Schlagwort: Ernährung

  • Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    Neuer Wirkstoff aus den USA soll Übergewicht purzeln lassen

    In den USA hat der Internist und Nierenspezialist Joseph Shapiro von der Marshal Universität einen neuen Wirkstoff entwickelt mit dem Fettpolster auf direkte Art abgebaut werden können. Das Körperfett besteht aus Fettzellen, die mit Fett gefüllt sind und sich wieder abbauen lassen. Die Fettzellen erzeugen Botenstoffe, die für ein Gleichgewicht des Stoffwechsels im Körper sorgen. Nach Angaben von Shapiro sind aggressive Sauerstoffradikale in den Fettzellen ein entscheidender Faktor, der Übergewicht und Fettleibigkeit auslösen kann.

    Übergewicht – Schädliche Sauerstoffradikale

    Die Gesundheit von Menschen mit Übergewicht kann durch einen überforderten Stoffwechsel negativ beeinflusst werden. Der Stoffwechsel generiert in diesem Fall gefährliche Sauerstoffradikale, welche den Arbeitsablauf in den Zellen stören und Schäden an Fettzellen verursachen können. Die Entschärfung der Sauerstoffradikale kann unter anderem mit Vitaminen erfolgen. In Tierversuchen und im Labor funktioniert diese Methode. Joseph Shapiro und sein Team wurden zufällig auf eine Pumpe in einer Zellmembran aufmerksam. Die Pumpe habe nicht nur eine Pumpfunktion, sondern agiere auch als Signalverstärker. Der Signalverstärker wird aktiv, sobald er sich von der Pumpe löst und verändert den Stoffwechsel, wodurch jede Menge Sauerstoffradikale erzeugt werden.

    Das Forscherteam um Shapiro hat ein Eiweiß entwickelt, welches mittels der Pumpe als Vorlage aufgebaut wurde. Das Eiweiß setzt sich aus einer Kopie des Ankerpunktes zusammen und wird fest mit dem Signalverstärker verbunden. Als Folge wird der Signalverstärker nicht aktiv und keine Sauerstoffradikale erzeugt. In einer Petrischale wurden Fettzellen übergewichtig und generierten Sauerstoffradikale. Die Beigabe des speziellen Eiweiß führte zu einer Herabsenkung des Sauerstoffradikalen-Niveaus. Die Fettzellen wurden als positiver Nebeneffekt kleiner bzw. verschwanden sogar völlig.

    Die Hormonproduktion fiel wieder auf ein normales Level. Bei einem Versuch mit Mäusen im Labor wurden die kleinen Nager mit fetthaltiger Nahrung gefüttert in deren Folge sie Übergewicht hatten oder fettleibig waren. Eine hohe Dosis des Eiweiß sorgte für ein sinkendes Körpergewicht, wodurch die Fettdepots schmolzen und die Mäuse ihr Übergewicht wieder verloren. Sie wurden schlank. Vor allem innere Fettreserven sind von der Forschung als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit eingestuft worden. Den Mäusen wurde der Eiweiß-Wirkstoff mitten in den Bauchraum injiziert, wo sich die inneren Fettzellen befinden.

    Kein Übergewicht dank Eiweiß-Spritze

    In Zukunft könnten Menschen mit Übergewicht von einer neuen Behandlungsmethode profitieren, in deren Rahmen ein Arzt regelmäßig den Eiweiß-Wirkstoff spritzt. Als Folge würde das Fett geschmolzen, das Übergewicht gesenkt und der Patient wieder schlank werden. Das Eiweiß von Joseph Shapiro muss erst klinische Tests durchlaufen, bevor es an Menschen ausprobiert und eine Medizin daraus entwickelt werden kann.

    Das Übergewicht und Fettleibigkeit zählen zu den größten Problemen unserer modernen Gesellschaft. Sie gelten als Ursache für Krankheiten wie Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Knochenprobleme. Eine gesunde Ernährung und ausreichende regelmäßige Bewegung steigert nicht nur das körperliche wie geistige Wohlbefinden, sondern sorgt langfristig für eine Gewichtsreduktion. Der Verzicht auf zuckerreiche und fetthaltige Nahrung steuert erheblich zu einem gesunden Lebensstil bei.

