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  • Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Streit – Ärger unbedingt rauslassen (Konflikte gehören dazu)

    Weshalb es besser ist im Streit seinen Ärger rauszulassen, haben wir für sie hier zusammengefasst.

    Wer sich ärgert, sollte seiner Wut unbedingt Luft machen. Ein ehrlicher Streit bringt in bestehenden Konflikten oftmals die besseren Lösungen.

     

    Einsetzen von Ich-Botschaften im Streit

    Wer sachlich beim Streiten bleibt, kann Konflikte besser lösen. Somit empfiehlt es sich, auf die direkte Anrede „Du hast das Mehl vergessen einzukaufen.“ zu verzichten. An dessen Stelle sollte versucht werden, lieber zu sagen: „Ohne das Mehl kann ich keine Plätzchen backen. Darüber ärgere ich mich jetzt.“

     

    Wenden Sie diese einfache Regel beim Streiten an, geschieht der Streit auf einer sachlichen Ebene. Niemand wird unnötig beschuldigt. Die im Beispiel genannte Ich-Botschaft gibt den eindeutigen Wunsch wieder: Plätzchen backen. Genau auf diesen Wunsch kann das Gegenüber nun neutral oder aber positiv reagieren. Während bei Du-Botschaften stets ein eindeutiger Vorwurf steckt. Dieser sorgt für eine Distanzierung vom anderen.

     

    Konflikte gehören zum Leben

    Konflikte und Streit finden sich im täglichen Leben immer wieder. In ihnen sind zahlreiche Emotionen enthalten. Laut Professor Philipp Yorck Herzberg – Helmut-Schmidt-Universität Hamburg – müssen Emotionen unbedingt rausgelassen werden.

     

    Am besten gelingt dies, indem weder Ich- noch Du-Botschaften Anwendung finden. Die bessere Lösung besteht in der Erkenntnis „Wir haben ein Problem.“ Gemeinsam an einer Lösung arbeiten birgt große Chancen zur erfolgreichen Konfliktbewältigung.

     

    Reinigendes Gewitter

    Dabei muss ein Streit nicht immer ruhig zugehen. Lassen Sie ruhig einmal richtig Dampf ab und schreien Sie Ihre Wut hinaus. Dies befreit und ist auch durchaus in Ordnung. Allerdings – so Experte Herzberg – sollte im Streit auf beleidigende Äußerungen verzichtet werden.

     

    Idealerweise ist es beiden Partnern nach dem Streiten mit ein wenig Humor wieder möglich, freundlich aufeinander zuzugehen.

     

    Bloß keine gute Miene

    Der Psychologe warnt jedoch davor, eine zu große Kompromissbereitschaft an den Tag zu legen. Nur, damit der Frieden bewahrt bleibt. Konflikte aus dem Wege gehen, ist keine gute Lösung. Denn dies kann sogar gesundheitliche Schäden hervorrufen.

     

    Aus einer von der Universität Frankfurt durchgeführten Untersuchung geht hervor, dass konfliktscheue Probanden einen höheren Blutdruck aufweisen als jene, die Streit nicht aus dem Wege gehen.

     

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  • Warnsignal – Blut im Stuhl

    Warnsignal – Blut im Stuhl

    Nicht immer muss bei Blut im Stuhl gleich an das Schlimmste gedacht werden. Harmlose Ursachen können Blut im Stuhl ebenso auslösen. Aber auch bösartige Erkrankungen, wie Darmkrebs, kommen hierfür in Frage. Blut im Stuhl zeigt immer an, dass der Verdauungstrakt Blut verliert. Die Ursache muss auf jeden Fall abgeklärt werden. Dabei geben Beschaffenheit und Farbe desselben wichtige Hinweise auf die Quelle der Blutung.

     

    Hell- oder dunkelrotes Stuhlblut

    Diese Farbe des Blutes deutet darauf hin, dass es sich um relativ frisches Blut handelt. Die Blutung kann auf folgende Quellen hinweisen:

    • mittlerer Magen-Darm-Trakt
    • unterer Magen-Darm-Bereich.

