darmgeräusche der Mutter. Vor allem der regelmäßige Herzschlag vermittelt dem Baby ein sicheres Gefühl von Geborgenheit.

    So fühlt sich die Mutter in der 16. SSW

    Viele Frauen führen über ihre Schwangerschaft ein Tagebuch und fragen sich in der 16. SSW, welcher Monat bislang der angenehmste war. Sie werden feststellen, dass es der vierte Monat ist. Im vierten Monat, also in der 16. SSW fühlen sich die meisten Frauen rundherum wohl, sie sehen gesund aus, die vermehrte Durchblutung sorgt für einen rosigen Teint, kraftvolles glänzendes Haar und eine straffe Haut. Die Gebärmutter ist in der 16. SSW ungefähr so groß wie ein Handball und hat jetzt eine feste Konsistenz angenommen, damit das Baby optimal geschützt werden kann. Bei schlanken Frauen zeichnet sich jetzt zunehmend eine kleine Kugel ab, bei Frauen, die ein wenig mehr auf die Waage bringen, ist die Schwangerschaft noch nicht so deutlich zu sehen.

    Da die Gebärmutter stetig wächst, sind leicht ziehende Schmerzen im Unterleib nichts Besorgniserregendes. Die Mutterbänder, die mehr und mehr belastet werden, machen sich auf diese Weise bemerkbar. Wenn die Schmerzen sich jedoch verstärken oder über einen Zeitraum von mehreren Tagen anhalten, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt oder eine Hebamme aufgesucht werden, um mögliche Komplikationen ausschließen zu können.

    In der 16. Woche der Schwangerschaft entsteht ein erhöhter Bedarf an Mineralstoffen und das macht Frauen anfälliger für Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch. Die alte Hebammenweisheit, jede Schwangerschaft kostet die Mutter einen Zahn, ist zwar theoretisch immer noch richtig, aber eine gute Zahnprofilaxe kann heute Probleme mit den Zähnen und dem Zahnfleisch verhindern. Vor allem Entzündungen des Zahnfleisches sollte die werdende Mutter nicht ignorieren, denn diese Entzündungen können böse Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar zu einer Fehlgeburt führen.

    Vorsorge und Schmetterlinge im Bauch

    Auch wenn die 16. SSW so manche Beschwerden mit sich bringt, zum Beispiel im Magen- und Darmtrakt, für die meisten Frauen ist es eine unbeschwerte Zeit. Frauen, die nicht zum ersten Mal schwanger sind, fühlen zum ersten Mal, wie ihr Kind sich bewegt, Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, nehmen die Kindsbewegungen eher wie Schmetterlinge im Bauch wahr.

    In der 16. SSW stehen eine Reihe von pränatalen Untersuchungen und Tests an, wie zum Beispiel der Triple-Test. Mit diesem Test stellt der Arzt die Konzentration von drei unterschiedlichen Proteinen sowie die Anzahl der Hormone im Blut der Mutter fest. Diese Tests geben Auskunft darüber, ob das Kind mit einer Störung der Chromosomen und damit mit einem Down-Syndrom zur Welt kommt. Frauen, die zu den sogenannten Risikoschwangeren gehören, sollten in der 16. SSW eine Amniozentese, eine Untersuchung des Fruchtwassers machen lassen. Die Untersuchung des Fruchtwassers liefert deutliche Hinweise, ob das Kind eine genetische Störung hat, und auch das Down-Syndrom kann mit dieser Vorsorgeuntersuchung mit einer Wahrscheinlichkeit von 98 % nachgewiesen werden.

    Die Fruchtwasseruntersuchung ist vor allem Frauen zu empfehlen, die mit 40 Jahren oder älter schwanger werden. Auch wenn es in der Familie Erbkrankheiten gibt, dann bietet die Untersuchung des Fruchtwassers genaue Ergebnisse, ob das Kind gesund zu Welt kommen kann.