    In Verbindung mit regelmäßiger Bewegung egal ob Spaziergänge, Radtouren, Joggingläufe, Zumba oder Schwimmen kann Übergewicht oder Fettleibigkeit in einer gewissen Zeit abgebaut werden. Beim Lebensmitteleinkauf empfiehlt es sich gezielt auf Süßigkeiten, Fertiggerichte und sonstige köstliche Verlockungen der Lebensmittelindustrie zu verzichten. Allein der Zuckerverzicht kann sich schon nach einem Monat sehr positiv auf die Gesundheit auswirken. Der Zuckerverzicht ist für viele Menschen ein schwerer Schritt, weil Zucker eine Sucht auslösen kann und es bis zu drei Monate oder länger dauern kann bis diese Zuckersucht bekämpft wurde. Als Belohnung einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung winkt eine gute Gesundheit ohne Übergewicht.

    Bild: © Depositphotos.com / plaquon

  • Frühstück mit reichlich Eiweiß senkt Gewicht

    Frühstück mit reichlich Eiweiß senkt Gewicht

    Ein Forscherteam der University of Missouri-Columbia hat herausgefunden, dass ein Frühstück mit hohem Eiweißgehalt beim Abnehmen helfen kann. Von dem Ergebnis der Studie profitieren vor allem Jugendliche, die mit einem eiweißhaltigen Frühstück ihr Gewicht reduzieren können. Zugleich führe dies zu einer Verbesserung des Blutzuckerspiegels und vermindert das Hungergefühl.

    Studie zum Thema Frühstück

    Im Rahmen ihrer Studie wurden 57 Jugendliche mit Übergewicht für drei Monate beobachtet. Die Jugendlichen verzichteten in ihrem Leben auf das Frühstück oder ließen es mindestens fünf mal in der Woche aus. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe erhielt während der 12 Wochen täglich ein klassisches Frühstück mit 13 Gramm Eiweiß, welches aus einem Müsli und Milch bestand.

    Die Kontrollgruppe erhielt ein Frühstück mit einem hohen Eiweißanteil, welches sich aus Eiern, Milchprodukten und mageren Fleisch zusammensetzte. Die dritte Gruppe verzichtete wie bisher auch auf ihr tägliches Frühstück. Alle Studienteilnehmer mussten ihre Nahrungsaufnahme und Getränkekonsum aufzeichnen. Das Körpergewicht und alle anderen wichtigen Merkmale des Körpers wurden zu Beginn und am Ende der Studie gemessen. Der Blutzuckerspiegel der Jugendlichen wurde mit einem Gerät gemessen, welches sie am Körper getragen haben.

    Eiweiß verhindert Körperfett-Zunahme

    Am Ende der Studie wurde ermittelt, dass ein eiweißhaltiges Frühstück die Zunahme von Körperfett unterbindet und somit zu einer Gewichtsreduktion führen kann. Das Hungergefühl wurde vermindert, die Nahrungsaufnahme minimiert und der Blutzuckerspiegel verbessert. Nach der Statistik gehen über 50 Prozent der Teenager ohne ein Frühstück gegessen zu haben zur Schule, wie frühere Studien andere Forscher herausfanden. Übergewichtigen jungen Menschen wird von ärztlicher Seite oft empfohlen zu frühstücken. Die Forschung untersuchte bisher aber nicht, welche Auswirkungen die Frühstücksart auf die Gewichtsreduktion hat und war nun Thema der aktuellen hier berichteten Studie.

