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  • Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Viele der Leser kennen Wickel, Kompressen und Umschläge aus der eigenen Kindheit. Insbesondere dann, wenn die Großeltern besucht wurden und plötzlich Halsschmerzen oder Fieber auftraten, dann wurden diesen Wehwehchen schnell mit Umschlägen und Wickel den Garaus gemacht. Was Oma noch wusste, ist bei den meisten von uns leider mittlerweile fast in Vergessenheit geraten. Dabei können diese alten Hausmittel eine wertvolle Hilfe, nicht nur bei Fieber, sein.

    Wadenwickel sind auch heute noch das bekannteste Hausmittel

    Viele Wickel und Umschläge sind zwar heute zu einem großen Teil in Vergessenheit geraten, doch Wadenwickel sind nach wie vor präsent. Sie gelten als besonders schonende Methode dem Körper, bei Fieber, Wärme zu entziehen. Wadenwickel bestehen in der Regel aus zwei unterschiedlichen Lagen. Zum einen aus einem Innentuch aus Leinen und zum andern aus einem Außentuch aus Baumwolle das als Nässeschutz dient. Viele Menschen machen bei den Wadenwickeln allerdings einen Fehler, sie machen die Wickel zu kalt. Dabei soll das Innentuch in Wasser getaucht werden, welches nur ein bis fünf Grad kühler ist als die eigentliche Körpertemperatur. Dann wird das Tuch leicht ausgewrungen und um die Waden geschlungen.

    Diverse Wickel werden aber auch mit Lebensmitteln gemacht. So können beispielsweise Wickel mit gekochten Kartoffeln Linderung bei Muskelverspannungen in Rücken oder der Schulter verschaffen. Für einen solchen Wärmewickel werden die Kartoffeln zerdrückt und auf einem trockenen Zwischentuch ausgebreitet. Bei Gelenkschmerzen haben sich schon oft Wickel mit Kohlblättern bewährt. Dafür werden Kohlblätter ohne den Strunk so lange gewalkt bis der Saft austritt. Die so bearbeiteten Blätter werden dann entweder direkt oder aber leicht temperiert auf die betroffenen Stellen ausgelegt.

    Kompressen mit Heilerde: Wirksam bei Prellungen und Quetschungen

    Heilerde gibt es mittlerweile nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien oder online zu kaufen. Das unscheinbare Lehmpulver hat so einiges auf dem Kasten wenn es darum geht Prellungen oder auch Quetschungen zu lindern. Kompressen mit Heilerde schaffen Linderung bei rheumatischen Beschwerden, Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und entzündeten Gelenken. Für eine Heilerde Kompresse, wird etwas Heilerdepulver mit lauwarmem Wasser zu einem dicken Brei angerührt, der dann zwischen zwei Gazetüchern aufgetragen wird.

    Nicht zu unterschätzen: Die richtige Wickeltechnik

    Eine ganz wichtige Grundregel beim Wickeln lautet, dass Plastikfolie auf der Haut nichts zu suchen hat. Auch zum Abdichten der Außenschicht ist Plastikfolie total überflüssig, denn wenn Umschläge richtig vorbereitet werden, dann nässen diese auch nicht durch. Nutzt man Plastikfolie, egal in welcher Art und Weise, dann führt dies zur Bildung von Staunässe, was wiederrum als sehr unangenehm empfunden wird. Weiterhin sollte bei Wickeln darauf geachtet werden, dass die Tücher stramm und ohne Falten aufliegen. Denn sonst entstehen Luftpolster. Diese fühlen sich insbesondere bei warmen Wickeln schnell unangenehm kühl an.

    Wer Interesse hat die richtigen Wickeltechniken zu erlernen, der sollte bei Landrauenvereinen oder Kneipp-Verbänden nachfragen. Hier werden häufig Einführungskurse gehalten, die in das Geheimnis des richtigen Wickelns einführen. Auch bei den Volkshochschulen kann man von Zeit zu Zeit Glück haben, dass ein solcher Kurs angeboten wird.

  • Wehen: Wie erkennt man sie?

    Wehen: Wie erkennt man sie?

    Alles über Wehen und wie man sie erkennt

     

    Wenn der Geburtstermin näher rückt, dann machen sich viele schwangere Frauen darüber Gedanken ob und wie Sie die Wehen erkennen. Denn pauschale Aussagen darüber, wie sich Wehen anfühlen können nicht gemacht werden, da jede Frau Geburtswehen anders empfindet.

