Schlagwort: Essen

  • Trend setzt sich fort: Jedes dritte Kind kommt per Kaiserschnitt auf die Welt

    Hamburg (ots) – Alle zweieinhalb Minuten kommt in Deutschland ein Kind per Kaiserschnitt auf die Welt. Allein bei den Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) waren es im vergangenen Jahr knapp 30.000 Kinder und somit jedes dritte Baby, dessen Geburt per Skalpell durchgeführt wurde. Damit setzt sich ein Trend zur Operation als Geburtsform fort – obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur von rund 15 Prozent medizinisch notwendigen Eingriffen dieser Art ausgeht.

    „Eine Geburt ist der für Mutter und Kind wichtige Höhepunkt einer Schwangerschaft“, sagt Monica Burkhardt, die das Thema Schwangerschaft und Geburt bei der TK betreut. „Gerade bei der ersten Geburt können sich Frauen häufig nicht vorstellen, was auf sie zukommt – das kann Angst machen. Und die wollen wir abbauen“, so Burkhardt. Um werdende Mütter dabei zu unterstützen, sich körperlich und seelisch auf dieses wichtige Ereignis einzustellen und vorzubereiten, hat die TK alle Informationen zum Thema nach den neuesten wissenschaftlichen Studien in einer handlichen Broschüre zusammengefasst. Sie bietet eine neutrale Gegenüberstellung unterschiedlicher Geburtsmethoden und ihrer Risiken. Der Ratgeber informiert rund um die Geburt und auch wann ein Kaiserschnitt das Mittel der Wahl ist.

    Weitere Informationen zum Thema und die Broschüre „Wie Kinder auf die Welt kommen“ gibt es kostenlos im Internet unter www.tk.de (Webcode 726578).

    Pressekontakt: TK-Pressestelle Hermann Bärenfänger Tel. 040 – 6909 – 2058 E-Mail: pressestelle@tk.de Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de Twitter: www.twitter.com/tk_presse

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/6910/3100504
  • Wespen: So halten Sie sich die stechenden Plagegeister vom Leib (AUDIO)

    Baierbrunn (ots) –

    Anmoderationsvorschlag: Dieses Jahr scheint die Wespenplage besonders schlimm zu sein. Kaum sitzt man draußen, schwirren sie auch schon um einen herum, und nicht jeder bleibt dabei gelassen. Wie man sich die stechenden Plagegeister vom Leib halten kann, weiß Max Zimmermann:

    Sprecher: Ist man mit Kindern unterwegs, kann man gar nicht vorsichtig genug sein und das heißt: Nach allem was gegessen wird immer Gesicht und Hände mit nassem Lappen abwaschen, nichts Süßes draußen essen und Getränke nur aus verschlossenen Flaschen geben, rät das Apothekenmagazin Baby und Familie. Chefredakteurin Stefanie Becker hat für uns Tipps, wie man Wespen vertreiben kann:

    O-Ton Stefanie Becker: 22 Sekunden

    Für zuhause kann man sich zum Beispiel einen Sud aus 20 Gewürznelken und einem Liter Wasser kochen. Das Ganze dann abkühlen lassen und mit einer Spritzflasche auf wespenreiche Stellen sprühen. Den Geruch von Gewürznelken mögen Wespen nämlich nicht. Und ansonsten gibt es Sprays und Lösungen für Kinder, die die Wespen abwehren sollen. Dieser Abwehrschutz wirkt circa 4 bis 6 Stunden.

    Sprecher: Was muss man tun, wenn eine Wespe doch gestochen hat?

    O-Ton Stefanie Becker: 15 Sekunden

    Man sollte die Einstichstelle kühlen, zum Beispiel mit einem Cool pack oder mit einem nassen Lappen. Und auch Salben und Gele helfen, die man aber sparsam auftragen sollte, und am besten fragt man in der Apotheke nach, welches Medikament sich für Babys oder Kleinkinder eignet.

    Sprecher: Wann sollte man sich nicht zögern und den Notarzt rufen?