    Bild: © Depositphotos.com / julief514

  • 17. SSW – erholsame und ruhige Phase der Schwangerschaft

    17. SSW – erholsame und ruhige Phase der Schwangerschaft

    Frauen, die noch kein Kind geboren haben, fragen sich in der 17. SSW vielleicht, welcher Monat jetzt angebrochen ist. Die Antwort lautet: Die 17. SSW ist der Beginn des fünften Monats. Die Mehrzahl der Frauen hat sich zu diesem Zeitpunkt mit der Schwangerschaft arrangiert und auf die körperlichen Veränderungen eingestellt. Da in der 17. SSW der Bauch noch nicht allzu rund ist, sind die meisten Frauen noch sehr aktiv, sie arbeiten, treiben Sport und haben Spaß am gesellschaftlichen Leben. Auch das Kind empfindet diese Zeit als ruhig und sehr erholsam, es fängt an seine Fettschichten aufzubauen und kann jetzt zum ersten Mal seine Bewegungen gut koordinieren.

    Das Baby in der 17. SSW

    In der 17. SSW beobachtet der Arzt das Baby sehr genau, und nicht selten wird bei der Untersuchung der bisher errechnete Geburtstermin noch einmal korrigiert. Der Arzt berechnet die Größe in der 17. SSW und wenn alles nach Plan verläuft, dann misst das Baby jetzt zwischen elf und 13 Zentimetern. Da das Baby in den vergangenen Wochen kräftig zugelegt hat, wiegt es nun zwischen 100 und 140 Gramm. Auch der Umfang der Brust und des Kopfes, aber auch die Länge des Oberschenkels spielt jetzt eine wichtige Rolle, denn sie geben verlässliche Informationen über den Stand der Schwangerschaft.

    Auf die Eltern wartet in dieser Woche der Schwangerschaft erstmals ein besonders schönes Erlebnis, denn sie können durch das Ultraschallgerät die Herztöne des Babys hören, auch die Ultraschallbilder in der 17. SSW machen den Eltern klar, dass sie in Zukunft nicht mehr nur zu zweit, sondern zu dritt sein werden. Das Baby beschäftigt sich derweil mit seinem Wachstum, denn in der 17. SSW wächst das Baby nicht nur in der Länge, aus einer knorpelartigen Substanz bilden sich in dieser Phase der Schwangerschaft auch langsam die Skelettknochen. Auch die Nägel an den Fingern und Zehen prägen sich nun aus und um das Rückenmark und die Nervenzellen legt sich eine schützende Hülle.

    Die Reizleitungen, die sich durch die Nervenbahnen ziehen, nehmen jetzt Gestalt an, und in der 17. SSW wird das sogenannte Myelin gebildet, was in der Zukunft wichtige Aufgaben übernimmt. Besonders spannend ist aber, dass sich in der 17. SSW die Gesichtszüge des Kindes bilden. Die Augen sind jetzt nicht mehr an der Seite, sondern vorne und auch die Ohren haben ihre Position gefunden. Wenn in der 17. SSW die Bewegungen des Kindes sehr lebhaft sind, dann ist das vollkommen in Ordnung, denn das Baby freut sich über seine Beweglichkeit und trainiert seine Reflexe und auch seine Muskeln. Die immer besser funktionierende Koordination der Bewegungen zeigt deutlich, dass das Gehirn und die Nervenbahnen jetzt schon aktiv arbeiten.

    Gut ausgeprägt ist in der 17. SSW bereits das Gehör, wenn es zum Beispiel zu einem lauten Geräusch wie einem plötzlichen Knall kommt, dann zuckt das Baby zusammen. Es kann jetzt auch Berührungen wahrnehmen und freut sich, wenn die Mutter den Bauch sanft streichelt. Dieses Streicheln beruhigt das Baby und es trainiert gleichzeitig auch seinen Gleichgewichtssinn. Die Mutter sollte daher jeden Tag mit ihrem Kind eine kleine Kuschelstunde einlegen.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 17. SSW?

