Schlagwort: Ernährungsgewohnheiten

  • Ernährung ist wichtig – Teenagern einen gesunden Lebensstil vermitteln

    Ernährung ist wichtig – Teenagern einen gesunden Lebensstil vermitteln

    Ein ungesunder Lebensstil ist ein gesellschaftliches Problem. Nicht nur mangelnde Bewegung, sondern auch eine unvorteilhafte Ernährung wirken sich auf die Gesundheit aus. Vor allem Jugendliche müssen lernen, wie man sich gesund ernährt und den Körper fit hält. Aber wie können Eltern ihrem Nachwuchs vermitteln, dass sie selbst auf ihre Gesundheit achten und die Ernährung anpassen.

     

    Ratschläge zur Ernährung von Jugendlichen

    Gerade in der Pubertät gestaltet es sich schwierig, dem eigenen Nachwuchs zu vermitteln, dass Obst, Gemüse sowie Vollkornprodukte gut für die Gesundheit und das Wachstum sind. Ebenso trinken die Teenager oftmals lieber ungesunde Softgetränke wie Cola oder Fanta anstatt Wasser. In dem kritischen Alter konsumieren die Kinder lieber jene Produkte, mit denen sie täglich durch Werbung konfrontier werden. Vor allem Fast Food erfreut sich somit der Beliebtheit der Jugendlichen. Jedoch besteht die Frage darin, wie Eltern ihren Nachwuchs dennoch von einem gesunden Ernährungsplan überzeugen können. Der erhobene Zeigefinger versagt immer mehr. Die Psychologen um Christopher Bryan, welcher an der University of Chicago tätig ist, haben herausgefunden, dass Ernährungskampagnen, welche auf die Bedürfnisse der Teenager zugeschnitten sind, ihre Wirkung nicht verfehlen.

    Werte der Jugendlichen ansprechen

    Um die Teenager zu erreichen, müssten deren stark ausgeprägte Werte angesprochen werden. Zu diesen zähle zum Beispiel die soziale Gerechtigkeit. Um diese These zu testen, führten die Psychologen an zwei aufeinanderfolgenden Jahren einen Test in der achten Klasse der Mittelschule durch. Ein Teil der Kinder sollte einen journalistischen Text über die Methoden der Lebensmittelindustrie lesen. Ein weiterer Teil erhielt Informationen über die Gesundheit sowie Ernährung und ein dritter Teil bekam keinerlei Informationen. Vor allem der journalistische Text zeigte seine Wirkung. So stimmten die Schüler, die diese Form des Textes gelesen hatten, folgenden Aussagen zu:

    • „Wenn ich gesund esse, fühle ich, dass ich die Kontrolle über meine Ernährungsgewohnheiten übernehme.“
    • „Wenn ich gesund esse, trage ich meinen Teil dazu bei, Kinder zu schützen, die von Lebensmittelunternehmen gesteuert werden.“
    • „Ich respektiere gesunde Esser mehr als ungesunde Esser.“

     

    Im Anschluss an die Befragung folgte einen Tag später eine kleine Feier, bei der es gesunde sowie ungesunde Lebensmittel gab. Dabei kristallisierte sich heraus, dass die Schüler, die den journalistischen Text zum Lesen bekamen, gesunde Lebensmittel bevorzugten.

  • Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Kleintierhaltung für Kinder – Dinge, die Sie bedenken müssen

    Sie sind klein, niedlich, kuschelig und begeistern Kinder genauso wie Erwachsene. Mit ihren süßen Blicken und ihren schnuppernden Nasen kann man sie nur sofort in sein Herz schließen: Meerschweinchen, Hamster, Zwergkaninchen & Co gehören, neben Hunden und Katzen, zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen.