     

    Die Beschaffenheit des hell- oder dunkelroten Blutes ist ebenso wichtig für die Feststellung der Quelle:

    • gleichmäßig dunkelrot gefärbtes Blut – große Blutung im Bereich des Dickdarms
    • geleeartige dunkelrote Blutspuren – kleine Blutung im Dickdarm
    • hellrote Streifen – frische Blutung im Bereich des Enddarms (zum Beispiel bei Hämorrhoiden).

     

    Schwarzes Stuhlblut

    Der schwarze und glänzende Teerstuhl deutet auf eine Blutung im oberen Magen-Darm-Takt hin. Dabei kann sich die Blutung also von der Speiseröhre bis zum Zwölffingerdarm erstrecken. Schwarzes Blut im Stuhl im oberen Magen-Darm-Bereich ist aber manchmal nicht das einzige Zeichen einer schweren Erkrankung. Auch Erbrechen mit kaffeesatzartigem Aussehen gehört dazu.

     

    Aber nicht immer handelt es sich bei schwarzem Blut im Stuhl um Blutungen des oberen Magen-Darm-Trakts. Beispielsweise können auch ein Magengeschwür oder Blutungen der Speiseröhre die Ursachen sein. Ebenfalls können auch tiefer gelegene Blutungen bei einer verlangsamten Darmpassage auftreten. Manchmal hat die Ursache schwarzgefärbten Blutes im Stuhl gar nichts mit einer Blutung im Körper zu tun. Ferner kann eine Schwarzfärbung des Stuhls auch die Folge vom Verzehr verschiedener Lebensmittel oder Medikamente sein. Diese können beispielsweise

    • Heidelbeeren
    • Lakritze
    • Kohletabletten
    • Eisentabletten

    sein.

     

    Unsichtbares Blut im Stuhl

    Es kann auch vorkommen, dass Blut im Stuhl gar nicht erkannt wird. Deshalb ist es wichtig, regelmäßige Grunduntersuchungen durchführen zu lassen. Meistens wird unsichtbares beziehungsweise okkultes Blut im Stuhl bei solch einer Grunduntersuchung entdeckt. Dafür eignet sich der guajak-basierte Stuhlbluttest. Selbst kleine Blutmengen im Stuhl werden durch diesen Test nachgewiesen.

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im oberen Verdauungstrakt

    Die möglichen Ursachen für Blut im Stuhl aus dem oberen Verdauungstrakt sind sehr vielfältig. Ursachen können von folgenden Körperregionen ausgehen:

    • Mund-Rachen-Raum
    • von der Speiseröhre
    • Magen
    • Dünndarm
    • Dickdarm

     

    Verschiedene Krankheiten des oberen Verdauungstrakts bilden die Ursache für das Auffinden von Blut im Stuhl. Dazu gehören unter anderem

    • Geschwüre des Magens oder des Zwölffingerdarms (häufig verursacht durch dauerhafte Medikamenteneinnahme von Aspirin)
    • chronisches Sodbrennen bis hin zu einer Entzündung der Speiseröhre
    • bestimmte Lebererkrankungen
    • Krampfadern in der Speiseröhre
    • längliche Schleimhauteinrisse am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen nach heftigem Erbrechen

     

    Ursachen und mögliche Krankheiten bei Blutungen im mittleren und unteren Verdauungstrakts

    Vermehren sich bestimmte, im Darm vorkommende Bakterien übermäßig, kann nach einer Antibiotika-Therapie Blut im Stuhl das Resultat sein. Blutungen, dessen Quelle aus dem mittleren oder unteren Verdauungstrakts stammen, können aber auch schwerwiegende Ursachen haben. Beispielsweise kann es sich hierbei um

    • Tumore des Dünndarms bei Blutungen im mittleren Verdauungstrakt
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Polypen (meistens harmlos, können sich aber zur Vorstufe von Darmkrebs entwickeln)
    • Ausstülpungen der Darmschleimwand (meistens im Dickdarm)
    • verschiedene Infektionen, wie zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, Typhus oder die Bakterienruhr
    • Hämorrhoiden
    • Verschlüsse von Darmgefäßen und Schädigungen des Gewebes

    handeln.