    Die meisten werdenden Mütter fühlen sich in dieser Schwangerschaftswoche sehr wohl. Frauen, die schon ein Baby geboren haben, fühlen in der 17. SSW die ersten Bewegungen und da die Gebärmutter kontinuierlich an Größe zunimmt, machen sich die Mutterbänder erstmals bemerkbar. Schwanger in der 17. Woche heißt aber auch, dass sich jetzt äußerlich ebenfalls einiges verändert. So färben sich die Brustwarzen und die Warzenhöfe dunkelbraun und auf der Mitte des Bauches zeigt sich die sogenannte Linea Negra, eine dunkle schmale Linie, die ungefähr vom Nabel bis hin zum Schambein reicht. Auch an anderen Stellen des Körpers sind Pigmentierungen zu erkennen, die aber nach der Entbindung immer blasser werden und dann irgendwann ganz verschwinden werden.

    Der Ischias-Nerv, der genau unter der Gebärmutter verläuft, kann sich in der 17. SSW schmerzhaft bemerkbar machen. Vor allem bei einseitigen Bewegungen kommt es nicht selten zu sehr heftigen Schmerzen, daher sollten langes Stehen und Laufen nach Möglichkeit vermieden werden. Um nachts besser und erholsamer schlafen zu können, ist es eine gute Idee, ein Stillkissen mit ins Bett zu nehmen, denn dieses speziell geformte Kissen sorgt für eine spürbare Entlastung.

    Die meisten Frauen verzeichnen in der 17. SSW keine große Gewichtszunahme, aber sie kommen deutlich schneller ins Schwitzen als sonst. Das liegt an der permanent größer werdenden Blutmenge, die die Körpertemperatur nach oben steigen lässt. Eine gesunde und vor allem ausgewogene, vollwertige Ernährung ist ab jetzt ein Muss für die Mutter, denn das Baby braucht vor allem reichlich Jod, Eisen und Kalzium. Frisches Blattgemüse wie beispielsweise Spinat, aber auch Fleisch, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte sollten in der 17. SSW auf dem Speiseplan stehen. Wenn die Versorgung mit Eisen durch die Ernährung nicht ausreichen sollte, dann wird der Arzt ein entsprechendes Präparat verschreiben.

    So wichtig ist die Pflege der Venen in der 17. SSW

    Da die Gebärmutter und das Kind tüchtig wachsen, muss der Kreislauf der Mutter in den kommenden Wochen und Monaten wahre Höchstleistungen vollbringen. Das führt wiederum zu einem verstärkten Druck auf die Venen und rund die Hälfte der Schwangeren leidet unter Varizen, einer Erweiterung der Venen. Vor allem Frauen, die Zwillinge erwarten oder die vielleicht durch ihren Beruf bedingt, lange stehen müssen, die können Krampfadern oder Hämorrhoiden bekommen. Auch Krampfadern im Schambereich sind möglich, die aber nach der Entbindung recht schnell wieder verschwunden sind. Bilden sich in den Beinen Krampfadern, dann haben die betroffenen Frauen leider noch länger damit zu tun. Eine Erweiterung der Venen kann unangenehm und auch schmerzhaft sein, eine regelmäßige Pflege der Venen ist daher unerlässlich.

    Sport ist eine gute Möglichkeit, um das Venenleiden zu bekämpfen, aber es sollte sich um einen sanften Sport handeln. Vitamin C hat die Fähigkeit, die Venen elastisch zu erhalten und auch Beckenbodengymnastik stärkt die Venen und bereitet zudem den Körper auf die kommenden Belastungen durch die Schwangerschaft optimal vor. Salben auf Kräuterbasis sind perfekt für die Pflege der Venen, und auch Stützstrümpfe leisten in der Schwangerschaft gute Dienste.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Als Veganer wären wir längst ausgestorben

    Als Veganer wären wir längst ausgestorben

    Heute gehört es schon fast zum Lebensstil, wenn man sagt: Ich bin ein Veganer. Fleisch war gestern, heute bestimmen Tofu und Co. mehr und mehr das Bild auf den Speisekarten. Jedoch kann sich nicht jeder mit dieser neuen Lebensphilosophie anfreunden, und die rein pflanzliche Kost ist auch aus Sicht von Ernährungsexperten nicht für jeden zu empfehlen. Der Ernährungswissenschaftler Hans Konrad Biesalski hat sich jetzt zur neuen, trendigen Ernährungsweise geäußert und das, was er sagt, wird vielleicht auch so manchen Veganer davon überzeugen, dass die Welt anders aussehen würde, wenn unsere Vorfahren auf Fleisch verzichtet hätten.