    O-Ton Stefanie Becker: 21 Sekunden

    Bei einer allergischen Reaktion, das heißt die Stelle schwillt übermäßig an, oder wenn die Wespe in Mund-oder Rachenbereich gestochen hat, muss man sofort den Rettungsdienst unter 112 anrufen. Wichtig dann: Ruhe bewahren, und die Einstichstelle bis dahin mit Eiswürfel kühlen. Allergiker sollten auch immer ein Notfall-Kit dabeihaben, das vom Arzt verschrieben wird.

    Abmoderationsvorschlag: Wir drücken Ihnen jetzt fest die Daumen, dass Sie ohne Wespenstiche durch die nächsten Wochen kommen.

    ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.bab-und-familie.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3095770
  • Fettreduziert frittieren – mit einer Heißluft Fritteuse

    Fettreduziert frittieren – mit einer Heißluft Fritteuse

    Lebensmittel, die frittiert werden, werden in kochendes Fett oder Öl gegeben und darin gebacken, bis sie gar sind. Knusprige Pommes, saftige Schnitzel und knackiges Gemüse ist nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch sehr ungesund. Die Lebensmittel, die in einer Fritteuse zubereitet werden, saugen Unmengen von Fett auf und speichern dieses. Sie sind dementsprechend kalorienreich und nicht gut für unseren Körper. Wer auf seine Gesundheit und seine Figur achten, aber dennoch nicht auf den leckeren Geschmack von frittiertem Essen verzichten möchte, kann in der Heißluft Fritteuse eine echte Alternative finden.

    Heißluft statt kochendes Fetts

    Die Erfindung der Heißluft Fritteuse ist noch relativ neu. Die Geräte, die mit sehr wenig und teilweise sogar ganz ohne Fett oder Öl auskommen, gehören zur neuesten  Generation der Fritteusen.

    Das Geheimnis der Heißluft Fritteuse: Ein heißer Luftstrom sorgt dafür, dass die Lebensmittel schonend gegart werden, bis sie gewünschte knusprige Konsistenz haben. Hersteller versprechen, dass Heißluft Fritteusen ihren fettigen Geschwistern geschmacklich in nichts nachstehen und genauso überzeugen. Um dem Ganzen dennoch ein wenig auf die Sprünge zu helfen, besteht die Möglichkeit, den Boden einer Heißluft Fritteuse mit ein wenig Öl oder Fett zu befüllen. Schon kleine Mengen reichen aus, um Pommes und anderen Lebensmitteln einen typischen Frittier-Geschmack zu verleihen – ohne, dass diese mit dem Fett in Berührung kommen.

    Die Zubereitung von Speisen in einer Heißluft Fritteuse ist nicht nur kaloriensparend, sondern auch wesentlich gesünder. Darüber hinaus bietet eine Heißluft Fritteuse noch weitere Vorteile:

    • Die Speisen behalten Ihren natürlichen Geschmack
    • Der Körper kann fettarmes Essen besser verdauen
    • Das Verfahren bereitet die Speisen schonend vor
    • Es entsteht kein unangenehmer Frittier-Geruch in der Küche
    • Das Gerät lässt sich einfach reinigen
    • Das Gerät muss nicht vorgeheizt werden (spart Energie und Zeit)
    • Das Verfahren ist sicherer, da nicht mit heißem Öl oder Fett hantiert wird

    Da die Speisen in einer Heißluft Fritteuse schonend gegart und nicht „totgebacken“ werden, bleiben wesentlich mehr Vitamine und Nährstoffe aus den Lebensmitteln erhalten. Das ist besonders dann von Bedeutung, wenn Sie gern frittiertes Gemüse und Obst essen. Außerdem sorgt das Heißluft-Verfahren dafür, dass der natürliche Geschmack der Speisen erhalten bleibt und nicht von Fett und Öl überdeckt wird.

    Kochen mit der Heißluft Fritteuse

    Generell gilt: In einer Heißluft Fritteuse kann alles zubereitet werden, was auch in einer herkömmlichen Fritteuse landet. Die meisten Hersteller geben oft ein kleines Kochbuch bei, in dem Sie leckere Rezepte für die Heißluft Fritteuse finden können. Auch das Internet hält diesbezüglich viele appetitliche Anregungen bereit.