    Doch was passiert eigentlich wenn der Zeitpunkt gekommen ist und Ihr Baby endlich auf die Welt möchte? Haben die Geburtswehen eingesetzt, dann können eines oder mehrere, der genannten 5 Dinge, auftreten:

    • Der Muttermund wird stufenweise dünner und weitet sich. Dieser Vorgang wird auch „Auflösung“ genannt. Schrittchen weise weitet er sich auf 10 Zentimeter.
    • Die Wehen kommen regelmäßig und in stetig kürzeren Intervallen. Außerdem nehmen die Wehen an Intensität zu und dauern länger an.
    • Viele Schwangere haben dann auch anhaltende Schmerzen im Bereich des unteren Rückens. Die Rückenschmerzen werden zudem von krampfartigen Schmerzen, wie sie auch bei der Periode auftreten, begleitet.
    • Vielleicht entdecken Sie auch Blut im Slip. Dies spricht dann für die Ablösung des Schleimtropfens, der zuvor den Muttermund verschlossen hat. In diesem Fall können die Wehen kurz bevorstehen, es können aber auch noch einige Tage ins Land gehen, bevor Wehen auftreten.
    • Ihre Fruchtblase platzt und die Wehen setzen gleichzeitig ein.

    Wann sollte der Arzt oder die Hebamme gerufen werden?

    Insbesondere Erstgebärende scheuen sich Kontakt mit dem Arzt oder der Hebamme aufzunehmen, da sie sich nicht sicher sind ob es sich um echte Geburtswehen handelt oder nicht. Hier sollten Sie jedoch keine falsche Scheu an den Tag legen. Denn Hebammen oder auch Ärzte sind es gewohnt, dass auch mal ein Fehlalarm am Start ist.

    In folgenden Situationen sollten Sie unbedingt Kontakt zur Hebamme oder einem Arzt suchen:

    • Wenn sich das Baby weniger als sonst bewegt
    • Wenn vaginale Blutungen auftreten, selbst dann wenn es nur kleinste Mengen sind oder es sich um kleine Mengen schleim handelt der Blut gefärbt ist
    • Sie an Fieber, Kopfschmerzen, Sehstörungen oder starken Unterleibsschmerzen leiden
    • Wenn Ihre Fruchtblase platzt oder Sie vermuten das Fruchtwasser austritt

    Die Wehen setzen ein: Was können Sie tun?

    Das hängt natürlich von der jeweiligen Tageszeit ab und von dem was Sie gerne tun möchten. Auf jeden Fall sollten Sie versuchen möglichst ruhig und entspannt zu bleiben. Denn dies unterstützt das Voranschreiten der Wehen und erleichtert mit den Kontraktionen fertig zu werden.

    Zu Beginn der Wehen kann es sein das Sie Appetit haben. Daher sollten Sie etwas essen und trinken, um sich für die bevorstehende Geburt zu stärken. Wechseln Sie zwischen Gehen und Liegen oder Duschen beziehungsweise Baden Sie warm. Viele Frauen hilft das Wasser sich zu entspannen und die Schmerzen besser auszuhalten.

    Gerade zu Beginn der Wehen können Sie noch gut verschiedene Atemtechniken und Positionen ausprobieren die Ihnen Erleichterung bei den Kontraktionen verschaffen können.

    Kontraktionen ohne Wehen: Gibt es das?

    Ja das gibt es, dabei handelt es sich dann um die sogenannten „Senkwehen“. Im Gegensatz zu den echten Wehen wird bei den Senkwehen der Mutterhals nicht dünner und weitet sich auch nicht. Zwar sind auch Senkwehen schmerzhaft aber vollkommen unberechenbar und unregelmäßig.

    Ob es sich um unechte beziehungsweise Senkwehen oder aber um echte Geburtswehen handelt kann der Arzt oder die Hebamme mittels einer Untersuchung schnell feststellen.

    Bild: © Depositphotos.com / lucidwaters

  • Der menschliche Dünndarm

    Der menschliche Dünndarm

    Welche Rolle spielt der Dünndarm bei der Verdauung?