    Leben Veganer gesünder?

    Veganer leben ungesund und leiden unter Mangelerscheinungen – das sind nur zwei Weisheiten, die man im Zusammenhang mit einer veganen Lebensweise immer wieder hört. Das stimmt so nicht, sagt der Ernährungswissenschaftler, denn ein gesunder Erwachsener kann auf Fleisch, Milch, Fisch und Eier verzichten, ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt. Ein Veganer muss nur darauf achten, dass er andere Quellen findet, die ihm Zink, Eisen, Folsäure und die Vitamine B12, A und D liefern. Das ist allerdings nicht ganz so einfach, weil diese wichtigen Bausteine, die der Körper dringend braucht, in pflanzlicher Kost kaum oder gar nicht zu finden sind. Noch schwieriger und vor allen Dingen noch gefährlicher wird es, wenn schwangere Frauen und chronisch Kranke zu Veganern werden.

    Dürfen Kinder vegan ernährt werden?

    Der Ernährungswissenschaftler Hans Konrad Biesalski warnt schwangere Frauen davor, sich vegan zu ernähren, denn sie setzen damit die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes aufs Spiel. Nicht nur die körperliche Entwicklung des Kindes ist gefährdet, wenn die Mutter sich vegan ernährt, auch die Entwicklung des Gehirns ist in Gefahr. Wenn die Eltern Veganer sind, dann sollten sie ihre Kinder ausgewogenen ernähren, denn Kinder brauchen vor allem Vitamine und Mineralstoffe, um wachsen zu können und um gesund zu bleiben. Milch und Milchprodukte sorgen für einen stabilen Knochenbau und für gesunde Zähne und sind daher für Kinder unverzichtbar.

    Die Veganer saßen auf Bäumen

    In der Studie hat Hans Konrad Biesalski nachgewiesen, dass wenn wir heute alle als Veganer leben würden, es die Evolution nicht gegeben hätte. Wir säßen auf Bäumen, ernährten uns von Blättern und hätten damit das Verhalten, wie es die Menschen bei Gorillas beobachten können. Biesalski geht sogar noch einen Schritt weiter, wenn er sagt, wir wären wie der sogenannte Nussknackermensch schon vor 1,4 Millionen Jahren ausgestorben. Die Spuren des Paranthropus boisei, der zusammen mit dem Homo erectus in den Wäldern lebte, verlieren sich irgendwo in der Geschichte. Anhand des Gebisses, das man von diesem frühen Veganer gefunden hat, konnten die Wissenschaftler erkennen, dass er sich ausschließlich von Pflanzen ernährt hat, und damit wurde seine Entwicklung ausgebremst.

    Der Homo erectus überlebte

    Der Urahn des Homo sapiens hat zunächst auch als Veganer gelebt, aber auf seinem Speiseplan standen neben Wurzeln und wilden Beeren auch schon Fische und damit auch lebenswichtige Omega-3-Fettsäuren. Als sich das Klima veränderte und die Seen und Flüsse austrockneten, musste sich der Homo sapiens etwas einfallen lassen und nach anderen Nahrungsquellen Ausschau halten. Jetzt war die große Vielfalt angesagt und unsere Vorfahren begangen damit, Tiere zu jagen und ihr Fleisch zu essen. Der Nussknackermensch jedoch saß weiter auf seinem Baum und blieb Veganer, was schließlich sein Ende bedeutete. Wie erfolgreich hingegen der Homo sapiens war, das beweist die Tatsache, dass er die Kontinente besiedelte und auch seine Gehirnleistung wurde von der veränderten Speisekarte positiv beeinflusst. Der hohe Gehalt an Eiweiß im Fleisch sorgte für eine verbesserte Gehirnleistung, vor allem die Innereien wie zum Beispiel die Leber, machten unsere Ahnen zu besseren und schnelleren Denkern.

