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  • Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die meisten Frauen fühlen, dass sie schwanger sind, noch bevor ein Test darüber Auskunft gibt. Vor allem Frauen, die bereits Kinder haben, spüren sehr wahrscheinlich schon kurz nach der Empfängnis, dass sie wieder schwanger sind. Frauen, die noch nie geboren haben, werden in der Regel aber erst bemerken, dass sie ein Kind erwarten, wenn die Eizelle befruchtet wurde und sich in der Gebärmutter eingenistet hat.

    Aber es gibt einige deutliche Anzeichen die keinen Zweifel daran lassen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Diese Seite hilft allen Frauen dabei zu erkennen, ob sie schwanger sind oder nicht.

    Frauen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, können es nicht abwarten, bis sie die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft verspüren. Es gibt jedoch viele verschiedene Anzeichen, die nicht alle unbedingt auf eine Schwangerschaft hindeuten. Ein ziemlich sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Periode. Vor allem Frauen, die sich auf ihren Zyklus verlassen können, dürfen davon ausgehen, dass sie ein Kind erwarten, wenn die monatliche Blutung nicht mehr wie gewohnt pünktlich einsetzt. Aber das Ausbleiben der Monatsblutung ist nicht bei jeder Frau ein sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft. Frauen, die kurz vor Beginn der Wechseljahre stehen, bekommen ihre Periode nicht selten sehr unregelmäßig und sie denken häufig nicht darüber nach, ob sie vielleicht schwanger sein könnten, denn dafür fühlen sie sich nicht mehr jung genug. Wenn die Periode ausbleibt und wenn nicht verhütet wurde, dann ist es eine gute Idee, entweder einen Schwangerschaftstest zu machen oder zu einem Frauenarzt zu gehen.

    Ein anderes Anzeichen einer Schwangerschaft ist die berühmte morgendliche Übelkeit, die vielen Frauen besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft schwer zu schaffen macht. Bei einigen Frauen ist die Übelkeit aber nicht am Morgen spürbar, sondern den ganzen Tag, und wieder andere spüren überhaupt nichts. Wenn die Übelkeit über mehrere Tage anhält, dann wird es Zeit einen Schwangerschaftstest zu machen, denn dann ist daran selten ein verdorbener Magen schuld, es handelt sich vielmehr höchstwahrscheinlich um das Anzeichen einer Schwangerschaft.

    Aber nicht nur Übelkeit kann ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, auch wenn die Lust auf eine Tasse Kaffee plötzlich schwindet und wenn allein schon der Gedanke an das Lieblingsessen für einen Würgereflex sorgt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Einige Frauen verspüren auch einen metallischen Geschmack im Mund, wenn sie schwanger werden. Wenn das der Fall ist, dann sollte ein Test gemacht werden, der Auskunft darüber, gibt ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

    Eine Schwangerschaft kann sich auch mit Schmerzen bemerkbar machen, denn auch Krämpfe im Unterleib können Anzeichen einer Schwangerschaft sein. In den meisten Fällen beginnen diese Krämpfe ungefähr acht Tage, nachdem es zum Eisprung gekommen ist. Viele Frauen kennen diese Krämpfe, die normalerweise darauf hindeuten, dass die Periode kurz bevorsteht. Wenn jedoch die schmerzhaften Krämpfe im Unterleib auftreten, ohne dass es zur Monatsblutung kommt, dann kann das ein deutliches Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich in der Apotheke einen Schwangerschaftstest kaufen oder zum Gynäkologen gehen.

    Es besteht kein Grund zur Panik, wenn zu den Krämpfen leichte Schmierblutungen kommen, denn auch diese Blutungen können ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wie die Unterleibskrämpfe, so beginnen auch die Blutungen ca. acht bis zehn Tage, nachdem es zum Eisprung und damit auch zur Einnistung des Eis in der Gebärmutter gekommen ist. Diese Schmierblutungen sind für viele Frauen ein Zeichen, dass die Periode beginnt, und vor allem dann, wenn kein Kind geplant ist, wird dieses Anzeichen einer Schwangerschaft gerne mal übersehen.

