Schlagwort: Facharzt

  • Hypnose kommt in der Medizin immer öfters zum Einsatz

    Hypnose kommt in der Medizin immer öfters zum Einsatz

    Bei Medizin denkt man sofort an Medikamente und Operationen jedoch nicht an Hypnose. Jeder hat allerdings andere Vorstellungen vom Begriff, sodass sowohl positive als auch negative Eindrücke zum Vorschein kommen. Weniger bekannt ist der Einsatz von Hypnose, die in der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken ist. Wer nun an diverse Vorstellungen in TV-Shows denkt, der wird enttäuscht. Die beiden Vorgehensweisen haben nicht viel miteinander zu tun, sodass niemand Angst vor irgendwelchen Experimenten haben muss. Dr. Nidal Moughrabi, Facharzt für Intensivmedizin und Anästhesie, beschreibt den Zustand einer Hypnose als Trance, die die volle Aufmerksamkeit nach innen hervorruft. Man blendet die Umgebung aus und fokussiert sich ausschließlich auf den „inneren Zugang“.

    In vielen Bereichen einsetzbar

    Einer der wichtigsten Fragen ist, wo die medizinische Hypnose überall eingesetzt werden kann. Das sind am Ende recht viele Bereiche, die unter anderem bei der Gewichtsabnahme, bei der Raucherentwöhnung und bei Schlafstörungen zu finden sind. Auch bei psychischen Problemen und bei Depressionen sind positive Erfahrungen vorhanden. Dabei zählt zu den interessantesten Punkten die Angst, wie sie oft beim Gang zum Zahnarzt auftritt. Jeder von uns kennt dieses Gefühl, das auch mit gutem Zureden von Freunden nicht so einfach verschwindet. Hier kann die Hypnose ebenfalls helfen, damit der ganze Körper und die Psyche wesentlich entspannter sind.

    So wirkt die Hypnose

    Wenn wir Schmerzen haben (zum Beispiel Darmschmerzen), dann stellen wir uns im Gehirn dazu passende Bilder vor. Diese sind nicht unbedingt positiv und belasten den Körper und die Seele. Mit der medizinischen Hypnose werden diese Bilder zum positiven umgewandelt, was dem Patienten enorm helfen kann. Freilich unterscheiden sich die Auswirkungen von Person zu Person, doch die Ergebnisse von diversen Belegen zeigen einen klaren Trend nach oben.

    Es passiert auch nichts gegen den eigenen Willen, denn man bekommt alles um sich herum mit. Der Therapeut zeigt lediglich den Weg zum Inneren auf, wie weit man gehen möchte, ist und bleibt zu jedem Zeitpunkt eine freie Entscheidung.

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  • Ritalin Nebenwirkungen – was gilt es zu beachten?

    Ritalin Nebenwirkungen – was gilt es zu beachten?

    Hat Ritalin Nebenwirkungen? Ritalin ist ein Medikament, das vor allem Kinderärzte oder –psychiater verschreiben. Mit der Einnahme des Stoffes werden Symptome von Konzentrationsschwächen bzw. Hyperaktivität gemildert. Somit nehmen vor allem Kinder das Medikament morgens vor der Schule, um Verhaltensstörungen, die mit ADHS einhergehen, zu unterbinden. Dennoch gibt es einige wichtige Informationen rund um die Inhaltsstoffe, die Sie kennen sollten. Gerade das Auftreten von Nebenwirkungen ist ein Aspekt der Arznei, welcher nicht ungeachtet bleiben sollte.

     

    Details zu Ritalin

    Die Arznei zur Behandlung von Verhaltensstörungen wie ADHS weist einige Merkmale auf, die gerade Eltern wissen sollten. Bevor sie versuchen mit Ritalin die Symptome etwaiger Erkrankungen zu behandeln, ist es ratsam den Beipackzettel zu lesen. Eine reine Bedenkenlosigkeit ist keinesfalls förderlich. Schließlich sollten Eltern wissen, welche Reaktionen das Medikament auslösen kann. So zum Beispiel findet sich in dem beiliegenden Zettel eine Beschreibung des Ritalins. Diese bezeichnet das Metylphenidat als zentralnervöse Stimulanz. Dabei habe diese eine ausgeprägte Wirkung auf mentale sowie auch motorische Aktivitäten.