     

    Notwendiger Arztbesuch bei Blut im Stuhl

    Wird Blut im Stuhl festgestellt, muss schnell gehandelt werden. Ein Arztbesuch ist deshalb notwendig. Die meisten Ursachen sind zwar harmloser Natur. Dennoch geht es den meisten Menschen sicherlich besser, wenn sie wissen, dass sie nicht schwer krank sind.

     

    Häufig hören die Blutungen von allein wieder auf, aber darauf verlassen kann sich niemand. Wird die Blutung nicht gestoppt, kann es zu einer Blutarmut und im schlimmsten Fall zum Tod kommen. Das Ersetzen des fehlenden Blutvolumens macht sich so schnell wie möglich durch eine Bluttransfusion erforderlich. Anhand von beispielsweise Magen-Darm-Spiegelungen, Stuhl- und Blutproben sowie Ultraschalluntersuchungen kann der Arzt die Blutungsquelle herausfinden. Dabei kann er feststellen, ob eine ernste Erkrankungen dahintersteckt.

     

    Ein paar Symptome zeigen zusätzlich an, dass schnellst möglichst ein Arzt aufgesucht werden muss:

    • Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit
    • Müdigkeit
    • Abgeschlagenheit
    • Nachtschweiß
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Bauchschmerzen
    • Magenschmerzen
    • Schmerzen beim Stuhlgang

     

    Therapeutische Maßnahmen des Arztes können sein:

    • medikamentöse Behandlung
    • Operation
    • Chemo- und Strahlentherapie
    • Verödung.

     

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  • Mit Aloe Vera gegen Pickel und Akne? Die sanfte Kampfansage

    Mit Aloe Vera gegen Pickel und Akne? Die sanfte Kampfansage

    Kaum wird man erwachsen, erscheinen sie. Erst ganz unscheinbar als kleiner Huckel auf der Haut, doch dann sind sie da, die Pickel. Ein Pickel entsteht, wenn die Poren unrein sind. Hauptursache ist eine Entzündung in der Talkdrüse. Hier ist leider kein wirkliches Kraut gewachsen. Oft muss man den Pickel einfach aussitzen.

    Einige schwören auf bestimmte Wässerchen, die es zu kaufen gibt. Diese Mittel unterstützen die Reinigung und sorgen dafür, dass keine weitere Entzündung entsteht. Andere wiederum meinen, es reiche vollkommen, diesen auszudrücken. Ob Vereisung oder Aussitzen, es gibt nicht wirklich eine effektive Methode, Pickel schnell loszuwerden.

    In der Pubertät verändert sich der Mensch. Der Körper stellt sich um, die Haut verändert sich und das ist auch die Ursache, warum in der Pubertät die meisten Pickel die Haut befallen. Wer seine Haut täglich wäscht und mit wenig Chemikalien behandelt, der wird diese auch relativ schnell wieder los. Spätestens dann, wenn die Haut sich umgestellt hat.

     

    Aloe Vera als Unterstützende Massnahmen gegen Pickel und Akne

    Wie bereits erwähnt ist es wichtig, die Haut rein zu halten. Dabei empfehlen wir ein möglichst naturbelassenes und nicht mit der aggressiven chemiekeule versehenes Produkte zu verwenden. Auf der Suche nach solchen Produkten sind wir auf die Aloe-Vera gestossen. Die Aloe-Vera hat mit wissenschaftlich über 200 nachgewiesenen Inhaltsstoffen, eine aussergewöhnliche Wirkungsweise. Die Wirkung lässt sich jedoch nicht einfach auf die einzelnen Inhaltsstoffe zurückführen, sondern auf die komplexe und aussergewöhnliche Kombination der Wirkstoffe. Unter anderem enthält die Aloe-Vera Aminosäuren. Gleich sieben der essentiellen acht Aminosäuren sind im Aloe vera Gel enthalten und werden über die Nahrung aufgenommen.

    Für die Haut und insbesondere gegen Pickel und Akne kommt die Aminosäure Lysin welche die Bildung von Kollagen ankurbelt zum Einsatz. Kollagen ist für die Elastizität sowie den Alterungsprozess verantwortlich.

    Anwendung in der Praxis

    Waschen sie das Gesicht am Morgen mit der Aloe Vera Hand&Face Soap. Anschliessend cremen sie ihr Gesicht mit Gelly und Propolis ein. Am Abend wiederholen sie den Vorgang. Als Ergänzung trinken Sie pro Tag 1dl Aloe Vera Gel.