    Hering in Sahnesoße mit Marmelade, Apfelkuchen ohne Ende oder Lakritz gleich tütenweise – Frauen, die plötzlich einen unstillbaren Heißhunger auf verrückte Sache haben, die können das als Anzeichen einer Schwangerschaft werten. Heißhunger, der aus heiterem Himmel einsetzt, hat in der Regel etwas mit den Hormonen zu tun, die in der Schwangerschaft bekanntlich ein wenig verrückt spielen. Wenn sich der Heißhunger nicht legt und wenn dann vielleicht noch die Periode aussetzt, dann sind das sehr sichere Anzeichen einer Schwangerschaft, und der Test wird sehr wahrscheinlich ein positives Ergebnis haben.

    Sind die Brustwarzen dunkler als gewöhnlich? Das kann ebenfalls ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Allerdings kann auch eine hormonelle Störung die Ursache sein, wenn sich die Haut um die Brustwarze herum dunkler färbt. Frauen, die ganz sicher gehen wollen, sollten ihren Arzt aufsuchen oder einen Schwangerschaftstest machen. Wenn der Harndrang zunimmt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, denn wenn sich ein Kind in der Gebärmutter eingenistet hat, dann wird ein bestimmtes Hormon frei gesetzt. Dieses Hormon, das den klangvollen Namen Humanes Chorion Gonadotropin trägt, sorgt dafür, dass der Drang zunimmt, auf die Toilette zu gehen. Bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, senkt sich die Gebärmutter ab, und auch wenn das der Fall ist, dann führt das zu einem vermehrten Harndrang, es muss also nicht zwingend das Anzeichen einer Schwangerschaft sein, wenn Frauen Mitte 40 ständig die Toilette aufsuchen müssen.

    Müdigkeit ist normal, vor allem bei den Frauen, die den ganzen Tag arbeiten gehen oder die sich um die Familie kümmern müssen. Wenn die Müdigkeit aber in eine Erschöpfung übergeht, dann kann es sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Frauen, die schon am Vormittag das Gefühl haben, gerade einen Marathon gelaufen zu sein und die zuvor ungeschützten Sex hatten, die sollten die starke Müdigkeit als Anzeichen einer Schwangerschaft sehen und einen Test machen. Im Frühling kann die Müdigkeit aber auch nur eine simple Frühjahrsmüdigkeit sein, und wenn keine sonstigen Anzeichen einer Schwangerschaft verspürt werden, dann ist eine Schwangerschaft nur eine von vielen Optionen.

    Wenn die Brüste anschwellen und wenn sie gegen Berührungen empfindlich werden, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen kennen dieses Gefühl, wenn die Periode unmittelbar bevorsteht, und machen sich daher keine allzu großen Gedanken. Wenn aber die Monatsblutung nicht einsetzt und der Busen trotzdem empfindlich und angeschwollen bleibt, dann ist das als Anzeichen einer Schwangerschaft zu werden und ein Schwangerschaftstest kann Gewissheit bringen.

    Alle Frauen, die mehr über die untrüglichen Zeichen einer Schwangerschaft wissen möchten, die können sich auf dieser Seite ausführlich und detailliert darüber informieren.

    Bild: © Depositphotos.com / HASLOO

  • Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Gesunde Ernährung steht für viele Menschen immer mehr im Vordergrund. Besonders beliebt ist dabei das sogenannte Superfood aus exotischen Früchten und Pflanzen, wie Chia-Samen, Goji-Beeren, Quinoa oder auch Acai-Beeren. Dieses Superfood soll besonders gesund und nahrhaft sein, es soll das Herz schützen und die Verdauung in geregelte Bahnen lenken. Vielfach ist exotisches Superfood allerdings sehr teuer und so stellt sich die Frage, ob der gleiche Effekt nicht mit heimischem Superfood erzielt werden kann. Tatsächlich wachsen praktisch vor der Haustür viele gesunde Alternativen zum exotischen Superfood, die wenig kosten und sehr gesund sind.