    Die Geschichte beweist, dass Veganer nicht unbedingt gesünder leben, es kommt ihnen vielleicht nur so vor.

    Bild: © Depositphotos.com / choreograph

  • 25. SSW – das Baby wird aktiver

    25. SSW – das Baby wird aktiver

    In der 25. SSW wächst der Bauch und das Baby wird immer munterer und aktiver. Die Mutter fühlt sehr intensive Kindesbewegungen in der 25. SSW und allmählich machen sich einige Beschwerden bemerkbar. Da in der 25. SSW die Gewichtszunahme des Babys groß ist, verspürt die Mutter unter anderem einen starken Harndrang und auch schwere Beine und Krampfadern werden in der 25. SSW zunehmend zu einem Problem. Das Baby, das in der 25. SSW die Größe eines Fußballs hat, wächst rasant, es legt Fettreserven an und seine Organe bilden sich weiter aus.

    Das Baby in der 25. SSW – es wächst und wächst

    In der 25. SSW wird das Gewicht des Babys in der Tabelle mit rund 800 Gramm angegeben. Vom Scheitel bis zur Sohle misst das Baby jetzt 33 cm und es verfügt schon über einige Fähigkeiten. In der Phase der Schwangerschaft sitzt das Baby mit angezogenen Knien und verschränkten Armen in der Gebärmutter und in den Stunden, in denen es wach ist, turnt es auch gerne herum und versetzt der Mutter einen Tritt oder einen schmerzhaften Boxhieb. In der 25. SSW entwickelt das Baby einen Gleichgewichtssinn und in der unteren Hautschicht sind jetzt auch die Kapillargefäße zu finden. Durch eine bessere Durchblutung bekommt die Haut des Babys einen rosigen Schimmer und die Falten in der Haut bekommen ein Polster aus Muskeln und Fettgewebe. Pro Woche wird das Kind ab jetzt rund 85 Gramm zunehmen.

    Einen gewaltigen Sprung machen in der 25. SSW das kindliche Nervensystem und die Sinne. Es reagiert jetzt auf Berührungen, und wenn die Mutter hellem Licht, zum Beispiel durch die Sonne ausgesetzt ist, dann dreht das Kind den Kopf automatisch zur Seite. Auch das Gehirn entwickelt sich in der 25. SSW weiter. Der Cortex, also die Großhirnrinde teilt sich in verschiedene Schichten, aber die meisten Funktionen des Körpers werden nach wie vor von anderen Regionen im Gehirn gesteuert. Ab der 25. SSW verlagern sich die sensorischen und motorischen Fähigkeiten aber immer mehr in den Cortex. Die Lungen des Kindes reifen und damit steigen auch die Überlebenschancen des Kindes, wenn es in der 25. SSW zu einer Frühgeburt kommen sollte.

    Was passiert, wenn die Wehen in der 25. SSW einsetzen?

    Bekommt die Mutter in der 25. SSW Wehen, dann werden die Ärzte nach Möglichkeit verhindern, dass das Kind zur Welt kommt. Die Mutter bekommt Wehenhemmer, sogenannte Tokolytika, aber auch Glukokortikoide, ein Mittel, das die Reifung der kindlichen Lungen beschleunigen soll. Lässt sich die Geburt nicht mehr aufhalten, dann besteht eine Chance von 82 %, dass das Baby überlebt. In der 25. SSW sind die Ärzte verpflichtet, alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um das Baby zu retten, zur Not müssen sie auch gegen den Willen der Eltern aktiv werden.

