Schlagwort: Essen

  • Neuer Diät-Trend Dukan-Diät kommt nach Europa

    Neuer Diät-Trend Dukan-Diät kommt nach Europa

    Die Dukan Diät gelangt mit großen Schritten nach Europa und wurde vom französischen Arzt Dr. Pierre Dukan entwickelt. Das Konzept konnte sich in Frankreich mit Erfolg etablieren und soll über 5 Millionen Frauen dazu verholfen haben schlank zu werden. Die Dukan-Diät hat mittlerweile die Stars und Sternchen erreicht, wodurch die Medien auf das Diätkonzept aufmerksam wurden. Zu den Stars, welche auf diese Diät schwören, zählen Jennifer Lopez und Gisele Bündchen. Beide erreichten nach der Geburt ihrer Kinder ihr sportliches Aussehen und Gewicht innerhalb kurzer Zeit dank der Dukan-Diät wieder.

    Dukan-Diät verzichtet auf Kohlenhydrate

    Im Rahmen der Dukan-Diät wird zum Großteil sowohl auf Fett als auch Kohlenhydrate verzichtet und auf eine kalorienarme Ernährung geachtet. Im Gegenzug steht der Schwerpunkt auf eine sehr eiweißhaltige Ernährung und verhindert den Muskelabbau in Phasen des Heißhungers. Die gezielte Ergänzung der Nahrungsmittel mit Kleie verhindert Verstopfungen und der Darm soll besser arbeiten. Auf Obst, Gemüse und Getreide muss bei der Dukan-Diät verzichtet werden.

    Die Dukan-Diät wurde in die vier Phasen Attack-Phase, Cruising-Phase, Consolidation-Phase und Stabilisations-Phase aufgeteilt:

    Attack-Phase

    In der Attack-Phase, die 1 bis 10 Tage dauert, wird ausschließlich Nahrung mit hohem Eiweißanteil und sehr niedrigen Fettgehalt gegessen. Es kann aus einer Liste von 70 Lebensmitteln gewählt werden, die genossen werden dürfen. Zur Auswahl stehen vor allem mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte, Haferkleie und Weizenkleie. Die Kleie darf nur in minimalen Mengen gegessen werden. Auf Zucker, Fett, Alkohol, Gemüse und Obst wird verzichtet.

    Cruising-Phase

    Die Cruising-Phase der Dukan-Diät dauert so lange bis das Zielgewicht erreicht wurde und Gewichtsverlust von 1 Kilo pro Woche sollten es mindestens sein. Der eiweißhaltige Speiseplan wird um Gemüse erweitert, dabei wird abwechselnd Eiweißkost und Gemüse gegessen. Die Auswahl ist auf bestimmte Gemüsesorten limitiert. Die Haferkleie-Menge steigt auf 2 Esslöffel pro Tag.

    Consolidation-Phase

    Die Konsolidierungs-Phase hat ihren Fokus auf das Halten des Gewichts und soll den berüchtigten Jojo-Effekt unterbinden. Je abgenommenen Kilogramm beläuft sich diese Phase auf jeweils zehn Tage.

    Auf dem Ernährungsplan steht die Proteinkost der ersten Phase, eine tägliche Obst-Portion, wenige kohlenhydrathaltige Speisen und zwei Scheiben Vollkornbrot. Beim Obst ausgeschlossen sind Bananen, Kirschen und Trauben. Wöchentlich dürfen zwei Genuss-Nahrungsmittel auf dem Plan stehen. Einmal wöchentlich gilt es nur Eiweißnahrung einzunehmen. Die Haferkleie-Menge wird erneut gesteigert.

    Stabilisationsphase

    Die Stabilisationsphase gilt dauerhaft und beinhaltet die Nahrungsmittel der ersten Phase und drei Esslöffel Haferkleie täglich.