    Superfood mit exotischem Flair

    Chia-Samen – das klingt besser als Weißkohl, und das, obwohl beide in die Rubrik Superfood gehören. Der Unterschied besteht darin, dass Chia-Samen aus Lateinamerika kommen und ziemlich teuer sind und der Weißkohl, der in Deutschland wächst, immer frisch zu haben ist und deutlich weniger kostet. Chia-Samen oder auch Acai-Beeren sind ohne Zweifel sehr gesund, aber sie verdanken ihre Beliebtheit vor allem ihrem exotischen Flair. Viele sind der Ansicht, dass alles, was vom anderen Ende der Welt importiert wird, zwangsläufig auch gut sein muss. Dabei wird gerne vergessen, dass auch in Deutschland viele Nahrungsmittel wachsen, die nicht weniger gesund sind. Exotisches Superfood ist im Trend, aber wer sich gesund ernähren will, der muss dazu nicht in die Ferne schweifen.

    Kohl – das lokale Superfood

    Jeder hat schon mal Weißkohl, Rotkohl oder Grünkohl gegessen, aber nur die wenigsten wissen, wie gesund sie in diesem Moment gegessen haben. Wissenschaftler haben sich jetzt mit dem Grünkohl und dem Weißkohl beschäftigt und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Ein heimlicher Star unter dem deutschen Superfood ist der Kohl. Grünkohl, Rotkohl und auch Weißkohl sind reich an Omega-3-Fettsäuren und hat jede Menge Vitamin K. Da Kohl auch viel Kalzium enthält, kann er für viele, die eine Laktoseintoleranz haben, eine Alternative zur Milch sein. Wenn der Weißkohl gerieben, gesalzen und dann gestampft wird, dann wird daraus Sauerkraut, ebenfalls ein Superfood aus deutschen Landen. Sauerkraut ist fermentiert und daher ein guter Lieferant für probiotische Kulturen, die die Verdauung unterstützen und die Fähigkeit haben, die Darmflora zu regenerieren. Auch der Rotkohl ist ein Superfood, das mit einem hohen Gehalt an Anthocyanen der Acai-Beere in nichts nachsteht.

    Nüsse und Maronen – gesund und lecker

    Wem auf dem Weihnachtsmarkt der verführerische Duft von frisch gerösteten Maronen in die Nase steigt, der sollte nicht zögern, sondern eine Portion kaufen. Die Edelkastanie enthält viel Vitamin B und da Maronen auch Tryptophan enthalten, einen Baustein für das Glückshormon Serotonin, haben sie eine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. Auch Walnüsse sind ein echtes Superfood, denn die Nüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Kalium und Magnesium, die das Herz, die Muskeln und den Kreislauf stärken und schützen. Die ebenfalls enthaltenen Vitamine C und K schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung und sie senken den Blutdruck.

    Die gesunde Hagebutte

    Hagebutten sind die Scheinfrüchte der Heckenrose, und neben dem Sanddorn gibt es kein anderes heimisches Superfood, das so viel Vitamin C enthält. Auf 100 g Hagebutten kommen 1500 mg Vitamin, im Vergleich dazu bringt es die Zitrone nur auf 50 mg auf 100 g Früchte. Hagebutten stärken das Immunsystem, sie sind bei der Wundheilung sehr hilfreich und sie enthalten Gerbstoffe, die die Verdauung regulieren. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Hagebutten auch bei Arthrose und der Behandlung von Rückenschmerzen eine gute Wahl sind, denn die kleinen roten Früchte enthalten wertvolle Galaktolipide. Bei Erkältungen, Darmbeschwerden und auch bei einer Entzündung der Harnwege haben sich Hagebutten bestens bewährt. Damit die Hagebutten ihre ganze Kraft und ihren aromatischen Geschmack entfalten können, müssen sie einmal dem Frost ausgesetzt sein, erst dann können die Früchte zu leckerem Mus oder auch zu Marmelade verarbeitet werden.