     

    Keine ausreichenden Studien über die Wirkung

    Das Medikament Ritalin wird zwar häufig zur Behandlung von Verhaltensstörungen genutzt. Dabei ist jedoch ungeklärt, wie sich die Arznei auf den Körper auswirkt. Ärzte sollten aus diesem Grund bei der Verschreibung des Mittels darauf hinweisen. Die Annahme besteht darin, dass Ritalin eine stimulierende Wirkung hat. Darüber hinaus wird vermutet, dass diese auf eine Stimulation des retikulären Aktivierungssystems zurückverfolgt werden könne. Das bedeutet, dass die Effekte mit dem zentralen Nervensystem zusammenhängen könnten.

     

    Verweise des Beipackzettels

    Wer achtsam ist und seinem Kind nicht leichtfertig Medikamente verabreichen möchte, findet beim Lesen des Beipackzettels folgende Hinweise:

    • Die Behandlung von Kinder unter 6 Jahren wird nicht empfohlen. Ursächlich für diesen Hinweis ist, dass die Wirkung des Ritalins in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen werden konnte. Ebenso sollte die Arznei nicht zur Behandlung von exogenen sowie endogenen Depressionen verwendet werden.
    • Erfahrungen haben gezeigt, dass Symptome, die mit Ritalin behandelt werden sollten, aufgrund der Einnahme verstärkt werden können.
    • Zudem sei Ritalin nicht für die präventive Behandlung von Ermüdungszuständen geeignet. Ebenso wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung des Medikaments bei Patienten mit epileptischen Anfällen mit Vorsicht genossen werden sollte. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme zu einer Vermehrung der Anfälle führen kann.
    • Darüber hinaus wird vor einem chronischen Missbrauch gewarnt. Die Einnahme von Ritalin kann zu einer psychischen Abhängigkeit führen. Einhergehend damit seien extreme Verhaltensweisen. Allerdings haben klinische Daten einen Verweis auf das Verhalten von Erwachsenen, die Ritalin als Kind erhalten haben, gegeben. Demnach seien diese später nicht gefährdeter, übermäßig bzw. regelmäßig verbotene Substanzen zu konsumieren.

     

    Anwendung des Medikaments

    Vor allem bei der Absetzung von Ritalin ist einiges zu beachten. So zum Beispiel sollte diese nur unter sorgfältiger Überwachung des Arztes erfolgen. Andernfalls kann zu Wirkungen wie einer chronischen Überaktivität kommen. Eine längere Beobachtungszeit kann aus diesem Grund durchaus angebracht sein. Ebenso ist die Einnahme nur nach einer eindeutigen Diagnose zu empfehlen und sollte auch nur nach einer gründlichen Untersuchung erfolgen. Nicht bei jeder Erkrankung ist die Therapie mit Ritalin sinnvoll. Gerade der Schweregrad der Symptome sollte in diese Entscheidung mit einbezogen werden. Das heißt auch, dass die Verschreibung nicht aufgrund einzelner Verhaltensmerkmale erfolgen sollte. Die ausgelösten Symptome können nämlich auch durch extreme Stresssituation entstanden sein. In diesem Fall ist eine Behandlung mit der Arznei überflüssig.

     

    Personenkreise, die vorsichtig sein sollten

    Neben einer generellen Vorsicht sollten gerade emotional labile Patienten eine enorme Achtsamkeit bei der Verwendung des Riatlins aufweisen. Gerade Patienten, die drogenabhängig sind, sollten vorsichtig sein. Die Gefahr besteht, dass diese Personengruppe die Dosis ohne Rücksprache erhöht.