    Die klassischen Lebensmittel, die Sie mit einer Heißluft Fritteuse schonend und gesund zubereiten können, sind:

    • Pommes
    • Schnitzel
    • Geflügel
    • Meeresfrüchte
    • Gemüse
    • Brötchen
    • Tiefkühlpizza

    Heißluft Fritteusen im Test

    Da es sich bei diesen Fritteusen noch immer um eine Neuheit handelt, ist der Markt beziehungsweise das Angebot noch sehr überschaubar. Dennoch sollten Sie sich ausgiebig umschauen und einzelne Heißluft Fritteusen miteinander vergleichen, um das perfekte Modell für Ihre Bedürfnisse zu finden. Verschiedene Testberichte aus dem Internet können hierbei beispielsweise helfen und auch die Erfahrungen anderer Nutzer sollten stets bei der Entscheidung einbezogen werden.

    Ein Vergnügen für die ganze Familie

    Der Kauf einer Heißluft Fritteuse ist häufig mit dem Wunsch verbunden, der Familie eine gesunde Alternative zum geliebten (fettigen) Fast Food zu bieten. In der Tat sind Heißluft Fritteusen ideal, wenn Sie Ihren Kindern den Wunsch nach frischen Pommes und Cordon Bleu nicht ausschlagen können, aber dennoch darauf achten wollen, dass die Ernährung nicht zu fettig wird.

    Ein weiterer Vorteil von der Heißluft Fritteuse im Hinblick auf die Familien-Freundlichkeit ist, dass sie viel sicherer ist als herkömmliche Fritteusen. Da es nicht nötig ist, große Mengen Öl oder Fett zu erhitzen, besteht auch keine Gefahr, sich an den Substanzen zu verbrennen. Sie können also durchaus auch mal den Kindern erlauben, die Lebensmittel in die Fritteuse zu legen und sorgen somit dafür, dass das Zubereiten des Essens zu einem Gemeinschaftsprojekt wird.

    Bild: © Depositphotos.com / fotoall

  • Abnehmen mit Chia-Samen

    Abnehmen mit Chia-Samen

    Wer abnehmen will, ist nicht selten auf der Suche nach gesunden Methoden, die nicht nur den gewünschten Effekt mit sich bringen, sondern auch den Körper schonen. Ein Mittel der Natur, dass die Gewichtsabnahme fördert, gesund ist und obendrauf auch noch gut schmeckt und vielseitig einsetzbar ist, ist Chia. Mit Chia-Samen abnehmen bedeutet, auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten und seinem Körper etwas Gutes zu tun.

    Chia-Samen sind besonders reich an Ballaststoffen und daher außerordentlich gesund. Das Geheimnis der Samen: Sie quellen in Verbindung mit Wasser oder Früchten innerhalb kürzester Zeit und vergrößern sich dadurch um ein Vielfaches. Wer sich eine kleine Packung Chia-Samen kauft, wird überrascht sein, wie ergiebig diese ist und wie satt die kleinen Körnchen doch machen.

    Und noch besser: Chia-Samen machen nicht nur schnell satt, sie sättigen auch für eine lange Zeit. Dieses natürliche Abnehm-Mittel eignet sich also sowohl zur Zubereitung von kleinen Zwischen-Snacks als auch vollwertigen Mahlzeiten.

    Das unscheinbare Superfood

    Betrachtet man Chia, kann man sich kaum vorstellen, was alles in den kleinen Samen steckt. Die gräulichen Kerne erinnern auf den ersten Blick an Mohn und erwecken nicht den Eindruck einer nahrhaften Nahrungsquelle. Wer bei Chia-Samen aber an trockenes Vogelfutter denkt, der irrt sich. Das Geheimnis des Superfoods liegt in seiner Eigenschaft, zu quellen.

    Kamen die Samen erst einmal mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit in Berührung, quellen sie und wachsen auf ein Vielfaches an. Der daraus entstehende „Brei“ kann für viele verschiedene Speisen verwendet werden. Wer die Chia-Samen roh essen möchte, kann dennoch von der beeindruckenden und vor allem sattmachenden Wirkung profitieren, da die Samen nachträglich im Magen quellen und dadurch ebenfalls ein Sättigungsgefühl erzeugen. Aus diesem Grund ist Chia perfekt für eine Diät.