    Nach Angaben der Studienleiterin Professor Heather Leidy sei ein eiweißreiches Frühstück mit 35 Gramm Eiweiß der richtige Weg, um Erfolg beim Abnehmen zu haben. Wie die Forscherin schreibt, sollte die morgendliche Mahlzeit aus Eiweiß und hochwertigen Proteinen bestehen. Bei der Gruppe mit einem hohen Proteingehalt im Frühstück wurde eine um 400 Kalorien geringere Nahrungsaufnahme festgestellt. Die Körperfettmasse wurde geschmolzen und führte zu weniger Gewicht. Bei den anderen beiden Gruppen hingegen nahm das Körpergewicht zu. Die Professorin führte weiter aus, dass die Jugendlichen, die ein Frühstück mit einem hohen Anteil Eiweiß gegessen hatten, im Verlauf des Tages eine geringere Nahrungsaufnahme verzeichneten. Der Blutzuckerspiegel wurde stabiler. Bei einem schwankenden Blutzuckerspiegel könnte es Prof. Leidy zufolge zu einem höheren Risiko führen an Diabetes Typ-2 zu erkranken.

    Gesundes Frühstück mit viel Eiweiß

    Basierend auf den Ergebnissen der Studie ist ein gesundes Frühstück mit einem hohen Anteil an Eiweiß und hochwertigen Proteinen der Schlüssel zur Gewichtsabnahme. Die Morgenmahlzeit könnte aus einem Frühstücksei, Chia-Leinsamen-Müsli, mageren Hähnchenfleisch und einem Proteinriegel bestehen. Ein Chia-Pudding oder Chia als Bestandteil eines Müslis vermindert das Hungergefühl für drei bis fünf Stunden, wovon der Körper in Form sinkenden Gewichts profitiert. Langfristig führt ein eiweißhaltiges und proteinhaltiges Frühstück zu einer gesunden Lebensweise. Das Ergebnis ist ein stabiler Blutzuckerspiegel, verringertes Hungergefühl und eine auf dem Tag bezogene geringere Kalorienaufnahme.

    Begleitend zu einem nahrhaften Frühstück sollte regelmäßige Bewegung in den Alltag integriert werden. Nur wer sich gesund ernährt, bewegt und im allgemeinen gut auf seine Gesundheit achtet, profitiert von einem positiven körperlichen Wohlbefinden. Ein Ernährungsberater kann helfen einen Speiseplan zu erstellen mit dem das Körpergewicht gesenkt bzw. gehalten und das körperliche wie seelische Wohlbefinden verbessert werden kann. Auf lange Sicht ist eine gesunde ausgewogene Lebensweise von Vorteil.

    Bild: © Depositphotos.com / galina_d

  • Ein Monat ohne Zucker – was passiert im Körper?

    Ein Monat ohne Zucker – was passiert im Körper?

    Zucker ist ein Geschmacksträger, wie Fett auch, und das macht Zucker so gefährlich. Da es kaum noch Lebensmittel gibt, die auf Zucker verzichten können, leiden immer mehr Menschen an Übergewicht, unter Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder unter einer Herz-Kreislauferkrankung. Die meisten Menschen essen gerne süß, wobei besonders Schokolade den Ruf hat, glücklich zu machen. Das ist übrigens kein Mythos, denn immer dann, wenn Schokolade gegessen wird, dann schüttet der Körper Glückshormone aus, und diese Hormone sorgen schließlich dafür, dass es zur Sucht nach Zucker kommt. Ein Mann aus den Niederlanden wollte es genauer wissen, was mit seinem Körper passiert, wenn er einen Monat lang keinen Zucker mehr zu sich nimmt.

    Zucker schmeckt gut

    Im Obst, im Joghurt, im Kuchen und sogar im Brot ist Zucker zu finden und da die meisten Menschen den süßen Geschmack mögen, lässt sich die Nahrungsmittelindustrie immer wieder etwas Neues einfallen, um den Appetit auf Süßes nicht versiegen zu lassen. So kann man zum Beispiel in einem Becher Fruchtjoghurt umgerechnet bis zu zehn Stücke Würfelzucker finden und in Erfrischungsgetränken wie Cola oder Limonade kommen sogar 80 Stück Würfelzucker auf einen Liter. Der Körper braucht Zucker, um fit zu bleiben, aber es kommt auf die Menge an. Zu viel Zucker ist in vielfacher Hinsicht ungesund, denn Zucker sorgt für schlechte Zähne, er macht dick und auf Dauer sogar krank. Aber Zucker macht auch süchtig, denn wenn Zucker gegessen wird, dann setzt sich eine Maschinerie im Körper in Gang, die so schnell nicht mehr zu stoppen ist.