     

    Folgen der Einnahme

    Weiterhin kann das Medikament bei einer längeren Anwendung zu einer reduzierten Gewichtszunahme führen. Gerade Kinder seien davon gefährdet. Einhergehend damit kann eine Verzögerung des Wachstums sein. Darüber hinaus ist ein besonderes Augenmerk auf den Blutdruck zu legen. Patienten, die mit Ritalin behandelt werden, sollten in regelmäßigem Abstand zur Kontrolle gehen. Die Auswirkung des Medikaments auf den Blutdruck konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden. Daher ist Vorsicht geboten.

     

    Regelmäßiges Blutbild

    Bei der Einnahme von Ritalin sollte ferner ein regelmäßiges Blutbild erfolgen. Besonders eine Thromozytenzahlabstimmung ist empfehlenswert. Die Durchführung ist nicht nur für die eigene Gesundheit ratsam. Ebenso können  die Daten helfen, weitere Informationen zu den Nebenwirkungen von Ritalin zu sammeln.

     

    Ritalin Nebenwirkungen ab dem ersten Tag der Einnahme

    Neben weitreichenden Ritalin Nebenwirkungen können einige Folgen der Einnahme bereits nach nur einem Tag auftreten. Dazu zählen Beschwerden wie

    • Schläfrigkeit und Schwindel: Deshalb sollten Patienten, die das Medikament zu sich nehmen, beim Lenken eines Fahrzeuges auf die Gefährdung achten.
    • Nervosität und Schlaflosigkeit: Eine Reduktion dieser Beschwerde ist durch die Anpassung der Dosierung möglich.
    • Kopfschmerzen: Diese Nebenwirkung kann gelegentlich auftreten.
    • Sehstörungen: Probleme mit den Augen sind hingegen selten.

    Abschließend lässt sich also sagen, Ritalin sollte nicht leichtfertig eingenommen werden und bedarf der Verschreibung eines Facharztes. Die Ritalin Nebenwirkungen sollte man gut im Auge behalten und mit dem Hausarzt besprechen.

     

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  • Abhärtung des Immunsystems sinnvoll?

    Abhärtung des Immunsystems sinnvoll?

    Immer mehr Menschen schwören darauf: Abhärtung. Es handelt sich dabei um Vorgänge, bei dem der Körper extremen Reizen ausgesetzt ist. Beispielsweise können Saunagänge, Wechselbäder oder Eiswasser als Abhärtungsprozesse durchgeführt werden. Fraglich ist allerdings, ob der Körper den gewünschten Nutzen davonträgt.
     
     

    Abhärtung für die kalten Wintertage

    Anhänger des Abhärtens empfehlen, kurz vor dem Winter sich in Eis zu baden. Ebenfalls wird empfohlen sich vom Regen berieseln zu lassen oder Saunagänge zu absolvieren. Alle Empfehlungen haben eines zum Ziel – die Abhärtung des Immunsystems. Um jedoch zu wissen, ob diese Prozeduren wirkungsvoll sind.
     
     

    Das Immunsystem

    Als wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems gelten bestimmte Blutzellen. Zu diesen zählen beispielsweise die Lymphozyten, welche zur Gruppe der weißen Blutkörperchen zählt. Die Funktion dieser Blutzellen besteht darin, den Körper vor Viren oder Bakterien zu verteidigen. Um effektiv zu arbeiten, müssen die Zellen an jene Orte im Körper transportiert werden, an denen Krankheitserreger den Körper aufsuchen. So machen sich die weißen Blutzellen zum Beispiel an die Schleimwege ran. Saunagänge können unter Umständen bei diesem Prozess hilfreich sein.
     
     

    Saunagänge zur Stärkung

    Prof. Herbert Löllgen, welcher Facharzt für Innere Medizin ist, erklärt:

    Die starken Temperaturschwankungen regen das kardiovaskuläre System an und wirken ähnlich wie ein leichtes sportliches Training.