    Kinder lieben Streicheltiere

    Kaum ein Kind gibt es in Deutschland, das sich nicht mindestens eines dieser niedlichen, zahmen Streicheltiere wünscht. Man sollte Kindern diesen Wunsch nicht pauschal verwehren – sie aber im Vorfeld informieren und ggf. auf ihre Reife prüfen, denn Haltung und Pflege erfordern ein gewisses Maß an geistiger Reife. Kindern muss klar sein, dass es sich bei derartigen Haustieren nicht um gewöhnliches Spielzeug, sondern um empfindsame Lebewesen handelt, die täglich Pflege und Aufmerksamkeit benötigen, um sich wohl zu fühlen. Kinder müssen sich verinnerlichen, dass man die Tiere auch dann nicht einfach so in eine Ecke stellen kann, wenn spontan keine Lust mehr auf das Tier bzw. die Tiere vorhanden ist. Sie müssen lernen, dass ein Haustier einen ähnlichen oder sogar gleichen Stellenwert im Haushalt hat wie alle anderen Familienmitglieder.

    Der Umgang mit den und Pflege der künftigen Haustiere

    Eltern müssen ihren Kindern auch erklären, dass Hasen, Hamster und auch Meerschweinchen nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern komplett andere Ernährungsgewohnheiten haben und jeweils unterschiedliche Anforderungen an ihre direkte Umgebung stellen. Dadurch kommen Kinder in einen gewissen „Zugzwang“, denn bevor sie sich für eines der Tiere entscheiden können sind sie gezwungen, die entsprechenden Unterschiede kennenlernen. Nur so können sie eine Entscheidung treffen, die sie selbst auch längerfristig tragen können. Wenn Kinder ihre Tiere gerne ständig knuddeln und streicheln wollen, sind Hamster beispielsweise nicht die richtige Wahl – Hamster mögen es nicht, gestreichelt zu werden. Andere Tiere, speziell Meerschweinchen und auch Hasen, sind Gruppentiere und mögen die Einsamkeit nicht. Sie brauchen die Nähe mindestens eines oder zwei Artgenossen, um ein glückliches Leben zu führen.

    Auch der Streichelzoo will gepflegt und gefüttert werden

    Neben den allgemeinen Dingen, die bei der Haustierhaltung berücksichtigt werden sollen muss jedes Kind auch verstehen, das ein Haustier jeden Tag Pflege, Zeit und Aufmerksamkeit braucht. Regelmäßiges Füttern gehört genauso dazu wie die täglich frische Wassergabe und das regelmäßige Ausmisten des Käfigs. Unliebsame Aufgaben, die einem Kind meist schnell lästig werden, aber dennoch nicht unerledigt bleiben dürfen. Das Wohl des Tieres geht über die Lust oder Unlust des Nachwuchses. (Das ist übrigens eine sehr wichtige Lektion für das Leben: Verantwortung zu übernehmen bedeutet auch dann viel Aufwand, wenn man keine Lust mehr hat). Diese Verantwortung muss mindestens so lange aufrechterhalten werden, wie das Tier am Leben ist. Das bedeutet, dass man bei einem Hamster im Mittel ca. 2 Jahre, bei Kaninchen aber bis zu 12 Jahre lang Verantwortung trägt. Wenn Kinder ein Haustier bekommen sollen, müssen diese Punkte wohl durchdacht und mit dem Kind, gerne auch in mehreren „Sitzungen“ explizit geklärt werden. Dem Kind muss bewusst sein, dass es eine Verantwortung eingeht, die es nicht einfach so wieder loswerden kann.

     

    Für Kinder und auch Eltern durchaus hilfreich ist die Abarbeitung der nachfolgenden Checkliste zur Haustierhaltung. Idealerweise müssen Kinder und Eltern gemeinsam zu einem Konsens finden, der zu allen Punkten dann ein JA als Antwort zur Folge hat.

     

    Hat das Kind täglich mindestens eine Stunde Zeit, um sich um das Haustier zu kümmern?   Ja   Nein
    Sind Eltern und Geschwister ebenfalls dafür, dass das Kind ein Haustier bekommen soll?   Ja   Nein
    Sind Allergien gegen Tierhaare im Haushalt bekannt, die gegen ein Haustier sprechen?   Ja   Nein
    Sind Sie als Elternteile bereit, bei der Versorgung der Tiere zu helfen, wenn das Kind das Interesse am Tier verliert?   Ja   Nein
    Sind Tiersitter greifbar, die sich im Urlaubs- oder Krankheitsfall um das Tier kümmern können?   Ja   Nein
    Sind die Eltern damit einverstanden, dass das Haustier auch in Teilbereichen der Wohnung / des Hauses frei herumläuft, um genügend Auslauf zu bekommen?   Ja   Nein