    Zu finden ist der Dünndarm beim Menschen als Verbindung zwischen dem Magen und dem Dickdarm. Er wird vom Mediziner auf Lateinisch als Intestinum tenue bezeichnet und besteht aus drei Teilen. Unmittelbar an den Magen schließt sich das Duodenum oder – anders ausgedrückt – der Zwölffingerdarm an. Den mittleren Teil beim Dünndarm stellt der Leerdarm, der vom Internisten auch als Jejunum bezeichnet wird. Den Abschluss des Dünndarms und damit den Übergang zum Dickdarm stellt das Ileium, auf Deutsch auch Krummdarm genannt. Für alle drei Teile zusammen wird auch die Bezeichnung Dünndarm mit Gekröse verwendet.

    Der Dünndarm hat mehrere Aufgaben zu erfüllen. Er ist für die Steuerung des Wasserhaushalts des Menschen zuständig. Pro Tag nimmt er rund neun Liter Flüssigkeit auf. Diese Menge ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Mensch nur etwa ein Sechstel davon über die Nahrung und das Trinken zusammen genommen zuführt. Die Speicheldrüsen tragen etwa einen Liter zu diesem Flüssigkeitsvolumen bei. Hinzu kommen 0,6 Liter Gallenflüssigkeit und etwa 1,5 Liter an Magensäften. Da bleibt eine Differenz von rund drei Litern, die vom Dünndarm selbst als Sekrete aus den Verdauungsdrüsen mit beisteuert.

    Der Dünndarm ist der Teil des Verdauungstraktes, in dem auch die Magensäure wieder neuralisiert wird. Immerhin kann der Speisebrei bei seiner Ankunft im Zwölffingerdarm einen pH-Wert von bis zu 8,3 haben. Außerdem ist der Dünndarm für die Spaltung der einzelnen Nährstoffe verantwortlich. Deshalb werden dem Nahrungsbrei dort auch die Sekrete hinzu gefügt, die von der Bauchspeicheldrüse bereit gestellt werden. Auch die Gallenflüssigkeit wird dem Nahrungsbrei hier zugefügt.

    Der Dünndarm insgesamt ist für die Hauptarbeit bei der Übergabe der durch das Essen aufgenommenen Nährstoffe an den Stoffwechsel verantwortlich. Auch ein Großteil der Vitamine wird hier aus der Nahrung gezogen. Das geschieht vorwiegend im Krummdarm, also dem letzten Abschnitt des Dünndarms, der damit auch zu den Bestandteilen des menschlichen Immunsystems gerechnet werden muss.

    Weiteres:

    Das menschliche Verdauungssystem ist sehr komplexer Natur. Eine Schlüsselposition nimmt dabei der Dünndarm ein. Er besteht aus drei Abschnitten und ist dafür zuständig, dass einerseits die Magensäure im weiteren Verdauungstrakt keinen Schaden anrichten kann und andererseits dem Nahrungsbrei wichtige Nährstoffe entzogen und an den Stoffwechsel übergeben werden können. Auch beim Flüssigkeitskreislauf spielt der Dünndarm eine enorm wichtige Rolle. Bei einem gesunden Menschen sollte der Dünndarm in der Lage sein, pro Tag um die neun Liter Flüssigkeit resorbieren zu können. Der Dünndarm arbeitet dabei sehr eng sowohl mit der Bauchspeicheldrüse als auch mit der Galle und der Leber zusammen. Außerdem ist der letzte Abschnitt des Dünndarms mit dafür verantwortlich, wie gut das Immunsystem funktioniert. Erkrankungen am Dünndarm sollten deshalb sehr ernst genommen werden.

    Von welcher Dünndarm Länge sollte man ausgehen?

    Der Dünndarm ist beim Menschen normalerweise zwischen drei und sechs Metern lang. Diese Bandbreite ist nicht nur von den Körpermaßen des Menschen abhängig. Eine wesentlich größere Rolle bei den Schwankungen der Dünndarm Länge spielt die Tatsache, dass der Dünndarm verschiedene Spannungszustände annehmen kann.

    Die Dünndarm Länge gliedert sich in die drei Teile Zwölffingerdarm, Leerdarm und Krummdarm auf. Der Zwölffingerdarm, auch als Duodenum bezeichnet, ist zwölf Finger lang, was einer Länge von etwa 24 Zentimetern entspricht. Das Duodenum ist der oberste Teil des Dünndarms, schließt sich also direkt an den Magen an.