     

    Unser Fazit

    Pickel und Akne sind zwar lästig, können jedoch mit der Hilfe von Aloe Vera Produkten deutlich verringert werden. Zudem hilft die Pflanze der Haut gesünder und schöner auszusehen.

    Bestellung der Produkte

    Für € 86.- erhalten Sie die vier Produkte per Post zugestellt.

    Aloe Vera Gelly (Aloe Vera gegen Pickel)Aloe Propolis Creme (Aloe Vera gegen Pickel)Aloe Hand & Face Soap (Aloe Vera gegen Pickel)Aloe Vera Gel (Aloe Vera gegen Pickel)

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  • Schichtarbeit belastet Gesundheit und Psyche – Wieso eigentlich?

    Schichtarbeit belastet Gesundheit und Psyche – Wieso eigentlich?

    Schichtarbeit belastet Gesundheit: In der Früh aufstehen, bis 16 Uhr arbeiten und dann nach Hause gehen. Dieser Ablauf ist in den meisten Fällen Standard, jedoch bei Weitem nicht die Regel. Viele Menschen verdienen nämlich in den Nachtstunden ihr Geld, was eine Belastung darstellt. Nicht nur die Gesundheit und die Psyche leiden darunter, auch das Familienleben muss sich daran gewöhnen. Doch ganz hoffnungslos ist das Ganze nicht, mit einigen Tipps und Tricks lässt sich Schichtarbeit ganz gut aushalten. Es ist auch nicht jeder für diese Art von Arbeit geeignet, schließlich ist der Körper an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt. Diese Erfahrung bestätigt auch Psychologie-Professor Hannes Zacher, die Praxis unterstreicht es dann noch mal deutlich. Viele Firmen müssen einfach eine 24-Stunden-Produktion haben, das heißt, der Arbeitgeber benötigt zwingend 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche Arbeitskräfte.

    Planung ist das A und O

    Wer Schichtarbeit betreibt, der muss sich vor allem seinen Schlaf und seine Ernährung gut einteilen. Der Körper will schließlich nach wie vor seine Ruhephase haben, bekommt diese allerdings tagsüber. Vom Essen her wird von salzigen oder süßen Snacks abgeraten, besser und gesünder ist der Griff zu Obst, Joghurt oder auch zu Vollkornbrot. Sie liefern Energie und liegen nicht so schwer im Magen. Als Getränk empfiehlt man koffeinfreie Sorten wie Mineral- oder Leitungswasser, es ist aber auch warme Flüssigkeit wie Kräuter- oder Früchtetee eine super Idee.

    Die Familie

    Die Zeit mit Frau und Kind ist als Nachtarbeiter begrenzt, deshalb sollten die kostbaren Stunden intensiv miteinander genutzt werden. Fernsehen schauen und auf der Couch ausruhen sind negative Beispiele, besser ist es eine spontane Wanderung zu machen. Es müssen aber nicht immer spontane Aktionen sein, auch geplante Unternehmungen mit der ganzen Familie fördern den Zusammenhalt.

    Am Anfang ist die Umstellung enorm, mit den Monaten und Jahren stellt sich dann aber meist ein Rhythmus ein. Man setzt sich intensiver mit dem Essen und mit der Zeitplanung auseinander. Viele finden außerdem einen Ausgleich (zum Beispiel ein heißes Bad), steht dann auch noch die Familie hinter einem, dann kann fast nichts mehr schief gehen.

     

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  • Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Zwang und Zwangsstörungen – was sind Zwangserkrankungen?

    Typische Symptome von Zwangserkrankungen äußern sich in einem ständigen Wiederholen bestimmter Handlungen. Dabei kann es sich beispielsweise um ein stetiges Waschen der Hände oder zehnmaliges Nachschauen, ob die Tür auch wirklich verschlossen ist, handeln.

     

    Zwangserkrankungen – worin äußern sie sich?

     

    Nahezu jedem von uns ist bei Verlassen der Wohnung das Gefühl bekannt, irgendetwas vergessen zu haben. Dabei kann es sich um das Abschließen der Tür oder das Ausschalten des Herdes handeln.