    Effektive Diät aber gesundheitsgefährdend

    Die Dukan-Diät gilt als effektiv, weil innerhalb relativ kurzer Zeit das angepeilte Zielgewicht erreicht werden kann. Der Erfinder des Diät-Konzepts empfiehlt während der Diät eine ausreichende Menge Wasser zu trinken, damit der Stoffwechsel auf Grund der erhöhten Zufuhr an Proteinen eine Entlastung erfährt. Der Verzicht auf Obst und Gemüse wird von vielen Ernährungsexperten als kritisch gesehen. In Früchten und Gemüse sind wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamine enthalten, die der Körper benötigt.

    Das französische Bundesministerium für Ernährung hat die Dukan-Diät als gesundheitsgefährdend eingestuft. Die Nachteile dieses Diätkonzepts sind die Hauptgründe für diese Einstufung. Nach Ansicht von Dr. Dukan würden die Vorteile die Nachteile jedoch ausgleichen. Vor allem für Personen mit Diabetes und Übergewicht sei die Dukan-Diät nach Einschätzung ihres Erfinders geeignet.

    Bild: © Depositphotos.com / alex9500

  • Abnehmen nach Ernährungsplan

    Abnehmen nach Ernährungsplan

    Der sichere Weg zur schlanken Figur

    Wer abnehmen will, der hat ein klares Ziel vor Augen, nur der Weg, der zu diesem Ziel führen soll, den können nur die wenigsten genau definieren, wenn sie abnehmen wollen. Abnehmen – das klingt leicht, leider ist es das nicht, denn wenn abnehmen so einfach wäre wie zunehmen, dann gäbe es keine Diäten mehr. Selbst wenn einerseits die Motivation hoch ist, jedoch andererseits die neue Bikinimode lockt, ist es oft ein schwerer Weg, um die ungeliebten Kilos wieder loszuwerden. Wer es sich einfacher machen will, der sollte sich professionelle Hilfe suchen, einen Ernährungs- und Bewegungsplan erstellen lassen und dann gezielt abnehmen.

    Richtig essen mit einem Ernährungsplan

    Es ist bekannt, dass Abnehmen nur über die richtige Ernährung funktioniert. Dabei geht es aber nicht nur darum einfach Lebensmittel wegzulassen, weil sie zu viel Zucker oder zu viel Fett enthalten, es ist vielmehr wichtig, die Nahrungsmittel richtig zusammenzustellen, damit die Ernährung ausgewogen wird. Es macht wenig Sinn, einfach auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, besser ist es, sich die Nahrung nach einem Bausteinsystem richtig zusammenzustellen. Dabei kann ein professioneller Coach helfen, der einen immer individuellen Ernährungsplan aufstellt. Ein professioneller Ernährungsplan berücksichtigt den persönlichen Stoffwechsel, das Alter, das Geschlecht und auch wie sportlich aktiv derjenige ist, der abnehmen will. Richtig abnehmen ohne dass es zu Mangelerscheinungen kommt und ohne dass Muskelmasse abnimmt – das ist das Ziel eines persönlichen Ernährungsplans.

    Abnehmen mit Sport

    Sicher ist es möglich, auch ohne Sport mit der richtigen Ernährung Pfunde zu verlieren, aber es dauert deutlich länger, bis sich der gewünschte Erfolg endlich einstellt. Die meisten möchten beim Abnehmen schnell sichtbare Ergebnisse sehen und wenn es zu lange dauert, dann sinkt die Motivation und die Kilos sind schneller auf den Hüften, als sie verschwunden sind. Sport sorgt dafür, dass die Kalorien schneller verbrannt werden, Sport ist aber nicht nur eine gute Sache, wenn es ums Abnehmen geht. Sport hält Körper und Geist fit, Sport lenkt ab und macht zudem sehr viel Spaß. Aber welcher Sport ist der richtige? Laufen, Rad fahren, Schwimmen oder doch das Fitnessstudio? Auch hier kann ein professioneller Coach helfen und einen Bewegungsplan aufstellen, der wie ein Ernährungsplan, immer individuell ist.