    Den größten Anteil der Dünndarm Länge nimmt der mittlere Teil ein. Dabei handelt es sich um den Leerdarm, der in der Medizin als Jejunum bezeichnet wird. Er macht fast zwei Drittel der gesamten Dünndarm Länge aus. Im entspannten Zustand ist er demnach fast 3,5 Meter lang. Der letzte Abschnitt der Dünndarm Länge ist der Krummdarm, der rund vierzig Prozent der Gesamtlänge ausmacht.

    Wesentlich interessanter als die Dünndarm Länge ist der Blick auf die Oberfläche, die dieser Teil des menschlichen Verdauungstrakts zur Verfügung stellt. Sie wird durch Falten, Zotten und Mirovilli bestimmt. Die Zotten muss man sich vorstellen wie unzählige Fransen, die von der Darmwand ausgehend in den Darm hinein ragen.

    Als Mikrovilli dagegen werden bürstenförmige Gebilde auf den Zotten. Sie weisen eine Stärke von etwa einem Nanometer und eine Länge von bis zu zwei Nanometern auf. Die Mikrovilli können die Aufnahmefläche des Dünndarms um das Vierzigfache vergrößern. Damit tragen sie die Hauptverantwortung dafür, dass die gesamte Resorptionsfläche des Dünndarms eines gesunden Menschen etwa 180 Quadratmeter beträgt. Zum Vergleich: Das ist mehr als die doppelte Grundfläche einer durchschnittlichen Drei-Raum-Wohnung.

    Welche Folgen und Ursachen hat eine Dünndarm Entzündung?

    Eine Dünndarm Entzündung kann die verschiedensten Ursachen haben, die bereits bei einer Fehlernährung beginnen. Dadurch kann es zu einer so genannten Fehlbesiedelung kommen. Davon spricht man dann, wenn pro Milliliter Darmflüssigkeit mehr als 100.000 Keime gezählt werden. Hier wird durch die Gabe von Antiotika das üblicherweise im Darm vorhandene Gleichgewicht zwischen Bakterien und Pilzen wiederhergestellt. Umgekehrt können auch die Pilze die Oberhand gewinnen, was beispielsweise eine Folge einer längerfristigen Behandlung mit einem aggressiven Breitbandantibiotikum sein kann. Hier müsste dann mit einem Antimykotikum gegengesteuert werden.

    Darüber hinaus können auch Parasiten oder Lebensmittelunverträglichkeiten zu einer Dünndarm Entzündung führen. Besonders häufig werden hier eine Intoleranz von Lactose, eine Allergie gegen Bestandteile von Weizen oder eine Zöliakie festgestellt. Unter Letzterer versteht der Mediziner eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten, das im Volksmund auch Klebereiweiß genannt wird.

    Aber auch physischer Dauerstress kann zu den akuten und chronischen Formen einer Dünndarm Entzündung führen. Bei Morbus Crohn und beim Ulcus duodeni wird beispielsweise von einer Mitbeteiligung der Psyche ausgegangen.

    Die typischen Symptome einer Dünndarm Entzündung sind Schmerzen im Oberbauch. In den meisten Fällen zeigen sie sich als so genannter Nüchternschmerz, der in den frühen Morgenstunden auftritt. Ist der Zwölffingerdarm betroffen, können die Schmerzen bis in die linke Seite des Rückens hinein ausstrahlen. Durchfall und allgemeine Abgeschlagenheit sowie eine verstärkte Anfälligkeit für Krankheiten kommt hinzu. Das und der ebenfalls häufig auftretende Gewichtsverlust haben ihre Ursache darin, dass durch die Dünndarm Entzündung trotz ausgewogener Ernährung keine optimale Versorgung des Stoffwechsels mehr stattfinden kann. Bei besonders schlimmen Fällen muss deshalb im akuten Schub eventuell sogar künstlich ernährt werden.

    Wie kann Krebs im Dünndarm erkannt werden?

    Der Verdacht auf Dünndarm Krebs kommt immer dann auf, wenn Beschwerden wie Schmerzen und Durchfall längere Zeitanhalten oder ständig wiederkommen. Auch eine rapide Abnahme sowie ein überdurchschnittlicher Flüssigkeitsverlust des Körpers können erste Anzeichen von Krebs Dünndarm sein.