    Bild: © Depositphotos.com / THPStock

  • Was Veganer mögen – Skurriles zum Weltvegantag

    Was Veganer mögen – Skurriles zum Weltvegantag

    Sie verzichten auf Fleisch, Wurst, Milch, Eier und Honig. Sie tragen keine Schuhe aus Leder und meiden alles, was irgendwie einen tierischen Ursprung hat – Veganer sind sehr konsequente Menschen. Am gestrigen Weltvegantag haben die vielen Veganer, die es mittlerweile gibt, auf sich und ihre Lebensweise aufmerksam gemacht. In Deutschland leben knapp eine Million Veganer und es werden immer mehr. Ihr Alltag wird immer einfacher, denn es gibt immer mehr Produkte, die ohne tierische Zutaten auskommen, einiges aus der veganen Welt ist allerdings etwas skurril.

    Der Supermarkt für Veganer

    Noch vor wenigen Jahren gab es Vegetarier, aber nur sehr wenige Veganer. Die wenigen Veganer, die es damals gab, mussten weite Wege gehen, um die passenden Lebensmittel zu finden. Heute sieht das anders aus, denn immer mehr Supermärkte nur für Veganer schießen praktisch wie die berühmten Pilze aus dem Boden. In Berlin, oder genauer gesagt am Prenzlauer Berg wurde der erste der veganen Supermärkte eröffnet, und mittlerweile gibt es auch Ableger in vielen anderen Städten, wie München, Essen oder Leipzig. Die Auswahl in diesen Supermärkten reicht von einem reichhaltigen Angebot an Gemüse und Obst über den veganen Brotaufstrich bis hin zum milchfreien Käse.

    Fitnessstudios und Stadtführungen für Veganer

    Wenn Veganer verreisen, dann möchten sie natürlich auch eine Stadtführung machen. In Köln werden jetzt diese Stadtrundgänge nur für Veganer angeboten. Hier wird das Augenmerk aber nicht auf die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gelenkt, es wird vielmehr auf Restaurants, auf neue Lebensmittelläden und auch vegane Bekleidungsgeschäfte aufmerksam gemacht, und auch vor dem Fitnessstudio macht der vegane Hype nicht halt. In der Hauptstadt gibt es heute Studios, deren Trainingsgeräte nicht mehr mit Leder bezogen sind, und wer an einen Energieriegel möchte, der bekommt Sojaprodukte. Die Proteinshakes sind natürlich auch vegan und bei Facebook haben die veganen Fitnessfreunde unter dem Namen „Berlin Strength“ sogar eine eigene Gruppe.

    Vegan beim Friseur und im Tattoostudio

    Es klingt ein wenig absurd, aber viele sehr konsequente Veganer haben tatsächlich Probleme damit, einen passenden Friseur zu finden. So darf zum Beispiel kein Bienenwachs zum Haarstyling benutzt werden und Shampoos, die an Tieren getestet wurden, kommen selbstverständlich auch nicht infrage. Einen Salon zu finden, der komplett auf die Wünsche der Veganer eingeht, ist jedoch schwer. Eine Ausnahme ist das Haarstudio Weinhönig in Berlin, denn dort ist wirklich alles zu 100 % vegan. Auch Veganer, die sich tätowieren lassen möchten, müssen oftmals sehr lange suchen, bis sie das passende Tattoostudio gefunden haben. So darf die rote Farbe nicht von Blattläusen stammen und auch die Vaseline für die Haut sollte frei von tierischen Inhaltsstoffen sein. Angeboten wird dieser vegane Service bislang aber nur in zwei Tattoostudios in Berlin.