     
    Er bestätigt also, was Finnische Forscher herausgefunden haben: Die Wechselwirkung zwischen Sauna und Kaltbad kann zu einer höheren Lebenserwartung führen.
     
     
    Joachim-Michael Engel, welcher als Immunologe tätig ist, ergänzt diese Aussage:

    Durch die verbesserte Durchblutung werden auch mehr Lymphozyten in die Schleimhäute transportiert und mehr Abwehrstoffe produziert. Dadurch können Viren direkt abgewehrt werden.

     
     
    Der Körper sei damit in der Lage, besser fehlende Abwehrzellen zu reagieren. Somit tragen Warm-Kalt-Reize also durchaus zu einem verbesserten Immunsystem bei. Zwar konnte durch alleiniges Kaltduschen kein Effekt festgestellt werden, dennoch empfiehlt Löllgen:

    Tägliches kaltes Abduschen ist zumindest für die Gefäße in den Beinen gut und fördert die Venen- und Arterienfunktion.

     
     
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  • Gesundheitliche Risiken durch Energydrinks und Alkohol

    Gesundheitliche Risiken durch Energydrinks und Alkohol

    Energydrinks sind gerade aufgrund ihres Koffeingehalts beliebt. Als Wachmacher sollen die süßen Getränke Power verleihen. Jedoch birgt der Konsum des Getränks durchaus auch gesundheitsschädliche Risiken. Aus diesem Grund warnen Experten nicht nur vor einem übermäßigen Konsum, sondern empfehlen, die Energydrinks für Kinder unzugänglich zu machen. Werden die Trendgetränke darüber hinaus noch mit Alkohol gemischt, kann sich das vor allem auf das Herz negativ auswirken.

     

    Wie wirken Energydrinks?

    Dr. Heribert Brück, welcher Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie ist, erklärt in einem Interview mit der Agentur für Nachrichten dpa, dass das koffeinhaltige Getränk gesundheitsschädliche Risiken mit sich ziehe. Durch die Wirkung, den Adrenalinspiegel zu erhöhen, kann der Konsum zu Herzrasen sowie Rhythmusstörungen führen, so der Pressesprecher des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen. Gerade Kinder reagieren auf erheblich das Koffein und sollten daher keinen Zugriff auf Energydrinks erhalten.

     

    Energydrinks und Alkohol in Kombination ein erhebliches Risiko

    Beliebt bei Jugendlichen und auch jungen Erwachsenen ist die Kombination von Energydrinks und Wodka. Als sogenannter Wodka-Energy nehmen die Verbraucher nicht nur das adrenalinerhöhende Getränk zu sich, sondern nehmen auch die berauschende Wirkung von Alkohol zusätzlich in Kauf. Brück empfiehlt daher nicht nur Menschen, die an einem schwachen Herzen leiden, auf den Konsum des Trendgetränks zu verzichten. Auch die Kombination von Energydrinks und Alkohol sei aufgrund der gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf den Körper keine gute Idee. Er äußert, dass die putschende Wirkung des Energydrinks die Wirkung des Alkohols eine Zeitlang verschleiern könne. Die Folge davon sei, dass Grenzen überschritten werden.

     

    Suchtgefahr von Energydrinks und Alkohol

    Beide Komponenten – Energydrinks als auch Alkohol – können bei Konsumenten zu einer Suchtgefahr werden. In Kombination steige das Risiko, süchtig zu werden. Die Fachzeitschrift „Plos One“ hat erst kürzlich eine Studie, die von amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, veröffentlicht. Demnach könne das Mixgetränk in Kombination mit Alkohol eine ähnliche Reaktion wie der Konsum von Kokain auslösen.

  • Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Probleme in der Schwangerschaft – Krampfadern auf der Schamlippe

    Die Schwangerschaft ist eine sehr schöne Zeit im Leben einer Frau. Der Körper der Frau muss in dieser Zeit eine Menge Arbeit leisten. Dabei ist die Schwangerschaft eine große Belastung für den menschlichen Organismus, denn dieser muss nun zwei Menschen mit den nötigsten Nährstoffen versorgen. Außerdem verschieben sich die Organe der Frau und der Druck im Bauch wird mit fortschreitender Schwangerschaft immer größer. Daher kann es in der Schwangerschaft zu einigen Nebenerscheinungen kommen, welche die Frau als unangenehm oder schmerzhaft empfindet. Ein Symptom in etwa sind die Krampfadern auf der Schamlippe.

     

    Wie entstehen Krampfadern auf der Schamlippe?

    Während der Schwangerschaft lockert sich das Gewebe im Intimbereich auf. Dieser Vorgang ist notwendig, um die Geburt zu ermöglichen. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso weicher wird das Gewebe rund um die Scheide. Außerdem wird der Körper während der Schwangerschaft besser durchblutet.

     

    Gerade die Scheide muss in dieser Zeit vermehrt durchblutet werden, denn das Baby im Bauch der Mutter muss bestens versorgt werden. Gleichzeitig wächst der Bauch der Frau und der Abfluss des Blutes wird gehemmt. Es fließt also viel Blut in die untere Körperpartie der Mutter.

     

    Aber auf Grund der großen Gebärmutter kann dieses nur langsam wieder zurückfließen. Das Blut staut sich in den Gefäßen und es kommt zu so genannten Krampfadern. Diese treten oft in den Beinen auf, aber auch als Hämorrhoiden am Anus der Frau oder eben auf den Schamlippen. Meist sind diese in der Früh etwas kleiner und werden im Laufe des Tages größer. Dem kann die Frau entgegenwirken, indem sie öfter am Tag den Po und die Beine hochlegt, so dass das Blut leichter zurückfließen kann.

     

    Verschwinden Krampfadern auf der Schamlippe wieder?

    Da der Körper der Frau in der Schwangerschaft Höchstleistungen erbringen muss, kann es nach der Geburt einige Zeit dauern, bis der Körper sich wieder vollständig zurückbildet. Im Normalfall, wird gesagt, dass es doppelt so lange dauert, bis der Körper wieder seine ursprüngliche Form annimmt – 18 Monate also.

     

    Da sich die Blutzirkulation nach der Schwangerschaft wieder normalisiert, sollten auch die Aussackungen des Gewebes und damit die Krampfadern zurückgehen. In den meisten Fällen verschwinden diese kurz nach der Geburt wieder vollständig.

     

    Eine natürliche Geburt trotz Krampfadern?

    Viele Frauen stellen sich die Frage, ob eine vaginale Geburt trotz großer Krampfadern möglich ist. Die Antwort hierfür lautet ganz deutlich JA. Die Krampfadern auf der Schamlippe stören bei einer vaginalen Geburt gar nicht. Die Hebamme wird die Krampfadern während der gesamten Geburt im Auge behalten. Laut mehreren Fachbüchern können diese zwar während der Geburt platzen, dies ist jedoch sehr selten der Fall. Sollten die Krampfadern doch platzen, so werden diese mit ein paar Stichen genäht und es ist nicht weiter schlimm.

     

    Was tun gegen die Krampfadern auf der Schamlippe?

    Die Krampfadern sehen nicht schön aus und fühlen sich oft unangenehm an. Dennoch sei gesagt, dass diese absolut ungefährlich sind. Leider kann auch nicht viel dagegen getan werden. Die Beckenbodengymnastik hilft, die Durchblutung im Schambereich zu fördern. Ob diese Übungen auch gegen die Krampfadern helfen, ist eine bisher umstrittene Frage.