    Dann wird der Arzt zur Diagnose zuerst einmal die Symptome erfassen. Danach tastet er den Bauch ab, ob es zu Abwehrspannungen oder zu Druckstellen wegen Stauungen im Darm kommt. Durch Abhören kann er erkennen, wo sich besonders viele Gase bilden. Daneben kann er verschiedene serologische Untersuchungen anberaumen. Das Blut kann beispielsweise auf die typischen Veränderungen durch Entzündungen oder eine mangelhaft stattfindende Aufnahme von Flüssigkeit und Nährstoffen untersuchen. Im Stuhl können Keime, Blutbeimischungen und Parasiten erkannt werden.

    Um Krebs Dünndarm erkennen zu können, stehen mehrere bildgebende Verfahren zur Auswahl. Das Röntgen kann mit und ohne Kontrastmittel erfolgen. Eine spezielle Variante davon ist das Enteroklysma, bei dem Bariumsulfat eingebracht und dieses durch eine zweite Flüssigkeit durch den Dünndarm geschoben wird. So können Wucherungen gefunden werden. Nicht angewendet werden darf diese Untersuchungsmethode, wenn der Verdacht auf eine Perforation der Darmwand besteht.

    Wesentlich schonender sind die endoskopischen Untersuchungen. Der Zwölffingerdarm zum Beispiel kann im Rahmen einer Magenspiegelung mit besichtigt werden. Krebs Dünndarm kann in den beiden unteren Teilen auch durch die Kapselendoskopie durchgeführt werden. Die mit einer Minikamera ausgestatteten Kapseln werden geschluckt. So kann der gesamte Verdauungstrakt in Augenschein genommen werden. Diese Technik wird vor allem dann angewendet, wenn es um das Auffinden von Blutungsherden im Verdauungstrakt geht. Der Vorteil dabei liegt in der entfallenden Belastung durch Röntgenstrahlung und Kontrastmittel.

  • Was kann man gegen Magenbeschwerden tun?

    Was kann man gegen Magenbeschwerden tun?

    Was hilft gegen Magenbeschwerden?

    Magenbeschwerden können völlig unterschiedliche Ursachen haben. Davon ist es auch abhängig, welche Maßnahmen Linderung versprechen. Treten die Magenbeschwerden auf, weil man sich überfuttert hat, dann hilft nur Warten oder eventuell ein Magenbitter oder Espresso zur Unterstützung der Verdauung. Außerdem sollte man dann nicht in gebückter Haltung sitzen oder gar schwere Lasten in gebeugter Haltung aufheben. Durch die Muskelspannung der Bauchdecke würde der ohnehin geplagte Magen nur noch mehr zusammen gedrückt.

    Treten die Magenbeschwerden vorwiegend in den frühen Morgenstunden oder bei leerem Magen auf, dann spricht der Internist von einem Nüchternschmerz, der von einer Überproduktion der Magensäure verursacht werden kann. Diese kann sogar bis in die Speiseröhren aufsteigen und dort schmerzhaftes Sodbrennen verursachen. Landläufig wird dann dazu geraten, einen Apfel zu essen. Doch die im Apfel enthaltenen Fruchtsäuren können den Schmerz sogar noch verschlimmern, vor allem wenn bereits eine Entzündung der Magenschleimhäute vorliegt. Eine rohe Kartoffel ist hier die bessere Wahl. Die Stärke der Kartoffel neutralisiert die Magensäure und lindert die Magenbeschwerden binnen kurzer Zeit.

    Pfefferminztee und Magenbeschwerden?

    Auch der viel gelobte Pfefferminztee erweist sich bei genauerer Betrachtung bei Magenbeschwerden kontraproduktiv. Er reizt die Magenschleimhäute noch zusätzlich. Teekenner empfehlen für diesen Fall entweder Kamillentee oder Fencheltee. Sie können auch für magenberuhigende Rollkuren verwendet werden. Von Kalktabletten mit Pfefferminzgeschmack zur Bekämpfung von Sodbrennen wird aus den gleichen Gründen ebenfalls abgeraten.