     

    Gelegentlich kann es nicht schaden, einmal öfter nachzusehen. Allerdings gibt es auch so stark verängstigte Menschen, bei denen sich dieses Gefühl in Zwangserkrankungen umwandelt. Ständig müssen Kontrollen wiederholt werden. Hieraus resultiert ein derartiges Zwangsverhalten, das schließlich das gesamte Leben bestimmt.

     

    So gibt es Zwangserkrankungen, bei denen Betroffene stets Gegenstände zählen müssen. Andere Menschen führen Zwangshandlungen immer wieder aus. Beispielsweise werden aus Angst vor möglichen Keimen ständig die Hände gewaschen.

     

    Welches Ritual eine Person auch entwickelt hat: Personen mit Zwangsstörungen können einfach nicht mehr damit aufhören.

     

    Was wird unter Zwangserkrankungen verstanden?

     

    Zwangserkrankungen sind nicht selten psychische Störungen. Dabei verspüren hiervon betroffene Personen einen ständigen Drang, bestimmte Handlungen durchzuführen. Gelegentlich äußern sich derartige Zwänge auch in aufdringlichen Gedanken.

     

    Es wird zwischen

     

    • Zwangsgedanken
    • Zwanghaften Handlungen
    • Zwangsimpulsen

     

    unterschieden. Dabei erleben die Patienten diese selbst als unsinnig und extrem belastend. Jedoch können von Zwangserkrankungen Betroffene diese weder unterdrücken noch unterlassen. Auch dann nicht, wenn sie starken Widerstand dagegen leisten.

     

    Symptomatik von Zwangserkrankungen

     

    Der Übergang von normalem Verhalten zu Zwangsstörungen ist nahezu fließend. Zahlreiche Menschen kennen dieses Gefühl, noch einmal überprüfen zu wollen, ob der Wasserhahn tatsächlich zugedreht oder das Licht wirklich ausgeschaltet ist.

     

    Wer jedoch unter einer Zwangserkrankung leidet, nimmt dieses Bedürfnis als nicht unterdrückbaren Zwang wahr. Daraus resultiert ein starkes Bedürfnis, stets und ständig zu kontrollieren oder stereotypen Gedankengängen zu folgen.

     

    Derartige Zwänge können das komplette Leben stark beeinträchtigen. Zwar erleben viele Patienten diese Handlungen selbst als störend, können jedoch nicht darauf verzichten.

     

    Aus welchem Grund es zu Zwangshandlungen kommt, ist bislang noch unklar. Vermutlich handelt es sich hier um ein Zusammenspiel organischer wie psychologischer Aspekte.

     

    Häufigkeit des Auftretens von Zwangserkrankungen

     

    Im Allgemeinen sind rund zwei Prozent aller erwachsenen Personen in Deutschland von einer Zwangserkrankung betroffen. Die Schätzungen belaufen sich jedoch auf eine höhere Dunkelziffer. Denn nicht jeder Betroffene sucht umgehend einen Arzt auf. Meist geschieht dies erst dann, wenn die Erkrankung den Alltag zu stark beeinträchtigt.

     

    Nicht nur Erwachsene, auch Kinder sowie Jugendliche können bereits von Zwangserkrankungen betroffen sein. In diesem Personenkreis wird von einer Betroffenheitsrate von einem bis drei Prozent ausgegangen.

     

    Zwangsstörungen treten recht häufig auf. Rund drei von 100 Menschen können damit im Laufe des Lebens in Berührung kommen. Im Großen und Ganzen besteht die Möglichkeit, in fast jeder Altersklasse von Zwangserkrankungen betroffen zu sein. Meistens nehmen diese bereits im Kindes-, Jugend- oder jungem Erwachsenenalter Gestalt an.

     

    Verlauf von Zwangserkrankungen

     

    Allgemein dauert es eine längere Zeitspanne, bis jemand bemerkt, von einer Zwangsstörung betroffen zu sein. Ein Zwang entwickelt sich nicht urplötzlich. Viele Betroffene nehmen zunächst ihr Verhalten als völlig normal wahr. Erst im weiteren Verlauf der Erkrankung bemerken diese, wie zeitraubend ihre Rituale sind.