    Vegan wohnen – Hotels für Veganer

    Die schlechte Nachricht ist, laut dem Hotelverband Deutschland gibt es nur sehr wenige Hotels, in denen Veganer sich rundherum wohlfühlen. Im westfälischen Hamm gab es das Veganalina, ein Hotel, das ganz auf die Wünsche und Vorstellungen der veganen Gäste eingegangen ist. Die Bettwäsche im veganen Hotel enthielt keine Daunen und die Seife wurde nicht an Tieren getestet. Trotzdem hat das Konzept nicht wie geplant funktioniert und heute gibt es nur noch ein veganes Café, das sich allerdings großer Beliebtheit erfreut. Ebenfalls Probleme haben die Biergärten für Veganer, denn statt Brathendl und Weißwürste werden dort vegane Brezel mit Humus serviert, was nicht bei allen gut ankommt.

    Wie skurril der vegane Trend zuweilen ist, das beweisen auch die Kondome für Veganer. Normalerweise enthalten Kondome das Milcheiweiß Casein, aber die Industrie hat reagiert und es werden jetzt auch Kondome angeboten, die diesen Inhaltsstoff nicht enthalten und die auch von Veganern die korrekt verhüten wollen, ohne Gewissensbisse verwendet werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / haveseen

  • Schlafwandeln – das ungeklärte Phänomen

    Schlafwandeln – das ungeklärte Phänomen

    Wer kennt sie nicht, die Geschichten, in denen ein Schlafwandler mit ausgestreckten Armen seelenruhig auf einem schmalen Dachfirst balanciert. Zwar ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Mensch, der zum Schlafwandeln neigt, auf dem First seines Hausdaches im Mondschein spazieren geht, aber schlafwandeln kann die Betroffenen in ungewöhnliche und auch gefährliche Situationen bringen. Da gibt es den Schlafwandler, der am Morgen nicht mehr weiß, warum alle Schokoladenvorräte samt Verpackung verschwunden sind, und auch wer morgens mit schmerzhaften Schürfwunden aufwacht und nicht weiß, woher diese stammen, der kann davon ausgehen, dass das Schlafwandeln daran schuld ist.

    Schlafwandeln – bei Kinder besonders häufig

    Bis heute ist Somnambulismus, wie schlafwandeln medizinisch korrekt heißt, ein ungeklärtes Krankheitsbild, das bislang nur sehr wenig erforscht wurde. Was im Gehirn von Schlafwandlern vor sich geht, das weiß keiner so genau, fest steht aber, dass besonders häufig Kinder von diesem Phänomen betroffen sind. Geschätzt sind es 30 % der Kinder, die mindestens einmal Schlafwandeln und bei Jungen tritt das Phänomen häufiger auf als bei Mädchen. Rund drei Prozent der Erwachsenen, die nachts unerklärliche Dinge tun, haben in der Kindheit bereits Erfahrungen mit dem Schlafwandeln gemacht.

    Schlafen und Wachen

    Es muss im Gehirn eines Schlafwandlers irgendetwas geben, was normal Schlafende nicht haben, aber was das ist, darüber ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz im Klaren. Schlafwandeln findet ausschließlich in der Tiefschlafphase statt und die meisten Betroffenen wandern besonders in der ersten Nachthälfte umher. Schlafwandler verhalten sich wie Menschen, die hellwach sind, aber das EEG zeigt eindeutig an, dass sie sich im Tiefschlaf befinden. Kinder schlafen meist tiefer als erwachsene Menschen und das kann ein Grund sein, warum schlafwandeln bei Kindern öfter vorkommt als bei Erwachsenen. Im Schlaflabor fanden Forscher heraus, dass beim Schlafwandeln die eine Hälfte des Gehirns tief und fest schläft, während die andere Hälfte aufgewacht ist. Dieses Phänomen nennt man partielles Erwachen, und in der Hälfte des Gehirns, die wach ist, befinden sich die Areale für die Muskelspannung und die Bewegung, was zu den ungewollten Aktivitäten in der Nacht führt.