    Häufig ist auch verschluckte Luft Ursache von Magenbeschwerden. Dem Baby klopft man für das „Bäuerchen“ sanft auf den Rücken. Beim größeren Kind und beim Erwachsenen hilft es, wenn man die Magengegend sanft entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn massiert. Dadurch gelangt die Luft zurück an den Mageneingang und kann aufgestoßen werden, was gleichzeitig den Druck im Mageninneren verringert.

  • Magenkrämpfe – Nicht nur sehr schmerzhaft

    Magenkrämpfe – Nicht nur sehr schmerzhaft

    Ursachen und Hilfe für Magenkrämpfe

    Der Magen gehört zu den so genannten Hohlorganen. Durch den Mageneingang, Lateinisch Cardia, gelangt die Nahrung in ein sackartiges Gebilde, von wo aus es über den „Pförtner“ in gleichmäßigen Portionen an den oberen Teil des Dünndarms, nämlich den Zwölffingerdarm abgegeben wird. Doch vorher hat der etwa 1,5 Liter Volumen umfassende Magen einige Aufgaben zu erfüllen.

    Zuerst einmal sammelt er die aufgenommene Nahrung, was den Vorteil hat, dass alle Lebewesen, die mit einem Magen ausgestattet sind, nicht permanent Nahrung zu sich nehmen müssen. Hat man zu viel auf einmal gegessen, kann das schon einmal eine erste Ursache für Magenkrämpfe sein.

    Mehr über Magenkrämpfe

    Die Nahrung wird hier durch die Vermengung mit Magensäure auf die weitere Verdauung vorbereitet. Magensäure ist letztlich nichts anderes als Salzsäure in extrem verdünnter Form. Sie ist vor allem dafür zuständig, dass über Nahrung aufgenommene Erreger abgetötet werden. Dass das nicht hundertprozentig möglich ist, zeigt die Tatsache, dass die Magenschleimhaut selbst mit Helicobacter pylori besiedelt werden kann. Das sorgt für Entzündungen der Schleimhaut, die ihrerseits wiederum eine häufige Ursache für Magenkrämpfe sind. Mittlerweile sind über hundert Bakterienarten spezifiziert worden, die den Magen des Menschen besiedeln können.

    Im Normalfall werden pro Stunde etwa zehn Milliliter Magensaft produziert, wenn gerade keine Nahrung aufgenommen wird. Bei der Nahrungsaufnahme steigert sich die Magensaftproduktion auf ein Maximum von bis zu einem Liter pro Stunde. Fetten und Kohlenhydraten kann die Magensäure nichts anhaben, aber Eiweiß kann bereits hier aufgespalten werden.

    Der Magen ist auch das erste Organ des Verdauungssystems, das mit Giften in Kontakt kommt. Treten unmittelbar nach oder bereits während der Mahlzeiten bereits Magenkrämpfe auf, dann kann das ein Hinweis auf eine Lebensmittelvergiftung oder eine Pilzvergiftung sein. Aber auch die versehentliche oder absichtliche Einnahme von Säuren und anderen chemischen Stoffen kann genau wie die mechanische Reizung des Magens zum Beispiel durch einen Zwerchfellbruch kann starke Magenkrämpfe auslösen.

     

     

  • Die 10 häufigsten Schwangerschaftsanzeichen

    Die 10 häufigsten Schwangerschaftsanzeichen

    Wie merke ich ob ich Schwanger bin? Die Schwangerschaftsanzeichen

    Wer seinen Körper gut kennt, der nimmt auch Veränderungen daran recht gut und schnell war. Frauen die Ihren Körper gut kennen, werden schnell nach der Empfängnis vermuten schwanger zu sein. Die meisten Frauen allerdings, bemerken frühe Schwangerschaftsanzeichen erst, wenn sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat. Dies passiert aber erst wenige Tage nach der eigentlichen Empfängnis. Andere Frauen fragen sich spätestens bei dem Ausbleiben der Regel ob sie eventuell schwanger sind.

    Anzeichen einer Schwangerschaft

    Wir wollen ihnen in diesem Artikel eine Liste mit 10 der häufigsten Schwangerschaftsanzeichen vorstellen. Es kann sein, dass Sie als werdende Mutter keine dieser Symptome durchmachen müssen, vielleicht auch alle oder aber eben nur von manchen dieser Schwangerschaftsanzeichen geplagt werden.