     

    Sollten die Krampfadern Schmerzen verursachen, so kann die Frau versuchen, diese zu kühlen. Ein Eiswürfel in einem Waschlappen in etwa kann wahre Wunder wirken. In der Apotheke gibt es auch einige Salben, welche aufgetragen werden können. Oft hilft es auch, die Beine und den Po hochzulegen. Dies fördert den Rückfluss des Blutes, wodurch die Krampfadern etwas kleiner werden können.

     

    Sollten die Schmerzen sehr stark sein, empfiehlt es sich einen Facharzt aufzusuchen. Das Aufschneiden der Krampfadern durch einen Chirurgen ist meist nicht notwendig. Diese Prozedur wird sehr ungern durchgeführt, denn eine offene Wunde birgt immer das Risiko einer Infektion.

     

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  • Anzeichen einer Schwangerschaft

    Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die Anzeichen einer Schwangerschaft sind vielfältig

    Mit der Schwangerschaft beginnt eine aufregende Reise im Leben jeder Frau. Aber auch der Partner wird seine ganz eigenen Erfahrungen machen. Bevor die Glücksgefühle aber aufkommen, beginnt erst eine Zeit des Wartens und Hoffens. Es gibt viele Anzeichen für eine Schwangerschaft. Allerdings sind diese oft unsicher und können nicht eindeutig zugeordnet werden. Der menschliche Körper ist sehr komplex und spielt der Frau manchmal einen Streich.

     

    Sichere und unsichere Schwangerschaftszeichen

    Grundsätzlich kann zwischen sicheren, wahrscheinlichen und unsicheren Anzeichen für eine Schwangerschaft unterschieden werden. Die unsicheren Anzeichen können sich bereits vor Ausbleiben der Periode bemerkbar machen. Viele Frauen berichten, dass sie bereits kurz nach dem Eisprung gefühlt haben, dass es geklappt hat. Die weibliche Intuition sozusagen.

     

    Die unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft

    Müdigkeit und Stimmungsschwankungen

    Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft werden viele Hormone produziert. So verdoppelt sich das HCG jeden Tag. Dieses Hormon ist für einen positiven Schwangerschaftstest zuständig und zeichnet hauptverantwortlich für die Müdigkeit und Stimmungsschwankungen am Anfang der Schwangerschaft. Aber auch das Progesteron steigt an, welches ebenfalls zu Stimmungsschwankungen führen kann.

     

    Schwindel

    Ungeklärter Schindel, ein niedriger Blutdruck, plötzliches Schwarzsehen – Kreislaufprobleme sind als erste Anzeichen einer Schwangerschaft normal. Auch hier sind die beiden Hormone HCG und Progesteron verantwortlich.

     

    Häufiger Harndrang und Ausfluss

    Zu Beginn und am Ende der Schwangerschaft kann die Frau einen vermehrten Harndrang verspüren. Dies liegt einerseits an den Hormonen, welche sich vermehrt bilden, aber auch an der Durchblutung.

     

    Der Unterleib der Frau wird gerade am Anfang der Schwangerschaft sehr gut durchblutet, um eine erfolgreiche Einnistung des Fötus in die Gebärmutter zu garantieren. Daher leiden viele Frauen auch an einem vermehrten Ausfluss. Der Zervixschleim (Gebärmutterschleim) wird dünnflüssiger und die Produktion wird erhöht. Der Sinn dahinter ist, dass eventuelle Keime in der Scheide ausgespült werden, welche dem heranreifenden Baby schaden könnten.

     

    Übelkeit und Ekel

    Ebenfalls durch die Hormone ausgelöste Symptome können Übelkeit, Erbrechen und Ekel vor bestimmten Lebensmitteln sein. Hierfür verantwortlich ist das schnell ansteigende Hormon HCG. Viele Frauen leiden vor allem am Morgen nach dem Aufstehen an der so genannten Schwangerschaftsübelkeit.

     

    Die Brüste verändern sich

    Viele Frauen bemerken als Anzeichen einer Schwangerschaft eine deutliche Veränderung der Brüste. Manche Frauen spüren lediglich ein Ziehen in den Brüsten, während andere unter Schmerzen und prallen, empfindlichen Brüsten leiden.