    Komplexe Handlungen

    Schlafwandeln beginnt meist damit, dass sich die Betroffenen plötzlich in ihrem Bett aufrichten, anschließend aufstehen, das Bett verlassen und dann komplexe Handlungen verrichten. In der Regel dauert dieser Vorgang meist nur wenige Sekunden oder Minuten, manche Schlafwandler sind aber auch für Stunden umtriebig. Sie nehmen Handlungen vor, die sie aus dem Alltag kennen und die sie sehr routiniert beherrschen. Es gibt Frauen, die bereiten während einer Schlafwandelphase ein komplettes Essen zu und Schreiner setzen Schränke zusammen, obwohl sie eigentlich tief schlafen. Schlafwandler steigen Treppen hinauf und hinunter, sie schließen und öffnen Türen und sie können sich sogar unterhalten. In den USA sorgte der Film „Sleep driving“ für Aufsehen, in dem Schlafwandler ein Auto sicher durch den Straßenverkehr steuern.

    Warum Schlafwandeln gefährlich werden kann

    Schlafwandeln birgt viele unterschätzte Gefahren. So ist beim Schlafwandeln die Koordination nicht sehr gut, die Betroffenen stolpern leichter und wenn sie in der Nacht das Haus verlassen, dann wird es ebenso gefährlich wie der Versuch, aus dem Fenster zu steigen. Wer einen Schlafwandler in der Familie hat, der sollte Türen und auch Fenster verriegeln und scharfkantige Gegenstände wegschließen. Schlafwandeln ist keine psychische Störung, aber es gibt nach neusten Erkenntnissen wohl eine genetische Veranlagung. 80 % der Schlafwandler haben mindestens ein Familienmitglied, das ebenfalls nachts unterwegs und aktiv ist. Wer mit dem Schlafwandeln Probleme hat, der sollte in ein Schlaflabor gehen, um feststellen zu lassen, wie stark dieses Schlafwandeln ausgeprägt ist. Medikamente helfen den Betroffenen nicht, denn sie leiden ja nicht unter Schlafstörungen. In Schlaflaboren wurde zudem festgestellt, dass ein Schlafwandler, der ein Medikament bekommen hatte, ebenso nachts umher ging wie der Schlafwandler, der keine Tablette genommen hatte.

    Bild: © Depositphotos.com / ljsphotography

  • Was hilft gegen trockene Augen?

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Das digitale Zeitalter hat viele Erleichterungen in den Alltag gebracht, aber es auch einiges, was in diesem Zusammenhang nicht so positiv ist. Immer mehr Menschen arbeiten heute am PC und sitzen nicht selten acht Stunden oder sogar mehr vor dem Computerbildschirm. Die meisten, die lange Zeit vor dem Computer verbringen, vergessen oftmals zu blinzeln, was aber sehr wichtig ist, damit die Augen nicht austrocknen. Augenärzte behandeln immer mehr Patienten, die trockene Augen haben, aber nicht nur der PC ist daran schuld, auch Zugluft und zu langes Fernsehen sorgt für trockene Augen.

    Das sind die Symptome

    Wenn die Buchstaben auf dem Bildschirm immer wieder verschwimmen und wenn die Augen anfangen zu brennen und zu jucken, dann sind das deutliche Zeichen für trockene Augen. Wer sich also nach einem langen Arbeitstag vor dem Computer öfter mal die Augen reiben muss, der sollte das nicht nur auf die Müdigkeit schieben, sondern darauf, dass die Augen zu trocken sind. Trockene Augen können auf Dauer auch zu unangenehmen Kopfschmerzen führen und da die Hornhaut unter der Augentrockenheit leidet, sollte man trockene Augen nie auf die leichte Schulter nehmen.

    Was verursacht trockene Augen?