    • Der Brustwarzenhof verfärbt sich dunkel – Schwangerschaftsanzeichen

    Wird die Haut rund um die Brustwarzen dunkler, dann könnte es sich um ein erstes Schwangerschaftsanzeichen handeln. Allerdings kann diese Verfärbung auch ein Anzeichen für eine hormonelle Störung, unabhängig von seiner Schwangerschaft, sein.

    • Häufiger Harndrang – Schwangerschaftsanzeichen 

    Hat sich der Embryo eingenistet, dann produziert Ihr Körper das Hormon Humanes Chorion Gonadotropin kurz auch als HCG bekannt. Dies ist verantwortlich dafür, dass Sie einen gesteigerten Harndrang verspüren.

    • Unterleibskrämpfe und Einnistungsblutung – Schwangerschaftsanzeichen

    In der frühen Schwangerschaft tritt bei manchen Frauen die sogenannte Implatations- oder auch Einnistungsblutung auf. Zu einer Einnistungsblutung kommt es circa 8 Tage nach dem Eisprung. Dabei handelt es sich um eine leichte Schmierblutung die in manchen Fällen auch mit leichten Unterleibskrämpfen einhergeht. Leichte Blutungen sind zu Beginn der Schwangerschaft, in den meisten Fällen vollkommen normal, sie sind allerdings nie so stark wie die eigentliche Regelblutung.

    • Heißhunger – Schwangerschaftsanzeichen

    Das Heißhunger für eine Schwangerschaft spricht ist sicherlich ein Klischee, manchmal kann Heißhunger aber dennoch ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Insbesondere dann wenn er in Kombination mit einem der anderen genannten Punkte auftritt.

    • Empfindliche und geschwollene Brüste – Schwangerschaftsanzeichen

    Ein Schwangerschaftsanzeichen sind empfindliche Brüste. Insbesondere zu Beginn der Schwangerschaft, sind die Brüste sehr empfindlich gegenüber Berührungen. Ähnlich also wie in den Tagen bevor die Periode einsetzt, nur um ein Vielfaches stärker. Dieses Schwangerschaftsanzeichen hält aber auch nur so lange an, bis sich Ihr Körper an die Hormonumstellung gewöhnt hat.

    • Hohe Basaltemperatur – Schwangerschaftsanzeichen

    Ein Anzeichen für eine Schwangerschaft könnte sein, wenn die Basaltemperatur 18 Tage durchgehend über dem Normwert liegt. Bei der Basaltemperatur handelt es sich um die Temperatur, die morgens gleich nach dem Aufwachen gemessen wird.

    • Müdigkeit – Schwangerschaftsanzeichen 

    Nicht wenige Frauen haben damit in der Schwangerschaft zu kämpfen. Sie fühlen sich müde oder besser gesagt, erschöpft. Schuld daran ist wieder ein Hormon, nämlich Progesteron das in großen Mengen ausgeschüttet wird. Bei der Müdigkeit handelt es sich um ein frühes Schwangerschaftsanzeichen, welches aber auf keinen Fall ein sicheres Symptom für eine Schwangerschaft darstellt.

    • Übelkeit – Schwangerschaftsanzeichen

    Für die Mehrheit der Frauen sicherlich das schlimmste Schwangerschaftsanzeichen überhaupt, die berühmt berüchtigte Übelkeit. Meist ist die Rede von morgendlicher Übelkeit, was allerdings nur bedingt stimmt. Denn Übelkeit in der Schwangerschaft kann nicht nur morgens, sondern eben auch zu jeder anderen Tageszeit auch auftreten. Allerdings wird nicht jede Frau von der Schwangerschaftsübelkeit behelligt, es gibt auch Frauen denen dies erspart bleibt.

    • Das Ausbleiben der Regel – Schwangerschaftsanzeichen

    Das Ausbleiben der Periode ist wohl das sicherste Anzeichen für eine Schwangerschaft, zumindest dann wenn Sie normalerweise regelmäßig menstruieren. Ist dies der Fall, dann ist jetzt die Zeit für einen Schwangerschaftstest.

    • Positiver Schwangerschaftstest

    Als letzter Punkt in der Liste der Schwangerschaftsanzeichen ist der positive Schwangerschaftstest. Ist dies der Fall, dann sollten Sie in diesem Fall einen Termin bei Ihrem Frauenarzt ausmachen, um sich das Ergebnis bestätigen zu lassen.