    Kommt das Baby in der 25. SSW zur Welt, dann muss es noch künstlich beatmet werden, da die Lungenkapazität nicht für eine selbstständige Atmung ausreicht. Zudem wird das Baby permanent an einen Monitor angeschlossen, da sein Herzschlag noch keinen festen Rhythmus hat. Da auch das Immunsystem noch nicht ausreichend funktioniert, muss das Baby in der 25. SSW in die keimfreie Umgebung eines Inkubators. Babys, die in der 25. SSW geboren werden, sind noch nicht in der Lage selbstständig zu trinken, und deshalb werden sie intravenös über einen Schlauch in der Vene mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

    Wenn der Verdauungsapparat funktioniert, dann legen die Ärzte in der Regel eine Magensonde, über die das Baby Muttermilch bekommt. Diese Ernährung über die Sonde wird so lange beibehalten, bis das Frühchen sicher atmen, saugen und auch schlucken kann.

    Ab der 25. SSW wird es für die Mutter mühsam

    Die 25. SSW war welcher Monat? Wenn die Mutter sich später an die Schwangerschaft erinnert oder wenn sie ein Tagebuch geführt hat, dann wird die 25. SSW die Woche sein, in der die Schwangerschaft langsam, aber sicher mühsam wurde. Das Gewicht der Gebärmutter und des Kindes belastet jetzt zunehmend die Bänder, das Skelett und den Rücken. Da in der 25. SSW immer mehr Fruchtwasser gebildet und alle zwei Stunden komplett ausgetauscht wird, muss die werdende Mutter möglichst viel trinken. Die Gewichtszunahme ist in der 25. SSW besonders stark, denn der Körper beginnt damit, Fettreserven anzulegen, um sich auf die Stillzeit vorzubereiten.

    Der Schwerpunkt des Körpers verlagert sich in der 25. SSW nach vorne und das sorgt bei den meisten Müttern für ein ausgeprägtes Hohlkreuz. Damit das nicht zu belastend wird, hat die Natur vorgesorgt. Bei Frauen sind die Wirbelsäule und der Bereich der Lenden deutlich stärker und biegsamer, als das bei Männern der Fall ist. Die unteren drei Lendenwirbel sind miteinander verzahnt und stärker nach hinten ausgerichtet als alle anderen Wirbel und das stützt den Rücken perfekt.

    Eine bequeme Schlafhaltung zu finden, wird für die Mutter in der 25. SSW immer schwieriger. Die linke Körperseite bietet in den kommenden Wochen die beste Möglichkeit für eine gesunde und weniger anstrengende Schlafposition, und um den Druck von den Gelenken und Bändern zu nehmen, ist ein Seitenschläferkissen eine gute Wahl. Um die stärker werdenden Brüste zu entlasten, kann es hilfreich sein, auch in der Nacht einen BH zu tragen.

    Vorsicht vor Infektionen

    Als besonders unangenehm empfinden die meisten Frauen in der 25. SSW den zunehmenden Harndrang. Da das Gewebe des Harnsystems in der 25. SSW aufgelockert wird, kann es schneller zu Harnwegsinfekten kommen. Wichtig ist es, die Blase bei jedem Gang zur Toilette vollständig zu entleeren, wenn es trotzdem zu Schmerzen kommt, dann sind das Anzeichen für eine Infektion und die werdende Mutter muss sofort zum Arzt. Eine Entzündung der Harnwege ist zwar leicht zu behandeln, aber wenn die Infektion verschleppt wird, dann kann das schwerwiegende Folgen haben und sogar in einer Frühgeburt enden.

    Zu den typischen Symptomen gehören brennende Schmerzen beim Wasserlassen und ein starker Harndrang. Auf der Toilette werden aber nur wenige Tropfen Urin ausgeschieden und der Urin hat einen stechenden, unangenehmen Geruch. Wenn sich in den Urin kleine Mengen Blut mischen oder wenn Fieber auftritt, dann sollte die Mutter sofort einen Arzt aufsuchen, der eine Blutuntersuchung macht und die entsprechenden Maßnahmen einleitet.

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