    Abnehmen oder Muskelmasse aufbauen mit einem Ernährungsplan?

    Die richtige Ernährung spielt nicht nur beim Abnehmen eine entscheidende Rolle, auch wenn Muskelmasse aufgebaut werden soll, dann ist die Ernährung ein wichtiger Faktor, denn das Stemmen von Gewichten allein reicht nicht aus, um die Muskeln perfekt in Szene zu setzen. Allerdings unterscheiden sich die Ernährungs- und Fitnesspläne eines normalen Freizeitsportlers von denen eines Bodybuilders, denn jeder verfolgt ein anderes Ziel. Die Seite http://die-trainerin.de/ueber-uns/ernaehrungsplan-und-abnehmen/ informiert ausführlich darüber, wo die Unterschiede liegen und was im jeweiligen Fall Priorität hat. Sportler wollen ihre Leistungen verbessern, fitter werden und dabei abnehmen. Bodybuilder wollen ihre Muskeln kompakter machen, und das funktioniert nur mit einem gezielten Training und der richtigen Ernährung.

    Erfolge erzielen

    Die meisten Diäten scheitern nicht am festen Willen, sie scheitern vielmehr an vielen alltäglichen Kleinigkeiten. Es müssen zum Beispiel bestimmte Lebensmittel eingekauft werden, oder es gibt komplizierte Rezepte und die Zubereitung eines Mittagsessens kostet zu viel Zeit. Vor allem für alle, die berufstätig sind, ist es oftmals unmöglich, einen Diätplan einzuhalten, zudem fehlt vielen für eine sportliche Betätigung die Zeit, weil ihr Tagesprogramm kaum Lücken lässt. Wenn der Ernährungsplan oder das Sportprogramm aber von einem Personaltrainer perfekt auf die Wünsche zugeschnitten werden, dann fallen Abnehmen und Sport leicht, denn es gibt eine feste Struktur, einen Rahmen, der es einfacher macht, sich zu orientieren.

    Bild: © Depositphotos.com / stockasso

  • Seelisch Kranke werden nach wie vor ausgrenzt

    Seelisch Kranke werden nach wie vor ausgrenzt

    Körperlich kranke Menschen bekommen Mitleid, Menschen, deren Seele krank ist, werden bestenfalls belächelt und hinter vorgehaltener Hand für verrückt erklärt. Beinahe jeder Dritte leidet zumindest einmal in seinem Leben an einer psychisch bedingten Krankheit, aber bis heute werden diese Menschen oftmals unwürdig behandelt. Das geht aus einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Tag der seelischen Gesundheit hervor. Die WHO hat einen Appell gestartet, in dem sie dazu aufruft, seelisch kranke Menschen nicht länger zu stigmatisieren und auszugrenzen.

    Mehr Aufklärung

    Den Tag der seelischen Gesundheit gibt es seit 1992, ins Leben gerufen wurde er von der World Federation for Mental Health, kurz WFMH. Diese Organisation gibt es bereits seit 1948 und sie setzt sich seitdem für Menschen ein, die aufgrund einer seelischen Erkrankung in vielen Bereichen des täglichen Lebens beleidigt, benachteiligt oder sogar drangsaliert werden. Die WFMH will zusammen mit der WHO erreichen, dass Menschen, die zum Beispiel unter Depressionen leiden, nicht länger ausgegrenzt und nicht mehr sozial benachteiligt werden. Die Organisation kämpft für mehr Aufklärung, damit es weniger Vorurteile gegenüber Menschen mit seelischen Erkrankungen gibt.