     

    Information für Eltern

    Bitte seien Sie sich darüber im Klaren, dass Kinder vor dem 10. Lebensjahr in der Regel die Verantwortung für ein Haustier noch nicht komplett allein übernehmen können. Man geht davon aus, dass ab dem 7. Lebensjahr die Pflege eines Haustiers, unter Kontrolle der Eltern, durchaus in Ordnung geht. Als Elternteil sind Sie dafür verantwortlich, dem Kind in der ersten Zeit explizit zu zeigen, wie mit dem Tier umgegangen werden muss. Auch die Pflege muss dem Kind gezeigt werden. Bitte kontrollieren Sie immer wieder, ob es dem Tier gut geht und die Versorgung sichergestellt ist.

  • So gesund ist die Mittelmeerküche

    So gesund ist die Mittelmeerküche

    Es gibt eine neue internationale Studie, die sich mit den Lebensmitteln befasst hat, die effektiv das Herz schützen. Das Ergebnis der Untersuchungen ist wenig überraschend, denn die Küche rund um das Mittelmeer hat sich als besonders gesund erwiesen. Diese spezielle Küche hat alles, was gesund, nahrhaft und lecker ist: Gemüse, frisches Obst, Fisch und auch Alkohol.

    Eine gesunde Lebensweise

    Es klingt ein wenig komisch, dass sich Alkohol in einer Ernährungsstudie wiederfindet, aber für die Wissenschaftler ging es nicht nur ums gesunde Essen, es geht um eine gesunde Lebensweise und dazu gehört auch Alkohol. 15.500 Menschen aus 39 Ländern haben an der Studie teilgenommen und alle hatten entweder bereits einen Herzinfarkt oder eine andere Herz-/Kreislauferkrankung hinter sich. Zum Zeitpunkt der Studie lag das durchschnittliche Alter der Studienteilnehmer bei 67 Jahren und sie waren in einem gesundheitlich stabilen Zustand.

    Interessante Ergebnisse

    Die Studie hat die Essgewohnheiten der Studienteilnehmer in die „Westliche Diät“ und die „Mittelmeer Diät“ unterteilt und kam, was die Ernährungsgewohnheiten angeht, zu einem sehr interessanten Ergebnis. Die Menschen in Asien und Nordeuropa sind der „Mittelmeer Diät“ zuzuordnen, denn sie ernähren sich überwiegend von Nudeln, Gemüse, Vollkornbrot, Obst und Hülsenfrüchten. Die Menschen in Osteuropa und in Lateinamerika sind hingegen der „Westlichen Diät“ zuzuordnen, sie essen mehr Frittiertes, süße Speisen und Weißbrot.

    Das Fazit der Studie

    Vier Jahre nach der Befragung waren 623 Studienteilnehmer an einem Herzleiden gestorben, 698 erlitten einen weiteren Herzinfarkt und 267 einen Schlaganfall. Erstaunlich war, dass die Zahl der Todesfälle und auch der Herzinfarkte gleichmäßig auf die Studienteilnehmer beider Ernährungsweisen verteilt war, trotzdem bescheinigen die Wissenschaftler der „Mittelmeer Diät“ ein deutlich niedrigeres Risiko für Herzkrankheiten als der „Westlichen Diät“. Wer sich wie die Menschen in Spanien, Italien oder Griechenland ernährt, der ernährt sich auf jeden Fall sehr gesund und auch Alkohol in moderaten Mengen ist bei dieser Ernährung erlaubt.

    Bild: © Depositphotos.com / Piccia

  • Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Gewicht der US-Amerikaner mehr als vor 44 Jahren

    Die Bürger in den USA wiegen einer Langzeitstudie der York University aus Kanada zufolge 14 Prozent mehr als im Jahr 1971 und zwar bei gleicher Kalorienzahl. Die Studie wurde in den Jahren 1971 bis 2008 durchgeführt und verzeichnete die Ernährungsdaten von rund 36.400 Erwachsenen, deren Alter sich zwischen 20 und 73 Jahren belief. Die Studienautoren erfassten zusätzlich das Verhältnis der Makronährstoffe Proteine, Fette und Kohlenhydrate in der Ernährung. Die sportliche Aktivität von knapp 14.500 Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf ihr Körpergewicht wurde untersucht.