    Immer wenn die Augen trocken werden, dann ist nicht ausreichend Tränenflüssigkeit vorhanden. Normalerweise blinzeln wir alle paar Sekunden ganz automatisch, auch ohne dass es uns bewusst ist. Auf diese Weise wird die Hornhaut ausreichend mit Flüssigkeit versorgt. Die Tränenflüssigkeit schützt die Hornhaut und wenn dieser Schutz fehlt, dann wird die Hornhaut trocken, sie fängt an zu brennen, zu jucken und kann sich unter Umständen auch rot färben. Vielfach stellt sich auch das Gefühl ein, als würde sich ein Fremdkörper im Auge befinden. Oft werden trockene Augen vom Pollenflug verursacht, und auch Menschen, die unter Heuschnupfen leiden, haben oft Probleme mit trockenen Augen. Tabakqualm kann die Augen ebenso austrocknen, aber auch Autoabgase und einige Medikamente wie zum Beispiel Betablocker, sorgen für trockene Augen. Wer in einem gut klimatisierten Büro arbeitet, in dem die Fenster nicht geöffnet werden können, sollte sich nicht wundern, wenn die Augen austrocknen. Möglich ist ebenfalls eine Erkrankung der Tränendrüse, denn Menschen, die unter Diabetes, einer Erkrankung der Schilddrüse oder unter rheumatischer Arthritis leiden, haben als Folgeerkrankung oft mit trockenen Augen zu kämpfen.

    Was hilft gegen trockene Augen?

    Damit die Augen nicht noch mehr austrocknen können, muss ein Ersatzmittel für die Tränenflüssigkeit zum Einsatz kommen. Diese Ersatzflüssigkeit gibt es in unterschiedlichen Formen, beispielsweise als Tropfen oder auch als Salbe. In welcher Form und in welcher Dosierung diese Ersatzflüssigkeiten einsetzt werden, das wird immer individuell mit dem Augenarzt abgesprochen. Bei trockenen Augen kann es zudem sehr hilfreich sein, die Tränendrüsen anzuregen. Das passiert immer dann, wenn ausreichend getrunken wird, aber auch die Augen vor Zugluft und vor zu viel Sonnenlicht zu schützen, kann effektiv dabei helfen, dass die Augen nicht austrocknen.

    Was sollte beachtet werden?

    Wer häufig unter trockenen Augen leidet, der kann auch zu Hause vorbeugen. So sollten Luftbefeuchter in den Räumen aufgestellt werden, denn das erhöht die Feuchtigkeit im Raum und auch Schalen, die mit Wasser gefüllt werden, sorgen für Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist es immer hilfreich, feuchte Tücher über die Heizkörper zu hängen, denn wenn die Feuchtigkeit nach und nach verdunstet, dann haben die Augen keine Chance mehr, auszutrocknen. Wer Kontaktlinsen trägt, der sollte das Pflegeprodukt für die Linsen öfter wechseln oder eine Zeit lang wieder eine Brille tragen, damit die Augen sich erholen können. Manchmal hilft es auch auf Make-up zu verzichten, denn besonders Wimperntusche und Eyeliner können die Augen austrocknen lassen.

    Mit den richtigen Mitteln gehören trockene Augen schnell der Vergangenheit an und die Augen werden wieder mit ausreichend Flüssigkeit versorgt.

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  • Erste Hilfe bei Vergiftungen

    Erste Hilfe bei Vergiftungen

    Es ist immer die Dosis, die das Gift macht, aber wenn es um Vergiftungen geht, dann ist es immer wichtig zu wissen, welche Maßnahmen richtig sind. Was Vergiftungen so gefährlich macht, ist zum einen, dass es sehr viele verschiedenen Möglichkeiten einer Vergiftung gibt und zum anderen, dass jedes Gift anders wirkt. Für Laien ist es daher besonders schwer, immer richtig zu reagieren, denn sie können nicht einschätzen, wie gefährlich die Situation ist. Es gibt jedoch einige Grundregeln, wie man mit Vergiftungen umgehen muss und was zu beachten ist, damit es nicht noch schlimmer wird.