     

    Diese Schwangerschaftszeichen sind daher unsicher, weil viele Symptome auch kurz vor der Menstruation auftreten können. Der Zyklus der Frau verändert sich den ganzen Monat und kurz vor der Periode kommt es zu einem Anstieg des luteinisierenden Hormons. Dieses kann unsichere Schwangerschaftsanzeichen auslösen, ohne, dass eine Schwangerschaft besteht.

     

    Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen

    Die Brustwarzen verändern sich

    Auf Grund der ansteigenden Hormone kommt es zu einer stärkeren Pigmentierung der Brustwarzen. Die Frau kann beobachten, dass die Brustwarzen größer und dunkler werden.

     

    Linea nigra

    Die so genannte Linea nigra ist eine braune Linie zwischen dem Bauch und dem Schambereich. Im Falle einer Schwangerschaft kann diese auf Grund der stärkeren Pigmentierung sichtbar werden. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso dunkler wird diese. Diese Linie ist immer vorhanden, denn sie ist eine Bindegewebsnaht. Diese ist jedoch nicht sichtbar, wenn die Frau nicht schwanger ist.

     

    Ausbleiben der Menstruation

    Auch das Ausbleiben der Periode gilt nur als sehr wahrscheinliches Anzeichen einer Schwangerschaft, denn dies kann viele verschiedene Ursachen haben. Auch bedeutet das Ausbleiben der Periode noch nicht, dass eine intakte Schwangerschaft vorliegt.

     

    Um den Zeitpunkt der zu erwarteten Menstruation herum hat sich der Fötus gerade erst in der Gebärmutter eingenistet. Es ist also noch nicht sicher, dass dieser sich auch problemlos weiterentwickeln wird. Ferner würde im Falle einer Eileiterschwangerschaft die Periode ebenfalls ausbleiben.

     

    Positiver Schwangerschaftstest

    Ein positiver Schwangerschaftstest bedeutet zwar eine Schwangerschaft, aber es muss keine intakte Schwangerschaft vorliegen. Der Schwangerschaftstest reagiert auf das Hormon HCG, welches sich ausschließlich während der Schwangerschaft im Körper der Frau bildet. Hält die Frau einen positiven Test in der Hand, kann dies aber auch eine Eileiterschwangerschaft oder eine Bauchhöhlenschwangerschaft bedeuten. Daher ist auch ein positiver Schwangerschaftstest nur ein wahrscheinliches Anzeichen für eine intakte Schwangerschaft.

     

    Sichere Anzeichen einer Schwangerschaft

    Es zählen nur wenige Anzeichen einer Schwangerschaft zu den sicheren Zeichen. Diese kann die Frau allerdings nicht selbstständig feststellen. Hierfür ist eine Untersuchung beim Facharzt notwendig.

     

    Fötus ist sichtbar

    Bereits in der 5. Schwangerschaftswoche kann der Facharzt einen Fötus im Ultraschall erkennen. Er wird feststellen, ob sich das Baby ordnungsgemäß in der Gebärmutter eingenistet und weiterentwickelt hat.

     

    Herztöne des Babys

    Etwa in der 7. Schwangerschaftswoche kann der Facharzt im Ultraschall den Herzschlag des Babys erkennen. Hörbar sind die Herztöne etwa in der 10. Schwangerschaftswoche. Dieses ist das erste richtige Anzeichen dafür, dass der Fötus sich eingenistet hat und am Leben ist.

     

    Kindsbewegungen

    Ebenso sind die Kindsbewegungen relativ früh erkennbar. Bereits in der 10. Schwangerschaftswoche turnt der Fötus in Mama´s Bauch und dies kann der Facharzt im Ultraschall nachweisen. Erst im zweiten Trimester, etwa um die 20. Schwangerschaftswoche, kann die werdende Mutter die Kindsbewegungen auch fühlen.

     

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