    Höheres Gewicht bei gleicher Kalorienaufnahme

    Nach dem Studienergebnis wogen die 14.500 Studienteilnehmer, die sich sportlich bewegten im Vergleich zum Jahr 1988 im Durchschnitt fünf Prozent mehr. Die sportliche Aktivität fiel in der Zeit der Studie höher aus. Die Gewichtsabnahme und Gewichtszunahme werde nach Angaben der Forscher durch eine Vielzahl an Faktoren verursacht. Als Ursachen wurden Stress, Schlafmangel, Temperaturschwankungen in der Umgebung, Umweltgifte und die Tageszeiten genannt zu denen Mahlzeiten eingenommen werden. Die Zusammensetzung der Darmflora sei den Studienautoren zufolge ebenfalls ein wichtiger Faktor, der sich auf das Körpergewicht auswirken kann.

    Sport und Kalorienaufnahme nicht Hauptfaktoren

    Das Fazit der Studie ist, dass Sport und Kalorienaufnahme die ausschließlichen Hauptfaktoren für das Körpergewicht sind. Die Forschung sieht einen Zusammenhang zwischen der Lebensweise, Ernährungsgewohnheiten, sportlicher Aktivität, Alter, Geschlecht, Darmflora und dem persönlichen Umfeld. Wer zum Beispiel in einem Ort lebt, wo mehrere Fastfood-Restaurants zur Auswahl stehen, ist eher geneigt dort essen zu gehen als eine gesunde Mahlzeit zuhause zuzubereiten.

    Die Beliebtheit von Fastfood ist eine Folge unserer schnelllebigen Zeit, in der die Menschen oft aus beruflichen Zeitgründen nicht die Zeit haben sich immer gesund zu ernähren. In der Mittagspause wird lieber eine Currywurst mit Pommes Frites oder ein Rahmschnitzel mit Kroketten gegessen anstatt gesunde Gerichte zu essen.

    Gesunde Gerichte sind selbst bei wenig Zeit möglich. Sie erfordern nur eine genaue Planung. Jeweils abends wird das Gericht für den folgenden Tag oder sogar für mehrere Tage zubereitet. Als Folge wird Zeit gespart, wodurch sich eine gesunde Ernährung ergibt, die auf kalorienreiche, fetthaltige und zuckerhaltige Nahrung im erheblichen Umfang verzichtet. Verbunden mit regelmäßiger Bewegung können die Risiken für Übergewicht vermindert werden. Viele Menschen können jedoch den berühmten inneren Schweinehund nicht überwinden, um sportlich aktiv zu werden und hierbei kann ein Personal-Trainer oder Personal-Coach helfen, der einen motiviert und dabei unterstützt sich generell gesünder zu verhalten.

    Hoher BMI steigert Krankheitsrisiko

    Zahlreiche Studien verweisen darauf, dass ein steigendes Gewicht ein kletterndes Risiko in sich birgt an Krankheiten wie Zucker, Diabetes Typ-2, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Alzheimer zu erkranken. Besonders ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 steigt das Krankheitsrisiko signifikant, was Gegenmaßnahmen erfordert, damit keine der Krankheiten auftreten können. Der BMI wird basierend auf dem Gewicht, Alter und Körpergröße berechnet. Als ein gesunder BMI-Index gilt 20. Je gesünder man sich ernährt und je regelmäßiger Sport betrieben wird, desto eher dankt es einem die Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Paha_L

  • Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

    Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

    Auch wenn es vielleicht ein wenig komisch klingt, aber wenn es ums Sparen geht, dann sparen immer mehr Deutsche bei der Ernährung. Viele sparen sehr bewusst, andere machen sich aber nicht mehr die Mühe, die Preise von Lebensmitteln zu vergleichen, sie greifen im Supermarkt ohne zu zögern zu preiswerten Fertigprodukten und meinen, damit den Geldbeutel zu schonen und sich auch noch gesund zu ernähren. Diese Ansicht ist falsch und das in jeder Hinsicht. Fertiggerichte kosten auf die Dauer eine Menge Geld und gesund ist diese Form der Ernährung dank künstlicher Aromastoffe und Geschmacksverstärker auch nicht. Gibt es eine Möglichkeit, sich gesund und ausgewogen zu ernähren und das auch noch zu günstigen Preisen?