    Viele verschiedene Gifte

    Wir sind von Giften der unterschiedlichsten Art umgeben. Wer die falschen Pilze isst, der spielt mit seinem Leben und auch Medikamente können, wenn sie nicht richtig dosiert werden, schnell sehr giftig sein. Haushaltsreiniger können zu Vergiftungen führen, Hygieneartikel ebenso und selbst einige Lebensmittel können giftig sein, wenn sie falsch zubereitet werden. Wenn der Frühling mit seiner Blütenpracht kommt, auch dann wird es giftig, denn Goldregen, Seidelbast oder die herrlichen duftenden Maiglöckchen lösen schwere Vergiftungen aus, wenn die Blüten oder die Samen gegessen werden. Kommt es zu einer Vergiftung, dann ist es wichtig, ruhig zu bleiben und die Nerven zu bewahren.

    Erste Hilfe bei Vergiftungen

    Besteht der Verdacht, dass es zu einer Vergiftung gekommen ist, dann muss unverzüglich der Notarzt gerufen werden. Neben dem Notruf 112 gibt es in Deutschland noch die sogenannten Giftnotrufe, die im Internet einzusehen sind. Auch die Leitstelle der Feuerwehr weiß, welches Krankenhaus eine Giftnotrufzentrale hat. Wer dort anruft, der muss folgende Fragen beantworten können:

    • Ist ein Kind oder ein erwachsener Mensch betroffen?
    • Wie alt ist der Betroffene?
    • Wie viel der giftigen Substanz wurde eingenommen?
    • Wann wurde das Gift genommen?
    • Welches Gewicht hat der Betroffene ungefähr?
    • Was genau wurde eingenommen?
    • In welchem Zustand befindet sich der Betroffene?

    Wer dazu aufgefordert wird ins Krankenhaus zu kommen, der sollte das Gift mitnehmen, beispielsweise die Blüten der Pflanze, die Tablettenschachtel oder auch die Flasche mit dem Haushaltsreiniger. Kommt der Notarzt ins Haus, dann muss der Auslöser der Vergiftung bereit liegen, damit der Arzt sofort weiß, welche Therapie er einleiten muss.

    Wie sollte man bei Vergiftungen reagieren?

    Bis der Arzt kommt, können einige Minuten vergehen. Wenn der Betroffene das Bewusstsein verloren hat, dann muss er in eine stabile Seitenlage gebracht werden und auch die Atmung muss kontrolliert werden. Wenn die Atmung aussetzt, muss eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gemacht werden, solange bis der Notarzt eintrifft. Wer in Erster Hilfe geübt ist, sollte im Wechsel mit der Herzdruckmassage auch eine Mund-zu-Mund-Beatmung vornehmen.

    Worauf muss geachtet werden?

    Es gibt einige Dinge, die müssen bei der Ersten Hilfe bei Vergiftungen unbedingt beachtet werden. So darf der Betroffene auf keinen Fall zum Erbrechen gebracht werden. Sollten sich ätzende Substanzen im Magen befinden, wie das bei Vergiftungen mit Haushaltsreinigern und auch Hygieneartikeln vielfach der Fall ist, kann es beim Erbrechen zu Verätzungen der Speiseröhre kommen. Zudem besteht die Gefahr, dass das Erbrochene in die Lunge oder in die Luftröhre gelangt und das kann zu lebensgefährlichen Erstickungen führen. Auch Kohletabletten sollten nie eigenmächtig, sondern nur nach Absprache mit einem Arzt gegeben werden. Vielfach ist bei Vergiftungen eine endoskopische Untersuchung notwendig, wenn der Betroffene aber zuvor ein Kohlepräparat eingenommen hat, dann ist eine solche wichtige Untersuchung nur noch schwer möglich.

    Effektiv vorbeugen

    Damit es nicht zu Vergiftungen kommt, sollten giftige Substanzen wie Reiniger oder Kosmetika stets sicher aufbewahrt werden. Medikamente sollten immer weggeschlossen werden und das gilt besonders dann, wenn kleine Kinder im Haus sind. Wer gerne Pilze sammelt, der ist gut beraten, die gesammelten Pilze dem örtlichen Förster zu zeigen, in vielen Orten gibt es auch sachkundig geführte Pilzwanderungen, denen man sich anschließen sollte.

    Bild: © Depositphotos.com / AndreyPopov