    Chia-Samen sind kohlenhydrat-arm und enthalten kein Fett. Dem gegenüber stehen zahlreiche Inhaltsstoffe, die nicht nur gesund sind, sondern Sie auch bei Ihrem Vorhaben abzunehmen, unterstützen werden. Dazu gehören:

    • Ballaststoffe
    • Omega3-Fettsäuren
    • Proteine
    • Vitamin B
    • Kalzium
    • Eisen
    • Magnesium
    • Selen

    Die vielseitige Verwendung von Chia-Samen

    Wenn Sie das Internet nach Rezepten mit Chia-Samen durchsuchen, werden Sie erstaunt sein, wie viele Ergebnisse sich Ihnen offenbaren. Chia kann nicht nur pur gegessen werden, sondern ist auch eine hervorragende Ergänzung zu Obst-, Joghurt- und Quarkspeisen. Auch Salate, Müslis und Suppen können mit Chia-Samen aufgepeppt werden. Rezepte mit Chia-Samen sind eine perfekte Inspirationsquelle und helfen dabei, zu verstehen, wie vielseitig das Saatgut ist und auf welche Weisen man es einsetzen kann.

    Eines der beliebtesten Rezepte für Chia-Samen ist der sogenannte Chia-Pudding. Dieser, ein wenig an Haferschleim erinnernde Brei kann entweder pur oder in Kombination mit frischem Obst gegessen werden.

    Leckeres Rezept für Chia-Pudding

    Zutaten:

    • 1 EL Chia-Samen
    • 50 ml Mandelmilch oder fettarme Kuhmilch
    • 100 ml Naturjoghurt
    • Haferflocken

    Zubereitung:

    Verrühren Sie die Chia-Samen mit der Mandel- oder Kuhmilch und lassen Sie die Masse rund eine Stunde stehen, damit die Samen quellen kann. Anschließend müssen Sie nur noch den Naturjoghurt unterrühren und den Pudding mit verschiedenen Früchten garnieren. Wenn der Pudding zu flüssig ist, können Sie ihn mit ein paar Haferflocken „eindicken“.

    Dieses Rezept für Chia-Pudding ist nur eines von vielen. Sie können das Gericht auch mit Kokosflocken, gemahlenen Nüssen oder anderen Zutaten verfeinern oder einen Schoko-Chia-Pudding machen. Die meisten Rezepte für Chia-Samen sind vegan und fettarm.

    Wenn Sie auf der Suche nach Chia-Samen für Ihre gesunde, sattmachende und entschlackende Küche sind, werden Sie unter anderem im Reformhaus oder im Online-Handel fündig. Auch viele Spezial-Geschäfte, die sich zum Beispiel auf das Anbieten veganer Kost spezialisiert haben, haben die Chia-Samen längst in ihr Sortiment aufgenommen. Der Kilo-Preis von Chia liegt derzeit bei rund 30 Euro. Die Samen sind jedoch auch in kleineren Mengen erhältlich und wie bereits erwähnt sehr ergiebig.

    Chia-Samen: Das Powerfood der Maya und Azteken

    Chia hat seinen Ursprung in Mittelamerika. Bereits die alten Völker der Maya und Azteken wussten um die Wirkung des Superfoods. Chia war nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sondern stärkte die Krieger der Völker vor wichtigen Kämpfen. Um sich auf diese vorzubereiten und Kraft zu tanken, nahmen die Maya und Azteken zwei Esslöffen Chia-Samen zu sich, die sie zuvor in Wasser quellen ließen. Überlieferungen zu Folge sättigte diese Kost die Krieger ganze 24 Stunden lang und gab ihnen Kraft, um den Feind zu besiegen.