    Angemessene Behandlung für seelisch Kranke

    Die Ausgrenzung von psychisch Kranken findet in vielen Bereichen des Lebens statt. So dürfen diejenigen, die schon einmal wegen einer seelischen Erkrankung in Behandlung waren, keinen Jagdschein machen und auch nicht mehr als Polizeibeamte arbeiten. Die WFMH und auch die WHO setzen sich nicht erst seit gestern dafür ein, dass diese Menschen in ihrer Berufswahl nicht benachteiligt werden dürfen, nur weil sie schon einmal wegen eines seelischen Leidens ambulant oder stationär behandelt worden sind. Sie sollten die gleichen Chancen wie alle anderen Menschen  haben, denn auch sie haben ein Anrecht darauf, angemessen behandelt zu werden.

    Eigenständige Menschen

    Dass immer noch viele Menschen, die seelisch krank sind oder waren, in vielen Dingen nicht mehr als eigenständige Personen behandelt werden, auch darauf sollen die geplanten Aktionen der WHO und der WFMH aufmerksam machen. Viele Menschen, die schon einmal seelisch krank waren, beklagen zum Beispiel, dass sie bei den Ärzten und Behörden nicht als selbstständige denkende Menschen behandelt werden und oftmals als verrückt abgestempelt werden. Nicht selten führt diese Haltung die Betroffenen dann in die soziale Isolation, sie verlieren an Selbstwertgefühl und werden letztendlich auch wieder krank.

    Die gleiche Behandlung

    Die WHO und die WFMH fordern, dass seelisch Kranke genauso behandelt werden wie diejenigen, die körperlich krank sind. Das gilt aber nicht nur für das tägliche Leben und den Beruf, sondern vor allen Dingen auch für die soziale, die medizinische und die rechtliche Behandlung. Die WHO will mit ihrem Appell aber nicht nur auf die Situation der psychisch Kranken aufmerksam machen, sie will auch darüber aufklären, wie sich Erkrankungen der Seele verhindern lassen und welche Vorbeugemaßnahmen in Hinsicht auf diese Erkrankungen getroffen werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / photographee.eu

  • Warum war abnehmen früher einfacher als heute?

    Warum war abnehmen früher einfacher als heute?

    Nach dem Krieg waren alle Menschen zwangsläufig schlank, denn die Vergabe von Lebensmitteln war durch Lebensmittelkarten stark begrenzt, und wer nicht zum „Hamstern“ fahren konnte, der musste sich mit dem begnügen, was da war, und das war sehr wenig. Erst nach der Währungsreform und mit dem Wirtschaftswunder legten die Deutschen wieder an Gewicht zu, heute, 70 Jahre später, sind 59 % der Frauen und 79 % der Männer in Deutschland zu dick. Was aber erstaunlich ist, das ist die Tatsache, dass es heute deutlich schwerer ist, abzunehmen, als das noch in den 1980er Jahren der Fall war. Woran liegt das und warum fällt es 2015 bei der gleichen Anzahl an Kalorien und mit der gleichen sportlichen Aktivität so schwer, Gewicht zu verlieren?

    Eine neue Studie

    Warum es heute schwerer ist abzunehmen als noch vor 30 Jahren – diesem Phänomen wollten kanadische Wissenschaftler auf die Spur kommen und begannen vor 35 Jahren mit einer Langzeitstudie. Für diese Studie der York-Universität in Toronto wurden 36.000 Menschen zu ihren Essgewohnheiten befragt und von 14.000 dieser Studienteilnehmer wurden zudem die sportlichen Aktivitäten in diesem Zeitraum dokumentiert. Für die Studie war unter anderem die Zahl der Kalorien relevant, aber auch das Verhältnis der sogenannten Makronährstoffe wie Kohlehydrate, Proteine und Fett. Als die Studie jetzt ausgewertet wurde, kam es zu einem verblüffenden Ergebnis, denn der Body-Mass-Index der Studienteilnehmer steigt sowohl was die Menge an Kalorien als auch was die Menge an Kohlehydraten angeht, zwischen 10 % und 14 % an. Der Anteil an Fett und Proteinen schrumpfte hingegen um bis zu 9 %. Allerdings wurden die Studienteilnehmer im Verlauf der Jahre immer sportlicher, dieser Wert stieg bei den Männern um 47 %, bei den Frauen sogar um 120 % an. Erstaunlich ist aber, dass der Body-Mass-Index kontinuierlich gestiegen ist und der Sport es nicht geschafft hat, das Plus an Kalorien auszugleichen.