     

    Nicht selten bekommen Menschen mit Zwangsstörungen Probleme

     

    • in der Familie
    • innerhalb der Partnerschaft
    • im Berufsleben

     

    Sie schaffen es nicht mehr, ihren alltäglichen Verpflichtungen nachzukommen. Aber auch Hobbys verlieren immer mehr an Bedeutung. Zwangserkrankungen bestimmen fortan ihr Leben.

     

    Zwangsstörungen können einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. Erfolgt keine rechtzeitige Behandlung, werden sie chronisch. Dabei sind die Beschwerden einmal mehr, einmal weniger stark ausgeprägt. Einige Menschen können durchaus zwischenzeitlich Phasen durchleben, in denen sie kaum unter Beschwerden leiden.

     

    Erwachsene erleben ihren Zwang oftmals weniger hartnäckig als Jugendliche und Kinder. Um mit der Zwangserkrankung besser leben zu können, benötigen viele Betroffene professionelle Hilfe.

     

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  • Ist Wein gesund? – Das Gläschen am Abend und seine Auswirkungen

    Ist Wein gesund? – Das Gläschen am Abend und seine Auswirkungen

    Viele Menschen schwören auf ihr Glas Wein zum Feierabend, doch ist Wein gesund? Das Glas Wein sei gesund und schütze nicht zuletzt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Doch ist dem eigentlich wirklich so oder handelt es sich um eine kleine Ausrede? Fakt ist: heutzutage sind sogar viele Mediziner der Meinung, ein Glas Wein am Tag unterstütze die Gesundheit. Maßgeblich ist hier selbstverständlich immer der Gesundheitszustand des Patienten und unter Umständen auch dessen Vergangenheit. Dass ein trockener Alkoholiker nicht auf den „Feierabend-Wein“ zurückgreifen sollte, dürfte klar sein. Doch welche Auswirkungen hat Wein bei einem gesunden Menschen im Körper?

     

    Die Menge ist entscheidend!

    Wer mit seinem Weinkonsum nicht übertreibt, kann nachhaltig profitieren. Immerhin wirkt der Tropfen aus der Traube nicht nur durchblutungsfördernd, sondern:

    • verringert auch das Risiko, an Herz-Kreislauferkrankungen zu leiden
    • hilft beim Abbau von Cholesterin
    • verbessert die Gerinnungseigenschaften des Blutes
    • reduziert die Gefahr einer Thrombose.

    Frauen sollten -mit Hinblick auf die positiven Auswirkungen- jedoch lediglich maximal 0,15l, Männer 0,25l konsumieren.

     

    Ist Wein gesund – Antioxidantien als wertvolle Inhaltsstoffe

    Vor allem Rotwein trumpft mit einem vergleichsweise hohen Anteil an Antioxidantien auf. Diese bewirken unter anderem einen verstärkten Zellschutz und beugen damit verschiedenen Krankheiten vor. Antioxidantien werden teilweise im Körper produziert, müssen jedoch auch mit den passenden Lebensmitteln zugefügt werden. Roter Wein kann damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten.

    Sollten Sie jedoch krank werden und in dieser Zeit beispielsweise auf Antibiotika angewiesen sein, ist auf den Genuss am Abend jedoch selbstverständlich zu verzichten.

     

    Der Weg in den Alkoholismus

    Wer sich jeden Abend seinen Wein gönnt, teilweise zu viel trinkt und bemerkt, dass er in eine Art der Abhängigkeit rutscht, sollte sich schnellstmöglich mit seinem behandelnden Arzt auseinandersetzen. Am besten ist es, den Körper entsprechend nicht an einen 24-Stunden-Wein-Rhythmus zu gewöhnen, sondern bewusst an circa drei Tagen in der Woche zu pausieren.

    Der Übergang in die Abhängigkeit ist -besonders bei alkoholischen Getränken- oftmals schleichend. Es geht darum, sich ausgewogen und gesund zu ernähren, jedoch selbstverständlich die Grenze zur Sucht niemals zu überschreiten.

     

    Hier ein paar leckere Weine, welche nicht nur einem selbst, sondern auch als Geschenk Freude bereiten wird.

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