    Bild: © Depositphotos.com / fritzundkatze

  • Brustkrebs Früherkennung – ein Tropfen Blut reicht aus

    Brustkrebs Früherkennung – ein Tropfen Blut reicht aus

    Wie groß die Chancen auf Heilung bei einer Krebsdiagnose sind, das hängt immer davon ab, in welchem Stadium der Krebs erkannt wird. Je früher die Tumorzellen erkannt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs besiegt werden kann. Bei einigen Krebsarten wie zum Beispiel beim Brustkrebs, ist die Diagnose aber schwierig, denn wenn ein Knoten ertastet wird, dann kann es schon zu spät sein. Jetzt macht eine neue Form der Brustkrebs Früherkennung vielen Frauen Hoffnung, denn schon wenig Tropfen Blut oder Urin reichen aus, um den Krebs sicher diagnostizieren zu können.

    Der genetische Fingerabdruck

    Es gibt mehr als 300 verschiedene Arten von Krebs, manche befallen das Gewebe, andere das Blut und wieder andere bestimmte Organe. Aber so verschiedenen die Krebsarten auch sind, sie haben eines gemeinsam: Sie zeichnen sich durch charakteristische Veränderungen im genetischen Material aus. Vereinfacht gesagt, jeder Krebs hat einen bestimmten genetischen Fingerabdruck. Dieser Fingerabdruck im Erbmaterial kann vieles verraten, unter anderem, um welchen Krebs es sich handelt, wie weit er fortgeschritten ist und in welcher Geschwindigkeit er wächst. Bisher war eine Operation notwendig, um Gewebe zu entnehmen, das dann analysiert wurde, mit der neuen Technik sind operative Eingriffe für die Brustkrebs Früherkennung nicht mehr nötig.

    Eine hohe Treffsicherheit bei der Brustkrebs Früherkennung

    Eine erste klinische Studie zum neuen Testverfahren wurde in der Universitätsklinik in Freiburg durchgeführt. 48 Frauen haben an dieser Studie teilgenommen, die Hälfte der Probandinnen war an Brustkrebs in unterschiedlichen Stadien erkrankt, die andere Hälfte war gesund. Die Wissenschaftler und Ärzte der Uni Freiburg führten bei allen Frauen die neuen Tests zur Brustkrebs Früherkennung durch und bei 91 % der Frauen zeigten die Urin- und Blutproben an, ob eine Krebserkrankung vorlag oder nicht. Das ist gemessen an den üblichen Testmethoden eine sehr hohe Trefferquote, die vor allem die klassische Mammografie in den Schatten stellt, an der Kritiker immer wieder bemängeln, dass ihre Fehlerquote zu hoch ist.

    Brustkrebs Früherkennung – Wie funktioniert der neue Test?

    Die neue Brustkrebs Früherkennung nutzt die sogenannten mikroRNA-Moleküle, die im Urin zu finden sind. Hierbei handelt es sich um Steuermoleküle, die jede Aktivität der Gene registrieren und regulieren. In Studien wurde nachgewiesen, dass die in den Krebszellen vorkommenden mikroRNA-Moleküle nicht mehr richtig funktionieren und dabei ein Muster bilden. Die Aktivitäten der Gene zeichnet dieses Muster auf, das dann in der Blut- oder in der Urinprobe sichtbar wird. Die Wissenschaftler in Freiburg konnten nachweisen, dass sich vor allem beim Brustkrebs der Urin charakteristisch verändert. Um den Krebs durch diese revolutionäre Brustkrebs Früherkennung zweifelsfrei diagnostizieren zu können, werden nur wenige Milliliter Urin benötigt.

    Jede achte Frau

    In Deutschland wird jede achte Frau in ihrem Leben einmal mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert und mehr als 17.000 Frauen sterben in jedem Jahr an dieser Krankheit. Die Diagnose ist aber nicht nur beim Brustkrebs schwierig, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs wird häufig zu spät erkannt, und auch hier kann ein Urintest früh Gewissheit bringen. Den 16.000 Menschen, die in Deutschland jedes Jahr an diesem tückischen Krebs erkranken, kann in Zukunft durch einen einfachen Urintest schneller und deutlich effektiver geholfen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / OtnaYdur

  • Leukämie – Ursachen, Symptome, Behandlung

    Leukämie – Ursachen, Symptome, Behandlung

    Leukämie, umgangssprachlich auch Blutkrebs genannt, gehört zu den eher selten auftretenden Krebserkrankungen, das macht Leukämie aber nicht weniger gefährlich. Streng genommen handelt es sich bei Leukämie nicht nur um eine einzige Krankheit, sondern um verschiedene Krankheitsbilder, die eines gemeinsam haben, sie betreffen immer die blutbildenden Systeme im Körper. Welche Ursachen hat die Leukämie, welche Symptome treten auf und wie wird Leukämie behandelt?