    Die Auswahl ist größer geworden

    Ein Grund, warum es heute schwerer ist abzunehmen als noch vor 35 Jahren, ist das übergroße Angebot an Nahrungsmitteln. Zwar musste auch in den 1980er Jahren niemand darben, aber das Angebot heute ist immens groß. Dazu kommt, dass sich die Esskultur in diesem Zeitraum komplett verändert hat, denn Essen ist in jeder Form, rund um die Uhr für jeden verfügbar. Es gibt immer mehr Menschen, die bewusst oder ungewollt alleine leben, und für diese Gruppe kommen mehr und mehr Fertiggerichte auf den Markt, die zu viele Kalorien und zu wenig Nährwerte haben. Süßigkeiten werden in einer riesigen Menge in jedem Supermarkt angeboten und auch die wachsende Zahl der Fast Food Restaurants ist mit ein Grund, warum das Abnehmen heute deutlich schwerer ist als früher.

    Der Körper hat sich angepasst

    Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und der Körper passt sich an alle Lebenslagen problemlos an. So ist die kanadische Studie auch zu dem Ergebnis gekommen, dass sich zum Beispiel die Darmflora der Probanden im Verlauf dieser 35 Jahre verändert hat, um die neuen Nahrungsmittel verarbeiten zu können, die es heute gibt. Das Leben heute unterscheidet sich aber auch in anderen Bereichen von dem Leben, das die Menschen in den 1980er Jahren geführt haben. Der berufliche Stress ist gewachsen, was in der Folge zu einem veränderten Schlafverhalten führt, das alltägliche Leben ist hektischer geworden, der Leistungsdruck ist permanent gestiegen und schon Kinder müssen sich heute einem veränderten Lebensrhythmus anpassen. In den Nahrungsmitteln von heute sind zudem immer mehr schädliche Stoffe zu finden, die den Körper zwingen, sich umzustellen, um damit fertig zu werden.

    Abnehmen ist mehr als nur Kalorien zählen, abnehmen setzt damals wie heute auch Disziplin voraus und den Mut, die Einstellung zum Essen und zur Nahrung radikal zu ändern.

    Bild: © Depositphotos.com / valuavitaly

  • Neue Diätpille soll den Körper austricksen

    Neue Diätpille soll den Körper austricksen

    Eine neue Diätpille soll dazu beitragen das steigende Problem des Übergewichts in den Industrieländern zu lösen. Die Forscher des Salk-Institute for Biological Studies in La Jolla unter der Leitung von Sungsoon Fang haben eine spezielle Diätpille entwickelt, die dem Körper einen Kalorienkonsum vortäuscht und auf diese Weise ein Gewichtszunahme verhindern soll.

    Imaginäre Mahlzeit

    Nach Angaben von Ronald Evans vom Salk-Institute sei die Diätpille wie eine imaginäre Mahlzeit. Die Diätpille würde die gleichen Signale senden wie als wenn eine Menge gegessen wird. Im Anschluss würde der Körper damit beginnen Platz zu schaffen, damit die vermeintliche Nahrung gespeichert werden kann. Wie das Forscherteam berichtet, seien in der Pille keine Kalorien enthalten und sie habe keinen Einfluss auf das Appetitverhalten. Das Protein mit der Bezeichnung Farnesoid X Rezeptor (FXR) zeichnet sich hauptverantwortlich für diese Wirkung und wird aktiv sobald eine Mahlzeit eingenommen wird. Der FXR-Rezeptor spielt eine große Rolle bezüglich der Freisetzung von Gallensäure aus der Leber, der Essens-Verdauung, der Speicherung von Fetten und Zucker.