    Das Belohnungssystem

    Immer dann, wenn Zucker gegessen wird, dann signalisiert das dem Gehirn, dass der Körper belohnt wird, der Mensch fühlt sich wohl. Damit dieses Wohlgefühl möglichst lange bleibt, wird mehr Zucker gegessen, damit sich der Prozess immer und immer wieder wiederholt. Das führt aber leider nach kurzer Zeit zu einer Belastung des Belohnungssystems, und in der Folge kommt es zu Essattacken, zu Nervosität, zu einer erhöhten Toleranz gegenüber Zucker und schließlich zu Kontrollverlust und damit zur Sucht nach Süßigkeiten aller Art. In einer 2012 durchgeführten Studie fanden Wissenschaftler heraus, dass eine Ernährung, die zu viel Zucker enthält, die Synapsen beschädigt und die Leistung des Gehirns verlangsamt. Zudem unterliegt der Blutzuckerspiegel ständigen Schwankungen, und das kann im schlimmsten Fall zu Diabetes führen.

    Ein mutiger Selbstversuch

    Der Niederländer Sacha Harland war neugierig und wollte wissen, wie es ist, einen Monat lang komplett auf Zucker zu verzichten. Vier Wochen lang ernährte sich Sacha Harland bewusst ohne Zucker und verzichtete auf Süßigkeiten ebenso wie auch auf zuckerhaltige Lebensmittel. Für ihn war der Verzicht auf Zucker besonders schwer, denn der junge Mann aus Holland war nach eigenen Angaben zuckersüchtig. Nach den vier zuckerfreien Wochen ging Harland zu einem Arzt und ließ sich gründlich untersuchen. Die Ergebnisse der Tests sorgten für Erstaunen und für einige Überraschungen, denn Sacha Harland hatte zum einen deutlich weniger Kilos auf den Rippen, zum anderen waren seine Blutwerte fantastisch. Außerdem hatte sich der Anteil an Fett in seinem Körper deutlich reduziert, sein Blutdruck war nach langer Zeit wieder im normalen Bereich und auch die Cholesterinwerte waren perfekt.

    Zucker reduzieren, aber nicht verzichten

    Das Experiment von Sacha Harland hat gezeigt, dass es sehr viel bringt, wenn der Zuckerkonsum reduziert wird. Alle, die mit Übergewicht zu kämpfen haben, sollten sich ein Beispiel an dem Niederländer nehmen und auf süße Dickmacher verzichten. Gegen Zucker ist im vernünftigen Maße nichts einzuwenden, dennoch lohnt es sich, vor dem Einkauf im Supermarkt Informationen zu sammeln, welche Lebensmittel wie viel Zucker haben. Zucker kann sehr bewusst reduziert werden, ohne dass es zu Entzugserscheinungen kommt, es ist nämlich immer die Frage, in welcher Form der Zucker gegessen wird.

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  • Gallenkoliken – sehr schmerzhaft, aber harmlos

    Gallenkoliken – sehr schmerzhaft, aber harmlos

    Viele Menschen haben Gallensteine und wissen nichts davon, in den meisten Fällen bleiben die Steine nämlich unbemerkt in der Galle und verursachen keine Probleme. Anders sieht es aus, wenn nur ein Stein in den Gallengang wandert, dann erleiden die Betroffenen im wahrsten Sinne des Wortes Höllenqualen, die unter dem Namen Gallenkoliken bekannt sind. Heftige, krampfartige Schmerzen im oberen Bereich des Bauchs sind ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich um Gallenkoliken handelt, aber diese starken Schmerzen spüren nur rund ein Viertel der Betroffenen.

    Wie entstehen Gallenkoliken?