    Günstiger als gedacht

    Die Deutschen sparen beim Essen, sie werfen aber auf der anderen Seite rund 25 % ihrer gekauften Lebensmittel auf den Müll. Wer ernsthaft sparen möchte, der sollte zunächst einmal sein Essverhalten unter die Lupe nehmen. Ein gut durchdachter Speiseplan verhindert, dass Lebensmittel in der Biotonne landen und er schon auch den Geldbeutel. Viele Grundnahrungsmittel wie zum Beispiel Brot, Milch, Teigwaren, Hülsenfrüchte und auch Reis und Getreideprodukte kosten kein Vermögen, und mit den richtigen Rezepten kann daraus ein gutes gesundes Essen zubereitet werden.

    Obst und Gemüse sollten nach Möglichkeit immer nur dann gekauft werden, wenn sie Saison haben. Wer im Winter Erdbeeren kauft, der muss sich nicht wundern, wenn dieser Einkauf ein Loch in die Haushaltskasse reißt. Im letzten Jahr sorgte Pferdefleisch in der Fertiglasagne für Schlagzeilen und war für viele Verbraucher ein Zeichen, mehr vegetarisch zu essen, und dieser Trend ist bis heute aktuell. Wer sich gesund ernähren möchte, der muss nicht komplett auf Fleisch und Wurst verzichten, aber in regelmäßigen Abständen ist vegetarische Kost eine sehr gute Idee.

    Ernährungsberatung – der Weg zum gesunden Essen

    Vor allem junge Menschen wissen oftmals gar nicht, wie lecker frisch zubereitetes Gemüse schmecken kann und wie viele wertvolle Nährstoffe darin enthalten sind. Wer mehr über eine gesunde und ausgewogene Ernährung erfahren möchte, der kann das bei einer Ernährungsberatung. Auch wenn das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung in den letzten Jahren mehr und mehr gestiegen ist, es gibt immer noch viele, die Gesundheit und Ernährung nicht in einen Zusammenhang bringen können. Gesundes Essen hat etwas mit Lebensfreude und Lebensqualität zu tun, denn wer sich richtig ernährt, der fühlt sich körperlich und geistig fit.

    Aber der Weg zur ausgewogenen Ernährung ist lang und mitunter auch kompliziert. Alle, die ihre Essgewohnheiten dauerhaft verbessern wollen, sollten sich beraten lassen, denn es gibt viel Wissenswertes zum Thema Ernährung und Nahrungsmittel. Zur Ernährungsberatung gehört eine fundierte Lebensmittelkunde, ebenso wie das Wissen um eine gesunde Verdauung. Wie sollten Kinder von Anfang richtig ernährt werden und welche Diäten sind sinnvoll oder schädlich? Auch das sind Themen, die im Rahmen einer Ernährungsberatung besprochen werden.

    Die Ernährung umstellen

    Kaum jemand kann von heute auf morgen seine komplette Ernährungsgewohnheiten umstellen, dieser Schritt erfordert ein wenig Geduld und auch ein bestimmtes Maß an Selbstdisziplin. Keiner, der sich gesund ernähren will, sollte das von einem Tag zum anderen tun, sondern schrittweise vorgehen. Zunächst ist es wichtig zu erkennen, welche Lebensmittel nichts mit gesundem Essen zu tun haben und dann nach Alternativen zu suchen. Statt der beliebten Chips zum abendlichen fernsehen kann rohes Gemüse mit einem leckeren Joghurtdip eine Lösung sein, und wer Tofu eine Chance gibt, der wird feststellen, dass es nicht immer Fleisch sein muss. Eine Kartoffelsuppe mit Gemüse ist ebenso schnell gekocht wie das Erwärmen eines Fertiggerichts im Ofen dauert, und wer weniger auf die Mikrowelle und mehr auf Frische setzt, der wird sich wundern, wie lecker gesunde und frische Lebensmittel schmecken können.