    Die Ursachen für Leukämie

    Wird eine Leukämie diagnostiziert, dann findet im Körper ein Prozess statt, bei dem sich die weißen, noch unreifen Blutkörperchen, die sogenannten Leukozyten, unkontrolliert vermehren und die roten Blutkörperchen, die unter anderem den Sauerstoff durch den Körper transportieren, sowie die blutbildenden Stammzellen immer weiter verdrängen. Die Wissenschaft hat bis heute keine Erklärung dafür, warum die weißen Blutkörperchen außer Kontrolle geraten und so eine Leukämie auslösen. Chemikalien können eine auslösende Ursache sein, aber auch energiereiche Strahlung, wie sie zum Beispiel in der Nähe von Atomkraftwerken auftritt, steht im Verdacht, Leukämie auszulösen. Umstritten ist, ob auch das Rauchen einer der Verursacher sein kann.

    Die Symptome

    Müdigkeit, ein Gefühl der Abgespanntheit und auch verminderte Leistungsfähigkeit gehören zu den häufigsten Symptomen einer Leukämie. Es gibt aber auch unspezifische Symptome wie starker Nachtschweiß, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, die auf eine Leukämie hindeuten. Kommt es zu einem Mangel an roten Blutkörperchen, dann wird weniger Sauerstoff in die Organe transportiert und das hat Symptome wie Atemnot, Blässe und Schwindel zur Folge. Da auch das Immunsystem angegriffen wird, sind die Betroffenen anfälliger für Infekte aller Art und der Mangel an Blutplättchen macht sich durch Entzündungen des Zahnfleisches, blaue Flecken und durch häufiges Nasenbluten bemerkbar. Setzen sich die Leukozyten in den Organen fest, dann schwellen die Lymphdrüsen an, die Milz und die Leber sind vergrößert, was zu Schmerzen im Bauchbereich führt.

    Die Behandlung bei Leukämie

    Um die Diagnose Leukämie stellen zu können, muss der Arzt zunächst ein großes Blutbild machen. Sind die Symptome und das Blutbild nicht eindeutig, dann wird bei lokaler Betäubung eine Probe des Knochenmarks entnommen und untersucht, in der Regel aus dem Beckenknochen. Steht die Diagnose dann fest, werden die meisten Leukämie Formen mit einer zyklischen Chemotherapie behandelt. Die sehr aggressiven Medikamente, sogenannte Zytostatika, greifen die Zellen an, die sich sehr häufig teilen, wie das bei Leukämiezellen der Fall ist. Aber leider werden nicht nur die kranken, sondern auch die gesunden Zellen angegriffen und das führt zu den typischen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Haarausfall. Auch wenn die Therapie viele Nachteile hat, sie ist nach wie vor das beste Mittel, um die Leukämie in den Griff zu bekommen.

    Auch die Stammzellentherapie ist eine Möglichkeit, um die Leukämie erfolgreich zu behandeln. Bei dieser Therapie werden dem Patienten gesunde Stammzellen übertragen, die entweder aus Knochenmark oder durch fremdes gewonnen werden Blut. Um Stammzellen übertragen zu können, muss zuvor das Immunsystem des Leukämiekranken komplett zerstört werden, was mit einer äußerst aggressiven Chemotherapie erreicht wird. Findet sich ein geeigneter Spender, dann bekommt der Kranke dessen Stammzellen in Form einer Bluttransfusion. War die Transfusion erfolgreich, dann beginnen die neuen gesunden Zellen, frische rote Blutkörperchen zu produzieren, ein Prozess, der ca. drei Wochen dauert.

    Bild: © Depositphotos.com / decade3d