    Wenn die Galle Probleme macht, dann liegen die Ursachen in den meisten Fällen in einer ungesunden, zu fettreichen Ernährung. In der Folge verändert sich die Konsistenz der Gallenflüssigkeit. Aber nicht immer ist die Ernährung schuld, auch eine genetische Veranlagung kann für Gallenbeschwerden und für schmerzhafte Gallenkoliken sorgen. Kleinere Gallensteine machen sich durch ein unangenehmes Völlegefühl bemerkbar, wenn die Steine aber größer werden, dann kommt Druckschmerz dazu und letztendlich dann eine Gallenkolik. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Stein von der Gallenblase in den Gallengang rutscht und damit den natürlichen Abfluss der Gallenflüssigkeit verhindert, und das löst Gallenkoliken aus.

    Welche Symptome gibt es?

    Gallenkoliken kündigen sich nicht an, sie kommen plötzlich und ohne Vorwarnung. Nicht selten treten die Koliken nach einer üppigen und fettreichen Mahlzeit auf und die Schmerzen machen sich zunächst im rechten Oberbauch bemerkbar. Handelt es sich um eine heftige Kolik, dann kommen die Schmerzen in Wellen, sie sind krampfartig und sie können bis in die rechte Schulter oder in den rechten Teil des Rückens ausstrahlen, dazu gesellen sich Übelkeit, Erbrechen und auch ein wasserähnlicher Durchfall. Gallenkoliken können nur 15 Minuten, aber auch fünf Stunden andauern und vielfach sind die Schmerzen dermaßen stark, dass ein Notarzt gerufen werden muss. Die Entscheidung einen Arzt zu rufen, ist immer richtig, denn Tapferkeit bringt nichts, da es zu einer akuten Entzündung der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse kommen kann.

    Auch Gallengries kann Koliken auslösen

    Nicht immer sind Gallensteine der Übeltäter, wenn es zu schmerzhaften Gallenkoliken kommt, oftmals ist es der Gallengries, der sogenannte Sludge. Diese kleinen Krümel sind besonders tückisch, denn sie rutschen viel einfacher und schneller durch den Gallengang als Steine, aber sie verhindern den Abfluss der Gallenflüssigkeit ebenso wie die Gallensteine.

    Wie gefährlich sind Gallenkoliken?

    Gallenkoliken sind in der Regel harmlos und auch nicht lebensbedrohlich, aber wenn der Gallengang auf Dauer blockiert wird, dann kann es sehr schnell sehr gefährlich werden. Entzündet sich die Bauchspeicheldrüse, dann kann es sogar lebensgefährlich werden, und auch wenn der Dünndarm verletzt wird und durchbricht, dann kann das zu einem gefährlichen Darmverschluss führen. Wenn die Gallenkoliken immer wieder auftreten, dann erhöht sich zudem das Risiko an Gallenkrebs zu erkranken.

    Wie werden Gallenkoliken behandelt?

    Bei akuten Schmerzen wird der Arzt zunächst ein Schmerzmittel verabreichen, das die Krämpfe löst. Da es bei den meisten Betroffenen nicht bei einer Gallenkolik bleibt, raten die Ärzte dazu, die Gallenblase operativ entfernen zu lassen. Auch ein Zertrümmern der Gallensteine ist eine mögliche Option, die aber Risiken birgt, weil die Gallensteine immer wieder kommen können. Es ist daher ratsam, die Ursache und nicht nur die Symptome zu behandeln, und das ist die Entfernung der Gallenblase. Die Galle zu entfernen ist heute kein Problem mehr, denn die Galle ist kein lebenswichtiges Organ und jeder kann auch ohne die Galle ein normales Leben führen.

    Auf die Ernährung achten

    Damit es erst gar nicht zu schmerzhaften Gallenkoliken kommt, ist es besonders wichtig, auf die Ernährung zu achten. Fett sollte nach Möglichkeit nicht mehr auf dem Speiseplan stehen und auch Lebensmittel, die stark blähen sowie Alkohol sollten gemieden werden. Eine ballaststoffreiche und cholesterinbewusste Ernährung ist ein guter Schutz vor Gallensteinen und Gallenkoliken.