    Diätpille – Geringe Nebenwirkungen und erhöhte Fettverbrennung

    Das Medikament weist nach Angaben der Forscher nur eine geringe Anzahl Nebenwirkungen auf. Andere Diätmittel beinhalten bereits den FXR-Rezeptor, der die Fettverbrennung startet, aber zugleich das Protein ebenfalls außerhalb des Verdauungssystems aktiv schalten. Die Folge sind gefährliche Nebenwirkungen. Das Forscherteam versichert, dass ihre Diätpille im Darm verbleibt und nicht ins Blut gelangen würde, wodurch die Nebenwirkungen auf ein Minimum reduziert werden sollen.

    Als Basis für das Abnehm-Medikament veränderten die Wissenschaftler das Gerüst der Diätpille und setzten dabei auf den selbstentwickelten Wirkstoff Fexaramin. Bei Versuchen mit Mäusen wurde eine schonendere Wirkung festgestellt, da das Medikament im Darm blieb und keine Ausbreitung im gesamten Körper erfolgte. Fettleibige Mäuse erhielten fünf Wochen lang täglich eine Fexamarin-Pille in deren Folge die Fettverbrennung gesteigert und Fett abgebaut wurde. Neben dem Fettabbau wurde eine Senkung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels festgestellt. Die Körpertemperatur der Mäuse stieg und deutete auf einen verstärkten Stoffwechsel hin verbunden mit einer erhöhten Fettverbrennung.

    Klinische Studien in Vorbereitung

    Das Forscherteam testete die Diätpille bislang nur an Mäusen, aber es befinden sich mittlerweile klinische Studien in Vorbereitung in deren Rahmen das Medikament an Menschen unter ärztlicher Aufsicht getestet werden soll. Die Studien sollen die Wirksamkeit des Wirkstoffs Fexamarin auf Übergewicht und weitere Stoffwechselkrankheiten testen. Im Idealfall soll die Diätpille im Rahmen einer Diät unter Aufsicht eines Arztes eingesetzt werden.

    Nach Abschluss der klinischen Studien am Menschen dürfte es nur noch wenige Jahre dauern, bis die Diätpille auf den Markt kommen könnte. Das Übergewicht (Adipositas) hat sich zu einem erheblichen Problem in den USA, Europa, Asien und weiteren Regionen der Welt entwickelt. Vor allem die Industrieländer sind davon betroffen und versuchen das Problem durch staatliche Sport- und Fitnessprogramme zu lösen.

    Die Gründe für die steigende Zahl Übergewichtiger sind Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und der Genuss kalorienhaltiger Getränke wie Cola. Die Folgen des Übergewichts sind Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten, welche die Gesundheitssysteme der betroffenen Länder mit steigenden Milliardenkosten belasten.

    Bild: © Depositphotos.com / zaretskaya

  • Weizengras – wirksam mit Vitalstoffen

    Weizengras – wirksam mit Vitalstoffen

    Lange Zeit galt Weizengras als eine Art Mysterium der Gesundheitsfanatiker, und da es lange Zeit keine gesicherten Studien gab, wird bis heute darüber diskutiert, ob Weizengras einen gesundheitlichen Nutzen hat oder eher nicht. Was allerdings feststeht und auch wissenschaftlich fundiert ist, ist die Tatsache, dass der junge Weizen viele Vitalstoffe hat. Wer Weizengras in die Ernährung integriert, der profitiert zum Beispiel von den Antioxidantien, die im Weizengras enthalten sind und die erfolgreich die freien Radikalen bekämpfen, welche im Verdacht stehen, krebsauslösend zu sein. Weizengras hat aber noch mehr gesundheitsfördernde Aspekte.

    Ist Weizengras eine Alternative zum Brot?