    Bild: © Depositphotos.com / yekophotostudio

  • Pubertät tritt immer früher ein

    Pubertät tritt immer früher ein

    Was viele von uns schon lange vermuten scheint nun offensichtlich. Nämlich, dass Kinder heute deutlich früher in die Pubertät kommen als die Eltern oder Großeltern. Da tut sich natürlich die Frage auf, warum dies eigentlich so ist. Experten gehen davon aus, dass auch die heutige Ernährung eine wesentliche Rolle bei dem früheren Beginn der Pubertät spielt.

    Pubertät beginnt im Durchschnitt mit dem elften Lebensjahr

    Machen wir zunächst einmal eine kleine Zeitreise und gehen etwa 140 Jahre in der Zeit zurück. Denn im Jahr 1860 setze die erste Regel, im Durchschnitt, mit 16,6 Jahren ein. Im Jahr 1920 hingegen lag das Durchschnittsalter, mit 14,6 Jahren, schon deutlich darunter. 1980 lag das Durchschnittsalter dann bei 12,5 Jahren. Und heute sieht es so aus, dass die Pubertät im Durchschnitt mit dem elften Lebensjahr eintritt.

    Wie wird die Pubertät eigentlich ausgelöst?

    Schuld daran ist, wie sollte es auch anders sein, ein Hormon. In diesem Fall handelt es sich um das Hormon GnRH. Das sogenannte Gonadotropin Releasing Hormon gibt sozusagen den Startschuss für die Veränderungen im Körper. Das GnRH wird in größeren Mengen im Hypothalamus produziert und regt die Hirnanhangsdrüse dazu an, zwei weitere Botenstoffe zu produzieren. Zum einen handelt es sich dabei um das Follikel-stimulierende-Hormon (FSH) und zum andern um das Luteinisierende Hormon (LH). Diese beiden Botenstoffe regen die Reifung der Follikel in den Eierstöcken und die Reifung der Samen in den Hoden an. Wo dann die eigentlichen Geschlechtshormon, nämlich Testosteron und Östrogen, gebildet werden.

    Warum beginnt die Pubertät immer früher?

    Noch ist man sich nicht so ganz schlüssig war um sich der Beginn der Pubertät immer weiter nach vorne schiebt. Allerdings gelten in der Wissenschaft mittlerweile zwei Thesen als akzeptiert.

    1. Veränderung der Ernährungsgewohnheiten

    Schaut man sich die Ernährung an, dann kann man sagen dass sich die versorgung mit Fleisch, Vitaminen, Milchprodukten und Fett in den letzten Jahrzehnten wirklich stetig verbessert hat. Zum einen können sich die Jugendlichen heute deutlich besser ernähren, zum andern werden aber auch mehr Kalorien und mehr Fette aufgenommen als früher. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch in Deutschland die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen stetig wächst. Mittlerweile vermutet die Wissenschaft aber, dass ein Zusammenhang zwischen dem früheren Einsetzen der Pubertät und den modernen Essgewohnheiten besteht. In entsprechenden Studien konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass Mädchen die an Übergewicht leiden deutlich früher ihre erste Regelblutung bekommen.

    Doch warum ist das eigentlich so? Auch hier gibt es bisweilen nur Vermutungen. So geht die Wissenschaft davon aus das, dass Fettgewebe und die Bildung des Eiweiß Leptin das Signal für die Reifeentwicklung gibt.

    1. Umwelteinflüsse

    Neben den veränderten Ernährungsgewohnheiten spielen auch Umwelteinflüssen, nach Meinung der Wissenschaftler, eine Rolle das die Pubertät heute früher einsetzt. Zu den Umwelteinflüssen die den früheren Eintritt der Pubertät begünstigen, zählen einmal die sozialen und psychischen Einflüsse und zum andern Schadstoffe und hormonhaltige Pflegeprodukte.

    Die späte Kindheit, die Zeit vor der Pubertät

    Die späte Kindheit, so wird die Zeit zwischen acht und zwölf Jahren bezeichnet. Das ist quasi die Zeit des Luft holens nach der anstrengenden Kleinkinderzeit und ein Kraft tanken bevor man auf die Turbulenzen der Pubertät zusteuert. Auch wenn diese Jahre häufig als wenig anstrengend empfunden werden, so ist gerade diese Zeit von großen Umbrüchen geprägt.