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  • Verzicht auf Zucker lohnt sich

    Verzicht auf Zucker lohnt sich

    Der Zucker gilt als einer der Hauptverursacher von Krankheiten unserer modernen Welt. Vor allem für Diabetes Typ-2, Herzkrankheiten, Krebs, AHDS, Karies, Bluthochdruck, Übergewicht und Fettleibigkeit zeichnet sich der süße Stoff verantwortlich. Besonders Krebszellen nutzen Zucker als Energiequelle, weshalb mit einem Verzicht auf die süßen Kristalle das Risiko an Krebs zu erkranken minimiert werden kann.

    In Deutschland erzielt die Süßwarenindustrie einen Jahresumsatz von 13 Milliarden Euro und verkauft jedes Jahr rund 3,6 Millionen Tonnen Süßigkeiten, die bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind.

    Nach dem Ernährungsbericht 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beläuft sich der Zuckerkonsum bei Kindern mit Stand 2008 auf durchschnittlich 25 Kilogramm pro Jahr und sind 8 Kilogramm mehr als 1985. Der Zuckerkonsum von uns Deutschen beläuft sich nach den Daten der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker auf 35 Kilogramm jährlich und entspricht einer Zuckeraufnahme von 100 Gramm am Tag. Die Empfehlungen liegen bei maximal 50 Gramm täglich. Ein überhöhter Zuckerkonsum ist mitverantwortlich für Fettleibigkeit und Insulinversagen. Selbst Depressionen können durch Zucker ausgelöst werden, wenn der Blutzuckerspiegel dauerhaft schwanken sollte.

    Auf Zucker verzichten und ungesunde Ernährung abstellen

    Der Verzicht auf Zucker ist der erste Schritt hin zu einer gesunden Ernährung, die jedoch nicht so leicht fällt. Denn die leckeren Kristalle können eine starke Abhängigkeit auslösen und es kann bis zu drei Monate dauern bis der Körper sich darauf eingestellt hat nicht mehr regelmäßig mit Zucker versorgt zu werden. Eine Zuckersucht zu besiegen, bedeutet vor allem dann eine Herausforderung, wenn die Ernährung bislang aus zuckerhaltigen hochverarbeiteten Lebensmitteln bestand.

    Die Streichung des Zuckers vom Speiseplan hat unmittelbare Konsequenzen auf die persönliche Ernährung. Das süße Mittel befindet sich in zahlreichen Lebensmitteln, weshalb eine Verbannung für so manchen schmerzhaft sein kann, wenn er zum Beispiel auf seine Lieblingskekse oder Nutella verzichten muss. In Ketchup, Joghurt, Brot, Gebäck, Schokolade, Kaffeepulver, Pudding und vielen weiteren Lebensmittel ist Zucker enthalten. Das Lesen der Zutatenliste auf der Verpackung gibt Auskunft über den Zuckergehalt des Lebensmittels.

    Wer beginnt gezielt auf Zucker zu verzichten, sollte mit vier Wochen anfangen, um den Körper an die neue Lebensweise zu gewöhnen. Ein Niederländer mit Namen Sacha Harland zeigte in einem Experiment welche Folgen der einmonatige Zuckerverzicht auf sein Leben hatte. Wie er berichtete, fühlte er sich durch den Verzicht auf Zucker besser und Ärzte stellten eine deutliche Verbesserung seiner vitalen Werte fest. Sein Körpergewicht konnte er reduzieren, der Fettanteil fiel geringer aus und der Blutdruck war deutlich niedriger als vor der Ernährungsumstellung.

    Im Rahmen einer zuckerfreien Ernährungsumstellung sollte komplett auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet werden. Vor dem Zuckerverzicht ist es empfehlenswert einen Ernährungsberater zu konsultieren, der eine Liste von zuckerfreien Lebensmitteln erstellen und einen gesunden Ernährungsplan aufstellen kann. Erste spürbare positive Effekte des Zuckerverzichts sind wie der Niederländer beweist schon nach vier Wochen zu sehen. Der Körper und das Gehirn benötigen Zucker als Treibstoff, jedoch kann die erforderliche Energie auch aus Lebensmitteln bezogen werden, die kein Zucker beinhalten.