    Wer sich beim Anblick einer Herde grasender Kühe oder Pferde schon einmal gefragt hat, wie diese Tiere alleine durch ihre ausschließlich pflanzliche Nahrung zu solchen Kraftpaketen werden, der wird sich vielleicht auch fragen, warum Menschen das nicht schaffen. Menschen essen Getreide wie Weizen, Dinkel, Hirse, Roggen und Hafer, die übrigens alle zu den Süßgräsern gehören, nur über Umwege, wie beispielsweise Nudeln, Brot oder Brötchen, aber sie essen nicht das ursprüngliche Getreide wie Weizengras. Das kann ein Fehler sein, denn nur das natürliche Produkt hat diese Quellen an Nährstoffen, die Kühe und Pferde so stark machen.

    Fundierte Studien

    Neue Studien haben die gesundheitliche Wirkung von Weizengras untersucht und viele sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Weizengras durchaus als Superfood gesehen werden kann. Weizengras kann, wenn es regelmäßig konsumiert wird, eine Art Frischzellenkur sein, denn der junge Weizen ist reich an Chlorophyll, Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen. Schon wenige Gramm Weizengras können es, was das die Nährstoffe angeht, mit mehreren Kilogramm Gemüse aufnehmen. Im Einzelnen sehen die Inhaltsstoffe von Weizengras wie folgt aus:

    • 5-mal mehr Magnesium als Bananen
    • 11-mal mehr Kalzium als Milch
    • 50-mal mehr Vitamin E als Spinat
    • 30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch
    • 5-mal mehr Eisen Spinat
    • 60-mal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte

    Dazu kommt ein sehr hoher Anteil an Eiweiß, der Weizengras auch für Veganer und Vegetarier interessant macht. Das erklärt auch die Muskelmasse von Pferden und Kühen. Weizengras hat 24-mal so viel Eiweiß wie es Hühnereier bieten und übertrifft in diesem Bereich auch die Milch um das Achtfache.

    Weizengras bei Darmerkrankungen

    Erst seit wenigen Jahren befasst sich die Wissenschaft intensiv mit der Heilkraft des Weizengrases. Eine Studie kam jetzt zu der Erkenntnis, dass der junge Weizen vor allem bei der chronischen Darmerkrankung Colitis ulcerosa ein gutes und effektives Mittel sein kann. So wurden im Rahmen einer Studie mehrere Menschen, die unter dieser chronischen Entzündung des Darms leiden, einen Monat lang mit 100 Millilitern Weizengrassaft behandelt, und alle der Betroffenen haben nach Beendigung der Studie einen deutlichen Rückgang der Beschwerden gespürt.

    Weizengras – eine Hoffnung auch bei Brustkrebs?

    Auch mit dem Thema Krebs, genauer gesagt mit dem Brustkrebs, haben sich einige internationale Studien im Zusammenhang mit Weizengras beschäftigt. Der Schwerpunkt lag hier bei den Menschen, die sich nach der Diagnose Brustkrebs einer Chemotherapie unterziehen mussten. Vermutlich hat Weizengras einen günstigen Einfluss auf die sogenannte Myelotoxizität, einen Vorgang, bei dem die Zellen, die für die Blutgerinnung, die Versorgung mit Sauerstoff und für die Immunität sorgen sollen, nicht mehr funktionieren. Dieser Vorgang kann lebensgefährlich sein, denn wenn diese Zellen abnehmen, dann ist der Körper praktisch schutzlos. Die Studienteilnehmerinnen tranken jeden Tag 60 Milliliter Weizengrassaft. 17 % konnten an der Studie bedingt durch starke Übelkeit nicht mehr weiter teilnehmen, aber bei den anderen Probandinnen stellten die Forscher fest, dass Weizengras vermutlich in der Lage ist, den Prozess der Myelotoxizität zu hemmen.

    Es gibt aber noch einen Grund, warum Weizengras für die Behandlung von Krebs zukünftig von großer Bedeutung sein kann, denn Weizengras hat die vorteilhafte Eigenschaft, die freien Radikalen, die Krebs auslösen können, einfach zu absorbieren.

    Bild: © Depositphotos.com / jannystockphoto