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  • Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Die Bürger in den USA wiegen einer Langzeitstudie der York University aus Kanada zufolge 14 Prozent mehr als im Jahr 1971 und zwar bei gleicher Kalorienzahl. Die Studie wurde in den Jahren 1971 bis 2008 durchgeführt und verzeichnete die Ernährungsdaten von rund 36.400 Erwachsenen, deren Alter sich zwischen 20 und 73 Jahren belief. Die Studienautoren erfassten zusätzlich das Verhältnis der Makronährstoffe Proteine, Fette und Kohlenhydrate in der Ernährung. Die sportliche Aktivität von knapp 14.500 Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf ihr Körpergewicht wurde untersucht.

    Höheres Gewicht bei gleicher Kalorienaufnahme

    Nach dem Studienergebnis wogen die 14.500 Studienteilnehmer, die sich sportlich bewegten im Vergleich zum Jahr 1988 im Durchschnitt fünf Prozent mehr. Die sportliche Aktivität fiel in der Zeit der Studie höher aus. Die Gewichtsabnahme und Gewichtszunahme werde nach Angaben der Forscher durch eine Vielzahl an Faktoren verursacht. Als Ursachen wurden Stress, Schlafmangel, Temperaturschwankungen in der Umgebung, Umweltgifte und die Tageszeiten genannt zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Die Zusammensetzung der Darmflora sei den Studienautoren zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der sich auf das Körpergewicht auswirken kann.

    Sport und Kalorienaufnahme nicht Hauptfaktoren

    Das Fazit der Studie ist, dass Sport und Kalorienaufnahme die ausschließlichen Hauptfaktoren für das Körpergewicht sind. Die Forschung sieht einen Zusammenhang zwischen der Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten, sportlicher Aktivität, Alter, Geschlecht, Darmflora und dem persönlichen Umfeld. Wer zum Beispiel in einem Ort lebt, wo mehrere Fastfood-Restaurants zur Auswahl stehen, ist eher geneigt dort essen zu gehen als eine gesunde Mahlzeit zuhause zuzubereiten.

    Die Beliebtheit von Fastfood ist eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen oft aus beruflichen Zeitgründen nicht die Zeit haben sich immer gesund zu ernähren. In der Mittagspause wird lieber eine Currywurst mit Pommes Frites oder ein Rahmschnitzel mit Kroketten gegessen anstatt gesunde Gerichte zu essen.

    Gesunde Gerichte sind selbst bei wenig Zeit möglich. Sie erfordern nur eine genaue Planung. Jeweils abends wird das Gericht für den folgenden Tag oder sogar für mehrere Tage zubereitet. Als Folge wird Zeit gespart, wodurch sich eine gesunde Ernährung ergibt, die auf kalorienreiche, fetthaltige und zuckerhaltige Nahrung im erheblichen Umfang verzichtet. Verbunden mit regelmäßiger Bewegung können die Risiken für Übergewicht vermindert werden. Viele Menschen können jedoch den berühmten inneren Schweinehund nicht überwinden, um sportlich aktiv zu werden und hierbei kann ein Personal-Trainer oder Personal-Coach helfen, der einen motiviert und dabei unterstützt sich generell gesünder zu verhalten.

    Hoher BMI steigert Krankheitsrisiko

    Zahlreiche Studien verweisen darauf, dass ein steigendes Gewicht ein kletterndes Risiko in sich birgt an Krankheiten wie Zucker, Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer zu erkranken. Besonders ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 steigt das Krankheitsrisiko signifikant, was Gegenmaßnahmen erfordert, damit keine der Krankheiten auftreten können. Der BMI wird basierend auf dem Gewicht, Alter und Körpergröße berechnet. Als ein gesunder BMI-Index gilt 20. Je gesünder man sich ernährt und je regelmäßiger Sport betrieben wird, desto eher dankt es einem die Gesundheit.

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